Abnehmtipps: Fett einsparen

Abnehmtipps von Christine Spörer

Abnehmtipps sind Hilfen und dazu zählt mit absoluter Sicherheit: Fett einsparen

Fett gehört zu den Makronährstoffen, wir dürfen nicht ganz darauf verzichten, denn es ist ein Energielieferant und es liefert lebenswichtige Fettsäuren und die fettlöslichen Vitamin E, D, K und A .

abnehmtipps - Fett einsparen
Wenn schon Cappuccino dann mit Milch anstatt Sahne

Alles Fett, was der Körper nicht verstoffwechselt, wird als Reserve für „schlechte Zeiten“ auf Hüfte, Bauch und Po gespeichert. Das ist uns aus der Entwicklungsgeschichte noch geblieben, die schlechten Zeiten gibt es in unseren Breitengraden nicht mehr.

Wenn nun zu den Abnehmtipps zählt, wie ich Fett einsparen kann, dann muss erst einmal gewusst werden, wo die Fette sich befinden. Tückisch sind besonders die versteckten Fette, die auf den ersten Blick nicht zu sehen sind.

Bei der Zubereitung von Fleisch und Fisch kann man auf Fett sehr gut verzichten, wenn man beschichtete Pfannen verwendet oder im Backofen heraus bäckt. Im Sommer eignet sich natürlich bestens das Grillen.

Wenn es doch mal mit Käse überbacken werden soll, wählen Sie fettreduzierten, also auch kalorienreduzierten Käse.

Ein Produkt darf sich kalorienreduziert nennen, wenn es 40 Prozent weniger Kalorien enthält als das vergleichbare normale Produkt.

Beim Backen muss oft die Kuchenform ausgefettet werden, aber auch dieses Fett wird vom Kuchen teilweise aufgenommen. Da bieten sich Backpapier-Zuschnitte an, die das Einfetten einsparen lassen.

Vielleicht muss man bei den Abnehmtipps auch erwähnen, dass es manchmal zweckmäßig ist, bestimmte Rituale abzuändern. Wer es schon immer gewohnt war, morgens eine Leberwurstsemmel zu essen, versucht es vielleicht jetzt einmal mit einem Marmeladen Vollkornbrot.

Hier einige Abnehmtipps, wo besonders viel Fett enthalten ist, bezogen auf übliche Verzehr-Portionen:

Nahrungsmittel

Fett

kcal

Alternative

Fett

kcal

Leberwurst  30 g

11 g

115

Corned Beef

2 g

40

Salami  30 g

10 g

115

Lachsschinken

1 g

40

Nutella  20 g

6 g

105

Marmelade

0 g

40

Schnitzel paniert,150 g

15 g

310

Putenbrust

1 g

130

Croissant mit Schokolade, 60 g

18 g

245

Brötchen 45 g

1 g

125

Bratwurst 150 g

37 g

405

Fisch:                  Dorsch 15o g

1 g

115

Sahnejoghurt mit Frucht 150 g

13 g

215

Naturjoghurt 1,5% und Obst 

2 g

~ 95

Schokoshake Mc Donald’s  1/4 l

8 g

305

Kefir 1,5 %

4 g

120

Speisequark 40 %,  30 g

11 g

160

Magerquark

+

20

Kartoffelpuffer 150 g

18 g

310

Pellkartoffeln 150 g

+

110

Langnese Walnuss Cremissimo  100 ml

8 g

141

Langnese Zitrone-Bottermelk 100 ml

3,4

95

Magnum Mandel

22 g

325

Solero Exotik

4 g

120

Camembert 70 %,   30 g

12 g

130

Camembert 30 %

4 g

65

Prinzregententorte

31 g

430

Obstkuchen Hefeteig vom Blech

4 g

170

Es sind die regelmäßigen Kleinigkeiten, die zur Gewohnheit werden und die durch Alternativen ersetzt werden sollten.

Man muss nicht auf alle Annehmlichkeiten verzichten, besonders wenn man in Gesellschaft isst. Aber man kann ein Sahnevollmicheis gegen ein Obst Eis eintauschen und ein Stück Obstkuchen mit der Sahnetorte tauschen. 😉

Beim Cappuccino, wenn es ein Kaffee nicht auch sein kann, sollte man anstatt Sahne zu Vollmilch greifen.

Jeder bekommt sein Fett ab

Ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren kann zu Wachstumsstörungen führen, aber auch zu Konzentrationsstörungen, verminderter Lernfähigkeit, zu Depressionen oder zu Störungen der Nervenfunktion.

Fett ist nicht gleich Fett. Aber seit Jahren wird uns Fett madig gemacht.

Wissenschaftlich betrachtet unterscheidet man ungesättigte und gesättigte Fettsäuren.

Man weiß auch, dass die gesättigten Fettsäuren die ungünstigen sind, wovon man nur wenig essen sollte. Aber wie kann man sie auseinander halten von den guten Fettsäuren?

Als Gedankenstütze kann man sich merken, dass die gesättigten Fettsäuren in fester Form vorliegen, also Butter, Margarine, Fleisch, Wurst, Käse und Sahne. Davon sollten wir nur in geringen Mengen zu uns nehmen, denn sie sind Schuld an unseren Zivilisationskrankheiten. Sie verstopfen die Blutgefäße und erhöhen den Cholesterinspiegel. Eigentlich kann unser Körper sie gar nicht verwenden, außer er speichert sie auf Hüften und Po ab für schlechte Zeiten, die wir alle wohl nicht erleben werden.

Ungesättigte Fettsäuren dagegen sind essentiell, da der Körper sie nicht selber herstellen kann und sind deshalb so wichtig wie ein Vitamin.

Ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren kann zu Wachstumsstörungen führen, aber auch zu Konzentrationsstörungen, verminderter Lernfähigkeit, zu Depressionen oder zu Störungen der Nervenfunktion.

Natürliche Lieferanten von ungesättigten Fettsäuren sind:

Gemüse, Oliven, Fisch, Nüsse