Gesundheit möglichst früh fördern

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“

Diesen Spruch hat wohl jeder schon einmal gehört. Das bedeutet so viel wie, man sollte so möglichst früh damit beginnen, etwas zu erlernen.

Für meine Begriffe betrifft das auch die Gesundheitsförderung. Sie kann bis ins hohe Alter hinein sehr viel zu einer besseren Lebensqualität beitragen.

In der Schwangerschaft legen viele Frauen sehr viel Wert auf eine gesunde Ernährung und verzichten freiwillig auf Alkohol.
Für die Zwischenmahlzeit lieber ein Stück Obst als einen Schokoriegel wählen

Und deshalb sollte mit einer gesunden Lebensführung bereits im Kindergarten begonnen werden. Eigentlich müsste das Bewusstsein der Eltern, für ihr Kind nur das Beste zu wollen nur weitergeführt werden. Denn gerade in der Schwangerschaft sind die meisten Frauen sehr behutsam und gehen sorgfältig mit ihrer eigenen und der Gesundheit des Ungeborenen um, und während der Schwangerschaft spielt die Gesundheit eine größere Rolle als vorher. Neben Kursen wie Baby Massage und Mutter-Kind-Gruppen besuchen viele junge Mütter solche Einrichtungen, um Tipps zu bekommen.

Es muss nicht immer eine Pizza sein
Wok Kochen
Gemüse aus dem Wok sieht appetitlich aus und schmeckt besser als herkömmlich gekocht. Und das Fleisch ist eine kleinere Beilage.

Im Kindergarten, wo in der heutigen Zeit die Kinder immer früher hingegeben werden, sollte von Seiten der Einrichtung rechtzeitig mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung hingearbeitet werden. Alles was völlig normal ist und permanent durchgeführt wird, verankert sich im Unterbewusstsein. Die Kinder sind begeistert, wenn sie mal eine Woche ohne Süßigkeiten und Fastfood auskommen sollen, weil sie neue und leckere Lebensmittel kennenlernen.

Oft spielen allerdings die Eltern daheim nicht mit oder sind froh, wenn diese experimentelle Woche herum ist. 🙁

Während der Schulzeit zählt neben gesunder Ernährung und Bewegung aber auch eine psychosoziale Gesundheit eine Rolle. Das bedeutet, die Kinder sind nicht nur organisch gesund, sondern sie sind auch in der Lage mit bestimmten Situationen und Belastungen zurecht zu kommen. Sie können produktiv werden und leisten einen guten Beitrag später für die Gesellschaft.

Mobbing muss nicht unwillkürlich an der Tagesordnung stehen.

Außerdem hat man festgestellt, dass gesund Kinder später eine höhere Bildung erreichen können. Und eine höhere Bildung geht in aller Regel auch mit einer besseren Gesundheit einher, was bessere Voraussetzungen für späteres Lernen und Lehren verantwortlich ist.

Wenn in den Schulen nicht nur der Satz des Pythagoras gelehrt werden würde oder auf unregelmäßige Verben herumgeritten würde, sondern auch vermehrt ein Augenmerk auf gesunde Ernährung, Bewegung und Gewaltprävention liegen würde, wäre die Entwicklung von vielen Jugendlichen vielleicht etwas anders.

Diabetes und Psyche

In immer mehr Fachzeitschriften lese ich, dass viele Diabetiker mit ihrer Erkrankung eine psychische Belastung haben. Das ist für eine optimale Blutzuckereinstellung und die Therapieführung sehr hinderlich.

Diabetes und Psyche stehen im Zusammenhang.

In der Ärzte Zeitung vom 21.08.2017 war zu lesen, dass die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ihre Muster-Weiterbildungsordnung der Psychologischen Psychotherapeuten erweitert hat und nun auch die Weiterbildung „Psychotherapie bei Diabetes“ anbietet. Scheinbar ist der Bedarf groß.

Diabetes2
Bei Übergewicht droht oft ein Diabetes Typ 2, weil eine Insulinresistenz vorliegt

Die Anzahl der Diabetiker steigt von Jahr zu Jahr mehr an, besonders den Diabetes Typ 2, der früher als Altersdiabetes bekannt war, trifft man inzwischen auch bei vielen Jugendlichen und jüngeren Menschen mit Übergewicht an. 🙁

Gerade in jungen Jahren ist es besonders wichtig, eine optimale Therapie Einstellung zu wählen, um mögliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Deshalb entscheiden sich die Ärzte relativ schnell für eine Insulintherapie.

Diabetes2
Diabetes2 Insulin spritzen?

Aber 25 – 50 % aller Typ 2 Diabetiker weisen enorme Widerstände gegen den Beginn einer Insulintherapie auf. Sie wollen an ihrer Medikamententherapie festhalten, obwohl die Blutzuckerwerte nicht zufriedenstellend sind.

Nierenversagen, Durchblutungsstörungen an den kleinen Gefäßen, Retinopathie und Nervenveränderungen sind die Folgeschäden eines schlecht eingestellten Blutzuckers.

Ich habe zu meiner aktiven Zeit als Diabetes Beraterin im Diabetes Reha Zentrum in Bad Kissingen viele Gespräche mit Patienten geführt, um Ängste abzubauen und Fragen zu klären. 😉  Ärzte sind immer sehr schnell mit der Entscheidung dabei, eine Insulintherapie zu verordnen, ohne den Patienten mit einzubeziehen.

Es handelt sich nicht um einen schlimmeren Diabetes, wenn man von der Tablette zur Insulinspritze wechseln muss. Unbewusst haben wir vor 25 Jahren bereits schon psychologische Betreuung geleistet. Wegen der Gesundheitsreform musste das Haus, die damals als Bundesmodellklinik galt leider 2004 geschlossen werden. Für viele Diabetiker würde ich es als großen Verlust bezeichnen.

Denn es stehen Fragen ohne Ende im Raum, die eine ehrliche Antwort benötigen:

  • Woher kommt die Angst vor der täglichen Spritze?
  • Was denken meine Mitmenschen, wenn ich plötzlich spritzen muss?
  • Habe ich versagt und nicht genügend aufgepasst?
  • Habe ich dann mehr Unterzuckerungen und sind diese gefährlich?
  • Nehme ich mit Insulin eher zu als ab?
  • Macht Insulin wirklich dick?

Wem kann es auch besser gelingen, das Vertrauen eines Patienten zu gewinnen, als ein selber betroffener Diabetiker, der genau weiß, wovon er spricht, der die Ängste vor Folgeerkrankungen oder Unterzuckerungen genau kennt?

Diabetes2 Insulinspritzen aus der Vergangenheit
Bevor es Einmalspritzen gab, sahen so die Insulinspritzen aus, ein Teilstrich entsprach 4 IE

Ich selber bin seit meinem 11. Lebensjahr am insulinpflichtigen Diabetes Typ 1 erkrankt und habe die Entwicklung in der Diabetesbehandlung mit verschiedenen Insulintherapien und die damit verbundenen unterschiedlichsten Blutzuckermessmethoden erlebt.

Beim Diabetes Typ 2 ist eigentlich zu Anfang noch genug Insulin vorhanden, doch die Insulinwirkung ist stark gestört. Es besteht eine reduzierte Insulinsensitivität der Muskeln und Nerven. Die Therapie besteht zu Anfang aus Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion, Bewegung und Medikamenten, die die Glukose Aufnahme aus der Nahrung hemmen.

Die Stoffwechselstörung verläuft allerdings progressiv, so dass nach zunehmender Diabetesdauer die eigene Insulinmenge nicht mehr ausreicht und zusätzlich von außen Insulin verabreicht werden muss. Leider klammern viele Diabetiker zu lange an ihrer nicht mehr ausreichenden Tabletteneinstellung auf Kosten einer guten Blutzuckerkontrolle und auf Kosten ihrer Gesundheit.

Man beginnt anfangs mit einem Basalinsulin von ein bis zwei Injektionen, was allerdings später in eine Intensivtherapie übergeht, wo zu den Mahlzeiten individuell Insulin gegeben wird, was bedeutet, dass es zu vier bis sechs Injektionen führen kann.

Paradoxerweise wird jeder Diabetiker feststellen, dass mit jeder Injektion ein Stück mehr Freiheit gewonnen wird, weil der Tagesablauf nicht mehr von starren Mahlzeiten geprägt wird, sondern man wieder individuell wie ein Stoffwechsel Gesunder essen kann.

Sollten Sie zu den Menschen gehören, die vor so einer Entscheidung stehen und der Bedarf nach einem klärenden und einfühlsamen Gespräch besteht, sind Sie bei mir genau richtig.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit mir und wir klären alle Fragen und Ängste.

 

Zucker ist ein süßes Gift

Zucker ist ein süßes Gift und macht süchtig.

Zucker löst im Gehirn die gleichen Reaktionen aus wie Kokain und Nikotin.

Auch der neu geborene Mensch wird über die süße Muttermilch beim Stillen auf SÜSS getrimmt.Warum fällt es uns so schwer, auf Zucker zu verzichten? Man kann sich damit entschuldigen, dass es uns in die Wiege gelegt wurde. Unsere Vorfahren erkannten an Früchten, wenn sie süß waren, dass sie nicht giftig sein konnten. Auch der neugeborene Mensch wird über die süße Muttermilch beim Stillen auf SÜSS getrimmt.

Heute ist allerdings der Konsum von Zucker auf ein Vielfaches gestiegen und hat besorgniserregende Mengen angenommen. Der durchschnittliche Verbrauch in Deutschland liegt bei 150 Gramm Zucker täglich. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche, die eigentlich einen Verbrauch von 20 – 40 Gramm Zucker nicht überschreiten sollten.

Was passiert in unserem Körper, wenn wir Zucker zu uns nehmen? Zucker lässt erst einmal den Blutzuckerspiegel ansteigen, woraufhin die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin freisetzen muss, damit der Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich von 80-100 mg/dl absinken kann. Durch den schnellen Abfall, entsteht aber erneuter Hunger. Unser Gehirn benötigt den größten Teil an Energie und es meldet sich sofort, wenn der Blutzuckerspiegel absinkt.

Zucker kann auch ungünstige Folgen für Menschen haben

Das Problem ist, viele Menschen denken bei Zucker nur an den Teil Süßkraft, der in den Tee oder Kaffee kommt und meinen, sie nehmen keinen Zucker zu sich.

Zucker ist in allen Getränken der Sorte Cola, Fanta, Sprite und Spezi vorhanden. Auch naturreine Fruchtsäfte, die uns als Schorlen so gesund angepriesen werden, enthalten Fruchtzucker. Jede Konserve ist mit Zucker versetzt, mal ganz abgesehen von Ketchup und Senf.

Und der extrem hohe Anteil an Weißmehlprodukten nimmt keine Grenzen: in der Früh die Semmel oder das Brot, zwischendurch ein Croissant oder das kleine „Frühstückchen“ um zehn Uhr morgens in Deutschland, später gibt es Pizza, Döner oder Spaghetti zum Mittagessen, als Nachtisch die Fruchtjoghurt oder den Pudding, dazu immer Apfelsaftschorle oder Spezi. Nachmittags verwöhnen wir uns mit einem kleinen Gebäckstückchen und am Abend lässt man sich was vom Lieferdienst kommen, weil man zu müde ist, um noch was Frisches zu kochen. Vor dem Fernseher oder neben der Spielkonsole werden dann Chips und andere Knabbereien konsumiert

Auch die Zwischendurch Mahlzeiten an den klassischen Ständen sind sehr Kohlenhydrat lästig. Döner, Currywurst mit Pommes, Hamburger, Leberkäs-Semmel etc.

Und für die Kinder sehen die kleinen Mahlzeiten für zwischendurch auch nicht besser aus, Fruchtzwerge, Milchschnitte, Pinguin, Knoppers etc.

Darüber hinaus enthalten viele Produkte neben Zucker auch noch E-Nummern, um die Produkte optisch schmackhafter und länger haltbar zu machen und sie schmecken intensiver durch künstliche Aromastoffe.

Zucker ist aber nicht nur ein Gewichtsproblem. Er fördert durch die Insulinresistenz den Diabetes Typ 2 wie auch Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, ADHS oder ADS und Vitaminmangelzustände, die sich in verschiedenen Symptomen äußern können:

  • Konzentrationsstörungen
  • eingerissene oder entzündete Mundwinkel
  • Schlafstörungen
  • geschwächtes Abwehrsystem, Infektanfälligkeit
  • Zahnfleischbluten
  • Knorpel- und Knochenveränderungen
  • Muskelabbau

Jeder sollte sich überlegen, ob eine Ernährungsumstellung nicht langfristig sinnvoller wäre, um eventuellen Krankheiten in der Zukunft entgegen zu wirken.

Vorbeugen ist gewissermaßen immer besser als Heilen.

Folgende Tabelle gibt Auskunft über Fett, Kohlenhydrate, Zucker und Kalorien:

Nutzen Sie die AKTION Gesund

Pollenflug ist lästig

Endlich ist der Frühling da, die Bäume schlagen aus und jeder ist glücklich, dass die tristen Tage vorbei sind. Jeder? Nein nicht jeder.

Pollenallergie ist ein Problem, an dem inzwischen über 50% aller Menschen leiden.

Die Nase läuft, die Augen tränen und jucken und man mag gar nicht mehr raus an die Luft gehen, wenn die Pollen so richtig fliegen. Laut Pollenkalender geht es im Februar mit Erle, Haselnuss und Schafgarbe los, gleich gefolgt im März mit Zypressengewächse, Ulme, Pappel und Weiden.

Bei einer Desensibilisierung verabreicht der Arzt Antihistaminika. Diese Medikamente wirken beruhigend auf das Immunsystem und vermindern die Ausschüttung von weiterem Histamin.

Pollenallergie und das Immunsystem herunterfahren?  🙁  Das kann doch nicht der Sinn sein. Unser Immunsystem ist doch sowieso nicht in Topform und soll jetzt durch Antihistaminika so eingestellt werden, dass man nun die unangenehmen Symptome nicht spürt? Das Immunsystem ist bereits nicht mehr intakt, sonst würde es nicht fälschlicherweise gegen die Pollen reagieren, indem es sie als gefährlich einstuft. Es reagiert, indem es Abwehrkräfte gegen diese Allergene mobilisiert.

Die bessere Alternative sind natürliche Omega-3 Fettsäuren. Es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass Omega-3 Fettsäuren aus Lachsöl die allergischen Reaktionen deutlich mildern können.

Omega-3-Fettsäuren sind eine spezielle Gruppe innerhalb der ungesättigten Fettsäuren, den essentiellen Fettsäuren, sie sind also lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden.
Die drei wichtigsten Formen von Omega-3-Fettsäuren sind Docosahexaensäure (DHA, docosahexaenoic acid), Eikosapentaensäure (EPA, eicosapentaenoic acid) und Alpha-Linolensäure (ALA, alpha-linolenic acid) ALA ist eine Vorstufe von DHA und EPA.

Die Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA kommen zu besonders hohen Anteilen in Kaltwasserfischen vor, also zum Beispiel in Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Sardelle oder Thunfisch. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den Fisch aus der Dose oder frisch zubereitet.

Da Fisch tagtäglich nicht jedermanns Sache ist, kann man natürlich auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die Omega-3-Fettsäuren in höheren Dosen enthalten. Dabei sollte man darauf achten, dass im Nahrungsergänzungsmittel auch Vitamin E enthalten ist, da sich mit vermehrter Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren auch der Vitamin-E-Bedarf erhöht.

Durch ein neues Verfahren ist es gelungen, die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in eine hochkonzentrierte, reine Form zu bringen. Um ein Hochkonzentrat an Omega-3-Fettsäuren herzustellen, wird Fischöl technisch sehr aufwendig in einem patentierten Verfahren in mehreren Reinigungsschritten von unerwünschten Inhaltsstoffen (z.B. Schwermetalle, Pestizide) befreit. Am Ende bleibt ein reines Hochkonzentrat aus den gewünschten langkettigen Omega-3-Fettsäuren übrig.

Leider reinigen nicht alle Hersteller ihre Produkte so, dass man neben den Fettsäuren oft auch Blei und Quecksilber zu sich nimmt. Daher sollte man Vorsicht walten lassen bei sehr preiswerten Anbietern. 🙁

Verschiedene Fachgesellschaften empfehlen für den täglichen Bedarf zwischen 200 mg und 3,8 g / Tag, also eine Dosierung, die man mit alleinigem Fischverzehr unmöglich erreichen kann.

Im kostenfreien Bildungspaket sind weitere E-Books zum Thema Gesundheit – hier klicken und downloaden…

Ausreichend trinken – gerne auch mal Tee

Ausreichend trinken ist jedem bekannt, aber welche Menge ist ausreichend?

Zwei Liter Flüssigkeit am Tag sind schon mal ein guter Anhaltspunkt.

WasserWer es genau machen will, sollte pro Kilogramm Körpergewicht täglich 30-40 ml stilles Wasser zu sich nehmen. Aber das bedeutet bei einem 80 kg schweren Menschen, dass er sein Pensum nicht schafft, denn ohne Durst über zwei Liter zu trinken, ist nicht so einfach.

Anzeichen von Durst ist ein Anzeichen von Wassermangel und soweit sollten wir es nicht kommen lassen.

Leider nimmt das Durstgefühl im Alter immer mehr ab und verschwindet irgendwann ganz. Wasser enthält auch wichtige Spurenelemente. Mit Flüssigkeit werden die Nieren durchspült und Gifte aus dem Körper transportiert. Man vermeidet so einen bedrohlichen Schaden an den Nieren.

Aber achten Sie auch darauf, welche Flüssigkeiten Sie zu sich nehmen. Nicht zu viel Koffein (Kaffee oder Energy Drinks) sollte sie enthalten, weil das wiederum zu viel Flüssigkeit aus dem Körper treibt.

unbehandelte Symptome bei Diabetes führen zu DurstDie Flüssigkeitsmenge sollte auch nicht zu viel Energie wie Zucker enthalten. Zucker belastet andere Organe wie die Bauchspeicheldrüse, die dafür Insulin produzieren muss, um den Zucker abzubauen. Zu viel Energie in der Flüssigkeit belastet auch unser Gewicht. Am besten ist es natürlich, wenn wir stilles Wasser in ausreichender Menge zu uns nehmen.

Aber auch Tees, Kaffee und Milch zählen. Ein gesunder Mix aus Wasser, Kaffee, Tee und anderen Getränken ist das Beste. Im Alter darf es ruhig ein halber Liter mehr sein. Denn oft nehmen Senioren Tabletten, die Wasser aus dem Körper transportieren (Diuretika), weil die Herzleistung nicht mehr stark genug ist. Das führt unbewusst dazu, dass zu viel Flüssigkeit aus dem Körper gelangt. Deshalb muss hier mit Flüssigkeit nachgeholfen werden.

Mit einigen Teesorten kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Tee ist gesund, doch viele Menschen verbinden Tee immer mit krank sein. Tee ist aber auch gerne zum „nur so genießen“ geeignet. Es gibt viele unterschiedliche Teesorten mit verschiedenen Wirkungen. Die einen beruhigen, andere regen an. Wieder andere beleben das Bronchialsystem und die Lunge. Andere wirken beruhigend auf den Magen oder entwässern.

Tee ist generell gesund für unsere Nieren. Er spült die wichtigen Entgiftungsorgane in unserem Körper durch. Ob Kamille oder Pfefferminze, schwarzer oder grüner Tee, Früchtetee, Kräutertee oder Fencheltee, probieren Sie aus, was Ihnen am besten bekommt und gut tut.

Kamille desinfiziert obendrein auch noch, etwa wenn Sie den Rachenraum oder das Zahnfleisch entzündet oder nur den Magen verstimmt haben.

Vorteilhaft ist der grüne Tee. Er regt nicht so an wie der schwarze Tee und ist in seiner Wirkung am neutralsten. Auch wegen seines Gehalts an Katechinen ist er sehr gesundheitsfördernd. Katechine sind eine Untergruppe der Polyphenole. Dieser hohe Anteil an Polyphenolen macht den Tee so interessant. Im Gegensatz zu den Polyphenolen des Rotweins sind die Polyphenole im grünen Tee sehr klein und gelangen noch an Stellen in unseren Körper, wo andere nicht hinkommen. Dadurch wird das Wirkspektrum wesentlich größer.

Unter den Polyphenolen ist besonders das EGCG, (Epigallokatechingallat) sehr interessant. Es ist ein sehr wirksames Antioxidans, das eine 200mal größere Wirkung hat als Vitamin E. Es wirkt vorbeugend auf Herz und Kreislauf, beeinflusst positiv den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und den Blutfluss und schützt die Zähne vor Karies. Zudem unterstützt grüner Tee das Immunsystem und fördert die geistige Konzentration.

Regelmäßiger Sex hält jung

Sex ist nicht nur was für die Jugend.

Mehr als zwei Orgasmen pro Woche, und unser Leben verlängert sich – zumindest denjenigen gegenüber, die weniger als einmal pro Monat Sex haben.

Selen

Das ist das Ergebnis einer US-Studie. Und der Sex hat noch eine weitere positive Nebenwirkung: Das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, wird durch Sex abgesenkt. Sex stärkt das Immunsystem. Englische Wissenschaftler stellten gar fest, dass Sex uns um rund sieben Jahre jünger macht. 😉

Aber was ist, wenn es im Bett nicht mehr so klappt? Wenn sie ständig keine Lust hat oder er keinen mehr hochbekommt? Früher traten Erektionsprobleme oft erst im Alter auf, heute leiden leider immer öfter auch jüngere Männer an Erektionsproblemen.

Im Jahre 2000 hatten bei Männern im Alter zwischen 60 und 70 Jahren jeder 2. Mann Erektionsprobleme und bei Männern im Alter zwischen 16 und 40 Jahren war es nur jeder 43. Mann. Eine aktuelle Studie ergab, dass  heute bei den jüngeren Männern jeder 2. bis 7. Mann an Erektionsproblemen leidet.

Eine Ursache dafür sind immer früher auftretende Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck und Arteriosklerose oder Diabetes.

Aber auch psychische  Ursachen wie Frustration, Leistungsdruck, Versagungsängste und mangelnde Fitness können die Ursache sein.

Holen Sie sich rechtzeitig professionelle Hilfe, bevor es zu einem Teufelskreis kommt.

Mit wachsendem Alter lässt bekanntlich die sexuelle Aktivität nach, wie zahlreiche Untersuchungen zeigen. Danach sind statistisch gesehen generell Männer auch im Alter sexuell aktiver als Frauen.

Das liegt aber zum Teil auch daran, dass Frauen länger als Männer leben E-Book Das ABC zum Altwerdenund Frauen häufig ihren Lebensabend allein ohne Partner verbringen. Und für sie kommt Sex außerhalb einer Beziehung im hohen Alter kaum in Betracht.

Dennoch ist die Wissenschaft so weit, dass sie heutzutage viele Hilfsmittel und Pillen gegen sexuelles Unvermögen im Alter zur Verfügung stellt. Das erlaubt es auch Senioren, bis ins hohe Alter sexuell aktiv zu bleiben. Männer sind häufig von Erektionsproblemen und der Angst, nicht genügend leistungsfähig im Bett zu sein, betroffen, während Frauen im Alter oft über eine trockene Scheide und ausbleibenden Orgasmus klagen. Dagegen kann man etwas tun.

Wer auch im Alter Sex hat, lebt vergnügter und ausgeglichener, ist zufriedener und sieht einen Sinn im Leben.

Sexuell aktive Senioren leben nachweislich länger.

Das ABC zum Altwerden

Eiweiß kommt oft zu kurz

Die DGE empfiehlt uns immer noch, 15-20 Prozent unseres täglichen Ernährungsbedarfs mit Eiweiß zu decken, 50–60 Prozent sollen die Kohlenhydrate ausmachen und die restlichen 20-40 Prozent kommen von den Fetten.

Viele Menschen nehmen definitiv zu wenig Eiweiß zu sich.

Man muss wissen, dass diese Angaben aus der Nachkriegszeit stammen, wo die Eiweißquellen teuer waren. Der Braten war etwas Besonderes und kam sonntags auf den Tisch.

Es ist durchaus sinnvoll, auch nur mal Eiweiß ohne Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Das praktizieren alle, die sich nach dem Prinzip Low Carb ernähren. Allerdings kommt diese Ernährungsform nicht für Jedermann in Frage, weil oft mit den Eiweißen auch viel zu viel Fett zu sich genommen wird. 🙁

Oft bringt man mehr Eiweiß nur mit Diäten und Muskelaufbau in Verbindung. Aber die essentiellen Proteine sind Bausteine und für viele Stoffwechselvorgänge im Körper verantwortlich.

Nach dem Verzehr von eiweißhaltiger Nahrung zerlegt unser Verdauungsapparat das angelieferte Protein in Aminosäuren. Fehlt im Protein eine bestimmte Aminosäure, so wird die Verfügbarkeit der anderen Aminosäuren im gleichen Verhältnis gemindert. Deshalb kommt es nicht auf die Menge, sondern auf die Qualität der Aminosäuren an, die man mit dem PDCAAS ausdrückt.

PDCAAS steht für Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score und ist ein Maß zur Bewertung der Proteinqualität von 0-1, basierend auf dem Aminosäuren-Bedarf und der Fähigkeit, das Eiweiß zu verdauen.

Das bedeutet, dass ein Protein mit dem Wert 1 zu 90% verdaulich ist und dass reichlich Aminosäuren für den Erhalt der Muskelmasse und zur Vorbeugung von Muskelschwäche und Ermüdung zur Verfügung stehen.

Die Aminosäuren treten durch die Darmwand in das Blut über, werden in der Leber neu aufgebaut und erneut mit dem Blut zu den entsprechenden Körperzellen befördert. Den Körperzellen steht es frei, die Aminosäuren aufzunehmen, denn es entscheidet die Nachfrage darüber, welche Kombinationen zur Zellneubildung oder Zellreparatur benötigt werden oder welche Aminosäuren zum Aufbau von Enzymen, Antikörpern oder Hormonen benötigt werden.

Aminosäuren sind also nicht nur für den so bekannten Muskelaufbau notwendig, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle im Hormonhaushalt und Immunstoffwechsel.

Daran sollte man auch denken, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht. Nicht nur  Zink und Vitamin C sind wichtig, sondern auch hochwertige Aminosäuren.

Unser Körper kann überschüssiges Protein nicht speichern, deshalb ist eine tägliche Aufnahme erforderlich. Im Körper muss ein bestimmtes Niveau erhalten bleiben, um die Vitalfunktionen zu unterstützen.

Wer seinen Proteingehalt nicht nur über die Nahrung inklusiv Kalorien decken möchte, sollte auf eine hochwertige Nahrungsergänzung zurückgreifen.

Bei normaler Aktivität benötigt der Mensch 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Besondere Situationen sind Schwangerschaft und Sport, wo auch durchaus mehr Protein zugeführt werden kann. Extremsportler nehmen 1,4 g Protein /kg Körpergewicht zu sich.