ADHS und Schule

ADHS Kinder haben in den Ferien nicht frei, sie holen Lernstoff nach.

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, eine der häufigsten kinderpsychiatrischen Erkrankungen.

Aber ist ADHS wirklich eine Erkrankung oder nur eine Erfindung der Pharmaindustrie? Sehr interessant  ab der 3. Minute:


Bekannt ist, dass bei den Kindern gewisse Fettsäuren und Spurenelemente im Plasmaspiegel erniedrigt sind, die für den Stoffwechsel der Botenstoffe im Gehirn wichtig sind.

Für mich ist dann immer sofort klar, dass man an der Ursache die Lösung sucht und nicht mit Medikamenten versucht, die Hyperaktivität in den Griff zu bekommen. 🙂

Was viele Menschen nicht wissen, dass ADHS sich nicht verwächst, sondern auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt, jedoch mit einer Symptomenverschiebung.

ADHS, ein Problem in der Schule
Bei ADHS wird Lernen oft zum Problem

War die ADHS Häufigkeit früher in den Klassen eher gering oder gab es gar keine Kinder mit ADHS, ist die Zahl der diagnostizierten Fälle in den letzten 20 Jahren um den Faktor 40 angestiegen.

Wer als ADHS Kind sich in der Schule nicht gut konzentrieren kann, muss in den Ferien oft Lernstoff nachholen, um einer Versetzung nicht zu gefährden. Oft stehen die Kinder ab Januar unter Druck, einen Notendurchschnitt von 2,3 zu erreichen, um auf das Gymnasium wechseln zu können.

Eltern wollen natürlich die optimalsten Voraussetzungen für ihre Kinder und greifen dann zu den Medikamenten, um eine bessere Konzentration zu erreichen. Nicht selten kann man Äußerungen hören wie „Seitdem unser Junge die Medikamente nimmt, kann er sich viel besser konzentrieren. Vorher war das ja ein Chaos mit den Hausaufgaben und zog sich ewig in die Länge“

In vielen Studien, die natürlich nicht so bekannt sind, konnte man nachweisen, dass das Konzentrationsproblem bei ADHS unter Einnahme von bestimmten Nährstoffen sich effizient verbesserte. Dazu gehörten unter anderem 200 mg Magnesium, 500 mg DHA (Docosahexaensäure), 10 mg Zink und verschiedene Aminosäuren, besonders Tryptophan.

Diese vermehrte Aufnahme, besonders der Omega-3 Fettsäure ist natürlich nicht über das normale Essen zu decken.  An hochwertigen Nahrungsergänzungen kommt man nicht herum.
Denn wer hat schon gerne als Pausensnack eine Makrele oder einen Hering mit dabei, wenn es an der Schule Pizza zu kaufen gibt?

Eine Ernährungsumstellung und Substituierung könnte eine hervorragende Alternative  sein, mit der man jetzt in den Ferien beginnen könnte. Die Verbesserungen sind nicht sofort zu spüren, wie bei der Einnahme von Ritalin.

Gerade der dauerhaft hohe Verzehr von Süßigkeiten und Fertigprodukten stellt bei der Kinderernährung ein besonderes Problem dar. Diese Nahrungsmittel liefern weder die für den Aufbau und die Funktion der Nerven zwingend erforderlichen Gehirnfettsäuren noch hochwertiges Eiweiß.

Auch ein strukturiertes Arbeitsumfeld und Entfernen von Ablenkungsmechanismen kann hilfreich sein. Weniger Fernsehen oder Computerspiele und dafür mehr Herumtoben an der frischen Luft würden hilfreich sein. Aber es tobt sich alleine natürlich nicht so gut, und wer „in“ sein will, braucht WhatsApp, um sich auszutauschen

Magnesium und Diabetes

Magnesium ist der Baustoff für unsere Knochen und Zähne. Es steuert die Muskel- und Nervenfunktionen und ist am Aufbau von unzähligen Enzymen beteiligt, die den Energiestoffwechsel regeln.
Der Bedarf von Magnesium steigt jedoch bei Leistungssportlern und Menschen, die einer anstrengenden körperlichen Tätigkeit nachgehen, da durch die vermehrte Schweißproduktion große Mengen an Magnesium ausgeschwemmt werden, die ausgeglichen werden müssen.



Da bei Diabetikern bei schlechter Blutzuckereinstellung im Laufe der zeit auch mit Neuropathien zu rechnen ist, können erste Mangelsymptome von Magnesium übersehen werden. Durch die vermehrte Ausscheidung über die Nieren wegen des erhöhten Blutzuckers sollten sie auf eine ausreichende Zufuhr achten. Auch sind die natürlichen Quellen für Magnesium sehr kalorienreich, so dass als Diabetiker davon oft nicht viel verzehrt werden kann.



Der Gesamtbestand an Magnesium in unserm  menschlichen Körper beträgt etwa 25 g. Der größte körpereigene Magnesiumspeicher sind die Knochen, in denen sich etwa 60 % befindet. Knapp 40 % sind im Bindegewebe und in der Muskulatur enthalten. Im Blut ist nur lediglich 1 – 2 % des Körpermagnesiums gelöst. Daher ist ein Mangel über die Blutuntersuchung nur wenig aussagekräftig, da  der Körper eine zu geringe Versorgung über die Nahrung erst einmal über die Körperspeicher Muskeln und Knochen ausgleicht.

Der Bedarf an Magnesium liegt bei Erwachsenen bei 300 mg bis 500 mg für Kinder bis vier Jahren berechnet man 80 mg Magnesium und für Jugendliche werden 120 mg bis 300 mg empfohlen. Aber wie immer gibt es auch hier Ausnahmen, wo mehr benötigt wird:

  • Sportler benötigen mehr, weil sie über den Schweiß Magnesium verlieren
  • Diabetiker scheiden über den Urin vermehrt Magnesium aus
  • ältere Menschen, weil sie nicht genügend trinken (vielleicht zählen auch jüngere bereits dazu?)
  • wenn viel Alkohol getrunken wird ist der Bedarf auch höher
  • in der Schwangerschaft , um keine frühzeitigen Wehen auszulösen bedarf es auch mehr Magnesium

Eine ausreichende Zufuhr über die Ernährung ist gar nicht so einfach, weil die Lebensmittel mit höherem Magnesiumgehalt nicht täglich auf unserer Speisekarte stehen.

Antioxidantienschutz
Magnesium bei Herz-Rhythmusstörungen

100 g entsprechen  Magnesiumgehalt:

  • Sonnenblumenkerne: 420 mg
  • Sesamsamen: 370 mg
  • Schokolade: 290 mg
  • Weizenkeime: 250 mg
  • Sojabohnen: 250 mg
  • Haferflocken: 140 mg

Ein Mangel an Magnesium äußert sich je nach Einsatz unterschiedlich. Magnesium ist auch verantwortlich bei der Übertragung von Nervenimpulsen, der Muskeltätigkeit und dem Knochenaufbau und spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, bei der Eiweißherstellung und der Zellerneuerung.

Und wie äußert sich ein Mangel an Magnesium?

  • Muskel- und Wadenkrämpfe
  • Nervosität, Unruhe
  • Schwindel und Konzentrationsschwäche
  • Herzjagen, Herzrhythmusstörungen
  • Magen-Darmprobleme  wie Durchfall, Erbrechen und Übelkeit
  • Heizhunger auf Schokolade

Magnesium und Calcium stehen bei der biologischen Verwertbarkeit in einer engen Wechselwirkung, so dass sie in einem Verhältnis von 2:1 vorkommen. Beide Mineralstoffe werden über das gleiche Transportsystem über den Darm ins Blut aufgenommen. Wenn über eine längere Zeit einseitig vermehrt nur Magnesium aufgenommen wird, so verschlechtert sich die Calciumaufnahme und umgekehrt, so dass eine Mineralstoffdysbalance entsteht.

 

Magnesium bei Diabetes

Gegenüber stoffwechselgesunden Menschen ist der Magnesiumspiegel bei Diabetikern oft sehr niedrig. Gründe dafür könnten sein, dass Magnesium als natürliche Quelle in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten ist. Von diesen Nahrungsmitteln verzehren Diabetiker nicht so viel wie Gesunde, da sie sehr kalorienreich (Nüsse) oder kohlenhydratreich (Vollkornbrot) sind. Bei länger bestehendem Diabetes kommt es oft zu Nierenveränderungen, so dass das lebenswichtige Mineralstoff Magnesium über die Niere vermehrt ausgeschieden wird.

Die Internationale Diabetes-Föderation in Washington hat festgestellt, dass in den letzten zwanzig Jahren die Anzahl der Diabetiker  um das Achtfache angestiegen ist.

Gegenüber stoffwechselgesunden Menschen ist der Magnesiumspiegel bei Diabetikern  oft sehr niedrig. Gründe dafür könnten sein, dass Magnesium als natürliche Quelle in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen enthalten ist. Von diesen Nahrungsmitteln verzehren Diabetiker nicht so viel wie Gesunde, da sie sehr kalorienreich (Nüsse) oder kohlenhydratreich (Vollkornbrot) sind.  Bei länger bestehendem Diabetes kommt es oft zu Nierenveränderungen, so dass das lebenswichtige Mineralstoff Magnesium über die Niere vermehrt ausgeschieden wird.

Außerdem hat man wissenschaftlich festgestellt, dass ein Magnesiummangel zur Entstehung der Insulinresistenz beitragen kann. Die Insulinresistenz liegt bei Typ 2 Diabetikern vor.

Neben optimaler Ernährung, Bewegung und Gewichtskontrolle kann also auch eine gute Versorgung mit Magnesium dazu beitragen, die Insulinresistenz zu verhindern.

Achten Sie darauf, dass Sie Magnesium kombiniert mit Calcium aufnehmen. Sie stehen bei der biologischen Verwertbarkeit in enger Wechselwirkung. Sie werden vom Darm über den gleichen Mechanismus in das Blut  aufgenommen. Erhöhen Sie einseitig die Magnesiumzufuhr, so verschlechtern Sie gleichzeitig die Aufnahme für Calcium aus den Lebensmitteln.

Das Risiko einer Mineralstoff-Dysbalance tritt nicht bei einem Verhältnis von 2:1 auf, also zum Beispiel 300 mg Calcium und 150 mg Magnesium.

Die durchschnittlichen Verluste an Calcium und Magnesium über den Schweiß weisen mit 40 mg Calcium und 20 mg Magnesium pro Liter Ganzkörperschweiß auch das Verhältnis 2:1 auf