Coli-Bakterien im Trinkwasser

„Coli-Bakterien im Trinkwasser: Diese Orte sind jetzt betroffen“

So konnte man vor sechs Tagen im Nordbayrischen Kurier die Warnung über unser Trinkwasser lesen.

Derartige Meldung sind nichts Neues sondern inzwischen eher an der Tagesordnung, aber dass es einen direkt betrifft, ist dann doch etwas Anderes. Anfang Mai berichtete Antenne Bayern, dass die Türkheimer erst ihr Wasser abkochen mussten.

Und mal ganz ehrlich….wer kocht denn drei Minuten lang sein Wasser ab? Da steht die Küche unter Dampf und die Hälfte ist verdampft.

Abgesehen davon, dass die Coli-Bakterien nur abgetötet sind und als Leichen immer noch im Wasser schwimmen. 😉

Es wurden alle Bezirke aufgezählt, die von dieser Situation betroffen sind. Und wenn ein Ortsteil nicht dabei war, gab es große Erleichterung.
Mir kam sofort der Gedanke durch den Kopf „Noch nicht, aber wer weiß, wann es auch da wo weit ist?“

Aber es geht ja nicht nur um die ekelhaften Coli-Bakterien, die nicht im Trinkwasser sein sollten, auch Pestizide, andere Bakterien, Medikamentenrückstände, Hormone, Uran und Quecksilber haben nichts im Trinkwasser zu suchen. Und jetzt natürlich auch nicht die riesigen Mengen an Chlor.

Von gutem Geschmack kann auf gar keinen Fall die Rede mehr sein. 🙁

Trinkwasserfilter gehören in jeden Haushalt
Trinkwasser vor dem Verzehr filtern

Bin ich froh, dass ich immer auf der sicheren Seite sein kann, denn wir verwenden seit Jahren den eSpring Filter. Er filtert alles raus, was nicht hineingehört und lässt wertvolle Mineralstoffe im Wasser, was bei einem Osmosefilter nicht der Fall ist.

Was noch viel erschreckender ist, ist die Tatsache, dass es von der örtlichen Gemeinde keinerlei Informationen gab. Durch Zufall konnte man es in der Presse lesen oder in sozialen Netzwerken mitbekommen. Aber was machen die Menschen, die das alles nicht nutzen?

Für mich steht eindeutig fest, dass das kein Einzelfall sein wird und immer wieder vorkommen kann. Und wenn es oft genug vorgekommen ist, dann ist es wieder normal und wird nicht einmal mehr in der Presse erwähnt.

Erschreckend ist auch die Naivität der Menschen, wenn man sie darauf anspricht, ob nicht Alternativen zur Wasser Schlepperei eine Lösung sein könnten? Da bekommt man Antworten wie „es dauert ja nicht so lange, bis der Fehler behoben ist“ oder „bis jetzt ist alles gut gegangen“

Wasserverlust bei Kleinkindern kann tödlich sein

So lange bis das erste Kleinkind oder ein älterer Mensch wegen Flüssigkeitsverlust und Brechdurchfall verstorben ist.

Wasser

Wasser ist bei uns das am besten kontrollierte Lebensmittel. Trotzdem ist es nicht frei von Schadstoffen.

Wasser trinken sollte man nicht erst wenn sich der Durst meldet.

Wasser
Durst löschen sollte man mit sauberem, stillen Wasser. Aber bevor sich der Durst bemerkbar macht.

Bei Durst besteht bereits zu einem Prozent im Körper ein Wasserverlust. Mangel an Wasser lässt uns nicht mehr die richtige Leistung bringen.

Zum Glück geht der Trend dahin, immer mehr stille Mineralwasser anzubieten, denn Kohlensäure ist nicht gesundheitsfördernd, sie fördert die Übersäuerung und sollte nicht noch zusätzlich dem Körper zugeführt werden. 🙁

Allerdings schaffen viele Menschen nur Wasser zu trinken, wenn es spritzig ist. Kann es daran liegen, dass es ohne Kohlensäure nicht schmeckt? Sie Qualität kann man leicht überprüfen, wenn man dieses Wasser lauwarm und ohne Kohlensäure genießen will. Viele nutzen es dann nur noch zum Blumen gießen.

Immer wieder überprüft die Stiftung Warentest stille Mineralwasser und immer liest man, dass viele Flaschen mit Keimen versehen sind. In der Vergangenheit konnte auch festgestellt werden, dass diese stillen Mineralwässer nicht einmal den Mineralstoffgehalt enthielten wie teilweise Leistungswasser, dass sie allerdings um ein vielfaches teurer sind. Nun mit dem Preis das ist eine relative Geschichte, denn jeder entscheidet für sich selbst, für was er sein Geld ausgibt. Es gibt ja auch unterschiedliche Automarken, preiswerte und preisintensive und sie können alle auch nur fahren. Aber bei einem solchen Preis sollte man Keimfreiheit und absolute Qualität erwarten können.

Wasser aus der Leitung kostet der Liter ungefähr 0,003 Cent, es variiert je nach Wasserpreis in der Region. Allerdings zahlt man für eine Flasche stilles Mineralwasser der Marke “Vittel“ oder „Evian“ um die 50 Cent.

Beim Sport im Studio muss ich oft beobachten, dass die Leute ihre Flaschen aus dem Wasserhahn nachfüllen. Und mir wird ganz übel, weil ich weiß, was alles im Wasser sein kann.

Unser Leitungswasser ist zwar besser überwacht als unser Trinkwasser, doch kann ich davon nur abraten, wenn es nicht im eigenen Haushalt gefiltert wird. Dort wo es auf seine Qualität und seinen pH-Wert kontrolliert wird, mag es einigermaßen in Ordnung sein. Es ist aber lange bekannt, dass nicht alles überprüft wird, was im Wasser vorhanden sein kann.

Wasser immer frisch und ohne Zusätze wie Blei, Quecksilber, Bakterien

Und wie oft gibt es Baustellen, wo Wasserrohre beschädigt werden, Bakterien in unser Leitungswasser gelangen, nachdem die Prüfung es für einwandfrei festgestellt hat. Dann kann man wieder lesen, das Trinkwasser abgekocht werden muss.
Leitungswasser läuft durch viele Kilometer Leitungen und ist zwei Wochen unterwegs, bis es aus dem Hahn in der Küche herausfließt. Es können neben den Bakterien auch Uran, Blei, Quecksilber und Medikamentenrückstände im Trinkwasser vorhanden sein.. Diese Stoffe sollten nicht von unserer Niere herausgefiltert werden.

Ein Trinkwasseraufbereitungs-Filter ist eine tolle Sache. Man muss sich nie Gedanken machen, wann der Kasten Wasser leer wird, man hat kein Leergut herumstehen und spart eine Menge Geld. Das Wasser hat immer die richtige Temperatur.

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Filterwechsel nach 5000 Litern Durchfluss. Das hat man vorher alles mitgetrunken

Wir haben seit über zwanzig Jahren einen Trinkwasserfilter und können den eSpring Wasserfilter nur empfehlen. Da passt das Preis-Leistungsverhältnis und es gehen keine Wassermengen wie bei Osmose Filtern verloren.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie dazu Fragen haben. 😉

Wie funktioniert eigentlich Hypnose

Ich bin total begeistert von den Möglichkeiten einer therapeutischen Hypnose und möchte ein paar offene Fragen klären, die mir immer gestellt werden, wenn Menschen erfahren, eines meiner Schwerpunkte ist die Hypnose.

Hypnose hat oft etwas Mystisches, weil nicht verstanden wird, wie sie funktioniert.

Show Hypnosen und Medien, die auf Sensationen ausgerichtet sind, haben das Bild in der Öffentlichkeit so geprägt.

„Bin ich noch voll bei Bewusstsein?“
HypnoseDer Patient ist voll bei Bewusstsein. Es wird sogar durch den Entspannungszustand noch das Unterbewusstsein mit hinzugezogen. Ich werde während der Hypnose auch bestimmte Fragen stellen, die spontan beantwortet werden sollen, ohne lange zu überlegen. Hypnose bedeutet also Zusammenarbeit zwischen Patient und Therapeut.

„Wird mein Wille kontrolliert?“
Nein, niemand tut etwas gegen seinen Willen.

Der bekannteste Hypnotiseur Milton Erickson hat über 800 Versuche mit Menschen gestartet, die sich leicht hypnotisieren lassen und er konnte niemanden gegen seinen Willen zu Dingen überreden, die gegen die eigene Moral gingen. Hypnose kann nicht dazu missbraucht werden, jemanden zu kriminellen Handlungen zu verleiten. Es werden auch keine Geheimnisse ausgeplaudert, in der Hypnose sagt der Klient nur das, was er sagen möchte.

Wer zu einem Therapeuten kommt, der mit Hypnose arbeitet, hat in der Regel ein Problem, mit dem er alleine nicht fertig wird. Zum Beispiel hat man Ängste und weiß nicht, woher sie kommen, möchte sie aber besiegen oder man möchte abnehmen oder das Rauchen aufhören, etc.

Oft herrscht der Irrglaube vor, dass man vom Therapeuten in den Schlaf gelegt wird und dann passiert irgendetwas mit einem und anschließend ist das Problem beseitigt. 🙂

Im Grunde ist es eine Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient und beide lösen das bestehend Problem. Das erfordert etwas Umdenken, denn der Mensch ist gewohnt, wenn er zum Arzt geht, erklärt er sein Problem und dieser verschreibt ein Medikament oder verordnet eine Anwendung. Es handelt sich dabei immer um eine Symptomen Behandlung, aber nie um eine Problem Lösung.

Beim Heilpraktiker für Psychotherapie wird nach der Ursache gesucht und während der Hypnose kann das Problem bearbeitet werden, auch der Patient ist aktiv daran beteiligt.

Vielleicht hilft folgendes Beispiel:

BergStellen Sie sich vor, Sie möchten eine Bergwanderung machen und auf den Gipfel eines hohen Berges steigen. Sie haben schon ganz oft einen Versuch gestartet und mussten immer auf halber Höhe umkehren, weil es Ihnen zu gefährlich war. Jetzt buchen Sie einen Bergführer, der sich genau in den höheren Sphären des Bergmassivs auskennt. Er kennt die Wege, die Schwierigkeiten und die Wetterbedingungen.

Der Berg wäre jetzt Ihr Problem und der Bergführer stellt den Therapeuten dar. Sie als Bergwanderer legen das Ziel fest, was Sie erreichen wollen. Der Therapeut begleitet Sie und bestimmt den Weg. Er berücksichtigt die Beschaffenheit des Weges, Ihre Kondition und Fitness und das Wetter. Er kennt alle Schwierigkeiten und Unebenheiten auf dem Weg nach oben ans Ziel.

Bei so einer Tour ist es wichtig, den Anweisungen des Bergführers zu folgen. Wen dieser sagt: „Nehmen Sie jetzt bitte meine Hand und springen bei drei über den Bach“, dann müssen Sie dem Bergführer vertrauen und es tun und nicht fragen „Warum?“

Genauso ist es während einer Therapiesitzung in der Hypnose. Der Erfolg der Hypnose ist abhängig vom Vertrauen zwischen Therapeut und Patient und von den intuitiv gegebenen Antworten auf die gestellten Fragen ohne nachzudenken und zu reflektieren. Damit ist sichergestellt, dass die Antworten aus dem Unterbewussten kommen und nicht vom Verstand, der logischen Ratio gegeben werden. Das ist mir am Anfang besonders schwergefallen, weil ich immer alles hinterfragen will.

Bei der Hypnose möchte man mit dem Unterbewusstsein arbeiten, dem Teil vom Eisberg, der unter Wasser liegt und den größeren Anteil ausmacht. Der Verstand ist nur die Spitze vom Eisberg, die oberhalb von der Wasseroberfläche herausschaut.

Lassen Sie sich darauf ein, es lohnt sich und ist eine bereichernde Erfahrung in Ihrem Leben. 😉


Gut schlafen oder bereits Schlafstörungen?

Gut schlafen und vor allen Dingen gut durchschlafen möchte jeder.

Gut schlafen ist für den Körper extrem wichtig.

Schlafstörungen - Gut schlafen ist für den Körper extrem wichtigSich ins Bett legen und sofort einschlafen zu können, ist für viele Menschen keine Selbstverständlichkeit. Sie liegen stundenlang wach, tausende Gedanken kreisen im Kopf herum und man hat schon vieles ausprobiert. Dass es einigen Menschen so geht, können wiederum die „gut-und-sofort-Einschläfer“ nicht verstehen.

Aber ab wann kann man von Schlafstörungen reden? Nach der internationalen Klassifikation für Krankheiten zählen Schlafstörungen, die nicht organisch bedingt sind, zu den Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und somit zu psychischen Erkrankungen. 🙁 

Etwas überspitzt formuliert hat man ganz schnell eine psychische Erkrankung diagnostiziert, die aktenkundig wird, wenn man bei seinem Hausarzt erwähnt, man könne seit längerem schlecht schlafen. 🙁

Ganz klar muss man aber sagen, dass der Übergang von „nur mal schlecht schlafen“ und „Schlafstörungen“ fließend ist.

Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen und das ist extrem notwendig fürs Überleben. Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen und das ist extrem notwendig fürs Überleben. Im Schlaf regeneriert der Körper und die Psyche. Bei Schlafmangel kommt es zu erheblichen gesundheitlichen Beschwerden.

Jeder Mensch hat natürlich einen anderen Bedarf an erholsamen Schlaf. Wenn dem einen regelmäßig fünf Stunden Schlaf ausreichen, um erholt zu sein, so ist ein anderer nach acht Stunden Schlaf immer noch nicht ausgeschlafen.

Aber warum geben immer mehr Menschen an, dass sie Schlafprobleme haben? Laut DAK Report von diesem Jahr leiden 80 Prozent der berufstätigen Befragten an Schlafstörungen. Gegenüber einer Befragung aus dem Jahr 2009 ist das eine Zunahme von 66 Prozent. Ein erschreckend hoher Anstieg, der hinterfragt werden sollte.

Was kann zu Schlafstörungen führen?

  • Ständiger nächtlicher Lärm, auch das Schnarchen vom Lebenspartner

    Schlafstörungen nach schwerem Essen
    Keine schwer verdaulichen Speisen kurz vor dem zu Bett gehen verzehren
  • Ungesunder Lebensstil: zu viel Alkohol, zu viel Koffein oder Energy-Getränke, schwere Mahlzeiten kurz vor dem zu Bett gehen
  • Schichtdienst und damit ein ständig wechselnder Schlaf-Wach-Rhythmus
  • psychosozialen Belastungssituationen: Beziehungsprobleme, Prüfungsangst
  • Steigende Arbeitsanforderungen, die in Angstzuständen und Depressionen enden können
  • Äußere Bedingungen wie ungünstige Raumtemperatur, unbequeme Liegefläche

Der Griff zur Schlaftablette ist keine Lösung, obwohl es scheinbar sehr leicht gemacht wird. In Deutschland sind mehr als eine Millionen Menschen von Schlafmitteln abhängig. 🙁

Schlaftabletten werden zu den Benzodiazepinen gezählt. Sie wirken dämpfend, schlaffördernd, muskelentspannend und angstlösend.

Man schläft mit Sicherheit phantastisch danach, allerdings machen sie  psychisch und physisch abhängig. Sie fördern eine Toleranzentwicklung, so dass immer mehr davon genommen werden muss, um gut schlafen zu können.

Beim Heilpraktiker für Psychotherapie kann man Entspannungstechniken und Schlafhygiene erlernen. Oft ist ein professionelles Gespräch förderlich, um seine eigene Problematik aus einem anderen Gesichtswinkel zu betrachten.

100 mg Vitamin C sind zu wenig

Vitamin C wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet nach der alten Seefahrer Krankheit Skorbut, die durch einen Vitamin C-Mangel auftrat.

Vitamin C ist wohl eines der bekanntesten Vitamine und jeder weiß, dass es in Obst vorkommt.

Leider schaffen die wenigsten Menschen die von der DGE empfohlene Menge von fünf Portionen Obst und Gemüse, die allerdings auch längst überholt sind. Zweckmäßig wären eher sieben bis zwölf Portionen, wobei mehr Wert auf Gemüse gelegt wird.

Vitamin C wirkt als Antioxidans und unterstützt aktiv die Arbeit der Abwehrzellen. Es schützt vor Krankheiten, weil es aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt ist, indem es sich hauptsächlich in den Leukozyten anreichert und aktivierte T-Zellen unterstützt.




Weitere Aufgabenbereiche von Vitamin C sind:

  • Vorbeugen vor Arteriosklerose, da es die Innenwände der Arterien glättet und sich somit kein Cholesterin anheften kann
  • Schutz für die Hirnanhangdrüse und Unterstützung der Hormonausschüttung
  • Beteiligung an den Regelkreisen von Stresshormonen, Sexualhormonen und der Schilddrüsenaktivität
  • Fänger von freien Radikalen

Freie Radikale sind aggressive und sehr reaktionsfreudige Moleküle, die in unserem Körper ständig Zellen und Gewebe angreifen. Sie entstehen bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen, beim Röntgen und durch UV-Strahlen. Ihre Bildung wird unterstützt durch Nitrate, Pestizide und Umweltbelastungen. Freie Radikale reißen Bausteine von Körperzellen an sich. Besonders „wild“ sind sie hinter einem Sauerstoff-Atom her. So schädigen sie eine Zelle und oft auch deren Bausubstanz, wenn der Zellkern betroffen ist. Eine so geschädigte Zelle stirbt ab und kann sogar zur Krebszelle werden. Diese Zelltrümmer und die entarteten Zellen müssen vom Immunsystem beseitigt werden.

Stress ist ein Vitamin C Killer. So ist nicht verwunderlich, dass z. B. bei Stress ein enormer Bedarf an Vitamin C entsteht. Das kann schnell und situationsbedingt zu einem Mangel an Vitamin C und daraufhin zu einer stark verminderten Abwehrfähigkeit des Immunsystems führen. So ist Stress der schlimmste Feind des Immunsystems.

Da Vitamin C zu den wasserlöslichen Vitaminen gehört, ist es auch Hitze

empfindlich, deshalb geht beim Garen von Speisen viel verloren.

Bei speziellen Belastungen kann die Vitamin C Zufuhr erhöht werden. Überschüsse an Vitamin C werden in der Regel problemlos ausgeschieden. Deshalb ist eine erhöhte Zufuhr meistens unproblematisch und in vielen Fällen sinnvoll. Dabei sollte man aber darauf achten, dass nicht mehr als 600 mg auf einmal aufgenommen werden, da es über die Nieren ausgeschieden wird. Zeitlich versetzt kann erneut eine Vitamin C Einnahme stattfinden.

Linus Pauling, der Nobelpreisträger, empfiehlt bis zu 3 g täglich!

Obst und Gemüse sind Quellen für Vitamin C
Mehr als fünf Portionen werden von niemanden täglich erreicht

Allerdings ist es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, mit Vitamin C aus der Nahrung eine Überdosierung zu bekommen. Die meisten Menschen leben eher ständig in einem Defizit. Deshalb erleiden im Alter auch so viele Menschen eine Arteriosklerose. Unsere Ärzte verordnen dann sehr gerne ASS. Besser wäre es, man würde ein Leben lang ausreichend Vitamin C zu sich nehmen.

Rohe Citrusfrüchte und Beeren enthalten das lebensnotwendige Vitamin C in größeren Mengen, besonders die Acerolakirsche. Diese kleine Kirsche enthält viermal so viel Vitamin C wie Orangen oder andere Citrusfrüchte.

Aus den bekannten Gründen (lange Transportwege, haltbar machen, unreife Ernte, falsche Lagerung) ist der Vitamin C Gehalt im Obst nicht mehr so groß, wie wir es alle noch in der Lektüre und in den Tabellen zu lesen bekommen. Jedes Kind weiß, wie Vitamin C-reich doch die Kiwi sind. Aber wer erntet sie schon frisch aus seinem Garten?

Wer clever ist und sicher sein will, dass er seinem Körper dieses wertvolle Vitamin nicht vorenthält, der sollte sich regelmäßig zusätzlich zu Obst und Gemüse noch mit Vitamin C versorgen, am besten aus ganzen Früchten gewonnen in Verbindung mit den Flavonoiden und nicht nur aus reiner Ascorbinsäure.

Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. Und die sollten wir schützen.

Multiresistente Keime

Multiresistente Keime sind ein Schreck für jedes Krankenhaus, für Seniorenheime oder für Sanitätsautos.

Eben jene Orte, wo kranke oder geschwächte Menschen sich aufhalten.

Multiresistente Keime werden gerne mit dem Kürzel MRSA bezeichnet, was für Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus, ein Bakterium der Art Staphylococcus aureus steht.

Diese Bakterien vermehrten sich seit den 1960er Jahren mit der Verbreitung der Antibiotika.
Leichtfertig Antibiotika zu verschreiben ist nicht ratsam. Oft wird sich aber keine Zeit genommen, eine Kultur vom Abstrich der Schleimhäute anzulegen und zwei Tage auf das Ergebnis zu warten.Da wird schnell mal ein Breitbandantibiotikum verschrieben, weil der Patient es sich auch nicht leisten kann, krank zuhause zu bleiben.

Fatal ist es, Antibiotika einzunehmen, wenn es sich um einen viralen Infekt handelt.

Die Bakterien haben eine Widerstandsfähigkeit gegen das Medikament entwickelt, mit dem die entsprechende Infektion behandelt werden sollte. So entstand eine Resistenz gegenüber dem Antibiotikum Methicillin und den meisten anderen Antibiotika, die in ihrer Struktur auf Penicillin zurückgehen. Und wenn gegen mehrere Antibiotika eine Widerstandsfähigkeit entstanden ist, spricht man von multiresistenten Keimen.

Häufigste Entzündungen sind Atemwegs- und Harnwegsinfekte, Entzündungen von Organen, aber auch Wund- und Hautinfektionen.

Aber es bricht nicht immer beim Befall von resistenten Keimen eine Erkrankung aus. Wenn der Mensch gesund ist und ein intaktes Immunsystem hat, ist er relativ gut geschützt, da die Bakterien keinen Weg in den Körper finden.

Gefährdet sind daher Menschen in Krankenhäusern, chronisch Kranke auf Pflegestationen in Seniorenheimen und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem. Menschen mit Fremdkörpern als leichte Eintrittspforte für Bakterien wie Katheter, Beatmungsschläuche, offene Wunden und Brandverletzungen.
Natürlich sind auch Säuglinge stark gefährdet, da sie noch kein voll funktionierendes Immunsystem aufgebaut haben.

Jährlich sterben in Krankenhäusern über 15.000 Menschen an den Folgen von Infektionen und Sepsis durch multiresistente Keime.

Wenn man jetzt im Netz nach MRSA googelt, liest man nur etwas über Vorsichtsmaßnahmen, wie man eine Ansteckung verhindern kann und über gründliche Hände Desinfektion. Klar gibt es in jedem Krankenhaus in den Waschräumen die entsprechenden Desinfektionsmittel, aber wer kennt sich schon damit aus, wie eine vernünftige Händedesinfektion auszusehen hat?

  • Wäre es nicht vernünftiger, jedem Menschen zu erklären, er solle etwas für sein Immunsystem tun?
  • Warum klärt man nicht mehr darüber auf, wie wichtig gesundes Wasser ist und dass man mehr davon trinken sollte;
  • Warum liest man immer noch Aussagen, uns würden 100 mg Vitamin C und 15 mg Zink reichen, um geschützt zu sein?
  • Warum werden Aminosäuren nur im Zusammenhang mit Diäten und Muskelaufbau erwähnt? Aminosäuren sind wichtig für die Produktion der eigenen Immunglobuline.
  • Warum erzählt man uns immer noch, dass unser Essen alles Wichtige an Vitalstoffen enthält und dass wir keine zusätzlichen Ergänzungen benötigen?
  • Warum gibt es immer noch mehr Fastfood Stände und Schnellimbisse als Einrichtungen, die Obst und Gemüse anbieten?

Jeder muss sich eben selber kümmern um ein intaktes Immunsystem und eine starke Abwehr.
In diesem Sinne: bleiben Sie gesund 😉 

Psychosoziale Gesundheit

Gesundheit ist heute mehr als nur das Fehlen von Krankheiten.

Psychosoziale Gesundheit bedeutet Pflege für die Psyche, so wie die Blumen das Wasser und die Sonne brauchen.

Die meisten wissen heute, dass gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung zum Wohlbefinden beitragen. Die unterschiedlichsten Ernährungsformen sind im Umlauf und die Fitness Studios haben Hochkonjunktur.

Aber wie sieht es mit der Seele aus? Die Bedeutung der Pflege und Erhaltung von psychosozialer Gesundheit wird immer noch sehr unterschätzt. Wahrscheinlich weil man die Beeinträchtigung der Psyche weder im Blutbild noch im Röntgenbild nachweisen kann. Der Betroffene verspürt auch keinen körperlichen Schmerz zu Anfang.

Aber wenn man sich die Symptome betrachtet, leiden sehr viele Menschen darunter. Diese können sich ganz unterschiedlich äußern. Sie reichen von einem Gefühl der Leere, Einsamkeit, Interessenlosigkeit und innerer Unruhe bis hin zu Erschöpfung, permanenter Müdigkeit und sozialer Isolation. Aber auch die Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen oder an Antriebslosigkeit zu leiden, sollten hellhörig werden lassen.

Natürlich gibt es auch körperliche Beschwerden, die keine organische Ursache aufweisen. Die Seele spricht durch den Körper zu uns oder anders gesagt lassen psychische Probleme den Körper schwächen und eine gesunde Psyche gibt dem Körper Kraft.  Man kennt daher Aussagen wie „er hat die Nase voll“ oder „ihm bleibt die Luft weg“ oder sogar „es zerreißt mir das Herz“ ☹

Jeder hat mal psychische Belastungen zu durchleben. Aber nicht jeder kann damit einfach umgehen. Festgefahrene Denkgewohnheiten oder bestimmte Lebensweisen können im Arbeitsleben, in der Familie oder in Partnerschaften zu bedrückenden Konflikten führen. Damit diese Konflikte nicht zur psychosozialen Belastung werden, braucht die Seele Pflege. Diese Hilfestellungen können das Erlernen von Strategien sein, damit das psychisches Gleichgewicht wieder in Balance kommt.

Wie oft hört man den Spruch „Ich bin total im Stress!“

Was für viele aber nur eine vorübergehende Krise ist, kann für andere zur psychosozialen Belastung werden. Im Grunde bedeutet Stress Belastung, Druck oder Hilflosigkeit.

Sehr oft gelingt es den Betroffenen nicht von alleine und sie benötigen professionelle Hilfe von Fachleuten, zum Beispiel von einem Heilpraktiker für Psychotherapie.

Wichtig ist, zu erkennen, wenn die Spirale abwärtsgeht und daher sollte man auch lernen, frühzeitig gegenzusteuern. Das können Kleinigkeiten im Alltag sein, die nicht zu unterschätzen sind:

  • spazieren gehen und die Stille genießen
  • ein Buch lesen in entspannter Atmosphäre ohne Störung (Handy)

    psychosoziale Gesundheit ohne Handy
    Mal nicht erreichbar zu sein und die Ruhe genießen, kann Wunder wirken
  • regelmäßig Sport treiben
  • gemeinsam essen und nicht nur zwischendurch oder am Fernseher
  • Freundschaften pflegen