Betroffene Kinder sind oft aggressiv, haben keine Freunde und oft Probleme in der Schule

In Deutschland sind davon etwa eine halbe Million Kinder und Jugendliche betroffen. Aber auch Erwachsene leiden darunter, denn bei zwei Dritteln der Kinder verschwinden die Symptome später nicht. Experten schätzen sogar, dass bis zu sechs Prozent der Erwachsenen ADHS haben. Nur wird von den Erwachsenen keiner mit Ritalin behandelt.

Ein Mangel an Gehirnfettsäuren ist nach neuen Studien der Auslöser für ADHS. Eine Nährstofftherapie kann helfen und Medikamente wie Ritalin zu reduzieren oder sogar ganz weg zu lassen.

ADHS – das Zappelphilipp-Syndrom. „Eine Modekrankheit, ein Zeichen für schlecht erzogene Kinder.“ Das ist ein Vorurteil. Denn die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist eine Krankheit, und zwar eine ererbte. Ursache für das meist sprunghafte, unkonzentrierte, impulsive und stimmungsschwankende Verhalten ist eine Stoffwechselstörung im Gehirn. Weltweit ist es eine der häufigsten kinderpsychiatrischen Krankheiten.

In Deutschland sind davon etwa eine halbe Million Kinder und Jugendliche betroffen. Aber auch Erwachsene leiden darunter, denn bei zwei Dritteln der Kinder verschwinden die Symptome später nicht. Experten schätzen sogar, dass bis zu sechs Prozent der Erwachsenen ADHS haben. Nur wird von den Erwachsenen keiner mit Ritalin behandelt. Bei Erwachsenen akzeptiert man bestimmte Verhaltensweisen und entschuldigt sie mit  „Das ist halt seine Art“.

ADHS ist inzwischen eine Volkskrankheit, gegen die jedoch viel zu wenig getan wird.

Viele Zappelphilipp-Kinder werden ruhig gestellt: Sie bekommen Ritalin oder ähnliche Medikamente, die alle den Wirkstoff Methylphenidat enthalten, ein Amphetamin, das unter das Betäubungsmittelgesetz fällt und für Erwachsene nicht zugelassen ist. Wenn man sich die Nebenwirkungen durchliest, würde manch Erwachsener dieses Mittel nicht einmal selber einnehmen. Aber den Eltern von betroffenen Kindern wird es verharmlost dargestellt, weil man ja nicht an der Versetzung an eine weiterführende Schule Schuld sein möchte.

In England und den USA wird die Nährstofftherapie seit einigen Jahren erfolgreich eingesetzt.

In Deutschland ist davon erschreckend wenig bekannt. Warum ist das so? Liegt es vielleicht an den drastisch steigenden Umsätzen von Ritalin?

Dabei handele es sich um eine einfache Methode, mit der die Symptome um bis zu 20 Prozent gesenkt werden könnten.

Die Nährstofftherapie sollte als Basistherapie eingesetzt werden. Bekäme das Gehirn die richtigen Nährstoffe, so ließe sich das Grundproblem bei ADHS und übrigens auch bei Legasthenie, Schizophrenie und Depression beheben:  Die Versorgung mit den Botenstoffen Dopamin, Noradrenalin und Serotonin könne wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. „Richtige Nährstoffe“ sind vor allem Gehirnfettsäuren.

Das verstärkte Auftreten von ADHS hängt nicht nur mit der zunehmenden Aufklärung über die Krankheit zusammen, sondern auch mit der „erheblichen Zunahme an Fast Food in der Kinderernährung“. Denn Fertignahrung enthält für Haltbarkeit und Geschmack besonders viele gesättigte Fettsäuren. Heute werden bereits Kindergeburtstage von führenden Fast Food-Ketten organisiert. Wen wundert es da, dass immer mehr Kinder zwar ihr Fett abbekommen und übergewichtig werden, ihnen es aber an Hirnfetten fehlt.

Fett wird uns seit Jahren madig gemacht, aber es gibt auch gesunde Fette. Diese ungesättigten Fettsäuren (Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren) sind vor allem in fettem Fisch (Thunfisch, Lachs, Makrele, Hering), in Meeresfrüchten und in pflanzlichen Ölen (Sonnenblumen-, Walnuss-, Maiskeim- oder Rapsöl) zu finden. Auch Zink und Magnesium fehlen den ADS-Betroffenen oft in aus -reichendem Maße.

Weil Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit selten ein konstantes Essverhalten haben und Medikamente wie Ritalin obendrein eine appetitzügelnde Wirkung haben, können Defizite oft nur über Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden.

ADHS zu diagnostizieren ist kein Kinderspiel. Die Symptome wie fehlende Konzentration, mangelhafte Selbstkontrolle, Aggression, fehlende Organisation und die Unfähigkeit, still zu sitzen, sind einzeln unspezifisch und auch bei gesunden Menschen häufig zu beobachten.

Ein zu unrecht verabreichtes Medikament, das unter das Betäubungsmittelgesetz fällt wäre ein Skandal. Ein Zuviel an Nahrungsergänzungsmitteln würde nur ein Stück mehr Gesundheit bedeuten, aber niemals Nebenwirkungen haben.

Buchtipp:

Georg Keller, Marie-Therese Zierau: Hilfe bei AD(H)S. Die neue, sanfte Nährstofftherapie, Droemer Knaur

Ohne Sonne kein Vitamin D, also keine starken Knochen

Vitamin D hilft bei der Einlagerung von Calcium in den Knochen und sorgt auf diese Weise für ein stabiles, belastbares Skelett und für gesunde Zähne. Bei Vitamin D-Mangel kann die Muskelfunktion und die Knochenbildung gestört werden.

Unter dem Begriff Vitamin D fasst man verschiedene fettlösliche Vitamine zusammen, die den Kalziumhaushalt regulieren und an der Mineralisation des Knochens beteiligt sind
Vitamin D wird auch als Calciferol oder Vitamin D3 bezeichnet und nimmt eine Sonderstellung unter den Vitaminen ein. Bei ausreichender UV-Bestrahlung (Sonnenlicht) der Haut kann dieses Vitamin vom Körper selbst gebildet werden.

Die Entdeckung von Vitamin D ist mit der Suche nach einem Heilmittel für Rachitis verknüpft. Im Jahr 1919 konnte gezeigt werden, dass die Heilung von Rachitis durch Bestrahlung mit künstlich erzeugtem UV-Licht möglich ist, zwei Jahre später wurde dies ebenfalls durch die Bestrahlung mit normalem Sonnenlicht nachgewiesen.

Als das vierte gefundene Vitamin (nach den Vitaminen A, B und C) wurde es daraufhin „Vitamin D“ genannt.

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Umweltschadstoffe steigern die Risiken für Zivilisationskrankheiten

Aber Umweltschadstoffe lauern überall, sie sind nicht mehr wegzudenken in unserer modernen Welt. Wir verbringen 80% in geschlossenen Räumen.

Inzwischen weiß jeder, das zu den Zivilisationskrankheiten Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen zählen, aber auch Bluthochdruck, Arteriosklerose, Asthma, Bronchitis, Übergewicht, Allergien, Grauer Star und noch einige mehr werden durch freie Radikale gefördert.

Aber ist auch jedem bewusst, was mit Umweltschadstoffen gemeint ist? Man denkt unwillkürlich an die Menschen, die in einer Großstadt leben und mit Autoabgasen zu kämpfen haben. An sehr heißen Tagen liest man dann auch immer wieder über Smogalarm.

Aber Umweltschadstoffe lauern überall, sie sind nicht mehr wegzudenken in unserer modernen Welt. Wir verbringen 80% in geschlossenen Räumen.

Denken sie doch nur mal an die Schadstoffbelastung in unseren Büros und Schulen:

Überall stehen Computer (bromierte Dibenzofurane als Flammschutz),  Drucker und Kopierer (Toner-Rußpartikel).

Durch die Monitore sind wir einer ständigen Magnet- und hochionisierten Strahlenbelastung ausgesetzt.

Aus den Teppichböden dampfen Insektizide und Pilzmittel aus.

Möbel und Leder können mit Formaldehyd behandelt sein.

Durch die Reinigungsmittel kommen wir mit Tensiden und Phosphaten in Verbindung.

In machen Kaufhäusern, besonders in denen billige Textilien verkauft werden, atmen wir Dämpfe von den Textilfarbstoffen ein.

Über die Haut werden Schwermetalle und Farbstoffe aufgenommen.

Jeder Mensch läuft mit einem mobilen Telefon herum, weil ja jeder immer und überall erreichbar sein muss. (Früher waren es nur die Ärzte und Hebammen)

Zum Glück ist der stärkste Raumluftverschmutzer, der Zigarettenrauch in letzter Zeit etwas reduziert worden.

Unser Körper muss den Angriff der vielen freien Radikalen ständig Parole bieten. Wir sollten ihn dabei kräftig unterstützen, denn es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass diese Umweltbelastungen dazu beitragen, dass Zivilisationskrankheiten schneller entstehen.

Dazu benötigt unser Körper vermehrt Antioxidantien:

Vitamin C : 500mg – 2000mg

Vitamin E: 50mg – 100mg

BetaCarotin: 15 mg; ebenso die Carotinoide Lycopin und Lutein

Selen: 50mg – 150mg

Spurenelemente:  Zink, Mangan und Kupfer

und alle Pflanzenbegleitstoffe in reichlicher Menge

Bessere Konzentration in der Schule

Schüler mit ADS können daher die Umweltreize nicht angemessen filtern. Sie wissen nicht, welche Reize nun wichtig und welche „ausgeblendet“ werden müssen. Sie nehmen alle neuen Reize auf, egal ob sie nun für das schulische Lernen oder angemessene Reagieren notwendig oder störend sind. Die Kinder sind ständig überfordert und ihr „Aktivierungsgrad“ ist schnell erschöpft.

Jetzt in den Ferien ist für viele Kinder frei, aber einige müssen auch lernen für Nachprüfungen. Viele Kinder treten nach den Sommerferien ins Gymnasium oder in die Realschule  über.

Es ist jetzt schon ein hoher Leistungsdruck, der auf den Kindern ruht. Und manch ein Kind tut sich sehr schwer, immer bei der Sache zu bleiben. Ablenkungen und lange Hausaufgaben lassen den Alltag zum Alptraum werden.

Jetzt überfluten uns auch wieder die Medien mit Schlagzeilen wie „So schafft ihr Kind den Übertritt“ oder „Wie Sie Ihrem Kind jetzt schnell und spielerisch helfen, sich in der Schule, bei den Hausaufgaben und in Testsituationen (zum Beispiel bei Diktaten, mündlichen Abfragen oder Klassenarbeiten) wieder richtig zu konzentrieren“. Betroffene Kinder werden innerlich lächeln.

Mir fällt dabei auf, dass es nur um Techniken geht, wie die Kinder besser lernen, sich Vokabeln besser einprägen können oder sich nicht ablenken zu lassen.

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Schützen Sie Ihre Augen vor Freien Radikalen

Alles was wir sehen wird direkt auf die Mitte unserer Netzhaut (Makula) projiziert. Die Netzhautmitte, also die Makula, auch gelber Fleck genannt, ist lediglich zwei Quadratmillimeter klein – und doch ist es unglaublich was sich hier alles abspielt. Denn nur hier, auf diesen winzigen zwei Quadratmillimetern, wird das scharfe Sehen erst möglich gemacht. Verantwortlich dafür sind ca. sieben Millionen Sehzellen (pro Auge), die man auch Zapfen nennt. Diese sieben Millionen Zapfen sorgen dafür, dass wir scharf gucken und Farben erkennen können.

Für ihre permanente Arbeit benötigen die Zapfen wichtige Nährstoffe wie Lutein, Zeaxanthin, Beta-Carotin, Vitamin C und E.

Wissen sie, was unfair ist?

Wenn man sich auf seinen Ruhestand freut, weil man dann endlich Zeit hat, Dinge zu tun, für die man zu Arbeitszeiten nie kam und nun feststellen muss, dass man nicht mehr so gut sieht. Freie Radikale, keine neue politische Richtung, sondern aggressive Substanzen haben die Augen geschädigt.

Über zwei Millionen Menschen leiden im Alter an der Makuladegeneration.

Alles was wir sehen wird direkt auf die Mitte unserer Netzhaut (Makula) projiziert. Die Netzhautmitte, also die Makula, auch gelber Fleck genannt, ist lediglich zwei Quadratmillimeter klein – und doch ist es unglaublich was sich hier alles abspielt. Denn nur hier, auf diesen winzigen zwei Quadratmillimetern, wird das scharfe Sehen erst möglich gemacht. Verantwortlich dafür sind ca. sieben Millionen Sehzellen (pro Auge), die man auch Zapfen nennt. Diese sieben Millionen Zapfen sorgen dafür, dass wir scharf gucken und Farben erkennen können.

Für ihre permanente Arbeit benötigen die Zapfen wichtige Nährstoffe wie Lutein, Zeaxanthin, Beta-Carotin, Vitamin C und E.

Vom ganzen Körper aus gesehen sind hier die meisten Antioxidantien eingelagert. Man sollte sich also in jungen Jahren nicht auf die Angaben der DGE verlassen, um sein Auge zu schützen, wenn man mit 70 Jahren auch noch scharf sehen will. Der Verlust der Sehstärke ist ganz stark gekoppelt mit dem Gefühl Lebensqualität einzubüßen. Im Alter wird dann Autofahren unmöglich, lesen, schreiben und fernsehen gehen ebenfalls  nicht mehr.

Leider kann man es sich nicht vorstellen, wenn man jung ist, denn es kündigt sich ja nicht durch Schmerzen an. Aber dass unser Auge mehr Nährstoffe braucht, als wir über die Nahrung aufnehmen können erkennen wir auch in jungen Jahren an einigen typischen Symptomen. Wer kennt nicht das Gefühl von Augenmüdigkeit?! Durch Brennen, Jucken oder dem Sandkorngefühl macht sich die Augenmüdigkeit häufig bemerkbar.

Jeden Tag vollbringen unsere Augen Höchstleistungen: Ihr komplexer Aufbau und ihre Sensibilität ermöglichen uns ein gutes Sehen. Aber ab dem 40. Lebensjahr beginnt die natürliche Sehkraft altersbedingt bei den meisten von uns langsam nachzulassen.
Deshalb sollten wir rechtzeitig vorbeugen, um den Erhalt der Sehkraft zu unterstützen. Dabei ist es wichtig, auch schädigende Belastungen zu vermeiden.
Stundenlanges Autofahren im Dunkeln oder Arbeiten am Computerbildschirm überanstrengen unsere Augen. Durch rechtzeitige Pausen können wir für eine Erholung der Augen sorgen. Außerdem sollten wir sie vor intensiver Sonnenstrahlung mit einer Sonnenbrille schützen. Denn UV-Strahlen können im Auge aggressive chemische Substanzen entstehen lassen, die unsere Netzhaut schädigen, deshalb benötigen wir vermehrt die Antioxidantien.

Ein Zuviel an Vitaminen schadet nur dem Geldbeutel???

Laut Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) schaffen 90% nicht einmal die Mindestverzehrmenge von Obst und Gemüse und wundern sich über Ernährungsprobleme.

Lassen sie sich nicht verunsichern durch Medienberichten und Aussagen von Medizinern, die Ihnen weismachen wollen, dass ein Zuviel an Vitaminen nur dem Geldbeutel schadet aber nicht nützen soll.

Einer Untersuchung des Instituts für Ernährungsforschung in Potsdamm-Rehbrück zufolge nehmen 19% der Frauen und 16% der Männer in Deutschland täglich Vitaminpräparate ein. Aber oft will man diese Ergänzungen wie Medikamente handhaben und glaubt, dass man Nebenwirkungen bekommen kann, wenn zu viel eingenommen wird. Das ist bei Nahrungsergänzungsmitteln fast nicht möglich, denn sie sind im Gegensatz zu Medikamenten ein Teil unserer Nahrung. Oder haben Sie beim Kauf von 20kg Äpfeln schon mal einen Beipackzettel dazu bekommen mit der Aufforderung, nicht alles auf einmal zu verzehren?

Die Erdbeerzeit ist gerade herum und auch ich war mit meinem Sohn zum Pflücken auf den Erdbeerplantagen, wo man nebenbei so viel essen kann wie hinein geht. Außer der Nebenwirkung, dass man sehr satt ist, wenn man 1kg Erdbeeren verzehrt hat, war nichts zu befürchten. Es gibt allerdings auch keine „Mindestdosis“ von Obst und Gemüse. Allerdings ist es inzwischen erwiesen, dass es besser wird, wenn man mehr man davon isst.

Laut Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) schaffen 90% nicht einmal die Mindestverzehrmenge von Obst und Gemüse und wundern sich über Ernährungsprobleme.

Wenn man also seine Ernährung sinnvoll ergänzt, so ist es individuell unterschiedlich, je nach Lebensgewohnheiten und Essgewohnheiten, wie viel man zusätzlich dazu nimmt.

Wenn Sie zu den Personen zählen, die mindestens fünf Portionen frisches Obst und Gemüse essen, überwiegend Vollkornprodukte nutzen, ausreichend Tiefseefisch verzehren und ansonsten auch lieber zu Bioprodukten greifen , wenn Sie kerngesund sind, nicht rauchen, keine Medikamente benötigen (vergessen Sie die Antibabypille nicht), sich genügend Ruhepausen gönnen und keinen Stress aufkommen lassen, dann benötigen Sie weniger Ergänzungen als jemand, der chronisch krank ist, viel Stress um sich herum hat und auf Kantinenessen angewiesen ist.

Da Nahrungsergänzungsmittel keine Medikamente sind, dürfen sie sowieso maximal dreimal höher dosiert sein, als von der DGE empfohlen wird. Allerdings verhindern diese Angaben nur Mangelerkrankungen wie Skorbut und Beriberi oder Pellagra.

Langfristig vorbeugen und  Zivilisationskrankheiten damit verhindern kann man nicht.

Auf jeden Fall ist die Gefahr von Vitaminunterversorgung deutlich größer als mögliche „Nebenwirkungen“.