Umweltschadstoffe steigern die Risiken für Zivilisationskrankheiten

Aber Umweltschadstoffe lauern überall, sie sind nicht mehr wegzudenken in unserer modernen Welt. Wir verbringen 80% in geschlossenen Räumen.

Inzwischen weiß jeder, das zu den Zivilisationskrankheiten Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen zählen, aber auch Bluthochdruck, Arteriosklerose, Asthma, Bronchitis, Übergewicht, Allergien, Grauer Star und noch einige mehr werden durch freie Radikale gefördert.

Aber ist auch jedem bewusst, was mit Umweltschadstoffen gemeint ist? Man denkt unwillkürlich an die Menschen, die in einer Großstadt leben und mit Autoabgasen zu kämpfen haben. An sehr heißen Tagen liest man dann auch immer wieder über Smogalarm.

Aber Umweltschadstoffe lauern überall, sie sind nicht mehr wegzudenken in unserer modernen Welt. Wir verbringen 80% in geschlossenen Räumen.

Denken sie doch nur mal an die Schadstoffbelastung in unseren Büros und Schulen:

Überall stehen Computer (bromierte Dibenzofurane als Flammschutz),  Drucker und Kopierer (Toner-Rußpartikel).

Durch die Monitore sind wir einer ständigen Magnet- und hochionisierten Strahlenbelastung ausgesetzt.

Aus den Teppichböden dampfen Insektizide und Pilzmittel aus.

Möbel und Leder können mit Formaldehyd behandelt sein.

Durch die Reinigungsmittel kommen wir mit Tensiden und Phosphaten in Verbindung.

In machen Kaufhäusern, besonders in denen billige Textilien verkauft werden, atmen wir Dämpfe von den Textilfarbstoffen ein.

Über die Haut werden Schwermetalle und Farbstoffe aufgenommen.

Jeder Mensch läuft mit einem mobilen Telefon herum, weil ja jeder immer und überall erreichbar sein muss. (Früher waren es nur die Ärzte und Hebammen)

Zum Glück ist der stärkste Raumluftverschmutzer, der Zigarettenrauch in letzter Zeit etwas reduziert worden.

Unser Körper muss den Angriff der vielen freien Radikalen ständig Parole bieten. Wir sollten ihn dabei kräftig unterstützen, denn es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass diese Umweltbelastungen dazu beitragen, dass Zivilisationskrankheiten schneller entstehen.

Dazu benötigt unser Körper vermehrt Antioxidantien:

Vitamin C : 500mg – 2000mg

Vitamin E: 50mg – 100mg

BetaCarotin: 15 mg; ebenso die Carotinoide Lycopin und Lutein

Selen: 50mg – 150mg

Spurenelemente:  Zink, Mangan und Kupfer

und alle Pflanzenbegleitstoffe in reichlicher Menge

Ein Zuviel an Vitaminen schadet nur dem Geldbeutel???

Laut Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) schaffen 90% nicht einmal die Mindestverzehrmenge von Obst und Gemüse und wundern sich über Ernährungsprobleme.

Lassen sie sich nicht verunsichern durch Medienberichten und Aussagen von Medizinern, die Ihnen weismachen wollen, dass ein Zuviel an Vitaminen nur dem Geldbeutel schadet aber nicht nützen soll.

Einer Untersuchung des Instituts für Ernährungsforschung in Potsdamm-Rehbrück zufolge nehmen 19% der Frauen und 16% der Männer in Deutschland täglich Vitaminpräparate ein. Aber oft will man diese Ergänzungen wie Medikamente handhaben und glaubt, dass man Nebenwirkungen bekommen kann, wenn zu viel eingenommen wird. Das ist bei Nahrungsergänzungsmitteln fast nicht möglich, denn sie sind im Gegensatz zu Medikamenten ein Teil unserer Nahrung. Oder haben Sie beim Kauf von 20kg Äpfeln schon mal einen Beipackzettel dazu bekommen mit der Aufforderung, nicht alles auf einmal zu verzehren?

Die Erdbeerzeit ist gerade herum und auch ich war mit meinem Sohn zum Pflücken auf den Erdbeerplantagen, wo man nebenbei so viel essen kann wie hinein geht. Außer der Nebenwirkung, dass man sehr satt ist, wenn man 1kg Erdbeeren verzehrt hat, war nichts zu befürchten. Es gibt allerdings auch keine „Mindestdosis“ von Obst und Gemüse. Allerdings ist es inzwischen erwiesen, dass es besser wird, wenn man mehr man davon isst.

Laut Aussage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) schaffen 90% nicht einmal die Mindestverzehrmenge von Obst und Gemüse und wundern sich über Ernährungsprobleme.

Wenn man also seine Ernährung sinnvoll ergänzt, so ist es individuell unterschiedlich, je nach Lebensgewohnheiten und Essgewohnheiten, wie viel man zusätzlich dazu nimmt.

Wenn Sie zu den Personen zählen, die mindestens fünf Portionen frisches Obst und Gemüse essen, überwiegend Vollkornprodukte nutzen, ausreichend Tiefseefisch verzehren und ansonsten auch lieber zu Bioprodukten greifen , wenn Sie kerngesund sind, nicht rauchen, keine Medikamente benötigen (vergessen Sie die Antibabypille nicht), sich genügend Ruhepausen gönnen und keinen Stress aufkommen lassen, dann benötigen Sie weniger Ergänzungen als jemand, der chronisch krank ist, viel Stress um sich herum hat und auf Kantinenessen angewiesen ist.

Da Nahrungsergänzungsmittel keine Medikamente sind, dürfen sie sowieso maximal dreimal höher dosiert sein, als von der DGE empfohlen wird. Allerdings verhindern diese Angaben nur Mangelerkrankungen wie Skorbut und Beriberi oder Pellagra.

Langfristig vorbeugen und  Zivilisationskrankheiten damit verhindern kann man nicht.

Auf jeden Fall ist die Gefahr von Vitaminunterversorgung deutlich größer als mögliche „Nebenwirkungen“.