Heilpraktiker Psychotherapie

Heilpraktiker für Psychotherapie

Was ist eigentlich ein Heilpraktiker für Psychotherapie?

Die Psychotherapie ist die Pflege der Seele. Krankheiten oder Verhaltensstörungen, die psychisch, emotional oder psychosomatisch bedingt sind, können mithilfe wissenschaftlich fundierter psychologischer Methoden durch verschiedene Formen verbaler oder nonverbalen Kommunikationen behandelt werden.

Heilpraktiker Psychotherapie hilft mit verschiedenen Kommunikations-FormenDer Begriff „Psychotherapeut“ ist seit 1999 durch das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) geschützt und darf nur von psychologischen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten und ärztlichen Psychotherapeuten geführt werden.

Heilpraktiker mit Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie dürfen nach dem Heilpraktikergesetz von 1939 eine Psychotherapie bei bestimmten Erkrankungen durchführen. Sie dürfen sich aber nicht „Psychotherapeut“ nennen.

Der Grieche Platon (428 bis 348 v.Chr.), ein Schüler von Sokrates, brachte es vor mehr als 2400 Jahren vortrefflich auf den Punkt:

„Das ist der größte Fehler bei der Betrachtung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt. Wo beides doch nicht getrennt werden kann.“

Wenn man sich ein Bein bricht, geht man zum Chirurgen und wird operiert. Bei Herzproblemen geht man zum Kardiologen oder Internisten und wer schlecht sieht, konsultiert einen Augenarzt.

Inzwischen gibt es immer mehr Erkrankungen, wo die Mediziner keinen Grund für die angegebenen Beschwerden finden. Man nennt das dann „organisch ohne Befund“. Die betroffenen Menschen leiden trotzdem, auch wenn nichts gefunden wird.

Inzwischen gibt es auch Mediziner, die erkannt haben, dass Körper und Seele zusammengehören und ihr Fachbereich ist die psychosomatische Medizin.

Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens von psychischen Erkrankungen betroffen sein.Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens von psychischen Erkrankungen betroffen sein. Leider ist die Akzeptanz von psychischen Erkrankungen noch nicht so in den Fokus der Bevölkerung getreten. Ein Problem, wo organisch nichts gefunden wird, wird oft nicht als richtige Krankheit anerkannt. Wer gibt schon freiwillig zu, dass er unbegründete Ängste hat, unter Phobien oder Depressionen leidet oder sogar öfter am Tag Zwangshandlungen nachgehen muss?

Jeder andere Mensch, der die Zusammenhänge nicht versteht, würde so jemanden für verrückt halten. Zum Glück outen sich immer mehr Menschen in der Öffentlichkeit zu ihren Problemen.

Jeder Krankheit, ob chronisch oder nur einmal aufgetreten oder gar psychisch bedingt, wird in der Krankenkassenakte vermerkt. Das kann mal problematisch werden, wenn man Jahre später eine Lebensversicherung abschließen will. Vielleicht ist die Problematik längst behoben, der Vermerk bleibt.

Jetzt kann es ein Vorteil sein, wenn man den Heilpraktiker für Psychotherapie aufsucht. Er rechnet nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen ab, kann aber den um Rat suchenden Patienten trotzdem helfen.

Hier habe ich einen Überblick verschiedener Literatur zum Heilpraktiker für Psychotherapie: http://www.gesunderfolgreich.eu/103/heipraktiker-ausbildung​