Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe nennt man auch Phytofaktoren.

Sekundäre Pflanzenstoffe kann man nicht synthetisch herstellen, sie kommen ausschließlich in Pflanzen vor.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind im Gemüse
Wer kein Gemüse mag, kann auch zu Smoothies greifen. Anfangs mit 1/3 Obst mischen

Bei einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sollen Obst und Gemüse den halben Tagesbedarf ausmachen, was bei den meisten Menschen allerdings nicht der Fall ist. Das ist auch der Grund, warum bei einem Drittel bis zur Hälfte aller Krankheiten die Ursachen ernährungsbedingt sind.

Unser Essen ist denaturiert, verarbeitet, mit Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern versehen und hat nichts mehr mit dem ursprünglichen Naturprodukt zutun.

Was sind aber nun sekundäre Pflanzenstoffe und warum sind sie für unsere Gesundheit so wichtig? Kann man sie nicht auch in Schnitzel und Pommes finden? 😉

Sekundäre Pflanzenstoffe bildet die Pflanze, um sich selbst vor dem Gefressen werden zu schützen, aber auch vor Umwelteinflüssen und schädlicher Sonnenbestrahlung.
Daher ist es aber wichtig, dass die Pflanze die Gelegenheit dazu bekommt, diese sekundären Pflanzenstoffe auch bilden zu können.

Nachzuvollziehen ist daher auch, dass die Pflanzen, die in Treibhäusern heranwachsen, das nicht mehr können. Uns fällt das am ehesten am fehlenden Geschmack auf. Viele junge Menschen kennen daher gar nicht mehr den Geschmack von vielen Obst und Gemüsearten, weil nur noch verarbeitete Lebensmittel konsumiert werden.

Sekundäre Pflanzenstoffe unterstützen auch die Wirkung der Vitamine um ein Vielfaches. Sie sind so etwas wie die Apotheke aus der Natur.

Lange bevor die Medizin die synthetischen Arzneimittel erfand, waren die Pflanzen die einzigen Medikamente, die zur Heilung von Krankheiten zur Verfügung standen. Die Zunahme von immer mehr resistenten Krankenhaus Keimen und die Unwirksamkeit der Antibiotika, sollte uns nachdenklich machen.

Zu den sekundären Pflanzenstoffen zählt man die bekannten Karotinoide, Phytosterine, Saponine, Glucosinolate, Phytoöstrogene, Sulfide, Phytinsäure, Polyphenole, Terpene und Protease-Inhibitoren.

Ich gestehe, es sind Zungenbrecher, müssen Sie sich auch nicht merken.

Sie sollten allerdings wissen, wo Sie diese Stoffe finden, was also täglich auf Ihrem Speiseplan sein sollte. Folgende Tabelle hilft dabei:

Sekundäre Pflanzenstoffe_Tabelle

 

Hier im Video super erklärt, was sekundäre Pflanzenstoffe sind:

Wenn an ganz ehrlich ist, ist von diesen Nahrungsmitteln nicht täglich die ausreichende Menge auf dem Teller. Daher ist es ratsam zu einer Nahrungsergänzung zu greifen, wo man von ausgehen kann, dass die ganze Pflanze schonend verarbeitet wird und wo die Pflanzen unter optimalen Bedingungen aufgewachsen sind.

Vitamine – Antioxidantien

 Vitamine, besonders die Antioxidantien Vitamin C, E und A, bzw. als Vorstufe das  Betacarotin sind längst wissenschaftlich bestätigt, dass sie unsere Zellen vor Oxidation schützen.

Man hört zwar immer wieder, dass man zusätzlich keine Vitamine nehmen muss, wenn man sich ausgewogen ernährt, doch das dürfte für die meisten Menschen genau das Problem sein.

Unser Leben muss in Balance sein und wir haben auf der einen Waagschale mehr körperangreifende Substanzen wie Stress, unausgewogene Ernährung, Umweltbelastungen, verarbeitete und behandelte Lebensmittel und  Medikamente liegen, als dass wir nur durch die normale Nahrungsaufnahme auf der anderen Seite genügend Vitalstoffe zu uns nehmen.

Rund 10.000 Attacken durch Freie Radikale muss jede unserer 70 Billionen Körperzellen täglich abwehren, und es ist längst wissenschaftlich erwiesen, dass die Vitamine C, A und E dabei als „Radikal-Fänger“ dienen.

Wie wirken diese Schutzmechanismen?

Antioxidantienschutz
Vitamine als Antioxidantien schützen u.a.das Herz

Die Vitamine bewahren die empfindlichen Eiweiß- und Fettmoleküle im Organismus vor der Zerstörung durch Oxidation. Sie bieten sich anstelle der Moleküle den „Freien Radikalen“ als Ziel an. Diese Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, denen ein Elektron abhanden gekommen ist, bedingt durch Umweltgifte, Einfluss von Strahlung oder auch körpereigener Abwehr. Nun versuchen sie anderen Molekülen ein Elektron zu entreißen, zum Beispiel den Enzymen oder anderen Stoffen, die unseren Chemiehaushalt in Gang halten. Davon bekommen wir natürlich nichts mit, deshalb ist es ja auch so unverständlich, dass man aktiv dagegen etwas tun muss. Wenn es dem Freien Radikal gelingt, ein Elektron zu entreißen, werden Zellen und Gewebe geschädigt. Wenn unser Organismus nun genügend Unterstützung  durch ausreichend Antioxidantien bekommt, ist er in der Lage, entartete Zellen zu vernichten, bevor sie sich teilen und vermehren. Fehlen ihm aber wichtige Vitalstoffe, weil aus der Nahrung zu wenige aufgenommen werden, so können Zellen schneller entarten als sie repariert werden können, was oft der Beginn von bösartigen Tumoren sein kann. Aber im Alter an schmerzender Arthrose oder Herz-Kreislauferkrankungen zu  leiden, reicht ja auch schon aus.

Deshalb sollte man nicht nur die empfohlene Menge der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) an Vitaminen aufnehmen, sondern besonders in den Bereichen Vitamin C, E und der Vorstufe von Vitamin A, dem Betacarotin drastisch erhöhen.

Eine gute Empfehlung wäre anstatt der 100 mg Vitamin C auf ein bis zwei Gramm Vitamin C zu erhöhen, anstatt 12 mg Vitamin E lieber 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht Vitamin E und mindestens 15 bis 30 mg Betacarotin zu sich zu nehmen.

Ihre Augen werden es Ihnen im Alter danken. Denn die gefürchtete Makuladegeneration lässt sich um 40% senken, wenn von den Antioxidantien in jungen Jahren reichlich mehr eingenommen werden.  Leider erleiden über 40% der Menschen im Alter von 75 Jahren dieses schwere Schicksal, an einer Makuladegeneration zu erkranken. In Deutschland sind das über zwei Millionen Menschen.

Der Verlust der Sehkraft ist eine schmerzliche Erfahrung, die man sich ersparen sollte.