Vitamin B-Komplex und Mangelerscheinungen

Vitamin B-Komplex sind alle B-Vitamine mit ihren unterschiedlichen Aufgaben im Stoffwechsel.

Vitamin B-Komplex sollte man immer im Verbund einnahmen, weil auch in der Natur die B-Vitamine gemeinsam vorkommen.

Da es sich um wasserlösliche Vitamine beim Vitamin B-Komplex handelt, gehen sie bei falscher Zubereitung (Schnellkochtopf, kochen bei 100°C in Wasser) verloren.
Weitere Vitamin Killer sind Alkohol, Kaffee, Zucker, Medikamente, speziell auch die Antibabypille und Stress.Kaffee zählt zu den Killern vom Vitamin B-Komplex

Der bekannteste Vitamin B-Komplex Mangel ist wohl beim Biotin zu sehen, weil es sich bei den Haaren und der Haut sofort bemerkbar macht.
Aber wie sieht es bei den anderen B-Vitaminen vom Vitamin B-Komplex aus?

B1 oder auch Thiamin: es ist das Stimmungsvitamin

Frühsymptome eines Mangels sind:

  • Reizbarkeit und Streitsucht,
  • Konzentrationsschwäche
  • Kribbeln in Armen und Beinen
  • häufig Kopfschmerzen
  • Eine schlechte Wundheilung
  • der Energiestoffwechsel ist herabgesetzt

B2 oder  auch Riboflavin ist das Wachstumsvitamin.

Es  dient als Coenzym und spielt vor allem bei der Umwandlung von Proteinen, Fetten und Kohlehydraten in Energie eine wesentliche Rolle.

Frühsymptome eines Mangels sind

  • Risse in den Mundwinkeln
  • Mundschleimhautentzündungen
  • juckende Haut
  • brennende Augen und Rötungen  der Augen
  • Persönlichkeitsveränderungen (werden natürlich selber nicht wahrgenommen)
  • Depressionen

B3 oder Niacin hat antioxidative Wirkung

Es kommt  in der Nahrung zumeist in Form der beiden Coenzyme NAD und NADP vor und erfüllt im Körper Aufgaben bei zahlreichen Oxidations- und Reduktionsvorgängen mit Hilfe von bestimmten Enzymen.
Da es bei der Lipidsynthese eine wichtige Rolle spielt, kann es als Fettsenker eingesetzt werden, um beispielsweise Arteriosklerose vorzubeugen. Dabei kann es den LDL Wert des Cholesterins und der Triglyzeride senken sowie den HDL Wert.

Frühsymptome eines Mangels sind:

  • Gereiztheit
  • rissige und schuppige Haut
  • Depressionen
  • Prämenstruelle Schmerzen

B5 oder Pantothensäure ist ein Schlüsselstoff in der Zelle.

Der Name leitet sich vom griechischen „pantothen“ ab, das „überall“ bedeutet. Es gibt kaum einen Stoffwechselvorgang, der ohne Mithilfe von B5 abläuft.

Frühwarnsymptome eines Mangels sind:

  • Müdigkeit, Schlafstörungen
  • Übelkeit, Magen-Darm-Störungen, Erbrechen und Blähungen
  • Kopfschmerzen
  • Muskelkrämpfe und Koordinationsstörungen
  • Missempfindungen in Armen und Beinen
  • Gestörte Reaktion auf Insulin, Histamin und ACTH (Stresshormon)

An Hand der ähnlichen Symptome kann man schon erkennen, dass es wenig Sinn macht, nur ein Vitamin B zu ergänzen. Mein kostenloser Vitamin Report könnte auch hilfreich sein.
Über die Mangelsymptome von den anderen B-Vitaminen des Vitamin B-Komplex gehe ich beim nächsten Mal drauf ein. Bleiben Sie dran und gesund . 😉

Vitamin B-Komplex

Vitamin B-Komplex ist verantwortlich für eine erstaunlich große Bandbreite an Lebensfunktionen.

Vitamin B-Komplex sind viele wasserlösliche Vitamine, die auch als Coenzyme fungieren.

Die acht wasserlöslichen Vitamine, die zum Vitamin B-Komplex gehören, müssen ständig über die Ernährung zugeführt werden. Dazu zählt man:

  • B1  oder Thiamin
  • B2  oder Riboflavin
  • B3  oder Niacin, auch Nicotinsäureamid oder Nicotinsäure
  • B5  oder Pantothensäure
  • B6  oder Pyridoxin
  • B7  oder Biotin oder Vitamin H
  • B9  oder Folsäure
  • B12  oder Cyanocobalamin

Ihre Hauptaufgabe besteht darin, bei der Freisetzung von Energie aus Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten mitzuwirken. Allerdings sind sie auch noch für die Funktionsfähigkeit  des Nervengewebes und für gesunde rote Blutkörperchen verantwortlich.

Quellen für Vitamin B-Komplex:

In Brot, Müsli und Frühstücksflocken, in grünem Blattgemüse, Leber, Milch und Milchprodukten so wie in Eiern  ist der Vitamin B-Komplex zu finden. Da sie jedoch sehr empfindlich sind können die B-Vitamine durch hohe Temperaturen, lange Lagerung und bestimmte Zubereitungsmethoden zerstört werden.

Bei fast allen Bevölkerungsgruppen in Europa liegt die Versorgung mit Folsäure über die Ernährung unterhalb der von der Europäischen Union empfohlenen Menge. Auch die Mengen von B6 und B12 werden nicht immer erreicht.

In meinem kostenlosen Vitaminreport ist anschaulich beschrieben, wie viel von den einzelnen Vitaminen benötigt wird. Die Zufuhrmenge gerade vom Vitamin B-Komplex ist sehr breit und bewegt sich zwischen ein bis drei Milligramm als unterste Minimumversorgung  bis hoch zu hundert Milligramm, einer oberen sicheren Versorgung, um langfristig nicht unter einem Defizit zu leiden.

Eine Überdosierung mit Vitamin B-Komplex ist also so gut wie unmöglich.

Der Vitamin B-Komplex sollte immer als Komplex über eine Nahrungsergänzung zugeführt werden, weil die einzelnen B-Vitamine im Verbund wirken.

Ein Mangel vom Vitamin B-Komplex ist nicht immer sofort zu erkennen, weil jedes einzelne Vitamin B unterschiedliche Funktionen hat. Der klassische Mangel ist wohl beim Biotin-Mangel zu erkennen, weil Biotin wichtig für das Wachstum von Haaren und Nägeln Frauen leiden oft unter einem Mangel des Vitamin B-Komplexist. Es unterstützt die Bildung von Keratin, eine sogenannte Kittsubstanz, welche die Fingernägel festigt und die Haarstruktur verbessert. Nehmen wir über die  Nahrung zu wenig Biotin auf, werden die Fingernägel brüchig, spalten sich und auch die Haare neigen zu Spliss. Dieses  Problem kennt fast jede zweite Frau.

In meinem nächsten Bericht werde ich über die Mangelsymptome der andern B-Vitamine schreiben.

Bleiben Sie dran und gesund. 😉

Vitaminmangel

Vitaminmangel treffen wir in unseren Breitengraden nicht mehr an.

Vitaminmangel hat viele Gesichter und schleicht sich langsam ein.

Wenn man einen Mediziner der normalen Schulmedizin befragt, ob man zusätzlich Vitamine nehmen soll, bekommt man oft eine verneinende Antwort.
„Wenn Sie sich ausgewogen ernähren, brauchen Sie zusätzlich nichts. Das ist nur rausgeschmissenes Geld“

Nun dieser Satz wird nicht zutreffender, je öfter man ihn sagt.

Ernährungsmediziner sind da ganz anderer Meinung. Fakt ist auch, dass 80 Prozent aller Erkrankungen ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten sind. An erster Stelle stehen die Herz-Kreislauferkrankungen, die werden aber bald eingeholt durch Krebserkrankungen und als inzwischen anerkannte Epidemie Diabetes mellitus, sowohl Typ 1 als auch Typ 2.

Vitaminmangel spürt man nicht sofort, er schleicht sich über Jahrzehnte langsam ein. Und alles, was man nicht spürt, bekommt natürlich auch keine Aufmerksamkeit. Aber eigentlich ist es nur logisch. Wie soll ein Motor funktionieren, wenn er nicht den richtigen Brennstoff hat? Jedes elektrische Gerät würde Alarm geben, wenn es so betrieben werden würde, wie viele Menschen ihren Körper und den Stoffwechsel führen.

Die Orthomolekular-Mediziner haben erkannt, dass ein Stoffwechsel nur mit ausreichenden Vitalstoffen im richtigen Mengenverhältnis funktionieren kann. Sie behandeln die ersten Symptome auch mit den Vitalstoffen, die dem Körper fehlen und behandeln nicht mit Medikamenten die Symptome, die dem Körper wiederum lebenswichtige Vitalstoffe rauben.

Vitaminmangel wird natürlich nie publiziert, denn wenn jeder dagegen etwas tun würde, hätten wir viel weniger Kranke und das kann nicht im Sinne der Pharmaindustrie sein.

Jedem Leser muss bewusst sein, das die Medizin und die Lebensmittelindustrie inzwischen zu einem Geschäft geworden sind, und zwar zu einem lukrativen Geschäft.

Stellen Sie sich doch selber mal die Frage, was heute wesentlich anders ist als noch vor 200 Jahren. Denn die Gegner von zusätzlichen Vitalstoffen kommen immer mit dem Argument, dass es die früher auch nicht gegeben hat.

Was lässt denn einen Vitaminmangel entstehen? Oder besser gefragt, warum benötigen wir wesentlich mehr Vitamine als noch zu Zeiten unserer Großeltern? Wo ist unser Gleichgewicht aus der Balance geraten?

  1. Immer mehr Pestizide in unserem Obst und Gemüse

    Vitaminmangel trotz Vielfalt
    Wir haben reichlich Auswahl, doch Vitamine sind nicht so viel vorhanden, wie wir glauben© Gleb Semenjuk – Fotolia.com 

  2. Lange Transportwege, die Vitaminverlust bedeuten
  3. Immer mehr Handynutzung und elektrische Gerät im Einsatz (Elektrosmog)
  4. immer mehr Antibiotika im Einsatz und in Fleisch und Geflügel nachgewiesen
  5. mehr Stress und Burnout als Folge von Überbelastung
  6. mehr Autoabgase und Industrialisierung
  7. mehr Medikamente zur Behandlung von Krankheiten
  8. der Zuckerkonsum hat stark zugenommen
  9. Übergewicht fördert chronische Entzündungen im Körper, die nicht wahrgenommen werden
  10. Trinkwasser ist immer mehr belastet

Sollte man da nicht annehmen müssen, dass wir alle an einem Vitaminmangel leiden? Wir haben mit Zunahme der oben genannten Faktoren nicht die Zufuhr der Vitamine auf der anderen Waagschale erhöht.

Viele glauben immer noch, dass die Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung aus den 60er Jahren ausreichend sind. Nun man kann es nicht verdenken, denn würden sie die Mindestmengen erhöhen entsprechend der Bedürfnisse, so dass kein Vitaminmangel langfristig entstehen kann, dann müssten sie auch zugeben, dass niemand diese Mengen erreichen kann.

Jeder darf selber entscheiden, ob er sich auf die sichere Seite begeben will und rechtzeitig bei gesundem Ausgangspunkt durch die Einnahme von Nahrungsergänzungen diesen Zustand noch lange erhalten will.

Bei Krankheit sind bereits 70% der Gesundheit verloren gegangen. Dann muss der Arzt helfen. Um die Gesundheit muss sich jeder rechtzeitig vorher kümmern.

In diesem Sinne, bleiben Sie gesund


Fortschritt geht manchmal sehr langsam

Fortschritt ist in jeglicher Art notwendig, um sich weiter zu entwickeln.

Fortschritt gibt es in allen Bereichen, bedingt durch Menschen, die Visionen haben und sich nicht durch dummes Gerede oder durch Festalten an alten Dingen abbringen lassen. Aber warum dauern manche Dinge, die heute für uns absolut normal sind immer so lange, bis sie sich durchsetzen?

Jeder kennt heute die Geschichten der Gebrüder Wright, Wilbur und Orville Wright, die an die Möglichkeit geglaubt hatten, dass der Mensch eines Tages fliegen wird. Ihrem Ehrgeiz haben wir es zu verdanken, dass wir heute Transatlantikflüge machen können und Entfernungen kein Problem mehr für uns darstellen. Fortschritt in der Flugzeugindustrie.

1929 entdeckte Alexander Fleming eine Substanz, die antibakteriell wirksam war, das Penicillin. Allerdings für die Medizin als Fortschritt anzusehen, war es erst  zwölf Jahre später durch Howard W.  Florey, Ernst B. Chain und Norman Heatley, als es in der Praxis als Antibiotikum eingesetzt wurde.

1843 vertrat der amerikanische Schriftsteller und Arzt Oliver Wendelholmes die Auffassung, dass das damals immer auftretende Kindbettfieber ansteckend sei. Doch es brachte ihm nur üble Verspottung  ein. Einige Jahre später, 1847 empfahl der ungarische Arzt Ignaz Philipp Semmelweis seinen Kollegen, sich nach den einzelnen Entbindungen doch die Hände mit chloriertem Wasser zu waschen. Er konnte mit diesem Fortschritt in seiner Klinik in Wien und später in Budapest die Sterblichkeitsrate bei Säuglingen von damals 16 Prozent auf ein Prozent senken.  Aber auch damals gab es schon reaktionäre Ärzte, die alles besser wussten und seine Vorschläge ablehnten.

Aus der heutigen Sicht ist so ein Verhalten nicht mehr vorstellbar. Ja man könnte es sogar als unterlassene Hilfeleistung einstufen, wenn auf Grund von unhygienischen Zuständen Säuglinge ums Leben kamen. Doch das war vor 169 Jahren, wo der Wissensstand noch nicht so weit war. Heute ist jedem bewusst, dass sterile Verhältnisse bei operativen Eingriffen lebensnotwendig sind.

Arzt im OP
Fortschritt durch sterile Bedinnungen im OP

1927 isolierte der Wissenschaftler Albert Szent-Györgi  die Ascorbinsäure aus Pflanzen- und Gewebeextrakten und identifizierte sie 1932 als das Vitamin C, was gegen Skorbut bereits 1907 hilfreich war. Er sagte damals schon voraus, dass es in der richtigen Dosierung phantastische Ergebnisse in der Verbesserung für die menschliche Gesundheit bringen könnte. Trotzdem wird es heute noch immer von Ernährungswissenschaftlern ignoriert und mit einer Empfehlung von 100 mg von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung  als ausreichend eingestuft. Das kann man nicht gerade als Fortschritt bezeichnen.

Die Standardernährung von Affen in amerikanischen Zoos ist 23-mal höher, als man dem Menschen zugesteht. Soviel Vitamine brauchen unsere nächsten Verwandten zur Erhaltung der Gesundheit, um sich vor Infektionen zu schützen und sich zu vermehren. Das Genmaterial von Affen weicht gerade mal 1% vom Menschen ab. Durch die niedrigen Zufuhrempfehlungen wiegt sich der Verbraucher in einer falschen Sicherheit. Eine optimale Gesundheitsvorsorge berücksichtigt heute die Langzeitfolgen des Vitaminmangels und geht von einem höheren Bedarf aus, als uns die Deutsche Gesellschaft für Ernährung mit ihren Empfehlungen, teilweise aus den 60ger Jahren stammend, zugestehen will.

1922 entdeckte Frederick Banting zusammen mit Charles Best das Insulin. Das war ein enormer Fortschritt in der Medizin und im Grunde haben wir es seiner Hartnäckigkeit zu verdanken, dass heute Millionen von Menschen nicht mehr sterben müssen, wenn die Diagnose „Diabetes mellitus“ festgestellt wird. Die industrielle Vermarktung des Insulins ging relativ schnell  über die Bühne. In einer meiner früheren Berichte hatte ich schon mal die Überlegung angestellt, wie es wohl ausgegangen wäre, wenn man damals schon in einer anderen Richtung gedacht hätte und vielleicht nicht nur die Gewinne der Insulinvermarktung gesehen hätte?  Frederick Banting hatte nämlich bemerkt, dass sich die abgebundenen Bauchspeicheldrüsen der Hunde wieder erholt hatten, nachdem er die Abbindung gelöst hatte. Es hat über 90 Jahre gedauert, bis die JDRF festgestellt hatte, dass sich die Betazellen erneuern können und nicht irreversibel zerstört sind.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, könnte man einen Zeitsprung in das Jahr 3010 machen, dass dann niemand mehr die Krankheit „Diabetes mellitus“ als unheilbare Autoimmunkrankheit kennen wird, weil sich seine Heilmethode als Fortschritt  durchgesetzt hat.

Wer von unseren Kindern kennt heute noch die Pest oder kann was mit der Cholera anfangen? Zumindest nicht in unseren Breitengraden, wo Trinkwasser- und Abwassersysteme  getrennt sind.