Selen – lebensnotwendig für den Immunstoffwechsel

Obwohl die Lebensnotwendigkeit von Selen als Spurenelement bereits 1957 erkannt worden war, dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis diese Erkenntnis in die medizinische Praxis umgesetzt wurde.

Selen – Gift oder lebensnotwendiges Spurenelement für den Immunstoffwechsel?

Selen ist als Mikronährstoff im Körper zwar nur in »Spuren«, also in sehr geringen Mengen vorhanden. Trotzdem ist dieses Halbmetall lebensnotwendig für den Immunstoffwechsel und wird in der Behandlung onkologischer und entzündlicher Erkrankungen ebenso eingesetzt wie in der Zahnmedizin.
Obwohl die Lebensnotwendigkeit von Selen als Spurenelement bereits 1957 erkannt worden war, dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis diese Erkenntnis in die medizinische Praxis umgesetzt wurde. Vergleichbare Schicksale in der ernährungsmedizinischen Geschichte zeigten sich aber auch bei anderen so genannten Mikronährstoffen:

Die Lebensnotwendigkeit von Chrom, Beta-Carotin oder Kupfer sprach sich erst im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts herum. So schützen Carotinoide vor Krebs, Polyphenole vor Bakterien und Entzündungen, Phytosterine senken das Cholesterin, Faserstoffe den Blutzucker und Phytoöstrogene lindern klimakterische Beschwerden. Übrigens alles Stoffe, die in Pflanzen vorkommen und die man nicht synthetisch herstellen kann.

Selen ist Bestandteil wichtiger Enzyme, deren Aufgabe es ist, den Körper vor der Wirkung schädigender Moleküle, wie Schwermetalle und freie Radikale, zu schützen.

Ein Mangel an Selen kann gravierende gesundheitliche Probleme zur Folge haben. Zahlreiche epidemiologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass moderne Zivilisationskrankheiten, wie Atherosklerose oder Krebs, u.a. in direktem Zusammenhang mit einer Selenunterversorgung stehen.
Weiter Untersuchungen zur Untermauerung dieser Erkenntnisse sind notwendig und wünschenswert.

An den medizinischen Fakultäten Leipzig, Jena und Dresden wurden breit angelegte Untersuchungen zur Spurenelementversorgung der Bevölkerung durchgeführt. Es wurden 1.000 Nahrungsmittel auf deren Gehalte, Verluste durch Lagerung und Kochprozesse analysiert. Gleichzeitig wurde die tatsächliche Aufnahme an Spurenelementen durch Getränke und Speisen in einem Zeitraum von drei Wochen bei unterschiedlichen Ernährungsweisen ermittelt.

Die Selengehalte unserer Lebensmittel

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 20–70 µg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Demnach wären 70–80% der Bevölkerung in Deutschland Selen unterversorgt. Dies liegt insofern nahe, weil Deutschland als Selenmangelgebiet gilt.

Auf Grund von Überdüngung, ausgelaugten Böden, saurem Regen und der Schadstoffbelastung durch Schwermetalle finden sich nur geringe Selenkonzentrationen in den Böden, diese wiederum verursachen geringe Selengehalte bei sämtlichen Agrarprodukten. So kann es auch beim letzten Glied der Nahrungskette, beim Menschen, zu Selenunterversorgung kommen.

Erhöhten Bedarf an Selen haben zudem ältere Menschen, Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit, Leistungssportler, Personen mit bestimmen Krankheiten.
Durch die Nahrungsmittelzubereitung, insbesondere durch Kochprozesse, treten zusätzliche Selenverluste von 40–60% auf.

Die tägliche Selenaufnahme des Durchschnittsdeutschen liegt etwa bei 15–20µg. Die empfohlene Mindestmenge beträgt 70µg für einen Erwachsenen.
Die Muttermilch enthielt bei 85% der stillenden Mütter weniger als 5µg Se/l (optimal > 10µg/l).
Altersabhängig waren bei Senioren Selendefizite am ausgeprägtesten.
Selen kann aber auch überdosiert werden!

Selendefizite – wodurch?

Regelmäßiger Alkoholkonsum, aber auch chronische Erkrankungen, vor allem Entzündungen an den inneren Organen oder an den Gelenken erhöhen den Selenverbrauch. Personen mit Leber-, Bauchspeichel- und Immunerkrankungen haben im Vergleich zur Normalbevölkerung einen erhöhten Bedarf an Selen.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Bei der nekrotisierenden Verlaufsform der Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) konnte man die Sterblichkeit von über 34% durch gezielte Selenzufuhr auf unter 5% senken. Ähnliche Ergebnisse erzielte man an der
Dresdner Universitätsklinik für Chirurgie.

Tumorbehandlungen

Studien haben ergeben, dass begleitende Selengaben einerseits die Wirkung von Chemotherapien verstärken, andererseits die Nebenwirkungsraten von Strahlen- und Chemotherapien reduzieren.

Selen bei entzündlichen und viralen Erkrankungen

Selen hat die bei Nährstoffen äußerst seltene Fähigkeit Elektronen sowohl aufzunehmen als auch abzugeben.
So kann Selen – je nach Milieu des Gewebes, dem so genannten pH-Wert – reduzierend (also zellschützend) oder oxidierend (also provozierend) agieren.

Herpeserkrankungen

Herpesinfektionen werden durch ein Virus hervorgerufen. 90% der Bevölkerung sind seit dem Kindesalter mit Herpes-Simplex-Viren infiziert, nicht alle erkranken jedoch daran. Der Grund dafür liegt in der körpereigenen Abwehr. Das Virus nistet sich in verschiedenen Nervenknoten ein und ist so für das Immunsystem unauffindbar. Wird unser Immunsystem beispielsweise durch Erkältung und Fieber, Stress oder verstärkte Sonneneinstrahlung geschwächt, kommt es zu einer Aktivierung des Virus und somit zum Aufflammen der Infektion.

Je schwächer das Immunsystem, desto höher ist das Risiko einer großflächigen Ausbreitung der Viren.

Herpesinfektionen gehen mit Entzündungen im Lippen- und Mundbereich einher und sind mit Rötungen, Schwellungen, Bläschenbildung und Schmerzen verbunden. Entzündliche Prozesse verursachen immer oxidativen Stress, das heißt die vermehrte Bildung zellschädigender Stoffwechselprodukte (freie Radikale).

Als einer der möglichen Wirkmechanismen von Selen wird diskutiert, dass das Antioxidans in diesen Prozess eingreift, indem es die freien Radikale entschärft und neutralisiert. An bereits durch Viren oder Bakterien infizierten Stellen wird durch die Anwendung von Selen das Ausmaß der Zellschädigung gemindert. Dauer und Schweregrad der Entzündungen werden verkürzt bzw. gemildert und das Immunsystem wird allgemein aktiviert.

Entzündungen

Um Entzündungsprozessen entgegen zu wirken, bietet sich Selen an, da Entzündungsherde vom ph-Wert stets sauer sind. Selen nimmt Elektronen auf und schützt so Gewebe vor weiterer Zerstörung, z.B. bei
# Verbrennungen
# Sonnenbrand auf der Haut
# Entzündungsherde des Zahnfleisches oder der Mundschleimhaut.

Selen stoppt die Virusvermehrung

Viren können sich nicht selbst vermehren. Sie regen in der Zelle Enzyme an, die dann die Viren intrazellulär vermehren. Durch Medikamente ist ihnen schlecht beizukommen.
Anders mit freien Radikalen.

Wir alle kennen das Beispiel von Fieber bei Infekten.

Durch Erhöhung der Körpertemperatur auf mehr als 38,5°C bildet der Körper massiv freie Radikale. Bakterien-, Pilz-, Virennester werden im »Fegefeuer der Radikale« verbrannt, ebenso nicht mehr lebenstüchtige Zellen. Der Körper geht gereinigt aus der Abwehr hervor. Aus falschem Krankheitsverständnis setzen Betroffene zu häufig fiebersenkende Medikamente ein.

Selbstverständlich müssen aber bei zu hohem Fieber oder schlechtem Allgemeinbefinden fiebersenkende Maßnahmen ergriffen werden.
Immunschwache Patienten haben selten oder kaum Fieber. Sie denken, sie seien gesund und ihr Immunsystem sei stark. Häufig ist das Gegenteil der Fall. Wiederkehrende Herpesinfektionen, Gürtelrose oder auch Muttermundveränderungen der Frau sind Hinweise einer schlechten, am Boden liegenden Immunabwehr. Bei derartigen Immunschwächen hilft Selen.

Selen-Therapie in der Onkologie

Seit Jahren zeigt sich in der Onkologie, dass Selen die Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie reduziert. Besonders bei den nebenwirkungsreichen Platin-Chemotherapeutika wird dieser Schutzeffekt deutlich.

Die Unsicherheit, dass Selen eventuell die Wirkung der Chemo-, Strahlentherapie mindern könnte, wurde inzwischen widerlegt. Selen in entsprechenden Dosierungen erhöht die Sensibilität von Tumorzellen gegenüber Chemo-Therapeutika und senkt die Anfälligkeit von gesunden Zellen und Organen.

Aspirin, der Alleskönner




Aspirin – in der Werbung angepriesen als Alleskönner.

Aspirin ist kein Lifestyle Produkt, was ständig genommen werden kann.

Aspirin, auch als Acetylsalicylsäure oder kurz ASS bekannt, ist ein Medikament, was fiebersenkend, schmerzstillend und entzündungshemmend wirkt und in niedriger Dosierung auch eingesetzt wird, um die Blutgerinnung zu verhindern. (Thrombozytenaggregationshemmer)

Ob es um Erkältung geht oder um leichte Schmerzen, gegen alle Probleme hilft Aspirin. Man könnte fast glauben, es gehört zum täglichen Leben wie ein Lifestyle Produkt. 🙁

Aber unserem Körper fehlt kein Aspirin, wenn wir an Kopf-und Gliederschmerzen leiden. Was wir benötigen, sind größere Mengen an hochwertigen Vitalstoffen, die wir leider in unserem verarbeiteten Essen nicht mehr finden.

Als Hippokrates die Bemerkung äußerte „Dein Essen soll Deine Medizin sein“, konnte man mit einer selber gemachten Hühnerbrühe noch die Kranken stärken.

Auch Hildegard von Bingen setzte Kräuter als Medizin ein, weil sie von deren Wirkung wusste. Mit den Kräutern ist allerdings kein Geld verdient. Außerdem hätte man mit Kräutern keine Nebenwirkungen und der zusätzliche Verdienst auf anderem Gebiet bliebe aus.

Wenn es nämlich mit der Einnahme von Aspirin zu Magenblutungen käme, könnte gleich das entsprechende Gegenmittel verordnet werden, wenn das wiederum zu Verstopfung führt, gibt es auch dagegen ein entsprechendes Medikament. Die Pharmaindustrie freut sich. 😉

Wenn wir krank sind, freuen sich der Arzt, der Apotheker und die Pharmaindustrie. Den wenigsten ist bekannt, dass mehr Menschen an Nebenwirkungen von Medikamenten sterben, als an der tatsächlichen Grippe.

Wir setzen heute für jedes Zipperlein ein Medikament ein, weil uns die Werbung suggeriert, es ist harmlos und wirkt „schnell und auf den Punkt“.

Dabei könnte man mit erhöhter Einnahme von Vitamin C im Gramm Bereich so manche Infekte verhindern.

Um unsere Zellen zu schützen und nicht zu entarten und mit allen Erregern fertig zu werden, reichen die empfohlenen Mengen der DGE nicht aus.
Es ist schon lange wissenschaftlich erwiesen, dass man mit Empfehlung seitens der DGE, also mit 100 mg Vitamin C, 12 mg Vitamin E, 30 µg Selen und 3 mg Beta Carotin keinen großen Zellschutz hat. Dies Mengen lassen uns nur nicht sofort ernsthaft erkranken. Aber über Jahrzehnte hinweg entsteht ein Mangel an Schutzfaktoren im Körper, so dass unser Körper keine intakte Immunabwehr mehr aufbauen kann.

Richtiger Zellschutz beginnt bei:

  • 2-5 g Vitamin C
  • 400 mg Vitamin E
  • 15 mg Beta Carotin
  • 60 µg Selen

Will man diese Mengen über Essen abdecken, wird man sich sehr schwer tun. Nicht nur, dass es eine Kalorien- und Geldfrage ist, sondern wir sind heute auch nicht mehr in der Lage, so hochwertige Nahrungsmittel auf den Tisch zu bringen. (Zu lange Transportwege, mit zu vielen Pestiziden gespritzt, behandelt – verarbeitet- haltbar gemacht)

Außerdem ist unser Stress Faktor um ein Vielfaches erhöht. Wir erlauben es uns nicht, krank daheim zu bleiben und dem Körper durch Ruhe zu gesunden. Wir nehmen Aspirin, um leistungsfähig zu bleiben, unterdrücken mit Aspirin das Fieber, um schnell wieder fit zu sein. Aber im Grunde ist Fieber ein Symptom, die  Erreger zu bekämpfen.

Wir schlucken lieber Aspirin, Ibuprophen, Paracetamol, Grippostad, Aspirin complex und Aspirin was uns sonst noch in der Werbung angeboten wird. Und denken, wir tun uns was Gutes, weil im Grippostad auch noch Vitamin C ist.  🙁




Kein Wunder, dass nach kurzer Zeit erneut der nächste Infekt auftritt. Bei einem guten Immunsystem kommt es erst gar nicht zum Infekt. Ein Versuch lohnt sich, Sie werden begeistert sein

Omega 3 gegen Enzündungen

Omega 3 verbindet man mit Fischölkapseln.

Omega 3 kann mehr als nur bei Enzündungen im Körper helfen.

Omega 3 kann mehr als nur bei Entzündungen im Körper helfen.

Warum sind denn diese Entzündungen so gefährlich?  Es handelt sich hierbei nicht um die klassische Entzündung, wie man sich einen eitrigen Finger oder  eine nicht heilende Wunde vorstellen muss.


Ich möchte auch nicht zu medizinisch werden, aber eines sei gesagt, dass sich bei diesen Entzündungen gewisse Blutwerte erhöhen (u.a. das C-reaktive Protein)

Omega 3 verhindert Entzündungen
Entzündungsmarker werden nicht routinemäßig abgenommen.
Omega 3 verhindert chron. Entzündungen

Diese erhöhten Werte treten auch auf bei allen  chronische Erkrankungen auf, sind bei den Risikofaktoren  für Herzerkrankungen  und Krebs beteiligt. Auch bei Parkinson und Alzheimer sind diese CRP-Spiegel erhöht.

Diese Entzündung spürt man im Anfangsstadium nicht, im Blut wird es nicht routinemäßig kontrolliert und ist deshalb  umso gefährlicher.

Zum Glück gibt es ja auch Mediziner, die nicht nur Symptome behandeln, sondern die sich auch um Prävention kümmern. Und dazu gehört auch Prof. Dr. med. Richard Beliveau von der Universität in Quebec. Er schildert in seinem Videoclip sehr anschaulich, was im Körper mit unseren Zellen passiert, wenn unser Immunsystem nicht richtig reagieren kann.

Auch Dr. Duke Johnson erklärt in seinem Buch sehr eindeutig, was Entzündungen im Körper ausrichten

Omega 3 Fettsäuren nehmen wir mit der heutigen Ernährungssituation nicht mehr genügend auf. In unserer industriell hergestellten Nahrung befinden sich viel zu viel Omega 6 Fettsäuren, die Entzündungen fördern im Gegensatz zu der Omega 3 Fettsäure, die die Entzündungen verhindert.

War zu Zeiten der Jäger und Sammler das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 noch 1:1, so ist heute der Anteil der Omega 6 Fettsäuren um das 25fache höher, also werden mit der Ernährung die Entzündungen extrem gefördert, aus denen Krebs entstehen kann.

Durch die Entzündungen wird unser Immunsystem geschwächt und nur ein intaktes Immunsystem kann sich Angriffen zur Wehr setzen, was im Film hervorragend gezeigt wird.

Aber essen wir häufig Knoblauch und Rosenkohl?  Und dann in den Mengen, dass wir unser Immunsystem therapeutisch damit unterstützen könnten? Eine 90 prozentige Reduzierung der Krebszellen ist eine eindeutige Sprache.

Auch Omega 3 ist nicht häufig auf unseren Tellern zu finden, in Fischstäbchen oder Fisch Burgern zumindest nicht.

Auch von Obst und Gemüse mit vielen sekundären Pflanzenstoffen, die diese pharmakologische Wirkung in unserm Körper erreichen, nehmen wir nicht in ausreichender Menge zu uns.

Daher können Nahrungsergänzungen eine sehr gute Alternative sein. Nahrungsergänzungen, die aus Pflanzen gewonnen werden, die unter optimalen Bedingungen heranwachsen und ohne Einfluss von Pestiziden geerntet wurden. Nahrungsergänzungen, die in konzentrierter Form die Inhaltsstoffe Epigallocatechingallat, Ellagsäure, Lycopin, Hersperidin, Polyphenole, Lutein und Knoblauch enthalten.

Vitamin E hilfreich bei rheumatischen Entzündungen

Vitamin E kann bei schmerzenden Gelenken sehr hilfreich sein.

Wenn unsere Gelenke verschleißen oder sich entzünden, kann jede noch so selbstverständliche Bewegung zur Qual werden. Oft wird dann die Diagnose Rheuma festgestellt.  In Deutschland sind mehr als zwölf Millionen Menschen von dieser Volkskrankheit betroffen.

Aber hinter dem Begriff Rheuma verbergen sich viele verschiedene Krankheitsbilder:

  1. Entzündungen von Gelenken wie chronische Polyarthritis, Arthritis, Morbus Bechterew

  2. Weichteilerkrankungen  können betroffen sein wie Sehnen, Muskeln und Unterhautfettgewebe

  3. Verschleiß von Gelenken wie man es kennt bei Arthrose an Knie, Hüfte oder Ellenbogen

  4. es gibt rheumatische Symptome, die als Folge von anderen Krankheiten wie bei der Gicht auftreten

Wenn auch die Ursachen sehr unterschiedlich sind, so haben alle eins gemeinsam: sie tun sehr weh. 20% aller Menschen, die an chronischen Erkrankungen leiden, bekommen noch zusätzlich depressive Störungen dazu.

Aber es muss nicht immer nur eine Erkrankung im späteren alter sein, viel Menschen in jüngeren Jahren hatten schon mal einen „Tennisarm“, bedingt durch längere Arbeiten am Computer in falscher Haltung. Die Ursachen sind noch immer nicht erforscht, obwohl pro Jahr mindestens 500 Millionen US-Dollar aufgebracht werden.

Die betroffenen Menschen stehen oft mit ihren schmerzen vor unlösbaren Problemen und bekommen als Therapie Schmerzmittel, die sogenannten „nicht-steroidalen Anti-Rheumatika“ (NSAR) verordnet, die zu den  meist verordneten Arzneimitteln zählen. Nun die Pharmaindustrie wird es freuen, denn ein chronischer Patient ist eine einträgliche Quelle. Deshalb ist es auch nicht so bekannt, dass es nebenwirkungsfreie Alternativmöglichkeiten gibt, wie das Vitamin E hochdosiert.

Omega-3 Fettsäuren in Fischölkapseln
Vitamin E als Ergänzung zur Therapieunterstützung

Vitamin E kann schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Einnahme von 12 Gramm Vitamin E. Das ist gerade über das Essen vielleicht zu erreichen, wenn man ausreichend Kohl und Spinat isst oder die Kalorienbomben Haselnüsse, Mandel und Pflanzenöle zu sich nimmt.

Ohne Vitamin E würden wir „rosten“ wie altes Eisen. Jede unserer Zellmembranen ist durch Tocopherol vor Oxidation geschützt. Deshalb kann Vitamin E im Zusammenwirken mit anderen Vitalstoffen, den Vitaminen A und  C und  dem Spurenelement Selen schwere Krankheiten wie Krebs oder Herzinfarkt vermindern. Ganz wichtig ist Vitamin E  auch noch für die Funktion der Blutgefäße (damit keine  Arteriosklerose entsteht), der Muskeln und der Fortpflanzungsorgane.

Vitamin E kommt in verschiedenen Varianten vor und kann nicht miteinander Mengenmäßig verglichen werden. Das fettlösliche Vitamin E hat unterschiedliche biologische Aktivitäten.

Die aktivste Form von Vitamin E im menschlichen Körper wird Alpha-Tocopherol genannt. Der in der Lebensmittelindustrie am häufigsten verwendete Typ von Vitamin E ist die synthetische Form , das dl-Alpha-Tocopherol, was aber nur halb so aktiv ist wie das natürliche Vitamin E. Deshalb findet man dort auch Dosierungen von 400IE oder mehr.

Für die bessere Verarbeitung im Körper ist die Quelle aus Weizenkeimen am optimalsten. Weizenkeime enthalten die essentiellen Fettsäuren Linol (Omega-6) und Linolen (Omega-3).

Wenn man seinem Körper also etwas besonders Gutes tun will, sollte man beim Kauf von Vitamin E-Präparaten darauf achten, dass es die Bezeichnung „aus natürlichen Quellen“ oder „aus Pflanzenölen“ oder „d-Alpha-Tocopherol“ enthält. Beachten Sie aber bitte, dass „aus natürlichen Quellen“ auch Erdöl gemeint sein kann, was am Preis zu erkennen wäre (oft sehr billig)

 

Omega-3 Fettsäuren sind mehr als nur Fischöl

Omega-3 Fettsäuren sind längst wissenschaftlich bestätigt, dass sie eine positive Wirkung auf das Gefäßsystem haben, da sie gegen die Entstehung von Arteriosklerose wirken.

Mediziner, die präventiv tätig sind fordern schon lange das vermehrte Einsetzen von Omega-3 Fettsäuren, da man mit dieser Substanz Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Durchblutungsstörungen wesentlich reduzieren könnte, ohne das Risiko der Nebenwirkungen von chemischen Medikamenten.

Große wissenschaftliche Studien belegen, dass die regelmäßige Einnahme von Omega-3 Fettsäuren die Fließeigenschaft des Blutes verbessert und Gefäßverengungen verhindert werden.

Omega-3 Fettsäuren in Fischölkapseln
Omega-3 Fettsäuren in Fischölkapseln

Die Wirkung ist ganz einfach: die ungünstigen Blutfette LDL und die Triglyceride werden gesenkt, und die gefäßschützenden Blutfette HDL werden erhöht, es kommt zu einer antithrombotischen Wirkung, weil die Aktivität der gerinnungshemmenden Blutplättchen (Thrombozyten) zurück geht. Wenn die freien Radikale, die die Gefäßwände schädigen wollen, von Omega-3 Fettsäuren abgefangen werden, bleiben die Gefäßwände intakt. Von der American Heart Association werden Fischölkapseln deshalb sogar verbindlich als Vorsorge für kardiovaskuläre Erkrankungen empfohlen, besonders wenn das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eines Schlaganfalls erhöht ist.

Aber Omega-3 Fettsäuren können noch mehr. Sie haben ausgeprägte entzündungshemmende Eigenschaften. Wissenschaftler konnten nachweisen, dass das an der Reduzierung der körpereigenen entzündungshemmenden Substanzen liegt, der  Prostaglandine und Leukotriene, die bei entzündlichen Prozessen im Körper vermehrt gebildet werden. Sie sind die Ursache für die Schmerzen, den Rötungen und Schwellungen im Entzündungsgebiet. In vierzehn kontrollierten Studien konnte festgestellt werden, dass bei einer Behandlung mit erhöhter Gabe von Omega-3 Fettsäuren die Beschwerden der Patienten mit rheumatischen Erkrankungen deutlich besser wurden. Sie klagten über weniger Schmerzen und weniger Schwellungen der Gelenke, auch die typische Gelenksteifigkeit am Morgen wurde als deutlich besser gemessen.

Bei den chronischen Hauterkrankungen Psoriasis und Neurodermitis konnte man ebenfalls positive Wirkungen feststellen. Diese Krankheiten haben oft genetische Ursachen und die Patienten sind ein Leben lang davon betroffen. Oft werden Salben zu Symptomenlinderung verschrieben, denn die Patienten leiden erheblich an Juckreiz, Rötungen und Schuppung bzw. Austrocknung der Haut. Omega-3 Fettsäuren lindern erheblich die Symptome und die Neigung zu allergischen Reaktionen kann verbessert werden.

Diese Omega-3 Fettsäuren fielen erstmals von Jahren bei den Ureinwohnern Grönlands auf, den Inuit. Sie aßen wesentlich mehr fette Nahrung (Makrele, Hering, Thunfisch, Lachs) als der Mitteleuropäer, erlitten aber wesentlich weniger einen Herzinfarkt. Man vermutete, dass es an den Omega-3 Fettsäuren lag, die im Fisch enthalten sind.

Hier empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, zweimal die Woche Fisch zu wählen, wobei auch das nicht von der Mehrheit der Bevölkerung geschafft wird. Bei uns stehen Fertiggerichte oder Fast Food auf dem Tisch des gestressten Mitteleuropäers und die Folgen sind ein massiver Mangel an Omega-3 Fettsäuren in der Nahrung, dem dann zwangsläufig ernste Gesundheitsstörungen folgen können. Die Bestetigung dafür ist eine massive Häufigkeit von entzündlichen Erkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen und allergischen Reaktionen.

Und laut Dr. Duke Johnson sind Entzündungen die Ursache für viele andere Erkrankungen unserer Zivilisation.

Aber wählen sie nicht irgendein Fischöl. Die Omega-3 Fettsäuren Eicosapentaensäure(EPH) und Docosahexaensäure (DPH) sollten im Verhältnis 3:2 stehen und einen Zusatz von Vitamin E enthalten, was als Oxidationsschutz für die empfindlichen Omega-3 Fettsäuren dient. Das Fischöl sollte nicht verunreinigt sein mit Schwermetallen wie z.Bsp. Blei und Quecksilber.

Bei gleichzeitiger  Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten wie Aspirin oder Marcumar sollte der Arzt informiert werden, da es zu erhöhten Blutungsneigungen kommen kann. Aber ich würde dem Körper lieber Omega-3 Fettsäuren in höherer Dosierung anbieten, bevor ich zum  Aspirin greifen würde. Der einzige Vorteil von Aspirin und Marcumar ist die Verordnung auf Rezept, aber wer weiß wie lange noch.