Durchfall und Erbrechen haben Hochsaison

Durchfall ist unangenehm und kann heftige Schmerzen verursachen.

Durchfall ist oft mit Erbrechen verbunden und wird von vielen Menschen als hilflose Situation gesehen.

Wer kenn das nicht, dieses Rumoren im Bauch, übergehend in Krämpfe und dann kommt man nicht mehr von der Toilette herunter? 🙁

Und dann die Bemerkungen „Ja da ist wieder was im Umlauf“, so als sei es eine ansteckende Krankheit. Was verursacht denn diesen Durchfall? Und warum ist nicht jeder davon betroffen, wenn alle dasselbe gegessen haben?

Durchfall wegen  rohem Fleisch
Fleisch sollte nicht mehr roh sein

Hochsaison für Durchfall im Sommer sind die optimalen Bedingungen für die Erreger, da sie sich in schwül-warmen Temperaturen optimal vermehren können. Grillabende mit rohem Fleisch oder nicht durchgegrilltem Fleisch, Eierspeisen oder Salate mit Mayonnaisen können Anlass sein, dass ein lustiger Abend am nächsten Tag mit starkem Durchfall endet.

Ein weiterer Grund kann verunreinigtes Wasser durch Bauarbeiten sein. Keime und Bakterien können ins Leitungswasser geraten, ohne dass die Behörden davor warnen müssen. 🙁

Aber im Grunde ist so ein Durchfall nur eine Art Darmreinigung. Der Körper ist bemüht, die Erreger wieder loszuwerden.

Eingenommene Medikamente, die diesen Prozess stoppen, sind für die Heilung nicht sinnvoll. Besser wäre es, man würde etwas nehmen, was die Keime bindet und ausscheidet.

Zum Beispiel die bekannten Kohletabletten, sie binden die Toxine der Bakterien und schränken die Darmbewegungen nicht ein. Somit hat sich der Darm gereinigt und der Durchfall ist schnell vorbei.

Viel wichtiger ist es, den Verlust der Elektrolyte bei vermehrtem Erbrechen auszugleichen.

Besonders gefährdet sind kleine Kinder, da sie schnell zu einem Flüssigkeitsdefizit neigen.
Trotz unangenehmen Erbrechens und noch häufigerem Toilettengang sollten mindestens zwei bis drei Liter Flüssigkeit aufgenommen werden, am besten stilles Wasser oder dünnen schwarzen Tee, auch eine leicht gesalzene Gemüsebrühe ist hilfreich.

Unbedingt sind kohlensäurehaltige Getränke zu vermeiden, sie reizen den Darm zusätzlich und können zu Blähungen führen. Bei der ersten Nahrungsaufnahme sollten leicht verdauliche Speisen gewählt werden, die fettfrei sind.

Wer kennt heute noch die alten Hausmittel, die unsere Eltern und Großeltern einsetzten, wo man nicht gleich zur Pharmakeule gegriffen hat?

  •  geriebener Apfel: er enthält Pektine und hat eine entgiftende Wirkung. In geriebenem Zustand können die Pektine leichter und schneller ihre Aufgabe übernehmen.
  • zerdrückte Banane: wenn es eine Bio Banane ist und reich an Kalium, so kann der Kaliumverlust beim Durchfall leicht ausgeglichen werden
  • Zwieback und Haferschleim: enthalten wenig Fett und belasten den Darm nicht zusätzlich
  • Schwarzer Tee: er enthält Gerbstoffe, die die Schleimhaut des Dünndarmes zusammenziehen und wirkt entzündungshemmend
  • Warme Bauchwickel: ein feuchtes Baumwolltuch auf den Unterbauch und darüber eine Wärmflasche legen. Die Wärme erhöht die Durchblutung und löst die Krämpfe

Als Elektrolytausgleich kann man auch zur Empfehlung der WHO greifen. Eine selbst zusammengesetzte Rehydrierungslösung:

  • man löst in einem Liter stillem Wasser einen Teelöffel Kochsalz und einen Teelöffel Backpulver mit zwei Esslöffeln Traubenzucker auf. Diese Lösung wird über den Tag verteilt getrunken.

Stärken Sie Ihr Immunsystem, damit der Körper mit jeglichen Erregern zurecht kommt und sie frühzeitig eliminieren kann. 🙂

 

Trinkwasser sollte gutes Wasser sein

Trinkwasser ist in Europa allgemein als ganz gut einzustufen.

Zumindest wird es uns so verkauft. Aber haben Sie den Weltwasserbericht von der UNESCO von 2012 gelesen? Sicherlich nicht, denn der ist ja nicht der Tageszeitung beigelegt. Aber man verlässt sich auf einwandfreie Qualität.

Das Wasser ist zwar sauber, aber nicht mehr so gut, wie vor Jahren.

Trotzdem gibt es weltweit immer noch verunreinigtes Trinkwasser, was Cholera und Durchfallerkrankungen zur Folge hatte und über 100.000 Todesopfer im letzten Jahrzehnt nach sich zog.


Gott sei Dank betrifft dies uns in Deutschland nur sekundär. Aber das ist schlimm genug.
Aber wie oft muss man hier im Bekanntenkreis hören, dass es jemanden wieder „erwischt hat“? Gemeint ist damit, er leidet an einem Brech-Durchfall. „Da ist wieder was im Umlauf“ hört man die Leute dann erzählen. So etwas wird nicht übertragen durchs gemeinsame Hände-schütteln, sondern die Quelle ist immer unser Trinkwasser.

Gutes Trinkwasser könnte auch mal knapp werden, denn überall ist Wasser notwendig. Zur Herstellung von Nahrungsmitteln, in der Industrie, einfach überall.

Es ist doch klar, dass das Wasser auf dieser Welt nicht dramatisch mehr oder weniger wird. Es bleibt in der Menge relativ gleich. Den Kreislauf des Wassers lernt man in der vierten Schulkasse. Vielleicht kann sich der ein oder andere noch daran erinnern?

Aber es verändert sich in der Qualität – still und heimlich sind jetzt Stoffe drin, die vor Jahren und Jahrzehnten nicht drin waren. Mit dem normalen Menschenverstand kann man sich das recht einfach erklären.
Die Menschen essen und trinken und gehen auf die Toilette. Die Ausscheidungen werden in die Kanalisation gespült und gelangen in die Kläranlagen, wo mehr oder weniger das wertvolle Wasser hervorragend aufbereitet wird.

Weil viele krankmachende Substanzen gar nicht kontrolliert werden können, wird unserem Trinkwasser Chlor beigemengt.

Das größte Problem ist heute aber, dass die Wasserlieferanten so gut wie gar nicht in der Lage sind, die Medikamentenrückstände im Trinkwasser zu beseitigen. Deshalb muss sich jeder selber darum kümmern, dass sein Trinkwasser von bester Qualität ist und ohne Gesundheitsrisiken für die Zukunft, denn mit akuten Krankheiten ist freilich nicht zu rechnen.

Aber steter Tropfen höhlt den

wasser trinken
Trinkwasser sollte gute Wasserqualität sein

Stein, im wahrsten Sinne des

Wortes.

 

Wenn Sie  sich dafür näher interessieren, sollten Sie unbedingt hier nachsehen und sich eintragen, damit Sie  neue Informationen erhalten:

www.wasser.vitaminanalyse.de

Urlaub und Reiseapotheke

Jetzt beginnt auch in Bayern die Ferienzeit. Wer in den Urlaub fährt, sollte auch immer eine kleine Reiseapotheke dabei haben. auch wenn man sie meistens unbenutzt wieder mit nach Hause nimmt. Gott sei Dank. Doch wenn man etwas benötigt, ist es immer gut, versorgt zu sein, als erst im Ausland besonders kompliziert den richtigen Ansprechpartner zu finden.

Bei ernsthaften Erkrankungen ist es allerdings ratsam, auch dort einen Arzt aufzusuchen.

Das sollte nicht fehlen:

  •  Verbandsmaterial: Pflaster, Kompressen und Mullbinde
  •   Desinfektionsmittel für kleinere Wunden
  •   Gel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand (besser ist es, darauf zu achten, sich   vor der Sonne optimal zu schützen)
  •  die Globuli Apis und Arnica in D 12 können von Vorteil sein
  •  Medikamente gegen Durchfall bzw. Verstopfung
  •  bei Bedarf ein Mittel gegen Reisekrankheit
  •  ein Fieberthermometer
  •  bei Bedarf ein Medikament gegen leichte Schmerzen und Fieber

Wer regelmäßig auf Medikamente zurückgreifen muss, sollte diese unbedingt in ausreichenden Mengen mit sich führen. Bitte nicht genau für 14 Tage abzählen, denn oft kann es wegen Flugstreiks oder anderer Verzögerungen zu einem ungewollt längeren Aufenthalt kommen.

Beim Mitführen von Spritzen oder Insulinpens kann es für insulinpflichtige Diabetiker am Flughafen zu Erklärungen kommen. Deshalb ist es von Vorteil, eine ärztliche Bescheinigung dabei zu haben