Schokolade ist wichtig für die Seele.

Tryptophan ist eine  der vielen essentiellen Aminosäure. Wir können es nicht selber bilden, sondern müssen es mit der Nahrung aufnehmen. Im Gehirn entsteht aus der essenziellen Aminosäure einer der wichtigsten Botenstoffe für die Seele. Serotonin. Hauptsächlich reguliert Tryptophan den Schlaf-Wach-Rhythmus, da es die Bildung des Hormons Serotonin unterstützt. Serotonin steuert den Gemütszustand, den Schlafrhythmus und die Temperatur im Körper. Tryptophan wirkt vorbeugend gegen diese Mangelerscheinungen. Es ist auch verantwortlich für die Bildung von Nicotinsäure, einem B-Vitamin

Tryptophan spielt auch eine zentrale Rolle für gute Lauen und Gedächtnis.

Die Wirkung von L-Tryptophan wird oft als stimmungsaufhellend, beruhigend und gewichtsreduzierend beschrieben. Die stimmungsaufhellende Wirkung von L-Tryptophan beruht dabei vermutlich auf der Tatsache, dass es im menschlichen Körper zu Serotonin umgewandelt wird. Es wird angenommen, dass durch einen erhöhten Serotoninspiegel die Stimmung aufgehellt und Depressionen gelindert werden können. Das berichten die Forscher der Universität Maastricht in „Brain, Behavior, and Immunity“.

Tryptophan zählt zu jenen Aminosäuren, die in unserer Nahrung am wenigsten vorkommen, verständlich, wenn man sieht, in welchen Nahrungsmitteln es enthalten ist. Oft sind es Kalorienbomben.

Wer kennt nicht die Tatsache, dass man bei Kummer gerne zu Erdnüssen und Schokolade greift. 

Tryptophan-reiche Nahrungsmittel sind:

 Camembert: 0,37 g/100 g

Kalbfleisch :0,35 g/100 g

Erdnüsse : 0,32 g/100 g

Sonnenblumensamen: 0,31 g/100 g

Thunfisch: 0,3 g/100 g

Hühnerei : 0,23 g/100 g

Haselnüsse:  0,2 g/100 g

Kakaobohnen Schokolade: 0,2 g/100 g

Haferflocken:  0,19 g/100 g

Weizenkeime:  0,16g/100g

Der Bedarf ist über das Essen zu decken, wenn diese Nahrungsmittel täglich verzehrt werden.

Kinder  von 4 bis 10 Jahren benötigen  19 mg/kg Körpergewicht.

Bei Erwachsenen sind es  3 mg/kg Körpergewicht.

Das bedeutet bei einem 80 kg schweren Erwachsenen, dass er  240 mg Tryptophan aufnehmen muss, also täglich eine Tafel Schokolade oder 100 g Camembert essen muss.

Gesundes Kochen mit Hightech

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Eisen – unser Sauerstofftransporter

Eisen ist ein essentielles Spurenelement und für die Blutbildung verantwortlich. Eisen ist unter anderem für den Sauerstofftransport, die Atmung, die Zellteilung und Energiegewinnung wichtig. Eisen befindet sich zu 71 Prozent im roten Blutfarbstoff und ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Aufgrund dieser Bedeutung für unseren Körper ist eine ausreichende Aufnahme von Eisen über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Nahrung so wichtig.

Eisen ist ein essentielles Spurenelement.

Eisen ist unter anderem noch für den Sauerstofftransport, die Atmung, die Zellteilung, die Blutbildung und Energiegewinnung wichtig.

Im Körper liegt es oxidiert als Eisen(II) und Eisen(III) vor. Als Zentralatom des Kofaktors Häm b in Hämoglobin und Myoglobin und in Cytochromen ist es bei vielen Tieren und beim Menschen für Sauerstofftransport und Sauerstoffspeicherung sowie für die Elektronenübertragung verantwortlich.

Eisen
Mit dem Blut wird der Sauerstoff im Körper transportiert

 Eisen befindet sich zu 71 Prozent im roten Blutfarbstoff und ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Aufgrund dieser Bedeutung für unseren Körper ist eine ausreichende Aufnahme von Eisen über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Nahrung so wichtig.

Eine der Hauptaufgaben von Eisen ist die Rolle des Bausteins von Hämoglobin. Hämoglobin ist für die rote Farbe unseres Blutes zuständig und befindet sich somit in den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten. Hämoglobin wird zur Bildung von neuen Erythrozyten benötigt, die wiederum als Transporteinheiten für den Sauerstoff im Blut von der Lunge zu den Zellen dienen. In den Zellen werden dann Fette und Kohlenhydrate abgebaut, um so für die Energiebereitstellung zu sorgen.

Eine weitere wichtige Aufgabe von Eisen ist seine Rolle als Bestandteil des roten Muskelfarbstoffs, dem Myoglobin. Es befindet sich in den Herz- und Skelettmuskelzellen und sorgt innerhalb dieser Zellen für den Sauerstofftransport. Des Weiteren ist Eisen auch ein Bestandteil von Enzymen, wie dem Enzym Cytochrom. Cytochrom ist verantwortlich für die Elektronenübertragung innerhalb der Zellen und damit am Energiestoffwechsel beteiligt. Gespeichert wird Eisen in den Speichereiweißen Ferritin und Hämosiderin. Diese sind in der Leber, dem Knochenmark, der Milz, der Muskulatur und anderen Geweben zu finden. Im Blut wird ein kleiner Anteil des Eisenvorrates noch mit einem weiteren Eiweiß, dem Transporteiweiß Transferrin, gespeichert und gleichzeitig transportiert.

Vor allem Frauen vor den Wechseljahren leiden häufig an Eisenmangel, der Grund dafür ist die Menstruation. Außerdem verlieren Frauen zusätzlich bei der Geburt eines Kindes circa 1000 Milligramm Eisen.

Kaffee hemmt die Eisenaufnahme

Durch die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C wird die Resorptionsquote deutlich erhöht. Besonders reichhaltig ist Eisen in Fleisch, Leber, Hülsenfrüchten und Vollkornbrot enthalten. Gleichzeitiger Verzehr von Milchprodukten, Kaffee oder schwarzem Tee hemmen jedoch die Eisenaufnahme. 

Ein Mehrbedarf an Eisen kann auch bei Kindern im Wachstum, Senioren, Sportlern, Vegetariern, häufigen Blutspendern und bei einer Reihe von Erkrankungen (z.B. Blutkrankheiten, Rheuma, Tumoren) auftreten.

Eine weitere Risikogruppe für Eisenmangel sind Sportler.

Die Hauptursache hierfür liegt in der vermehrten Bildung von Hämoglobin und Blut. Dies begründet sich durch den höheren Bedarf an Sauerstoff, den Sportler benötigen. In diesem Zusammenhang ist auch der irreführende Begriff „Sportleranämie“ geläufig. Aufgrund der vermehrten Bildung von Hämoglobin und Blut ist der Eisenbedarf bei Sportlern ungefähr doppelt so hoch wie bei Nicht-Sportlern. Eine weitere Ursache für den Eisenmangel bei Sportlern sind zusätzliche Verluste durch vermehrte Schweißbildung. Im Durchschnitt liegt der Verlust bei 1,2 mg Eisen pro Liter Schweiß. Ausdauer-Sportler sind noch von einem weiteren Phänomen betroffen. Durch mechanische Einflüsse, z.B. dem ständigen Aufprall der Füße auf den Boden bei Läufern, werden empfindliche Erythrozyten (rote Blutkörperchen) zerstört und somit Hämoglobin freigegeben. Dieses Hämoglobin wird dann über Niere und Urin ausgeschieden oder zur Leber transportiert. Zu erkennen ist das durch Blut im Urin. Des Weiteren wird aus zerstörten Muskelfasern Myoglobin (roter Muskelfarbstoff) freigegeben, das ebenfalls über den Urin ausgeschieden wird.

Um diesem Eisenmangel entgegenzuwirken, sollten Sportler unbedingt auf eine korrekte Ernährung achten, die dem erhöhten Eisenbedarf Rechnung tragen muss.
Folgen des Eisenmangels für Sportler sind eine unzureichende Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff. Außerdem wird Eisen für die Umwandlung von Zucker in Energie benötigt. Auch für andere Energielieferanten ist Eisen wichtig. Die Anzeichen für einen Eisenmangel sind Leistungsabfall und Erschöpfung.

Vitamin C, einige Aminosäuren und Fruktose verbessern beispielsweise die Aufnahme von Eisen. Oft ist das Eisen in Eisenpräparaten deshalb in Kombination mit Vitamin C zu finden.

Der Eisenbedarf kann oft nicht allein durch die Ernährung gedeckt werden:

14 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen liegen in Deutschland täglich deutlich unterhalb der empfohlenen Eisenzufuhr.

Gesund bleiben ist das Wichtigste

Um dauerhaft gesund zu bleiben, ist es wichtig, richtig informiert zu sein.

Die neuesten wissenschaftlichen Informationen gibt Dr. Duke Johnson in seinem neuen Buch „Die optimale Gesundheit“ preis.

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