Stärkung des Immunsystems

Irgendwie lässt der Winter auf sich warten. Wir hatten ein paar Tage mal Minustemperaturen und es fiel auch etwas Schnee, doch im Dezember Tagestemperaturen von +5° Celsius sind nicht typisch. Auch der sonst so verregnete November fiel besonders mild und warm aus.

Also gibt es keine Erkältungswelle? Hat sich der ein oder andere etwa umsonst Grippe impfen lassen?

Nun unser Immunsystem sollte trotzdem unterstützt werden. Ob durch Heilfasten, Darmsanierungen oder mit Unterstützung der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin oder mit Sport und Bewegung an frischer Luft – alles wirkt unterstützend.

Wichtig ist, dass sie ihrem Stoffwechsel ein großes Angebot an allen lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen und Enzymen und Ballaststoffen geben.

Und es kann nicht schaden, wenn man von allen etwas mehr zu sich nimmt. Unser Körper muss in der Balance bleiben, und genau das fällt heute jedem schwer. Auf der einen Seite der Waagschale sind Stress, einseitige Ernährung, Medikamente, zu wenig Bewegung und Ruhephasen an der Tagesordnung, so dass die Waagschale stark nach unten gezogen wird. Deshalb müssen sie sich bemühen, die Menge des Nährwertes auf der anderen Seite zu optimieren, um die Waagschale in die Höhe zu treiben.

Unser Essen ist heute generell so verarbeitet, dass der Nährwert gelitten hat (homogenisiert, blanchiert, sterilisiert, bestrahlt, ausgemahlen und mit Konservierungsstoffen verarbeitet). Oft wird der Geschmack anschließend wieder über E-Stoffe zugeführt. Kann das gesund sein?

Selbst wenn etwas frisches Obst dabei sein sollte, ist es mit so viel Zucker verarbeitet, dass man jetzt im Grunde auch beachten müsste, mehr Vitamin B aufzunehmen. Zucker ist ein Vitamin B-Killer und davon nehmen wir alle reichlich zu uns.

Ein Mangel an B-Vitaminen kann sich äußern unter anderem durch:

Reizbarkeit

Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Migräne

schlechte Wundheilung, Risse in den Mundwinkeln

trockene, schuppige Haut

erhöhte Homocysteinwerte und dadurch bedingte Arteriosklerose

brennende Augen und Augenrötungen

Persönlichkeitsveränderungen bis hin zu Depressionen

Aber das sind nur einige Symptome, da jedes Vitamin B für unterschiedliche Stoffwechselvorgänge verantwortlich ist.

Sparen sie auch nicht mit Vitamin C und Zink und den essentiellen Aminosäuren.

 

Vitalstoffverlust in unserem Essen

Unsere Lebensmittel sind zu 70% industriell weiterverarbeitet. Das bedeutet, sie sind pasteurisiert, sterilisiert, blanchiert, bestrahlt oder auf irgendeine andere Art haltbar gemacht. Wichtige Stoffe werden zerstört oder in ihrer chemischen Struktur so verändert, dass sie nicht mehr bioverfügbar sind.

Dann werden Zusatzstoffe, Farbstoffe und Konservierungsmittel und ph-Wert-Stabilisatoren zugeführt, die wiederum mit den Nährstoffen chemisch reagieren. Viele dieser neuen  chemischen Strukturen können im menschlichen Organismus dann nur noch entsorgt werden. Einige können sogar an der Entstehung von Krebs beteiligt sein.

Können wir da noch erwarten, dass der Nährwert besonders hoch ist?

Wir essen, um satt zu sein und lassen uns von Geschmacksrichtung und Vorlieben leiten aber achten wenig auf hochwertige und lebenswichtige Nährstoffe. Ohne diese Nährstoffe ist aber kein Stoffwechsel auf lange Sicht funktionsfähig.

Einiges zum Nachdenken:

  • weißes Auszugsmehl Typ 405 enthält nur noch 7 µg Zink gegenüber 134 µg aus Weizenvollkornmehl
  • ein frisch geernteter reifer Apfel von ca. 100 Gramm enthält ungefähr 10 mg Vitamin C. Nach elf Wochen Lagerung bei 3° Celsius enthält er weniger als  3 mg Vitamin C.
  • Beim Blanchieren von Tiefkühlgemüse (und das soll immer noch besser sein als Gemüse, was lange in den Theken ausliegt) gehen 95% des Vitamin C-Gehalts und 60% des Vitamin B 1-Gehalts und 40% des Vitamin B2 – Anteils verloren.
  • 100 g Erbsen haben nach dem Auftauen noch 20,5 mg Vitamin C. In Kantinen zubereitet enthalten diese Erbsen nach dem Kochen noch 8,1 mg Vitamin C, nach einer Stunde im Wärmebehälter noch 3,7 mg Vitamin C, und auf dem Teller findet man letztendlich nur noch 1,1 mg Vitamin C wieder.

Dicke und schwere Beine? – Vitamin C und Bewegung!

Viele Menschen kennen das Problem besonders im Sommer, zu geschwollenen Beinen zu neigen. Frauen sind meist öfter davon betroffen als Männer. Besonders sind Personen, die im Job viel stehen oder sitzen müssen davon betroffen. Schuld daran sind Blutstauungen in den Beinen, die sich bei schwachem Bindegewebe bilden können.

Viele Menschen kennen das Problem besonders im Sommer, zu geschwollenen Beinen zu neigen. Frauen sind meist öfter davon betroffen als Männer. Besonders sind Personen, die im Job viel stehen oder sitzen müssen davon betroffen. Schuld daran sind Blutstauungen in den Beinen, die sich bei schwachem Bindegewebe bilden können.

Für ein schwaches Bindegewebe kann ein Mangel an Vitamin C die Ursache sein. Wir erleiden einen Vitamin C Mangel nicht mehr so, dass wir an Skorbut erkranken.

Aber viele Alltagsprobleme ließen sich verhindern, wenn man die Mengen, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE empfohlen werden, drastisch erhöhen würde. Diese DGE-Angaben verhindern lediglich, nicht ernsthaft zu erkranken. Sie reichen allerdings nicht aus, um langfristig ohne gesundheitliche Probleme durchs Leben zu kommen.

Da kaum jemand täglich fünf Portionen frisch geerntetes Obst und Gemüse verzehren kann, erreichen wir wohl die empfohlenen 100 mg Vitamin C, doch für die Immunabwehr, festes Bindegewebe und Aufbau von Kollagen sind 100 mg nicht ausreichend.

Bei geschwollenen Beinen nutzen Sie jede Gelegenheit zur Bewegung. Machen Sie öfter kleine Sparziergänge, stehen Sie beim Telefonieren auf und wippen in den Zehenfußstand. Vermeiden Sie, die Beine übereinander zu schlagen, tragen Sie flaches Schuhwerk und trinken täglich zwei Liter stilles Wasser.

Im Extremfall sollten Sie zu Kompressionsstrümpfen greifen.

Q 10 stoppt Zahnfleischbluten und festigt die Zähne

Zweimal jährlich zum Zahnarzt und zweimal täglich Zähneputzen.

Wer sich an diese weit verbreitete Regel hält, so scheint es, hat genügend für seine Zähne getan. Richtig ist, es ist nur die halbe Miete.

Zweimal jährlich zum Zahnarzt und zweimal täglich Zähneputzen.

Wer sich an diese weit verbreitete Regel hält, so scheint es, hat genügend für seine Zähne getan. Richtig ist, es ist nur die halbe Miete.

Denn diese Richtlinien sind über 30 Jahre alt und lange überholt. Im Grunde genommen müsste bei richtiger Pflege niemand auf die „dritten Zähne“ angewiesen sein. Jeder dritte Erwachsene leidet an einer Zahnfleischentzündung. Sie wird ausgelöst durch bakterielle Zahnbeläge, die sogenannten Plaques. Ein sicherer Hinweis dafür sind Blutungen bei Berührungen mit der Zahnbürste. Wenn die Entzündungen auch tiefere Schichten des Zahnhalteapparats erfassen, kommt es zu Zahnbettentzündungen, zur Parodontitis. Unbehandelt würde sich der Zahn lockern und herausfallen.

Bekannt ist, dass das Spurenelement Fluor die Zähne härtet und vor Karies schützt. Doch Fluor ist nur einer von vielen Vitalstoffen, der zur Gesunderhaltung der Zähne beiträgt.

Einer der wichtigsten Vitalstoffe für die Zähne ist das Vitamin C. Das haben auch in der frühen Neuzeit die Seefahrer gespürt, die aufgrund von Vitamin C-Mangel an Skorbut erkrankten. So starke Mangelerscheinungen sind  in der heutigen Zeit zum Glück nicht mehr vorhanden.

Eine Studie zeigte aber, dass Personen, die unter 52 mg Vitamin C am Tag versorgt waren, dreimal öfter an Zahnfleischentzündungen litten als Personen, die über 77 mg Vitamin C zu sich nahmen.

Doch was bleibt für die Zähne übrig, wenn von der geringen Aufnahme über die Nahrung auch die Immunabwehr unterstützt werden soll, das Bindegewebe gestärkt werden muss und Entzündungsreaktionen gehemmt werden sollen?

Ein ebenso wichtiger Vitalstoff ist das Coenzym Q 10 für die Zahnpflege. Dieser Vitalstoff ist wichtig für die Energiebereitstellung in den Körperzellen und unterstützt damit den Heilungsprozess bei Zahnbetterkrankungen. Täglich 60 mg Coenzym Q10 wären sinnvoll, einzunehmen.

Aspirin soll vor Krebs schützen? Wie wäre es mit mehr Vitalstoffen?

Es ist schon lange wissenschaftlich erwiesen, dass man mit den vorgeschriebenen Mengen der DGE, also 100mg Vitamin C, 12 mg Vitamin E, 30 µg Selen und 3 mg Beta Carotin keinen großen Zellschutz hat. Dies Mengen lassen uns nur nicht sofort ernsthaft erkranken. Aber über Jahrzehnte hinweg entsteht ein Mangel an Schutzfaktoren im Körper, so dass unser Körper keine eigene Abwehr gegen entartete Zellen hat.

„Acetylsalicylsäure (Aspirin) soll vor Krebs schützen
Bereits eine kleine Dosis Acetylsalicylsäure (ASS), besser bekannt als Aspirin, jeden Tag soll helfen. Wenn alle Bundesbürger den Wirkstoff über viele Jahre jeden Tag einnehmen würden, könnten sich, Rothwells Statistik zufolge, jährlich mehr als 20.000 Krebstote in Deutschland vermeiden lassen.“

(Peter Rothwell, Neurologe an der University of Oxford)

So liest man es in den Schlagzeilen. Aber ist das das richtige Vorgehen? Fehlt unserem Körper etwa Acetylsalicylsäure oder eher einige lebenswichtige Vitalstoffe?

Wie wäre es, wenn wir alle mehr Antioxidantien in Form von Vitamin C, Vitamin E, Beta Carotin und Selen zu uns nehmen würden?

Es ist schon lange wissenschaftlich erwiesen, dass man mit den vorgeschriebenen  Mengen der DGE, also 100mg Vitamin C, 12 mg Vitamin E, 30 µg Selen und 3 mg Beta Carotin  keinen großen Zellschutz hat. Dies Mengen lassen uns nur nicht sofort ernsthaft erkranken. Aber über Jahrzehnte hinweg entsteht ein Mangel an Schutzfaktoren im Körper, so dass unser Körper keine eigene Abwehr gegen entartete Zellen hat.

Es ist im Grunde eine einfache Tatsache: wenn die bösen Zellen sich schneller verbreiten, als die Körperabwehr in der Lage ist, sie zu vernichten, dann entsteht Krebs.

Richtiger Zellschutz beginnt bei:

  • 2-5 g Vitamin C
  • 400 mg Vitamin E
  • 15 mg Beta Carotin
  • 60 µg Selen

Wer  diese Mengen über Essen abdecken will, wird sich sehr schwer tun. Nicht nur, dass es  eine Kalorien-  und Geldfrage ist, sondern wir sind heute auch nicht mehr in der Lage, so hochwertige Nahrungsmittel auf den Tisch zu bringen. (lange Transportwege, mit Pestiziden gespritzt, behandelt – verarbeitet- haltbar gemacht)

Wenn man optimalen Zellschutz haben will, muss man auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Denn das Risiko, an Krebs zu erkranken, kann um 30% eingeschränkt werden. Warum tut man  das nicht?

Die optimale Vitalstoffzufuhr ist aber nur eine Möglichkeit, das Entstehen von Krebszellen zu verhindern. Aber diese Möglichkeit hat jeder von uns in der Hand.

Weiterhin  können auch Umwelteinflüsse sich negativ auswirken. Doch nicht jeder kann jetzt in die Natur umziehen und auf Handy, Auto, Computer und Co verzichten.

Den Faktor Stress sollte man auch nicht unterschätzen. Stress lässt viele Vitalstoffe nicht in die Zelle gelangen.

Und wie sieht es mit der Übersäuerung Ihres Körpers aus? Sind Kaffee, Zucker, helles Mehl, Alkohol an der Tagesordnung?

Wir sollten uns darum kümmern, unsere Ernährungsangewohnheiten zuerst zu verändern, bevor wir ein Leben lang Aspirin zu uns nehmen. Das würde nur der Pharmaindustrie nutzen.

Rückenbeschwerden frühzeitig vorbeugen

Vor allem der Rücken leidet unter einer einseitigen Belastung der Muskulatur. Die Palette der Beschwerden reicht von Schmerzen über kleine Verspannungen bis hin zu einem permanenten Ziehen im Nacken oder auch sogar Bandscheibenvorfällen.

Eine Hauptursache aller Rückenbeschwerden ist eine zu schwache Muskulatur.

Die Generation unserer Großeltern kannte Rückenbeschwerden von übermäßiger Arbeit. In unserer Zeit sieht es anders aus. Viele Menschen gehen Tätigkeiten nach, bei denen sie überwiegend am Computer sitzen.

Auch unsere Kinder verbringen die meiste Freizeit mit Computerspielen oder im Internet surfen. Probleme mit dem Rücken 30 Jahre später sind da vorprogrammiert.

Wer kennt nicht aus eigener Erfahrung die Ermahnungen „Steh gerade!“ oder „Sitz nicht so krumm!“ Aber unsere Freizeit war ein Ausgleich zum Sitzen in der Schule und wurde durch Fahrrad fahren  und draußen herumtoben ausgeglichen.

Stärken wir daher unseren Rücken.

Eine gezielte Kräftigung und Dehnung verhindert Schmerzen und beugt Haltungsschäden vor.

Leider beginnt man erst etwas zu verändern, wenn man im Stufenbett liegt oder die Schmerzen unerträglich werden.

Vor allem der Rücken leidet unter einer einseitigen Belastung der Muskulatur. Die Palette der Beschwerden reicht von Schmerzen über kleine Verspannungen bis hin zu einem permanenten Ziehen im Nacken oder auch sogar Bandscheibenvorfällen.

Dann beginnt der Gang zum Arzt, von einem Spezialisten zum anderen. Orthopäden, Osteopathen und Physiotherapeuten geben gute Tipps und versuchen zu lindern. Jetzt soll in sechs Behandlungen durch Krankengymnastik oder Ultraschall oder Fango die Problematik der letzten Jahrzehnte behoben werden. Das kann nicht funktionieren. Deshalb ist auch hier VORBEUGEN  besser als HEILEN.

Oftmals reichen Kleinigkeiten: Achten Sie regelmäßig auf Ihre Haltung. Dehnen Sie kontinuierlich die Körperfront, insbesondere Brust-, Schulter- und Nackenmuskulatur. Denn speziell dieser Bereich neigt zu Verkürzungen.

Obwohl eine gute Haltung und regelmäßiges Stretching bereits viele Probleme beseitigen, ist das aber nicht ausreichend. Übungen für die Rücken- und Bauchmuskulatur sind hierfür unerlässlich. Beide Muskelgruppen ummanteln die Wirbelsäule und sorgen für nötigen Halt. Allerdings sollten Bauch und Rücken möglichst gleich stark austrainiert sein.

Auch über richtige Ernährung kann man seine Muskulatur und sein Bindegewebe unterstützen. Essen sie ausreichend frisches Obst und Gemüse, mindestens fünf bis sieben Portionen am Tag. Da das die wenigsten Menschen schaffen, empfehlen wir zusätzlich auf Nahrungsergänzungen zurückzugreifen.

100 mg Vitamin C verhindern nur, nicht an Skorbut zu erkranken.

Eine optimale Versorgung für unseren Körper durch seine antioxidative Wirkung und Unterstützung der Körperfunktionen fängt bei Vitamin C im Grammbereich an. Die weit verbreitete Meinung, dass ein Zuviel an Vitamin C wieder ausgeschieden wird ist sehr irreführend.

Die Darmverträglichkeitsdosis von Vitamin C, die toleriert wird, ohne dass es zur Diarrhoe kommt, nimmt mit der Schwere einer Krankheit zu. So kann sich die Darmverträglichkeitsgrenze zum Beispiel bei Krankheiten wie Mononukleose auf bis zu 200 Gramm erhöhen.