Unterzuckerungen bei Diabetikern sind unangenehm

Unterzuckerungen sind sehr unangenehm und deshalb will jeder Diabetiker sie vermeiden.

Unterzuckerungen sind jedem insulinpflichtigen Diabetiker bekannt, aber auch den Typ 2 Diabetikern, die mit oralen Antidiabetika behandelt werden, die zum Typ der Sulfonylharnstoffe gehören. Sulfonylharnstoffe stimulieren die Insulinfreisetzung aus den Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse.

UnterzuckerungenUnterzuckerungen treten immer dann auf, wenn das Verhältnis im Blut von Traubenzucker und momentan wirkendem Insulin nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Beim Diabetiker funktionieren diese feinen Regulationsmechanismen nicht, so dass das Verhältnis so optimal wie möglich eingestellt sein muss.

Ein stoffwechselgesunder Mensch kann nie in  Unterzuckerungen geraten. Er verspürt höchstens etwas Hunger und wird eine Kleinigkeit essen. Sinkt beim Gesunden der Blutzuckerspiegel ab, drosselt seine Bauchspeicheldrüse automatisch die Insulinausschüttung. Fällt der Blutzucker trotzdem weiter ab, werden die Hormone Adrenalin und  Glukagon ausgeschüttet. Glukagon bewirkt, dass der Traubenzuckerspeicher aus der Leber, das Glykogen ins Blut freigesetzt wird. Später können auch noch Cortisol, Noradrenalin und Wachstumshormon ausgeschüttet werden, besonders wenn der Blutzucker unter 35 mg/dl abfällt.

Was kann jetzt Auslöser von Unterzuckerungen sein?

  •  verstärkte körperliche Aktivität
  •  zu viel Insulin injiziert, weil die Kohlenhydrataufnahme überschätzt wurde
  • bei Gewichtsabnahme die Insulinmenge nicht reduziert
  • verbesserte Insulinwirkung zum Beispiel im 4. Monat der Schwangerschaft
  • unzureichende Kohlenhydrataufnahme
  • ausgelassene Mahlzeiten
  • Abstand zwischen Insulinbolus und Essensaufnahme war zu lange
  •  verbesserte Insulinresorption, zum Beispiel nach einem heißen Bad oder Sonnenbaden
  • wenn die Antidiabetika (Therapie bei Typ 2) wegen einer Konzentrationserhöhung im Blut besser wirken, weil bei gleichzeitig bestehender Nierenschwäche die Medikamente nur unvollständig ausgeschieden werden

Wenn ein Diabetiker Symptome von Unterzuckerungen feststellt, sollte er sofort Gegenmaßnahmen ergreifen. Oft sind es aber auch enge Vertraute wie der Lebenspartner oder die Eltern, die die ersten Frühzeichen erkennen, bevor der Diabetiker selber verspürt, dass er langsam zu unterzuckern droht.

Dann  kommt es oft zu Verhaltensänderungen wie:

  • unkontrolliertes apathisches Handeln,
  • andere Atemgeräusche beim Schlafen,
  • albernes Verhalten bei Kindern,
  • auftretende Müdigkeit am Tag.

Nicht selten reagieren die Diabetiker dann gereizt auf Bemerkungen wie „Mach doch mal einen Blutzuckertest.“ Sie fühlen sich bevormundet und wollen selber bestimmen, ob sie unterzuckert sind oder nicht. Ein ganz typisches Verhalten bei einer langsam beginnenden Unterzuckerung, die mit den so typischen Symptomen selber noch gar nicht wahrgenommen wird.


Bei  Blutzuckerwerten unter 60mg/dl sollten mindestens ein bis zwei Broteinheiten schnelle Kohlenhydrate zu sich genommen werden.

  •   Ein bis zwei Plättchen Traubenzucker (Dextro Energen)
  •   Fruchtsaft: 100 ml Apfelsaft oder Orangensaft
  •  70 ml Coca Cola
  •   Gummibärchen, je nach Größe vier bis elf Stück – (Berechnung ganz einfach)

Einem bewusstlosen Diabetiker nie etwas in die Wangentasche legen, da es zu Erstickungsgefahr kommen kann. Lieber den Notarzt rufen, der bei Bewusstlosigkeit auch mal eine Glukoselösung über die Vene spritzen kann.

Nahrungsmittel mit hohem Eiweiß- oder Fettanteil sollten vermieden werden, da Fett und Eiweiß die Resorption verzögern. Daher wird  oft durch Heißhungerattacken die Kohlenhydrataufnahme drastisch überstiegen. Man verspürt immer noch die Unterzuckerungen und isst unkontrolliert weiter.

In so einem Fall  ist es sinnvoll, nach drei Stunden seinen Blutzucker erneut zu kontrollieren, um eventuelle Blutzuckerspitzen vorsichtig zu korrigieren.

Das E-Book über Diabetes ist natürlich eine clevere weiterführende Literatur.


 

Bewegung hilft immer

Täglich ausreichende Bewegung, bevorzugt an der frischen Luft, ist eine der tragenden acht Säulen für optimale Gesundheit. Mehr dazu im Buch von Dr. Duke Johnson „Die Optimale Gesundheit“, was die anderen wichtigen Säulen sind.

Mir körperlicher Bewegung kann man den Energieverbrauch drastisch steigern. Sie unterstützt nicht nur jede Ernährungsveränderung, um Gewicht zu verlieren, sondern vergrößert auch die Lücke zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch. Übergewicht ist ein Hauptrisikofaktor für Diabetes Typ 2.

Bewegung hat aber noch mehr gesundheitliche Vorteile:

  1. es fördert ein gesundes Herz-Kreislaufsystem

  2. die Ausdauer des Herz-Kreislaufsystems wird aufgebaut

  3. Muskelkraft und Muskeltonus werden verbessert

  4. die Blutfettwerte verbessern sich

  5. der erhöhte Blutdruck senkt sich

  6. die allgemeine Beweglichkeit verbessert sich. Nicht umsonst kennt man den Ausspruch „Wer rastet, der rostet“

  7. der Schlaf wird erholsamer, weil man besser schlafen kann

  8. die allgemeine Gemütsverfassung und die mentale Einstellung steigern sich

  9. die Knochendichte verbessert sich

  10. tägliche Bewegung wird zu mehr Selbstachtung und Wohlbefinden führen

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und alles muss zur Gewohnheit werden wie das tägliche Aufstehen. Wenn die tägliche Bewegung, und wenn es anfangs nur zwanzig Minuten sind, zur Routine geworden ist, wird man was vermissen, wenn man mal nicht dazu gekommen ist.

In diesem Sinne: gehen Sie mal raus!

Ursachen bei Diabetikern, die eine Hypoglykämie auslösen können

Hypoglykämien sind unangenehm und deshalb will jeder Diabetiker sie vermeiden. Sie treten immer dann auf, wenn das Verhältnis im Blut von Zucker und momentan wirkendem Insulin nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Beim Diabetiker funktionieren die Regulationsmechanismen nicht, so dass das Verhältnis optimal eingestellt sein muss.

Was kann jetzt Auslöser einer Unterzuckerung sein?

  • verstärkte körperliche Aktivität

  • zu viel Insulin injiziert, weil die Kohlenhydrataufnahme überschätzt wurde

  • bei Gewichtsabnahme die Insulinmenge nicht reduziert

  • verbesserte Insulinwirkung zum Beispiel im 4. Monat der Schwangerschaft

  • unzureichende Kohlenhydrataufnahme

  • ausgelassene Mahlzeiten

  • Abstand zwischen Insulinbolus und Essensaufnahme war zu lange

  • verbesserte Insulinresorption, zum Beispiel nach einem heißen Bad oder Sonnenbaden

  • wenn die Diabetikermedikamente ( Therapie bei Typ 2) wegen einer Konzentrationserhöhung im Blut besser wirken, weil bei gleichzeitig bestehender Nierenschwäche die Medikamente nur unvollständig ausgeschieden werden

Wenn ein Diabetiker Symptome einer Unterzuckerung feststellt, sollte er sofort Gegenmaßnahmen ergreifen. Oft sind es aber auch enge Vertraute wie der Lebenspartner oder die Eltern, die die ersten Frühzeichen erkennen, bevor der Diabetiker selber verspürt, dass er unterzuckert ist. Es kommt oft zu Verhaltensänderungen wie unkontrolliertes apathisches Handeln, andere Atemgeräusche beim Schlafen, albernes Verhalten bei Kindern, auftretende Müdigkeit am Tag. Nicht selten reagieren die Diabetiker dann gereizt auf Bemerkungen wie „Mach doch mal einen Blutzuckertest.“ Sie fühlen sich bevormundet und wollen selber bestimmen, ob sie unterzuckert sind oder nicht. Ganz typisches Verhalten bei einer langsam beginnenden Unterzuckerung, die mit typischen Symptomen selber noch gar nicht wahrgenommen wird.

Bei  Blutzuckerwerten unter 60mg/dl sollten mindestens ein bis zwei Broteinheiten schnelle Kohlenhydrate zu sich genommen werden.

  • Ein bis zwei Plättchen Traubenzucker (Dextro Energen)

  • Fruchtsaft: 100 ml Apfelsaft oder Orangensaft

  • 70 ml Coca Cola

  • Gummibärchen, je nach Größe vier bis elf Stück – (Berechnung ganz einfach)

Einem bewusstlosen Diabetiker nie etwas in die Wangentasche legen, da es zu Erstickungsgefahr kommen kann. Lieber den Notarzt rufen, der bei Bewusstlosigkeit auch mal eine Glukoselösung über die Vene spritzen kann.

Nahrungsmittel mit hohem Eiweiß- oder Fettanteil sollten vermieden werden, da Fett und Eiweiß die Resorption verzögern. Oft wird  durch Heißhungerattacken die Kohlenhydrataufnahme drastisch überstiegen. Daher ist es sinnvoll, nach drei Stunden seinen Blutzucker erneut zu kontrollieren, um eventuelle Blutzuckerspitzen vorsichtig zu korrigieren.

Hypoglykämien bei Diabetes


Hypoglykämien, oder wie die Insider auch sagen „Hypos“ sind Unterzuckerungen. Das bedeutet, der Blutzuckerspiegel sinkt unter 50mg/dl. Mit Insidern sind die Diabetiker gemeint, denn gesunde Menschen neigen nicht zu Hypoglykämien. Da kann der Blutzuckerspiegel zwar niedrige Werte aufweisen, doch bei ihnen funktionieren die Regulationsmechanismen des Stoffwechsels. Der Körper ist in der Lage, den Blutzuckerspiegel auf einem bestimmten Niveau zu halten. Beim Diabetiker sind diese Regulationsmechanismen außer Kraft gesetzt,wie zum Beispiel das Freisetzen der Hormone, die den Blutzuckerspiegel wieder anheben, wie  das Glukagon (Gegenspieler vom Insulin) oder die Stresshormone Adrenalin, die Wachstumshormone und Kortison. Bei niedrigen Blutzuckerwerten stoppt die Bauchspeicheldrüse auch die Ausschüttung des Insulins aus den Betazellen, was ja beim Diabetiker, der sein Insulin injiziert hat, nicht möglich ist.

Es gibt zwar keine allgemeingültige Definition, die für alle Diabetiker zutrifft, doch es läuft oft ähnlich ab. Ob ab Blutzuckerwerten unter 60mg/dl oder erst ab unter 50mg/dl zusätzliche schnelle Kohlenhydrate zu sich genommen werden, muss jeder Diabetiker für sich festlegen.

Die Diabetiker verspüren Symptome wie

  • Zittern und Kaltschweißigkeit

  • Heißhunger, oft wird auch zu viel gegessen, wenn zu lange gewartet wird

  • innere Unruhe

  • Überaktivität, bei Kindern auch oft albernes Verhalten

  • Gedächtnisstörungen, es fallen einem einfache Dinge nicht mehr ein

  • Sprach-und Sehstörungen, man sieht Doppelbilder oder alles verschwommen

  • geistige Verlangsamung , plötzliche Müdigkeit

  • Aggressivität, man reagiert gereizt und überempfindlich

  • beschleunigter Pulsschlag (Tachykardie)

  • Desorientiertheit

  • Konzentrationsstörungen, Routineabläufe fallen einem schwer

Diese Symptome sind nicht immer gleichzeitig vorhanden und werden auch unterschiedlich wahrgenommen. Es kommt darauf an, ob der Blutzuckerspiegel rasch absinkt oder langsam. Wenn der Blutzuckerspiegel über längere  Zeit sehr hoch war, was oft bei Diabetes Typ 2 der Fall ist, bevor die Diagnose gestellt wurde, werden  diese Unterzuckerungs-Symptome auch schon bei normalen Blutzuckerwerten wahrgenommen. Dann ist es wichtig, dass die Einstellung zu optimalen Blutzuckerwerten langsam erfolgt. Der Körper hatte sich über längere Zeit bis hin zu Jahren an erhöhte Werte gewöhnt. Von Seiten der Patienten wird oft festgestellt, dass sie sich bei Blutzuckerwerten um die 200mg/dl wohler fühlen und schon bei 120 mg/dl anfangen typische Symptome zu entwickeln.

Bei Neugeborenen gelten niedrigere Werte für eine Hypoglykämie, da kann der Blutzucker bis auf 40mg/dl absinken und bei Frühgeburten sogar bis auf unter 30mg/dl.

Sollten nachts während des Schlafens Unterzuckerungen nicht wahrgenommen werden, so deuten verschieden Anzeichen auf eine Unterzuckerung hin wie durchgeschwitzte Kleidung, Kopfschmerzen am Morgen, Unausgeschlafen sein und Abgeschlagenheit. Man fühlt sich „wie gerädert“ und hat oft keine Erklärung dafür. Sollte das öfter vorkommen, ist es klug sich für einige Tage einen Wecker um 3:00 Uhr zu stellen und einen Blutzuckertest um diese Zeit zu  machen. Erfahrungsgemäß ist zu dieser Zeit der Blutzucker am niedrigsten, weil die Insulinempfindlichkeit dann am höchsten ist. In den Morgenstunden wird wieder mehr Insulin benötigt, daher ist dann mit einer Unterzuckerung seltener zu rechnen.

Ich denke, ich spreche für alle Diabetiker, das Unterzuckerungen nicht als angenehm empfunden werden. Je länger man seinen Diabetes hat, umso unangenehmer werden tiefe Unterzuckerungen wahrgenommen. Problematisch sind natürlich Unterzuckerungen, die in eine Bewusstlosigkeit enden. Es muss nicht extra daraufhin gewiesen werden, was passieren kann, wenn so etwas beim Auto fahren vorkommt oder beim Bedienen von elektrischen Geräten. Jeder Diabetiker wäre begeistert, wäre eine Heilung gefunden, um diese Symptome nicht mehr durchmachen zu müssen.

 


 

 

HbA1c


Beim HbA1c handelt es sich nicht um einen neuen Fußballverein oder um eine neue Basketballmannschaft.

Dieser Wert ist ein Bestimmungswert, wie viel Zucker sich in den letzten sechs bis acht Wochen an das Hämoglobin (Hb), den „roten Blutfarbstoff“ geheftet hat. Mit dem HbA1c-Wert kann also eine Aussage über die Qualität der Blutzuckereinstellung der letzten Wochen gesagt werden. Hämoglobin ist ein wichtiger Bestandteil der roten Blutkörperchen, an ihn wird der Sauerstoff gebunden. Somit ist der Sauerstoff-Transport von der Lunge zu allen Organen möglich.

Auch bei gesunden Menschen befindet sich Zucker im Blut, er ist nur nicht so hoch wie bei Diabetikern. Bei gesunden Menschen sind ungefähr fünf Prozent der Hämoglobinteilchen „verzuckert“, also liegt der HbA1c-Wert bei 5%. Sind also mehr Hämoglobinmoleküle verzuckert, so bekommen auch die Gefäße in den Organen mehr Zucker ab, was zu Spätfolgen führen kann. Besonders betroffen sind natürlich alle kleinen Gefäße (Augen, Niere, Beine, Herz).

Da es unterschiedliche Verfahren gibt, den HbA1c-Wert zu bestimmen, sollte man nicht die Werte von Arzt zu Arzt vergleichen. Für den Diabetiker ist es wichtig, so nahe wie möglich an eine normoglykämische Blutzuckereinstellung hin zu kommen, dann liegt auch der HbA1c-Wert zwischen 5% und 6%. Je niedriger der Wert ist, umso mehr Hypoglykämien können auftreten, die mit unter sehr unangenehm sein können. Daher hat man als groben Richtwert festgelegt, er soll bei guter Einstellung unter 6,5% liegen. HbA1c-Werte über 7% sind auf jeden Fall verbesserungsbedürftig, weil sie Folgeschäden begünstigen.

Es macht keinen Sinn, wöchentlich den HbA1c-Wert zu kontrollieren, weil er von der Lebensdauer der roten Blutkörperchen abhängt, die sich alle 120 Tage erneuern. Allerdings ist das ein kontinuierlicher Prozess, so dass immer wieder neue Blutkörperchen neu dazu kommen und alte absterben. Bei sehr starken Blutzuckerschwankungen von hohen Werten bis hin zu Werten bei Unterzuckerungen kann auch ein guter HbA1c-Wert erreicht werden. Daher ist auch eine regelmäßige momentane Blutzuckerkontrolle sinnvoll.

Eiweiß im Urin – Nierenschädigung?


Jeder Diabetiker fürchtet sich vor den sogenannten Folgeschäden, die die Augen, die Nieren und die Herzkranzgefäße betreffen können. Daher sollte er regelmäßig beim Augenarzt seinen Augenhintergrund untersuchen lassen, die Füße auf Sensibilität überprüfen und den Urin auf eine  Eiweißausscheidung untersuchen lassen.

Normalerweise gelangen nur kleinste Eiweißteilchen (Albumine) in den Urin. Der Urin wird in den Nierenkörperchen aus dem Blut gefiltert. Von diesen Nierenkörperchen  sitzen Millionen in der Nierenrinde. Wenn Eiweiß (Protein) im Urin nachgewiesen wird, spricht man von einer Proteinurie.

Der Nachweis von Eiweiß im Urin, den man mittels eines Teststreifens nachweisen kann, hilft dabei eine diabetesbedingte Nierenschädigung im Frühstadium zu erkennen.

Für den Nachweis dieser kleinen Eiweißmengen sind spezielle Teststreifen als Schnelltest nötig. Es handelt sich dabei um Mengen von 20mg/l bis 200 mg/l. Bei Ausscheidungen von mehr als 30 mg/l spricht man von einer Mikroalbuminurie. Bei Ausscheidungen von mehr als 200 mg/l handelt es sich um eine Makroalbuminurie

Allerdings können Harnwegsinfekte die Werte vorübergehend erhöhen lassen. Daher ist eine Kontrolle nach einigen Wochen sinnvoll. Wenn zwei Tests im Abstand von zwei bis vier Wochen eine Eiweißkonzentration  über 20 mg/l ergeben, ist mit einem diabetischen Nierenschaden zu rechnen. Das Heimtückische daran ist, dass man davon nichts spürt. Daher ist dieser Früherkennungstest bei jeder HbA1c- Kontrolle sinnvoll.

Bei optimaler Blutzuckereinstellung kann man erreichen, dass die kleinen Gefäße an den Nieren, den Augen, den Beinen und am Herzen relativ spät einen Schaden erleiden. Ganz zu vermeiden ist es sicherlich nicht. Ich kenne keinen Diabetiker, der nicht irgendwann einmal höhere Blutzuckerwerte erreicht. Sei es wegen einer Hypoglykämie oder weil die Kohlenhydrate im  Essen außerhalb schwer einzuschätzen war oder letztendlich weil man den Bolus vergessen hat zu geben.

Daher wird für jeden eine Heilung sehnsüchtig erwartet.

Stress fördert die Entstehung von Übergewicht und Diabetes?

Übergewichtige Menschen haben es schwer, weil sie oft als „willensschwach“ und „maßlos“ abgestempelt werden. Ab einer bestimmten Kleidergröße kennt auch jeder das Problem, keine attraktiven Kleidungsstücke zu bekommen. Bemerkungen wie „Größe: Drei-Mann-Zelt“ sind wirklich nicht gerade schmeichelhaft.

Übergewicht hat oft zur Folge, dass auch  andere Krankheiten wie Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Diabetes Typ 2 entstehen.

Aber jetzt hat der Hirnforscher und Diabetologe Dr. Achim Peters herausgefunden, dass das Gehirn daran Schuld ist bzw. liegt die Schuld in der Energieversorgung unseres Denkapparates.