Diabetiker als Risikogruppe

Nun bei einem schlecht eingestellten Diabetes, also erhöhten Blutzuckerwerten oder bei einem noch nicht diagnostizierten Diabetes ist mit Sicherheit Vorsicht geboten. Hohe Blutzuckerkonzentrationen im Blut sind schädlich für die Gefäße und fördern die gefürchteten Folgeerkrankungen.

In Zeiten der Corona Pandemie werden die Diabetiker immer wieder als Risikogruppe zitiert. Aber trifft das auch wirklich zu?

Nun bei einem schlecht eingestellten Diabetes, also erhöhten Blutzuckerwerten oder bei einem noch nicht diagnostizierten Diabetes ist mit Sicherheit Vorsicht geboten. Hohe Blutzuckerkonzentrationen im Blut sind schädlich für die Gefäße und fördern die gefürchteten Folgeerkrankungen.

Deshalb wird immer noch der HbA1c Wert bestimmt. Dieser Wert ist ein Bestimmungswert, wie viel Zucker sich in den letzten sechs bis acht Wochen an das Hämoglobin (Hb), den „roten Blutfarbstoff“ geheftet hat. Mit dem HbA1c-Wert kann also eine Aussage über die Qualität der Blutzuckereinstellung der letzten Wochen gesagt werden.

Auch bei gesunden Menschen befindet sich Zucker im Blut, er ist nur nicht so hoch wie bei Diabetikern. Bei gesunden Menschen sind ungefähr fünf Prozent der Hämoglobinteilchen „verzuckert“, also liegt der HbA1c-Wert bei 5%. Sind also mehr Hämoglobinmoleküle verzuckert, so bekommen auch die Gefäße in den Organen mehr Zucker ab, was zu Spätfolgen führen kann. Besonders betroffen sind alle kleinen Gefäße wie an den Augen (Retinopathie), den Nieren (Nephropathie), an Beinen und am Herzen.

Je jünger man allerdings ist, umso mehr sollte man eine normoglykämische Einstellung anstreben.

Eine Senkung des HbA1C-Wertes um nur 1% reduziert die Schäden an den kleinen Gefäßen, wie zum Beispiel den Augen oder den Nieren um 35%. Bei diabetischen Folgeerkrankungen senkt sich das Risiko um 21% und die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt zu bekommen, wird um 18% gesenkt.

Je optimaler der Blutzuckerwert ist, um so weniger ist mit Komplikationen zu rechnen. Gut eingestellte Diabetiker sind keine Risikogruppe.

Was aber schon viel früher als die gefürchteten Spätfolgen auftreten kann, sind Depressionen.

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. In Deutschland leiden über vier Millionen Menschen daran, das sind 5-10% der Gesamtbevölkerung. Und die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, liegt bei Diabetikern achtmal höher. 🙁

Depressionen können sich sehr unterschiedlich äußern und sind erst seit einigen Jahren kein Tabuthema mehr.
Die Ursachen der Entstehung von Depressionen sind multifaktoriell, das bedeutet, es gibt unterschiedliche Entstehungsbedingungen. Man geht von einer genetischen Disposition aus, was bedeutet, dass das Risiko zunimmt, eine Depression zu entwickeln, je höher der Verwandtschaftsgrad zu einer bereits erkrankten Person ist.

Eine andere Vermutung ist ein Ungleichgewicht im Neurotransmittersystem. Hier spielen Serotonin und Noradrenalin eine große Rolle. Während einer depressiven Phase befinden sich nicht ausreichend Serotonin und Noradrenalin im synaptischen Spalt von Nervenzellen im Gehirn.
Depressionen sind sehr belastend und können den normalen Alltag sehr erschweren.

Beim Diabetes kommt hinzu, dass die alltäglichen Belastungen wie seinen Blutzucker regelmäßig kontrollieren, Kohlenhydrate der Insulinmenge anpassen und aufpassen, nicht in eine Unterzuckerung zu kommen, schon Herausforderung genug sind. Für viele ist es ein Leben mit eingeschränkter Lebensqualität, auch wenn jedem Diabetiker erzählt wird, er könne völlig normal leben. Es wird zwar immer leichter mit den neuen CGM (kontinuierliche Glukosemessung), aber die Angst vor Erwerbsunfähigkeit oder Spätfolgen bleibt. 🙁

Ich kann mir vorstellen, dass auch momentan die Corona Situation dazu beiträgt, depressiv zu werden. In allen Medien geht es momentan nur noch um COVID-19 und es werden schreckliche Szenarien in Krankenhäusern gezeigt. Dass bei den meisten Menschen die Infektion harmlos abläuft, wird nur am Rande erwähnt. Im Kopf hängen bleibt die Angst.

Andere Faktoren für die Entstehung von Depressionen können psychoreaktive Faktoren sein. Stress auslösende Lebensumstände oder Lebensereignisse können den Ausbruch einer Depression begünstigen, aber auch Angst.
Viele Patienten mit Depressionen berichten, dass immer ein einschneidendes Lebensereignis stattgefunden hat, bevor sich eine Symptomatik zeigte. Die Diagnose Diabetes ist definitiv so ein Erlebnis.

Nutzen Sie den Kontakt…

Schutz vor dem Coronavirus

Eigentlich kann man es schon nicht mehr hören. Überall geht es nur um das Coronavirus, die Rede vom Ausbruch einer Pandemie und Panik vermeiden. Aber wie soll keine Panik aufkommen, wenn ständig in den Medien über die Gefahren des Coronavirus geredet wird?

Aber es ist nur die Rede davon, dass ein Patient verstorben ist, es wird aber nicht berichtet, in welcher gesundheitlichen Verfassung er vorher war. Oft sind es ältere Menschen mit schlechter gesundheitlicher Verfassung, mit einem schlechten Immunsystem, vielleicht sogar nach einer Chemotherapie. 🙁

25 Prozent aller grippalen Infekte sind auf Coronaviren zurückzuführen. Man leidet an Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen und nur die Symptome können bekämpft werden.

Sie heißen Coronaviren, weil ihre stachelige Hülle an eine Krone erinnert. (lat. Corona) Und sicherlich hatte jeder schon einmal Kontakt mit einem Coronavirus, nämlich dem beliebten Erkältungsvirus HCOV-229E 😉

Das Coronavirus, von dem momentan die Rede ist, heißt eigentlich seit dem 11.02.2020 SARS-COV-2 und gehört zu einer Gruppe von Viren, die nach den Rhinoviren auf Platz 2 stehen. Von Rhinoviren hat jeder schon mal gehört, sie sind die Viren, die jedes Jahr die Erkältungskrankheiten auslösen.

Die Nachrichten über Todesfälle klingen bedrohlich, aber wir sollten uns auch in Erinnerung rufen, dass die WHO davor warnt, dass jedes Jahr 10 Millionen Menschen an einer Antibiotikaresistenz versterben. Das wird natürlich nicht so gerne in den Medien publiziert. 🙁

2002/03 war zum ersten Mal in den Medien von Corona die Rede, es war das SARS-COV. Damals verstarben 774 Menschen von mehr als 8000 infizierten Menschen.

SARS steht für Severel Acute Respiratory Syndrome, was so viel bedeutet wie schweres akutes Atemwegssyndrom.

Und vielleicht noch etwas besser in Erinnerung die Grippewelle 2012/13, bei der an die 23.000 Menschen verstarben. Damals war es das Virus MERS-COV, was für Middle East Respiratory Syndrom Coronavirus steht, das Nahost-Atemwegssyndrom-Coronavirus, weil dieses Virus von der arabischen Halbinsel kam.

Allein an der Spanischen Grippe 1918 bis 1920 verstarben an die 50 Millionen Menschen, infiziert hatten sich aber über 500 Millionen Menschen. Und überwiegend traf es junge Soldaten, die aus dem ersten Weltkrieg zurückkamen, sehr geschwächt waren und der Spanischen Grippe zum Opfer fielen.

Es ist also nichts Neues, was uns momentan widerfährt, vielleicht nur etwas aggressiver, weil es zu schweren Atemwegssyndromen kommen kann. Aber bei jedem viralen Infekt kann sich bei schlechter Immunabwehr eine bakterielle Lungenentzündung entwickeln, an der geschwächte Menschen sterben können.

Bevor man jetzt in Panik gerät und nur hoffen kann, sich nicht anzustecken und vielleicht nur unnötige Hamstereinkäufe tätigt, wäre es sinnvoller seine eigene Körperpolizei zu stärken und mit verteidigender Munition zu versorgen.

Obst und Gemüse liefern Ballaststoffe

Überprüfen Sie mal Ihren Vitamin D Status. Die meisten Menschen haben einen viel zu niedrigen Vitamin D Spiegel. Und gerade Vitamin D unterstützt das angeborene und erworbene Immunsystem. Bedenken Sie auch, dass das Immunsystem zu 80 Prozent im Darm sitzt, als essen Sie genügend Obst und Gemüse und sorgen für reichlich Ballaststoffe.
Trinken Sie genügend sauberes Wasser ohne Kohlensäure und bewegen sich öfter mal an der frischen Luft.

Wasser

Auch Vitamin C und Zink sind bekannt für eine unterstützende Wirkung des Immunsystems. Omega 3 und ganz besonders das EPA reduziert im Körper Entzündungen, so dass sich das Immunsystem um andere Eindringlinge kümmern könnte.

Unser Immunsystem besteht aus 1,5 kg Eiweiß, deshalb ist die Proteinzufuhr besonders wichtig. Nehmen Sie ein hochwertiges Protein und bitte mehr als die Empfehlung der DGE von 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht. Diese Standartempfehlung ist viel zu gering und stammt aus der Zeit, wo die Eiweißquellen, also Fleisch und Geflügel Luxus waren und nicht so oft auf dem Teller zu finden waren.
1,5 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht wäre eine gute Unterstützung für unser Immunsystem. Das sind 105 Gramm Eiweiß für einen 70 kg schweren Menschen, über die normale Ernährung nicht so einfach zu decken, wenn man nicht zunehmen will. 😉

Bleiben Sie gesund und stärken Ihr Immunsystem, aber nicht nur jetzt in Zeiten einer Pandemie sondern lieber permanent, denn man weiß ja nie, was kommen wird.

Krebsrisiko steigt mit erhöhtem Zuckerkonsum

Dass Zucker nicht gesund ist und ein Zuviel zu Übergewicht führt, ist lange bekannt.
Die NutriNet Santé-Studie der Sorbonne-Universität in Paris untersuchte die Ernährungsgewohnheiten von über 21.500 Männern und 79.700 Frauen.
Auffallend war natürlich, dass diese Personen auch an Übergewicht litten, was zu der Erkenntnis führte, dass Übergewicht das Krebsrisiko steigert.😟

Dass Zucker nicht gesund ist und ein Zuviel zu Übergewicht führt, ist lange bekannt.

Zucker ist überall versteckt

Die NutriNet Santé-Studie der Sorbonne-Universität in Paris untersuchte die Ernährungsgewohnheiten von über 21.500 Männern und 79.700 Frauen. Aus dieser Gruppe sind knapp 2.200 Menschen später im Durchschnittsalter an Krebs erkrankt. Und diejenigen, die überdurchschnittlich viel zuckerhaltige Limonaden tranken, waren vermehrt betroffen.

Auffallend war natürlich, dass diese Personen auch an Übergewicht litten, was zu der Erkenntnis führte, dass Übergewicht das Krebsrisiko steigert.😟

Krebszellen lieben Zucker und können in saurem Millieu hervorragend wachsen.

Aber woran liegt es, dass der Geschmack von Zucker so begehrt ist? Einerseits ist die Muttermilch süß und der Geschmack von Bitter schützte uns in der Vergangenheit vor giftigen Pflanzen.

Heute sind aber viele Produkte, die besonders für Kinder hergestellt werden, eindeutig zu süß.

Foodwatch warnt schon lange, dass Joghurt und Frühstücksflocken eindeutig zu viel Zucker enthalten.

Sie überprüften von den Filialen der sechs größten Einzelhändler in Deutschland über 32 Joghurts und 78 Frühstücksflocken und mussten feststellen, dass 90 Prozent mehr Zucker enthielten als von der WHO empfohlen wird. ☹️

Muss man überhaupt zum fertigen Fruchtjoghurt greifen? Eine Naturjoghurt mit selbst zugefügten Früchten schmeckt doch wesentlich intensiver nach Frucht. Zumal der Geschmack aus der fertigen Fruchtjoghurt niemals von den Früchten kommt sondern aus dem Labor.

Schlecht wird immer nur das Fett geredet, dabei ist die Gefahr von Zucker wesentlich stärker.

Wichtig ist, was uns im Kleinkinderalter antrainiert wird.

Aktive Bewegung wäre die Lösung.

Inzwischen hat bei den Jugendlichen jeder Vierte bereits Übergewicht und jeder Zehnte leidet bereits an Adipositas, ist also fettleibig.

Aber leider steht auf den Lehrplänen immer noch nicht das Fach „gesunde Ernährung“

Im großen Bildungspaket finden Sie sehr viele Informationen zum Thema Gesundheit.

Ketose, ein Zustand für mehr mentale Leistungssteigerung

Bei dem Wort Ketose denkt man nicht unbedingt an etwas Gesundes. 🙁  Irgendwie klingt es medizinisch und erinnert an einen kranken Zustand. Aber ganz im Gegenteil.

Ketose hat nichts mit der gefürchteten Ketoazidose zutun, der bei Diabetikern unter Insulinmangel auftreten kann.

Viele Ernährungsformen führen zum Ziel, wenn man lange genug dabei bleibt. Aber richtig leistungsfähig ist man bei keiner Diät.

In letzter Zeit wird Ketose aber immer wieder mit Ernährung und Abnehmen in Verbindung gebracht. Das Geschäft mit Diäten wird immer funktionieren, solange es Übergewicht gibt. Und Diäten gibt es wie Sand am Meer.

Ob Low Carb oder personalisierte Diät oder Weight Watchers oder die 1000ste Brigitte Diät… jeder Mensch wird für sich die richtige Ernährungsform finden, die zu ihm passt und mit der er sein Übergewicht in den Griff bekommen kann.

Denn Übergewicht ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern vor allen Dingen ein Problem für die Gesundheit. Oft ist es die Voraussetzung für Herzinfarkt, Schlaganfall, Durchblutungsproblemen und Gelenkbeschwerden.

Bei der Ketose handelt es sich um einen Zustand des Stoffwechsels, wo dem Körper das Glykogen, also der Zucker ausgeht, weil Kohlenhydrate gemieden werden und er deshalb auf Fettsäuren zurückgreift, um Energie zu gewinnen.

Als Reaktion darauf produziert die Leber Ketonkörper, die unseren Körper und vor allem unserem Gehirn nachhaltig mit Energie versorgen. Allen sollte inzwischen bekannt sein, dass unser Gehirn am meisten Energie verbraucht.

Es ist jedoch gar nicht so einfach, in den Zustand der Ketose zu kommen. Wie kann man auf Zucker in der heutigen Ernährung komplett verzichten? Auf Nudeln, Reis und Brot zu verzichten, ist nicht das Problem. Man muss sich schon sehr gut auskennen, um auch die ganzen versteckten Zucker in unserer Nahrungsaufnahme zu entdecken.

Und es kommt auch nicht jeder Mensch so einfach in Ketose, nur weil er auf Kohlenhydrate verzichtet. 🙁

Fisch als Protein Quelle

Jetzt geht es nicht mehr nur um eine Low Carb Ernährungsform, sondern No-Carb ist angesagt und zusätzlich müssen gute Proteine verzehrt werden.

Das ist natürlich erstens eine Geschmacksfrage und zweitens  erfordert es ein hohes Maß an Disziplin. 🙂

Der größte Vorteil einer ketogenen Ernährung gegenüber allen anderen Diäten ist aber nicht nur der Gewichtsverlust, sondern eine gesteigerte mentale Leistungsfähigkeit, die bei einer herkömmlichen Diät oft gänzlich verloren geht.

Deshalb gibt es auch immer mehr Menschen, die sich in den Zustand einer Ketose bringen, weil sie nicht nur den Gewichtsverlust als Vorteil sehen.

Was aber wesentlich vielversprechender während der Ketose ist, lässt auch schlanke Menschen darauf reagieren, nämlich eine verbesserte Schlafqualität und eine Zunahme der Mitochondrien, unsere eigentlichen Energiequellen.

Und wenn die Mitochondrien eine bessere Leistung bringen … das ist die eigentliche Sensation und Verjüngung jeder einzelnen Zelle.

Hier können Sie sich GRATIS das Bildungspaket inklusive des großen 9-teiligen Gesundheitspakets  downloaden:

Chronische Unterversorgung mit Vitalstoffen

Die Auswahl ist groß, aber sind auch noch genügend Vitamine enthalten nach langen Transportwegen?

Wir haben heute in unseren Breitengraden genügend Auswahl an Lebensmitteln. Wir leiden keinen Hunger, aber trotzdem sind viele von uns nicht ausreichend mit wichtigen Vitalstoffen versorgt.

Man ist nicht automatisch gesund, wenn man keine gesundheitlichen Probleme hat. 🙁

Eine optimale Gesundheitsvorsorge berücksichtigt heute die Langzeitfolgen des Vitaminmangels und geht von einem höheren Bedarf aus, als uns die Deutsche Gesellschaft für Ernährung mit ihren Empfehlungen zugestehen will, die teilweise aus den 60ger Jahren stammen.

Sie brauchen für einen reibungslos funktionierenden Stoffwechsel ausreichend Vitalstoffe, denn ein funktionierender Stoffwechsel und ein intaktes Immunsystem sind Voraussetzung, gesund zu bleiben:

  •  13 Vitamine: die fettlöslichen A, D, E, K und die wasserlöslichen Vitamine  C und der B- Komplex
  •  Mineralstoffe: Natrium, Calcium, Magnesium, Chlor, Kalium und Phosphor
  •  Spurenelemente: Eisen, Jod, Kobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Zink, Chrom, Selen und Bor
  •  alle essentiellen Aminosäuren
  •  sauberes stilles Wasser

Wenn Sie diese Vitalstoffe ausschließlich aus dem täglichen Essen beziehen wollen, so sollten Sie einige Überlegungen anstellen. Ist es überhaupt in der heutigen Zeit zu schaffen?
Und es geht nicht darum, dass es ab und zu erreicht wird, sondern dass diese Voraussetzungen täglich erfüllt sein sollten.

Zum Beispiel:

  • täglich 70% seines Tagesbedarfs aus Obst und Gemüse abdecken, auch als Rohkost
  • tierisches Fett reduzieren zugunsten von gutem Pflanzenöl
  • Milchprodukte müssen Sie vertragen, sie haben keine Laktoseintoleranz
  • mindestens dreimal die Woche Fisch verzehren mit reichlich Omega-3-Fettsäuren
  • Fertigprodukte meiden, also viel Zeit bei der frischen Zubereitung haben
  • viel Vollkornprodukte wählen und Weißmehl einsparen
  • Sie haben eine gute Quelle für tierische Ware und Sie vertrauen Ihrem Metzger 
  • Sie sind nicht auf die Kantine angewiesen und verzichten auf Schnell-Imbiss 
  • Sie kochen vitaminschonend, das heißt, Sie besitzen ein Garsystem, wo weit unter 100° Grad gegart wird
  • Sie bevorzugen Produkte der Saison und aus Ihrer Region

Wenn das alles bejaht werden kann, könnten die Angaben der DGE zutreffen, und Sie würden den Mindestbedarf abdecken, um nicht sofort ernstlich krank zu werden. Aber was ist in 20 oder 30 Jahren?

Oder zählen Sie vielleicht doch zu den 80% der Bevölkerung, die zu einer Risikogruppe gehören?

Viele Medikamente entziehen dem Körper wichtige Vitalstoffe bzw. sie erhöhen den Bedarf an Vitaminen

Bei den Risikogruppen unterscheidet man zwei Gruppen und  wenn man ganz ehrlich zu sich ist, so findet sich jeder immer irgendwo in einer Gruppe wieder, die einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen aufweist.

Haben Sie sich nicht wiedergefunden?

Dann gehören Sie zu den restlichen 20%, die keiner Risikogruppe angehören. Super!!! Bleiben Sie gesund.

Abnehmen im neuen Jahr

Jetzt geht es wieder los mit den Diät-Vorschlägen und Tipps.

Abnehmen ist voll im Trend. Werbung und Zeitschriften sind voll davon. Und jedermann glaubt, die Kilos sind während der Feiertage mehr geworden. 🙁

Das ist aber ein Irrglaube.

Es wird nicht zugenommen in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern in der Zeit zwischen Neujahr und Weihnachten.

Abnehmen ist ein nie aufhörendes Thema, denn jeder 2. Bürger ist inzwischen übergewichtig.

Schlimm ist das Problem bei Kindern und Jugendlichen, weil dort die Gefahren, einen Diabetes Typ 2 zu entwickeln genauso lauern wie bei Erwachsenen. Und gerade unsere Jugend sollte gesund bleiben und nicht abnehmen müssen.

Durch Adipositas entstehen viele Krankheiten wie zu Beispiel Bluthochdruck, was wiederum zu Herz- und Nierenproblemen führen kann, Arteriosklerose, Gelenkbeschwerden und die Zivilisationskrankheit Diabetes Typ 2, um nur mal die wichtigsten Beschwerden zu nennen.

Und jeder will doch gesund alt werden oder gesund bleiben.

Adipositas ist ein Krankheitsrisiko. Es leiden nicht nur die Gelenke unter dem Körpergewicht, auch innere Organe sind von der Verfettung her schnell betroffen.

Aber ab wann spricht man von „nur ein paar Kilo zu viel auf den Rippen“ von „Übergewicht“ oder sogar von „Adipositas“?

Es gibt die verschiedenen Methoden, das ideale Gewicht zu ermitteln.

Die bekannteste Berechnung ist wohl die BMI-Formel, der Body-Mass-Index.

Der BMI wird berechnet, indem das Körpergewicht in Kilogramm gemessen durch das Quadrat der Körpergröße geteilt wird.

Das Ergebnis sagt dann den BMI-Wert an, der normal eine Größenordnung von 19 bis 24,9 hat. Unter 19 spricht man von Untergewicht und bei Werten über 25 bis 30 von Übergewicht. Bei Werten über 30 spricht man von Adipositas.

Wenn also eine Person mit 175 cm ein Gewicht von 92 kg aufweist, hat sie einen BMI von 30,07 und hat somit starkes Übergewicht, ist ädipös und hat nicht nur mal schnell ein paar Kilogramm zu viel.

Dick ist aber nicht gleich Dick, denn es kommt darauf an, wo die Fettposter sitzen. Fettzellen am Bauch und den inneren Organen stellen ein größeres Gesundheitsrisiko dar im Vergleich zum übrigen Körperfett, wenn eher Oberschenkel und Gesäß betroffen sind. Selbst bei einer BMI-Bestimmung, die das Gewicht als normal einstufen würde, könnte ein Gesundheitsrisiko bestehen, das aus dem Anteil des Körperfetts und der Verteilung dieses Fettes im Körper resultiert.

Tipp: Die Berechnung des Verhältnisses von Taille und Hüfte ist optimaler. Bei Männern sollte das Verhältnis gleich oder weniger als 0,95 sein und bei Frauen gleich oder weniger als 0,88.

Essen Sie sich schlank. Lesen Sie Wissenswertes zur Ernährung und was Sie essen können um Kilo für Kilo zu verlieren und schlank zu werden.

Diäten schießen aus dem Boden, doch welche funktioniert wirklich?

GAR KEINE AUF DAUER

Bei Crash-Diäten verlieren wir schnell Gewicht, aber sie haben alle Nebenwirkungen.

Egal ob es sich um Low Carb Diät oder die Apfelessig Diät, FdH Diät, die neuste Brigitte Diät, die DASH-Diät,  Low Fat Diät oder „mehr essen-weniger wiegen“-Diät handelt. Eine ausgewogene Ernährung enthält gesunde Lebensmittel und viele gesunde Rezepte und hat nichts mit Verzicht zu tun.

Aber alle Jahre ändert sich der aktuelle Diät-Trend in einen neuen Hype und neue Diät Tipps sind auf dem Vormarsch.

Sie verlieren vielleicht in kurzer Zeit schnell an Gewicht, aber Sie nehmen einen hohen Preis in Kauf und sehen anschließend nicht gesund aus. Wenn man sehr wenig isst, werden dem Körper nur ungenügend lebenswichtige Nährstoffe aus den Lebensmitteln  zugeführt wie Vitamine, Mineralstoffe essentielle Fettsäuren – besonders ungesättigte Fettsäuren – und besonders hochwertiges Protein, denn oft besteht so eine Diät aus Salaten und Rohkost oder zu einseitig nur aus Eiweiß.

Hochwertige Proteine sind aber wichtige Bausteine und halten satt. Vitamin C zum Beispiel ist verantwortlich für ein straffes Bindegewebe, was ja wichtig ist, wenn wir abnehmen wollen.

Fett ist der höchste Kalorienspender. Ein Gramm  hat 9,3 kcal und um ein Kilogramm Fett abzunehmen, muss man 7000 kcal einsparen.

Hier die besten Tipps, die immer funktionieren und die man nehmen kann auch ohne eine entsprechende Ernährungsform:

  1. Beschichtete Pfannen benutzen.
  2. Fleisch muss nicht immer gebraten werden, es kann auch mal im Backofen gegrillt oder gedünstet werden.
  3. Anstelle eines Buttercroissants mit über 350 Kalorien und einem Fettanteil von über 20 Gramm kann es ein Brötchen sein mit nur 120 Kalorien und zwei Gramm. 
  4. Beim Backen kann man die Backform mit Backpapier auslegen und auf das Einfetten verzichten.
  5. Als Beilagen in Restaurants wählen Sie lieber Ofenkartoffeln oder Salzkartoffeln anstelle von Pommes oder Kroketten   
  6. Tauschen Sie den Wurstaufschnitt gegen magere Sorten aus:
    • 30 g Cervelatwurst: 110 kcal, 10 g
    • 30 g Lachsschinken: 40 kcal, 1 g
    • 30 g Farmerschinken: 35 kcal, 1 g
    • 30 g gekochter Schinken: 40 kcal, 1 g
    • 30 g roher geräucherter Schinken: 110 kcal, 10 g
  7. Um eine Soße zu binden kann man anstelle der Mehlschwitze oder der Sahne auch mal eine vom Vortag übrig gebliebene Kartoffel hinein reiben.
  8. Der Kaffee schmeckt mit Vollmilch genauso gut wie mit zehn prozentiger Kondensmilch. Und auch hier macht es die Menge, wenn über den ganzen Tag viel Kaffee getrunken wird.
  9. Verzichten sie öfter auf Fleisch und essen vegetarisch oder wählen einen Fisch.

Wenn man sich erst einmal bewusst wird, wo überall diese Kalorienbombe Abnehmen leicht gemacht mit Sportenthalten ist, kann man es auch einsparen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt bei einer Kalorienzufuhr von 2400 kcal bis 3200 kcal  und regelmäßiger Bewegung eine Fettzufuhr von 60 g bis 80 g. Frauen dagegen mit sitzender Tätigkeit hätten einen Bedarf von 40 g bei 2000 kcal.

Will man nun die Fettzufuhr einschränken, so sollten am Tag nicht mehr als 30 g aufgenommen werden. Bei einem höheren Anteil würde Sie zunehmen.

Aber es gibt Unterschiede beim Fett, was uns beim Gewichtreduzieren madig gemacht wird. Wissenschaftlich betrachtet unterscheidet man ungesättigte und gesättigte Fettsäuren.

Es ist bekannt, dass die gesättigten Fettsäuren die ungünstigen sind, wovon nur wenig gegessen werden sollte. Aber wie kann man sie auseinander halten von den guten Fettsäuren?

Als Gedankenstütze kann man sich merken, dass die gesättigten Fettsäuren in fester Form vorliegen, also Butter, Margarine, Fleisch, Wurst, Käse und Sahne. Davon sollten wir nur in geringen Mengen zu uns nehmen, denn sie sind schuld an unseren Zivilisationskrankheiten.

Sie verstopfen die Blutgefäße und erhöhen den Cholesterinspiegel. Eigentlich kann unser Körper sie gar nicht verwenden, außer er speichert sie auf Hüften und Po ab für schlechte Zeiten, die wir alle wohl nicht erleben werden und die beim Abnehmen wieder herunter müssen.

Ungesättigte Fettsäuren dagegen sind essentiell, da der Körper sie nicht selber herstellen kann und sind deshalb so wichtig wie ein Vitamin.

Ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren kann zu Wachstumsstörungen führen, aber auch zu Konzentrationsstörungen, verminderter Lernfähigkeit, zu Depressionen oder zu Störungen der Nervenfunktion.

Also sollte man beim Abnehmen auch nicht ganz auf die natürlichen Lieferanten dieser hochwertigen Fettsäuren verzichten, die in Fisch, Oliven, Nüssen und einigen Gemüsen enthalten sind.

Gesund abnehmen ohne Jojo-Effekt bedeutet, seine Ernährung langfristig

Abnehmen
Abnehmen mit Bodykey by Nutrilite ist einfach und macht Spaß

umzustellen, keine Verzichte und Verbote, aber auf jeden Fall mehr Bewegung mit einzubauen. Und das ist für viele schon die erste Umstellung. Bewegung unterstützt das Abnehmen.

Und ein schlechtes Gewissen bei einer Diät fördert nicht gerade das Abnehmen, wenn man irgendeinen Tipp nicht richtig umsetzen will oder kann.

Eine Umstellung geht oft nicht so schnell vonstatten.

Aber Muskelaufbau ist wichtig, wenn nicht nur Wasser verloren gehen soll.

Denn es ist eine ganz alte Regel beim Abnehmen, man muss mehr an Kalorien verbrennen als man durch das Essen wieder zu sich nimmt. Nur einfach weniger essen ohne Bewegung wird nicht funktionieren, denn der Körper kann sofort seinen Stoffwechsel auf Sparflamme schalten. Diese Software ist uns aus der Steinzeit geblieben. Fett war wichtig zum Überleben für Zeiten, wenn uns nichts vor die Flinte lief.

Nur über Muskelaufbau kann Fett verbrannt werden. Und wo keine Muskeln sind, kann nun mal nichts verbrannt werden.

In der Steinzeit waren die Menschen nicht immer satt, aber zumindest schlank und nicht übergewichtig. Sie mussten definitiv nicht abnehmen.

Bewegung hat auch gesundheitliche Vorteile:

  • es fördert ein gesundes Herz-Kreislaufsystem
  • die Ausdauer des Herz-Kreislaufsystems wird aufgebaut
  • Muskelkraft und Muskeltonus werden verbessert
  • die Blutfettwerte verbessern sich
  • der erhöhte Blutdruck senkt sich
  • allgemeine Beweglichkeit verbessert sich. Nicht umsonst kennt man den Ausspruch „Wer rastet, der rostet“
  • der Schlaf wird erholsamer, weil man besser schlafen kann
  • die allgemeine Gemütsverfassung und die mental Einstellungen steigern sich
  • die Knochendichte verbessert sich
  • tägliche Bewegung wird zu mehr Selbstachtung und Wohlbefinden führen

E-Book Das ABC zum AltwerdenJe älter man wird, umso eher baut sich das Muskelgewebe ab. Das kann sich jährlich ab dem 50. Lebensjahr so um ein bis zwei Prozent handeln und es wird durch Fettgewebe ersetzt.

Ganz wichtig ist dabei, nach dem Sport den Muskel auch Zeit zu geben, sich zu erholen. Denn nur in der Erholungsphase baut sich der Muskel auf. Die Übung selber ist nur der Anreiz zum Aufbau des Muskelgewebes.

Eigentlich ist eine Diät nicht zum Abnehmen gedacht sondern bei einer Diät handelt es sich um eine Ernährungsweise, die bestimmte Nahrungsmittel auslässt, weil die entsprechende Person damit Gesundheitsprobleme bekäme. So gibt es Diäten bei Nierenerkrankungen, wenn es um Eiweißeinschränkungen geht oder bei bestimmten Allergien und Unverträglichkeiten gegen Gluten oder Laktose, so dass diese Lebensmittel gemieden werden.

Eine vernünftige Diät ist eine abwechslungsreiche Mischkost, bestehend aus gesunden Lebensmitteln, am besten nur Bio Ware, besonders mit viel Obst und Gemüse, Ballaststoffen, genügend Wasseraufnahme und mäßigem Verzehr von gesundem Fleisch oder Fisch. Auch Hülsenfrüchte sollten regelmäßig den Speiseplan abrunden.

Wenn man dann weiß, wie seine Gene ticken, ist es noch einfacher, denn nicht für jeden ist eine Low Carb oder Low Fat Ernährung sinnvoll. Natürlich funktioniert sie zu anfangs bei sehr starkem Übergewicht.

Der Trick mit weniger Kohlenhydraten zu sich zu nehmen, liegt darin, dass die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin nicht ausschütten muss.

Insulin senkt den Blutzuckerspiegel. Und solange vermehrt Insulin im Blut ist, kann kein Fett verbrannt werden.

Also wenn Kohlenhydrate gegessen werden, dann am besten sehr komplexe aus Gemüse und Vollkornprodukten.

Fakt ist, dass man auf Zucker als sehr schnelle Kohlenhydrate gut verzichten kann, wenn er in Weizenprodukten, Getränken, Gebäck und Süßspeisen vorhanden ist.

Je nach DNA Zusammensetzung reagiert der eine Mensch auf Kohlenhydrate sehr empfindlich und ein anderer Mensch muss bei fetthaltigen Speisen Obacht geben. In unseren Genen liegt also die entscheidende Botschaft.

Und wenn alle Tipps passen und die neue gesunde Ernährung gesunde Rezepte enthält, kann man auf den Jo-Jo Effekt verzichten, Gewicht reduzieren und trotzdem Spaß dabei haben.

Deshalb ist das Life-Style-Programm Bodykey by Nutrilite ein Ernährungsprogramm, wovon die ganze Familie profitieren kann. Ein DNA Test ermittelt, was man für ein Stoffwechseltyp ist und wie man auf Bewegung reagiert. Der Nutzer wählt seine Man erhält individuell auf seine DNA ermittelte Speise-Vorschläge. Ein Vitalstoffrechner gibt permanent an, ob man mit Vitalstoffen optimal versorgt ist oder wo augepasst werden muss, um keinen Mangel zu erleiden. Denn man darf natürlich auch ganz individuell essen, abgesehen von den Vorschlägen. Im Programm sind tausende Nahrungsmittel mit Fett-, Kohlenhydrat- und Kalorienangaben hinterlegt.

Man muss nicht extra kochen, sondern jeder wählt seine entsprechende Menge aus oder hält sich bei bestimmten Lebensmitteln zurück. Es ist ein Programm, was für junge Menschen genauso wie für ältere Menschen geeignet ist, für Berufstätige ebenso wie für Menschen, die regelmäßig zuhause kochen können.

Achten Sie immer auf Ihre Ernährung und essen Sie sich schlank.

Für Ihre Fragen nutzen Sie bitte

Direkt Kontakt zur Expertin Christine Spörer

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Schwangerschaft und besondere Vitamine

Vitamine in der Schwangerschaft?

Wir haben keinen Hunger, aber der Vitaminbedarf ist oft zu gering in unserer Nahrung

Braucht es das zusätzlich? Unsere Ernährung ist doch gut?

Dass man sich gut ernähren soll, ist allgemein bekannt, aber dass man für zwei essen soll, ist eine alte Volksmundaussage und trifft nicht ganz zu. 🙁

In der Schwangerschaft sollten bestimmte Vitamine mit Nahrungsergänzungen substituiert werden

Vitamine in der Schwangerschaft sollten allerdings in einigen Bereichen mit Nahrungsergänzungen erhöht werden.

In der Schwangerschaft will man alles so optimal wie möglich machen. Vielleicht isst man jetzt auch mehr Obst und Gemüse, weil man ja weiß, dass da besonders viele Vitamine vorhanden sein sollen. Spätestens jetzt wird mit dem Rauchen aufgehört und man verzichtet auf Alkohol.

Auch wird die Schwangere mehr gesundes Wasser trinken. Bei der Auswahl der Lebensmittel ist man besonders kritisch und vorsichtig beim Verzehr von rohem Fleisch.

Folsäure ist wohl das bekannteste Vitamin, wenn es um Vitamine in der Schwangerschaft geht. Da ein großer Teil der Bevölkerung generell unter einem Folsäure Mangel leidet, ist es anzunehmen, dass es auch schwangere Frauen tun. Besonders die Einnahme der Antibabypille bindet zusätzlich Folsäure und deshalb leiden diese Frauen unter einer permanenten Unterversorgung mit Folsäure.

Ein Folsäure Mangel erhöht das Risiko um das Vierfache, dass das Kind irreparable Neuralrohrdefekte erleidet, den sogenannten offenen Rücken zu bekommen, wenn ein Mangel in den ersten drei Schwangerschaftswochen besteht. Deshalb ist es auch sehr wichtig, bereits vor Beginn der Schwangerschaft, die Fohlsäure zu erhöhen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt generell 400 Mikrogramm Folsäure, in der Schwangerschaft steigt der Bedarf auf 600 Mikrogramm an. Das ist über normale Ernährung mit viel grünem Blattgemüse nicht zu erreichen. Studien haben gezeigt, dass 600 µg die Anzahl der Neuralrohrdefekte um 20 bis 60 Prozent verringern kann.

Auch eine verbesserte Aufnahme von Jod kann man dazu zählen, wenn man speziell von Vitaminen in der Schwangerschaft redet. Eine Zufuhr von 100 bis 150 Mikrogramm Jod sollten aufgenommen werden. Ein Jodmangel kann zu körperlichen und geistigen Behinderungen des Kindes führen. Außerdem geht man davon aus, dass eine erhöhte Jod Gabe eine Überfunktion der Schilddrüse ausschließen kann.

Auch Omega-3-Fettsäuren, speziell die DHA und EPA sind im Gespräch, wenn es um Vitamine in der Schwangerschaft geht. Studien haben gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren wichtig für die Entwicklung des Gehirns und der Augen. Australische Studien haben auch gezeigt, dass die Kinder später weniger an Allergien und Hautausschlägen leiden, wenn die Mütter während der Schwangerschaft mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich genommen haben. Allerdings ist das mit zweimal in der Woche fetten Kaltwasserfisch essen nicht getan. Außerdem benötigt das Immunsystem die Omega-3-Fettsäuren.

Schwangere haben einen erhöhten Eisenbedarf, weil auch das ungeborene Kind mit Blut versorgt werden muss. Durch die regelmäßigen Blutkontrollen des Hämoglobins wird sofort deutlich, wie der Bedarf ansteigt ab dem zweiten Trimester.

Einen schnellen Überblick der verschiedenen Inhaltsstoffe der unterschiedlichen Nahrungsergänzungen für Schwangere finden sie hier…

Da auch in der Gesamtbevölkerung über 60 Prozent mit Vitamin D unterversorgt sind, sollte die Schwangere auf ausreichende Zufuhr mit Vitamin D achten, da auch Vitamin D zu den Vitaminen in der Schwangerschaft zählt und wichtig für den Knochenaufbau ist. Die Deutsche Gesellschaft hat auch aus diesem Grund der allgemeinen Unterversorgung die Aufnahme Empfehlung von 5 Mikrogramm auf 20 Mikrogramm erhöht.

Auch bei Zink kann man sagen, dass es in der Schwangerschaft um 50% erhöht ist. Zink ist zentral wichtig für das Immunsystem, steuert aber unzählige andere Enzymprozesse. Beim Fötus ist es wichtig für die Gehirnentwicklung und ein Mangel kann zu niedrigem Geburtsgewicht führen oder das Risiko für Geburtsfehler erhöhen. Außerdem kann Zinkmangel bei der Mutter zu Haarausfall führen.

Wenn der Vitaminbedarf richtig abgedeckt ist, steht einer Schwangerschaft ohne Komplikationen nichts mehr im Weg.

Weitere wertvolle Informationen zu Erfolg und Gesundheit bekommen Sie im kostenfreien Bildungspaket…