Wie funktioniert eigentlich Hypnose

Ich bin total begeistert von den Möglichkeiten einer therapeutischen Hypnose und möchte ein paar offene Fragen klären, die mir immer gestellt werden, wenn Menschen erfahren, eines meiner Schwerpunkte ist die Hypnose.

Hypnose hat oft etwas Mystisches, weil nicht verstanden wird, wie sie funktioniert.

Show Hypnosen und Medien, die auf Sensationen ausgerichtet sind, haben das Bild in der Öffentlichkeit so geprägt.

„Bin ich noch voll bei Bewusstsein?“
HypnoseDer Patient ist voll bei Bewusstsein. Es wird sogar durch den Entspannungszustand noch das Unterbewusstsein mit hinzugezogen. Ich werde während der Hypnose auch bestimmte Fragen stellen, die spontan beantwortet werden sollen, ohne lange zu überlegen. Hypnose bedeutet also Zusammenarbeit zwischen Patient und Therapeut.

„Wird mein Wille kontrolliert?“
Nein, niemand tut etwas gegen seinen Willen.

Der bekannteste Hypnotiseur Milton Erickson hat über 800 Versuche mit Menschen gestartet, die sich leicht hypnotisieren lassen und er konnte niemanden gegen seinen Willen zu Dingen überreden, die gegen die eigene Moral gingen. Hypnose kann nicht dazu missbraucht werden, jemanden zu kriminellen Handlungen zu verleiten. Es werden auch keine Geheimnisse ausgeplaudert, in der Hypnose sagt der Klient nur das, was er sagen möchte.

Wer zu einem Therapeuten kommt, der mit Hypnose arbeitet, hat in der Regel ein Problem, mit dem er alleine nicht fertig wird. Zum Beispiel hat man Ängste und weiß nicht, woher sie kommen, möchte sie aber besiegen oder man möchte abnehmen oder das Rauchen aufhören, etc.

Oft herrscht der Irrglaube vor, dass man vom Therapeuten in den Schlaf gelegt wird und dann passiert irgendetwas mit einem und anschließend ist das Problem beseitigt. 🙂

Im Grunde ist es eine Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient und beide lösen das bestehend Problem. Das erfordert etwas Umdenken, denn der Mensch ist gewohnt, wenn er zum Arzt geht, erklärt er sein Problem und dieser verschreibt ein Medikament oder verordnet eine Anwendung. Es handelt sich dabei immer um eine Symptomen Behandlung, aber nie um eine Problem Lösung.

Beim Heilpraktiker für Psychotherapie wird nach der Ursache gesucht und während der Hypnose kann das Problem bearbeitet werden, auch der Patient ist aktiv daran beteiligt.

Vielleicht hilft folgendes Beispiel:

BergStellen Sie sich vor, Sie möchten eine Bergwanderung machen und auf den Gipfel eines hohen Berges steigen. Sie haben schon ganz oft einen Versuch gestartet und mussten immer auf halber Höhe umkehren, weil es Ihnen zu gefährlich war. Jetzt buchen Sie einen Bergführer, der sich genau in den höheren Sphären des Bergmassivs auskennt. Er kennt die Wege, die Schwierigkeiten und die Wetterbedingungen.

Der Berg wäre jetzt Ihr Problem und der Bergführer stellt den Therapeuten dar. Sie als Bergwanderer legen das Ziel fest, was Sie erreichen wollen. Der Therapeut begleitet Sie und bestimmt den Weg. Er berücksichtigt die Beschaffenheit des Weges, Ihre Kondition und Fitness und das Wetter. Er kennt alle Schwierigkeiten und Unebenheiten auf dem Weg nach oben ans Ziel.

Bei so einer Tour ist es wichtig, den Anweisungen des Bergführers zu folgen. Wen dieser sagt: „Nehmen Sie jetzt bitte meine Hand und springen bei drei über den Bach“, dann müssen Sie dem Bergführer vertrauen und es tun und nicht fragen „Warum?“

Genauso ist es während einer Therapiesitzung in der Hypnose. Der Erfolg der Hypnose ist abhängig vom Vertrauen zwischen Therapeut und Patient und von den intuitiv gegebenen Antworten auf die gestellten Fragen ohne nachzudenken und zu reflektieren. Damit ist sichergestellt, dass die Antworten aus dem Unterbewussten kommen und nicht vom Verstand, der logischen Ratio gegeben werden. Das ist mir am Anfang besonders schwergefallen, weil ich immer alles hinterfragen will.

Bei der Hypnose möchte man mit dem Unterbewusstsein arbeiten, dem Teil vom Eisberg, der unter Wasser liegt und den größeren Anteil ausmacht. Der Verstand ist nur die Spitze vom Eisberg, die oberhalb von der Wasseroberfläche herausschaut.

Lassen Sie sich darauf ein, es lohnt sich und ist eine bereichernde Erfahrung in Ihrem Leben. 😉


Stress abbauen durch Entspannung

Stress abbauen

Stress fördert KrankheitenStress fördert die Entstehung von Krankheiten. Das weiß vermutlich schon jeder.

Stress schwächt aber auch unser Immunsystem und damit ist unsere Abwehr geschwächt und Krankheiten können entstehen.

Zu bestimmten Zeiten haben Erkältungserscheinungen Hochsaison.

„Aber Entspannung ist doch was für gestresste Manager oder für älter Menschen!“

So ist die übliche Meinung, denn jeder glaubt, mit seinem Stress fertig zu werden. Doch Stress erreicht uns überall, ob im Berufsleben oder in der Schule, oder sogar in der Partnerschaft, er kann überall auftreten. Denn bei außergewöhnlichen Belastungen bildet unser Körper das Stresshormon Cortisol. Und dieses Hormon fördert Infektionen. Also macht es Sinn, seinen Stresspegel zu senken, um sein Immunsystem u stärken.

Stress fördert Krankheiten

Inzwischen geht man allerdings auch schon einen Schritt weiter und weiß, dass bei jeder Erkrankung die Seele eine Rolle spielt.

Diese neue Fachrichtung nennt man Psychoneuroimmunologie.

Wenn es der Seele gut geht, ist auch der Körper gesund.

Und wie bei allem ist das nicht nur eine Vermutung, sondern wird gleich mit Studien belegt. In Kanada konnte die Calgary-Universität nachweisen, dass sich Meditation auf das Immunsystem positiv auswirkte.

Aber es gibt ja nicht nur Mediation als Entspannung. Auch Yoga, Qigong und Autogenes Training haben eine entspannende Wirkung und können erlernt werden.

Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen möchte, genießt während einer Hypnose mit entspannender Musik eine Traumreise und lässt seine Seele mal so richtig baumeln.

Der Vorteil einer Hypnose ist, dass man in einen tranceähnlichen Zustand kommt, und zusätzliche Affirmationen können noch genutzt werden, die ihre Wirkung im Unterbewusstsein entfalten:

  • Selbstbewusstsein stärkende Affirmationen
  • Affirmationen, um Ziele leichter zu erreichen
  • Blockaden Lösungen
  • Lernerfolgs-Affirmationen
  • Hilfen bei der Gewichtsabnahme

um nur einige zu nennen. Mit der richtigen Botschaft für das Unterbewusstsein, ist so manches leichter zu erreichen.

Wenn ich die positive Wirkung einer Hypnose nicht selbst am eigenen Körper gespürt hätte, würde ich noch immer glauben, es sei alles Einbildung oder wie mir oft auch Menschen weismachen wollen, „man muss auch geeignet dafür sein“

Man muss es WOLLEN und sich darauf einlassen, alles andere passiert von alleine.

Therapeutische Hypnose

Therapeutische Hypnose

Therapeutische Hypnose hat nichts mit der Hypnose zutun, die die meisten aus dem Fernsehen kennen. Jemand schnippt mit den Fingern und sofort ist man willenlos.

Seitdem ich mit therapeutischer Hypnose tätig bin und ganz begeistert von den Ergebnissen bin, höre ich oft die Bemerkung „Dafür ist aber nicht jeder geeignet“

Ich spüre auch die Angst, die Menschen davon abhält, sich darauf einzulassen.

  • Was passiert mit mir in der Hypnose?
  • Mache ich dann wohl Dinge, an die ich mich hinterher nicht mehr erinnern kann?
  • Bekomme ich einen anderen Willen aufgezwungen, ohne es zu merken?
  • Mache ich mich während der Hypnose lächerlich?

Teilweise kann ich diese Fragen verstehen, denn es ging mir ganz genauso. Was man nicht kennt und schon gar nicht versteht, ist einem suspekt.

Bei der therapeutischen Hypnose erreicht man einen Zustand der vollkommenen Entspannung und das Bewusstsein, was wie ein Wächter fungiert, wird ausgeschaltet. Man kommt während der Hypnose an das Unterbewusstsein, wo alle Informationen gespeichert sind. Auch die Informationen, an die man sich bewusst gar nicht mehr erinnern kann.

Vielleicht beeindrucken Sie auch diese Zahlen: während das Bewusstsein in der Sekunde 20 bis 40 Bits aufnimmt, kann das Unterbewusstsein elf Millionen Bits pro Sekunde verarbeiten. Das macht deutlich, dass man unmöglich sich an alles bewusst erinnern kann.

​Man kann sein Unterbewusste mit jenem Teil eines Eisberges vergleichen, der unter der Wasseroberfläche liegt, während die Spitze des Eisberges über Wasser das Bewusstsein darstellt, mit dem wir uns identifizieren. Das Bewusstsein entscheidet, was richtig und falsch ist, geprägt durch Normen und Erziehung und teilweise falschen Glaubenssätzen. Das Unterbewusstsein nimmt alles wahr ohne Filter und Bewertung.

Bei einer Hypnose entsteht zwischen dem Patienten und dem Hypnotiseur eine Art „Vertrag“. Der Patient muss die innere Bereitschaft haben, sich auf eine Hypnose einzulassen und schenkt ihm Vertrauen.

Während der Hypnose sieht es so aus, als schläft der Patient. Tatsächlich aber befindet er sich in tiefer Entspannung und ist zu jeder Zeit bei vollem Bewusstsein und bekommt alles mit.

Am ehesten bekannt ist die Hypnose bei der Raucherentwöhnung oder als Hilfe beim Abnehmen. Aber die therapeutische Hypnose kann noch viel mehr.

Die Anwendungsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig. Sie kann zum Beispiel auch hilfreich sein u.a. bei:

  • psychosomatische Probleme wie Kopf- oder Rückenschmerzen, vegetative Fehlsteuerungen, klassische psychosomatische Erkrankungen
  • Anpassungsstörungen, Begleitung in Lebenskrisen
  • Stressbelastung
  • Angst- und Belastungsstörungen, Prüfungsangst, Flugangst, Lampenfieber
  • Migräne, Allergien, Neurodermitis, Tinnitus
  • Schlafstörungen, innere Unruhezustände
  • Methode zur Leistungssteigerung in Sport oder Beruf und zur Persönlichkeitsbildung

Lassen Sie sich drauf ein, Sie werden begeistert sein. Klicken Sie hier und informieren Sie sich über Hypnotherapie nach Milton Erickson ist eine sehr sanfte und effektive Methode zur Behandlung körperlicher und seelischer Erkrankungen.