Insulinanpassung bei Sport

Insulinanpassung bei Diabetes und Sport ist unumgänglich

Ich habe mich entschieden, auch das bodykey by NUTRILITE™ Programm zu machen, weil ich abnehmen möchte.

Nachdem mein Mann so tolle Erfolge erzielt hat, in einem Vierteljahr über 14 Kilo abgenommen, habe ich mich entschieden, auch meinen Pfunden den Garaus zu machen. Allerdings ist es bei mir als insulinpflichtigen Diabetiker mit etwas mehr Überlegungen verbunden. Ich muss meine Insulindosis zu dem  zusätzlichen Sport anpassen.

Insulinanpassung bei Sport ist sinnvoll, wenn man nicht unnötig mehr essen will.

Im Grunde bin ich keine große Sportkanone, ich walke ab und zu und gehe auch mal schwimmen. Diese sportlichen Betätigungen konnte ich mit meiner Insulinanpassung  immer gut in den Griff bekommen.

Aber bei diesem neuen Ernährungsprogramm, wo der Mensch und sein Lebensstil im Mittelpunkt stehen und nach den persönlichen Genen  ein Plan erstellt wird, wird erwartet, dass man Ausdauersport (wie zum Beispiel Walking, Schwimmen, Crosstrainer, Laufband oder  Nordic Walking) und Kraftsport mit in den Tagesablauf einbezieht.

Ganz klar, denn ohne Bewegung wird man vielleicht ein bie zwei Kilogramm abnehmen, doch dann steht das Gewicht wieder auf der Stelle.

Und den Jo-Jo Effekt kennt auch jeder, dass man anschließend wieder mehr Gewicht auf die Waage bringt, als was man vorher an Gewicht verloren hat. Im Grunde waren es nur Wasserverlust und Muskelabbau. 🙁

Aber wenn man erste einmal auf den Geschmack gekommen ist, sich mehr sportlich zu betätigen, macht es richtig Spaß. 😉

Heute Vormittag habe ich eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer trainiert und hatte eine Pulsfrequenz von 145 Schlägen pro Minute, ich als Schreibtischhocker musste mich also ganz schön  anstrengen.

Danach lief ich noch 20 Minuten auf dem Laufband. Während dieser Zeit hatte ich die Pumpe komplett abgelegt und das war eine gute Entscheidung gewesen, wie sich anschließend herausstellte.  Eine Insulinanpassung durch Basalratensenkung auf 50% wäre noch zu viel Insulin gewesen. Die Blutzuckermessung ergab einen Wert von 68 mg/dl. 😉

Mit wurde mal wieder bewusst, wie sehr Muskelarbeit  die Zuckerverbrennung anregt.
Insulinanpassung bei Sport ist wichtig
Vom Nordic Walken war ich bereits gewohnt, dass ich für eine Stunde eine  Insulinanpassung mit der Pumpe erreiche, indem ich  mit einer  Basalratensenkung  auf 50% gut zu Recht komme, ohne dass ich extra dazu essen muss.
Voraussetzung ist ein optimaler Blutzuckerausgangswert zwischen 130 mg/dl und 180 mg/dl. Der letzte Essensbolus sollte länger als drei Stunden zurückliegen, dass man davon ausgehen kann, die Hauptwirkung des Insulins ist vorbei.
Das ist natürlich je nach Bolus Menge und Kohlenhydrataufnahme sehr unterschiedlich. Mit diesem Konzept bin ich immer sehr gut gefahren.

Am Nachmittag wollte ich es wissen und bin noch einmal zwei Stunden Rad gefahren. Zu Beginn hatte ich einen Wert von 65 mg/dl  gemessen, mit dem ich nicht hätte starten können. Ich stellte die Basalrate auf 70% und aß drei zusätzliche Broteinheiten vor dem Start, die guten alten Sport BEs. Ich wusste, es wird anstrengend, weil es zuerst bergauf ging.

Nach einer ¾ Stunde hatte ich einen Blutzuckerwert von 66 mg/dl und senkte mit der  Insulinanpassung meine Basalrate weiter auf 50% ab.

Ein schlanker Mensch  hätte  genügend dazu essen können, aber ich will ja Gewicht verlieren und nicht zusätzlich mehr essen.  Allerdings verließ mich meine Kraft in den Beinen, so dass ich trotzdem nach zehn Minuten zwei Broteinheiten Traubenzucker zu mir nehmen musste, um überhaupt den Berg herauf zu kommen.  😉

Als ich am Ziel angekommen war konnte ich einen Wert von 130 mg/dl messen.
Ich war begeistert mit meiner Insulinanpassung, dass ich ohne größere Hypoglykämie mein Ziel erreicht habe und nicht viele Kohlenhydrate zusätzlich essen musste.

Mit der Routine kommt die Übung und wenn meine Muskeln mehr an den Sport gewöhnt sind, wird es eine erneute Insulinanpassung geben.

Jeder Mensch reagiert anders auf Sport, je nachdem ob man trainiert ist oder so wie ich erst einmal  beginne zu starten.

Was für einen gesunden Menschen völlig einfach abläuft, bedarf beim Diabetiker eine genaue Planung und eine gute Insulinanpassung, um keine extremen Zwischenfälle zu erwarten.

Ich kann auf jeden Fall verstehen, dass Extremsportler ohne eine kontinuierliche Glukosemessung, CGM nicht auskommen, denn ein ständiges Blutzuckermessen hält auf und wäre auf Dauer sehr belastend.

Proteinpulver

Proteinpulver alternativ zum Eiweiß ist ein wichtiger Baustein für den Stoffwechsel.

Proteinpulver liefert die wichtigen Aminosäuren.

Nach dem Verzehr von eiweißhaltiger Nahrung zerlegt unser Verdauungsapparat das angelieferte Protein in Aminosäuren. Diese treten dann durch die Darmwand in das Blut über, werden in der Leber neu aufgebaut und erneut mit dem Blut zu den entsprechenden Körperzellen befördert. Den Körperzellen steht es frei, die Aminosäuren aufzunehmen, denn es entscheidet die Nachfrage darüber, welche Kombinationen zur Zellneubildung oder Zellreparatur benötigt werden oder welche Aminosäuren zum Aufbau von Enzymen, Antikörpern oder Hormonen benötigt werden.

Ein hochwertiges Proteinpulver  ist  also nicht nur für den so bekannten Muskelaufbau notwendig sondern spielt auch eine entscheidende Rolle im Hormonhaushalt und Immunstoffwechsel.

Fehlt  eine bestimmte Aminosäure, so wird die Verfügbarkeit der anderen Aminosäuren im gleichen Verhältnis gemindert. Deshalb kommt es nicht auf die Menge sondern auf die Qualität der Aminosäuren an.

Die Qualität wird mit dem PDCAAS-Wert gemessen.

PDCAAS  steht für Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score und ist ein Maß zur Bewertung der Proteinpulver-Qualität von 0-1, basierend auf dem Aminosäuren-Bedarf und der Fähigkeit, das Eiweiß zu verdauen. Das bedeutet, dass ein Proteinpuver mit Wert 1 zu 90% verdaulich ist und dass reichlich Aminosäuren für den Erhalt der Muskelmasse und zur Vorbeugung von Muskelschwäche und Ermüdung zur Verfügung stehen.

Proteinpulver als Eiweißersatz aus Fleisch
Protein aus Fleisch liefert viel Kalorien und Fett

Bei Protein denkt man unwillkürlich an Eiweiß, also an Fleisch, Geflügel, Milchprodukte und Käse. Aber da haben wir nicht nur das Eiweiß sondern auch viel Fett und Kalorien. Wenn man damit etwas sparsamer umgehen will, kommen die essentiellen Aminosäuren auf jeden Fall zu kurz, besonders während einer Diät. Deshalb ist es genau zu dieser Zeit sinnvoll, ein hochwertiges Proteinpuler, wie zum Beispiel das All Plant Proteinpulver von NUTRILITE™ zu ergänzen. Hier handelt es sich um ein pflanzliches, cholesterinfreies Proteinpuvler aus Soja, Weizen und Erbsen mit einem PDCAAS-Wert von 1, dem höchsten Wert auf der Skala.

Nur Soja bietet alle essentiellen Aminosäuren, deshalb ist diese Quelle sehr wertvoll. Ideal für jeden Vegetarier oder Veganer und einfach in Säfte oder ins Essen zu streuen, es ist völlig geschmacksneutral.

Unser Körper kann überschüssiges Protein nicht speichern, deshalb ist eine tägliche Aufnahme  erforderlich. Im Körper muss ein bestimmtes Niveau erhalten bleiben, um die Vitalfunktionen zu unterstützen.

Bei normaler Aktivität benötigt man 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Besondere Situationen sind Schwangerschaft und Sport, wo auch durchaus mehr Protein zugeführt werden kann. Extremsportler nehmen 1,4 g Protein /kg KG zu sich.




Abnehmtipps von Christine Spörer

Abnehmtipps gibt es wie schon angedeutet genug: heute geht es um den SPORT

Sport zählt unbedingt zu den Abnehmtipps
Sport zählt unbedingt zu den Abnehmtipps

Die Vorteile von sportlicher Bewegung erkennen die meisten leider erst oft zu spät. Man fängt damit an, wenn man muss. So haben zum Beispiel 70% der Menschen Kreuzschmerzen, zum Glück oft harmlose Ursachen. Doch Schonung ist hier genau falsch. Durch gezielte sportliche Muskelübungen können die Rückenmuskeln  gestärkt werden, was die Beschwerden verhindern oder zumindest verbessern könnte.

Doch jetzt geht es nicht um die Sportübungen bei Rückenproblemen sondern als notwendige Begleiterscheinung beim Abnehmen. Die Bewegung oder sogar den Sport als Krafttraining muss man deshalb unbedingt zu den Abnehmtipps zählen.

Und ich muss gleich jedem die Illusion nehmen, der glaubt, es gibt ein Zaubermittel beim Abnehmen ohne eigenes aktiv werden. Sport ist enorm wichtig und zählt zu den wichtigsten Abnehmtipps.

Bleiben Sie dabei, auch wenn das Wunschgewicht erreicht wurde. Vielleicht suchen Sie sich einen Partner, der ähnliche Ziele verfolgt. Wenn man sich verabredet hat zum Laufen, lässt man es nicht so leicht ausfallen, als wenn man alleine losgehen müsste.

Aber warum kann man sich so schlecht aufraffen? Was hindert eigentlich jemanden daran, Sport zu treiben?

Jeder Zweite gibt die Bequemlichkeit als Grund an. Beim Abnehmen kann man sich als Belohnung ein Bild seines Endziels irgendwo aufhängen, damit  man sich leichter überwindet, sich zu bewegen. Ein Drittel der Menschen hat angeblich keine Zeit, wobei man genau weiß, dass es im Grunde „keine Lust“ bedeutet. Und jeder vierte gibt an, zu müde zu sein oder keinen Spaß am Sport zu haben. Deshalb suchen Sie sich eine Sportart, die zu Ihnen passt und der Spaß macht.

Was passiert eigentlich im Körper, wenn wir uns sportlich betätigen:

Die Durchblutung wird verbessert, das Herzinfarktrisiko senkt sich, eine bessere Konzentration und gesteigerte Lernfähigkeit wird erreicht, Stress kann besser abgebaut werden, eine bessere Fettverbrennung findet statt, entzündungshemmende Botenstoffe werden freigesetzt, man bekommt stabilere und dichtere Knochen, die Gelenkknorpel werden besser mit Nährstoffen versorgt, so dass der Verschleiß nicht so heftig ist und zuletzt erreicht man eine bessere Kondition, die im Alltag immer hilfreich sein kann.

Und beim Abnehmen ist auf jeden Fall die bessere Fettverbrennung wichtig.hanteln

Bedenken Sie, dass tägliches wiegen nicht sinnvoll ist und dass beim Muskelaufbau sich vielleicht optisch nichts an der Waage verändert, aber trotzdem Fett abgebaut wurde. Muskeln sind schwerer als Fett.

Dieser Video über Fitness-Lösungen ist eine super Ergänzung zu Ihrem heutigen Wissen. Hier klicken und ansehen…

Eine sehr wichtige Information  möchte ich nicht unerwähnt lassen. Beim Abnehmen benötigt man unbedingt genügend konjugierte Linolsäure.

Das wird einer meiner nächsten Abnehmtipps.

Kein Freund von Fitness-Studios?

Jeder weiß, wie wichtig Bewegung ist. Es beugt Übergewicht vor und stärkt das Herz- Kreislaufsystem. Und sich fit zu fühlen bis ins hohe Alter ist der Wunsch eines jeden Menschen. Aber was macht  man, wenn man nicht regelmäßig in einen Sportverein gehen kann oder kein Studio besuchen will? Nun der Alltag bietet genug Möglichkeiten, sich zu bewegen und allmählich kann man die täglichen Übungen auch steigern.

  • lassen Sie öfter das Auto stehen und gehen zu Fuß. Wenn der Schnee verschwunden ist bietet sich auch Radfahren an

  • wer mit dem Bus zur Arbeit fährt, kann eine Station früher aussteigen und mehr laufen. Auch beim täglichen Einkauf muss man nicht direkt am Eingang parken. Man parkt weiter hinten und muss länger laufen, um zum Eingang zu kommen und später den Einkaufswagen wegzubringen.

  • meiden Sie Aufzüge und Rolltreppen, benutzen Sie die Treppen

  • Altglas und Altpapier wird in vielen Orten gesammelt. Aber man muss nicht größere Mengen mit dem Auto am Wochenende entsorgen. Kleinere Mengen regelmäßig mit einem Sparziergang verbunden im Container entsorgen.

  • daraus kann später ein regelmäßiger Sparziergang werden, auch wenn man keinen Hund hat.

  • fangen Sie leicht an und verabreden Sie sich mit einem „Leidensgenossen“. Walken oder Joggen zu zweit macht mehr Spaß und man bleibt disziplinierter. Bei Verabredungen wird seltener der Termin verschoben, als wenn man für sich alleine einen Lauftermin ausmacht.

  • auch Tanzen ist Sport. Wie wäre es mit einem Tanzkurs? Man lernt sogar noch neue Leute kennen.

Setzen Sie sich nicht unter Druck und tun Sie das, was Ihnen Spaß macht, damit man bei der kleinsten Gelegenheit nicht sofort entmutigt ist. Sie werden feststellen, dass Ihre Kondition immer besser wird und damit auch mehr Spaß an der Bewegung kommt. Denn alles was einem schwer fällt, macht zu Anfang keinen Spaß.

Bedenken Sie, wenn Sie sich bewegen wollen, um Gewicht zu verlieren, dass Sie sich nicht täglich auf die Waage stellen, einmal wöchentlich reicht aus. Denn mehr bewegen bedeutet auch Muskelaufbau und auf der Waage sieht man anfangs keinen Gewichtsverlust, obwohl sie Fett verbrannt haben. Muskelgewebe ist schwerer als Fettgewebe.

Sportliche Aktivitäten wirken manchmal besser als Medikamente

Regelmäßige Bewegung ist wichtig und gesund. Aber warum tun sich so viele Menschen damit so schwer, es umzusetzen? In Ausreden sind wir alle nicht verlegen. Aber egal in welchem Alter man anfängt, es ist nie zu spät.

Regelmäßige Bewegung ist wichtig und gesund. Aber warum tun sich so viele Menschen damit so schwer, es umzusetzen?

  • ich habe keine Zeit
  • allein macht es keinen Spaß
  • beim Laufen bekomme ich immer Seitenstechen

In Ausreden sind wir alle nicht verlegen. Aber egal in welchem Alter man anfängt, es ist nie zu spät. Allerdings sollte man langsam beginnen, wenn man sehr lange unsportlich war. Frustrieren Sie sich nicht selbst, indem Sie Ihre Ziele zu hoch stecken und es sicher ist, dass Sie scheitern werden.

Laut einer Umfrage im Januar und Februar 2011 bei 1063 Befragten ab 14 Jahren waren es die verschiedensten Gründe, warum Sport getrieben wird. Mehrere Antworten waren möglich:

1.      aus gesundheitlichen Gründen gaben 78,8 % an

2.      aus Spaß an der Sache 57,9 %

3.      als Vorbeugung 36 %

4.      um Stress abzubauen treiben 28,3 % Sport

5.      um Kontakte zu knüpfen 26,8 %

6.      für eine bessere Figur 23,3 %

7.      um an Wettkämpfen teilzunehmen sind es noch 16,5 %

8.      auf Grund  eines ärztlichen Rates treiben 15,4 % Sport

Quelle: GfK Marktforschung

Aber ist es nicht traurig, dass mehr als Dreiviertel aller Befragten  erst mit Sport oder Bewegung beginnen, wenn gesundheitliche Probleme aufgetreten sind?

Es ist längst erwiesen, dass durch Bewegung Schmerzen nachlassen oder sogar verschwinden und dass der Körper belastbarer wird und der Bedarf an Medikamenten dadurch sinkt.

Wenn man mal vom Muskelkater absieht, hat Sport auch keine Nebenwirkungen.