Der Winter kommt doch noch – Immunsystem stärken

Endlich haben wir winterliche Temperaturen, doch die Medien machen uns verrückt und reden von „eisigen Temperaturen“, als hätten wir schon -30° Celsius gemessen. So tragisch der Tod von einigen obdachlosen  Menschen auch ist, aber im Winter hat man nun mal Minustemperaturen. Wie sagt man so schön „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung“

Die Gefahr, sich zu erkälten, wenn man aus der überheizten Wohnung in die Kälte kommt, ist jetzt vorprogrammiert. Auch wer bei diesen Temperaturen draußen noch Sport treibt, sollte sich nach dem Zwiebelprinzip anziehen, das bedeutet mehrere Schichten übereinander. Die Wärme, die sich zwischen den Kleidungsstücken bildet wirkt isolierend. Achten Sie darauf, dass der Kopf gut eingepackt ist, tragen Sie eine Mütze. Wenn die Atemluft Ihnen zu kalt ist, atmen Sie durch einen Schal. Auch kalte Finger sind nicht angenehm beim Laufen.

Aber nicht nur Sport unterstützt das Immunsystem, auch eine optimale Ernährung mit reichlich Vitamin C. Bedenken sollte man, dass die Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DDG) nicht unbedingt ausreichend sind, sondern nur vor sofortigen, ernsthaften Erkrankungen schützen. Die Langzeitdefizite, die zwangsläufig entstehen,  werden mit 100 mg Vitamin C nicht berücksichtigt. Die Vitamin C –Toleranz vom Darm ist sehr hoch und je nach bestehender Grunderkrankung ist der tägliche Bedarf wesentlich höher. Der Körper verwertet die Menge, die er braucht, ein „Zuviel“ wirkt wie ein Abführmittel (Durchfall). Viele Tiere produzieren täglich selber 13.000 mg Vitamin C, eine Fähigkeit, die uns Menschen verloren gegangen ist. Aber müssen wir deshalb mit 100 mg auskommen?

Auch die Aminosäuren haben einen direkten Einfluss auf die Abwehrfähigkeit unseres Körpers. Schließlich sind alle Antikörper aus Proteinen gemacht. Unser Abwehrsystem benötigt für den Aufbau der Immunglobuline eine optimale Versorgung mit Aminosäuren.

Besonders die immunfördernde Aminosäure Arginin unterstützt durch ihre antioxidative Wirkung die Stabilität des Immunsystems. Lysin dagegen hat einen ausgeprägten antiviralen Effekt. Methionin  unterstützt die Wundheilung und ist wichtig für den körpereigenen Aufbau von Cystein und Taurin. Glycin ist verantwortlich für die Bildung der Immunglobuline und Antikörper.

Achten sie auf ein hochwertiges Proteinpräparat und nicht nur auf ein Muskelaufbauendes Produkt, was oft in Fitness –Studios  angeboten wird.

Wenn man sich nun öfter in geschlossenen Räumen aufhalten muss, denken Sie auch hier mal an Umweltbelastung. Mit was beeinflussen wir täglich unseren Körper und damit auch unser Immunsystem? Welche Lösungsmittel, Dämpfe oder Strahlungen wirken auf uns ein?

  • Computer, Drucker :bromierte Dibenzofurane als Flammschutz

  • Handy

  • Kopierer: Toner-Rußpartikel

  • Lackschreiber , Filzschreiber

  • Kleber: Lösungsmittel

  • Monitore: eine ständige Magnet- und hochionisierende Strahlenbelastung

  • Teppichböden: ausdampfende Insektizide und Pilzmittel

  • Möbel und Leder: Formaldehyd

  • Wärmedämmstoffe

  • Reinigungsmittel: Tenside, Phosphate

  • Textilien: Farbstoffe und Schwermetalle, die über die Haut aufgenommen werden  (Wie bedauernswert sind doch die Menschen, die acht Stunden in Discountern arbeiten müssen, wo billige Textilien angeboten werden)

Aber wollen und können wir darauf verzichten? Unterstützen Sie Ihr Immunsystem mit besten Kräften, damit es nicht auf Sparflamme arbeiten muss.

Stärkung des Immunsystems

Irgendwie lässt der Winter auf sich warten. Wir hatten ein paar Tage mal Minustemperaturen und es fiel auch etwas Schnee, doch im Dezember Tagestemperaturen von +5° Celsius sind nicht typisch. Auch der sonst so verregnete November fiel besonders mild und warm aus.

Also gibt es keine Erkältungswelle? Hat sich der ein oder andere etwa umsonst Grippe impfen lassen?

Nun unser Immunsystem sollte trotzdem unterstützt werden. Ob durch Heilfasten, Darmsanierungen oder mit Unterstützung der TCM, der traditionellen chinesischen Medizin oder mit Sport und Bewegung an frischer Luft – alles wirkt unterstützend.

Wichtig ist, dass sie ihrem Stoffwechsel ein großes Angebot an allen lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen und Enzymen und Ballaststoffen geben.

Und es kann nicht schaden, wenn man von allen etwas mehr zu sich nimmt. Unser Körper muss in der Balance bleiben, und genau das fällt heute jedem schwer. Auf der einen Seite der Waagschale sind Stress, einseitige Ernährung, Medikamente, zu wenig Bewegung und Ruhephasen an der Tagesordnung, so dass die Waagschale stark nach unten gezogen wird. Deshalb müssen sie sich bemühen, die Menge des Nährwertes auf der anderen Seite zu optimieren, um die Waagschale in die Höhe zu treiben.

Unser Essen ist heute generell so verarbeitet, dass der Nährwert gelitten hat (homogenisiert, blanchiert, sterilisiert, bestrahlt, ausgemahlen und mit Konservierungsstoffen verarbeitet). Oft wird der Geschmack anschließend wieder über E-Stoffe zugeführt. Kann das gesund sein?

Selbst wenn etwas frisches Obst dabei sein sollte, ist es mit so viel Zucker verarbeitet, dass man jetzt im Grunde auch beachten müsste, mehr Vitamin B aufzunehmen. Zucker ist ein Vitamin B-Killer und davon nehmen wir alle reichlich zu uns.

Ein Mangel an B-Vitaminen kann sich äußern unter anderem durch:

Reizbarkeit

Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Migräne

schlechte Wundheilung, Risse in den Mundwinkeln

trockene, schuppige Haut

erhöhte Homocysteinwerte und dadurch bedingte Arteriosklerose

brennende Augen und Augenrötungen

Persönlichkeitsveränderungen bis hin zu Depressionen

Aber das sind nur einige Symptome, da jedes Vitamin B für unterschiedliche Stoffwechselvorgänge verantwortlich ist.

Sparen sie auch nicht mit Vitamin C und Zink und den essentiellen Aminosäuren.

 

Angst vor Krankheiten

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland immer noch Todesursache Nummer 1.

Laut Umfrage haben die Deutschen aber am meisten Angst vor Tumorerkrankungen und Unfallfolgen. Vor allen Dingen die Frauen schätzen Krebs als gefährlichste Bedrohung für die Gesundheit ein, wie folgende Tabelle deutlich macht.

 

Frauen

Männer

Krebs

78

68

Unfall

60

46

Schlaganfall

54

49

Alzheimer/ Demenz

57

42

Herzinfarkt

46

45

Bandscheibenvorfall

37

35

Psychische Erkrankungen

32

27

Diabetes

20

19

Den größten Teil, vielleicht nicht gerade der Unfall, aber alle anderen Krankheiten könnte man mit einer gesunden, vitalstoffreichen Ernährung positiv beeinflussen.

Stärken sie Ihr Immunsystem und essen reichlich Obst und Gemüse, was frei von Pestiziden sein sollte. In Obst und Gemüse sind reichlich Phytofaktoren enthalten, die antioxidativ wirken. Wenn Ihnen das nicht möglich ist, sollten Sie Ihre Ernährung mit den entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln optimieren, die allerdings kein Ersatz für eine gesunde Ernährung sind, sondern lediglich eine Ergänzung sein sollten.

Vermeiden sie Übergewicht, was oft die Voraussetzung für viele andere Erkrankungen ist.

Das Übergewicht greift weltweit um sich. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO waren im Jahre 2005 eine Milliarde Menschen übergewichtig, davon 300 Millionen krankhaft dick. Für 3 Millionen Menschen ist Übergewicht jährlich für den Tod verantwortlich.

Von 1999 bis 2008 stieg die Anzahl der übergewichtigen Männer von 12 Prozent auf 16 Prozent an, bei den Frauen nahm der krankhaft übergewichtige Anteil von 11 Prozent auf 15 Prozent zu.