Bessere Konzentration in der Schule

Schüler mit ADS können daher die Umweltreize nicht angemessen filtern. Sie wissen nicht, welche Reize nun wichtig und welche „ausgeblendet“ werden müssen. Sie nehmen alle neuen Reize auf, egal ob sie nun für das schulische Lernen oder angemessene Reagieren notwendig oder störend sind. Die Kinder sind ständig überfordert und ihr „Aktivierungsgrad“ ist schnell erschöpft.

Jetzt in den Ferien ist für viele Kinder frei, aber einige müssen auch lernen für Nachprüfungen. Viele Kinder treten nach den Sommerferien ins Gymnasium oder in die Realschule  über.

Es ist jetzt schon ein hoher Leistungsdruck, der auf den Kindern ruht. Und manch ein Kind tut sich sehr schwer, immer bei der Sache zu bleiben. Ablenkungen und lange Hausaufgaben lassen den Alltag zum Alptraum werden.

Jetzt überfluten uns auch wieder die Medien mit Schlagzeilen wie „So schafft ihr Kind den Übertritt“ oder „Wie Sie Ihrem Kind jetzt schnell und spielerisch helfen, sich in der Schule, bei den Hausaufgaben und in Testsituationen (zum Beispiel bei Diktaten, mündlichen Abfragen oder Klassenarbeiten) wieder richtig zu konzentrieren“. Betroffene Kinder werden innerlich lächeln.

Mir fällt dabei auf, dass es nur um Techniken geht, wie die Kinder besser lernen, sich Vokabeln besser einprägen können oder sich nicht ablenken zu lassen.

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