Grippeimpfung – jedes Jahr das gleiche Märchen

Grippeimpfung – es wiederholt sich leider jedes Jahr. 🙁

Grippeimpfung wird jedes Jahr älteren Menschen und chronisch Kranken empfohlen, weil angeblich die Ansteckungsgefahr bei ihnen größer sei.

Die ersten Personen haben auch schon die erste Bronchitis hinter sich, was natürlich nichts mit der Grippe zu tun hat, gegen die geimpft werden soll. 😉

Wer jetzt als Patient zu seinem Arzt geht, wird gefragt, ob er nicht vorbeugen möchte und sich gegen Grippe impfen lassen will? Und es gibt tatsächlich Fans von Grippeimpfungen, die das jedes Jahr über sich ergehen lassen und noch ganz stolz berichten, dass sie im Winter keine Erkältung bekommen haben.

Das wäre allerdings auch ohne Grippeimpfung so gewesen, denn scheinbar verfügen sie über ein gutes Immunsystem.

Die ältere Bevölkerung oder kranke Menschen essen weniger und nehmen dadurch auch weniger Vitamine und Aminosäuren auf, was natürlich zu Infekten führen kann. Da ist natürlich die Frage sinnvoller, ob man sich nicht lieber um eine bessere Immunabwehr kümmern sollte? Aber das gibt’s natürlich nicht auf Rezept, kann nicht abgerechnet werden und die Pharmaindustrie verdient nichts daran.

Mein Tipp: Stärkung des eignen Immunsystems, damit beim Anflug der ersten Viren ein gestärktes und intaktes Immunsystem leichter damit fertig wird. Denn gegen Viren helfen auch keine Antibiotika.

Leider fehlt den meisten Menschen ein intaktes Immunsystem und viele Menschen stehen zusätzlich noch enorm unter Stress, was ein absoluter Vitaminkiller ist.

Die Nebenwirkungen von Impfungen werden leider immer bagatellisiert und nur mit „Rötungen, Schwellungen an der Einstichstelle, Temperaturerhöhung, Kopfschmerzen und allgemeinem Krankheitsgefühl“ bezeichnet. Zwar werden drastischere Nebenwirkungen nicht verschwiegen, aber als Einzelfälle von 1 zu 1.000.000 geschildert.

Der berühmte griechische Arzt Hippokrates sagte: „Deine Nahrung soll deine Medizin sein.“ Das kann man von unserer heutigen Nahrung nicht mehr behaupten. Unser Essen ist heute generell so verarbeitet, dass der Nährwert gelitten hat (homogenisiert, blanchiert, sterilisiert, bestrahlt, und mit Konservierungsstoffen verarbeitet). Oft wird der Geschmack anschließend wieder über E-Stoffe zugeführt. Das mag vielleicht schmecken, kann aber niemals gesund sein. Deshalb hört man ständig „Mich hat’s erwischt“

Wichtig ist, dass unser Stoffwechsel ein großes Angebot an allen lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen, Enzymen, Aminosäuren und Ballaststoffen bekommt. Und es kann nicht schaden, wenn man von allen etwas mehr zu sich nimmt, als uns die DGE vorgibt, was notwendig sei. Diese Daten stammen aus den 60er Jahren und sind längst überholt, weil sie nicht die Folgeerkrankungen nach Jahren mit einbeziehen.

Unser Körper muss in der Balance bleiben, und genau das fällt heute jedem schwer. Auf der einen Seite der Waagschale sind Stress, einseitige Ernährung, Medikamente, zu wenig Bewegung und Ruhephasen an der Tagesordnung, so dass die Waagschale stark nach unten gezogen wird. Deshalb müssen Sie sich bemühen, die Menge der Vitalstoffe auf der anderen Seite zu optimieren, um die Waagschale in die Höhe zu treiben.

Das Angebot ist reichlich, doch ist auch der Nährwert ausreichend? Lange Transportwege und frühzeitige Ernte lassen den Vitamingehalt sinken

Würden wir über die Ernährung ausreichend Vitamin C, E und A und die Spurenelemente Zink und Selen aufnehmen, wäre unser Immunsystem bestens gewappnet und niemand müsste eine Grippeimpfung durchführen.

In den sechziger Jahren hat Professor Linus Pauling, der zwei Nobelpreise für seine Arbeiten erhielt, ein auf optimaler Ernährung aufbauendes Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten entwickelt. Er erkannte, dass viele Krankheiten durch ein Ungleichgewicht oder Fehlen von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren und Enzymen entstehen oder aus diesen Gründen nicht ausheilen können.
Daher ist es gar nicht so verkehrt, zu vernünftigen Nahrungsergänzungen  zurückzugreifen.

Selen – ein wichtiges und unterschätztes Spurenelement

Selen ist als Mikronährstoff im Körper nur in »Spuren«, also in sehr geringen Mengen vorhanden, aber extrem wichtig.

Selen ist lebensnotwendig für den Immunstoffwechsel und wird in der Behandlung onkologischer und entzündlicher Erkrankungen ebenso eingesetzt wie in der Zahnmedizin.

Obwohl die Lebensnotwendigkeit von Selen als Spurenelement bereits 1957 erkannt worden war, dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis diese Erkenntnis in die medizinische Praxis umgesetzt wurde.

Vergleichbare Schicksale in der ernährungsmedizinischen Geschichte zeigten sich aber auch bei anderen so genannten Mikronährstoffen:
Die Lebensnotwendigkeit von Chrom, Beta-Carotin oder Kupfer sprach sich erst im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts herum.

So schützen Carotinoide vor Krebs, Polyphenole vor Bakterien und Entzündungen, Phytosterine senken das Cholesterin, Faserstoffe den Blutzucker und Phytoöstrogene lindern klimakterische Beschwerden. Übrigens alles Stoffe, die in Pflanzen vorkommen und die man nicht synthetisch herstellen kann.

Daher sind Nahrungsergänzungen, die aus der ganzen Pflanze hergestellt werden mit den sekundären Pflanzenbegleitstoffen auch jedem synthetischen Vitamin vorzuziehen.

Selen ist Bestandteil wichtiger Enzyme, deren Aufgabe es ist, den Körper vor der Wirkung schädigender Moleküle, wie Schwermetalle und freie Radikale, zu schützen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 20–70 µg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Demnach wären 70–80% der Bevölkerung in Deutschland mit Selen unterversorgt. Dies liegt insofern nahe, weil Deutschland als Selenmangelgebiete gilt. 🙁

Auf Grund von Überdüngung, ausgelaugten Böden, saurem Regen und der Schadstoffbelastung durch Schwermetalle finden sich nur geringe Selenkonzentrationen in den Böden, diese wiederum verursachen geringe Selengehalte bei sämtlichen Agrarprodukten. So kann es auch beim letzten Glied der Nahrungskette, beim Menschen, zu Selenunterversorgung kommen.

In der Schwangerschaft wird mehr Selen benötigt

Erhöhten Bedarf an Selen haben zudem ältere Menschen, Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit, Leistungssportler, Personen mit bestimmen Krankheiten.

Durch die Nahrungsmittelzubereitung, insbesondere durch Kochprozesse, treten zusätzliche Selenverluste von 40–60% auf.
Die tägliche Selenaufnahme des Durchschnittsdeutschen liegt etwa bei 15–20µg. Die empfohlene Mindestmenge beträgt 70µg für einen Erwachsenen.
Die Muttermilch enthielt bei 85% der stillenden Mütter weniger als 5µg Se/l (optimal > 10µg/l).

Wie kommt es jetzt aber zu Selendefiziten?

  • Regelmäßiger Alkoholkonsum

    Bei regelmäßigem Alkoholkonsum steigt der Selenbedarf
  • chronische Erkrankungen
  • Entzündungen an den inneren Organen oder an den Gelenken
  • Personen mit Leber-, Bauchspeichel- und Immunerkrankungen haben im Vergleich zur Normalbevölkerung einen erhöhten Bedarf an Selen.

Wenn an sich die Gründe für Selenmangel genau betrachtet, kann man feststellen, dass fast jeder sich in einer Gruppe wiederfindet. 🙁

Um zu sehen, wie viel Sie an Nährstoffen über die Ernährung aufnehmen, kann meine Vitaminübersicht hilfreich sein, die Sie hier downloaden können.

Diabetes und Psyche

In immer mehr Fachzeitschriften lese ich, dass viele Diabetiker mit ihrer Erkrankung eine psychische Belastung haben. Das ist für eine optimale Blutzuckereinstellung und die Therapieführung sehr hinderlich.

Diabetes und Psyche stehen im Zusammenhang.

In der Ärzte Zeitung vom 21.08.2017 war zu lesen, dass die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ihre Muster-Weiterbildungsordnung der Psychologischen Psychotherapeuten erweitert hat und nun auch die Weiterbildung „Psychotherapie bei Diabetes“ anbietet. Scheinbar ist der Bedarf groß.

Diabetes2
Bei Übergewicht droht oft ein Diabetes Typ 2, weil eine Insulinresistenz vorliegt

Die Anzahl der Diabetiker steigt von Jahr zu Jahr mehr an, besonders den Diabetes Typ 2, der früher als Altersdiabetes bekannt war, trifft man inzwischen auch bei vielen Jugendlichen und jüngeren Menschen mit Übergewicht an. 🙁

Gerade in jungen Jahren ist es besonders wichtig, eine optimale Therapie Einstellung zu wählen, um mögliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Deshalb entscheiden sich die Ärzte relativ schnell für eine Insulintherapie.

Diabetes2
Diabetes2 Insulin spritzen?

Aber 25 – 50 % aller Typ 2 Diabetiker weisen enorme Widerstände gegen den Beginn einer Insulintherapie auf. Sie wollen an ihrer Medikamententherapie festhalten, obwohl die Blutzuckerwerte nicht zufriedenstellend sind.

Nierenversagen, Durchblutungsstörungen an den kleinen Gefäßen, Retinopathie und Nervenveränderungen sind die Folgeschäden eines schlecht eingestellten Blutzuckers.

Ich habe zu meiner aktiven Zeit als Diabetes Beraterin im Diabetes Reha Zentrum in Bad Kissingen viele Gespräche mit Patienten geführt, um Ängste abzubauen und Fragen zu klären. 😉  Ärzte sind immer sehr schnell mit der Entscheidung dabei, eine Insulintherapie zu verordnen, ohne den Patienten mit einzubeziehen.

Es handelt sich nicht um einen schlimmeren Diabetes, wenn man von der Tablette zur Insulinspritze wechseln muss. Unbewusst haben wir vor 25 Jahren bereits schon psychologische Betreuung geleistet. Wegen der Gesundheitsreform musste das Haus, die damals als Bundesmodellklinik galt leider 2004 geschlossen werden. Für viele Diabetiker würde ich es als großen Verlust bezeichnen.

Denn es stehen Fragen ohne Ende im Raum, die eine ehrliche Antwort benötigen:

  • Woher kommt die Angst vor der täglichen Spritze?
  • Was denken meine Mitmenschen, wenn ich plötzlich spritzen muss?
  • Habe ich versagt und nicht genügend aufgepasst?
  • Habe ich dann mehr Unterzuckerungen und sind diese gefährlich?
  • Nehme ich mit Insulin eher zu als ab?
  • Macht Insulin wirklich dick?

Wem kann es auch besser gelingen, das Vertrauen eines Patienten zu gewinnen, als ein selber betroffener Diabetiker, der genau weiß, wovon er spricht, der die Ängste vor Folgeerkrankungen oder Unterzuckerungen genau kennt?

Diabetes2 Insulinspritzen aus der Vergangenheit
Bevor es Einmalspritzen gab, sahen so die Insulinspritzen aus, ein Teilstrich entsprach 4 IE

Ich selber bin seit meinem 11. Lebensjahr am insulinpflichtigen Diabetes Typ 1 erkrankt und habe die Entwicklung in der Diabetesbehandlung mit verschiedenen Insulintherapien und die damit verbundenen unterschiedlichsten Blutzuckermessmethoden erlebt.

Beim Diabetes Typ 2 ist eigentlich zu Anfang noch genug Insulin vorhanden, doch die Insulinwirkung ist stark gestört. Es besteht eine reduzierte Insulinsensitivität der Muskeln und Nerven. Die Therapie besteht zu Anfang aus Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion, Bewegung und Medikamenten, die die Glukose Aufnahme aus der Nahrung hemmen.

Die Stoffwechselstörung verläuft allerdings progressiv, so dass nach zunehmender Diabetesdauer die eigene Insulinmenge nicht mehr ausreicht und zusätzlich von außen Insulin verabreicht werden muss. Leider klammern viele Diabetiker zu lange an ihrer nicht mehr ausreichenden Tabletteneinstellung auf Kosten einer guten Blutzuckerkontrolle und auf Kosten ihrer Gesundheit.

Man beginnt anfangs mit einem Basalinsulin von ein bis zwei Injektionen, was allerdings später in eine Intensivtherapie übergeht, wo zu den Mahlzeiten individuell Insulin gegeben wird, was bedeutet, dass es zu vier bis sechs Injektionen führen kann.

Paradoxerweise wird jeder Diabetiker feststellen, dass mit jeder Injektion ein Stück mehr Freiheit gewonnen wird, weil der Tagesablauf nicht mehr von starren Mahlzeiten geprägt wird, sondern man wieder individuell wie ein Stoffwechsel Gesunder essen kann.

Sollten Sie zu den Menschen gehören, die vor so einer Entscheidung stehen und der Bedarf nach einem klärenden und einfühlsamen Gespräch besteht, sind Sie bei mir genau richtig.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit mir und wir klären alle Fragen und Ängste.

 

Brot und Kartoffeln machen nicht dick

Kohlenhydrate stehen für Dickmacher? 🙁

Kohlenhydrate sind inzwischen bei vielen Menschen verpönt, weil sie angeblich beim Abnehmen behindern sollen.

Aber stimmt das überhaupt oder glaubt man nur einem Trend, der inzwischen in allen Medien vertreten ist?

Fakt ist, wer abnehmen will, muss weniger Kalorien zuführen, als er durch seine Tätigkeit und seinen Grundumsatz verbrennen kann.

Aber wo stecken überall Kohlenhydrate drin?

Nicht nur in Brot und Backwaren, sondern auch in Obst und Gemüse und Milchprodukten. Selbst Tomaten enthalten Kohlenhydrate.
Kohlenhydrate, die mit Insulin verstoffwechselt werden, sind für den Diabetiker sehr wichtig und müssen berechnet werden. Hingegen sind die Kohlenhydrate aus der Tomate oder dem Magerquark eher zu vernachlässigen. 😉

Was man auf jeden Fall beim Abnehmen meiden sollte, sind sehr schnelle Diät von Michael SpörerKohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index, da sie den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen. Die Bauchspeicheldrüse muss dann das Hormon Insulin ausschütten und in dieser Zeit kann kein Fett verbrannt werden. Und das ist bei jeder Diät wohl der Hauptgrund, warum jemand eine Ernährungsumstellung vornimmt: man will abnehmen und zwar Fett und nicht Muskelmasse.

Bei mehr als dreißig Kilogramm Übergewicht ist eine Ernährungsform mit reduzierten Kohlenhydraten sicherlich sinnvoll. Und bei viel Übergewicht funktioniert zum Glück jede Ernährungsumstellung, auch allein die Tatsache, mehr Wasser zu trinken und abends die Kohlenhydrate wegzulassen oder FdH zu praktizieren.

Aber warum möchte man auf Dauer Kohlenhydrate aus Obst oder Natur Joghurt oder einem guten Vollkornbrot weglassen?

Ich und sehr viel andere Genießer können sich diese Ernährung auf Dauer nicht vorstellen. Wie alles im Leben kommt es auch hier auf die Mengen an, die man verzehrt. Klar ist es nicht gesund, drei Brötchen mit Marmelade und zusätzlich noch einem Glas Orangensaft als Frühstück zu konsumieren. Da kommt man ganz schnell auf über hundert Gramm Kohlenhydrate, die nur so ins Blut schießen. Die sofortige Insulinausschüttung lässt den Blutzuckeranstieg sinken und ein baldiger Heißhunger ist vorprogrammiert.

Es besteht die Gefahr, dass beim Verzehr von überwiegend Käse, Fleisch und überbackenem Gemüse extrem viel Fett mit aufgenommen wird. Und ein Gramm Fett hat doppelt so viel Kalorien wie ein Gramm Eiweiß oder ein Gramm Kohlenhydrate.

Auch übergewichtigen Diabetikern versucht man immer wieder klarzumachen, dass sie von einer Low Carb Ernährung profitieren würden. ☹
Studien haben allerdings belegt, dass das ein Irrtum ist. Es kommt lediglich auf die Kalorienreduzierung an und dass mehr Bewegung in den Tagesablauf eingebracht wird.

Es kommt immer auf die Verpackung an. Die Kartoffel alleine macht nicht dick, auch wenn sie Kohlenhydrate enthält. Bratkartoffeln in viel Fett geröstet oder gar Pommes verändern natürlich die Bilanz.

Ob ich nun 100 g Roggenbrot belegt mit 100 g Tomaten esse und 220 kcal zu mir nehme, oder ob ich 100 g Tomaten überbacken mit 100 g Käse esse und dabei 382 kcal zu mir nehme, ist ein gewaltiger Unterschied in der Tagesbilanz.

Wir sind seit Jahren von dem Lifestyle Programm von Bodykey by Nutrilite begeistert. Mit Hilfe eines DNA-Tests werden die Gene gefragt, worauf man mehr achten muss, auf die Fettaufnahme oder auf die Kohlenhydrate. Die dauerhaften Erfolge sprechen für sich. 😉

Auch das Fernsehen hat bereits über eine personalisierte Ernährung berichtet.

Zucker ist ein süßes Gift

Zucker ist ein süßes Gift und macht süchtig.

Zucker löst im Gehirn die gleichen Reaktionen aus wie Kokain und Nikotin.

Auch der neu geborene Mensch wird über die süße Muttermilch beim Stillen auf SÜSS getrimmt.Warum fällt es uns so schwer, auf Zucker zu verzichten? Man kann sich damit entschuldigen, dass es uns in die Wiege gelegt wurde. Unsere Vorfahren erkannten an Früchten, wenn sie süß waren, dass sie nicht giftig sein konnten. Auch der neugeborene Mensch wird über die süße Muttermilch beim Stillen auf SÜSS getrimmt.

Heute ist allerdings der Konsum von Zucker auf ein Vielfaches gestiegen und hat besorgniserregende Mengen angenommen. Der durchschnittliche Verbrauch in Deutschland liegt bei 150 Gramm Zucker täglich. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche, die eigentlich einen Verbrauch von 20 – 40 Gramm Zucker nicht überschreiten sollten.

Was passiert in unserem Körper, wenn wir Zucker zu uns nehmen? Zucker lässt erst einmal den Blutzuckerspiegel ansteigen, woraufhin die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin freisetzen muss, damit der Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich von 80-100 mg/dl absinken kann. Durch den schnellen Abfall, entsteht aber erneuter Hunger. Unser Gehirn benötigt den größten Teil an Energie und es meldet sich sofort, wenn der Blutzuckerspiegel absinkt.

Zucker kann auch ungünstige Folgen für Menschen haben

Das Problem ist, viele Menschen denken bei Zucker nur an den Teil Süßkraft, der in den Tee oder Kaffee kommt und meinen, sie nehmen keinen Zucker zu sich.

Zucker ist in allen Getränken der Sorte Cola, Fanta, Sprite und Spezi vorhanden. Auch naturreine Fruchtsäfte, die uns als Schorlen so gesund angepriesen werden, enthalten Fruchtzucker. Jede Konserve ist mit Zucker versetzt, mal ganz abgesehen von Ketchup und Senf.

Und der extrem hohe Anteil an Weißmehlprodukten nimmt keine Grenzen: in der Früh die Semmel oder das Brot, zwischendurch ein Croissant oder das kleine „Frühstückchen“ um zehn Uhr morgens in Deutschland, später gibt es Pizza, Döner oder Spaghetti zum Mittagessen, als Nachtisch die Fruchtjoghurt oder den Pudding, dazu immer Apfelsaftschorle oder Spezi. Nachmittags verwöhnen wir uns mit einem kleinen Gebäckstückchen und am Abend lässt man sich was vom Lieferdienst kommen, weil man zu müde ist, um noch was Frisches zu kochen. Vor dem Fernseher oder neben der Spielkonsole werden dann Chips und andere Knabbereien konsumiert

Auch die Zwischendurch Mahlzeiten an den klassischen Ständen sind sehr Kohlenhydrat lästig. Döner, Currywurst mit Pommes, Hamburger, Leberkäs-Semmel etc.

Und für die Kinder sehen die kleinen Mahlzeiten für zwischendurch auch nicht besser aus, Fruchtzwerge, Milchschnitte, Pinguin, Knoppers etc.

Darüber hinaus enthalten viele Produkte neben Zucker auch noch E-Nummern, um die Produkte optisch schmackhafter und länger haltbar zu machen und sie schmecken intensiver durch künstliche Aromastoffe.

Zucker ist aber nicht nur ein Gewichtsproblem. Er fördert durch die Insulinresistenz den Diabetes Typ 2 wie auch Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, ADHS oder ADS und Vitaminmangelzustände, die sich in verschiedenen Symptomen äußern können:

  • Konzentrationsstörungen
  • eingerissene oder entzündete Mundwinkel
  • Schlafstörungen
  • geschwächtes Abwehrsystem, Infektanfälligkeit
  • Zahnfleischbluten
  • Knorpel- und Knochenveränderungen
  • Muskelabbau

Jeder sollte sich überlegen, ob eine Ernährungsumstellung nicht langfristig sinnvoller wäre, um eventuellen Krankheiten in der Zukunft entgegen zu wirken.

Vorbeugen ist gewissermaßen immer besser als Heilen.

Folgende Tabelle gibt Auskunft über Fett, Kohlenhydrate, Zucker und Kalorien:

Nutzen Sie die AKTION Gesund

Selen als Krebsschutz

Selen gehört zu den essentiellen Spurenelementen.

Selen ist ein hervorragender Krebsschutz, da es antioxidativ wirkt.

Wir  benötigen nur sehr wenig davon, nämlich im Mikrogramm Bereich.

1 Mikrogramm sind 0,001 Milligramm.

Essentiell bedeutet aber auch, dass wir es täglich und regelmäßig mit der Nahrung aufnehmen müssen und der Körper es nicht selber herstellen kann.

Es ist lange bekannt, dass Selen ein hervorragender Schutz gegen Krebserkrankungen ist und wird daher auch in der Onkologie längst eingesetzt.

Als tägliche Zufuhr werden immer 0,8-1 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht angegeben, was bedeutet, man würde im Durchschnitt als Erwachsener 30-70 Mikrogramm aufnehmen.

Dieser Normwert ist viel zu niedrig. Um in einem sicheren Bereich zu sein, sollte der Wert zwischen 120 und 160 Mikrogramm liegen.

Tatsächlich aber ist die Selen Aufnahme in Deutschland bei 10 – 20 Mikrogramm. Somit sind 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung unterversorgt mit Selen.
Kein Wunder, wenn dann die Zahl der Krebserkrankungen stetig zunimmt. 🙁

Selen schützt vor Zellentartung
Selen kann Zellen schützen vor Angriffen

Selen wirkt antioxidativ. Diese antioxidative Wirkung schützt unsere Körperzellen, und speziell unsere Erbinformation (DNS) vor den Angriffen freier Radikaler und damit vor Entartung und stärkt unsere Immunabwehr.

In einer Studie der Harvard-Universität konnte festgestellt werden, dass von den 34.000 teilnehmenden Männern ein 63% geringeres Risiko bestand, an Prostatakrebs zu erkranken, wenn der Selenspiegel im Blut über 14o Mikrogramm betrug. Das Lungenkrebsrisiko sank um 40 Prozent und Darmkrebs um 58 Prozent.

Die Bioverfügbarkeit von Selen im Körper wird deutlich verbessert, wenn zusätzlich auch ausreichend Vitamin A, C und E zu sich genommen werden. Vitamin E und Selen wirken synergistisch, das heißt die Wirkung beider Stoffe verstärkt sich.

Sehr gute Selen Quellen sind tierisches und pflanzliches Eiweiß wie zum Durchfall wegen rohem Fleisch Beispiel Innereien, Fisch und Fleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse.
Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft stammen, wo keine schwefelhaltigen Düngemittel verwendet werden.

Die Fähigkeit von Selen, Schwermetalle im menschlichen Körper zu binden, ist besonders wertvoll. Im Boden ist es eher von Nachteil, denn wenn Selen eine Verbindung mit Schwermetallen aus dem Boden eingeht, entsteht ein schwerlöslicher Komplex, der von den Pflanzen nicht mehr verwertet und aufgenommen werden kann und somit sind diese Nahrungsmittel für uns Menschen nicht mehr als Selen Quelle dienlich.

Generell ist Deutschland nicht nur wegen der Schwermetalle im Boden ein Selenmangelgebiet. Auch die Überdüngung unserer Böden und saurer Regen sorgen für eine zu geringe Selenkonzentration.

Eine empfohlene dauerhafte höchste Dosierung liegt bei 300 Mikrogramm und wird von der Lebensmittelbehörde EFSA als völlig sicher angesehen. Es gibt Studien, wo mit 800 Mikrogramm ohne Nebenwirkungen gearbeitet wurde.

Man tut gut daran, seine Nahrung mit Selen zu ergänzen, denn höhere Mengen sind über eine normale Ernährung nicht zu decken.

Coli-Bakterien im Trinkwasser

„Coli-Bakterien im Trinkwasser: Diese Orte sind jetzt betroffen“

So konnte man vor sechs Tagen im Nordbayrischen Kurier die Warnung über unser Trinkwasser lesen.

Derartige Meldung sind nichts Neues sondern inzwischen eher an der Tagesordnung, aber dass es einen direkt betrifft, ist dann doch etwas Anderes. Anfang Mai berichtete Antenne Bayern, dass die Türkheimer erst ihr Wasser abkochen mussten.

Und mal ganz ehrlich….wer kocht denn drei Minuten lang sein Wasser ab? Da steht die Küche unter Dampf und die Hälfte ist verdampft.

Abgesehen davon, dass die Coli-Bakterien nur abgetötet sind und als Leichen immer noch im Wasser schwimmen. 😉

Es wurden alle Bezirke aufgezählt, die von dieser Situation betroffen sind. Und wenn ein Ortsteil nicht dabei war, gab es große Erleichterung.
Mir kam sofort der Gedanke durch den Kopf „Noch nicht, aber wer weiß, wann es auch da wo weit ist?“

Aber es geht ja nicht nur um die ekelhaften Coli-Bakterien, die nicht im Trinkwasser sein sollten, auch Pestizide, andere Bakterien, Medikamentenrückstände, Hormone, Uran und Quecksilber haben nichts im Trinkwasser zu suchen. Und jetzt natürlich auch nicht die riesigen Mengen an Chlor.

Von gutem Geschmack kann auf gar keinen Fall die Rede mehr sein. 🙁

Trinkwasserfilter gehören in jeden Haushalt
Trinkwasser vor dem Verzehr filtern

Bin ich froh, dass ich immer auf der sicheren Seite sein kann, denn wir verwenden seit Jahren den eSpring Filter. Er filtert alles raus, was nicht hineingehört und lässt wertvolle Mineralstoffe im Wasser, was bei einem Osmosefilter nicht der Fall ist.

Was noch viel erschreckender ist, ist die Tatsache, dass es von der örtlichen Gemeinde keinerlei Informationen gab. Durch Zufall konnte man es in der Presse lesen oder in sozialen Netzwerken mitbekommen. Aber was machen die Menschen, die das alles nicht nutzen?

Für mich steht eindeutig fest, dass das kein Einzelfall sein wird und immer wieder vorkommen kann. Und wenn es oft genug vorgekommen ist, dann ist es wieder normal und wird nicht einmal mehr in der Presse erwähnt.

Erschreckend ist auch die Naivität der Menschen, wenn man sie darauf anspricht, ob nicht Alternativen zur Wasser Schlepperei eine Lösung sein könnten? Da bekommt man Antworten wie „es dauert ja nicht so lange, bis der Fehler behoben ist“ oder „bis jetzt ist alles gut gegangen“

Wasserverlust bei Kleinkindern kann tödlich sein

So lange bis das erste Kleinkind oder ein älterer Mensch wegen Flüssigkeitsverlust und Brechdurchfall verstorben ist.