Gehirnfettsäuren werden unterschätzt

Gehirnfettsäuren sind die bekannten Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren.

Gehirnfettsäuren beeinflussen nicht nur in der Schwangerschaft die Entwicklung des Kindes.

Gehirnfettsäuren fördern die Entwicklung
Gerade in den ersten Jahren sind Omega-3 und Omega-6 Fettäuren wichtig für die psychomotorische Entwicklung

Eine optimale Nährstoffversorgung mit diesen Gehirnfettsäuren ist auch nach der Geburt wichtig für die psychomotorische Entwicklung in den ersten drei Jahren und fördert die Aufmerksamkeitsdauer von Kleinkindern.

Wenn man sich gerade die Ernährung von Kindern im Alter bis drei Jahren ansieht und beobachtet, dass ein Besuch bei Mc Donald als Belohnung abgespeichert wird, ist es nicht verwunderlich, dass die Häufigkeit an Konzentrationsschwächen im Schulalter zunimmt. 🙁

Unkonzentriertheit und Lernstörungen bis hin zum ADHS-Syndrom (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) sind Folgen von häufigem Fastfood Konsum.

Klar ist es verständlich, dass Kinder nicht in ausreichenden Mengen Hering, Lachs oder Makrele zu sich nehmen oder viel an Meeresfrüchten, Oliven und Walnüssen verzehren. Das bringen ja nicht einmal die Erwachsenen fertig. 😉

Daher könnte eine Nährstoffergänzung sehr hilfreich sein, besonders wenn man auf Ritalin verzichten möchte.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist keine Modeerscheinung, sondern eine Krankheit und zwar eine ererbte. Ursache für das meist sprunghafte, unkonzentrierte, impulsive und stimmungsschwankende Verhalten ist eine Stoffwechselstörung im Gehirn.

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Konzentrationsstörungen könnten mit Nährstoffergänzungen positiv beeinflusst werden

Weltweit ist es eine der häufigsten kinderpsychiatrischen Krankheiten.
In Deutschland sind davon etwa eine halbe Million Kinder und Jugendliche betroffen. Aber auch Erwachsene leiden darunter, denn bei zwei Dritteln der Kinder verschwinden die Symptome später nicht. Experten schätzen sogar, dass bis zu sechs Prozent der Erwachsenen ADHS haben. Nur wird von den Erwachsenen keiner mit Ritalin behandelt. Bei Erwachsenen akzeptiert man bestimmte Verhaltensweisen und entschuldigt sie mit „Das ist halt seine Art“.

In England und den USA wird die Nährstofftherapie, also die Ergänzung mit Gehirnfettsäuren seit einigen Jahren erfolgreich eingesetzt.
In Deutschland ist davon erschreckend wenig bekannt. Warum ist das so? Nun mit der richtigen Ernährung wird wenig verdient und der steigende Umsatz von Ritalin spricht seine eigene Sprache. Die meisten Ärzte haben auch wenig bis gar keine Erfahrung im Bereich Ernährungslehre, da sie es auch nicht abrechnen können.

Die Nährstofftherapie mit den richtigen Gehirnfettsäuren sollte als Basistherapie eingesetzt werden. Bekommt das Gehirn die richtigen Nährstoffe, so ließe sich das Grundproblem bei ADHS und übrigens auch bei Legasthenie, Schizophrenie und Depression beheben: die Symptome könnten bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Es wäre also auf jeden Fall einen Versuch wert.
Durch die Ergänzung mit den richtigen Gehirnfettsäuren käme die Versorgung mit den Botenstoffen Dopamin, Noradrenalin und Serotonin wieder ins Gleichgewicht.

Entwicklung der Intelligenz kann über Essverhalten beeinflusst werden

Intelligenz kann man essen.

„Der IQ von Kindern und die Ausgeglichenheit lassen sich durch Nährstoffe steigern.“ so äußert sich Keith Conners, einer der führenden AD(H)S-Forscher in den USA.

Das menschliche Gehirn besteht zu 60% aus Gehirnfett und zu 40% aus Proteinen, bezogen auf das Trockengewicht.
Das menschliche Gehirn konnte über mehr als zwei Millionen Jahren sich bis zu seiner heutigen Größe von 1500 Gramm optimal entwickeln, was eine Ernährung mit reichlichen Gehirnfettsäuren bewirkt hatte.
Das Gehirn besteht aus Eiweiß und Gehirnfettsäuren und diese Bausteine sind für den  Aufbau und die Funktionsfähigkeit erforderlich.
Das kindliche Gehirn reagiert besonders in der Wachstumsphase empfindlich auf Mangelsituationen an Gehirnfettsäuren. Betroffene Kinder können ihr vollständiges intellektuelles Potential daher nicht entwickeln und bleiben hinter dem Optimum zurück.

In der heutigen Zeit stellt der dauerhaft hohe Verzehr von Süßigkeiten und Fertigprodukten bei der Kinderernährung ein besonderes Problem dar. Diese Nahrungsmittel liefern weder die für den Aufbau und die Funktion der Nerven zwingend erforderlichen Gehirnfettsäuren noch hochwertiges Eiweiß.

Große Mengen an Zucker, eine geringe Nährstoffdichte und vor allem der Mangel an Gehirnfettsäuren führt zu eingeschränkten oder zu einer verzögerten Gehirnentwicklung.
Eine gute und dauerhafte Versorgung mit Gehirnfettsäuren spielt deshalb eine zentrale Rolle bei der Gehirnentwicklung und dessen Funktion. Sie entscheidet, ob unsere Kinder das vollständige Potential auch entwickeln können.

Aber welche Kinder essen schon reichlich Makrele, Muscheln, Lachs, Thunfisch, Seefisch und Mikroalgen? Wo sollen die Gehirnfettsäuren herkommen, wenn überwiegend Fast Food oder Fertiggerichte oder Schnitzel mit Pommes und Pizza oder Spaghetti Bolognese bevorzugt werden?

Mangelsituationen mit Gehirnfettsäuren sind daher oft eine verborgene Ursache für Lernprobleme (Konzentration) und soziale Auffälligkeiten, wie zum Beispiel Aggressionen, oppositionelles Verhalten oder Stimmungsschwankungen in der Schule.

Lernstörungen wie  bei AD(H)S, die Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) bzw. die Rechen­schwäche (Dyskalkulie) werden durch einen Mangel an Gehirnfettsäuren weiter verschlechtert.