Ausreichend trinken – gerne auch mal Tee

Ausreichend trinken ist jedem bekannt, aber welche Menge ist ausreichend?

Zwei Liter Flüssigkeit am Tag sind schon mal ein guter Anhaltspunkt.

WasserWer es genau machen will, sollte pro Kilogramm Körpergewicht täglich 30-40 ml stilles Wasser zu sich nehmen. Aber das bedeutet bei einem 80 kg schweren Menschen, dass er sein Pensum nicht schafft, denn ohne Durst über zwei Liter zu trinken, ist nicht so einfach.

Anzeichen von Durst ist ein Anzeichen von Wassermangel und soweit sollten wir es nicht kommen lassen.

Leider nimmt das Durstgefühl im Alter immer mehr ab und verschwindet irgendwann ganz. Wasser enthält auch wichtige Spurenelemente. Mit Flüssigkeit werden die Nieren durchspült und Gifte aus dem Körper transportiert. Man vermeidet so einen bedrohlichen Schaden an den Nieren.

Aber achten Sie auch darauf, welche Flüssigkeiten Sie zu sich nehmen. Nicht zu viel Koffein (Kaffee oder Energy Drinks) sollte sie enthalten, weil das wiederum zu viel Flüssigkeit aus dem Körper treibt.

unbehandelte Symptome bei Diabetes führen zu DurstDie Flüssigkeitsmenge sollte auch nicht zu viel Energie wie Zucker enthalten. Zucker belastet andere Organe wie die Bauchspeicheldrüse, die dafür Insulin produzieren muss, um den Zucker abzubauen. Zu viel Energie in der Flüssigkeit belastet auch unser Gewicht. Am besten ist es natürlich, wenn wir stilles Wasser in ausreichender Menge zu uns nehmen.

Aber auch Tees, Kaffee und Milch zählen. Ein gesunder Mix aus Wasser, Kaffee, Tee und anderen Getränken ist das Beste. Im Alter darf es ruhig ein halber Liter mehr sein. Denn oft nehmen Senioren Tabletten, die Wasser aus dem Körper transportieren (Diuretika), weil die Herzleistung nicht mehr stark genug ist. Das führt unbewusst dazu, dass zu viel Flüssigkeit aus dem Körper gelangt. Deshalb muss hier mit Flüssigkeit nachgeholfen werden.

Mit einigen Teesorten kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Tee ist gesund, doch viele Menschen verbinden Tee immer mit krank sein. Tee ist aber auch gerne zum „nur so genießen“ geeignet. Es gibt viele unterschiedliche Teesorten mit verschiedenen Wirkungen. Die einen beruhigen, andere regen an. Wieder andere beleben das Bronchialsystem und die Lunge. Andere wirken beruhigend auf den Magen oder entwässern.

Tee ist generell gesund für unsere Nieren. Er spült die wichtigen Entgiftungsorgane in unserem Körper durch. Ob Kamille oder Pfefferminze, schwarzer oder grüner Tee, Früchtetee, Kräutertee oder Fencheltee, probieren Sie aus, was Ihnen am besten bekommt und gut tut.

Kamille desinfiziert obendrein auch noch, etwa wenn Sie den Rachenraum oder das Zahnfleisch entzündet oder nur den Magen verstimmt haben.

Vorteilhaft ist der grüne Tee. Er regt nicht so an wie der schwarze Tee und ist in seiner Wirkung am neutralsten. Auch wegen seines Gehalts an Katechinen ist er sehr gesundheitsfördernd. Katechine sind eine Untergruppe der Polyphenole. Dieser hohe Anteil an Polyphenolen macht den Tee so interessant. Im Gegensatz zu den Polyphenolen des Rotweins sind die Polyphenole im grünen Tee sehr klein und gelangen noch an Stellen in unseren Körper, wo andere nicht hinkommen. Dadurch wird das Wirkspektrum wesentlich größer.

Unter den Polyphenolen ist besonders das EGCG, (Epigallokatechingallat) sehr interessant. Es ist ein sehr wirksames Antioxidans, das eine 200mal größere Wirkung hat als Vitamin E. Es wirkt vorbeugend auf Herz und Kreislauf, beeinflusst positiv den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und den Blutfluss und schützt die Zähne vor Karies. Zudem unterstützt grüner Tee das Immunsystem und fördert die geistige Konzentration.

Diäten zum Jahresbeginn

Das Neue Jahr beginnt wie jedes Jahr mit neusten Diät Vorschlägen.

Ob im Fernsehen in der Werbung oder in Zeitschriften zu lesen, überall wimmelt es von neuen Diäten und den allerneusten Tipps.

So manch einer hat sich als guten Vorsatz vorgenommen, im neuen Jahr abzunehmen. Wie so oft wird aber auch dieses Vorhaben mit großer Wahrscheinlichkeit nach einigen Wochen scheitern. 🙂

Bei Diäten geht es immer um Verzicht und das ist nur für eine kurze Zeit durchzusetzen. Essen ist aber mehr als nur Nahrungsaufnahme und sollte daher schmecken und Spaß machen.

Viel besser wäre es, sich mal ehrlich einzugestehen, was man so den ganzen Tag in sich hineinstopft. Denn viele Menschen sind der Meinung „gar nicht so viel zu essen“ und schieben es auf einen „starken Knochenbau“ (das macht höchstens 500 Gramm aus) oder eine „Drüsenschwäche“ (Schilddrüsenunterfunktion), warum sie so viel wiegen.

Mein Tipp:

  • schreiben Sie mal alles auf, was Sie den ganzen Tag essen
  • auch die Kleinigkeiten zwischendurch (probieren und abschmecken)
  • den schnellen Cappuccino aus dem Automaten
  • schaffen Sie  täglich zwei Liter Wasser zu trinen?
  • kommen Sie auf mindestens 10.000 Schrie am Tag?
  • den Keks zum Latte Macchiatto
  • auch die Kalorien aus dem Salat 🙂

Das ist wohl der größte Irrtum, wenn man glaubt, sich mit einer Salatschüssel etwas Gutes tun zu wollen. Wenn er gegessen wird, weil er einem schmeckt, ist es ok, aber nicht, um Kalorien zu sparen. ;-(

Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten, Portionsgrößen und Kalorienmengen richtig einzuschätzen.

Ob griechischer Salat mit Oliven und Schafskäse oder italienischer Salat mit Schinken, Käse und Ei –> sie enthalten viel Kalorien aus Fetten

Der typische italienische Salat in der Pizzeria aus Eisbergsalat, Schinken, Käse und Ei mit Essig-Öl-Dressing enthält ganz schnell 50 Gramm Fett und kommt auf über 600 Kalorien. Da hätte man gleich eine kleine Pizza essen können.

Außerdem ist es wichtig, seinen Tagesablauf neu zu strukturieren und sich mehr zu bewegen, um Muskeln aufzubauen. Denn nur Muskelgewebe kann Fett verbrennen. Da aber ab dem Alter von 30 Jahren der Muskelabbau beginnt, sollte man frühzeitig mit Sport beginnen bzw. gar nicht erst damit aufhören.

Lassen Sie sich doch ein individuelles Programm erstellen und überprüfen Sie Ihre genetische Veranlagung, worauf Ihr Körper am meisten reagiert: Fett oder Kohlenhydrate?

In 14 Tagen sind niemals dauerhaft fünf Kilo abgenommen, denn um ein Kilo Fett zu verbrennen, muss der Körper über 7000 Kalorien einsparen.

Diabetes und Psyche

In immer mehr Fachzeitschriften lese ich, dass viele Diabetiker mit ihrer Erkrankung eine psychische Belastung haben. Das ist für eine optimale Blutzuckereinstellung und die Therapieführung sehr hinderlich.

Diabetes und Psyche stehen im Zusammenhang.

In der Ärzte Zeitung vom 21.08.2017 war zu lesen, dass die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ihre Muster-Weiterbildungsordnung der Psychologischen Psychotherapeuten erweitert hat und nun auch die Weiterbildung „Psychotherapie bei Diabetes“ anbietet. Scheinbar ist der Bedarf groß.

Diabetes2
Bei Übergewicht droht oft ein Diabetes Typ 2, weil eine Insulinresistenz vorliegt

Die Anzahl der Diabetiker steigt von Jahr zu Jahr mehr an, besonders den Diabetes Typ 2, der früher als Altersdiabetes bekannt war, trifft man inzwischen auch bei vielen Jugendlichen und jüngeren Menschen mit Übergewicht an. 🙁

Gerade in jungen Jahren ist es besonders wichtig, eine optimale Therapie Einstellung zu wählen, um mögliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Deshalb entscheiden sich die Ärzte relativ schnell für eine Insulintherapie.

Diabetes2
Diabetes2 Insulin spritzen?

Aber 25 – 50 % aller Typ 2 Diabetiker weisen enorme Widerstände gegen den Beginn einer Insulintherapie auf. Sie wollen an ihrer Medikamententherapie festhalten, obwohl die Blutzuckerwerte nicht zufriedenstellend sind.

Nierenversagen, Durchblutungsstörungen an den kleinen Gefäßen, Retinopathie und Nervenveränderungen sind die Folgeschäden eines schlecht eingestellten Blutzuckers.

Ich habe zu meiner aktiven Zeit als Diabetes Beraterin im Diabetes Reha Zentrum in Bad Kissingen viele Gespräche mit Patienten geführt, um Ängste abzubauen und Fragen zu klären. 😉  Ärzte sind immer sehr schnell mit der Entscheidung dabei, eine Insulintherapie zu verordnen, ohne den Patienten mit einzubeziehen.

Es handelt sich nicht um einen schlimmeren Diabetes, wenn man von der Tablette zur Insulinspritze wechseln muss. Unbewusst haben wir vor 25 Jahren bereits schon psychologische Betreuung geleistet. Wegen der Gesundheitsreform musste das Haus, die damals als Bundesmodellklinik galt leider 2004 geschlossen werden. Für viele Diabetiker würde ich es als großen Verlust bezeichnen.

Denn es stehen Fragen ohne Ende im Raum, die eine ehrliche Antwort benötigen:

  • Woher kommt die Angst vor der täglichen Spritze?
  • Was denken meine Mitmenschen, wenn ich plötzlich spritzen muss?
  • Habe ich versagt und nicht genügend aufgepasst?
  • Habe ich dann mehr Unterzuckerungen und sind diese gefährlich?
  • Nehme ich mit Insulin eher zu als ab?
  • Macht Insulin wirklich dick?

Wem kann es auch besser gelingen, das Vertrauen eines Patienten zu gewinnen, als ein selber betroffener Diabetiker, der genau weiß, wovon er spricht, der die Ängste vor Folgeerkrankungen oder Unterzuckerungen genau kennt?

Diabetes2 Insulinspritzen aus der Vergangenheit
Bevor es Einmalspritzen gab, sahen so die Insulinspritzen aus, ein Teilstrich entsprach 4 IE

Ich selber bin seit meinem 11. Lebensjahr am insulinpflichtigen Diabetes Typ 1 erkrankt und habe die Entwicklung in der Diabetesbehandlung mit verschiedenen Insulintherapien und die damit verbundenen unterschiedlichsten Blutzuckermessmethoden erlebt.

Beim Diabetes Typ 2 ist eigentlich zu Anfang noch genug Insulin vorhanden, doch die Insulinwirkung ist stark gestört. Es besteht eine reduzierte Insulinsensitivität der Muskeln und Nerven. Die Therapie besteht zu Anfang aus Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion, Bewegung und Medikamenten, die die Glukose Aufnahme aus der Nahrung hemmen.

Die Stoffwechselstörung verläuft allerdings progressiv, so dass nach zunehmender Diabetesdauer die eigene Insulinmenge nicht mehr ausreicht und zusätzlich von außen Insulin verabreicht werden muss. Leider klammern viele Diabetiker zu lange an ihrer nicht mehr ausreichenden Tabletteneinstellung auf Kosten einer guten Blutzuckerkontrolle und auf Kosten ihrer Gesundheit.

Man beginnt anfangs mit einem Basalinsulin von ein bis zwei Injektionen, was allerdings später in eine Intensivtherapie übergeht, wo zu den Mahlzeiten individuell Insulin gegeben wird, was bedeutet, dass es zu vier bis sechs Injektionen führen kann.

Paradoxerweise wird jeder Diabetiker feststellen, dass mit jeder Injektion ein Stück mehr Freiheit gewonnen wird, weil der Tagesablauf nicht mehr von starren Mahlzeiten geprägt wird, sondern man wieder individuell wie ein Stoffwechsel Gesunder essen kann.

Sollten Sie zu den Menschen gehören, die vor so einer Entscheidung stehen und der Bedarf nach einem klärenden und einfühlsamen Gespräch besteht, sind Sie bei mir genau richtig.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit mir und wir klären alle Fragen und Ängste.

 

Brot und Kartoffeln machen nicht dick

Kohlenhydrate stehen für Dickmacher? 🙁

Kohlenhydrate sind inzwischen bei vielen Menschen verpönt, weil sie angeblich beim Abnehmen behindern sollen.

Aber stimmt das überhaupt oder glaubt man nur einem Trend, der inzwischen in allen Medien vertreten ist?

Fakt ist, wer abnehmen will, muss weniger Kalorien zuführen, als er durch seine Tätigkeit und seinen Grundumsatz verbrennen kann.

Aber wo stecken überall Kohlenhydrate drin?

Nicht nur in Brot und Backwaren, sondern auch in Obst und Gemüse und Milchprodukten. Selbst Tomaten enthalten Kohlenhydrate.
Kohlenhydrate, die mit Insulin verstoffwechselt werden, sind für den Diabetiker sehr wichtig und müssen berechnet werden. Hingegen sind die Kohlenhydrate aus der Tomate oder dem Magerquark eher zu vernachlässigen. 😉

Was man auf jeden Fall beim Abnehmen meiden sollte, sind sehr schnelle Diät von Michael SpörerKohlenhydrate mit einem hohen glykämischen Index, da sie den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen. Die Bauchspeicheldrüse muss dann das Hormon Insulin ausschütten und in dieser Zeit kann kein Fett verbrannt werden. Und das ist bei jeder Diät wohl der Hauptgrund, warum jemand eine Ernährungsumstellung vornimmt: man will abnehmen und zwar Fett und nicht Muskelmasse.

Bei mehr als dreißig Kilogramm Übergewicht ist eine Ernährungsform mit reduzierten Kohlenhydraten sicherlich sinnvoll. Und bei viel Übergewicht funktioniert zum Glück jede Ernährungsumstellung, auch allein die Tatsache, mehr Wasser zu trinken und abends die Kohlenhydrate wegzulassen oder FdH zu praktizieren.

Aber warum möchte man auf Dauer Kohlenhydrate aus Obst oder Natur Joghurt oder einem guten Vollkornbrot weglassen?

Ich und sehr viel andere Genießer können sich diese Ernährung auf Dauer nicht vorstellen. Wie alles im Leben kommt es auch hier auf die Mengen an, die man verzehrt. Klar ist es nicht gesund, drei Brötchen mit Marmelade und zusätzlich noch einem Glas Orangensaft als Frühstück zu konsumieren. Da kommt man ganz schnell auf über hundert Gramm Kohlenhydrate, die nur so ins Blut schießen. Die sofortige Insulinausschüttung lässt den Blutzuckeranstieg sinken und ein baldiger Heißhunger ist vorprogrammiert.

Es besteht die Gefahr, dass beim Verzehr von überwiegend Käse, Fleisch und überbackenem Gemüse extrem viel Fett mit aufgenommen wird. Und ein Gramm Fett hat doppelt so viel Kalorien wie ein Gramm Eiweiß oder ein Gramm Kohlenhydrate.

Auch übergewichtigen Diabetikern versucht man immer wieder klarzumachen, dass sie von einer Low Carb Ernährung profitieren würden. ☹
Studien haben allerdings belegt, dass das ein Irrtum ist. Es kommt lediglich auf die Kalorienreduzierung an und dass mehr Bewegung in den Tagesablauf eingebracht wird.

Es kommt immer auf die Verpackung an. Die Kartoffel alleine macht nicht dick, auch wenn sie Kohlenhydrate enthält. Bratkartoffeln in viel Fett geröstet oder gar Pommes verändern natürlich die Bilanz.

Ob ich nun 100 g Roggenbrot belegt mit 100 g Tomaten esse und 220 kcal zu mir nehme, oder ob ich 100 g Tomaten überbacken mit 100 g Käse esse und dabei 382 kcal zu mir nehme, ist ein gewaltiger Unterschied in der Tagesbilanz.

Wir sind seit Jahren von dem Lifestyle Programm von Bodykey by Nutrilite begeistert. Mit Hilfe eines DNA-Tests werden die Gene gefragt, worauf man mehr achten muss, auf die Fettaufnahme oder auf die Kohlenhydrate. Die dauerhaften Erfolge sprechen für sich. 😉

Auch das Fernsehen hat bereits über eine personalisierte Ernährung berichtet.

Zucker ist ein süßes Gift

Zucker ist ein süßes Gift und macht süchtig.

Zucker löst im Gehirn die gleichen Reaktionen aus wie Kokain und Nikotin.

Auch der neu geborene Mensch wird über die süße Muttermilch beim Stillen auf SÜSS getrimmt.Warum fällt es uns so schwer, auf Zucker zu verzichten? Man kann sich damit entschuldigen, dass es uns in die Wiege gelegt wurde. Unsere Vorfahren erkannten an Früchten, wenn sie süß waren, dass sie nicht giftig sein konnten. Auch der neugeborene Mensch wird über die süße Muttermilch beim Stillen auf SÜSS getrimmt.

Heute ist allerdings der Konsum von Zucker auf ein Vielfaches gestiegen und hat besorgniserregende Mengen angenommen. Der durchschnittliche Verbrauch in Deutschland liegt bei 150 Gramm Zucker täglich. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche, die eigentlich einen Verbrauch von 20 – 40 Gramm Zucker nicht überschreiten sollten.

Was passiert in unserem Körper, wenn wir Zucker zu uns nehmen? Zucker lässt erst einmal den Blutzuckerspiegel ansteigen, woraufhin die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin freisetzen muss, damit der Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich von 80-100 mg/dl absinken kann. Durch den schnellen Abfall, entsteht aber erneuter Hunger. Unser Gehirn benötigt den größten Teil an Energie und es meldet sich sofort, wenn der Blutzuckerspiegel absinkt.

Zucker kann auch ungünstige Folgen für Menschen haben

Das Problem ist, viele Menschen denken bei Zucker nur an den Teil Süßkraft, der in den Tee oder Kaffee kommt und meinen, sie nehmen keinen Zucker zu sich.

Zucker ist in allen Getränken der Sorte Cola, Fanta, Sprite und Spezi vorhanden. Auch naturreine Fruchtsäfte, die uns als Schorlen so gesund angepriesen werden, enthalten Fruchtzucker. Jede Konserve ist mit Zucker versetzt, mal ganz abgesehen von Ketchup und Senf.

Und der extrem hohe Anteil an Weißmehlprodukten nimmt keine Grenzen: in der Früh die Semmel oder das Brot, zwischendurch ein Croissant oder das kleine „Frühstückchen“ um zehn Uhr morgens in Deutschland, später gibt es Pizza, Döner oder Spaghetti zum Mittagessen, als Nachtisch die Fruchtjoghurt oder den Pudding, dazu immer Apfelsaftschorle oder Spezi. Nachmittags verwöhnen wir uns mit einem kleinen Gebäckstückchen und am Abend lässt man sich was vom Lieferdienst kommen, weil man zu müde ist, um noch was Frisches zu kochen. Vor dem Fernseher oder neben der Spielkonsole werden dann Chips und andere Knabbereien konsumiert

Auch die Zwischendurch Mahlzeiten an den klassischen Ständen sind sehr Kohlenhydrat lästig. Döner, Currywurst mit Pommes, Hamburger, Leberkäs-Semmel etc.

Und für die Kinder sehen die kleinen Mahlzeiten für zwischendurch auch nicht besser aus, Fruchtzwerge, Milchschnitte, Pinguin, Knoppers etc.

Darüber hinaus enthalten viele Produkte neben Zucker auch noch E-Nummern, um die Produkte optisch schmackhafter und länger haltbar zu machen und sie schmecken intensiver durch künstliche Aromastoffe.

Zucker ist aber nicht nur ein Gewichtsproblem. Er fördert durch die Insulinresistenz den Diabetes Typ 2 wie auch Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, ADHS oder ADS und Vitaminmangelzustände, die sich in verschiedenen Symptomen äußern können:

  • Konzentrationsstörungen
  • eingerissene oder entzündete Mundwinkel
  • Schlafstörungen
  • geschwächtes Abwehrsystem, Infektanfälligkeit
  • Zahnfleischbluten
  • Knorpel- und Knochenveränderungen
  • Muskelabbau

Jeder sollte sich überlegen, ob eine Ernährungsumstellung nicht langfristig sinnvoller wäre, um eventuellen Krankheiten in der Zukunft entgegen zu wirken.

Vorbeugen ist gewissermaßen immer besser als Heilen.

Folgende Tabelle gibt Auskunft über Fett, Kohlenhydrate, Zucker und Kalorien:

Nutzen Sie die AKTION Gesund

Erfolgreich abnehmen – Teil 2

Erfolgreich abnehmen will jeder, aber mit welcher Diät?

Wie schon im ersten Teil erwähnt habe ich mir einige bekannte Diäten genauer angesehen. Wer mehr als 20 Kilo Übergewicht hat,nimmt mit jeder Ernährungsumstellung und zusätzlicher Bewegung ab. Kritisch und schwierig wird es, wenn man nur wenige Kilo abnehmen möchte, an die sogenannten Problemzonen gehen will und nicht nur Muskelmasse oder Wasser verlieren will, um auf der Waage ein Defizit festzustellen. 🙁

Erfolgreich abnehmen zu welchem Preis und mit welchen Einsparungen?

erfolgreich abnehmen
Abnehmen mit 500 kcal aus ausschließlich Gemüse und Obst ist einfach

Dann gibt es da noch die Paradies Diät von Bernhard Salomon. Die klingt beim ersten Hinsehen interessant, weil man ALLES essen darf. Allerdings nur aus den Bereichen Obst und Gemüse, also eine vegane Ernährungsform und das überwiegend als Rohkost. 🙁

Problematisch wird es bei der Deckung des Bedarfs an Vitamin B 12, Jod, essentiellen Fettsäuren und hochwertigen Aminosäuren.

 

Ähnlich ist die pegane Ernährung nach Mark Hyman.Einige markante Richtlinien:

  • Verzichtet wird auch hier auf schnelle Kohlenhydrate und wählt zu 50-70 Prozent seine Lebensmitteln aus Obst und Gemüse.
  • Fleisch nur maximal zu 25 Prozent und es sollte nur aus Bio -Ware stammen, damit es frei von Hormonen und Antibiotika ist,
  • auf Milchprodukte und Zucker wird komplett verzichtet, im Ausnahmefall darf Honig genommen werden.
  • Es werden keine industriell verarbeiteten Lebensmittel verzehrt, da sie Konservierungsstoffe und Zusatzstoffe enthalten.

Dass man bei so einem Lebensstil abnehmen muss, liegt auf der Hand, aber es ist keine Ernährungsform für die Dauer und auch nicht für jeden geeignet.:-(

Immer mehr rücken Diäten in den Fokus von berühmten Persönlichkeiten. Da gibt es das Programm von Sophia Thiel, ein neues 12-wöchiges Online-Programm, von Daniel Aminati mit seinem „Mach dich krass“-Programm und extremen Fitness Übungen oder von Detlef D. Soost mit seinem Programm „I make you sexy“ und seit zwei Wochen ganz neu auf dem Markt von Maria Höfl-Riesch, der ehemaligen Skirennläuferin das „Maria macht dich fit“ Programm.

Alle sind irgendwie sehr ähnlich und gehen über Motivation, Training und Ernährungsumstellung, wobei auf bekannte Ernährungsrichtungen wie Low Carb oder sogar neu auf Slow Carb oder vegane Ernährung zurückgegriffen wird.

Man muss in keine Fitness Studios gehen, denn alle Übungen sind mit Hilfe des eigenen Körpergewichts zuhause durchzuführen, ein sogenanntes Bodyweight-Training. Man trainiert dreimal in der Woche für 20 Minuten. Parallel dazu kann man sich per Video die Trainingseinheiten am PC oder am Handy ansehen. Hoffentlich siegt da mal nicht der innere Schweinehund, denn Bänder, Matten und Hanteln hat jeder zuhause irgendwo herumliegen. Leider benutzt man sie nur selten.

Der absolute Renner ist die HCG Diät. Diese Hormondiät wurde durch Jessica Schwarz bei uns bekannt, die in sechs Wochen acht Kilo abgenommen hat. In den USA wird sie aber schon seit Jahrzehnten von Sophia Loren, Renée Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Britney Spears angewandt. Für uns Normalverbraucher ist es immer erstaunlich, wie schnell die Promis nach Schwangerschaften ihre Traumfigur zurück hatten. 🙁

HCG steht für Humanes Choriongonadotropin, es ist also ein Schwangerschaftshormon.

1954 hat der englische Endokrinologe Dr. Albert T.W. Simeons dieses Hormon genauer untersucht und dabei die Vorteile beim Abnehmen entdeckt. Schnell hat sich daraus eine Diät entwickelt. Dieses Hormon muss gespritzt werden und dabei wird ein Glückshormon freigesetzt, was die Diätwilligen in eine gute Stimmung versetzt, denn zu essen gibt es täglich nur 500 Kalorien aus Salat, Gemüse und magerem Fleisch. Ganz klar, dass man dabei abnimmt. 🙁

Hier in Deutschland ist oft die abgespeckte Form im Umlauf, globoliindem man keine Hormone spritzt sondern die Information dieses Hormons in Form von Globuli dreimal am Tag zu sich nimmt.

Eine Gewichtsabnahme ist sicher, doch ganz oft auf Kosten von Muskelgewebe. Aber genau das benötigt jeder, der erfolgreich abnehmen will, um Fett zu verbrennen.

Jeder Mensch, der sich entschließt, abzunehmen, wird für sich das richtige Programm finden, um erfolgreich abnehmen zu können. Es sollte jedoch jedem klar sein, dass man an Bewegung und Ernährungsumstellung nicht herum kommt.

Und nicht jedes Programm ist für jeden gleich erfolgreich. Wenn der eine mit Slow Carb zurechtkommt und mehr Eiweiß zu sich nimmt, muss der andere vielleicht gerade auf Fett verzichten und kann vermehrt Kohlenhydrate essen, um erfolgreich abnehmen zu können.

Deshalb ist das Bodykey by Nutrilite genau die richtige Ernährungsform, um auf Dauer erfolgreich abnehmen zu könnenn und sein Gewicht halten zu können.

Dieses Programm ist keine Diät sondern ein Lifestyle Produkt, was man ein Leben lang umsetzen kann und für jeden machbar ist. Ein DNA Test ermittelt, was ich für ein Stoffwechseltyp bin und wie ich auf Bewegung reagiere. Ich wähle meine Vorlieben an Nahrungsmitteln aus, gebe an, wieviel ich mich bewegen möchte und wie trainiert ich bin und ich erhalte individuell nach meiner DNA Analyse ermittelte Speise-Vorschläge. Ein Vitalstoffrechner gibt permanent an, ob ich mit Vitalstoffen optimal versorgt bin oder wo ich aufpassen muss, um keinen Mangel zu erleiden. Zusätzlich habe ich auch hier kostenlosen Zugang zu zahlreichen Trainingsvideos je nach Fitness Zustand, wenn ich zuhause trainieren möchte.

Fragen Sie mich nach diesem Programm und Sie bekommen mehr Informationen.

Auch telefonisch gebe ich gerne Auskunft bei persönlichen Fragen. Hinterlassen Sie mir eine Telefon Nummer, wo ich Sie erreichen kann.

Erfolgreich abnehmen

erfolgreich abnehmen
Gewichtsverlust auf der Waage ist oft nur Wasserverlust und Abbau von Muskelmasse

Erfolgreich abnehmen will jeder, der sich dazu entschlossen hat, Gewicht zu verlieren.
Die unterschiedlichsten Diäten sind auf dem Markt. Jede verspricht, innerhalb eines bestimmten Zeitraums, an Gewicht zu verlieren. Dabei ist Gewicht, also die niedrigere Gewichtsanzeige auf der Waage gar nicht so ausschlaggebend, denn in den ersten Tagen verliert der Körper Wasser und trennt sich vorrangig vom Muskelgewebe. Doch Muskeln sind enorm wichtig für die Fettverbrennung. Nur über Muskelkraft kann Fett verbrannt werden.

Erfolgreich abnehmen sollte also bedeuten, Fett zu verlieren und nicht Muskelmasse.

Ich selber habe auch schon viel ausprobiert und musste immer wieder feststellen, wenn man nicht langfristig seine Ernährungsgewohnheiten verändert, so wird jedes verlorene Kilo doppelt und dreifach wieder zugenommen. Viele kennen den sogenannten Jo-Jo Effekt.

Ich habe mir die Mühe gemacht, nachzuforschen, was es so alles als Mitbewerber auf dem Markt gibt, denn ich bin absolut von Bodykey by Nutrilite überzeugt, denn damit habe ich über 10 kg abgenommen, Muskelmasse aufgebaut (und das nachweislich durch Fettmessung im Studio) und ganze drei Konfektionsgrößen verloren. 😉

Abnehmen
Abnehmen mit Bodykey by Nutrilite ist einfach und macht Spaß

Auch mein Mann konnte gezielt erfolgreich abnehmen ohne zu fasten und auf Lieblingsspeisen verzichten zu müssen.

Nun Fakt ist, dass jede Diät nur so gut funktionieren kann, wenn man sie lange genug und konsequent durchhält. Aber die meisten Diäten funktionieren nur bedingt oder gar nicht, weil…

1.…sie nicht auf den individuellen Stoffwechseltypen eingehen,
2.… man Lebensmittel essen soll, die man nicht mag,
3.… die Berechnungen zu kompliziert sind,
4.… die Portionen nicht passen,
5.… die Kalorienzählerei zu nervig ist
6.… man doppelt kochen muss, wenn in der Familie nicht alle mitmachen

Eigentlich sind Diäten nicht zum Abnehmen gedacht sondern bei einer Diät handelt es sich um eine Ernährungsweise, die bestimmte Nahrungsmittel auslässt, weil die entsprechende Person damit Gesundheitsprobleme bekäme. So gibt es Diäten bei Nierenerkrankungen, wenn es um Eiweißeinschränkungen geht oder bei bestimmten Allergien und Unverträglichkeiten gegen Gluten oder Laktose.

Wer erfolgreich abnehmen will, sollte eine gesunde Ernährungsform wählen.

Ich möchte einige der bekanntesten Diäten näher ansehen und genauer beschreiben wie zum Beispiel:

• Weight Watcher
• Abnehmen mit Spaß und Vernunft von den Krankenkassen
• Low Carb und Slow Carb
• pegane Ernährung
• Schlank im Schlaf
• Paradies Diät
• HCG Diät
• Online Diät-Programme
• Bodykey by Nutrilite

Das wohl bekannteste Konzept zum Abnehmen ist das der Weight Watchers. Von einer amerikanischen Hausfrau Jean Nidetch im Jahre 1963 ins Leben gerufene Prinzip schwappte 1970 nach Deutschland und immer noch werden Punkte gezählt und für besondere Anlässe angesammelt.

Punkte zählt man beim Würfeln

Die Rezepte sind überwiegend fettarm, eiweißreich und die Kohlenhydrate sollten ballaststoffreich sein. Je nach Alter, Geschlecht, Gewicht und Größe wird eine bestimmte Menge an Punkten ermittelt, die über den Tag verteilt verzehrt werden dürfen. Wer diese Punkte nicht überschreitet, sollte abnehmen können. Eigentlich bei der Ernährungsform nicht verwunderlich. Für ganz Bequeme gibt es inzwischen auch fertige Weight Watcher Gerichte mit Punkteangaben zu kaufen.
Gegenseitige Motivation durch Gruppentreffen sollen Gleichgesinnte ermuntern mitzumachen. Inzwischen ist dieses Programm natürlich auch online ohne Gruppentreffen auszuüben. Aber wer möchte schon permanent Punkte zählen? 🙁

Erfolgreich abnehmen geht auch mit den Krankenkassen. Ihr Programm lautet „Abnehmen mit Spaß und Vernunft“ In drei Schritten soll der Teilnehmer lernen und erkennen, warum er übergewichtig ist, indem ihm falsche Ernährungsgewohnheiten klar gemacht und Alternativen aufgezeigt werden. Die Teilnehmer führen ein Ernährungstagebuch, um zu erkennen, wo die Fehler liegen. Warum kommt es zu Heißhungerattacken, zu welchen Zeiten esse ich am meisten und wo kann ich was verändern?

Für mich ist es immer erstaunlich, wie wenig die Menschen sich Gedanken darüber machen, was sie so täglich essen und dass in ihrem Essen kaum noch ein Nährwert vorhanden ist. Für ganz Unwissende sollte nach drei Monaten klar sein, wo die Fallen sind und jeder sollte seine Ernährungsgewohnheit im Griff haben.

Erfolgreich abnehmen ist natürlich auch mit bestimmten Ernährungsformen möglich. Und wenn man sich diese Zutaten ansieht, liegt es auf der Hand, dass man abnimmt. Denn mit diesen Nahrungsmitteln kann man unmöglich zunehmen.

Sehen wir uns die Low Carb Diät oder den neuen Trend Slow Carb an:

Hier werden ausschließlich angsame Kohlenhydrate verzehrt, die überwiegend nur aus Ballaststoffen bestehen, die wir nicht verdauen können. Sie ist auch bekannt als „Tim Ferriss-Diät“ oder „4 Stunden Körper Diät“.

Diese Ernährungsform soll den Stoffwechsel aktivieren und die Fettverbrennung fördern, weil der Insulinspiegel niedrig gehalten wird. Diese Diät ist bei insulinpflichtigen Typ 1 Diabetikern schon mal nicht geeignet, da auch ohne Kohlenhydrataufnahme der Blutzucker abweichen kann und mit Insulin korrigiert werden muss. Die Fettverbrennung wird also jedes Mal unterbrochen. 🙁

Wenn also auf Zucker, Obst (denn es enthält Fruchtzucker), Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln, paniertes Fleisch und Fisch verzichtet werden muss, was bleibt dann noch übrig, womit man zunehmen könnte?

Ähnlich erfolgreich abnehmen kann man auch mit der „Schlank im Schlaf“ Diät nach Dr. Detlef Pape. Hier handelt es sich um eine Insulin-Trennkost, indem abends auf Kohlenhydrate verzichtet wird. Da nachts die Regenerationsprozesse im Körper auf Hochtouren laufen, bezieht der Körper seine Energie aus den Fettzellen. Abends soll nur Eiweiß gegessen werden.

Auch hier wird jeder Mensch, der an einem Typ 1 Diabetes leidet, ganz schnell feststellen, dass eiweißreiche Mahlzeiten ebenso eine Insulinmenge bedürfen. Jeder stoffwechselgesunde Mensch sollte mit dieser Diät im Schlaf abnehmen.

                                                                                                                      Fortsetzung folgt