Diäten zum Jahresbeginn

Das Neue Jahr beginnt wie jedes Jahr mit neusten Diät Vorschlägen.

Ob im Fernsehen in der Werbung oder in Zeitschriften zu lesen, überall wimmelt es von neuen Diäten und den allerneusten Tipps.

So manch einer hat sich als guten Vorsatz vorgenommen, im neuen Jahr abzunehmen. Wie so oft wird aber auch dieses Vorhaben mit großer Wahrscheinlichkeit nach einigen Wochen scheitern. 🙂

Bei Diäten geht es immer um Verzicht und das ist nur für eine kurze Zeit durchzusetzen. Essen ist aber mehr als nur Nahrungsaufnahme und sollte daher schmecken und Spaß machen.

Viel besser wäre es, sich mal ehrlich einzugestehen, was man so den ganzen Tag in sich hineinstopft. Denn viele Menschen sind der Meinung „gar nicht so viel zu essen“ und schieben es auf einen „starken Knochenbau“ (das macht höchstens 500 Gramm aus) oder eine „Drüsenschwäche“ (Schilddrüsenunterfunktion), warum sie so viel wiegen.

Mein Tipp:

  • schreiben Sie mal alles auf, was Sie den ganzen Tag essen
  • auch die Kleinigkeiten zwischendurch (probieren und abschmecken)
  • den schnellen Cappuccino aus dem Automaten
  • schaffen Sie  täglich zwei Liter Wasser zu trinen?
  • kommen Sie auf mindestens 10.000 Schrie am Tag?
  • den Keks zum Latte Macchiatto
  • auch die Kalorien aus dem Salat 🙂

Das ist wohl der größte Irrtum, wenn man glaubt, sich mit einer Salatschüssel etwas Gutes tun zu wollen. Wenn er gegessen wird, weil er einem schmeckt, ist es ok, aber nicht, um Kalorien zu sparen. ;-(

Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten, Portionsgrößen und Kalorienmengen richtig einzuschätzen.

Ob griechischer Salat mit Oliven und Schafskäse oder italienischer Salat mit Schinken, Käse und Ei –> sie enthalten viel Kalorien aus Fetten

Der typische italienische Salat in der Pizzeria aus Eisbergsalat, Schinken, Käse und Ei mit Essig-Öl-Dressing enthält ganz schnell 50 Gramm Fett und kommt auf über 600 Kalorien. Da hätte man gleich eine kleine Pizza essen können.

Außerdem ist es wichtig, seinen Tagesablauf neu zu strukturieren und sich mehr zu bewegen, um Muskeln aufzubauen. Denn nur Muskelgewebe kann Fett verbrennen. Da aber ab dem Alter von 30 Jahren der Muskelabbau beginnt, sollte man frühzeitig mit Sport beginnen bzw. gar nicht erst damit aufhören.

Lassen Sie sich doch ein individuelles Programm erstellen und überprüfen Sie Ihre genetische Veranlagung, worauf Ihr Körper am meisten reagiert: Fett oder Kohlenhydrate?

In 14 Tagen sind niemals dauerhaft fünf Kilo abgenommen, denn um ein Kilo Fett zu verbrennen, muss der Körper über 7000 Kalorien einsparen.

Diabetes und Depressionen verursachen enorme Kosten

„Diabetes“ als Diagnose gestellt zu bekommen, ist eine Belastung, die erst einmal verdaut werden muss.

Diabetes und  Depressionen in Kombination lässt die Qualität der Behandlung stark gefährden.

Die Anzahl der neu diagnostizierten Diabetiker Typ 1 wächst immer mehr an und immer häufiger tritt diese chronische Krankheit im Kindes- und Jugendalter auf.

Diese Diagnose verändert mit der Sekunde den tägliche Tagesablauf und für ganz viele Menschen verändert sich auch die Lebensqualität. 🙁

In Deutschland sind momentan 6,5 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, die meisten jedoch am Typ 2 Diabetes. Allerdings leiden 800.000 Menschen davon an einer behandlungsbedürftigen Depression.

Unter diesen Umständen kommt es sehr häufig zu schlechten Blutzuckerwerten, die natürlich langfristig zu Komplikationen führen müssen. Als Folge davon steigen die Behandlungskosten um bis zu 90% an.

Zwar ist es heute nicht mehr so dramatisch wie vor 50 Jahren, wo es noch strenge Diätregeln und typische Diabetiker Produkte gab, denn heute kann der Diabetiker alles essen, solange er es berechnen kann. Und damit beginnt auch schon die erste Hürde. 😉

Unterschiedliche Arten von Kohlenhydraten lassen den BZ unterschiedlich schnell ansteigen

Es muss sich neues Wissen über die Krankheit angeeignet werden. Die Ernährung steht plötzlich neben den Blutzucker Selbstkontrollen im Mittelpunkt. Erstaunlich, wo überall Kohlenhydrate enthalten sind und wie unterschiedlich sie vom glykämischen Index her im Körper einen Blutzuckeranstieg verursachen.

Der Diabetes mellitus bringt aber nicht nur praktische Veränderungen mit sich, er muss kognitiv und emotional akzeptiert werden. Wer seinen Diabetes nicht akzeptiert und ständig mit sich hadert, wird keine optimale Therapieform umsetzen können.

Krisen und Probleme sind vorprogrammiert, wenn nicht sofort richtig und adäquat gehandelt wird, auch wenn nicht immer zu verstehen ist, warum gerade ausgerechnet jetzt der Blutzucker zu hoch ist und warum er auch nicht sofort auf Insulinkorrekturen reagiert und in den Normbereich absinkt.

Ängste vor Folgeschäden und Nebenwirkungen, vor Behinderungen und Einschränkungen spielen immer im Unterbewusstsein mit. Kein Wunder, dass das Auftreten von Depressionen bei Diabetikern doppelt so häufig vorkommt als in der Allgemeinbevölkerung. Die Suizid Gefahr steigt im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung um das Doppelte an.

Seit dem 1. April 2017 müssen alles Psychotherapeuten zusätzlich Stunden bereitstellen, um jedem psychisch kranken Menschen so schnell wie möglich eine Sprechstunde gewähren zu können.

Diabetes und Depressionen
Wer seinen Diabetes nicht emotional akzeptiert, wird keine optimale Blutzuckereinstellung erreichen

Das Problem ist aber, dass die Psychologen sich nicht mit dem Diabetes auskennen. Wie soll so jemand einem Diabetiker weiterhelfen, der sein Leben nicht mehr lebenswert hält und Ängste entwickelt? 🙁

Jetzt hat die Deutsche Diabetes Gesellschaft DDG gefordert, dass die Diabetologen eine Weiterbildung im Bereich Psychotherapie absolvieren sollen zum sogenannten „Fachpsychologen DDG“.

Für meine Begriffe würde ein erstes aufklärendes Gespräch mit einem betroffenen Diabetiker mit zusätzlicher psychologischer Ausbildung oft schon reichen. Ich biete die Möglichkeiten in meiner Sprechstunde an, denn ich lebe seit 46 Jahren mit meinem Diabetes Typ 1 harmonisch zusammen. 😉

Depressionen nehmen immer mehr zu

Depressionen nehmen laut einer Studie der WHO von 2017 immer mehr zu.

In Deutschland sind über vier Millionen Menschen davon betroffen, weltweit betrifft es mehr als 400 Millionen Menschen.

Depressionen werden aus der Sicht der Schulmedizin mit Antidepressiva und  Psychotherapie behandelt.


Trotzdem geht es den meisten Menschen mit der Behandlung nicht wesentlich besser. 🙁
TIPP: >>>Depression und Burn-out überwinden: Ihr roter Faden aus der Krise: Die wirksamsten Selbsthilfestrategien
Antidepressiva werden leider auch viel zu schnell und oft alleine ohne zusätzliche Psychotherapie verschrieben. Wer heute zum Arzt geht und über Antriebslosigkeit und Interessenlosigkeit klagt, bekommt oft zu schnell ein Antidepressivum verschrieben und muss mit den Nebenwirkungen zurechtkommen.
Antidepressiva heilen nicht, sie gehen nicht der Ursache auf den Grund, sondern behandeln nur die auftretenden Symptome.

Depressionen
Depressionen können sich u.a. durch Antriebslosigkeit, Interessenverlust, getrübte Stimmung, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen anzeigen

Dabei ist inzwischen auch in der Schulmedizin bei einigen Ärzten angekommen, dass man mit Ernährung einiges verbessern kann. Die Ernährungsumstellung bekommt man natürlich nicht auf Rezept und der Patient muss selber aktiv werden. Oft ist aber Appetitlosigkeit ein typisches Zeichen von einer Depression, so dass der Patient da wenig Chancen hat, seine Ernährung zu optimieren.

In der Fachliteratur aus USA, England oder Frankreich findet man immer mehr Hinweise und auch Nachweise, dass für eine Reihe von psychischen Erkrankungen ernährungsbedingte  Mit-Ursachen bestehen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass aufgrund ungesunder Ernährungsgewohnheiten und zunehmender Umweltbelastungen ein Mangel an bestimmten Vitalstoffen, insbesondere der B-Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelementen im Körper zu Störungen des Immunsystems und auch des Gehirnstoffwechsels führen kann.

Unser Essen ist immer mehr verarbeitet und hat dadurch zwar nicht am Geschmack gelitten, doch sehr an Vitalstoffen verloren, die vor 100 Jahren noch im Essen vorhanden waren.

Paracelsus wusste bereits, dass die Ernährung wichtig ist und prägte den Satz:

Wer immer der Vater einer Krankheit war, die Mutter war die Ernährung.

Da es keinen Menschen gibt, der optimal nur mit ausgewogener Ernährung optimal an Vitalstoffen versorgt ist, können depressive Menschen erst recht einen Mangel an bestimmten Nährstoffen aufweisen. Das trifft besonders die Aminosäuren, speziell das L-Tryptophan, was für die Herstellung von Serotonin verantwortlich ist wie aber auch die Vitamine vom B-Komplex, besonders Vitamin B3, B6, B12 und Folsäure.

Serotonin ist ein Botenstoff im Gehirn, der für die Depression verantwortlich ist, wenn er zu niedrig ist. Daher werden oft die sogenannten Selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRI) verordnet, um den Serotoninspiegel im Gehirn ansteigen zu lassen.

Weiterhin fehlen oft Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D. Daher kommt es oft im Winter auch zu einem Winter Depression, weil das Vitamin D mit Hilfe des Sonnenlichtes nicht ausreichend in der Haut produziert wird.

Nur Symptome behandeln, ergibt wenig Sinn. Die Ursache sollte bekannt sein, dann kann man entsprechend gegenwirken. Sehr hilfreich ist da eine Hypnose Therapie, wo an der Ursache gearbeitet wird, was die Depression ausgelöst haben könnte.

Grippeimpfung – jedes Jahr das gleiche Märchen

Grippeimpfung – es wiederholt sich leider jedes Jahr. 🙁

Grippeimpfung wird jedes Jahr älteren Menschen und chronisch Kranken empfohlen, weil angeblich die Ansteckungsgefahr bei ihnen größer sei.

Die ersten Personen haben auch schon die erste Bronchitis hinter sich, was natürlich nichts mit der Grippe zu tun hat, gegen die geimpft werden soll. 😉 Impfen: Ja oder nein?

Wer jetzt als Patient zu seinem Arzt geht, wird gefragt, ob er nicht vorbeugen möchte und sich gegen Grippe impfen lassen will? Und es gibt tatsächlich Fans von Grippeimpfungen, die das jedes Jahr über sich ergehen lassen und noch ganz stolz berichten, dass sie im Winter keine Erkältung bekommen haben.

Das wäre allerdings auch ohne Grippeimpfung so gewesen, denn scheinbar verfügen sie über ein gutes Immunsystem.

Die ältere Bevölkerung oder kranke Menschen essen weniger und nehmen dadurch auch weniger Vitamine und Aminosäuren auf, was natürlich zu Infekten führen kann. Da ist natürlich die Frage sinnvoller, ob man sich nicht lieber um eine bessere Immunabwehr kümmern sollte? Aber das gibt’s natürlich nicht auf Rezept, kann nicht abgerechnet werden und die Pharmaindustrie verdient nichts daran.

Mein Tipp: Stärkung des eignen Immunsystems, damit beim Anflug der ersten Viren ein gestärktes und intaktes Immunsystem leichter damit fertig wird. Denn gegen Viren helfen auch keine Antibiotika.

Leider fehlt den meisten Menschen ein intaktes Immunsystem und viele Menschen stehen zusätzlich noch enorm unter Stress, was ein absoluter Vitaminkiller ist.

Die Nebenwirkungen von Impfungen werden leider immer bagatellisiert und nur mit „Rötungen, Schwellungen an der Einstichstelle, Temperaturerhöhung, Kopfschmerzen und allgemeinem Krankheitsgefühl“ bezeichnet. Zwar werden drastischere Nebenwirkungen nicht verschwiegen, aber als Einzelfälle von 1 zu 1.000.000 geschildert.

Der berühmte griechische Arzt Hippokrates sagte: „Deine Nahrung soll deine Medizin sein.“ Das kann man von unserer heutigen Nahrung nicht mehr behaupten. Unser Essen ist heute generell so verarbeitet, dass der Nährwert gelitten hat (homogenisiert, blanchiert, sterilisiert, bestrahlt, und mit Konservierungsstoffen verarbeitet). Oft wird der Geschmack anschließend wieder über E-Stoffe zugeführt. Das mag vielleicht schmecken, kann aber niemals gesund sein. Deshalb hört man ständig „Mich hat’s erwischt“

Wichtig ist, dass unser Stoffwechsel ein großes Angebot an allen lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen, Enzymen, Aminosäuren und Ballaststoffen bekommt. Und es kann nicht schaden, wenn man von allen etwas mehr zu sich nimmt, als uns die DGE vorgibt, was notwendig sei. Diese Daten stammen aus den 60er Jahren und sind längst überholt, weil sie nicht die Folgeerkrankungen nach Jahren mit einbeziehen.

Unser Körper muss in der Balance bleiben, und genau das fällt heute jedem schwer. Auf der einen Seite der Waagschale sind Stress, einseitige Ernährung, Medikamente, zu wenig Bewegung und Ruhephasen an der Tagesordnung, so dass die Waagschale stark nach unten gezogen wird. Deshalb müssen Sie sich bemühen, die Menge der Vitalstoffe auf der anderen Seite zu optimieren, um die Waagschale in die Höhe zu treiben.

Das Angebot ist reichlich, doch ist auch der Nährwert ausreichend? Lange Transportwege und frühzeitige Ernte lassen den Vitamingehalt sinken

Würden wir über die Ernährung ausreichend Vitamin C, E und A und die Spurenelemente Zink und Selen aufnehmen, wäre unser Immunsystem bestens gewappnet und niemand müsste eine Grippeimpfung durchführen.

In den sechziger Jahren hat Professor Linus Pauling, der zwei Nobelpreise für seine Arbeiten erhielt, ein auf optimaler Ernährung aufbauendes Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten entwickelt. Er erkannte, dass viele Krankheiten durch ein Ungleichgewicht oder Fehlen von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren und Enzymen entstehen oder aus diesen Gründen nicht ausheilen können.
Daher ist es gar nicht so verkehrt, zu vernünftigen Nahrungsergänzungen  zurückzugreifen.

Impfen: Ja oder nein?

Bewegungsmangel ist tödlich

Bewegungsmangel wird zu einem immer größeren Problem.

Bewegungsmangel wird heute schon als „Zigarette von morgen“ bezeichnet, weil er ein dramatischer Risikofaktor für Zivilisationskrankheiten ist.

In der Freizeit dem Bewegungsmangel entgegen wirken. Es muss nicht immer ein Studio sein

Körperliche Inaktivität ist in den letzten Jahrzehnten zu einem globalen Problem geworden und betrifft besonders die Bevölkerung in Großstädten. Dort werden immer mehr Fitness Studios gegründet und der Trend nimmt zu. Dabei ist es wichtig, auch im Alltag für genügend Bewegung zu sorgen.

Nicht nur die Finger bewegen

Eine groß angelegte Studie, wo über 170.000 Menschen nach ihren körperlichen Aktivitäten befragt wurden fand zwischen 2003 und 2010 in 17 Ländern statt. Dabei war es nicht entscheidend, täglich im Fitness Studio Gewichte zu heben oder zu joggen, sondern auch die häuslichen Aktivitäten wie Fenster putzen und alltägliche Bewegungen wie Treppen steigen, zu Fuß gehen und das Auto öfter mal stehen lassen wurden berücksichtigt. 😉

Das Ergebnis war – wie nicht anders zu erwarten – wer sich regelmäßig bewegt, hat ein deutlich vermindertes Sterberisiko.

Bei moderater körperlicher Aktivität war das Sterberisiko um 20 Prozent gesenkt gegenüber Menschen, die sich weniger bewegten. Hierbei wurden als moderate Beweglichkeit 2,5 bis 12,5 Stunden Bewegung veranschlagt, bei der durchschnittlich vier Metabolische Äquivalenten (MET) verbraucht werden. Der Begriff MET stammt aus dem Englischen und bedeutet „metabolic equivalent of task“, also eine Maßeinheit für die Energie, die bei physikalischen Aktivitäten verbraucht wird. Diese vier MET entsprechen einer Anstrengung bei leichter körperlicher Hausarbeit oder langsamen Treppensteigen. Das sollte doch von jedem erreicht werden.

Bei dem Ernährungsprogramm von Bodykey by Nutrilite wird über den Gentest ermittelt, wie jeder einzelne Körper nicht nur auf das Essen reagiert, sondern auch auf körperliche Aktivitäten. Wissenschaftliche Untersuchungen haben festgestellt, dass das eben bei jedem Menschen anders ist. Daher funktioniert auch nicht jede Diät bei jedem gleich.

Wer immer wieder in alte Muster verfällt, kann es auch gerne mal mit einer therapeutischen Hypnose versuchen. 😉

Manche haben einen langsamen Metabolismus und müssen viele MET -Einheiten absolvieren, während andere Menschen bereits bei geringer Bewegung an Gewicht verlieren.

In der Studie kam heraus, dass diejenigen mit 12,5 Stunden mit den vier MET aktiv waren, ein um 35 Prozent vermindertes Sterberisiko hatten.

Aber Bewegungsmangel ist nicht nur für ein erhöhtes Sterberisiko verantwortlich, sondern auch die Entstehung von Krebsarten kann durch Bewegungsmangel gefördert werden.

Selen – ein wichtiges und unterschätztes Spurenelement

Selen ist als Mikronährstoff im Körper nur in »Spuren«, also in sehr geringen Mengen vorhanden, aber extrem wichtig.

Selen ist lebensnotwendig für den Immunstoffwechsel und wird in der Behandlung onkologischer und entzündlicher Erkrankungen ebenso eingesetzt wie in der Zahnmedizin.

Obwohl die Lebensnotwendigkeit von Selen als Spurenelement bereits 1957 erkannt worden war, dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis diese Erkenntnis in die medizinische Praxis umgesetzt wurde.

Vergleichbare Schicksale in der ernährungsmedizinischen Geschichte zeigten sich aber auch bei anderen so genannten Mikronährstoffen:
Die Lebensnotwendigkeit von Chrom, Beta-Carotin oder Kupfer sprach sich erst im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts herum.

So schützen Carotinoide vor Krebs, Polyphenole vor Bakterien und Entzündungen, Phytosterine senken das Cholesterin, Faserstoffe den Blutzucker und Phytoöstrogene lindern klimakterische Beschwerden. Übrigens alles Stoffe, die in Pflanzen vorkommen und die man nicht synthetisch herstellen kann.

Daher sind Nahrungsergänzungen, die aus der ganzen Pflanze hergestellt werden mit den sekundären Pflanzenbegleitstoffen auch jedem synthetischen Vitamin vorzuziehen.

Selen ist Bestandteil wichtiger Enzyme, deren Aufgabe es ist, den Körper vor der Wirkung schädigender Moleküle, wie Schwermetalle und freie Radikale, zu schützen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 20–70 µg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Demnach wären 70–80% der Bevölkerung in Deutschland mit Selen unterversorgt. Dies liegt insofern nahe, weil Deutschland als Selenmangelgebiete gilt. 🙁

Auf Grund von Überdüngung, ausgelaugten Böden, saurem Regen und der Schadstoffbelastung durch Schwermetalle finden sich nur geringe Selenkonzentrationen in den Böden, diese wiederum verursachen geringe Selengehalte bei sämtlichen Agrarprodukten. So kann es auch beim letzten Glied der Nahrungskette, beim Menschen, zu Selenunterversorgung kommen.

In der Schwangerschaft wird mehr Selen benötigt

Erhöhten Bedarf an Selen haben zudem ältere Menschen, Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit, Leistungssportler, Personen mit bestimmen Krankheiten.

Durch die Nahrungsmittelzubereitung, insbesondere durch Kochprozesse, treten zusätzliche Selenverluste von 40–60% auf.
Die tägliche Selenaufnahme des Durchschnittsdeutschen liegt etwa bei 15–20µg. Die empfohlene Mindestmenge beträgt 70µg für einen Erwachsenen.
Die Muttermilch enthielt bei 85% der stillenden Mütter weniger als 5µg Se/l (optimal > 10µg/l).

Wie kommt es jetzt aber zu Selendefiziten?

  • Regelmäßiger Alkoholkonsum

    Bei regelmäßigem Alkoholkonsum steigt der Selenbedarf
  • chronische Erkrankungen
  • Entzündungen an den inneren Organen oder an den Gelenken
  • Personen mit Leber-, Bauchspeichel- und Immunerkrankungen haben im Vergleich zur Normalbevölkerung einen erhöhten Bedarf an Selen.

Wenn an sich die Gründe für Selenmangel genau betrachtet, kann man feststellen, dass fast jeder sich in einer Gruppe wiederfindet. 🙁

Um zu sehen, wie viel Sie an Nährstoffen über die Ernährung aufnehmen, kann meine Vitaminübersicht hilfreich sein, die Sie hier downloaden können.

Brot und Kartoffeln machen nicht dick

Kohlenhydrate stehen für Dickmacher? 🙁

Kohlenhydrate sind inzwischen bei vielen Menschen verpönt, weil sie angeblich beim Abnehmen behindern sollen.

Aber stimmt das überhaupt oder glaubt man nur einem Trend, der inzwischen in allen Medien vertreten ist?

Fakt ist, wer abnehmen will, muss weniger Kalorien zuführen, als er durch seine Tätigkeit und seinen Grundumsatz verbrennen kann.

Aber wo stecken überall Kohlenhydrate drin?

Nicht nur in Brot und Backwaren, sondern auch in Obst und Gemüse und Milchprodukten. Selbst Tomaten enthalten Kohlenhydrate.
Kohlenhydrate, die mit Insulin verstoffwechselt werden, sind für den Diabetiker sehr wichtig und müssen berechnet werden. Hingegen sind die Kohlenhydrate aus der Tomate oder dem Magerquark eher zu vernachlässigen. 😉

Was man auf jeden Fall beim Abnehmen meiden sollte, sind sehr schnelle Diät von Michael SpörerKohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index, da sie den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen. Die Bauchspeicheldrüse muss dann das Hormon Insulin ausschütten und in dieser Zeit kann kein Fett verbrannt werden. Und das ist bei jeder Diät wohl der Hauptgrund, warum jemand eine Ernährungsumstellung vornimmt: man will abnehmen und zwar Fett und nicht Muskelmasse.

Bei mehr als dreißig Kilogramm Übergewicht ist eine Ernährungsform mit reduzierten Kohlenhydraten sicherlich sinnvoll. Und bei viel Übergewicht funktioniert zum Glück jede Ernährungsumstellung, auch allein die Tatsache, mehr Wasser zu trinken und abends die Kohlenhydrate wegzulassen oder FdH zu praktizieren.

Aber warum möchte man auf Dauer Kohlenhydrate aus Obst oder Natur Joghurt oder einem guten Vollkornbrot weglassen?

Ich und sehr viel andere Genießer können sich diese Ernährung auf Dauer nicht vorstellen. Wie alles im Leben kommt es auch hier auf die Mengen an, die man verzehrt. Klar ist es nicht gesund, drei Brötchen mit Marmelade und zusätzlich noch einem Glas Orangensaft als Frühstück zu konsumieren. Da kommt man ganz schnell auf über hundert Gramm Kohlenhydrate, die nur so ins Blut schießen. Die sofortige Insulinausschüttung lässt den Blutzuckeranstieg sinken und ein baldiger Heißhunger ist vorprogrammiert.

Es besteht die Gefahr, dass beim Verzehr von überwiegend Käse, Fleisch und überbackenem Gemüse extrem viel Fett mit aufgenommen wird. Und ein Gramm Fett hat doppelt so viel Kalorien wie ein Gramm Eiweiß oder ein Gramm Kohlenhydrate.

Auch übergewichtigen Diabetikern versucht man immer wieder klarzumachen, dass sie von einer Low Carb Ernährung profitieren würden. ☹
Studien haben allerdings belegt, dass das ein Irrtum ist. Es kommt lediglich auf die Kalorienreduzierung an und dass mehr Bewegung in den Tagesablauf eingebracht wird.

Es kommt immer auf die Verpackung an. Die Kartoffel alleine macht nicht dick, auch wenn sie Kohlenhydrate enthält. Bratkartoffeln in viel Fett geröstet oder gar Pommes verändern natürlich die Bilanz.

Ob ich nun 100 g Roggenbrot belegt mit 100 g Tomaten esse und 220 kcal zu mir nehme, oder ob ich 100 g Tomaten überbacken mit 100 g Käse esse und dabei 382 kcal zu mir nehme, ist ein gewaltiger Unterschied in der Tagesbilanz.

Wir sind seit Jahren von dem Lifestyle Programm von Bodykey by Nutrilite begeistert. Mit Hilfe eines DNA-Tests werden die Gene gefragt, worauf man mehr achten muss, auf die Fettaufnahme oder auf die Kohlenhydrate. Die dauerhaften Erfolge sprechen für sich. 😉

Auch das Fernsehen hat bereits über eine personalisierte Ernährung berichtet.