Selen als Krebsschutz

Selen gehört zu den essentiellen Spurenelementen.

Selen ist ein hervorragender Krebsschutz, da es antioxidativ wirkt.

Wir  benötigen nur sehr wenig davon, nämlich im Mikrogramm Bereich.

1 Mikrogramm sind 0,001 Milligramm.

Essentiell bedeutet aber auch, dass wir es täglich und regelmäßig mit der Nahrung aufnehmen müssen und der Körper es nicht selber herstellen kann.

Es ist lange bekannt, dass Selen ein hervorragender Schutz gegen Krebserkrankungen ist und wird daher auch in der Onkologie längst eingesetzt.

Als tägliche Zufuhr werden immer 0,8-1 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht angegeben, was bedeutet, man würde im Durchschnitt als Erwachsener 30-70 Mikrogramm aufnehmen.

Dieser Normwert ist viel zu niedrig. Um in einem sicheren Bereich zu sein, sollte der Wert zwischen 120 und 160 Mikrogramm liegen.

Tatsächlich aber ist die Selen Aufnahme in Deutschland bei 10 – 20 Mikrogramm. Somit sind 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung unterversorgt mit Selen.
Kein Wunder, wenn dann die Zahl der Krebserkrankungen stetig zunimmt. 🙁

Selen schützt vor Zellentartung
Selen kann Zellen schützen vor Angriffen

Selen wirkt antioxidativ. Diese antioxidative Wirkung schützt unsere Körperzellen, und speziell unsere Erbinformation (DNS) vor den Angriffen freier Radikaler und damit vor Entartung und stärkt unsere Immunabwehr.

In einer Studie der Harvard-Universität konnte festgestellt werden, dass von den 34.000 teilnehmenden Männern ein 63% geringeres Risiko bestand, an Prostatakrebs zu erkranken, wenn der Selenspiegel im Blut über 14o Mikrogramm betrug. Das Lungenkrebsrisiko sank um 40 Prozent und Darmkrebs um 58 Prozent.

Die Bioverfügbarkeit von Selen im Körper wird deutlich verbessert, wenn zusätzlich auch ausreichend Vitamin A, C und E zu sich genommen werden. Vitamin E und Selen wirken synergistisch, das heißt die Wirkung beider Stoffe verstärkt sich.

Sehr gute Selen Quellen sind tierisches und pflanzliches Eiweiß wie zum Durchfall wegen rohem Fleisch Beispiel Innereien, Fisch und Fleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse.
Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft stammen, wo keine schwefelhaltigen Düngemittel verwendet werden.

Die Fähigkeit von Selen, Schwermetalle im menschlichen Körper zu binden, ist besonders wertvoll. Im Boden ist es eher von Nachteil, denn wenn Selen eine Verbindung mit Schwermetallen aus dem Boden eingeht, entsteht ein schwerlöslicher Komplex, der von den Pflanzen nicht mehr verwertet und aufgenommen werden kann und somit sind diese Nahrungsmittel für uns Menschen nicht mehr als Selen Quelle dienlich.

Generell ist Deutschland nicht nur wegen der Schwermetalle im Boden ein Selenmangelgebiet. Auch die Überdüngung unserer Böden und saurer Regen sorgen für eine zu geringe Selenkonzentration.

Eine empfohlene dauerhafte höchste Dosierung liegt bei 300 Mikrogramm und wird von der Lebensmittelbehörde EFSA als völlig sicher angesehen. Es gibt Studien, wo mit 800 Mikrogramm ohne Nebenwirkungen gearbeitet wurde.

Man tut gut daran, seine Nahrung mit Selen zu ergänzen, denn höhere Mengen sind über eine normale Ernährung nicht zu decken.

Selen unterstützt das Immunsystem

Selen zählt man zu den Spurenelementen, weil wir über die Nahrung nur geringe Spuren aufnehmen müssen.

Selen nimmt in der Onkologie einen immer stärkeren Stellenwert ein und wirkt auch wachstumshemmend auf neue Krebszellen.

Seit Jahren zeigt sich in der Onkologie, dass Selen die Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie reduziert. Es ist nur logisch, dass Medikamente mit einer starken Wirkung auch erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Die wohl unangenehmsten Nebenwirkungen sind die Übelkeit und das Erbrechen. Da die Zytostatika schnell wuchernde Zellen angreifen, sind natürlich auch andere schnell wachsende Körperzellen in Mitleidenschaft gezogen. Das sind vor allen Dingen die Zellen, die für die Blutbildung verantwortlich sind, die Zellen für das Wachstum der Schleimhäute und der Haarbälge sowie die Zellen, aus denen sich die Nägel bilden.

Die Krebserkrankungen nehmen immer mehr zu, so dass es nur logisch ist, dass das Immunsystem nicht richtig reagieren kann, um Krebszellen zu bekämpfen, wenn Selen fehlt.

In Amerika haben die Krebserkrankungen die Herz-Kreislauferkrankungen bereits überholt. Ohne Selen kann die volle Abwehrleistung nicht entfaltet werden.

Es ist wissenschaftlich eindeutig bewiesen, dass Menschen mit einer ausreichendenden Versorgung an Selen seltener an Krebs erkranken als Menschen mit Selenmangel. 😉

Selen wird in der Onkologie eingesetzt
In der Onkologie wird Selen erfolgreich eingesetzt

Selen wurde zwar als Spurenelement schon 1957 anerkannt, es dauerte allerdings noch einige Jahrzehnte bis seine Lebensnotwendigkeit für uns Menschen in der medizinischen Praxis umgesetzt wurde.
Wie immer stehen sich Medizin und Ernährungslehre im Weg. Oder sollte man lieber sagen, dass die Pharmaindustrie wenig Interesse daran hat, Krankheiten durch entsprechende Ernährung zu behandeln?

Die tägliche Zufuhr schätzt man bei 0,8-1 μg pro Kilogramm Körpergewicht, was bedeutet, man würde im Durchschnitt als Erwachsener 30-70 µg aufnehmen. Die tatsächliche tägliche Selenaufnahme des Durchschnittsdeutschen liegt etwa bei 15–20µg.

Demnach sind also 70% bis 80% der Bevölkerung in Deutschland selenunterversorgt. Dies liegt insofern nahe, weil Deutschland als Selenmangelgebiete gilt. Auf Grund von Überdüngung, ausgelaugten Böden, saurem Regen und der Schadstoffbelastung durch Schwermetalle finden sich nur geringe Selenkonzentrationen in den Böden, diese wiederum verursachen geringe Selengehalte bei sämtlichen Agrarprodukten.

So kann es auch beim letzten Glied in der Nahrungskette, beim Menschen, zu Selenunterversorgung kommen. Durch die Nahrungsmittelzubereitung, insbesondere durch Kochprozesse, treten zusätzliche Selenverluste von 40–60 Prozent auf.

Natürliche Quellen für Selen sind Schweinefleisch und Innereien, weil es den Tieren zu gefüttert wird, Fisch, Eier, aber auch Kokosnüsse und Nüsse aus Brasilien, da sie auf selenhaltigem Boden gepflanzt werden.

Erhöhten Bedarf an Selen haben:

  • ältere Menschen,
  • Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit (die Muttermilch enthält bei 85% der stillenden Mütter weniger als 5µg Selen/l, optimal wären mehr als 10µg/l).
  • Leistungssportler,

Stress, Umweltbelastungen, chronische Erkrankungen oder Immunstörungen lassen den Bedarf drastisch ansteigen.

Folgende Bedingungen lassen ein Defizit zusätzlich entstehen, wodurch man ab einem gewissen Alter in einen Teufelskreis gerät:

  • Regelmäßiger Alkoholkonsum,
  • chronische Erkrankungen,
  • Entzündungen an den inneren Organen
  • Entzündungen an den Gelenken erhöhen den Selenverbrauch
  • gesteigerter Bedarf bei Leber-, Bauchspeichelerkrankungen
  • Immunerkrankungen benötigen mehr Selen

Heute ist es wissenschaftlich erwiesen, dass ein Defizit an Selen einhergeht mit vielen Gesundheitsstörungen wie Infektanfälligkeit, Herz-Kreislauferkrankung, Krebserkrankungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcera, Rheuma und Diabetes.

Selen ist aber auch hilfreich bei der Belastung mit Schwermetallen (Blei und Cadmium im Wasser, Amalganfüllungen), aber auch bei Zigarettenrauch. Selen hilft nicht nur vor Schwermetallen zu schützen sondern hilft auch beim Abbau im Körper. 😉

Menschen mit Immunschwäche leiden öfter an wiederkehrende Herpesinfektionen, Gürtelrose oder auch Muttermundveränderungen bei der Frau. Bei derartigen Immunschwächen hilft Selen hervorragend. Die therapeutische Einnahme ist sicherlich nicht über Nahrungsmittel zu erreichen, sondern sollte über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel substituiert werden.

Schaut man sich die Symptome bei Selenmangel an, so findet man sich mit Sicherheit wieder, denn davon ist fast jeder irgendwo betroffen. Leider denkt man nicht daran, Selen zuzuführen, weil diese Gesundheitsprobleme sich viel teurer über die Pharmazie zu bedienen sind. 🙁

  • Müdigkeit
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Haut- und Schleimhautveränderungen
  • Burnout-Syndrom

Grippeimpfung wieder im Gespräch

Grippeimpfung wird immer wieder empfohlen

Grippeimpfung ist jedes Jahr erneut im Gespräch, weil man sich vor der Erkältungswelle schützen soll.

Eine  erneute Erkältungswelle geht um, so kann man es momentan im Radio hören, und Grund dafür soll sein, dass zu wenig Menschen die Grippeimpfung haben machen lassen.

Grippeimpfung von Ärzten jedes Jahr erneut empfohlen
Grippeimpfung von Ärzten jedes Jahr erneut empfohlen

Da kann ich ja nur laut lachen. Jedes Jahr wird erneut darauf hingewiesen, dass chronisch Kranke und  ältere Menschen die Grippeimpfung durchführen sollten. Ich lehne jedes Jahr dankend ab, weil nur die Pharmaindustrie davon profitiert.

Mein Tipp: Stärkung  des Immunsystems, damit beim Anflug der ersten Viren ein gestärktes und intaktes Immunsystem leichter damit fertig wird.

Leider ist das bei den meisten Menschen nicht der Fall. Diejenigen, die ein schwaches Immunsystem haben, bekommen nach der Grippeimpfung mit Sicherheit einen grippalen Infekt, weil die Grippeimpfung das Immunsystem noch mehr herunterfährt. Leider werden die Nebenwirkungen von Impfungen immer ganz banal heruntergespielt und nur mit „Rötungen, Schwellungen an der Einstichstelle, Temperaturerhöhung, Kopfschmerzen und allgemeinem Krankheitsgefühl“ bezeichnet. Zwar werden drastischere Nebenwirkungen nicht verschwiegen, aber als Einzelfälle von 1 zu 1.000.000 geschildert, dass man natürlich annimmt, nie gerade der Eine von einer Millionen sein zu müssen.

Der berühmte griechische Arzt Hippokrates sagte: „Deine Nahrung soll deine Medizin sein.“ Das kann man von unserer heutigen Nahrung nicht mehr behaupten. Unser Essen ist heute generell so verarbeitet, dass der Nährwert gelitten hat (homogenisiert, blanchiert, pizza-essen2sterilisiert, bestrahlt, ausgemahlen und mit Konservierungsstoffen verarbeitet). Oft wird der Geschmack anschließend wieder über E-Stoffe zugeführt. Das mag vielleicht schmecken, kann aber niemals gesund sein. Deshalb hört man ständig „ Mich hat’s erwischt“

Wichtig ist, dass unser Stoffwechsel ein großes Angebot an allen lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen und Enzymen und Ballaststoffen bekommt. Und es kann nicht schaden, wenn man von allen etwas mehr zu sich nimmt, als uns die DGE vorgibt, was notwendig sei. diese Daten stammen aus den 60er Jahren und sind längst überholt, weil sie nicht die Folgeerkrankungen nach Jahren mit einbeziehen.

Unser Körper muss in der Balance bleiben, und genau das fällt heute jedem schwer. Auf der einen Seite der Waagschale sind Stress, einseitige Ernährung, Medikamente, zu wenig Bewegung und Ruhephasen an der Tagesordnung, so dass die Waagschale stark nach unten gezogen wird. Deshalb müssen Sie sich bemühen, die Menge der Vitalstoffe auf der anderen Seite zu optimieren, um die Waagschale in die Höhe zu treiben.

Würden wir über die Ernährung ausreichend Vitamin C, E und A und die Spurenelemente Zink und Selen aufnehmen, wäre unser Immunsystem bestens gewappnet und niemand müsste eine Grippeimpfung durchführen.

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Aber schaffen wir eine Optimierung der Lebensweise? Vollwertkost zu sich nehmen, für regelmäßige Bewegung und Entspannung sorgen?

Was bedeutet jetzt vollwertige Ernährung? Sie  unterstützt enorm unser Immunsystem und sollte vorwiegend pflanzlich sein, ergänzt durch zweimal pro Woche Fisch. Wenn man unbedingt will, kann man zweimal pro Woche Fleisch essen. Die pflanzlichen Substanzen enthalten Inulin und Oligofruktose, die  das Wachstum gesunder Darmbakterien anzuregen scheinen und über diesen Weg ein gesundes Immunsystem unterstützen.

In den sechziger Jahren hat Professor Linus Pauling, der zwei Nobelpreise für seine Arbeiten erhielt, ein auf optimaler Ernährung aufbauendes Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten entwickelt. Er erkannte, dass viele Krankheiten durch ein Ungleichgewicht oder Fehlen von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren und Enzymen entstehen oder aus diesen Gründen nicht ausheilen können.

Daher ist es gar nicht so verkehrt, zu vernünftigen Nahrungsergänzungen in solchen Zeiten verstärkt zurückzugreifen. Davon gibt es keine Nebenwirkungen und unser Immunsystem kann den Kampf mit den Grippeviren aufnehmen.

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Selen als Spurenelement nicht unwichtig

Selen zählt man zu den Spurenelementen, weil wir über die Nahrung nur geringe Spuren aufnehmen müssen.

Selen wurde zwar als Spurenelement schon 1957 anerkannt, es dauerte allerdings noch einige Jahrzehnte bis seine Lebensnotwendigkeit für uns Menschen in die medizinische Praxis umgesetzt wurde.

Wenn uns diese geringen Mengen von Selen fehlen, kommt es zu gesundheitlichen Problemen. Es ist trotz geringer Menge unverzichtbar, damit unser Stoffwechsel und unser Immunsystem funktionieren, wir besser mit Stress umgehen können und Umweltverschmutzungen und Krankheiten uns nicht so zu schaffen machen.

Es hat entgiftende Wirkung und wirkt wie Vitamin E ebenfalls antioxidativ und hat immunmodulierende Funktionen. Selen ist Bestandteil wichtiger Enzyme, deren Aufgabe es ist, den Körper vor der Wirkung schädigender Moleküle, wie Schwermetalle und freie Radikale, zu schützen.

Die tägliche Zufuhr schätzt man bei 0,8-1 μg pro Kilogramm Körpergewicht, was bedeutet, man würde im Durchschnitt als Erwachsener 30-70 µg aufnehmen. Die tatsächliche tägliche Selenaufnahme des Durchschnittsdeutschen liegt etwa bei 15–20µg. Demnach sind also 70% bis 80% der Bevölkerung in Deutschland selenunterversorgt. Dies liegt insofern nahe, weil Deutschland als Selenmangelgebiete gilt. Auf Grund von Überdüngung, ausgelaugten Böden, saurem Regen und der Schadstoffbelastung durch Schwermetalle finden sich nur geringe Selenkonzentrationen in den Böden, diese wiederum verursachen geringe Selengehalte bei sämtlichen Agrarprodukten. So kann es auch beim letzten Glied in der Nahrungskette, beim Menschen, zu Selenunterversorgung kommen. Durch die Nahrungsmittelzubereitung, insbesondere durch Kochprozesse, treten zusätzliche Selenverluste von 40–60% auf.

Natürliche Quellen sind Schweinefleisch und Innereien, weil es den Tieren zugefüttert wird, Fisch, Eier, aber auch Kokosnüsse und Nüsse aus Brasilien, da sie auf selenhaltigem Boden gepflanzt werden.

Erhöhten Selenbedarf  haben

  • ältere Menschen,
  • Leistungssportler,
  • Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit (die Muttermilch enthält bei 85% der stillenden Mütter weniger als 5µg Selen/l, optimal wären mehr als  10µg/l).

Stress, Umweltbelastungen, chronische Erkrankungen oder Immunstörungen lassen den Bedarf  drastisch ansteigen.

Folgende Bedingungen lassen ein Defizit  zusätzlich entstehen, wodurch man ab einem gewissen Alter in einen Teufelskreis gerät:

  • Regelmäßiger Alkoholkonsum,
  • chronische Erkrankungen,
  • Entzündungen an den inneren Organen
  • Entzündungen an den Gelenken erhöhen den Selenverbrauch.
  • gesteigerter Bedarf bei  Leber-, Bauchspeichelerkrankungen
  • Immunerkrankungen benötigen mehr Selen

Heute ist  es wissenschaftlich erwiesen, dass ein Selendefizit einhergeht mit vielen

Selen in der Medizin
Selen wird in der Krebstherapie erfolgreich eingesetzt

Gesundheitsstörungen wie Infektanfälligkeit, Herz-Kreislauferkrankung, Krebserkrankungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, Rheuma und Diabetes.

Gerade die Krebserkrankungen nehmen immer mehr zu, so dass es logisch ist, dass ein Immunsystem nicht richtig reagieren kann, um Krebszellen zu bekämpfen, wenn Selen fehlt. In Amerika haben die Krebserkrankungen die Herz-Kreislauferkrankungen bereits überholt. Ohne Selen kann die volle Abwehrleistung nicht entfaltet werden.

Dieses Spurenelement wir immer häufiger auch in der Krebstherapie eingesetzt, weil es die Folgen von Chemotherapie und Bestrahlung lindert und nachhaltig in den Heilungsprozess eingreift. Es ist wissenschaftlich eindeutig bewiesen, dass Menschen mit ausreichender Selenversorgung seltener an Krebs erkranken wie Menschen mit Selenmangel.

Es ist auch hilfreich bei der Belastung mit Schwermetallen (Blei und Cadmium im Wasser, Amalganfüllungen), aber auch bei Zigarettenrauch. Selen hilft nicht nur vor Schwermetallen zu schützen sondern hilft auch beim Abbau im Körper.

Menschen mit Immunschwäche leiden öfter an wiederkehrende Herpesinfektionen, Gürtelrose oder auch Muttermundveränderungen bei der Frau. Bei derartigen Immunschwächen hilft Selen hervorragend. Die therapeutische Einnahme ist sicherlich nicht über Nahrungsmittel zu erreichen, sondern sollte über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel substituiert werden.

Schaut man sich die Symptome bei Selenmangel an,  so findet man sich mit Sicherheit wieder, denn davon ist fast jeder irgendwo betroffen. Leider denkt man nicht daran, dieses Spurenelement zuzuführen, weil diese Gesundheitsprobleme sich viel teurer über die Pharmazie zu bedienen sind.

  • Müdigkeit
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Haut- und Schleimhautveränderungen
  • Burnout-Syndrom

Gerne können Sie die neue Vitaminübersicht gratis downloaden und erfahren  Sie mehr über Vitamine.

Freie Radikale bedeuten Stress für die Zelle


Freie Radikale sind keine neue politische Gruppierung, sondern  Atome oder Moleküle, denen ein Elektron fehlt, deshalb wirken sie aggressiv.

Freie Radikale bilden sich in unserem Körper durch Rauch, Verschmutzung, Sonnenlicht, aber auch durch Stress. Freie Radikale sind für den Körper notwendig, um eingedrungene Fremdkörper oder Keime unschädlich zu machen. Ein Zuviel an freien Radikalen kann allerdings dem Körper schaden. Deshalb spricht man auch oft von oxidativen Stress.

Diese Moleküle, denen ein Elektron fehlt, sind bemüht anderen Molekülen wiederum ein Elektron zu „stehlen“. Das führt zu einer Kettenreaktion, die unsere Zellen schädigt.

Um sich vor freien Radikalen zu schützen braucht der Körper Antioxidantien, also Gegenspieler dieser Oxidation: Vitamin C, Vitamin E, Selen, Beta Carotin und Coenzym Q10 sind die klassischen Antioxidantien, deshalb auch Radikalfänger genannt. Sie wirken alle auf unterschiedliche Weise, weshalb man sie auch kombiniert als Nahrungsergänzung einnehmen sollte, wenn man davon ausgehen kann, über die Ernährung nicht ausreichend davon mitzubekommen:

Während Vitamin C in den wasserhaltigen Bereichen zur Wirkung kommt und Vitamin E in den fetthaltigen Bereichen die Konzentration der freien Radikale vermindert, fängt das Beta Carotin speziell Sauerstoff-Radikale ab. Coenzym Q10 greift vorbeugend ein, indem es  bereits die Bildung der freien Radikale verhindern kann. Coenzym Q10 ist sogar in der Lage, das verbrauchte Vitamin E wieder zu regenerieren

Durch freie Radikale können nicht nur Zellen zerstört werden, sondern auch der Zellkern mit den Chromosomen, unseren Erbinformationen.

Während man die Vitamine C, Vitamin E, Beta Carotin und Selen über die Nahrung aufnehmen kann, wenn auch nur begrenzt und nicht immer im richtigen Mengenverhältnis, wie der Körper sie benötigen würde, so kann der Körper Coenzym Q10 selber herstellen. Allerdings lässt die Produktion im Alter nach.

Ein gesunder Mensch hat im Durchschnitt 0,85 Mikrogramm Coenzym Q10 pro Milliliter Blut. Bei Leistungssportlern misst man eine Konzentration von 0,60 µg/ml, bei chronischen Erschöpfungszuständen nur noch 0,48 µg/ml, bei chronischem Stress 0,4 µg/ml, bei Herzinsuffizienz nur noch 0,28 µg/ml und bei Tinnitus nur noch 0,26 µg/ml. Also kann jeder selber entscheiden, ab wann er zusätzlich Coenzym Q10 ergänzen mag.



Bedingt durch vermehrte freie Radikale und den dadurch entstandenen oxidativen Stress benötigt unser Körper mehr Energie. Diese vermehrte zusätzliche Energie  steigert natürlich den Coenzym Q10 Verbrauch, warum wir deshalb auch oft bei Stress abgeschlagen sind, müde und erschöpft wirken, uns eben wie erschlagen fühlen. Deshalb wirkt sich Stress auch negativ auf unser Immunsystem aus.

Bringen Sie Ihr Leben in Balance, vermeiden Sie unnötigen Stress, ernähren

Antioxidantien im Obst zerstören die freien Radikale

sich reichlich mit viel frischen Obst und Gemüse, trinken sauberes stilles Wasser, sorgen für ausreichend Bewegung und genügend Schlaf und eignen sich eine positive Lebenseistellung an.

Selen unterstützt die Therapie in der Onkologie

Selen nimmt in der Krebsvorsorge einen immer stärkeren Stellenwert ein und wirkt auch wachstumshemmend auf neue Krebszellen.

Selen reduziert die Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie. Dies zeigt sich seit Jahren in der Onkologie. Es ist nur logisch, dass Medikamente mit einer starken Wirkung auch erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Die wohl unangenehmsten Nebenwirkungen sind die Übelkeit und  das Erbrechen. Da die Zytostatika schnell wuchernde Zellen angreifen, sind natürlich auch andere schnell wachsende Körperzellen in Mitleidenschaft gezogen. Das sind vor allen Dingen die Zellen, die  für die Blutbildung verantwortlich sind, die Zellen für das Wachstum der Schleimhäute und der Haarbälge sowie die Zellen, aus denen sich die Nägel bilden.

Besonders bei den nebenwirkungsreichen Platin-Chemotherapeutika wird dieser Schutzeffekt durch Selen deutlich.

Die Unsicherheit, dass Selen eventuell die Wirkung der Chemotherapie oder der Strahlentherapie mindern könnte, wurde inzwischen widerlegt.

Selen in entsprechenden Dosierungen erhöht die Sensibilität von Tumorzellen gegenüber Chemo-Therapeutika und senkt die Anfälligkeit von gesunden Zellen und Organen und dadurch werden die Heilungschancen erhöht. Denn gesunde Zellen will man ja nicht durch die Chemo-Therapeutika unnötig zerstören.

Oft erliegen die Patienten aber nach einer Chemotherapie dennoch ihrem Leiden, weil das Immunsystem während der Chemotherapie völlig heruntergefahren wurde. Und ein völlig intaktes Immunsystem ist überlebenswichtig für den Heilungsprozess.

Eindeutige Forschungsergebnisse konnten zeigen, dass Menschen mit ausreichender Selenversorgung seltener an bösartigen Erkrankungen litten.

Neben der geringen Zufuhr von Selen kann ein Mangel auch durch die Belastung mit Schwermetallen hervorgerufen werden. Die Folge können erhebliche gesundheitliche Einschränkungen sein, die nicht immer in Verbindung mit einem Selenmangel gebracht werden, weil sie schon an der Tagesordnung sind:

  • Müdigkeit

  • Konzentrationsstörungen

  • Gedächtnisstörungen

  • Gelenk- und Muskelschmerzen

  • Haut- und Schleimhautveränderungen

  • Burn-out-Syndrom

Bei diesen Auffälligkeiten kann man frühzeitig gegensteuern, bevor ernsthaftere Erkrankungen auftreten.

 

Die Selengehalte unserer Lebensmittel

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 20–70 µg Selen pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Demnach wären 70–80% der Bevölkerung in Deutschland selenunterversorgt. Dies liegt insofern nahe, weil Deutschland als Selenmangelgebiete gilt.

Auf Grund von Überdüngung, ausgelaugten Böden, saurem Regen und der Schadstoffbelastung durch Schwermetalle finden sich nur geringe Selenkonzentrationen in den Böden, diese wiederum verursachen geringe Selengehalte bei sämtlichen Agrarprodukten. So kann es auch beim letzten Glied in der Nahrungskette, beim Menschen, zu Selenunterversorgung kommen.

Erhöhten Bedarf an Selen haben

  • ältere Menschen,

  • Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit,

  • Leistungssportler,

  • Personen mit bestimmen Krankheiten.

Durch die Nahrungsmittelzubereitung, insbesondere durch Kochprozesse, treten zusätzliche Selenverluste von 40–60% auf.

Die tägliche Selenaufnahme des Durchschnittsdeutschen liegt etwa bei 15–20µg.

Die empfohlene Mindestmenge beträgt 70µg für einen Erwachsenen.

Die Muttermilch enthielt bei 85% der stillenden Mütter weniger als 5µg Se/l (optimal wären mehr als  10µg/l).

Wie kommt es zu einem Defizit?

  • Regelmäßiger Alkoholkonsum,

  • chronische Erkrankungen,

  • Entzündungen an den inneren Organen

  • Entzündungen an den Gelenken erhöhen den Selenverbrauch.

  • gesteigerter Bedarf bei  Leber-, Bauchspeichelerkrankungen

  • Immunerkrankungen benötigen mehr Selen

Bei diesen Defizitgründen hat ab einem gewissen Alter jeder Mensch eine Selenunterversorgung und man gerät in einen Teufelskreis:

zu wenig Selenaufnahme bedingt die Krankheitsentstehung.