Burnout wird immer häufiger diagnostiziert

Burnout ist jedem ein Begriff und sehr viele leiden darunter.

Burnout bedeutet „ausgebrannt sein“ und wird nach der subjektiven Bewertung von Gefühlen und Empfindungen der Patienten diagnostiziert.

Aber warum fühlen sich immer mehr Menschen ausgebrannt?

  • Ist es der immer mehr steigende Leistungsdruck? Ist niemand mehr in der Lage, es frühzeitig zu erkennen und sich eine Auszeit zu gönnen?
  • Ist man ein Schwächling, wenn man NEIN sagt? Muss man in allen Bereichen zum Perfektionisten werden und sich selbst unter Stress stellen?
  • Muss man immer erreichbar sein und mit seinem Handy herumlaufen?

Es ist definitiv ein Teufelskreis, wenn sich so ein Burnout langsam entwickelt und von dem Betroffenen nicht wahrgenommen wird.

Zuerst glaubt man ja noch, die angeforderten Erwartungen zu erfüllen. Phasenweise geht es einen auch wieder ganz gut. (Ab nächste Woche habe ich Urlaub, dann wird es besser) Man setzt sich selber unter Druck und will sich beweisen. Es gibt einen verstärkten Arbeitseinsatz trotz Erschöpfung, selbst wenn eigene Bedürfnisse wie die Ruhe Phase dabei vernachlässigt werden. Auftretende Konflikte werden verdrängt, Probleme nicht wahrgenommen oder ganz anders interpretiert bis man zu einer inneren Leere kommt und schließlich zusammenbricht.

Um von einer leichten, mittelgradigen oder schweren Depression sprechen zu können, müssen bestimmte Symptome vorhanden sein.

Hauptsymptome sind:

  • gedrückte depressive Stimmung
  • Interessenverlust
  • Antriebsmangel

Aber ganz ehrlich…..hat diese Symptome nicht jeder schon mal unterschiedlich stark empfunden? Warum wird der eine damit fertig und der andere zerbricht daran?

Nebensymptome können sein:

  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Gefühl von Schuld und Wertlosigkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl
  • Schlafstörungen
  • Appetitverlust mit Gewichtsverlust
  • Libido Verlust
  • Suizidgedanken oder Suizidhandlungen

Es handelt sich aber immer um eine psychische Erkrankung, warum vielleicht auch viele Menschen so spät zum Arzt gehen. Als psychisch krank abgestempelt zu werden, ist unangenehm und etwas Anderes, als wenn man sich das Bein bricht. Oft wird beim Arzt dann Blut abgenommen, wo natürlich nichts gefunden wird. Körperlich ist ja bei seelischen Erkrankungen auch nichts im Blutbild verändert. Denn das, was man untersuchen lassen müsste, wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen:

Die Botenstoffe Noradrenalin, Serotonin und Dopamin müssten untersucht werden genauso wie die gehirnaktiven Aminosäuren, die dafür verantwortlich sind, dass sie in richtigen Mengen gebildet werden.  Die Grundbausteine Phenylalanin, Tryptophan, Isoleucin und Tyrosin sind verantwortlich, dass unser Körper die Botenstoffe produzieren kann. Diese Aminosäuren sind essentiell, das bedeutet, wir müssen sie ausreichend mit der Nahrung aufnehmen, weil der Körper sie nicht selber herstellen kann. Aber mit der heutigen Nahrung sind diese Nährstoffe nicht in ausreichender Menge aufzunehmen.

Jetzt braucht man eine gute Nahrungsergänzung, wo die Aminosäuren im richtigen Mengenverhältnis vorhanden sind.

Leider verschreiben die Ärzte nur Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer SSRI oder Selektive Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer SNRI oder klassische Antidepressiva mit erheblichen Nebenwirkungen.

TIPP:

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Pollenflug ist lästig

Endlich ist der Frühling da, die Bäume schlagen aus und jeder ist glücklich, dass die tristen Tage vorbei sind. Jeder? Nein nicht jeder.

Pollenallergie ist ein Problem, an dem inzwischen über 50% aller Menschen leiden.

Die Nase läuft, die Augen tränen und jucken und man mag gar nicht mehr raus an die Luft gehen, wenn die Pollen so richtig fliegen. Laut Pollenkalender geht es im Februar mit Erle, Haselnuss und Schafgarbe los, gleich gefolgt im März mit Zypressengewächse, Ulme, Pappel und Weiden.

Bei einer Desensibilisierung verabreicht der Arzt Antihistaminika. Diese Medikamente wirken beruhigend auf das Immunsystem und vermindern die Ausschüttung von weiterem Histamin.

Pollenallergie und das Immunsystem herunterfahren?  🙁  Das kann doch nicht der Sinn sein. Unser Immunsystem ist doch sowieso nicht in Topform und soll jetzt durch Antihistaminika so eingestellt werden, dass man nun die unangenehmen Symptome nicht spürt? Das Immunsystem ist bereits nicht mehr intakt, sonst würde es nicht fälschlicherweise gegen die Pollen reagieren, indem es sie als gefährlich einstuft. Es reagiert, indem es Abwehrkräfte gegen diese Allergene mobilisiert.

Die bessere Alternative sind natürliche Omega-3 Fettsäuren. Es ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass Omega-3 Fettsäuren aus Lachsöl die allergischen Reaktionen deutlich mildern können.

Omega-3-Fettsäuren sind eine spezielle Gruppe innerhalb der ungesättigten Fettsäuren, den essentiellen Fettsäuren, sie sind also lebensnotwendig und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden.
Die drei wichtigsten Formen von Omega-3-Fettsäuren sind Docosahexaensäure (DHA, docosahexaenoic acid), Eikosapentaensäure (EPA, eicosapentaenoic acid) und Alpha-Linolensäure (ALA, alpha-linolenic acid) ALA ist eine Vorstufe von DHA und EPA.

Die Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA kommen zu besonders hohen Anteilen in Kaltwasserfischen vor, also zum Beispiel in Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Sardelle oder Thunfisch. Dabei spielt es keine Rolle, ob man den Fisch aus der Dose oder frisch zubereitet.

Da Fisch tagtäglich nicht jedermanns Sache ist, kann man natürlich auch auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die Omega-3-Fettsäuren in höheren Dosen enthalten. Dabei sollte man darauf achten, dass im Nahrungsergänzungsmittel auch Vitamin E enthalten ist, da sich mit vermehrter Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren auch der Vitamin-E-Bedarf erhöht.

Durch ein neues Verfahren ist es gelungen, die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in eine hochkonzentrierte, reine Form zu bringen. Um ein Hochkonzentrat an Omega-3-Fettsäuren herzustellen, wird Fischöl technisch sehr aufwendig in einem patentierten Verfahren in mehreren Reinigungsschritten von unerwünschten Inhaltsstoffen (z.B. Schwermetalle, Pestizide) befreit. Am Ende bleibt ein reines Hochkonzentrat aus den gewünschten langkettigen Omega-3-Fettsäuren übrig.

Leider reinigen nicht alle Hersteller ihre Produkte so, dass man neben den Fettsäuren oft auch Blei und Quecksilber zu sich nimmt. Daher sollte man Vorsicht walten lassen bei sehr preiswerten Anbietern. 🙁

Verschiedene Fachgesellschaften empfehlen für den täglichen Bedarf zwischen 200 mg und 3,8 g / Tag, also eine Dosierung, die man mit alleinigem Fischverzehr unmöglich erreichen kann.

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Ausreichend trinken – gerne auch mal Tee

Ausreichend trinken ist jedem bekannt, aber welche Menge ist ausreichend?

Zwei Liter Flüssigkeit am Tag sind schon mal ein guter Anhaltspunkt.

WasserWer es genau machen will, sollte pro Kilogramm Körpergewicht täglich 30-40 ml stilles Wasser zu sich nehmen. Aber das bedeutet bei einem 80 kg schweren Menschen, dass er sein Pensum nicht schafft, denn ohne Durst über zwei Liter zu trinken, ist nicht so einfach.

Anzeichen von Durst ist ein Anzeichen von Wassermangel und soweit sollten wir es nicht kommen lassen.

Leider nimmt das Durstgefühl im Alter immer mehr ab und verschwindet irgendwann ganz. Wasser enthält auch wichtige Spurenelemente. Mit Flüssigkeit werden die Nieren durchspült und Gifte aus dem Körper transportiert. Man vermeidet so einen bedrohlichen Schaden an den Nieren.

Aber achten Sie auch darauf, welche Flüssigkeiten Sie zu sich nehmen. Nicht zu viel Koffein (Kaffee oder Energy Drinks) sollte sie enthalten, weil das wiederum zu viel Flüssigkeit aus dem Körper treibt.

unbehandelte Symptome bei Diabetes führen zu DurstDie Flüssigkeitsmenge sollte auch nicht zu viel Energie wie Zucker enthalten. Zucker belastet andere Organe wie die Bauchspeicheldrüse, die dafür Insulin produzieren muss, um den Zucker abzubauen. Zu viel Energie in der Flüssigkeit belastet auch unser Gewicht. Am besten ist es natürlich, wenn wir stilles Wasser in ausreichender Menge zu uns nehmen.

Aber auch Tees, Kaffee und Milch zählen. Ein gesunder Mix aus Wasser, Kaffee, Tee und anderen Getränken ist das Beste. Im Alter darf es ruhig ein halber Liter mehr sein. Denn oft nehmen Senioren Tabletten, die Wasser aus dem Körper transportieren (Diuretika), weil die Herzleistung nicht mehr stark genug ist. Das führt unbewusst dazu, dass zu viel Flüssigkeit aus dem Körper gelangt. Deshalb muss hier mit Flüssigkeit nachgeholfen werden.

Mit einigen Teesorten kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Tee ist gesund, doch viele Menschen verbinden Tee immer mit krank sein. Tee ist aber auch gerne zum „nur so genießen“ geeignet. Es gibt viele unterschiedliche Teesorten mit verschiedenen Wirkungen. Die einen beruhigen, andere regen an. Wieder andere beleben das Bronchialsystem und die Lunge. Andere wirken beruhigend auf den Magen oder entwässern.

Tee ist generell gesund für unsere Nieren. Er spült die wichtigen Entgiftungsorgane in unserem Körper durch. Ob Kamille oder Pfefferminze, schwarzer oder grüner Tee, Früchtetee, Kräutertee oder Fencheltee, probieren Sie aus, was Ihnen am besten bekommt und gut tut.

Kamille desinfiziert obendrein auch noch, etwa wenn Sie den Rachenraum oder das Zahnfleisch entzündet oder nur den Magen verstimmt haben.

Vorteilhaft ist der grüne Tee. Er regt nicht so an wie der schwarze Tee und ist in seiner Wirkung am neutralsten. Auch wegen seines Gehalts an Katechinen ist er sehr gesundheitsfördernd. Katechine sind eine Untergruppe der Polyphenole. Dieser hohe Anteil an Polyphenolen macht den Tee so interessant. Im Gegensatz zu den Polyphenolen des Rotweins sind die Polyphenole im grünen Tee sehr klein und gelangen noch an Stellen in unseren Körper, wo andere nicht hinkommen. Dadurch wird das Wirkspektrum wesentlich größer.

Unter den Polyphenolen ist besonders das EGCG, (Epigallokatechingallat) sehr interessant. Es ist ein sehr wirksames Antioxidans, das eine 200mal größere Wirkung hat als Vitamin E. Es wirkt vorbeugend auf Herz und Kreislauf, beeinflusst positiv den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und den Blutfluss und schützt die Zähne vor Karies. Zudem unterstützt grüner Tee das Immunsystem und fördert die geistige Konzentration.

Regelmäßiger Sex hält jung

Sex ist nicht nur was für die Jugend.

Mehr als zwei Orgasmen pro Woche, und unser Leben verlängert sich – zumindest denjenigen gegenüber, die weniger als einmal pro Monat Sex haben.

Selen

Das ist das Ergebnis einer US-Studie. Und der Sex hat noch eine weitere positive Nebenwirkung: Das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, wird durch Sex abgesenkt. Sex stärkt das Immunsystem. Englische Wissenschaftler stellten gar fest, dass Sex uns um rund sieben Jahre jünger macht. 😉

Aber was ist, wenn es im Bett nicht mehr so klappt? Wenn sie ständig keine Lust hat oder er keinen mehr hochbekommt? Früher traten Erektionsprobleme oft erst im Alter auf, heute leiden leider immer öfter auch jüngere Männer an Erektionsproblemen.

Im Jahre 2000 hatten bei Männern im Alter zwischen 60 und 70 Jahren jeder 2. Mann Erektionsprobleme und bei Männern im Alter zwischen 16 und 40 Jahren war es nur jeder 43. Mann. Eine aktuelle Studie ergab, dass  heute bei den jüngeren Männern jeder 2. bis 7. Mann an Erektionsproblemen leidet.

Eine Ursache dafür sind immer früher auftretende Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck und Arteriosklerose oder Diabetes.

Aber auch psychische  Ursachen wie Frustration, Leistungsdruck, Versagungsängste und mangelnde Fitness können die Ursache sein.

Holen Sie sich rechtzeitig professionelle Hilfe, bevor es zu einem Teufelskreis kommt.

Mit wachsendem Alter lässt bekanntlich die sexuelle Aktivität nach, wie zahlreiche Untersuchungen zeigen. Danach sind statistisch gesehen generell Männer auch im Alter sexuell aktiver als Frauen.

Das liegt aber zum Teil auch daran, dass Frauen länger als Männer leben E-Book Das ABC zum Altwerdenund Frauen häufig ihren Lebensabend allein ohne Partner verbringen. Und für sie kommt Sex außerhalb einer Beziehung im hohen Alter kaum in Betracht.

Dennoch ist die Wissenschaft so weit, dass sie heutzutage viele Hilfsmittel und Pillen gegen sexuelles Unvermögen im Alter zur Verfügung stellt. Das erlaubt es auch Senioren, bis ins hohe Alter sexuell aktiv zu bleiben. Männer sind häufig von Erektionsproblemen und der Angst, nicht genügend leistungsfähig im Bett zu sein, betroffen, während Frauen im Alter oft über eine trockene Scheide und ausbleibenden Orgasmus klagen. Dagegen kann man etwas tun.

Wer auch im Alter Sex hat, lebt vergnügter und ausgeglichener, ist zufriedener und sieht einen Sinn im Leben.

Sexuell aktive Senioren leben nachweislich länger.

Das ABC zum Altwerden

Grippeimpfung – jedes Jahr das gleiche Märchen

Grippeimpfung – es wiederholt sich leider jedes Jahr. 🙁

Grippeimpfung wird jedes Jahr älteren Menschen und chronisch Kranken empfohlen, weil angeblich die Ansteckungsgefahr bei ihnen größer sei.

Die ersten Personen haben auch schon die erste Bronchitis hinter sich, was natürlich nichts mit der Grippe zu tun hat, gegen die geimpft werden soll. 😉 Impfen: Ja oder nein?

Wer jetzt als Patient zu seinem Arzt geht, wird gefragt, ob er nicht vorbeugen möchte und sich gegen Grippe impfen lassen will? Und es gibt tatsächlich Fans von Grippeimpfungen, die das jedes Jahr über sich ergehen lassen und noch ganz stolz berichten, dass sie im Winter keine Erkältung bekommen haben.

Das wäre allerdings auch ohne Grippeimpfung so gewesen, denn scheinbar verfügen sie über ein gutes Immunsystem.

Die ältere Bevölkerung oder kranke Menschen essen weniger und nehmen dadurch auch weniger Vitamine und Aminosäuren auf, was natürlich zu Infekten führen kann. Da ist natürlich die Frage sinnvoller, ob man sich nicht lieber um eine bessere Immunabwehr kümmern sollte? Aber das gibt’s natürlich nicht auf Rezept, kann nicht abgerechnet werden und die Pharmaindustrie verdient nichts daran.

Mein Tipp: Stärkung des eignen Immunsystems, damit beim Anflug der ersten Viren ein gestärktes und intaktes Immunsystem leichter damit fertig wird. Denn gegen Viren helfen auch keine Antibiotika.

Leider fehlt den meisten Menschen ein intaktes Immunsystem und viele Menschen stehen zusätzlich noch enorm unter Stress, was ein absoluter Vitaminkiller ist.

Die Nebenwirkungen von Impfungen werden leider immer bagatellisiert und nur mit „Rötungen, Schwellungen an der Einstichstelle, Temperaturerhöhung, Kopfschmerzen und allgemeinem Krankheitsgefühl“ bezeichnet. Zwar werden drastischere Nebenwirkungen nicht verschwiegen, aber als Einzelfälle von 1 zu 1.000.000 geschildert.

Der berühmte griechische Arzt Hippokrates sagte: „Deine Nahrung soll deine Medizin sein.“ Das kann man von unserer heutigen Nahrung nicht mehr behaupten. Unser Essen ist heute generell so verarbeitet, dass der Nährwert gelitten hat (homogenisiert, blanchiert, sterilisiert, bestrahlt, und mit Konservierungsstoffen verarbeitet). Oft wird der Geschmack anschließend wieder über E-Stoffe zugeführt. Das mag vielleicht schmecken, kann aber niemals gesund sein. Deshalb hört man ständig „Mich hat’s erwischt“

Wichtig ist, dass unser Stoffwechsel ein großes Angebot an allen lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen, Enzymen, Aminosäuren und Ballaststoffen bekommt. Und es kann nicht schaden, wenn man von allen etwas mehr zu sich nimmt, als uns die DGE vorgibt, was notwendig sei. Diese Daten stammen aus den 60er Jahren und sind längst überholt, weil sie nicht die Folgeerkrankungen nach Jahren mit einbeziehen.

Unser Körper muss in der Balance bleiben, und genau das fällt heute jedem schwer. Auf der einen Seite der Waagschale sind Stress, einseitige Ernährung, Medikamente, zu wenig Bewegung und Ruhephasen an der Tagesordnung, so dass die Waagschale stark nach unten gezogen wird. Deshalb müssen Sie sich bemühen, die Menge der Vitalstoffe auf der anderen Seite zu optimieren, um die Waagschale in die Höhe zu treiben.

Das Angebot ist reichlich, doch ist auch der Nährwert ausreichend? Lange Transportwege und frühzeitige Ernte lassen den Vitamingehalt sinken

Würden wir über die Ernährung ausreichend Vitamin C, E und A und die Spurenelemente Zink und Selen aufnehmen, wäre unser Immunsystem bestens gewappnet und niemand müsste eine Grippeimpfung durchführen.

In den sechziger Jahren hat Professor Linus Pauling, der zwei Nobelpreise für seine Arbeiten erhielt, ein auf optimaler Ernährung aufbauendes Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten entwickelt. Er erkannte, dass viele Krankheiten durch ein Ungleichgewicht oder Fehlen von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren und Enzymen entstehen oder aus diesen Gründen nicht ausheilen können.
Daher ist es gar nicht so verkehrt, zu vernünftigen Nahrungsergänzungen  zurückzugreifen.

Impfen: Ja oder nein?

Bewegungsmangel ist tödlich

Bewegungsmangel wird zu einem immer größeren Problem.

Bewegungsmangel wird heute schon als „Zigarette von morgen“ bezeichnet, weil er ein dramatischer Risikofaktor für Zivilisationskrankheiten ist.

In der Freizeit dem Bewegungsmangel entgegen wirken. Es muss nicht immer ein Studio sein

Körperliche Inaktivität ist in den letzten Jahrzehnten zu einem globalen Problem geworden und betrifft besonders die Bevölkerung in Großstädten. Dort werden immer mehr Fitness Studios gegründet und der Trend nimmt zu. Dabei ist es wichtig, auch im Alltag für genügend Bewegung zu sorgen.

Nicht nur die Finger bewegen

Eine groß angelegte Studie, wo über 170.000 Menschen nach ihren körperlichen Aktivitäten befragt wurden fand zwischen 2003 und 2010 in 17 Ländern statt. Dabei war es nicht entscheidend, täglich im Fitness Studio Gewichte zu heben oder zu joggen, sondern auch die häuslichen Aktivitäten wie Fenster putzen und alltägliche Bewegungen wie Treppen steigen, zu Fuß gehen und das Auto öfter mal stehen lassen wurden berücksichtigt. 😉

Das Ergebnis war – wie nicht anders zu erwarten – wer sich regelmäßig bewegt, hat ein deutlich vermindertes Sterberisiko.

Bei moderater körperlicher Aktivität war das Sterberisiko um 20 Prozent gesenkt gegenüber Menschen, die sich weniger bewegten. Hierbei wurden als moderate Beweglichkeit 2,5 bis 12,5 Stunden Bewegung veranschlagt, bei der durchschnittlich vier Metabolische Äquivalenten (MET) verbraucht werden. Der Begriff MET stammt aus dem Englischen und bedeutet „metabolic equivalent of task“, also eine Maßeinheit für die Energie, die bei physikalischen Aktivitäten verbraucht wird. Diese vier MET entsprechen einer Anstrengung bei leichter körperlicher Hausarbeit oder langsamen Treppensteigen. Das sollte doch von jedem erreicht werden.

Bei dem Ernährungsprogramm von Bodykey by Nutrilite wird über den Gentest ermittelt, wie jeder einzelne Körper nicht nur auf das Essen reagiert, sondern auch auf körperliche Aktivitäten. Wissenschaftliche Untersuchungen haben festgestellt, dass das eben bei jedem Menschen anders ist. Daher funktioniert auch nicht jede Diät bei jedem gleich.

Wer immer wieder in alte Muster verfällt, kann es auch gerne mal mit einer therapeutischen Hypnose versuchen. 😉

Manche haben einen langsamen Metabolismus und müssen viele MET -Einheiten absolvieren, während andere Menschen bereits bei geringer Bewegung an Gewicht verlieren.

In der Studie kam heraus, dass diejenigen mit 12,5 Stunden mit den vier MET aktiv waren, ein um 35 Prozent vermindertes Sterberisiko hatten.

Aber Bewegungsmangel ist nicht nur für ein erhöhtes Sterberisiko verantwortlich, sondern auch die Entstehung von Krebsarten kann durch Bewegungsmangel gefördert werden.

Selen – ein wichtiges und unterschätztes Spurenelement

Selen ist als Mikronährstoff im Körper nur in »Spuren«, also in sehr geringen Mengen vorhanden, aber extrem wichtig.

Selen ist lebensnotwendig für den Immunstoffwechsel und wird in der Behandlung onkologischer und entzündlicher Erkrankungen ebenso eingesetzt wie in der Zahnmedizin.

Obwohl die Lebensnotwendigkeit von Selen als Spurenelement bereits 1957 erkannt worden war, dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis diese Erkenntnis in die medizinische Praxis umgesetzt wurde.

Vergleichbare Schicksale in der ernährungsmedizinischen Geschichte zeigten sich aber auch bei anderen so genannten Mikronährstoffen:
Die Lebensnotwendigkeit von Chrom, Beta-Carotin oder Kupfer sprach sich erst im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts herum.

So schützen Carotinoide vor Krebs, Polyphenole vor Bakterien und Entzündungen, Phytosterine senken das Cholesterin, Faserstoffe den Blutzucker und Phytoöstrogene lindern klimakterische Beschwerden. Übrigens alles Stoffe, die in Pflanzen vorkommen und die man nicht synthetisch herstellen kann.

Daher sind Nahrungsergänzungen, die aus der ganzen Pflanze hergestellt werden mit den sekundären Pflanzenbegleitstoffen auch jedem synthetischen Vitamin vorzuziehen.

Selen ist Bestandteil wichtiger Enzyme, deren Aufgabe es ist, den Körper vor der Wirkung schädigender Moleküle, wie Schwermetalle und freie Radikale, zu schützen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 20–70 µg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Demnach wären 70–80% der Bevölkerung in Deutschland mit Selen unterversorgt. Dies liegt insofern nahe, weil Deutschland als Selenmangelgebiete gilt. 🙁

Auf Grund von Überdüngung, ausgelaugten Böden, saurem Regen und der Schadstoffbelastung durch Schwermetalle finden sich nur geringe Selenkonzentrationen in den Böden, diese wiederum verursachen geringe Selengehalte bei sämtlichen Agrarprodukten. So kann es auch beim letzten Glied der Nahrungskette, beim Menschen, zu Selenunterversorgung kommen.

In der Schwangerschaft wird mehr Selen benötigt

Erhöhten Bedarf an Selen haben zudem ältere Menschen, Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit, Leistungssportler, Personen mit bestimmen Krankheiten.

Durch die Nahrungsmittelzubereitung, insbesondere durch Kochprozesse, treten zusätzliche Selenverluste von 40–60% auf.
Die tägliche Selenaufnahme des Durchschnittsdeutschen liegt etwa bei 15–20µg. Die empfohlene Mindestmenge beträgt 70µg für einen Erwachsenen.
Die Muttermilch enthielt bei 85% der stillenden Mütter weniger als 5µg Se/l (optimal > 10µg/l).

Wie kommt es jetzt aber zu Selendefiziten?

  • Regelmäßiger Alkoholkonsum

    Bei regelmäßigem Alkoholkonsum steigt der Selenbedarf
  • chronische Erkrankungen
  • Entzündungen an den inneren Organen oder an den Gelenken
  • Personen mit Leber-, Bauchspeichel- und Immunerkrankungen haben im Vergleich zur Normalbevölkerung einen erhöhten Bedarf an Selen.

Wenn an sich die Gründe für Selenmangel genau betrachtet, kann man feststellen, dass fast jeder sich in einer Gruppe wiederfindet. 🙁

Um zu sehen, wie viel Sie an Nährstoffen über die Ernährung aufnehmen, kann meine Vitaminübersicht hilfreich sein, die Sie hier downloaden können.