Vitamin E – eines der wirksamsten Antioxidantien

Vitamin E wird auch als Tocopherol bezeichnet. Es ist der Überbegriff für die so genannten Tocopherole, zu denen insgesamt acht Vertreter gehören. Beim Menschen wirkt das so genannte alpha-Tocopherol am besten. Der menschliche Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den lebensnotwendigen (essenziellen) Vitaminen, die mir der Nahrung aufgenommen werden müssen.

Vitamin E wird auch als Tocopherol bezeichnet. Es ist der Überbegriff für die so genannten Tocopherole, zu denen insgesamt acht Vertreter gehören. Beim Menschen wirkt das so genannte alpha-Tocopherolam besten. Der menschliche Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den lebensnotwendigen (essenziellen) Vitaminen, die mir der Nahrung aufgenommen werden müssen.

In Weißmehlprodukten ist wenig Vitamin E

Vitamin E gehört zu den lebenswichtigsten Vitaminen und Schutzstoffen der Körperzelle. Bei intensiver Sonneneinstrahlung, Stress oder häufigem Nikotingenuss erhöht sich der Bedarf an schützenden Vitaminen. Aber auch in der Schwangerschaft und Stillzeit ist die optimale Versorgung mit Vitamin E wichtig.

Stress sollte man nie zu unterschätzen, denn es ist der Nährboden für viele Krankheiten. Corona Zeit ist Stress für den Körper, denn viele Menschen haben Angst.

Ich muss feststellen, oft mehr Angst vor Strafen als vor dem Virus, wenn Geschäfte nicht penetrant darauf achten, dass auch jeder Bürger einen Mundschutz trägt. 🙁  🙁

Dieser Vitalstoff ist einer der wirksamsten Antioxidantien und gilt als Jugend- und Schönheitsvitamin. Als sogenannter „Radikalfänger“ schützt es die Zelle vor aggressiven Sauerstoffradikalen und trägt zum Erhalt und zur Stärkung der Vitalität bei.

Ohne Vitamin E (Tocopherol) würden wir „rosten“ wie altes Eisen. Jede unserer Zellmembranen ist durch Tocopherol vor Oxidation geschützt. Deshalb kann es im Zusammenwirken mit anderen Vitalstoffen (Vitamin A, C, dem Spurenelement Selen) schwere Krankheiten wie Krebs oder Herzinfarkt vermindern. Ganz wichtig ist Vitamin E für die Funktion der Blutgefäße (gegen Arteriosklerose-„Verkalkung“), der Muskeln und der Fortpflanzungsorgane.

Zu einem erhöhten Vitamin-E-Bedarf kommt es bei Rauchern, Stress, Herzerkrankungen, geschwächten Abwehrkräften. Bessere Abwehrkräfte schützt auch vor Virenbefall.

Neben einer zu geringen Zufuhr von Vitamin E über die Nahrung gibt es weitere mögliche Ursachen für einen Vitamin-E-Mangel wie zum Beispiel eine ungenügende Aufnahme über den Darm (z.B. bei Fettmalabsorption).Bei einem jahrelang andauernden Vitamin-E-Mangel kann es unter anderem zu Symptomen kommen wie: Konzentrationsschwäche, Muskelschwäche, höhere Infektanfälligkeit, trockene, faltige Haut, Leistungsschwäche, Müdigkeit, Reizbarkeit, schlecht heilende Wunden, Begünstigung von Arteriosklerose.

Hat diese Symptome nicht fast jeder im Alter? Anders ausgedrückt würden viele Menschen diese Beschwerden nicht haben, würden sie über Jahre im Vorfeld genügend Vitamin E aufnehmen. Die vorgeschlagenen 12 mg von Seiten der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) reichen dabei allerdings niemals aus. Die schützen nur vor plötzlicher Erkrankung, verhindern aber nicht die Folgeerkrnakungen, wie oben beschrieben.

Vitamin E ist auch für Sportler unverzichtbar, denn es sorgt dafür, dass sie länger und härter trainieren können, Muskeln schneller wachsen, Knochen gestärkt und die Abwehrkräfte gesteigert werden.

Bewegung ist wichtig
Mehr Ausdauer beim Sport mit genügend Vitamin E

Vitamin E wurde als „Fruchtbarkeits-Vitamin“ entdeckt. Herbert M. Evans und Katherine S. Bishop (zwei US-amerikanische Forscher) wiesen 1922 als erste auf einen bis dahin unbekannten fettlöslichen Faktor hin, der für die Reproduktion von Ratten notwendig war. In den Folgejahren wurde dieser Faktor vor allem aus Weizenkeimöl, Hafer und Mais isoliert, als Vitamin erkannt und aufgrund der bereits bekannten Vitamine A, B, C und D nun Vitamin E genannt. 1938 wurde die Struktur von Vitamin E (hier α-Tocopherol) aufgeklärt, zudem kam es im gleichen Jahr zur ersten chemischen Synthese. Vertreter der ebenfalls zu den Vitamin-E-Formen zählenden Tocotrienole wurden erstmals 1956 beschrieben und synthetisiert.

Natürliche Vitamin-E-Quellen sind hochwertige Pflanzenöle, z. B. Leinsamen- und Sonnenblumenöl, Olivenöl, Nüsse, Vollkornprodukte mehr als Nahrungsmittel aus hellen Mehlen sowie Milchprodukte, Eigelb, Butter und Margarine. Die durchschnittlichen Zubereitungsverluste liegen bei 10 %. Beim Wiedererhitzen von Bratfett wird das restliche Vitamin zerstört. Wie viel Liter Öle trinken wir denn täglich? Die natürlichen Vitamin E-Quellen sind allesamt so richtige Kalorienbomben, werden also meistens gemieden.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) definiert 300 mg (= ca. 450 Internationalen Einheiten, IE) als tolerierbare Höchstaufnahmemenge (Tolerable Upper Intake Level, UL), also die Menge, die ein gesunder Erwachsener ohne gesundheitliche Risiken lebenslang täglich verzehren kann. Für Kinder hat eine Studie Mengen von 25 mg pro kg Körpergewicht und Tag als nicht toxisch und 10 mg pro 100 kcal Nahrung bei oraler Gabe als sichere Richtschnur bezeichnet. Das würde bedeuten, dass ein Kind mit 30 kg Körpergewicht am Tag bis zu 750 mg Vitamin E  zu sich nehmen könnte, über die tägliche  Ernährung ist es nicht möglich.

Natürliche Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren erfüllen wichtige Funktionen im Körper. Sie sind wichtig für eine cholesterinbewusste Ernährung. Sie enthalten gereinigtes Lachsöl mit natürlichen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (EPA/DHA), welche vom Organismus nicht selbst gebildet werden können. Nimmt man mit der Nahrung mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich, sinken die Triglycerid- und LDL-Cholesterinwerte im Blut.

Omega-3-Fettsäuren sind eine spezielle Gruppe innerhalb der ungesättigten Fettsäuren. Sie gehören zu den essentiellen Fettsäuren, sind also lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Die Bezeichnung stammt aus der alten Nomenklatur der Fettsäuren. Bevor man sie als solche identifizierte, wurden sie gemeinschaftlich als „Vitamin F“ bezeichnet.

Sie werden durch eine geeignete Nahrung oder einfacher als Nahrungsergänzung aufgenommen. Omega-3-Fettsäuren erfüllen wichtige Funktionen im Körper. Sie sind wichtig für eine cholesterinbewusste Ernährung. Sie enthalten gereinigtes Lachsöl mit natürlichen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (EPA/DHA), welche vom Organismus nicht selbst gebildet werden können. Nimmt man mit der Nahrung mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich, sinken die Triglycerid- und LDL-Cholesterinwerte im Blut. 😉

Durch die Wahl der Nahrungsmittel kann man so einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) vorbeugen. Die   Omega-3-Fettsäuren wirken positiv auf die roten Blutkörperchen, erweiternd auf die Blutgefäße und senken den Gehalt an Triglyceriden. Dadurch werden die Fließeigenschaften des Bluts verbessert.

Omega-3-Fettsäuren spielen auch bei der Entwicklung des Gehirns eine große Rolle. Auch auf die Sehfunktion haben Omega-3-Fettsäuren positive Auswirkungen. Darüber hinaus sind Omega-3-Fettsäuren Bestandteil der Zellwände und für die Bildung von Nervenzellen von Bedeutung. Omega-3-Fettsäuren können blutdrucksenkend wirken und dadurch das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren. Begünstigt wird dies durch salzarme und kaliumreiche Mahlzeiten. Eine länger andauernde Einnahme kann dennoch den Blutdruck senken.

Verschiedene Fachgesellschaften empfehlen unterschiedliche Omega-3-Fettsäuren. Für den täglichen Bedarf wurden zwischen 200 mg und 3,8 g / Tag oder 0,8 – 2 Energieprozent genannt

Die drei wichtigsten Formen von Omega-3-Fettsäuren sind

1. Docosahexaensäure (DHA, docosahexaenoic acid): Diese Form kommt in bestimmten Mikroalgen vor, die von fettreichen Meeresfischen (Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Sardelle, Thunfisch) gefressen werden und dadurch auch in ihnen enthalten sind.

2. Eikosapentaensäure (EPA, eicosapentaenoic acid): EPA kommt wie die Docosahexaensäure besonders in Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Sardelle und Thunfisch vor.

3. Alpha-Linolensäure (LNA, alpha-linolenic acid): LNA ist eine Vorstufe von DHA und EPA und ist vor allem in Lein-, Raps-, Walnuss- und Perillaöl (wird viel in der japanischen Küche verwendet) sowie in grünem Blattgemüse zu finden.

Die Omega-3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eikosapentaensäure (EPA) kommen zu besonders hohen Anteilen in Kaltwasserfischen vor, also zum Beispiel in Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Sardelle oder Thunfisch. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den Fisch aus der Dose oder frisch zubereitet.

In 100 Gramm Thunfisch sind beispielsweise rund 3,5 Gramm der Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA enthalten. Schon rund 12 Gramm Thunfisch pro Tag würden somit ausreichen, um den Tagesbedarf zu decken. 100 Gramm Makrele enthält etwa 1,7 Gramm, 100 Gramm Forelle rund 0,6 Gramm Omega-3-Fettsäuren. Aber aufpassen: je mehr fettreicher Fisch verzehrt wird, um so mehr Kalorien werden auch aufgenommen. 🙁

Da Fisch tagtäglich nicht jedermans Sache ist, kann man natürlich auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die Omega-3-Fettsäuren in höheren Dosen enthalten. Dabei sollte man darauf achten, dass im Nahrungsergänzungsmittel auch Vitamin E enthalten ist, da sich mit vermehrter Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren auch der Vitamin-E-Bedarf erhöht.

Pflanzenöle wie Raps-, Soja-, Perilla-, Lein- und Walsnussöl sowie auch ganze Walnüssen enthalten die Vorstufe von DHA und EPA, die Alpha-Linolensäure. Diese Vorstufe kann von unserem Körper in DHA und EPA umgewandelt werden. Allerdings werden dabei geringere Konzentrationen aufgenommen als zum Beispiel bei einer Fisch Mahlzeit.

Durch ein neues Verfahren ist es gelungen, die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in eine hochkonzentrierte, reine Form zu bringen. Um ein Hochkonzentrat an Omega-3-Fettsäuren herzustellen, wird Fischöl technisch sehr aufwendig in einem patentierten Verfahren in mehreren Reinigungsschritten von unerwünschten Inhaltsstoffen (z.B. Schwermetalle, Pestizide) befreit. Am Ende bleibt ein reines Hochkonzentrat aus den gewünschten langkettigen Omega-3-Fettsäuren übrig.

Leider reinigen nicht alle Hersteller ihre Produkte so, dass man neben den Fettsäuren oft auch Blei und Quecksilber zu sich nimmt. Besonders vor sehr preiswerten Anbieter ist daher abzuraten.

Vitamin C – ein Gegengift für Bakterien, Viren und freie Radikale

Stress ist ein Vitamin C Killer. So ist nicht verwunderlich, dass z. B. bei Stress ein enormer Bedarf an Vitamin C entsteht. Das kann schnell und situationsbedingt zu einem Mangel an Vitamin C und daraufhin zu einer stark verminderten Abwehrfähigkeit des Immunsystems führen. So ist Stress der schlimmste Feind des Immunsystems.

Vitamin C wird auch als Ascorbinsäure bezeichnet. Ihr Name leitet sich entsprechend von „a“ (nicht) und dem lateinischen Namen „scorbutus“ für Skorbut ab. Da Ascorbinsäure leicht oxidierbar ist, wirkt sie als Redukton und wird als Antioxidans eingesetzt.

Die L-(+)-Ascorbinsäure und ihre Derivate mit gleicher Wirkung werden unter der Bezeichnung Vitamin C zusammengefasst. Der Sammelbegriff Vitamin C umfasst daher auch Stoffe, die im Körper zu L-(+)-Ascorbinsäure umgesetzt werden können, wie z. B. die Dehydroascorbinsäure (DHA).

Denn Vitamin C unterstützt aktiv die Arbeit der Abwehrzellen. Es schützt vor Krankheiten, weil es aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt ist, indem es sich hauptsächlich in den Leukozyten anreichert und aktivierte T-Zellen unterstützt. Es hilft, Arteriosklerose vorzubeugen, weil es die Innenwände der Arterien glättet, so dass sich kein Cholesterin anheften kann.

Vitamin C ist ein wichtiger Schutz für die Hirnanhangsdrüse und unterstützt deren Hormonausschüttung. Damit ist Vitamin C auch an den Regelkreisen der Sexualhormone, der Stresshormone, des Wachstums und der Schilddrüsentätigkeit beteiligt.

Stress ist ein Vitamin C Killer. So ist nicht verwunderlich, dass z. B. bei Stress ein enormer Bedarf an Vitamin C entsteht. Das kann schnell und situationsbedingt zu einem Mangel an Vitamin C und daraufhin zu einer stark verminderten Abwehrfähigkeit des Immunsystems führen. So ist Stress der schlimmste Feind des Immunsystems.

Eine zentrale Funktion spielt Vitamin C auch als „Fänger“ der freien Radikalen. Freie Radikale sind aggressive und sehr reaktionsfreudige Moleküle, die in unserem Körper ständig Zellen und Gewebe angreifen.

Sie entstehen bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen, beim Röntgen und durch UV-Strahlen. Ihre Bildung wird unterstützt durch Nitrate, Pestizide und Umweltbelastungen. Freie Radikale reißen Bausteine von Körperzellen an sich.

Besonders „wild“ sind sie hinter einem Sauerstoff-Atom her. So schädigen sie eine Zelle und oft auch deren Bausubstanz, wenn der Zellkern betroffen ist. Eine so geschädigte Zelle stirbt ab und kann sogar zur Krebszelle werden. Diese Zelltrümmer und die entarteten Zellen müssen vom Immunsystem beseitigt werden.

Insbesondere bei speziellen Belastungen kann die Vitamin C Zufuhr erhöht werden. Überschüsse an Vitamin C werden in der Regel problemlos ausgeschieden. Deshalb ist eine erhöhte Zufuhr meistens unproblematisch und in vielen Fällen sinnvoll.

Dabei sollten Sie aber darauf achten, dass Sie nicht den gesamten Tagesbedarf auf einmal zu sich nehmen, weil dann der momentane Überschuss auch ausgeschieden wird. Besser die Zufuhr auf zwei- bis dreimal am Tag verteilen.

Allerdings ist es sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich,  mit Vitamin C aus der Nahrung eine Überdosierung zu bekommen. Die meisten Menschen leben eher ständig in einem Defizit. Deshalb erleiden im Alter auch so viele Menschen eine Arteriosklerose.

Unsere Ärzte verordnen dann sehr gerne ASS. Besser wäre es, man würde ein Leben lang ausreichend, und das ist mehr als 100 mg, was von der DGE empfohlen wird, Vitamin C zu sich nehmen. Blutgefäße werden durch Vitamin C schön abgedichtet und was noch viel wichtiger ist, das Vitamin C  kann Fett, das schon an den Gefäßwänden klebt, wieder ablösen.

Besonders rohe Citrusfrüchte und Beeren enthalten das lebensnotwendige Vitamin C in größeren Mengen, besonders die Acerolakirsche.  Diese kleine Kirsche enthält viermal so viel Vitamin C wie Orangen oder andere Citrusfrüchte.                                                                                                                                                                                                                                                                                                              Dagegen ist es in Milchprodukten nur in geringen Mengen vorhanden.
Beim Zubereiten und beim Konservieren von Lebensmitteln geht ein Teil des Vitamins verloren. Besonders gesund ist es jedoch, sich von rohem Gemüse oder Obst zu ernähren.

Allerdings ist der Gehalt an Vitamin C im heutigen Gemüse und Obst aus den bekannten Gründen (lange Transportwege, haltbar machen, unreife Ernte, falsche Lagerung) nicht mehr so groß, wie wir es alle noch in der Lektüre und in den Tabellen zu lesen bekommen. 

Jedes Kind weiss, wie Vitamin C-reich doch die Kiwi sind. Aber wer erntet sie schon frisch aus seinem Garten?

Wer clever ist und sicher sein will, dass er seinem Körper dieses wertvolle Vitamin nicht vorenthält, der sollte sich regelmäßig  zusätzlich zu Obst und Gemüse noch mit Vitamin C versorgen, am besten aus ganzen Früchten gewonnen in Verbindung mit den Flavonoiden und nicht nur aus reiner Ascorbinsäure.

Linus Pauling, der Nobelpreisträger, empfiehlt bis zu 3 g täglich!

Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. Und die sollten wir schützen.

Schadstoffbelastungen

Die Menschen werden heute nicht älter, weil sie gesünder leben.

Nicht nur unser tägliches Essen ist dafür verantwortlich, ob wir gesund bleiben. Natürlich spielen auch genetische Dispositionen und Umweltbelastungen eine große Rolle.

Aber was sind denn mit Umweltbelastungen? Ist es nur das Leben in der Großstadt mit seinen Autoabgasen oder der Wohnort neben der Fabrik?
Zu Belastungen aus der Umwelt zählen auch andere Dinge:

Wir verbringen über 80% unserer Zeit in geschlossenen Räumen. Zu Corona Zeiten verlassen viele Menschen aus angst nur selten ihre Wohnungen. Und wenn es wieder zu einem Ausgangsverbot kommt, verbringen viele Menschen noch mehr Zeit innen.

Einige Beispiele für Schadstoffbelastungen im Büro:

  •  Computer: bromierte Dibenzofurane als Flammschutz
  •  Drucker
  •  Kopierer: Toner-Rußpartikel
  •  Lackschreiber
  •  Filzschreiber
  •  Kleber: Lösungsmittel
  •  Monitore: eine ständige Magnet- und hochionisierende Strahlenbelastung
  •  Teppichböden: ausdampfende Insektizide und Pilzmittel
  •  Möbel und Leder: Formaldehyd
  •  Wärmedämmstoffe
  •  Reinigungsmittel: Tenside, Phosphate
  •  Textilien: Farbstoffe und Schwermetalle, die über die Haut aufgenommen werden
  •  Zigarettenrauch ist der stärkste Raumluftverschmutzer

Waren Sie schon mal länger als eine Stunde in den Läden, wo es die Billigklamotten gibt? T-shirts für 1,99 € oder Jeans für 5,99 €. 🙁

Man bekommt nach einiger Zeit Kopfschmerzen.
Die armen Menschen, die dort acht Stunden für wenig Geld arbeiten müssen und ihr Bestes geben sollen.

Wir verbringen immer mehr zeit am Handy oder PC, jetzt werden 5G Masten geplant und gebaut, damit noch mehr gestreamt werden kann.

Deshalb sollten wir unserem Körper aber auch eingestehen, dass er für diese Mehrbelastung ein paar Vitalstoffe (Vitamine) mehr benötigt als unsere Ururgroßeltern.

Die Menschen werden heute nicht älter, weil sie gesünder leben. Sondern unsere Medizin ist in der Lage, viele Symptome zu behandeln und für jedes Wehwehchen ein Mittelchen zu haben.
Viele Menschen , wenn man sie fragt, ob sie 120 Jahre alt werden möchten, sind entsetzt. Jeder verbindet mit dem älter werden auch gleichzeitig Schmerzen, Einschränkungen und Abhängigkeit von Dritten.
Aber genetisch gesehen, könnten wir alle 120 Jahre alt werden, vorausgesetzt, die Krankheiten beenden unser Dasein nicht vorher.

Wer entscheidet denn, ob ich alt und gesund werden will? Ich oder die DGE oder die Presse mit ihren Nachrichten, dass man bei ausgewogener Ernährung keine zusätzlichen Vitamine bzw. Vitalstoffe in Form von Nahrungsergänzungsmitteln benötigt?

Also wer jetzt zu der Erkenntnis kommt, dass Mikronährstoffe wichtig sind, fragt sich vielleicht, aber welche?

Überdosierungen sind mit Nahrungsergänzungen so gut wie unmöglich.

Billigprodukte, die oft bei Aldi oder Lidl als Brausetabletten angeboten werden, sind so „homöopathisch“ niedrig dosiert, das man damit vielleicht kleinere Mängel ausgleichen kann, aber kaum optimale Mikronährstoff-Blutwerte für die Gesundheitsvorsorge erreicht werden können.
Vitaminprodukte, die mehr als die 3fache Menge der DGE-Minimalempfehlung enthalten, sind in Deutschland apothekenpflichtig.
So wird Vitamin C ab einer Dosierung von 225 mg pro Tablette auf einmal zum apothekenpflichtigen Arzneimittel.

Eine klinische Prüfung mit Patienten für die Arzneimittelzulassung würde für ein Multivitaminpräparat 2,5 bis 5 Millionen Euro kosten.
Fehlt die klinische Prüfung, wird keine Zulassung erteilt.

Halten Sie sich an die Marktführer für Nahrungsergänzungsmitteln oder an orthomolekulare Produkte.

Hier hat man eine gute Qualitätsgarantie und einen einheitlichen Qualitätsstandard. Orthomolekulare Produkte sind hypoallergen hergestellt und erhalten keine Hefe, Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Laktose. Diese Zusatzstoffe sind in vielen deutschen Produkten enthalten und bewirken bei vielen Menschen Allergene.

Hochwertigere Produkte nehmen häufiger teurere Rohstoffe, zum Beispiel gemischte natürliche Carotine, die fünf verschiedene Carotine enthalten statt billiges, synthetisches Beta Carotin. Vitamin E aus Weizenkeimöl hat auch eine bessere biologische Verfügbarkeit als Vitamin E aus Erdöl, was natürlich auch ein Naturprodukt ist.
Bei No-Name-Produkten oder Produkten von unbekannten Firmen aus dem Internet sind die Inhaltstoffe nicht oder oft falsch deklariert, und es liegen keine Zertifikate vor.
Die Bioverfügbarkeit der Produkte ist häufig schlecht, da die chemische Formulierung minderwertig ist.

Selen – lebensnotwendig für den Immunstoffwechsel

Obwohl die Lebensnotwendigkeit von Selen als Spurenelement bereits 1957 erkannt worden war, dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis diese Erkenntnis in die medizinische Praxis umgesetzt wurde.

Selen – Gift oder lebensnotwendiges Spurenelement für den Immunstoffwechsel?

Selen ist als Mikronährstoff im Körper zwar nur in »Spuren«, also in sehr geringen Mengen vorhanden. Trotzdem ist dieses Halbmetall lebensnotwendig für den Immunstoffwechsel und wird in der Behandlung onkologischer und entzündlicher Erkrankungen ebenso eingesetzt wie in der Zahnmedizin.
Obwohl die Lebensnotwendigkeit von Selen als Spurenelement bereits 1957 erkannt worden war, dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis diese Erkenntnis in die medizinische Praxis umgesetzt wurde. Vergleichbare Schicksale in der ernährungsmedizinischen Geschichte zeigten sich aber auch bei anderen so genannten Mikronährstoffen:

Die Lebensnotwendigkeit von Chrom, Beta-Carotin oder Kupfer sprach sich erst im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts herum. So schützen Carotinoide vor Krebs, Polyphenole vor Bakterien und Entzündungen, Phytosterine senken das Cholesterin, Faserstoffe den Blutzucker und Phytoöstrogene lindern klimakterische Beschwerden. Übrigens alles Stoffe, die in Pflanzen vorkommen und die man nicht synthetisch herstellen kann.

Selen ist Bestandteil wichtiger Enzyme, deren Aufgabe es ist, den Körper vor der Wirkung schädigender Moleküle, wie Schwermetalle und freie Radikale, zu schützen.

Ein Mangel an Selen kann gravierende gesundheitliche Probleme zur Folge haben. Zahlreiche epidemiologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass moderne Zivilisationskrankheiten, wie Atherosklerose oder Krebs, u.a. in direktem Zusammenhang mit einer Selenunterversorgung stehen.
Weiter Untersuchungen zur Untermauerung dieser Erkenntnisse sind notwendig und wünschenswert.

An den medizinischen Fakultäten Leipzig, Jena und Dresden wurden breit angelegte Untersuchungen zur Spurenelementversorgung der Bevölkerung durchgeführt. Es wurden 1.000 Nahrungsmittel auf deren Gehalte, Verluste durch Lagerung und Kochprozesse analysiert. Gleichzeitig wurde die tatsächliche Aufnahme an Spurenelementen durch Getränke und Speisen in einem Zeitraum von drei Wochen bei unterschiedlichen Ernährungsweisen ermittelt.

Die Selengehalte unserer Lebensmittel

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 20–70 µg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Demnach wären 70–80% der Bevölkerung in Deutschland Selen unterversorgt. Dies liegt insofern nahe, weil Deutschland als Selenmangelgebiet gilt.

Auf Grund von Überdüngung, ausgelaugten Böden, saurem Regen und der Schadstoffbelastung durch Schwermetalle finden sich nur geringe Selenkonzentrationen in den Böden, diese wiederum verursachen geringe Selengehalte bei sämtlichen Agrarprodukten. So kann es auch beim letzten Glied der Nahrungskette, beim Menschen, zu Selenunterversorgung kommen.

Erhöhten Bedarf an Selen haben zudem ältere Menschen, Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit, Leistungssportler, Personen mit bestimmen Krankheiten.
Durch die Nahrungsmittelzubereitung, insbesondere durch Kochprozesse, treten zusätzliche Selenverluste von 40–60% auf.

Die tägliche Selenaufnahme des Durchschnittsdeutschen liegt etwa bei 15–20µg. Die empfohlene Mindestmenge beträgt 70µg für einen Erwachsenen.
Die Muttermilch enthielt bei 85% der stillenden Mütter weniger als 5µg Se/l (optimal > 10µg/l).
Altersabhängig waren bei Senioren Selendefizite am ausgeprägtesten.
Selen kann aber auch überdosiert werden!

Selendefizite – wodurch?

Regelmäßiger Alkoholkonsum, aber auch chronische Erkrankungen, vor allem Entzündungen an den inneren Organen oder an den Gelenken erhöhen den Selenverbrauch. Personen mit Leber-, Bauchspeichel- und Immunerkrankungen haben im Vergleich zur Normalbevölkerung einen erhöhten Bedarf an Selen.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Bei der nekrotisierenden Verlaufsform der Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) konnte man die Sterblichkeit von über 34% durch gezielte Selenzufuhr auf unter 5% senken. Ähnliche Ergebnisse erzielte man an der
Dresdner Universitätsklinik für Chirurgie.

Tumorbehandlungen

Studien haben ergeben, dass begleitende Selengaben einerseits die Wirkung von Chemotherapien verstärken, andererseits die Nebenwirkungsraten von Strahlen- und Chemotherapien reduzieren.

Selen bei entzündlichen und viralen Erkrankungen

Selen hat die bei Nährstoffen äußerst seltene Fähigkeit Elektronen sowohl aufzunehmen als auch abzugeben.
So kann Selen – je nach Milieu des Gewebes, dem so genannten pH-Wert – reduzierend (also zellschützend) oder oxidierend (also provozierend) agieren.

Herpeserkrankungen

Herpesinfektionen werden durch ein Virus hervorgerufen. 90% der Bevölkerung sind seit dem Kindesalter mit Herpes-Simplex-Viren infiziert, nicht alle erkranken jedoch daran. Der Grund dafür liegt in der körpereigenen Abwehr. Das Virus nistet sich in verschiedenen Nervenknoten ein und ist so für das Immunsystem unauffindbar. Wird unser Immunsystem beispielsweise durch Erkältung und Fieber, Stress oder verstärkte Sonneneinstrahlung geschwächt, kommt es zu einer Aktivierung des Virus und somit zum Aufflammen der Infektion.

Je schwächer das Immunsystem, desto höher ist das Risiko einer großflächigen Ausbreitung der Viren.

Herpesinfektionen gehen mit Entzündungen im Lippen- und Mundbereich einher und sind mit Rötungen, Schwellungen, Bläschenbildung und Schmerzen verbunden. Entzündliche Prozesse verursachen immer oxidativen Stress, das heißt die vermehrte Bildung zellschädigender Stoffwechselprodukte (freie Radikale).

Als einer der möglichen Wirkmechanismen von Selen wird diskutiert, dass das Antioxidans in diesen Prozess eingreift, indem es die freien Radikale entschärft und neutralisiert. An bereits durch Viren oder Bakterien infizierten Stellen wird durch die Anwendung von Selen das Ausmaß der Zellschädigung gemindert. Dauer und Schweregrad der Entzündungen werden verkürzt bzw. gemildert und das Immunsystem wird allgemein aktiviert.

Entzündungen

Um Entzündungsprozessen entgegen zu wirken, bietet sich Selen an, da Entzündungsherde vom ph-Wert stets sauer sind. Selen nimmt Elektronen auf und schützt so Gewebe vor weiterer Zerstörung, z.B. bei
# Verbrennungen
# Sonnenbrand auf der Haut
# Entzündungsherde des Zahnfleisches oder der Mundschleimhaut.

Selen stoppt die Virusvermehrung

Viren können sich nicht selbst vermehren. Sie regen in der Zelle Enzyme an, die dann die Viren intrazellulär vermehren. Durch Medikamente ist ihnen schlecht beizukommen.
Anders mit freien Radikalen.

Wir alle kennen das Beispiel von Fieber bei Infekten.

Durch Erhöhung der Körpertemperatur auf mehr als 38,5°C bildet der Körper massiv freie Radikale. Bakterien-, Pilz-, Virennester werden im »Fegefeuer der Radikale« verbrannt, ebenso nicht mehr lebenstüchtige Zellen. Der Körper geht gereinigt aus der Abwehr hervor. Aus falschem Krankheitsverständnis setzen Betroffene zu häufig fiebersenkende Medikamente ein.

Selbstverständlich müssen aber bei zu hohem Fieber oder schlechtem Allgemeinbefinden fiebersenkende Maßnahmen ergriffen werden.
Immunschwache Patienten haben selten oder kaum Fieber. Sie denken, sie seien gesund und ihr Immunsystem sei stark. Häufig ist das Gegenteil der Fall. Wiederkehrende Herpesinfektionen, Gürtelrose oder auch Muttermundveränderungen der Frau sind Hinweise einer schlechten, am Boden liegenden Immunabwehr. Bei derartigen Immunschwächen hilft Selen.

Selen-Therapie in der Onkologie

Seit Jahren zeigt sich in der Onkologie, dass Selen die Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie reduziert. Besonders bei den nebenwirkungsreichen Platin-Chemotherapeutika wird dieser Schutzeffekt deutlich.

Die Unsicherheit, dass Selen eventuell die Wirkung der Chemo-, Strahlentherapie mindern könnte, wurde inzwischen widerlegt. Selen in entsprechenden Dosierungen erhöht die Sensibilität von Tumorzellen gegenüber Chemo-Therapeutika und senkt die Anfälligkeit von gesunden Zellen und Organen.

Calcium – Baustein für Knochen und Zähne und Erregung von Muskeln und Nerven

Der menschliche Körper kann natürliche Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium nicht selbständig erzeugen. Deshalb müssen sie ihm täglich mit der Nahrung zugeführt werden, wenn die Gesundheit tadellos funktionieren soll. Wissenschaftler führen die ursächliche Entstehung von etwa 150 Krankheiten bereits auf fehlende Mineralstoffe zurück.

Natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente sind lebenswichtige Substanzen zum Erhalt oder zur Wiederherstellung Ihrer Gesundheit. Ein andauernder Mineralstoffmangel, vor allem fehlendes Calcium, ist für die Gesundheit äußerst schädlich.

Der menschliche Körper kann natürliche Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium nicht selbständig erzeugen. Deshalb müssen sie ihm täglich mit der Nahrung zugeführt werden, wenn die Gesundheit tadellos funktionieren soll. Wissenschaftler führen die ursächliche Entstehung von etwa 150 Krankheiten bereits auf fehlende Mineralstoffe zurück.

Calcium (fachsprachlich) oder Kalzium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Ca. Mit einem Körperbestand von etwa 1 kg ist Calcium der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Organismus.

99 Prozent des im Körper vorkommenden Calciums befinden sich zusammen mit Phosphor in Knochen und Zähnen und verleiht ihnen somit Stabilität und Festigkeit. Außerdem ist Calcium an der Blutgerinnung, an der Erregung von Muskeln und Nerven sowie an der Aktivierung einiger Enzyme und Hormone beteiligt.

Liegt ein Calciummangel vor, muss der Organismus das fehlende Calcium aus den Knochen lösen, um es für andere Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Daher müssen die Calciumspeicher regelmäßig aufgefüllt werden.

Risikogruppen für eine unzureichende Calciumzufuhr bilden junge Frauen, Schwangere, Stillende und ältere Menschen, vor allem Frauen. Voraussetzung dafür, dass Calcium in der benötigten Menge vom Körper aufgenommen werden kann, ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Und hier liegt das Problem, denn fast 60 Prozent der Bevölkerung leiden an Vitamin D Mangel. 🙂

Die Resorptionsrate von Calcium liegt durchschnittlich zwischen 30 und 40 %. Auf die Calciumresorption wirken sich die Zusammensetzung der aufgenommenen Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe aus. Eine zentrale, aber noch nicht völlig aufgeklärte Rolle bei der Resorption und dem Transport durch die Zellen spielt das Vitamin D. Geregelt wird der Calciumstoffwechsel durch verschiedene Hormonsysteme. So sind beispielsweise die Hormone der Schilddrüse sowie die Hormone Östrogen, Insulin oder Glucagon mit jeweils unterschiedlichen Funktionen an der Calciumkonzentration des Blutes beteiligt.

Den bedeutendsten Anteil an der Anhebung des Kalziumspiegels im Blut hat dabei das Hormon Parathormon. Es wird in der Nebenschilddrüse gebildet. Es begünstigt bei einem niedrigen Blut-Calciumgehalt die Mobilisierung des Mineralstoffs, erhöht die Resorption im Darm und reduziert die Ausscheidung über die Nieren.

Bis etwa zum 30. Lebensjahr wird in der Regel mehr Calcium in die Knochen eingelagert als abgebaut. Also sollte man in jungen Jahren darauf achten, dass über die entsprechende Ernährung genügend Calcium aufgenommen wird. Zu diesem Zeitpunkt spricht man auch von peak bone mass, der höchsten im Leben aufgebauten Knochenmasse. Ab diesem Zeitpunkt reduziert sich die Knochenmasse. Das bedeutet die Knochendichte verringert sich. Dieser Prozess kann nicht aufgehalten aber abgeschwächt werden. Entscheidend bei der Calciumauslagerung aus den Knochen ist eine entsprechende Ernährung und ausreichende körperliche Bewegung.

Die wichtigsten Nahrungsquellen für Calcium sind Milch und Milchprodukte. Zu den calciumreichen Milchprodukten zählen beispielsweise Buttermilch und Käse. Beim Käse spielt allerdings das Herstellungsverfahren eine entscheidende Rolle, wie hoch der Calciumanteil ist. Hartkäse ist meist kalziumreicher als Weichkäse oder gar Schmelzkäse.

In pflanzlichen Lebensmitteln ist der Gehalt an Calcium meist nur mittelmäßig hoch. Einige pflanzliche Lebensmittel jedoch, wie beispielsweise Kokosflocken, Kokosraspeln oder Sesamsaat, zeichnen sich durch einen sehr hohen Calciumgehalt aus.

Panikattacke mit Mund- und Nasenschutz

Momentan ist das Tragen von einem Mund- und Nasenschutz in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln angesagt.
Man kann dazu unterschiedlicher Meinung sein, ob es einen Sinn macht und wirklich meine Mitmenschen schützen kann oder ob es nur eine falsche Sicherheit bietet.

So sehen viele Alltagsmasken aus


Die Maske schützt die Gegenüber vor Tröpfchen, die beim Husten und Niesen austreten können.
Wenn man sich die Beschreibungen der Hersteller solcher Masken ansieht, kommt man selbst zur Erkenntnis, dass sie nur ein bakterieller Schutz ist und uns nicht vor Viren schützt. Außerdem wird empfohlen, die Maske nach zwei Stunden zu wechseln, da sie von der Atemluft durchfeuchtet ist. 🙁


Wenn man jetzt davon ausgeht, man ist Träger des SARS-CoV-2 Virus, dann müsste die Maske entsprechend entsorgt werden und nicht zum Lüften am Kinn hängen oder am Ellenbogen getragen werden, was in der Bevölkerung allgemein üblich ist. Viele Menschen werden ihre Einmalmasken auch sicherlich öfter tragen und haben somit regelrechte Keimschleudern im Gesicht.


Wenn der Chirurg im OP eine Maske trägt, will er den Patienten schützen, dass keine Bakterien ins offene OP-Feld gelangen.

Die Maske schützt den Patienten vor Bakterien, die der Operateur ins offene OP-Feld einbringen könnte beim Sprechen


Ich für meine Person laufe selten spuckend, rotzend und niesend durch die Gegend, so dass die Tröpfchen leichtes Spiel haben. Auch beim Einkaufen führe ich keine Selbstgespräche.

Jetzt gibt es aber Menschen, die panikartige Zustände bekommen, wenn Mund und Nase bedeckt sind. Das Atmen wird schwerer, das Gefühl zu ersticken kommt auf. 🙁
Natürlich erstickt niemand unter so einer Maske, aber gegen das unangenehm aufkommende Gefühl kann die betreffende Person nicht angehen. Das Gefühl der Atemnot kann so weit führen, dass die Menschen Herzrasen oder Herzklopfen bekommen, sie beginnen zu zittern oder sie erleben sogar Schweißausbrüche. Wenn im Sommer die Temperaturen dann noch sehr hoch sind, können Schwindel und Übelkeit dazu kommen. Für diese Menschen wird das Einkaufen zum Höllentrip.


Panikstörungen gehören zu den psychischen Erkrankungen und zählen zu den Angststörungen, von denen sieben Prozent der Bevölkerung betroffen sind.