Symptome bei Diabetes

Symptome bei Diabetes sollten eigentlich bekannt sein, da immer häufiger diese Diagnose gestellt wird.

Symptome bei Diabetes sind nicht immer eindeutig.

Diabetes tritt immer häufiger auf, doch wenn man wegen bestimmter Beschwerden zum Arzt geht, wir oft das Problem behandelt, ohne daran zu denken, dass es sich vielleicht auch um irgendwelche Symptome bei Diabetes handeln könntet, und zwar um einen unerkannten Diabetes. 🙁

Die Symptome bei Diabetes sind nicht immer gleich ausgeprägt, das hängt damit zusammen, ob die Krankheit schleichend beginnt, wie beim Diabetes Typ 2 oder die Symptome bei Diabetes Typ 1 eher eindeutig sind. Für die betroffenen Patienten scheinbar aber doch nicht so eindeutig:

Folgende Symptome bei Diabetes sollten einen hellhörig werden lassen:

  • Starker Durst und größere Trinkmenge: der Glukosespiegel im Blut steigt an und
    unbehandelte Symptome bei Diabetes führen zu Durst
    Es kommt zu verstärktem Durst bei unbehandeltem Diabetes

    kann nur durch viel Flüssigkeit verdünnt über die Niere ausgeschieden werden. Wer jetzt Cola oder andere zuckerhaltige Getränke verwendet, um seinen Durst zu löschen, verschlimmert die Sache noch zusätzlich. Jetzt kommt es unweigerlich zu

  • Vermehrtem Harndrang und Austrocknung: die Austrocknung bringt Juckreiz mit sich. Das kann auch die Schleimhäute betreffen und bei Frauen oft auch die Geschlechtsorgane. Die Diagnose Diabetes ist oft ein Zufallsbefund, weil die Frauen wegen des unangenehmen Juckreizes beim Gynäkologen nachsehen lassen.
  • Kreislaufprobleme, besonders Schwindel wegen des Flüssigkeitsverlustes durch vermehrten Harndrang.
  • Sehstörungen: durch die vermehrte Flüssigkeit in den Kammern wegen des erhöhten Blutzuckers kommt es zur Linsentrübung und der Patient wird kurzsichtig.
  • Leistungsminderung: bei Insulinmangel fehlt dem Körper die Energiegewinnung aus der Glukose, weil die Glukose nicht mehr in den Muskel gelangt. Der Körper versucht nun, über Eiweißabbau und Fettabbau an die Energie zu kommen. Wegen der starken Gewichtsabnahme fühlt man sich abgeschlagen und hat nicht selten dadurch eine Leistungsminderung. Bei Kindern kann es auch zu Wachstumsstörungen, Bettnässen und Schulproblemen führen.
  • Infektanfälligkeit: das Immunsystem ist geschwächt, weil die T-Lymphozyten herabgesetzt sind. Jetzt kommt es häufig zu Infekten, besonders Harnwegsinfekte und Nierenbeckenentzündungen. Aber auch Pilzbefall und eitrige Hautentzündungen können häufiger auftreten. Immer wenn Wunden schlecht heilen, sollte man an einen unbehandelten und nicht entdeckten Diabetes denken.
  • Sensibilitätsstörungen besonders an den Füßen
  • Heißhungerattacken im Wechsel mit Appetitlosigkeit

Wie diese Symptome bei Diabetes anzeigen, kann es sich auch immer um andere Ursachen handeln. Je schneller man allerdings auch den Blutzuckerspiegel kontrolliert, um so früher kann eine richtige Therapie begonnen werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

Diabetes -schlimm oder nur leicht?

Diabetes ist inzwischen zu einer Zivilisationskrankheit geworden.

Diabetes wird in zwei große Gruppen eingeteilt: Typ 1 und Typ 2 Diabetes mit völlig verschiedenen Behandlungsmethoden.

Der Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung.

Bei Autoimmunerkrankungen besteht eine Fehlregulation des Immunsystems, und die Zellen des Immunsystems zerstören körpereigene Strukturen. Im Fall des Diabetes mellitus Typ 1 produzieren Zellen des Immunsystems spezielle Eiweiße, nämlich so genannte Antikörper, die dann im Zuge der Zeit die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstören, die für die Produktion des Insulins verantwortlich sind. Je mehr Beta-Zellen also zerstört sind, desto weniger Insulin kann produziert werden. Der Blutzuckerspiegel steigt langsam an.

Diabetes
In jedem Alter kann sich ein Diabetes entwickeln. Beim Typ 2 spielen Ernährung und Bewegung eine große Rolle

Die Entwicklung des Diabetes mellitus Typ 1 verläuft aber sehr langsam. Zu Beginn dieser Entwicklung ist der Blutzuckerspiegel noch normal, und der Patient verspürt keinerlei Beschwerden. Die Zerstörung der Beta-Zellen hat in dieser Phase aber bereits begonnen, obwohl es sich noch im Anfangsstadium befindet. Aber man könnte jetzt im Blut des Betroffenen bereits schon die gegen die Beta-Zellen gerichteten Antikörper nachweisen können.

Als Auslösemechanismen können verschiedene medikamentöse Behandlungen, die das Immunsystem beeinflussen, fungieren. Man vermutet stark, dass Impfungen so ein Auslösemechanismus sind. 🙁

Auch verschiedene Virusinfektionen kommen infrage, z.B. Masern, Mumps und Röteln sowie Infektionen mit Coxsackie-Viren.
Hier ist mit Ernährung alleine nichts zu erreichen, es muss immer Insulin gespritzt werden.

Beim Typ 2 Diabetes, früher auch als Altersdiabetes bekannt, gelten ganz andere Entstehungskriterien. Leider sind von dieser Art Diabetes inzwischen auch sehr viele Kinder betroffen.

Laut Weltgesundheitsorganisation ist in den letzten 20 Jahren weltweit eine Epidemie des Typ2 Diabetes aufgetreten. Laut Dr. Duke Johnson in seinem Buch „Die Optimale Gesundheit“ sind die finanziellen Kosten dafür atemberaubend hoch. Darum ist es sinnvoll, viele Zusammenhänge zu verstehen, um diese Krankheit einzudämmen. Man kann selber sehr viel tun, um den Ausbruch von Typ2 Diabetes zu verhindern.

Bei Diabetes Typ 2 handelt es sich meistens um eine Insulinresistenz verbunden mit Übergewicht und Bewegungsmangel.

Bei diesen Diabetikern hat das Insulin seine Fähigkeit verloren, die Glukose in die Zellen zu transportieren.

Man muss sich das so vorstellen, dass an den Zellen Rezeptoren sitzen, die die Glukose in die Zelle hineinlässt, so wie ein Schlüssel. Und wenn der Schlüssel nicht passt, geht die Tür nicht auf. Der Körper produziert immer mehr Insulin, weil der Zucker im Blut ansteigt, doch die Türen bleiben verschlossen. Durch den erhöhten Insulinspiegel im Blut kann kein Fett verbrannt werden, der Hunger steigt an, es wird mehr gegessen, was wiederum die Insulinproduktion anregt. Ein Teufelskreis, aus dem man nur schwer herauskommt.

Hier ist mit mehr Bewegung und einer Ernährungsumstellung viel zu erreichen und oftmals liest man dann auch Schlagzeilen wie „Von seinem Diabetes geheilt…“ oder „…kann auf seine Insulinspritze verzichten…“

Für die gefürchteten Folgeschäden ist es allerdings völlig egal, ob man an einem Typ 1 oder Typ 2 Diabetes erkrankt ist. Das Ziel ist immer eine gute normoglykämische Stoffwechseleinstellung, auch wenn viele Insulininjektionen nötig sind oder nur durch Ernährung der Blutzucker im Normalbereich gehalten wird. 😉

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate sind bei einer Low Carb Ernährung stark reduziert.

Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen und müssen daher bei Diabetes berechnet werden.

Als insulinpflichtiger Diabetiker muss man seine Kohlenhydrate mit Insulin berechnen.

Unter dem Begriff „Kohlenhydrate“ fasst man Stärke und Zuckerstoffe zusammen. Stärke besteht aus vielen aneinanderhängenden Traubenzuckerbausteinen. Traubenzucker ist der Baustein, der sofort ins Blut übergeht, der ist besonders wichtig bei einer Unterzuckerung, denn dann soll der niedrige Blutzucker sofort wieder ansteigen. 🙂

Es gibt kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel, nach denen der Blutzucker nicht oder kaum ansteigt und es gibt Kohlenhydrate, nach denen er deutlich ansteigt.

Kohlenhydrate sind vorhanden, aberauch Fett und Eiweiß
Hier ist der Fettanteil neben den Kohlenhydraten so hoch, dass sie den BZ nur langsam ansteigen lassen. Diese Portion enthält trotzdem 4-5 BE und viele Kalorien.

Je mehr Fett und Eiweiß und Ballaststoffe ein Nahrungsmittel enthält, umso langsamer werden die Zuckerstoffe vom Darm ins Blut resorbiert. Man spricht auch vom glykämischem Index. Er gibt an, in welchem Ausmaß die Nahrungsmittel den Blutglukosespiegel ansteigen lassen.

Gerade beim Diabetes Typ 2 können Mahlzeiten mit einem hohen glykämischem Index die Insulinresistenz begünstigen, da es ganz oft im Vorfeld eine Phase der vermehrten Insulinausschüttung gibt.

Mahlzeiten mit hohem glykämischem Index lassen den Blutzuckerspiegel ansteigen, was eine erhöhte Insulinausschüttung bewirkt.
Reiner Traubenzucker entspricht 100% und gilt als Berechnungsgrundlage, um die anderen Kohlenhydrate zum Vergleich berechnen zu können, wie ihre Wirksamkeit beim Blutzuckeranstieg sich bemerkbar macht.

Bei einer Low Carb Ernährung sollten diese Kohlenhydrate stark eingeschränkt werden, denn diese Menschen wollen Gewicht verlieren. Insulin hat aber nicht nur den Vorteil, dass es den Blutzuckerspiegel senkt, sondern hat auch die Nebenwirkung, dass es als Dickmacher-Hormon gilt. Insulin schickt die Fettmoleküle sofort in die Fettzellen und schließt sie dort ein. 🙁

Ganz einfach ausgedrückt kann man sich merken, dass Obst und Milchprodukte langsamer den Blutglukosespiegel ansteigen lassen als Brot, Kartoffeln und Reis.

90% – 100%:

  • Malzzucker, Honig, Instantreis, Kartoffelpüree, Cornflakes, Cola

50% – 90% :

  • Graubrot, Weißbrot, Knäckebrot, Kräcker,
  • Milchreis, Fertigmüsli, Puddingpulver, Salzkartoffeln
  • Biskuit, Plätzchen, Sandkuchen, Weizenmehl,
  • Bier, ungesüßte Obstsäfte
  • Haferflocken, Haushaltszucker,
  • Pumpernickel, Vollkornbrot

30% – 50%:

  • Milch, Joghurt, Obst, Nudeln, Eiscreme, Schokolade

Gemüse enthalten – außer Kartoffeln und Zuckermais – Kohlenhydrate, die insulinunabhängig verstoffwechselt werden. Sie müssen nicht berechnet werden, wenn sie in normalen Portionsgrößen verzehrt werden.

Nüsse müssen auch nicht berechnet werden, obwohl sie Kohlenhydrate enthalten. Der Blutzucker steigt nur unerheblich an, weil sie wegen des hohen Fettgehalts nur langsam verdaut werden. Aber Vorsicht: sie enthalten sehr viel Kalorien.

Diabetes – eine zunehmende Häufigkeit

Diabetes hat inzwischen Epidemie artige Ausmaße angenommen.

Diabetes schluckt jährlich 90 Milliarden Euro an Kosten für Prävention und Behandlung dieser Krankheit.

Man unterteilet den Diabetes in zwei große Gruppen, den insulinpflichtigen Typ 1, wo meistens eine Autoimmunerkrankung zugrunde liegt und den Typ 2 Diabetes, der ganz oft durch Bewegungsmangel und Übergewicht hervorgerufen wird.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die OECD, zu denen europäische Länder und Nordamerika zählen, schätzen die momentane Anzahl der Menschen mit Diabetes auf über 83 Millionen. Nach Schätzungen könnte sich die Zahl bis ins Jahr 2030 auf über 100 Millionen erhöhen.

Allein in Deutschland sind über sieben Millionen Menschen Diabettiker, doch man vermutet die Dunkelziffer wesentlich höher.

90% der sieben Millionen sind am Typ 2 erkrankt, den man früher auch gerne „Altersdiabetes“ nannte. Die Anzahl der Jugendlichen, die wegen ihres Übergewichts an einem Diabetes Typ 2 erkrankt, hat sich in den letzten Jahren verfünffacht. Das sind fast ausschließlich Jugendliche, wo bereits Eltern oder Großeltern einen Diabetes hatten.

Diabetes nimmt zu
Wegen Bewegungsmangel hat sich der Diabetes Typ 2 bei Jugendlichen verfünffacht

Hier sollte also größte Bedeutung auf die Ernährung gelegt werden und einem Bewegungsmangel vorgebeugt werden.

Die Wahrscheinlichkeit, einen Typ 1 Diabetes zu entwickeln, ist viel geringer, nimmt aber auch stetig zu. Es gibt eine gewisse genetische Veranlagung. Wenn zu dieser Veranlagung nun auch noch gewisse Auslösemechanismen dazukommen wie Virusinfektionen oder medikamentöse Behandlungen, die das Immunsystem beeinflussen, dann steht der Entstehung an Diabetes Typ 1 zu erkranken nichts mehr im Wege.

Diese genetische Veranlagung ist durch sogenannte spezielle Eiweißstrukturen auf unseren weißen Blutkörperchen bedingt, die man als „menschliche Lymphozytenantigene“, (human leukocyte antigens, HLA) bezeichnet. Jeder Mensch besitzt diese HLA, sie sind aber wie unser Fingerabdruck bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt.

So besteht bei Menschen mit dem Typ HLA-DR3-DQ2 oder HLA-DR4-DQ8 eine genetische Veranlagung zur Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 1. 90% der Patienten haben eines dieser genetischen Merkmale. Allerdings kommen diese Merkmale auch bei gesunden Menschen vor. Sie bestimmen also nicht zwangsweise das Schicksal, an Diabetes zu erkranken. Wenn beide Typen HLA-DR3-DQ2 und HLA-DR4-DQ8 vorhanden sind, liegt die Wahrscheinlichkeit einen Diabetes zu entwickeln um das 200fache höher.

Für die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, ergeben sich vererbungsbedingte Risiken, ohne die genetischen Merkmale zu kennen:

  •  ist ein Elternteil erkrankt, so steigt das Risiko um 3 %, an Diabetes zu erkranken
  •  sind beide Elternteile an Diabetes erkrankt, steigt das Risiko um 10 % – 20 %
  •  ist ein Geschwisterkind an Diabetes erkrankt, steigt das Risiko um 3 % bis 7 %
  •  bei einem Zwillingsgeschwisterkind steigt die Wahrscheinlichkeit um 20 % bis 30 %
  •  bei einem eineiigen Zwillingsgeschwisterkind steigt das Risiko um 30 % bis 50 % zu erkranken

Aber auch wenn niemand in der Familie an Diabetes erkrankt ist, liegt die Wahrscheinlichkeit noch bei 0,4 %, einen Diabetes Ty1 zu entwickeln.

Die Problematik des unbehandelten Diabetes liegt in dem Auftreten von Folgeerkrankungen, die nach Jahren auftreten können, wenn der Blutzuckerspiegel über längere Zeit erhöht bleibt. Betroffen sind dann vor allen Dingen die kleinen Gefäße, was sich an Augen, Nerven und Nieren bemerkbar macht, wodurch wiederum neue Kosten entstehen und weitere Zweiterkrankungen behandelt werden müssen. Herzinfarkt, Schlaganfall, Netzhautstörungen, Nierenschwäche und Erektionsstörungen sind die häufigsten Begleiterkrankungen.

Die direkten Kosten, die durch den Diabetes und die Folgeerkrankungen entstehen, betragen jährlich über 50 Milliarden Euro mit einer jährlichen Steigerung von über 20 Prozent.

Bewegung ist wichtig

Bewegung trägt zur Gesundheit bei.

Bewegung hat inzwischen mehr Bedeutung für unsere Gesundheit als das Aufhören mit dem Rauchen.

Bewegung ist wichtig
Öfter aufstehen und sich Bewegung verschaffen, fördert die Gesundheit

Wir sitzen einfach viel zu viel herum, ob vor dem Fernseher, am PC oder im Büro. In Amerika hat man nur sogar für das lange Herumsitzen und die daraus resultierenden Gefahren einen eigenen Krankheitsnamen kreiert: Sitting-Disease, die Sitzkrankheit.🙂

Die Vorteile von sportlicher Bewegung erkennen die meisten leider erst oft zu spät. Man fängt damit an, wenn man muss. So haben zum Beispiel 70% der Menschen Kreuzschmerzen, zum Glück oft harmlose Ursachen. Doch Schonung ist hier genau falsch. Durch gezielte sportliche Muskelübungen können die Rückenmuskeln gestärkt werden, was die Beschwerden verhindern oder zumindest verbessern könnte.

Auch bei der so oft leichten essentiellen Hypertonie (Bluthochdruck ohne organische Ursache) kann Ausdauersport Wunder wirken, so dass die Betroffenen keine Medikamente zur Blutdrucksenkung benötigen. In vielen Studien konnte man feststellen, dass sich der obere, systolische Blutdruckwert um 7-10 mmHg oder sogar noch mehr senken ließe, wenn die sportliche Aktivität regelmäßig ausgeübt werden würde.

Aber wie bei so vielen Dingen, bemerkt man eine Verbesserung nur bei Regelmäßigkeit. Ab und zu etwas Bewegung bringt nichts. Es sollten schon mindestens dreimal die Woche für 30 bis 40 Minuten Ausdauersportarten betrieben werden. Geeignet sind da Sportarten wie Nordic Walking, Wandern, Radeln, Schwimmen, Joggen und Golfen.

Aber es passiert noch mehr durch Bewegung in unserem Körper:

  •  die Durchblutung wird verbessert,
  •  das Herzinfarktrisiko senkt sich,
  •  eine bessere Konzentration und gesteigerte Lernfähigkeit wird erreicht,
  •  Stress kann besser abgebaut werden,
  •  eine bessere Fettverbrennung findet statt,
  •  entzündungshemmende Botenstoffe werden freigesetzt,
  •  man bekommt stabilere und dichtere Knochen,
  •  die Gelenkknorpel werden besser mit Nährstoffen versorgt, so dass der Verschleiß nicht so heftig ist
  •  man erreicht eine bessere Kondition, die im Alltag immer hilfreich sein kann.

Was hindert eigentlich jemanden daran, sich genügend Bewegung zu verschaffen? Laut Umfrage der GfK Marktforschung im Januar und Februar 2011 kam unter 889 Befragten Folgendes heraus:

1. Bequemlichkeit 50,7 %
2. keine Zeit 28,8 %
3. Müdigkeit 25,6 %
4. fehlender Spaß 22,6 %
5. Gesundheitsprobleme 18,9 %
6. Alter 18,5 %
7. Verletzungsangst 5,7 %

Neuste Studien haben feststellen können, dass Inaktivität sogar schädlicher ist als Rauchen. Es gibt doppelt so viele Todesfälle, die wegen fehlender Bewegung verantwortlich sind als durch Übergewicht. 🙁

Also den inneren Schweinhund überwinden und auf zu mehr Bewegung. Unser Körper dankt es uns.

Abnehmen mit Gentest

Abnehmen ist ein nie aufhörendes Thema, denn jeder 2. Bürger ist inzwischen übergewichtig.

Abnehmen ist einfach, wenn man weiß, wie seine Gene ticken.

Inzwischen berichten sogar die Fernsehsender darüber, dass es auf die Gene ankommt, ob jemand abnimmt mit einer bestimmten Diät oder nicht.

Es ist nicht immer prinzipiell richtig, auf die Kohlenhydrate zu verzichten, was die Low Carb Methode propagandiert. Natürlich nimmt man ab, wenn die Bauchspeicheldrüse kein Insulin ausschütten muss. Aber so etwas funktioniert nur, wenn jemand vorher viel Kohlenhydrate am Abend zu sich genommen hat.

Auf schnelle Kohlenhydrate zu verzichten, ist prinzipiell gut, denn Zucker sollte gemieden werden und auch Weißmehlprodukte. Die komplexen Kohlenhydrate haben oft einen niedrigen glykämischen Index, was die Insulinausschüttung reduziert. Denn immer wenn zu viel Insulin im Blutkreislauf ist, kann Fett nicht mehr verbrannt werden.

Die Zeitschriften sind voll von guten Tipps, wie man seine Traumfigur erreichen kann. Aber es geht nicht nur um die Traumfigur. Übergewicht ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Denn viele Menschen mit ein paar Pfunden zu viel finden sich nicht zu dick.
Aber wenn es so einfach wäre, seine Pfunde zu verlieren, gäbe es dann so viele Diäten? Eine ganze Industrie verdient an dem Problem Übergewicht und mit dem Abnehmen und es ist ein niemals endendes Thema.

Abnehmen sollte man langfristig über einen längeren Zeitraum, indem man seine Ernährung umstellt. Eine Faustregel besagt, dass man im gleichen Zeitraum sein Gewicht wieder abnehmen soll, wie man es vorher zugenommen hat. Denn schließlich hat niemand übers Wochenende drei Kilo zugenommen. Deshalb ist das langsame Abnehmen auch sinnvoller.

Unsere Lebensmittel sind schuld daran, dass sie uns verleiten, mehr an Kalorien aufzunehmen, als wir an Energie verbrennen können. Zucker und Kohlenhydrate in verarbeiteten Lebensmitteln sind ein Übeltäter in der Adipositas-Problematik. Der zweite Feind ist das versteckte Fett.

Aber nicht jeder reagiert auf die gleichen Probleme mit sofortiger Gewichtszunahme. Es gibt Menschen, die viel Kohlenhydrate essen können und bei Fett aufpassen müssen und natürlich auch umgekehrt: Kohlenhydrate einsparen und das Fett wird nicht so zum Problem.

Und hier ist der Gentest von Vorteil, wenn man weiß, worauf man reagiert. Bei dem

Abnehmen
Abnehmen mit Bodykey by Nutrilite ist einfach und macht Spaß

Programm bodykey by Nutrilite ermittelt der DNA Test, worauf man reagiert und in wie weit man sich körperlich betätigen sollte.

Außerdem mangelt es vielen an der nötigen Bewegung. Und da fällt mir immer wieder auf, dass gerade die, die sich um mehr Bewegung kümmern sollten, immer den Aufzug anstelle der Treppen nehmen. Dabei ist es im Alltag so einfach, sich zusätzlich Bewegung zu verschaffen. 😉

Übergewicht ist schuld an vielen Krankheiten. In Studien konnte festgestellt werden, dass das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes deutlich gesenkt wird, wenn eine fünfprozentige Gewichtsabnahme stattgefunden hat.

Nun das liegt mit Sicherheit an dem Ausgangsgewicht. Denn bei nur einigen Kilos zu viel, machen fünf Prozent mehr aus, als wenn eine 130 kg schwere Person fünf Prozent abnimmt. Diese 6,5 kg werden sich nicht einmal in der Konfektionsgröße bemerkbar machen. 🙁  Allerdings stärkt es das Selbstbewusstsein, weiter zu machen und man wird sich auch nach anders wahrnehmen. Vielleicht reichen die 6,5 kg schon aus, um mit Sport zu beginnen.

Abnehmen mit dem Ernährungsprogramm von Bodykey by Nutrilite ist so einfach, weil es vieles miteinander vereinbart: richtige gesunde Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen, der richtigen Menge Eiweiß und Fett, neue Essgewohnheiten lernen und Spaß am Sport finden, indem man ganz langsam mit einfachen Übungen beginnen kann und sein Niveau steigern kann. Man bekommt seinen persönlichen Trainer und Ernährungscoach gestellt.

Man wird allerdings an Nahrungsergänzungen nicht vorbei kommen. Denn wenn man die Tipps in den Medien so liest, fragt man sich, was man alles essen sollte, um auch vitalstoffreich versorgt zu sein?
Man bekommt den Tipp mindestens zweimal die Woche Lachs oder Thunfisch zu essen, um reichlich mit Omega-3 Fettsäuren versorgt zu sein. (Das ist aber auch eine schöne Kalorienbombe, denn eine übliche Portion Thunfisch hat mal locker 336 kcal und 23 g Fett.)

Was bei vielen Ernährungsformen oft zu kurz kommt, sind die Ballaststoffe, weil man auf Kohlenhydrate verzichten möchte (Low Carb Stil) und mehr Eiweiß zu sich nimmt.
Eine vitalstoffreiche Nahrungsergänzung lässt auch Heißhungerattacken verschwinden, denn oft wird Heißhunger ganz falsch gedeutet.

Wer reichlich frisches und stilles Wasser zusätzlich beim Abnehmen noch trinkt, wird jede Ernährungsumstellung meistern und langfristig durchziehen können.

Abnehmen muss aber auch Spaß machen, denn alles was man mit Widerwillen macht, wird man irgendwann beenden oder schon vor dem erreichten Ergebnis abbrechen.

Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes tritt wie der Name es schon sagt nur in der Schwangerschaft auf.

Schwangerschaftsdiabetes muss unbedingt mit Insulin gut eingestellt werden.

Ungefähr 2 bis 12 Prozent aller schwangeren Frauen entwickeln – oft unerkannt- einen Schwangerschaftsdiabetes, den sogenannten Gestationsdiabetes oder auch als Typ 4 Diabetes bekannt.

Schwangerschaftsdiabetes tritt ab dem 7. Monat auf Er entwickelt sich im dritten Trimester, also ab dem siebten Monat.
Oft verschwindet er von alleine nach der Geburt.

Der Schwangerschaftsdiabetes zählt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen.

Ein erhöhtes Risiko, an einem Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken, besteht bei Frauen mit folgenden Merkmalen:

  • wenn die schwangere Frau an Übergewicht leidet
  • wenn bereits ein Diabetes in der engeren Familie besteht
  • wenn das eigene Geburtsgewicht höher als 4000 Gramm war
  • bei wiederholten Fehlgeburten
  • wenn bei einer vorausgegangenen Geburt ein Kind mit mehr als 4000 Gramm zur Welt kam
  • bei einem Alter von über 30 Jahren

Diese Fakten kann man überall nachlesen und so sind sie seit Jahren bekannt.

Wer also plant, schwanger zu werden und diese Risikofaktoren kennt, kann zumindest ein Risiko einschränken: vorher versuchen, sein Übergewicht abzubauen.

Es gibt allerdings Wissenschaftler, die herausgefunden haben, dass in 10.000 Fällen Schwangerschaftsdiabetes nur ein einziger ein echter Diabetes ist.

Ganz oft ist die Ursache für die erhöhte Glukosetoleranz das vergrößerte Gewicht des Ungeborenen, besonders bei zierlichen Frauen. Das Baby drückt auf die Bauchspeicheldrüse der Mutter, so dass nicht genügend Insulin abgegeben werden kann.

Wenn es also ein Problem der räumlichen Enge ist und nicht ein Fehlen von Insulin, könnte man auch anders versuchen, den Schwangerschaftsdiabetes zu beseitigen.
Stellt man sicher, dass die Schwangere nicht auf dem Rücken liegen kann, verschwinden in einigen Tagen die erhöhten Blutzuckerwerte. 😉

Eine Erkenntnis, die vielen Schwangeren ein Trost sein wird und zur eigenen Soforthilfe veranlassen kann.

Ansonsten muss auf jeden Fall der Blutzucker mit Insulin behandelt werden, um zu verhindern, dass es zu Frühgeburten mit zu großen, aber doch unreifen Kindern kommt.