Stress abbauen durch Entspannung

Stress abbauen

Stress fördert KrankheitenStress fördert die Entstehung von Krankheiten. Das weiß vermutlich schon jeder.

Stress schwächt aber auch unser Immunsystem und damit ist unsere Abwehr geschwächt und Krankheiten können entstehen.

Zu bestimmten Zeiten haben Erkältungserscheinungen Hochsaison.

„Aber Entspannung ist doch was für gestresste Manager oder für älter Menschen!“

So ist die übliche Meinung, denn jeder glaubt, mit seinem Stress fertig zu werden. Doch Stress erreicht uns überall, ob im Berufsleben oder in der Schule, oder sogar in der Partnerschaft, er kann überall auftreten. Denn bei außergewöhnlichen Belastungen bildet unser Körper das Stresshormon Cortisol. Und dieses Hormon fördert Infektionen. Also macht es Sinn, seinen Stresspegel zu senken, um sein Immunsystem u stärken.

Stress fördert Krankheiten

Inzwischen geht man allerdings auch schon einen Schritt weiter und weiß, dass bei jeder Erkrankung die Seele eine Rolle spielt.

Diese neue Fachrichtung nennt man Psychoneuroimmunologie.

Wenn es der Seele gut geht, ist auch der Körper gesund.

Und wie bei allem ist das nicht nur eine Vermutung, sondern wird gleich mit Studien belegt. In Kanada konnte die Calgary-Universität nachweisen, dass sich Meditation auf das Immunsystem positiv auswirkte.

Aber es gibt ja nicht nur Mediation als Entspannung. Auch Yoga, Qigong und Autogenes Training haben eine entspannende Wirkung und können erlernt werden.

Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen möchte, genießt während einer Hypnose mit entspannender Musik eine Traumreise und lässt seine Seele mal so richtig baumeln.

Der Vorteil einer Hypnose ist, dass man in einen tranceähnlichen Zustand kommt, und zusätzliche Affirmationen können noch genutzt werden, die ihre Wirkung im Unterbewusstsein entfalten:

  • Selbstbewusstsein stärkende Affirmationen
  • Affirmationen, um Ziele leichter zu erreichen
  • Blockaden Lösungen
  • Lernerfolgs-Affirmationen
  • Hilfen bei der Gewichtsabnahme

um nur einige zu nennen. Mit der richtigen Botschaft für das Unterbewusstsein, ist so manches leichter zu erreichen.

Wenn ich die positive Wirkung einer Hypnose nicht selbst am eigenen Körper gespürt hätte, würde ich noch immer glauben, es sei alles Einbildung oder wie mir oft auch Menschen weismachen wollen, „man muss auch geeignet dafür sein“

Man muss es WOLLEN und sich darauf einlassen, alles andere passiert von alleine.

Krebs, die zweithäufigste Todesursache

Krebs als Diagnose zu erhalten, ist ein niederschmetterndes Ergebnis.

Experten schätzen, dass bis im Jahre 2050 die Erkrankungen an Krebs um 30 Prozent zunehmen werden und Krebs die Todesursache Nr.1 werden wird.

Jährlich erkranken in Deutschland fast eine halbe Million Menschen  neu an Krebs. Oft hört man in Gesprächen mit den Leuten, es läge daran, dass die Menschheit auch älter wird als früher. Das liegt daran, dass das mittlere Erkrankungsalter, wo Krebs erstmalig diagnostiziert wird, oft nach dem 65. Lebensjahr liegt.

Krebsarten wie Hodenkrebs oder Brustkrebs treten bereits in jüngeren Jahren auf.  Auch über 1800 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erkranken jährlich an Krebs.

Die Hälfte aller Krebs Patienten überlebt trotz Chemotherapie, Bestrahlung oder Operation diese Diagnose nicht.

Deshalb hat der Bundestag jetzt ein Gesetz erlassen, dass die Vorsorgeuntersuchungen und Therapien systematisch verbessert werden sollen. Aber kann man mit verbesserten Therapien den Krebs verhindern? Es werden Milliarden bereits seit Jahrzehnten ausgegeben, ohne einen wesentlichen Fortschritt erreicht zu haben. Vielleicht sind die Chemobehandlungen mit weniger unangenehmen Nebenwirkungen, doch das Immunsystem ist trotzdem zerstört. Und eigentlich sollte unser Immunsystem rechtzeitig die Entartung einzelner Zellen entdecken und diese dann auch vernichten. Das E-Book „Endlich ein starkes Immunsystem“ gibt weitere wertvolle Informationen.

Krebs entsteht, wenn sich bei der Zellteilung bestimmte Abschnitte auf den Genen verändern. Jetzt sollte ein intaktes Immunsystem diese Entartung der Zelle als Fremdkörper erkennen und eliminieren. In der Tat passiert es aber, dass mit zunehmendem Alter unsere Reparaturmöglichkeiten verlangsamt reagieren, wie auch der ganze übrige Stoffwechsel, so dass die Erbsubstanz verfälscht weitergegeben wird.

Es gibt verschieden Ursachen, die die Entstehung von Krebs begünstigen. Dazu zählen UV-Strahlen, Tabakgenuss, Chemikalien, ein erhöhter Alkoholgenuss und natürlich eine ungesunde Ernährung, insbesondere die Tatsache, dass wir zu wenig frisches Obst und Gemüse, was natürlich ungespritzt sein sollte, zu uns nehmen. Denn genau diese Chemikalien begünstigen das Entstehen von Krebs. Auch Übergewicht und chronische Infektionen fördern das Entstehen von Krebs-Zellen.

In nur fünf bis zehn Prozent kann man von einer familiären genetischen Belastung reden. Dann ist umso mehr darauf zu achten, alle Faktoren zu verhindern, die die Entstehung von Krebs begünstigen.

Zum Glück ist das Rauchverbot in öffentlichen Räumen inzwischen gesetzlich erreicht worden, doch immer noch sind Kinder im elterlichen Haus passiv dem Rauch ausgesetzt. Rauch verursacht Krebs, das ist eine Tatsache und nicht schön zu reden. Laut Statistik sind in den Industriestaaten ein Drittel aller Krebs-Erkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen. Gegenüber einem Nichtraucher büßt der Raucher 25 Jahre seiner Lebenserwartung ein.

Zu begrüßen wäre es, wenn man gesetzlich verbieten würde, dass in Fast Food Ketten keine Kindergeburtstage mehr ausgerichtet werden dürfen. In diesen zwei Stunden wird zu viel und zu fett gegessen bei fast keiner Bewegung, so dass Übergewicht gefördert wird. Für mich ist es jedes Mal schlimm, zu hören, wie Eltern als Belohnung den Besuch beim goldenen „M“ betiteln. Dem Kind wird vermittelt, dass dieser Besuch etwas ganz Besonderes ist: Aufnahme von ungesättigten Transfetten und indirekt die Voraussetzung für das Entstehen von Krebs. Sie meinen, es sei übertrieben? Nun die Menge macht das Gift.

Aber was macht die Krebszellen so gefährlich?

Sie regen sich selber zur Teilung an und ignorieren die wachstumshemmenden Signale aus der Umgebung. Problematisch wird es, wenn diese bösartigen Zellen über die Blutgefäße in andere Organe eindringen und dort Tochtergeschwülste bilden. Diese Metastasen machen die Situation lebensbedrohlich.

Was kann man nun selber aktiv tun?

  •  Reichlich frisches Obst und Gemüse essen, und damit sind mehr als fünf
    Obst als Vorsorge gegen Krebs
    Obst als Vorsorge gegen Krebs
    © Gleb Semenjuk – Fotolia.com

    Portionen täglich  gemeint.

  •  regelmäßige körperliche Bewegung stärkt das Immunsystem.
  •  Fleisch sollte wieder etwas Besonderes sein, also nur ein-bis zweimal die Woche auf dem Speiseplan stehen.
  •  Dafür sollte es mehr Tiefseefisch geben, wegen seines hohen Gehalts an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die in der Lage sind, Entzündungen zu verhindern.
  • Vermeiden Sie Stress und essen in Ruhe.

    Stress fördert Krebs
    Stress fördert Krebs
  •  Die Speisen schonend zubereiten, damit die Nährstoffe weitestgehend erhalten bleiben. Besonders Vitamin C und die B-Vitamine sind wasserlöslich und sehr hitzeempfindlich.
  •  Verwenden Sie Lebensmittel, die naturbelassen sind, greifen Sie  so wenig wie möglich zu verarbeiteten Lebensmitteln.
  •  Ausreichend frisches Wasser trinken, mindestens 1,5 Liter neben Kaffee und anderen Getränken. Frisches Wasser transportiert Schlackenstoffe ab  und gelangt in die Zellen.
  •  Stärken Sie Ihr Immunsystem und ergänzen die Lücken auf dem Teller mit Nahrungsergänzungen aus hochwertigem Obst und Gemüse, vor allen Dingen mit den Antioxidantien Vitamin C, Vitamin E, Beta Carotin, Selen und Coenzym Q 10. Das Krebsrisiko kann dadurch um 30 % reduziert werden. Für mich ist dieses Argument Grund genug, das Risiko einzuschränken.
  •  Vermeiden Sie Übergewicht
  •  Bleiben Sie Nichtraucher oder hören mit dem Rauchen auf.

Endlich ein starkes Immunsystem – so ist der Titel des E-Books, in dem Sie viele wichtige Details erfahren, um ein ordentliches Immunsystem zu erhalten.

Freie Radikale bedeuten Stress für die Zelle


Freie Radikale sind keine neue politische Gruppierung, sondern  Atome oder Moleküle, denen ein Elektron fehlt, deshalb wirken sie aggressiv.

Freie Radikale bilden sich in unserem Körper durch Rauch, Verschmutzung, Sonnenlicht, aber auch durch Stress. Freie Radikale sind für den Körper notwendig, um eingedrungene Fremdkörper oder Keime unschädlich zu machen. Ein Zuviel an freien Radikalen kann allerdings dem Körper schaden. Deshalb spricht man auch oft von oxidativen Stress.

Diese Moleküle, denen ein Elektron fehlt, sind bemüht anderen Molekülen wiederum ein Elektron zu „stehlen“. Das führt zu einer Kettenreaktion, die unsere Zellen schädigt.

Um sich vor freien Radikalen zu schützen braucht der Körper Antioxidantien, also Gegenspieler dieser Oxidation: Vitamin C, Vitamin E, Selen, Beta Carotin und Coenzym Q10 sind die klassischen Antioxidantien, deshalb auch Radikalfänger genannt. Sie wirken alle auf unterschiedliche Weise, weshalb man sie auch kombiniert als Nahrungsergänzung einnehmen sollte, wenn man davon ausgehen kann, über die Ernährung nicht ausreichend davon mitzubekommen:

Während Vitamin C in den wasserhaltigen Bereichen zur Wirkung kommt und Vitamin E in den fetthaltigen Bereichen die Konzentration der freien Radikale vermindert, fängt das Beta Carotin speziell Sauerstoff-Radikale ab. Coenzym Q10 greift vorbeugend ein, indem es  bereits die Bildung der freien Radikale verhindern kann. Coenzym Q10 ist sogar in der Lage, das verbrauchte Vitamin E wieder zu regenerieren

Durch freie Radikale können nicht nur Zellen zerstört werden, sondern auch der Zellkern mit den Chromosomen, unseren Erbinformationen.

Während man die Vitamine C, Vitamin E, Beta Carotin und Selen über die Nahrung aufnehmen kann, wenn auch nur begrenzt und nicht immer im richtigen Mengenverhältnis, wie der Körper sie benötigen würde, so kann der Körper Coenzym Q10 selber herstellen. Allerdings lässt die Produktion im Alter nach.

Ein gesunder Mensch hat im Durchschnitt 0,85 Mikrogramm Coenzym Q10 pro Milliliter Blut. Bei Leistungssportlern misst man eine Konzentration von 0,60 µg/ml, bei chronischen Erschöpfungszuständen nur noch 0,48 µg/ml, bei chronischem Stress 0,4 µg/ml, bei Herzinsuffizienz nur noch 0,28 µg/ml und bei Tinnitus nur noch 0,26 µg/ml. Also kann jeder selber entscheiden, ab wann er zusätzlich Coenzym Q10 ergänzen mag.



Bedingt durch vermehrte freie Radikale und den dadurch entstandenen oxidativen Stress benötigt unser Körper mehr Energie. Diese vermehrte zusätzliche Energie  steigert natürlich den Coenzym Q10 Verbrauch, warum wir deshalb auch oft bei Stress abgeschlagen sind, müde und erschöpft wirken, uns eben wie erschlagen fühlen. Deshalb wirkt sich Stress auch negativ auf unser Immunsystem aus.

Bringen Sie Ihr Leben in Balance, vermeiden Sie unnötigen Stress, ernähren

Antioxidantien im Obst zerstören die freien Radikale

sich reichlich mit viel frischen Obst und Gemüse, trinken sauberes stilles Wasser, sorgen für ausreichend Bewegung und genügend Schlaf und eignen sich eine positive Lebenseistellung an.

Coenzym Q10 als Energiequelle


Coenzym Q10 oder auch bekannt als Ubichinon kommt in jeder Zelle des menschlichen Körpers vor.

Der Mensch besteht aus Millionen von Zellen und jede einzelne Zelle hat einen Zellkern und in jeder Körperzelle ist das Leben in den Mitochondrien verankert. Das sind die Energiekraftwerke in unseren Zellen. In diesen Kraftwerken wird die Energie, die wir aus den Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen gewinnen zusammen mit Sauerstoff in Adenosintriphosphat (ATP) umgewandelt. Diesen Prozess nennt man auch die Atmungskette.

Die Mitochondrien sind sehr empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen und Viren und gegen jede Art von Sauerstoffradikalen. Einmal verursachte Schäden an der Zellwand oder der Erbsubstanz der Mitochondrien sind nicht mehr umkehrbar.

Deshalb ist Coenzym Q10 auch eher aus dem Bereich Anti Aging aus der  Kosmetik Branche bekannt. Es verhindert die Faltenbildung und wird deshalb in vielen Cremes verwendet. Aber Coenzym Q10 kann noch viel mehr.

Coenzym Q10 ist in der Lage, geschädigte Mitochondrien zu aktivieren.

Der Körper kann Coenzym Q10 selber produzieren, doch die Produktion dieser körpereigenen Substanz lässt mit steigendem Alter immer mehr nach. Im Alter steigt aber auch die Anzahl der freien Radikale, die dann die Haut altern und Krankheiten auftreten lassen. Nur zu gut kennt man den Ausspruch „Mit 40 ist man halt nicht mehr der Jüngste“. Selber wahrnehmen kann man das „fehlende Energieproblem“, indem man die Sachen, die man mit zwanzig locker weggesteckt hat, nun mir vierzig Jahren nicht mehr so einfach bewältigt.

Aber ein Mangel kann auch bedingt sein durch psychische und physische Belastungen und bei erhöhtem antioxidativem Stress. Alkohol und Nikotinkonsum verbrauchen mehr Q10 und bei einigen Stoffwechselerkrankungen wird vermehrt Coenzym Q10 benötigt.

Wissenschaftlich konnte man inzwischen feststellen, dass Coenzym Q10 besonders positive Auswirkungen bei Herz-Kreislauferkrankungen hat, weil im Herzmuskel bis zu 70% des körpereigenen Q10 vorhanden sind. Auch bei Parkinson, Krebsleiden und Alzheimer wirkt sich Coenzym Q10 positiv aus so wie bei einer Parodontitis.

Antioxidantienschutz
Coenzym Q10 unterstützt das Herz

Im Essen finden wir Coenzym Q10 besonders in Sesamsamen, Makrelen, vollwertigen Sojabohnen, Walnüssen, Erdnüssen, Pistazien, Spinat und Brokkoli. Also teilweise in richtigen Kalorienbomben, von denen wir gar nicht so viel verzehren sollten.


Eine Nahrungsergänzung mit Coenzym Q10 kann manchmal sinnvoll sein. Wenn sie mehr als drei der folgenden Fragen mit „JA“ beantworten können, ist eine Substitution sinnvoll:

  1. ist Ihre körperliche Leistungsfähigkeit am Ende?

  2. sind Sie häufig erschöpft und wünschen sich mehr Vitalität?

  3. fühlen Sie sich oft abgespannt und gestresst?

  4. sind Sie oft erkältet?

  5. haben Sie das Gefühl, Ihr Immunsystem ist zu schwach?

  6. sind Sie älter als 40 Jahre?

  7. haben Sie Übergewicht?

  8. treiben Sie viel Sport?

  9. leiden Sie an Diabetes mellitus?

  10. leiden Sie unter Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)?

  11. haben Sie Herz-Kreislauf Beschwerden?

  12. hatten Sie schon mal einen Herzinfarkt?

  13. sind in der Familie Krebserkrankungen bekannt?

Vitamin B12 Mangel wird selten erkannt

Vitamin B12 Mangel wird immer nur mit Blutarmut, genau mit perniziöser  Anämie, in Verbindung gebracht, aber Vitamin B12 kann mehr.

Vitamin B12 ist sehr wichtig. Leider liegt die tägliche Verzehr-Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung seit über 25 Jahren immer noch bei nur 0,003 mg oder 3 µg. Das war mal die Menge, um diese Blutarmut zu verhindern.

Vitamin B12 wirkt bei wesentlich mehr Funktionen mit. Aber dies hat man etwas übersehen.

Vitamin B12 ist verantwortlich für

  • Aufbau von Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern)
  • Abbau des gefäßschädigenden Homocysteins
  • Stabilisierung der Knochen
  • Wachstum und Regeneration der Nervenzellen und von Schleimhäuten
  • Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
  • Aktivieren des Energiestoffwechsels
  • Aufbau der DNA, indem es die Zellteilungsprozesse unterstützt

Bei vitaminreicher Ernährung denkt man immer gleich an Obst und Gemüse. Das ist bei der Versorgung mit Vitamin B12 anders. Es kann ausschließlich über tierische Produkte aufgenommen werden, daher sind auch besonders die Veganer stark gefährdet, einen Vitamin B12-Mangel zu erleiden.

Vitamin B12-Gehalt in 100 g Lebensmitteln:

  • Rinderleber: 65,0 µg
  • Kalbsleber: 60,0 µg
  • Kalbsnieren: 25,0 µg
  • Hering: 11,0 µg
  • Rindfleisch: 5,0 µg
  • Camembert: 3,1 µg
  • Lachs: 2,9 µg

Ein weiteres Problem ist die Verwertung des Vitamin B12, denn obwohl vielleicht genügend Nahrungsmittel aufgenommen werden, die Vitamin B12 enthalten, kommt das Vitamin B12 nicht dort an, wo es gebraucht wird. Grund ist die Störanfälligkeit im Magen. In der Magenschleimhaut befindet sich der Intrinsic Faktor, der das Vitamin B12 (Extrinsic Faktor) durch die Darmwand ins Blut transportiert. Ab dem 60. Lebensjahr wird von diesem Transportfaktor immer weniger produziert, so dass die Aufnahme nicht mehr richtig gewährleistet ist.

Viele Menschen leiden auch bedingt durch permanenten Stress an Magenschleimhautentzündungen oder nehmen Medikamente ein, die die Magensäure binden sollen oder nehmen als Diabetiker bei einem Diabetes Typ 2 das Medikament Metformin ein.

Mangelsymptome von Vitamin B12 treten eher schleichend auf, weil sie oft in ganz andere Richtung interpretiert werden:

  • häufige Infekte
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Konzentrationsschwäche und nachlassende Gedächtnisleistung
  • Schwindel und Unsicherheiten beim Gehen
  • Taubheitsgefühle und Kribbeln an Händen und Füßen ( Achtung Diabetiker!)
  • Aggressivität und Gereiztheit
  • depressive Verstimmungen

 

Wie in einer meiner letzten Beiträge wird auch Vitamin B12-Mangel in Verbindung gebracht mit der Entstehung eines  Alzheimer-Risikos und mit anderen Demenzerkrankungen und Parkinson. Zumindest ist man sich sicher, dass eine optimale Versorgung mit Vitamin B12 bis ins hohe Alter hinein diese Krankheiten verhindern oder zumindest hinauszögern kann.

Stress fördert die Entstehung von Übergewicht und Diabetes?

Übergewichtige Menschen haben es schwer, weil sie oft als „willensschwach“ und „maßlos“ abgestempelt werden. Ab einer bestimmten Kleidergröße kennt auch jeder das Problem, keine attraktiven Kleidungsstücke zu bekommen. Bemerkungen wie „Größe: Drei-Mann-Zelt“ sind wirklich nicht gerade schmeichelhaft.

Übergewicht hat oft zur Folge, dass auch  andere Krankheiten wie Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Diabetes Typ 2 entstehen.

Aber jetzt hat der Hirnforscher und Diabetologe Dr. Achim Peters herausgefunden, dass das Gehirn daran Schuld ist bzw. liegt die Schuld in der Energieversorgung unseres Denkapparates.

Was passiert bei Sport in unserem Körper?

Die Vorteile von sportlicher Bewegung erkennen die meisten leider erst oft zu spät. Man fängt damit an, wenn man muss.

Die Vorteile von sportlicher Bewegung erkennen die meisten leider erst oft zu spät. Man fängt damit an, wenn man muss. So haben zum Beispiel 70% der Menschen Kreuzschmerzen, zum Glück oft harmlose Ursachen. Doch Schonung ist hier genau falsch. Durch gezielte sportliche Muskelübungen können die Rückenmuskeln  gestärkt werden, was die Beschwerden verhindern oder zumindest verbessern könnte.

Auch bei der so oft leichten essentiellen Hypertonie (Bluthochdruck ohne organische Ursache) kann Ausdauersport Wunder wirken, so dass die Betroffenen keine Medikamente zur Blutdrucksenkung benötigen. In vielen Studien konnte man feststellen, dass sich der obere, systolische Blutdruckwert um 7-10 mmHg oder sogar noch mehr senken ließe, wenn die sportliche Aktivität regelmäßig ausgeübt werden würde. Aber wie bei so vielen Dingen, bemerkt man eine Verbesserung nur bei Regelmäßigkeit. Ab und zu etwas Sporteln bringt nichts. Es sollten schon mindestens dreimal die Woche für 30 bis 40 Minuten Ausdauersportarten betrieben werden. Geeignet sind da Sportarten wie Nordic Walking, Wandern, Radeln, Schwimmen, Joggen und Golfen. Zu allerletzt würde auch der Heimtrainer genügen, wenn man erst spät nach Hause kommt und keine Lust mehr verspürt, in die Dunkelheit zu gehen.

Aber es passiert noch mehr im Körper:

Die Durchblutung wird verbessert, das Herzinfarktrisiko senkt sich, eine bessere Konzentration und gesteigerte Lernfähigkeit wird erreicht, Stress kann besser abgebaut werden, eine bessere Fettverbrennung findet statt, entzündungshemmende Botenstoffe werden freigesetzt, man bekommt stabilere und dichtere Knochen, die Gelenkknorpel werden besser mit Nährstoffen versorgt, so dass der Verschleiß nicht so heftig ist und zuletzt erreicht man eine bessere Kondition, die im Alltag immer hilfreich sein kann.

Was hindert eigentlich jemanden daran, Sport zu treiben?

Laut Umfrage der GfK Marktforschung im Januar und Februar 2011 gaben  889  befragten Personen Folgendes als Gründe an:

1.      Bequemlichkeit 50,7 %

2.      keine Zeit 28,8 %

3.      Müdigkeit 25,6 %

4.      fehlender Spaß 22,6 %

5.      Gesundheitsprobleme 18,9 %

6.      Alter 18,5 %

7.      Verletzungsangst 5,7 %

Also den inneren Schweinhund überwinden und auf zu mehr Bewegung. Unser Körper dankt es uns.