Demenz

Demenz ist eine fortschreitende Krankheit des Gehirns und tritt häufig nach dem 65. Lebensjahr auf. Die häufigste Ausprägung ist die Alzheimer Erkrankung.

Demenz Häufigkeit nimmt immer mehr zu und bis 2050 rechnet man mit über 3 Millionen betroffenen hilfsbedürftigen Menschen, wenn im Bereich Prävention nichts gefunden wird.

Demenz
Demenz als degenerative Erkrankung des Gehirns

Nach Schätzungen der WHO litten 2013 weltweit 44,4 Millionen Menschen an Demenz. In Deutschland leben zurzeit 1,4 Millionen Demenzkranke und es kommen jährlich 300.000 Ersterkrankungen dazu.

Die Bevölkerung wird immer älter und damit nimmt auch die Häufigkeit zu, an Demenz zu erkranken. Bei Maybrit Illner wurde zuletzt diskutiert, ob es günstiger sei, die Eltern im Ausland zu pflegen, daheim oder in einem Pflegeheim vor Ort.

Bei solchen Diskussionen stellt sich mir immer die Frage, warum man ALTER immer in Verbindung bringt mit KRANKHEIT? Nur weil es normal ist? Wieso kann man nicht gesund alt werden?

Unsere Wissenschaftler suchen schon lange nach Lösungen, gegen die Entstehung der Demenz etwas zu finden. Aber will man wirklich eine Lösung finden? So eine chronisch verlaufende Erkrankung ist doch auch eine Geldquelle, von der viele profitieren. Fragt sich nur auf wessen Kosten? 🙁

Bekannt ist inzwischen, dass man mit ausreichender Bewegung, vitaminreicher Kost und mit bis ins hohe Alter einer geistigen Beanspruchung der Entstehung der degenerativen Erkrankung des Gehirns entgegen wirken kann; Faktoren, um die sich jeder selber kümmern muss und kann.

Symptome der Demenz sind:

  • Unruhe
  • Angst
  • Halluzinationen
  • Konzentrationsstörungen
  • Desorientierung
  • Vergesslichkeit
  • Aggressivität
  • Schwierigkeiten bei komplexen Aufgaben

Es gibt inzwischen viele Studien darüber, dass eine hochdosierte Gabe von Vitamin B 12, Folsäure und Vitamin B 6, die mit dem Essen nicht zu erreichen ist, eine positive Auswirkung auf den Homocystein Spiegel hat. Diese Vitamine senken den Homocystein Spiegel im Plasma und verhindern somit die Schädigung der Blutgefäße. Forscher konnten feststellen, je höher der Homocystein Spiegel war, umso schneller schritt die Alzheimer Krankheit fort.

Aber nicht nur die Vitamine der B-Gruppe verhindern die Entstehung von Demenz, auch konnte man beobachten, dass ein Defizit der Antioxidantien Vitamin E, Vitamin C und Betacarotin eine wichtige Rolle bei der Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten spielten. Ein Fehlen dieser Antioxidantien förderte den oxidativen Stress in den Zellen, der immer unterschätzt wird.
Eine Verringerung der Demenz wird auch beobachtet bei einem verstärkten Verzehr von Selen, Eisen, Zink und den Omega-3-Fettsäuren.

Die allzu oft zitierte Aussage, man benötige zur ausgewogenen Ernährung keine Nahrungsergänzungen, ist definitiv falsch.

Man sollte nur rechtzeitig vor Auftreten von Erkrankungen damit beginnen, aber wer macht sich schon in jungen Jahren Gedanken darüber, was mal mit 60, 70 oder 80 Jahren sein wird?

Grunderkrankungen wie Fettstoffwechselstörungen, kardiovaskuläre Faktoren und Entzündungen fördern ebenfalls das Auftreten einer Demenz. Aber auch diese Faktoren sind ernährungsbedingte Folgeerkrankungen und sind zu beeinflussen mit den richtigen Vitalstoffen als Ergänzung zum täglichen Essen. 🙂

Warum macht man sich also Gedanken über die optimale Pflege der Demenz Patienten, wenn man durch optimale Vitalstoff Ergänzung das Risiko drastisch senken könnte?

Bleiben Sie gesund und geistig fit. 😉

 

Vitamin B 12

Vitamin B 12 wird nicht immer gleich erkannt

Vitamin B 12-Mangel wird mit Blutarmut, genau mit perniziöser  Anämie in Verbindung gebracht.

Und daher liegt auch die tägliche Verzehr-Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung seit über 25 Jahren bei 0,003 mg oder 3 µg. Schwangere  oder stillende Frauen benötigen bis zu 4 µg Vitamin B 12.

Das war mal die Menge, um diese Blutarmut zu verhindern. Aber man hat übersehen, dass Vitamin B 12 wesentlich mehr kann.

„Wer sich gesund ernährt, muss keinen Vitaminmangel befürchten“

Auch wenn die Schulmedizin diesen Satz gebetsmühlenhaft ständig wiederholt, so wird er deswegen nicht richtiger.
Seriöse Universitätswissenschaftler konnten feststellen, dass die Blutwerte bei Menschen, die älter als 65 Jahre sind, bei jedem Dritten zu niedrig waren.

Vitamin B 12 ist verantwortlich für:

  • Aufbau von Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern)
  • Abbau des gefäßschädigenden Homocysteins
  • Stabilisierung der Knochen
  • Wachstum und Regeneration der Nervenzellen und von Schleimhäuten
  • Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
  • Aktivieren des Energiestoffwechsels
  • Aufbau der DNA, indem es die Zellteilungsprozesse unterstützt
Vitamin B 12 in Fleisch
Fleisch ist Vitamin B 12 Lieferant

Vitamin B 12-Gehalt in 100 g Lebensmitteln:

  • Rinderleber: 65,0 µg
  • Kalbsleber: 60,0 µg
  • Kalbsnieren: 25,0 µg
  • Hering: 11,0 µg
  • Rindfleisch: 5,0 µg
  • Camembert: 3,1 µg
  • Lachs: 2,9 µg

Ein weiteres Problem ist die Verwertung des Vitamin B 12, denn obwohl vielleicht genügend Nahrungsmittel aufgenommen werden, die Vitamin B 12 enthalten, kommt das Vitamin B12 nicht dort an, wo es gebraucht wird. Grund ist die Störanfälligkeit im Magen. In der Magenschleimhaut befindet sich der Intrinsic Faktor, der das Vitamin B 12 (Extrinsic Faktor) durch die Darmwand ins Blut transportiert. Ab dem 60. Lebensjahr wird von diesem Transportfaktor immer weniger produziert, so dass die Aufnahme nicht mehr richtig gewährleistet ist.

Viele Menschen leiden auch bedingt durch permanenten Stress an Magenschleimhautentzündungen oder nehmen Medikamente ein, die die Magensäure binden sollen oder nehmen als Diabetiker bei einem Diabetes Typ 2 das Medikament Metformin ein.

Mangelsymptome von Vitamin B 12 treten eher schleichend auf und werden  oft in ganz andere Richtung interpretiert:

  • häufige Infekte → Immunschwäche, Vitamin C-Mangel
  • Müdigkeit und Erschöpfung → Stress, viel Arbeit
  • Konzentrationsschwäche und nachlassende Gedächtnisleistung → das ist das Alter
  • Schwindel und Gangunsicherheiten → Neuropathien bei Diabetes, das Alter
  • Taubheitsgefühle und Kribbeln an Händen und Füßen ( Achtung Diabetiker!) → Neuropathie
  • Aggressivität und Gereiztheit → Stress, Doppelbelastung
  • depressive Verstimmungen → Burnout

Vitamin B 12-Mangel wird auch in Verbindung gebracht mit der Entstehung eines  Alzheimer-Risikos und mit anderen Demenzerkrankungen und Parkinson. Zumindest ist man sich sicher, dass eine optimale Versorgung mit Vitamin B 12 bis ins hohe Alter hinein diese Krankheiten verhindern oder zumindest hinauszögern kann.

Wie kommt es zu B 12-Mangel

Da das Vitamin B 12 ausschließlich über tierische Nahrungsmittel aufgenommen wird, haben Veganer ein erhöhtes Risiko. Aber nicht nur die fehlende Nahrungsaufnahme kann ein Problem sein. Auch die Aufnahme in Darm und Magen kann gestört sein. Obwohl vielleicht viele mit der Nahrung die nötige Tagesmenge aufnehmen, kommt das Vitamin B 12 nicht dort an, wo es benötigt wird, nämlich in den Körperzellen.

Jeder Dritte im Alter von 65 Jahren hat einen Vitamin B12-Mangel. So haben seriöse Universitätswissenschaftler kürzlich festgestellt.

Da  das Vitamin B 12 ausschließlich über tierische Nahrungsmittel  aufgenommen wird,  haben Veganer ein erhöhtes Risiko. Aber nicht nur die fehlende Nahrungsaufnahme kann ein Problem sein. Auch die Aufnahme in Darm und Magen kann gestört sein. Obwohl vielleicht viele mit der Nahrung die nötige Tagesmenge aufnehmen, kommt das Vitamin B 12 nicht dort an, wo es benötigt wird, nämlich in den Körperzellen.

Im Darm muss das Vitamin von einem sogenannten Transportfaktor, den in der Magenschleimhaut gebildeten Intrinsic Faktor, gebunden werden. Aber ab dem 60. Lebensjahr wird davon immer weniger produziert, sodass die Aufnahme des Vitamins  nur noch unzureichend ist.

Was behindert die Aufnahme zusätzlich:

  • Entzündungen der Magenschleimhaut (Gastritis)
  • chronische Darmentzündungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • Bauchspeicheldrüsenentzündungen
  • Medikamente Metformin bei Diabetes oder Säureblocker bei Sodbrennen
  • operative Entfernung von Magen- oder Darmabschnitten
  • erhöhter Alkoholkonsum

Vitamin B 12 unterstützt die Vermeidung von  vielen anderen Erkrankungen. Man muss nicht erst Mangelsymptome bemerken, um rechtzeitig vorzubeugen.

Bei diesen Erkrankungen können Sie von Vitamin B 12 profitieren:

  • Diabetes →Verbesserung des Energiestoffwechsels
  • depressive Verstimmungen→ Produktion von Gehirnbotenstoffen
  • beginnende Demenzerkrankung→ Schutz der Gehirnzellen
  • Asthma und chronischer Schnupfen → Vermeidung von Krämpfen in den Bronchien
  • Herz-Kreislauferkrankungen→Abbau des Gefäßgiftes Homocystein
  • Nervenschmerzen→ Regeneration der Nervenstrukturen

Nährstoffe sind eben doch sehr wichtig. Und wir sollten von dem Gedanken loslassen, dass man mit normalem Essen alles an wichtigen Vitalstoffen abdecken kann. Die Mindesttagesmenge verhindert eine akute Erkrankung, erreicht aber nicht, dass man auch langfristig eine gute Gesundheit hat.

Vitamin B12 im Auge behalten

In Deutschland legt die DGE seit mehr als 25 Jahren den Tagesbedarf von Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, mit 3 µg fest. Doch dieser Grenzwert zielt nur darauf ab, eine Blutarmut (Anämie) zu verhindern.

„Wer sich gesund ernährt, muss keinen Vitaminmangel befürchten“

Auch wenn die Schulmedizin diesen Satz gebetsmühlenhaft ständig wiederholt, so wird er deswegen nicht richtiger.

Seriöse Universitätswissenschaftler konnten feststellen, dass die Blutwerte bei Menschen, die älter als 65 Jahre sind, bei jedem Dritten zu niedrig waren.

Bei Vitaminen denkt man unwillkürlich an Obst und Gemüse, doch bei Vitamin B 12 sieht die Sache anders aus. Dieses Vitamin ist nur über  tierische Produkte zu beziehen, wie folgende Tabelle deutlich macht.

Vitamin B12-Gehalt von Lebensmitteln

in µg pro 100 g

Rinderleber 65,0
Kalbsleber 60,0
Hering 11,0
Rindfleisch 5,0
Camembert 3,1
Schweinefleisch 3,0
Lachs 2,9
Hühnerei 2,5
Kuhmilch 0,4

In Deutschland legt die DGE seit mehr als 25 Jahren den Tagesbedarf von Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, mit       3 µg fest. Doch dieser Grenzwert zielt nur darauf ab, eine Blutarmut  (Anämie) zu verhindern.

Vitamin B12 hat viele Funktionen:

1.      Regeneration und Wachstum von Nervenzellen und Schleimhäuten

2.      Aufbau von Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern)

3.      Abbau des gefäßschädigenden Homocysteins

4.      Aufbau der Erbsubstanz DNA (bei Zellteilungsprozessen wichtig)

5.      Stabilisierung der Knochen

6.      Aktivierung des Energiestoffwechsels

7.      Bildung der roten Blutkörperchen

Symptome eines B12 – Mangels:

  • Gangunsicherheit, Schwindel
  • Lähmungen
  • Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Erschöpfung
  • Taubheitsgefühle und Kribbeln in Händen und Füßen
  • Aggressivität, Gereiztheit
  • nachlassende Gedächtnisleistung
  • depressive Verstimmungen
  • Anämie