Impfen?

Jetzt in Februar beginnen die Einschreibungen für den Kindergarten. Die Zeiten sind herum, wo ein Kind mit drei Jahren in den Kindergarten kam, leider geben viele Eltern ihre Kinder schon früher in die Kindertagesstätte. Für mich als Mutter von zwei Kindern ist es nicht nachzuvollziehen, warum man die schönste Zeit, die ersten drei Jahre nicht vollständig mit seinem Kind zusammen erleben will? Sicherlich hat jeder seine Gründe dafür, der Hauptgrund wird sein, dass die Mütter wieder Geld verdienen müssen. Hätte man da in den neun Monaten Schwangerschaft nicht nach Alternativen  Ausschau halten können, um die drei Jahre voll nutzen zu können? Ich hätte nicht für viel Geld erleben mögen, dass die Kindergartenerzieherin mir beim Abholen erzählt, wie mein Kind die ersten Schritte gemacht hat oder vielleicht sogar zur Erzieherin „Mama“ gesagt hat.

Aber mit diesem Einschreibungstermin wird auch daraufhin gewiesen, nachzusehen, ob der Impfschutz vollständig ist. Man liest vermehrt in der Presse, das Masern wieder im Vormarsch sind. Jeder fragt sich, was sinnvoll ist: Impfung oder kein Impfschutz?

Wenn man anfängt bei Google zu suchen, und stößt auf Seiten von Ärzten oder Apothekern, ist natürlich ein klares „für den Impfschutz“ zu lesen. Es gibt aber auch genügend Impfgegner. Leider bleibt die Entscheidung immer bei einem selber hängen.

Bei Masern handelt es sich um eine ansteckende Infektion der oberen Atemwege. Die Viren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, also durch Niesen, Husten oder Sprechen von Mensch zu Mensch. Wer sich infiziert, bekommt den typischen rot-fleckigen Hautausschlag. Weil die Viren sehr stark das Immunsystem schwächen, kann es zu Komplikationen wie Bronchitis, Mittelohrentzündung oder sogar einer Lungenentzündung kommen.

Fairerweise muss man sagen, dass eine Aktivimpfung ebenso das Immunsystem schwächt und die logische Schlussfolgerung eigentlich wäre, das Immunsystem von Haus aus eher zu stärken. Denn bei den Kindern in dem Alter, wo die Impfungen stattfinden, (zwischen den Vorsorgeuntersuchungen U6 und U7) ist das Immunsystem noch nicht voll ausgereift.

Was passiert im Körper bei der Masern-Impfung? Es handelt sich um einen Lebendimpfstoff, der aus abgeschwächten Masern-Viren besteht, die die Krankheit nicht mehr auslösen können. Man bezeichnet es auch als aktive Impfung, weil der Körper danach die Antikörper gegen diese Viren bildet. Sollte man dann später mit Masern-Viren in Kontakt kommen, so fangen diese Antikörper die Erreger ab und der Krankheitsausbruch wird verhindert.

In der Regel wird nicht nur gegen Masern geimpft, sonder auch gegen Mumps und Röteln, man bezeichnet es deshalb als die MMR-Kombinationsimpfung.

Leider werden die Nebenwirkungen immer ganz banal heruntergespielt und nur mit „Rötungen, Schwellungen an der Einstichstelle, Temperaturerhöhung, Kopfschmerzen und allgemeinem Krankheitsgefühl“ bezeichnet. Zwar werden drastischere Nebenwirkungen nicht verschwiegen, aber als Einzelfälle von 1 zu 1.000.000 geschildert, dass man natürlich annimmt, nie gerade der Eine von einer Millionen sein zu müssen.

Aber was tatsächlich passieren kann und Jahrzehnte später in Form  von  Autoimmunerkrankungen auftreten kann, darüber wird nie spekuliert. Kein Mensch sieht nach Jahrzenten die Zusammenhänge, weil man als Kleinkind eine einfache MMR-Impfung hatte.

Man sollte genau abwägen, welche Impfung in welchem Alter dringend notwendig ist.

Impfen sollte gut überlegt sein

Jetzt beginnt wieder das nasskalte Schmuddelwetter und die Hausärzte sind eifrig dabei, jedem die Grippeimpfung einzureden. Muss das wirklich sein? Ich habe dankend abgelehnt.

Es wird einem sehr dringend nahegelegt, denn wer möchte schon gerne mit über 40° Celsius Fieber im Bett liegen und sich hundeelend fühlen?

Von Nebenwirkungen liest man sehr wenig. Man findet Rötungen an der Einstichstelle, gelegentlich leichte Temperatur und ein Schwächegefühl, was alles nach ein paar Tagen verschwunden ist. Na das hält man doch leicht aus?

Aber was ist mit Krankheiten, die Monate oder Jahre später auftreten? Wer sieht da noch einen Zusammenhang zur damaligen Impfung?

Ich weiß, dass ich vieles anders gemacht hätte bei meinen Kindern, wenn ich schon vor 15 Jahren das gewusst hätte, was ich heute weiß.

Muss man ein Baby, was wohlbehütet  zuhause sich aufhält  mit  drei Monaten, sechs Monaten und neun Monaten gegen Hepatitis B impfen?  Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich mit dem Erreger von Hepatitis B  infizieren wird? Aber es ist die obligatorische Sechsfach- Impfung: nur ein Stich und alles ist abgedeckt.

In Finnland gab es eine groß angelegte Haemophilus-Impfstoff-Studie. 116.000 Kinder, die zwischen dem 1. Oktober 1985 und dem 31 August 1987 geboren wurden und geimpft worden waren, wurden über zehn Jahre beobachtet.

Es gab einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Haemophilus influenzae Typ b-Impfung (Hib) und dem Auftreten von einem insulinpflichtigen Diabetes bei den Kindern.