Erhöhter Blutdruck

Erhöhter Blutdruck wird oft gar nicht registriert.

Erhöhter Blutdruck über längere Zeit ist wie eine Zeitbombe.

Bei vielen Menschen in Deutschland fließt das Blut mit einem erhöhten Druck durch die Gefäße. Das Fatale: diese Bluthochdruckpatienten merken meistens nichts davon.
Die Gesundheit der Betroffenen steht unter keinem guten Stern, denn ein erhöhter Blutdruck belastet sowohl das Herz als auch den Kreislauf und kann schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen nach sich ziehen.

Somit ist ein erhöhter Blutdruck ein echter Killer, und wird deswegen mit erhöhtem Blutzucker, erhöhten Blutfettwerten und bauchbetontem Übergewicht zum berüchtigten tödlichen Quartett gezählt.

Mediziner sprechen hier vom Metabolischen Syndrom, was jährlich Millionen Menschen in den westlichen Industrienationen das Leben kostet.

Was sagt der Blutdruck aus?
Unser Blut versorgt alle Organe und muss bis in die kleinsten Gefäße kommen. Dazu muss es mit einem gewissen Druck aus dem Herzen gepumpt werden. Wenn sich also unser Herz zusammenzieht, drückt es Blut in die Arterien und der Blutdruck steigt. Wenn sich das Herz maximal zusammengezogen hat, ist der höchste Wert erreicht. Danach erschlafft das Herz, der Druck sinkt auf den niedrigsten Wert ab. Daher gibt es auch immer zwei Werte.

erhöhter Blutdruck oft mit Kopfschmerzen
Oft spüren Menschen mit erhöhtem Blutdruck Kopfschmerzen und Schwindel

Da Bluthochdruck (über 140/90 mm Hg = Millimeter Quecksilbersäule) bei vielen Patienten dauerhaft ohne Symptome verläuft, kann er sich zur tödlichen Gefahr entwickeln, denn er führt zur massiven Schädigung der Gefäßinnenseiten – der so genannten Arteriosklerose.

Hier können sich kleine Blutgerinnsel lösen und kleine Gefäße verstopfen. Die Betroffenen selbst merken nichts von einem kurz bevorstehenden Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen. 🙁

Insbesondere die Höhe des diastolischen Blutdrucks, also des “unteren Wertes” ist wichtig. Er sagt etwas über den Zustand des Kreislaufes in der Peripherie, also in den kleinsten Arterien und Arteriolen aus.

Diastolische Werte über 90 mmHg sind immer behandlungsbedürftig!

Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, die man selber tun kann, bevor man zur Tablette greifen muss, denn jedes Medikament muss über die Leber und die Nieren wieder ausgeschieden und verstoffwechselt werden.

Als wichtigste Reaktion sollte man Risikofaktoren für einen erhöhten Blutdruck eliminieren:

  • Auf Zigaretten verzichten
  • Alkohol reduzieren
  • Übergewicht vermeiden: Ausdauersport wie Radfahren und schwimmen stärken das Herz
  • Stress vermeiden: autogenes Training kann hilfreich sein
  • Ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse bevorzugen
  • Salzkonsum einschränken

Der Blutdruck sollte – sofern der Arzt nichts anderes angeordnet hat – immer zur gleichen Zeit, vor dem Essen und vor der Einnahme von blutdrucksenkenden Tabletten gemessen werden. Vor der Messung sollte kein koffeinhaltiger Kaffee getrunken und auch nicht geraucht werden.

Erhöhter Blutdruck, der noch nicht medikamentös eingestellt werden muss, ist mit Omega-3-Fettsäuren und anderen Nahrungsergänzungen gut zu beeinflussen.

Bei Fragen kommen Sie direkt auf mich zu oder bestellen sich auch gerne meinen Vitamin Report, um Zusammenhänge zu erkennen.

Schlackenstoffe und Übersäuerung

Schlackenstoffe bringt man in Verbindung mit Übersäuerung.

Schlackenstoffe sind in unserem Körper Abfallprodukte, die man aber nicht sofort spürt.

Schlackenstoffe durch Übersäuerung mit Kafee
Zu viel Kaffee führt zur Übersäuerung

Wir essen zu viel von:

  • Fleisch, Wurst, Käse
  • Fastfood, Fertigprodukte
  • Snacks, Süßigkeiten, Zucker
  • kohlensäurehaltige Getränke
  • Kaffee, Alkohol
  • Zigaretten

Bei Verdauungsprozessen entstehen im Körper Säuren, die über die verschiedenen Abbauprozesse vom Körper ausgeschieden werden. Aus der Verdauung von Obst und Gemüse wird Kohlensäure abgegeben.

Deshalb ist es nicht klug, auch noch Wasser mit Kohlensäure zu trinken, weil man im Grunde wieder ein Abfallprodukt zu sich nimmt, also zusätzlich Schlackenstoffe produziert. Stilles Wasser ist die bessere Wahl.
Schwefelsäure entsteht aus dem Endprodukt von schwefelhaltigen Eiweißstoffen und wird über die Niere ausgeschieden. Auch unsere Haut und die Lymphdrüsen helfen dem Körper beim Säureabbau.

Mit zunehmender Übersäuerung steigt in unserem Körper der Pegel an Schlackenstoffen. Es liegt an jedem selbst, wie viel er zulässt.

Viele Zivilisationskrankheiten wie

  1. Durchblutungsstörungen
  2. Cellulitis
  3. Krampfadern
  4. Diarrhoe oder Obstipation
  5. Sodbrennen, Appetitlosigkeit
  6. Nieren- und Gallensteine
  7. Migräne
  8. Herzinfarkt ,Schlaganfall
  9. Gehörsturz
  10. Grauer Star

ließen sich verhindern oder zumindest durch eine optimale Ernährung hinauszögern.

Aber was passiert, wenn der Körper nicht in der Lage ist, seine Schlackenstoffe abzutransportieren? Die Schlackenstoffe lagern sich im Körper ab, im Binde- und Fettgewebe, in Muskeln, Knorpel und Gelenkkapseln, in den Gefäßen und in den Organen und sogar im Gehirn. All das dauert natürlich eine gewisse Zeit.

Wie muss man sich das bildlich vorstellen? Stellen Sie sich vor, Sie geben eine Party und der Mülleimer ist voll. Aber was ist mit einem Mülleimer, der nie ausgelehrt wird? Er läuft über. Also wechselt man den Beutel und stellt vielleicht den vollen Müllbeutel erst einmal irgendwo ab, um ihn bei nächster Gelegenheit zu entsorgen.

Unser Körper bekommt ganz selten so eine Gelegenheit, um den überschüssigen Müll abzugeben.

Wenn wir Sodbrennen verspüren, schlucken wir Säurebinder. Wir verwenden ph-neutrale Duschgels und Cremes, so dass auch über die Haut keine Säuren abgebeben werden können. 🙁

Daher ist es ratsam, sich ab und zu ein Basen Bad zu genehmigen, um Schlackenstoffe ins Wasser abzutransportieren. Unsere Haut ist das größte Entschlackungsorgan.

 

 

Aspirin – ein Segen oder eine Gefahr?

Aspirin ist seit 1oo Jahren der Verkaufsschlager auf dem Markt, egal ob als Aspirin Complex, als Aspirin Protect, als Aspirin Effect, als Aspirin Direkt, als Aspirin Coffein oder als Aspirin Plus C.

Aspirin wird gehandelt wie ein Lifestyle-Produkt, das für jedes Problem die Lösung bietet, egal ob bei Rückenschmerzen, Zahnschmerzen oder Erkältungsbeschwerden. Ja sogar nach Aspirin bei Kopfschmerzeneiner durchzechten Nacht oder bei einem Kater wirkt Aspirin wie ein Wunder.

Reichlich Vitamin B einnehmen und genügend Wasser trinken hätten die gleiche Wirkung, allerdings ohne Nebeneffekte.

Informieren Sie sich mehr über Vitamine – hier die Vitaminübersicht gratis.

Der Hersteller Bayer produziert jährlich rund 40 Millionen Packungen und macht damit einen Umsatz von 776 Millionen Euro weltweit. Aspirin ist rezeptfrei zu bekommen, für Kinder zugelassen und scheint somit völlig ungefährlich zu sein. So signalisiert es uns die Werbung. Es sieht so aus, als sei Aspirin Plus C so gesund wie ein Vitaminbonbon, denn es soll ja laut Werbung die Gesundheit fördern.

Aspirin ist der Wirkstoff Acetylsalicylsäure und ist auch unter dem Begriff ASS bekannt.

Salicin ist ein Stoff aus der Rinde des Weidenbaums, den die alten Griechen schon kannten. Aber erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelang es, Salicin zu isolieren. 1874 wurde die Salicylsäure  durch Friedrich von Heyden als Medikament eingesetzt. Sie schmeckte bitter und verursachte Magenbeschwerden, was die Menschen vom Kauf abhielt. Charles Frédéric Gerhardt synthetisierte erstmals 1853 die Acetylsalicylsäure. Unter dem Markennamen Aspirin ® wurde die Acetylsalicylsäure am 6. März 1899 von der Firma Bayer gegen Fieber, Schmerzen und Entzündungen eingesetzt.  Bayer wird unwillkürlich mit Aspirin®  in Verbindung gebracht.

Die entzündungshemmende Wirkung von Aspirin beschrieb 1971 John Vene und erhielt dafür den Nobelpreis.

Aber Aspirin birgt auch einige Gefahren in sich. Es hat eine blutverdünnende Wirkung und muss daher fünf Tage vor Operationen abgesetzt werden. Wer Aspirin regelmäßig einnimmt und einen Zahnarztbesuch vor sich hat, sollte unbedingt darauf hinweisen. Aspirin kann Nierenschäden und Asthmaanfälle auslösen. Nebenwirkungen von Medikamenten mit Todesfällen sind allgemein bekannt. Die Anzahl der Todesfälle in Deutschland, an denen Aspirin beteiligt ist, liegt im vierstelligen Bereich.

Jeder Patient, der einen Schlaganfall oder Herzinfarkt hinter sich hat, erhält inzwischen zur Blutverdünnung Aspirin niedrig dosiert. Hier werden Dosen von 100 mg gegeben, wogegen das Schmerzmittel zwischen 500 mg und 1000 mg eingesetzt wird. In Notfalleinsätzen wird Aspirin in flüssiger Form vor der Fahrt ins Krankenhaus injiziert, wenn der Verdacht eines Herzinfarktes besteht. Es verdünnt das Blut und löst die Verengung in den Herzkranzgefäßen.

Heute wird Aspirin 90% aller Herzinfarkt oder Schlaganfall Patienten verschrieben, die das Mittel ein Leben lang einnehmen müssen. Es soll dafür sorgen, dass sich keine neuen Blutgerinnsel mehr bilden. Es ist zwar rezeptpflichtig, doch die Patienten müssen es selber bezahlen, da es unter dem Selbstbeteiligungssatz liegt.

Mir stellt sich da immer die Frage, ob es da nicht bessere Alternativen gibt? Wie wäre es mit Omega-3-Fettsäuren? Auch sie verhindern eine Blutgerinnung.

Das wäre natürlich nicht im Sinne der Firma Bayer. Denn die verdient inzwischen an der Sekundär-Prophylaxe genauso viel Geld wie am Schmerzmittel Aspirin. Aber der Patient hätte keine Nebenwirkungen.

Die Anzahl der Aspirin-Konsumenten steigt kontinuierlich und somit sind Nebenwirkungen in Form von Blutungen aus dem Magen oder dem Zwölffingerdarm auch mehr geworden.

Die Firma Bayer möchte sogar eine Studie durchführen, um zu beweisen, dass Aspirin niedrig dosiert auch bei gesunden Menschen hilfreich vor einem Herzinfarkt schützen kann. An der Studie nehmen 12.000 Menschen aus acht Ländern teil, die als Voraussetzung entweder 55 Jahre alt sind, einen erhöhten Cholesterinspiegel haben oder Raucher sind. Gesünder wäre es natürlich, man würde aufhören zu rauchen und die Ernährung umstellen und reichlich sekundäre Pflanzenstoffe zu sich nehmen, damit sich der Cholesterinspiegel von alleine senken könnte. Nach  drei Jahren will Bayer die ersten Testergebnisse bekannt geben.

Na wie fallen die wohl aus? Sicherlich werden wir nur positive Ergebnisse zu lesen bekommen. Selbst wenn viele Studienteilnehmer wegen unerwarteter Blutungen die Studie abbrechen müssten, würden wir es nicht erfahren. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass gerade Studien von Pharmaunternehmen nach ihren eigenen Interessen interpretiert und veröffentlicht  werden.

Aspirin ist bereits als Primärprophylaxe in 35 Ländern zugelassen. Klar, dass man jetzt auch den deutschen Markt erobern will.

Man sollte ein Medikament, und Aspirin bleibt ein Medikament, nur dann einsetzen, wenn es medizinisch angezeigt ist. Als Prophylaxe bei einem gesunden Menschen sehe ich es als sehr fragwürdig, denn die Nebenwirkungen sind größer als der Nutzen.

Selbst in Heidelberg am Deutschen Krebsforschungszentrum wird Aspirin untersucht, ob es eine vorbeugende Wirkung bei Darmkrebs hat. Wie krank ist das denn?

Könnte man nicht erste einmal versuchen, die Menschen dazu zu bringen genügend Ballaststoffe zu essen, das Immunsystem zu stärken und eine Übersäuerung des Körpers zu verhindern? Damit wird natürlich kein Geld verdient. Und den Forschern kann es letztendlich auch egal sein, wenn ein Patient an Krebs erkrankt, denn über die Chemotherapie wird ja genügend Geld verdient.

Nutzen Sie den gesunden Menschenverstand und bleiben ohne Chemie gesund.

 

Glutamat – Gefahr aus dem Supermarkt

Glutamat ist in vielen Fertigprodukten.

Glutamat lässt uns mehr essen, als wir eigentlich Hunger haben. Und somit ist auch das Problem des Übergewichts erklärt. Wir können also gar nichts dazu, dass wir immer dicker werden.


Glutamat ist bekannt als ein Geschmacksverstärker und wird oft als Mononatriumglutamat deklariert. Ganz oft aber auch findet man Namen wie „Hefeextrakt“ oder „Aroma“ oder nur die E-Nummern E 620 bis E 625.  Bei Aroma vermutet man doch natürliche Inhaltstoffe, aber keinen Giftstoff.  Befürworter von Glutamat argumentieren ja auch, dass dieser Stoff in der Natur vorkommt, also deshalb niemals schädlich sein kann.




Wie allerdings im Film gut erklärt wird, werden bei Versuchen mit Ratten diese sehr gefräßig, wenn ihr Futter Glutamat enthält. Sie fressen die doppelte Menge als bei Futter ohne Glutamat.

Sollten die Menschen da so anders reagieren?  Wie oft essen wir mehr als notwendig, weil unser Appetit größer ist? Hat nicht jeder schon mal erlebt, dass die Tüte Chips geleert wird, wenn man erst einmal angefangen hat? Wie ist es mit den verführerischen Leckereien bei Festen? Greift man nicht immer wieder zum Chips-Teller, obwohl man eigentlich von der Hauptmahlzeit satt sein müsste?

Glutamat wirkt wie ein zusätzlicher Geschmacks-Rezeptor auf der Zunge. Wir nehmen Glutamat als würzigen und bouillonartigen Geschmack wahr.

Es wirkt als Botenstoff zwischen den Nervenzellen, die in der Appetitregulation eingebunden sind. Wenn nun dieses Glutamat unsere Appetitregulation stört, bekommen wir mehr Hunger.

migraene
Glutamat kann Migräne auslösen

Solche gefährlichen Stoffe sollten nicht in unser Gehirn gelangen, dazu haben wir einen Schutz: die Blut-Hirnschranke. Aber dieser Schutzmechanismus funktioniert nicht immer, die Barriere wird undicht und diese gefährlichen Stoffe können im Gehirn Schaden anrichten.

Deshalb vermuten Wissenschaftler auch einen Zusammenhang zwischen Glutamat-Verzehr und den Krankheiten Alzheimer, Parkinson und Migräne. Und davon gibt e ja nun mehr als genug betroffene Menschen. Mal abgesehen von den unzähligen Menschen mit Übergewicht, was oft nicht als Krankheit sondern nur als kosmetisches Problem gesehen wird. Aber Übergewicht ist verantwortlich für viele daraus entstehende Begleiterkrankungen wie Diabetes Typ 2, Herzinfarkt und Schlaganfall.

Also lieber auf Glutamat verzichten und selber seine Würzmischung herstellen, wie im Film wunderschön dargestellt.

Dann kann man ohne Bedenken auch sagen: Guten Appetit.

Diabetes-Boom

Diabetes nimmt weltweit immer noch dramatisch zu.

Diabetes schluckt jährlich 90 Milliarden Euro an Kosten für Prävention und Behandlung dieser Krankheit.


Man unterteilet den Diabetes in zwei große Gruppen, den insulinpflichtigen Typ 1 Diabetes, wo meistens eine Autoimmunerkrankung zugrunde liegt und den Typ 2 Diabetes, der ganz oft durch Bewegungsmangel und Übergewicht hervorgerufen wird.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die OECD, zu denen europäische Länder und Nordamerika zählen, schätzen die momentane Anzahl der Menschen mit Diabetes auf über 83 Millionen. Nach Schätzungen könnte sich die Zahl bis ins Jahr 2030 auf über 100 Millionen erhöhen.

Die Pharmaindustrie verdient sich an blutzuckersenkenden Medikamenten eine goldene Nase. Die Pens zum Insulin spritzen werden immer schicker und auch neue Insulinarten kommen auf den Markt. Daher kann man alles in den Griff bekommen und dann tut der Diabetes auch nicht weh.



Allein in Deutschland leben über sieben Millionen Menschen mit Diabetes, doch man vermutet die Dunkelziffer wesentlich höher. 90% der sieben Millionen sind an Diabetes Typ 2 erkrankt, den man früher auch gerne „Altersdiabetes“ nannte. Das bedeutet, es laufen viele Menschen und auch schon bereits viele Jugendliche mit einem unbehandelten Diabetes Typ 2 herum. Die Problematik des unbehandelten Diabetes liegt in dem Auftreten von Folgeerkrankungen, die nach Jahren auftreten können, wenn der Blutzuckerspiegel über längere Zeit erhöht bleibt. Betroffen sind dann vor allen Dingen die kleinen Gefäße, was sich an Augen, Nerven und Nieren bemerkbar macht, wodurch wiederum neue Kosten entstehen und weitere Zweiterkrankungen behandelt werden müssen. Herzinfarkt, Schlaganfall, Netzhautstörungen, Nierenschwäche und Erektionsstörungen sind die häufigsten Begleiterkrankungen.

Gesunde und ausgewogene Ernährung, wie kann man Kalorien und unnötige Fette einsparen sollten in den Schulen bereits als Schulfach eingebunden werden. Auch das Unterrichtsfach Sport müsste mehr in den Vordergrund gestellt werden.

Diabetes Typ 2 kann durch gesunde Ernährung verhindert werden
© Gleb Semenjuk – Fotolia.com

Solange Sparmenüs billig umworben werden, es Gutscheine gibt, wo man für mehr essen weniger bezahlen muss und unsere Spitzensportler Werbung für Nutella und Mc Donald machen, wird sich das Bewusstsein nur schwer verändern lassen.
Nur durch aktive Maßnahmen und Ernährungsveränderungen können Ergebnisse erreicht werden. Alles andere hat in meinen Augen nur eine Alibifunktion und lenkt von der weltweiten Problematik ab.

Diabetes und Folgeschäden

Diabetes zu haben oder wie der Volksmund es auch nennt „zuckerkrank sein“, ist eine Diagnose, die das zukünftige Leben verändert.



Man unterscheidet zwei Formen von Diabetes: den Typ 1 Diabetes, der auch in jungen Jahren auftreten kann, wo es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt und den Typ 2 Diabetes, wo oft eine Insulinresistenz zugrunde liegt, bedingt durch Bewegungsmangel und Übergewicht.

Das Heimtückische an beiden Formen ist, dass der zu hohe Blutzucker leider keine Schmerzen macht. Aber die Folgen in einigen Jahren sind trotzdem unaufhaltsam.

Daher ist es besonders in jungen Jahren so extrem wichtig, den Blutzucker so optimal wie möglich einzustellen, was zu bedeuten hat, einen HbA1c von unter 6,2 % zu haben.  Je mehr der HbA1 c einem gesunden Menschen ohne Diabetes ähnelt, desto besser für den weiteren Verlauf, ein Leben ohne Folgeschäden führen zu können. Das ist in der Praxis nicht immer so einfach.

Natürlich erwartet man bei Kindern keinen Herzinfarkt, doch je länger der Diabetes besteht, je größer sind die Wahrscheinlichkeiten, an den gefürchteten Folgeschäden zu erkranken.

An einen Bluthochdruck leiden 75% aller Diabetiker und das Risiko eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls  ist um das Zwei-bis Dreifache erhöht gegenüber der normalen Bevölkerung. Für Frauen mit Diabetes ist das Risiko sogar um den Faktor 5,9 erhöht. 11,9% erleiden im Laufe der Diabetes-Zeit an den Augen Schäden (Retinopathie) und 10,5% haben Nervenstörungen (Neuropathien).

Laut dem statistischen Bundesamt von 1999 ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung bei Diabetes das Risiko  einer Augenerkrankung mit Erblinden zu erliegen um das 10-25fache erhöht, einem Nierenversagen zu erliegen um das 15-20fache erhöht und  das Risiko einer Beinamputation  ist um das 25-fache erhöht.

In der Zeit, wo ich noch im Krankenhaus auf der Angiologie  gearbeitet habe, waren von drei Beinamputationen zwei bei Diabetikern.

Diabetes tut lange Jahre nicht weh, der Blutzucker ist nur nicht immer so wie bei einem Gesunden, aber er hinterlässt ohne spürbare Anzeichen seine Folgen. Insgesamt lassen sich 80% aller Todesfälle bei Diabetikern auf  eine fortgeschrittene Herzkreislauferkrankung mit den Folgen eines Herzinfarkts oder eines Schlaganfalls zurückführen.

Und jetzt stelle man sich vor, der Diabetes wird in jungen Jahren bei Kindern diagnostiziert.

Diabetes immer häufiger bei Kindern



Es ist alarmierend, dass immer häufiger auch bei Kindern nicht nur Diabetes Typ 1 sondern auch Diabetes Typ 2 festgestellt wird. Das bedeutet, dass im mittleren Erwachsenenalter, wenn diese Menschen voll im Berufsleben stehen und Familien gegründet haben, sich diese ernsthaften Gesundheitsprobleme entwickeln werden.

Sollte man bei diesen Tatsachen sich nicht lieber um die Heilung dieser Krankheit bemühen? Im Helmholtz Zentrum in München unter der Leitung von Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler werden viele Studien geführt, den Diabetes bei Kindern mit erblicher Belastung zu verhindern. Es werden zwar Millionen an Geldern investiert, aber man liest nicht, dass ein Mittel gefunden wurde, den Diabetes aufzuhalten.

Coenzym Q10 als Energiequelle


Coenzym Q10 oder auch bekannt als Ubichinon kommt in jeder Zelle des menschlichen Körpers vor.

Der Mensch besteht aus Millionen von Zellen und jede einzelne Zelle hat einen Zellkern und in jeder Körperzelle ist das Leben in den Mitochondrien verankert. Das sind die Energiekraftwerke in unseren Zellen. In diesen Kraftwerken wird die Energie, die wir aus den Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen gewinnen zusammen mit Sauerstoff in Adenosintriphosphat (ATP) umgewandelt. Diesen Prozess nennt man auch die Atmungskette.

Die Mitochondrien sind sehr empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen und Viren und gegen jede Art von Sauerstoffradikalen. Einmal verursachte Schäden an der Zellwand oder der Erbsubstanz der Mitochondrien sind nicht mehr umkehrbar.

Deshalb ist Coenzym Q10 auch eher aus dem Bereich Anti Aging aus der  Kosmetik Branche bekannt. Es verhindert die Faltenbildung und wird deshalb in vielen Cremes verwendet. Aber Coenzym Q10 kann noch viel mehr.

Coenzym Q10 ist in der Lage, geschädigte Mitochondrien zu aktivieren.

Der Körper kann Coenzym Q10 selber produzieren, doch die Produktion dieser körpereigenen Substanz lässt mit steigendem Alter immer mehr nach. Im Alter steigt aber auch die Anzahl der freien Radikale, die dann die Haut altern und Krankheiten auftreten lassen. Nur zu gut kennt man den Ausspruch „Mit 40 ist man halt nicht mehr der Jüngste“. Selber wahrnehmen kann man das „fehlende Energieproblem“, indem man die Sachen, die man mit zwanzig locker weggesteckt hat, nun mir vierzig Jahren nicht mehr so einfach bewältigt.

Aber ein Mangel kann auch bedingt sein durch psychische und physische Belastungen und bei erhöhtem antioxidativem Stress. Alkohol und Nikotinkonsum verbrauchen mehr Q10 und bei einigen Stoffwechselerkrankungen wird vermehrt Coenzym Q10 benötigt.

Wissenschaftlich konnte man inzwischen feststellen, dass Coenzym Q10 besonders positive Auswirkungen bei Herz-Kreislauferkrankungen hat, weil im Herzmuskel bis zu 70% des körpereigenen Q10 vorhanden sind. Auch bei Parkinson, Krebsleiden und Alzheimer wirkt sich Coenzym Q10 positiv aus so wie bei einer Parodontitis.

Antioxidantienschutz
Coenzym Q10 unterstützt das Herz

Im Essen finden wir Coenzym Q10 besonders in Sesamsamen, Makrelen, vollwertigen Sojabohnen, Walnüssen, Erdnüssen, Pistazien, Spinat und Brokkoli. Also teilweise in richtigen Kalorienbomben, von denen wir gar nicht so viel verzehren sollten.


Eine Nahrungsergänzung mit Coenzym Q10 kann manchmal sinnvoll sein. Wenn sie mehr als drei der folgenden Fragen mit „JA“ beantworten können, ist eine Substitution sinnvoll:

  1. ist Ihre körperliche Leistungsfähigkeit am Ende?

  2. sind Sie häufig erschöpft und wünschen sich mehr Vitalität?

  3. fühlen Sie sich oft abgespannt und gestresst?

  4. sind Sie oft erkältet?

  5. haben Sie das Gefühl, Ihr Immunsystem ist zu schwach?

  6. sind Sie älter als 40 Jahre?

  7. haben Sie Übergewicht?

  8. treiben Sie viel Sport?

  9. leiden Sie an Diabetes mellitus?

  10. leiden Sie unter Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)?

  11. haben Sie Herz-Kreislauf Beschwerden?

  12. hatten Sie schon mal einen Herzinfarkt?

  13. sind in der Familie Krebserkrankungen bekannt?