Ein Zuviel an Vitaminen schadet nur dem Geldbeutel???

Laut Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) schaffen 90% nicht einmal die Mindestverzehrmenge von Obst und Gemüse und wundern sich über Ernährungsprobleme.

Lassen sie sich nicht verunsichern durch Medienberichten und Aussagen von Medizinern, die Ihnen weismachen wollen, dass ein Zuviel an Vitaminen nur dem Geldbeutel schadet aber nicht nützen soll.

Einer Untersuchung des Instituts für Ernährungsforschung in Potsdamm-Rehbrück zufolge nehmen 19% der Frauen und 16% der Männer in Deutschland täglich Vitaminpräparate ein. Aber oft will man diese Ergänzungen wie Medikamente handhaben und glaubt, dass man Nebenwirkungen bekommen kann, wenn zu viel eingenommen wird. Das ist bei Nahrungsergänzungsmitteln fast nicht möglich, denn sie sind im Gegensatz zu Medikamenten ein Teil unserer Nahrung. Oder haben Sie beim Kauf von 20kg Äpfeln schon mal einen Beipackzettel dazu bekommen mit der Aufforderung, nicht alles auf einmal zu verzehren?

Die Erdbeerzeit ist gerade herum und auch ich war mit meinem Sohn zum Pflücken auf den Erdbeerplantagen, wo man nebenbei so viel essen kann wie hinein geht. Außer der Nebenwirkung, dass man sehr satt ist, wenn man 1kg Erdbeeren verzehrt hat, war nichts zu befürchten. Es gibt allerdings auch keine „Mindestdosis“ von Obst und Gemüse. Allerdings ist es inzwischen erwiesen, dass es besser wird, wenn man mehr man davon isst.

Laut Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) schaffen 90% nicht einmal die Mindestverzehrmenge von Obst und Gemüse und wundern sich über Ernährungsprobleme.

Wenn man also seine Ernährung sinnvoll ergänzt, so ist es individuell unterschiedlich, je nach Lebensgewohnheiten und Essgewohnheiten, wie viel man zusätzlich dazu nimmt.

Wenn Sie zu den Personen zählen, die mindestens fünf Portionen frisches Obst und Gemüse essen, überwiegend Vollkornprodukte nutzen, ausreichend Tiefseefisch verzehren und ansonsten auch lieber zu Bioprodukten greifen , wenn Sie kerngesund sind, nicht rauchen, keine Medikamente benötigen (vergessen Sie die Antibabypille nicht), sich genügend Ruhepausen gönnen und keinen Stress aufkommen lassen, dann benötigen Sie weniger Ergänzungen als jemand, der chronisch krank ist, viel Stress um sich herum hat und auf Kantinenessen angewiesen ist.

Da Nahrungsergänzungsmittel keine Medikamente sind, dürfen sie sowieso maximal dreimal höher dosiert sein, als von der DGE empfohlen wird. Allerdings verhindern diese Angaben nur Mangelerkrankungen wie Skorbut und Beriberi oder Pellagra.

Langfristig vorbeugen und  Zivilisationskrankheiten damit verhindern kann man nicht.

Auf jeden Fall ist die Gefahr von Vitaminunterversorgung deutlich größer als mögliche „Nebenwirkungen“.

Nur wer alle Vitalstoffe zu sich nimmt bleibt oder wird schlank

Nur ein absolut reibungslos funktionierender Stoffwechsel mit allen 13 Vitaminen, dem wasserlöslichen Vitamin C und den Vitaminen der B-Gruppe und mit den fettlöslichen Vitamine E,D,K und A, mit allen Mineralstoffen Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Chlor und den Spurenelementen Jod, Zink, Mangan, Eisen, Kobalt, Kupfer, Molybdän, Chrom, Bor und Selen lässt keine Mangelzustände auftreten und auch das Abnehmen funktionieren.

Wer schlank werden will, sollte nicht nur fasten, sondern eher richtig essen.

Nur ein absolut reibungslos funktionierender Stoffwechsel  mit allen 13 Vitaminen, dem wasserlöslichen Vitamin C und  den Vitaminen der B-Gruppe und mit den fettlöslichen Vitamine E,D,K und A, mit allen Mineralstoffen Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Chlor und  den Spurenelementen Jod, Zink, Mangan, Eisen, Kobalt, Kupfer, Molybdän, Chrom, Bor und Selen lässt keine  Mangelzustände auftreten  und auch das Abnehmen funktionieren.

Denn Vitalstoffmangel macht dick. Sie denken, es sei unlogisch? Wie kann etwas dick machen, wenn es gar nicht aufgenommen wird? Nun unser Körper ist intelligent. Wenn ihm ein Stoff fehlt, signalisiert er es uns in Form von Hunger. Oft essen wir aber dann genau das Falsche: oft was Süßes oder Fast Food. Darin sind nur wenige bis gar keine Vitalstoffe enthalten. Also quält uns bald erneut Hunger, wenn der Körper die fehlenden Vitalstoffe nicht bekommen hat.

Wo sind jetzt die meisten Vitamine enthalten? In Obst und Gemüse. Davon sollten wir alle laut DGE ja fünf Portionen verzehren. Im Grunde sollte unsere tägliche Gesamtaufnahme an Nährstoffen zu 75% aus den pflanzlichen Quellen bestehen. Zumindest hätten wir nicht soviele Zivilisationskrankheiten, wenn es mehr Menschen schaffen würden.

Da das aber nicht der Fall ist und auch nur sehr wenige Menschen auf fünf Portionen Obst und Gemüse kommen, wäre es klug zu vernünftigen Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen, um die Nährwerte für einen reibungslosen Stoffwechsel zu erhalten.

Die „ Pille“ soll nicht eine gesunde Ernährungsweise ersetzen, doch im Alltag ist oft wenig Zeit für vernünftiges Essen, genügend Bewegung und ausreichenden Ruhephasen. Stress ist ein Faktor, der von vielen unterschätzt wird. Stress lässt die Zellen sich verschließen, so dass die wenigen Vitalstoffe oft nicht dort hin kommen, wo sie wirken sollten: in der Zelle.

Tragödie in Mainzer Kinderklinik

Lysin, Threonin, Aminosäuren, die das Immunsystem unterstützen. Aber auch reichlich Vitamin C kann die Verweildauer verkürzen. Bei reichlich Vitamin C bewegen wir uns im Gramm-Bereich und verlassen die 100mg-Empfehlung der DGE. Da Krankheit immer auch auf die Psyche schlägt, sollte man aber auch an die Aminosäuren Tryptophan, Phenylalanin, Tyrosin und Methionin denken.

Es ist schlimm, was zurzeit in den Medien in Bezug der Säuglinge in der Mainzer Kinderklinik zu hören ist. Selbst wenn aufgeklärt wird, wie so etwas passieren konnte, ist es kein Trost für die Eltern, die ihr Allerliebstes verloren haben.

Kolibakterien in der Nahrung?

Wie sehen in so einer Klinik die hygienischen Bedingungen aus? Muss man nicht damit rechnen, dass es auf anderen Stationen ebenso unhygienisch zugeht?

Säuglinge haben noch kein Immunsystem, denn es bildet sich erst in den nächsten Jahren richtig aus. Aber was ist mit Erwachsenen, die ja wegen Krankheit in der Klinik sind? Auch ihr Immunsystem ist geschwächt und anfällig für Keime.

Wie oft liest man, dass gerade ältere Menschen wegen irgendwelcher nicht heilenden Wunden über Monate stationär im Krankenhaus liegen müssen.

Im Grunde kann man nur hoffen, nie krank zu werden.

Aber wie schafft man es, sein Immunsystem auf Hochtouren zu bringen, wo überall Angriffe lauern? Die Lösung heißt:

Lysin, Threonin, Aminosäuren, die das Immunsystem unterstützen. Aber auch reichlich Vitamin C kann die Verweildauer verkürzen. Bei reichlich Vitamin C bewegen wir uns im Gramm-Bereich und verlassen die 100mg-Empfehlung der DGE. Da Krankheit immer auch auf die Psyche schlägt, sollte man aber auch an die Aminosäuren Tryptophan, Phenylalanin, Tyrosin und Methionin denken.

Diese wichtigen Aminosäuren sind enthalten in:

Sojabohnen, Thunfisch, Sonnenblumensamen, Mandeln, Bachforelle, Hammelfleisch, Hüttenkäse, Kalbfleischfilet, Linsen, Garnelen, Cashew- und Erdnüssen.

Und wie viel essen wir täglich davon? Wahrscheinlich ist es doch ratsam, ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel zur täglichen Ergänzung dazu zu nehmen.

„Dein Essen soll deine Medizin sein“ Dieser Satz aus dem Mittelalter ist heute wieder wichtiger als je zuvor.

Leider wollen es immer noch zu wenig Menschen für sich ausprobieren, wie sie sich selber gesund erhalten können und verlassen sich lieber auf Aussagen von Medizinern, die nur der Schulmedizin vertrauen. Man sollte bedenken, dass hinter der Pharmaindustrie eine so starke Lobby steht, die auf Kosten unserer Gesundheit reich werden. Kann man wirklich annehmen, dass es in ihrem Interesse steht, keine Medikamente mehr zu benötigen?

Ein Mensch, der gesund ist, wird für die Medizin unbrauchbar und uninteressant.

Jeder bekommt sein Fett ab

Ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren kann zu Wachstumsstörungen führen, aber auch zu Konzentrationsstörungen, verminderter Lernfähigkeit, zu Depressionen oder zu Störungen der Nervenfunktion.

Fett ist nicht gleich Fett. Aber seit Jahren wird uns Fett madig gemacht.

Wissenschaftlich betrachtet unterscheidet man ungesättigte und gesättigte Fettsäuren.

Man weiß auch, dass die gesättigten Fettsäuren die ungünstigen sind, wovon man nur wenig essen sollte. Aber wie kann man sie auseinander halten von den guten Fettsäuren?

Als Gedankenstütze kann man sich merken, dass die gesättigten Fettsäuren in fester Form vorliegen, also Butter, Margarine, Fleisch, Wurst, Käse und Sahne. Davon sollten wir nur in geringen Mengen zu uns nehmen, denn sie sind Schuld an unseren Zivilisationskrankheiten. Sie verstopfen die Blutgefäße und erhöhen den Cholesterinspiegel. Eigentlich kann unser Körper sie gar nicht verwenden, außer er speichert sie auf Hüften und Po ab für schlechte Zeiten, die wir alle wohl nicht erleben werden.

Ungesättigte Fettsäuren dagegen sind essentiell, da der Körper sie nicht selber herstellen kann und sind deshalb so wichtig wie ein Vitamin.

Ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren kann zu Wachstumsstörungen führen, aber auch zu Konzentrationsstörungen, verminderter Lernfähigkeit, zu Depressionen oder zu Störungen der Nervenfunktion.

Natürliche Lieferanten von ungesättigten Fettsäuren sind:

Gemüse, Oliven, Fisch, Nüsse

Nicotinsäure ist nicht in Zigaretten zu finden.

Es hat eine antioxidative Wirkung und ist an vielen enzymatischen Vorgängen beteiligt. Vitamin B3 ist somit wichtig für die verschiedenen Stoffwechselfunktionen und trägt zur Energiegewinnung bei.

Nein, in Zigaretten findet man keine Nicotinsäure.

Nicotinsäure ist auch bekannt als Vitamin B3 . Es hat eine antioxidative Wirkung und ist an vielen enzymatischen Vorgängen beteiligt. Vitamin B3 ist somit wichtig für die verschiedenen Stoffwechselfunktionen und trägt zur Energiegewinnung bei.

Die Resorption von Niacin erfolgt bereits im Magen, der Hauptteil der Aufnahme findet jedoch im Dünndarm statt, nachdem es zur freien Nikotinsäure aufgespalten wurde.
Es kann als Fettsenker eingesetzt werden, um beispielsweise Arteriosklerose vorzubeugen. Dabei kann es den LDL Wert des Cholesterins und der Triglyzeride senken sowie den HDL Wert.

Niacin erfüllt im Körper in Form der Koenzyme NAD und NADP Aufgaben bei zahlreichen Oxidations- und Reduktionsvorgängen mit Hilfe von bestimmten Enzymen.
Auch im Energiestoffwechsel,  der Glykolyse , dem Abbau von Glukose, Energiegewinnung und Kohlenhydrat-Verwertung  und bei der Lipidsynthese (Aufbau von Fetten oder fettähnlichen Substanzen) spielen die Koenzyme eine wichtige Rolle.
Auch das Verdauungssystem profitiert von den Niacinwirkungen, die die Gesundheit fördern. Niacin ist an der Produktion von Salzsäure beteiligt, die lebenswichtig für die Verdauung ist. So zerstört sie Bakterien und andere unliebsame Eindringlinge  bereits im Magen.Die normale Ausschüttung von Gallenflüssigkeit und Magensaft kann ohne Niacin nicht ungestört stattfinden.

Aber wie alle B-Vitamine wirkt auch die Nicotinsäure nicht einzeln, sondern nur in Kombination mit allen anderen Vitaminen der B-Gruppe. Sie sind verantwortlich für fast alle biochemischen Prozesse im Körper.

Natürliche Lieferanten von Nicotinsäure sind Nahrungsmittel wie Geflügel, Wild, Fisch, Pilze, Milchprodukte und Eier. Auch Leber, Kaffee, Vollkornprodukte, verschiedene Gemüse und Obst enthalten Nicotinsäure, wobei es aus tierischen Produkten grundsätzlich besser vom Organismus verwertet wird. Veganer können ihren Bedarf beispielsweise aus Erdnüssen, Weizenkleie, Datteln, Champignons, Bierhefe, getrockneten Aprikosen und Hülsenfrüchten decken.

B.I.S. Bleib gesund Institut Spörer

Schokolade ist wichtig für die Seele.

Tryptophan ist eine  der vielen essentiellen Aminosäure. Wir können es nicht selber bilden, sondern müssen es mit der Nahrung aufnehmen. Im Gehirn entsteht aus der essenziellen Aminosäure einer der wichtigsten Botenstoffe für die Seele. Serotonin. Hauptsächlich reguliert Tryptophan den Schlaf-Wach-Rhythmus, da es die Bildung des Hormons Serotonin unterstützt. Serotonin steuert den Gemütszustand, den Schlafrhythmus und die Temperatur im Körper. Tryptophan wirkt vorbeugend gegen diese Mangelerscheinungen. Es ist auch verantwortlich für die Bildung von Nicotinsäure, einem B-Vitamin

Tryptophan spielt auch eine zentrale Rolle für gute Lauen und Gedächtnis.

Die Wirkung von L-Tryptophan wird oft als stimmungsaufhellend, beruhigend und gewichtsreduzierend beschrieben. Die stimmungsaufhellende Wirkung von L-Tryptophan beruht dabei vermutlich auf der Tatsache, dass es im menschlichen Körper zu Serotonin umgewandelt wird. Es wird angenommen, dass durch einen erhöhten Serotoninspiegel die Stimmung aufgehellt und Depressionen gelindert werden können. Das berichten die Forscher der Universität Maastricht in „Brain, Behavior, and Immunity“.

Tryptophan zählt zu jenen Aminosäuren, die in unserer Nahrung am wenigsten vorkommen, verständlich, wenn man sieht, in welchen Nahrungsmitteln es enthalten ist. Oft sind es Kalorienbomben.

Wer kennt nicht die Tatsache, dass man bei Kummer gerne zu Erdnüssen und Schokolade greift. 

Tryptophan-reiche Nahrungsmittel sind:

 Camembert: 0,37 g/100 g

Kalbfleisch :0,35 g/100 g

Erdnüsse : 0,32 g/100 g

Sonnenblumensamen: 0,31 g/100 g

Thunfisch: 0,3 g/100 g

Hühnerei : 0,23 g/100 g

Haselnüsse:  0,2 g/100 g

Kakaobohnen Schokolade: 0,2 g/100 g

Haferflocken:  0,19 g/100 g

Weizenkeime:  0,16g/100g

Der Bedarf ist über das Essen zu decken, wenn diese Nahrungsmittel täglich verzehrt werden.

Kinder  von 4 bis 10 Jahren benötigen  19 mg/kg Körpergewicht.

Bei Erwachsenen sind es  3 mg/kg Körpergewicht.

Das bedeutet bei einem 80 kg schweren Erwachsenen, dass er  240 mg Tryptophan aufnehmen muss, also täglich eine Tafel Schokolade oder 100 g Camembert essen muss.

Eisen – unser Sauerstofftransporter

Eisen ist ein essentielles Spurenelement und für die Blutbildung verantwortlich. Eisen ist unter anderem für den Sauerstofftransport, die Atmung, die Zellteilung und Energiegewinnung wichtig. Eisen befindet sich zu 71 Prozent im roten Blutfarbstoff und ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Aufgrund dieser Bedeutung für unseren Körper ist eine ausreichende Aufnahme von Eisen über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Nahrung so wichtig.

Eisen ist ein essentielles Spurenelement.

Eisen ist unter anderem noch für den Sauerstofftransport, die Atmung, die Zellteilung, die Blutbildung und Energiegewinnung wichtig.

Im Körper liegt es oxidiert als Eisen(II) und Eisen(III) vor. Als Zentralatom des Kofaktors Häm b in Hämoglobin und Myoglobin und in Cytochromen ist es bei vielen Tieren und beim Menschen für Sauerstofftransport und Sauerstoffspeicherung sowie für die Elektronenübertragung verantwortlich.

Eisen
Mit dem Blut wird der Sauerstoff im Körper transportiert

 Eisen befindet sich zu 71 Prozent im roten Blutfarbstoff und ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. Aufgrund dieser Bedeutung für unseren Körper ist eine ausreichende Aufnahme von Eisen über eine ausgewogene und abwechslungsreiche Nahrung so wichtig.

Eine der Hauptaufgaben von Eisen ist die Rolle des Bausteins von Hämoglobin. Hämoglobin ist für die rote Farbe unseres Blutes zuständig und befindet sich somit in den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten. Hämoglobin wird zur Bildung von neuen Erythrozyten benötigt, die wiederum als Transporteinheiten für den Sauerstoff im Blut von der Lunge zu den Zellen dienen. In den Zellen werden dann Fette und Kohlenhydrate abgebaut, um so für die Energiebereitstellung zu sorgen.

Eine weitere wichtige Aufgabe von Eisen ist seine Rolle als Bestandteil des roten Muskelfarbstoffs, dem Myoglobin. Es befindet sich in den Herz- und Skelettmuskelzellen und sorgt innerhalb dieser Zellen für den Sauerstofftransport. Des Weiteren ist Eisen auch ein Bestandteil von Enzymen, wie dem Enzym Cytochrom. Cytochrom ist verantwortlich für die Elektronenübertragung innerhalb der Zellen und damit am Energiestoffwechsel beteiligt. Gespeichert wird Eisen in den Speichereiweißen Ferritin und Hämosiderin. Diese sind in der Leber, dem Knochenmark, der Milz, der Muskulatur und anderen Geweben zu finden. Im Blut wird ein kleiner Anteil des Eisenvorrates noch mit einem weiteren Eiweiß, dem Transporteiweiß Transferrin, gespeichert und gleichzeitig transportiert.

Vor allem Frauen vor den Wechseljahren leiden häufig an Eisenmangel, der Grund dafür ist die Menstruation. Außerdem verlieren Frauen zusätzlich bei der Geburt eines Kindes circa 1000 Milligramm Eisen.

Kaffee hemmt die Eisenaufnahme

Durch die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C wird die Resorptionsquote deutlich erhöht. Besonders reichhaltig ist Eisen in Fleisch, Leber, Hülsenfrüchten und Vollkornbrot enthalten. Gleichzeitiger Verzehr von Milchprodukten, Kaffee oder schwarzem Tee hemmen jedoch die Eisenaufnahme. 

Ein Mehrbedarf an Eisen kann auch bei Kindern im Wachstum, Senioren, Sportlern, Vegetariern, häufigen Blutspendern und bei einer Reihe von Erkrankungen (z.B. Blutkrankheiten, Rheuma, Tumoren) auftreten.

Eine weitere Risikogruppe für Eisenmangel sind Sportler.

Die Hauptursache hierfür liegt in der vermehrten Bildung von Hämoglobin und Blut. Dies begründet sich durch den höheren Bedarf an Sauerstoff, den Sportler benötigen. In diesem Zusammenhang ist auch der irreführende Begriff „Sportleranämie“ geläufig. Aufgrund der vermehrten Bildung von Hämoglobin und Blut ist der Eisenbedarf bei Sportlern ungefähr doppelt so hoch wie bei Nicht-Sportlern. Eine weitere Ursache für den Eisenmangel bei Sportlern sind zusätzliche Verluste durch vermehrte Schweißbildung. Im Durchschnitt liegt der Verlust bei 1,2 mg Eisen pro Liter Schweiß. Ausdauer-Sportler sind noch von einem weiteren Phänomen betroffen. Durch mechanische Einflüsse, z.B. dem ständigen Aufprall der Füße auf den Boden bei Läufern, werden empfindliche Erythrozyten (rote Blutkörperchen) zerstört und somit Hämoglobin freigegeben. Dieses Hämoglobin wird dann über Niere und Urin ausgeschieden oder zur Leber transportiert. Zu erkennen ist das durch Blut im Urin. Des Weiteren wird aus zerstörten Muskelfasern Myoglobin (roter Muskelfarbstoff) freigegeben, das ebenfalls über den Urin ausgeschieden wird.

Um diesem Eisenmangel entgegenzuwirken, sollten Sportler unbedingt auf eine korrekte Ernährung achten, die dem erhöhten Eisenbedarf Rechnung tragen muss.
Folgen des Eisenmangels für Sportler sind eine unzureichende Versorgung der Muskeln mit Sauerstoff. Außerdem wird Eisen für die Umwandlung von Zucker in Energie benötigt. Auch für andere Energielieferanten ist Eisen wichtig. Die Anzeichen für einen Eisenmangel sind Leistungsabfall und Erschöpfung.

Vitamin C, einige Aminosäuren und Fruktose verbessern beispielsweise die Aufnahme von Eisen. Oft ist das Eisen in Eisenpräparaten deshalb in Kombination mit Vitamin C zu finden.

Der Eisenbedarf kann oft nicht allein durch die Ernährung gedeckt werden:

14 Prozent der Männer und 56 Prozent der Frauen liegen in Deutschland täglich deutlich unterhalb der empfohlenen Eisenzufuhr.