Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 6

Unser ganzer Körper besteht aus zwanzig Aminosäuren. Ohne diese Aminosäuren gäbe es kein Leben. Und trotzdem behandeln wir sie stiefmütterlich. Aminosäuren sind in unserem Bewusstsein nicht so verankert wie Vitamine oder Mineralstoffe. Dabei sind Aminosäuren die eigentlichen Bausteine unseres Körpers. Oft werden sie dem Körper aber nicht in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt.

Unser ganzer Körper besteht aus zwanzig Aminosäuren. Ohne diese Aminosäuren gäbe es kein Leben. Und trotzdem behandeln wir sie stiefmütterlich. Aminosäuren sind in unserem Bewusstsein  nicht so verankert wie Vitamine oder Mineralstoffe. Dabei  sind Aminosäuren die eigentlichen Bausteine unseres Körpers. Oft werden sie dem Körper aber nicht in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt.

Aminosäuren sind die Bausteine für Eiweiß, also auch neben Kohlenhydrate und Fett eine Energiequelle. Daher kommt bei so mancher Diät die Zufuhr von Aminosäuren zu kurz, wenn man Energiequellen reduzieren will.

Aminosäuren sind Hauptbestandteil der Muskeln, der Haut, der Botenstoffe im Gehirn, der Verdauungsenzyme, der Hormone und nicht zuletzt der Immunglobuline, die für unsere Abwehr von Infekten zuständig ist. Daher kann bei wiederholten Infekten auch mal ein Mangel an Aminosäuren vorliegen und nicht nur ein Vitamin C-Mangel.

Von den zwanzig Aminosäuren kann unser Körper acht  nicht selber herstellen, man bezeichnet sie daher als essentielle Aminosäure.

Zu den essentiellen Aminosäuren gehören:

  • Isoleucin
  • Lysin
  • Leucin
  • Methionin
  • Valin
  • Phenylalanin
  • Threonin
  • Tryptophan

Die anderen zwölf Aminosäuren kann der Körper in der Leber aus den essentiellen Aminosäuren selber synthetisieren. Allerdings verliert der Körper im Kindesalter und in späteren Lebensabschnitt die Fähigkeit, Arginin und Histidin herzustellen. Daher zählt man auch diese zwei Aminosäuren zu den essentiellen Aminosäuren.

Die nicht-essentiellen Aminosäuren sind:

  • Alanin
  • Glyzin
  • Serin
  • Tyrosin
  • Prolin
  • Cystein
  • Asparagin und Asparaginsäure
  • Glutamin und Glutaminsäure

Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 5

Die Empfehlungen der DGE für den unteren Bereich, um keine Mangelzustände zu erreichen, sind so gering, die tatsächlich benötigten Mengen sind hundertmal höher, ohne eine Überdosierung zu erreichen.
Jeder bringt die Nerven mit Vitamin B in Verbindung, aber es ist mehr als nur ein Nervenvitamin. Die B-Vitamine sind für viele Funktionen zuständig:

Vitamin B ist verantwortlich für über hunderte von Enzymen. Die B-Vitamine wirken im Komplex. Da sie sehr licht-, wasser- und hitzeempfindlich sind und zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen, ist es sehr schwer, ausreichende Mengen zu sich zu nehmen.

Die Empfehlungen der DGE für den unteren Bereich, um keine Mangelzustände zu erreichen,  sind so gering, die tatsächlich benötigten Mengen sind hundertmal höher, ohne eine Überdosierung zu erreichen.

Jeder bringt die Nerven mit Vitamin B in Verbindung, aber es ist mehr als nur ein Nervenvitamin. Die B-Vitamine sind für viele Funktionen zuständig:

  • beteiligt am Aufbau von Neurotransmittern (B1, B6, Folsäure, Biotin)
  • Nerven- und Muskelstoffwechsel (B1, B12)
  • Übertragung von Lichtreizen im Auge (B2)
  • Hormonstoffwechsel (B3)
  • Pigmentbildung in der Haut (B3)
  • Hirnstoffwechsel (B3)
  • Reparatur von geschädigten Erbanlagen (B3)
  • Synthese von Kortison und anderen Steroidhormonen (B5)
  • Immunsystem durch den Aufbau proteinhaltiger Abwehrsubstanzen (B6, Folsäure)
  • Blutbildung (B12)
  • Zellteilung (B12, Folsäure, Biotin)
  • Herstellung der DNS (Folsäure)

Symptome für Vitamin B-Mangel:

  • Reizbarkeit, Unruhezustände, Schlafstörungen
  • Konzentrations- und Gedächtnisschwäche
  • Depressionen, neurologische Störungen
  • Nervenentzündungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Dermatosen an den Schleimhäuten
  • Schwindel
  • eingerissene Mundwinkel, schuppige Lippen
  • allgemeine Müdigkeit und Unlust
  • Lichtempfindlichkeit, Hornhauttrübungen am Auge
  • brennende Füße, Zungenbrennen, Gliederkribbeln
  • Kopfschmerzen
  • prämenstruelles Syndrom
  • verminderte Immunität, vermehrte Infekte
  • Blutarmut
  • seborrhoische Dermatitis, schuppige Haut

An Hand der vielen Symptome kann man schon erkennen, dass wir nicht an absoluten Mangelerkrankungen wie Beriberi und Pellagra mehr leiden, doch die Vorstufen von Unterversorgung kann jeder an sich ab und zu feststellen.

Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 4

Haben Sie vielleicht öfter Probleme mit Ihren Augen?  „Ich bin nachtblind“ hört man viele Autofahrer jammern, die sich  abends nicht mehr gerne ans Steuer setzen. Vielleicht hängt es mit der verminderten Aufnahme von Beta-Carotin zusammen, dass der Körper zu wenig Vitamin A bekommt.

Ursachen für Vitamin A- Mangel:

  • Stress
  • Entzündungen
  • Operationen
  • Diabetiker
  • erhöhter Alkoholkonsum
  • Arbeiten am Computer oder Bildschirm
  • Sonnenbaden

Fast jeder hat heute einen Arbeitsplatz am Bildschirm und ohne Stress geht es bei vielen auch nicht mehr. Man redet sich nur ein, dass es der positive Stress ist, man gut zu recht kommt. Aber wie sieht das der Körper?

Symptome für Mangel an Vitamin A:

  • trockene, fleckige Haut
  • trockene Schleimhäute
  • brüchige Fingernägel
  • Nachtblindheit
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Hell-Dunkel-Sehen ist erschwert
  • erhöhtes Risiko für arteriosklerotische Herzerkrankungen
  • geringes Wachstum bei Kindern

Die DGE empfiehlt eine Zufuhr von 0,8 mg, was den unteren sicheren Bereich entspricht, um nicht sofort krank zu werden und Mangelsymptome zu verhindern.

Eine Dosierung von bis zu 2,3 mg wäre möglich, ohne von einer Überdosierung zu sprechen.

Wer die einen oder anderen Symptome an sich feststellt, kann mit Sicherheit für mehr Aufnahme sorgen, ohne sofort zu Medikamenten greifen zu müssen.

Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 3

Haben Sie gewusst, dass man die Werte, an denen die Gesundheit gemessen wird, aus vielen Laborproben als Durchschnittswert zusammengestellt hat? Das bedeutet auch, dass unter den Laborproben Blutwerte von bereits kranken Menschen dabei waren. Aber wollen wir uns in Sicherheit wiegen, indem wir unsere Blutwerte als „in Ordnung“ bezeichnen, wenn sie mit Werten von kranken Menschen verglichen werden?

Wie oft hört man vom Arzt: “Mit Ihren Blutwerten ist alles in Ordnung“ und man fühlt sich sicher.

Doch was heißt eigentlich „in Ordnung“?

Haben Sie gewusst, dass man die Werte, an denen die Gesundheit gemessen wird, aus vielen Laborproben als Durchschnittswert zusammengestellt hat? Das bedeutet auch, dass unter den Laborproben Blutwerte von bereits kranken Menschen dabei waren. Aber wollen wir uns in Sicherheit wiegen, indem wir unsere Blutwerte als „in Ordnung“ bezeichnen, wenn sie mit Werten von  kranken Menschen verglichen werden?

Sich vitaler zu fühlen würde also bedeuten, man sollte nicht nur in der goldenen Mitte mit seinen Blutwerten liegen. Machen wir es doch  wie beim Metzger: „Darf’s ein wenig mehr sein?“

Also geben wir unserem Blut  und damit unserem Körper die wichtigsten Vitalstoffe, die er für den Stoffwechsel benötigt: Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Hormone, Aminosäuren – also die Stoffe, die wir zum Leben brauchen, um gut zu funktionieren.

Fangen wir bei Vitamin A und Provitamin A, dem Beta-Carotin an. Bei Bedarf wandelt sich der Körper aus dem Beta-Carotin  die benötigte Menge in Vitamin A um.

Beta-Carotin  ist ein Antioxidans, unterstützt die Zellkommunikation und stärkt das Immunsystem. Vitamin A ist Teil des Sehpurpurs im Auge und es baut die Schleimhäute in Mund, Lunge und Magen-Darm-Trakt auf.

Vitamin A ist vorhanden in:

  • Spinat
  • Fenchel
  • Karotten
  • Petersilie
  • Grünkohl
  • Avocados
  • Salbei
  • Sanddorn

Mal ganz ehrlich: wie viel ist davon täglich auf Ihrem Teller?

Nur mit richtiger Ernährung kann man gesund bleiben-Teil 1

Unsere Blutzellen haben eine begrenzte Lebensdauer. Im Knochenmark werden ständig neue Zellen gebildet, wozu allerdings gewisse Stoffe notwendig sind. Nicht alle kann der Körper selber herstellen, sondern muss sie mit der Nahrung täglich aufnehmen.

Bei beginnenden Erkrankungen werden oft Blutuntersuchungen gemacht. Neben der Routineuntersuchung wie Blutbild, Fettwerte, Blutsenkung und Blutzucker gibt es noch über 2000 Spezialuntersuchungen. Mit diesen Laboruntersuchungen und den Laborwerten kann man die Krankheitsverläufe beobachten und die Wirksamkeit von Therapien beurteilen.

Unsere Blutzellen haben eine begrenzte Lebensdauer. Im Knochenmark werden ständig neue Zellen gebildet, wozu allerdings gewisse Stoffe notwendig sind. Nicht alle kann der Körper selber herstellen, sondern muss sie mit der Nahrung täglich aufnehmen.

Für die roten Blutkörperchen ist Eisen sehr wichtig, weil er  für den Blutfarbstoff Hämoglobin notwendig ist. Über das Hämoglobin wird der Sauerstoff in die Zellen transportiert. Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, das Vitamin C die Eisenaufnahme aus dem Darm fördert. Also denken sie bei Eisenmangel nicht nur an die Eisensubstitution sondern auch an vermehrte Vitamin C Aufnahme. Eisenlieferanten sind Fleisch, aber auch grünes Gemüse, Pilze, Petersilie und Sauerkraut, Vollkornprodukte, Weintrauben und Nüsse.

Eisenmangel führt zur Blutarmut und äußert sich durch:

  • Blässe,
  • Kurzatmigkeit
  • Schwindelgefühle
  • Verdauungsstörungen

Eine ausreichende Eisenversorgung verbessert die Herzfunktion, verleiht Frische und Spannkraft und stärkt das Immunsystem

Aufgaben von unserem Blut

Das Blut sorgt für ein gesundes Gleichgewicht der Körperfunktionen. Bei Abweichungen kann es gegensteuern durch:
die Höhe des Blutdrucks
die Anzahl der Abwehrzellen
die richtige Gerinnungsneigung
Störungen dieses Gleichgewichts führen automatisch zu Krankheiten.

Unser Blut erfüllt drei wichtige Lebensfunktionen:

1.      Transport von Sauerstoff und Nährstoffen aus Lunge und Darm in die Organe.

Auf dem Rückweg werden Abbauprodukte des Stoffwechsels mitgenommen  und zur Entgiftung und Ausscheidung zur Leber, Niere und Darm transportiert.

2.      Abwehr von Giften und Krankheitserregern: nur gesundes Blut kann Krankheitskeime sofort beseitigen. Unsere weißen Blutkörperchen können Fremdstoffe und eingedrungene Bakterien und Viren erkennen und unschädlich machen. Unsere Fresszellen machen sich über alles Fremde her, unsere Killerzellen gehen ganz gezielt gegen bestimmte Eindringlinge vor. Außerdem gibt es noch andere Zellen, die spezielle Antikörper produzieren, die sich an Krankheitserreger heften und sie somit für die Fresszellen und Killerzellen erkennbar machen.

3. Gerinnung: bei Verletzungen erkennen unsere Thrombozyten (Blutplättchen) die Gefahr. Sie klumpen zusammen und aktivieren damit im Blutplasma Gerinnungseiweiße. Somit kann an der undichten Stelle sofort ein Pfropf aus Eiweißfäden und Blutplättchen entstehen.

Das Blut sorgt für ein gesundes Gleichgewicht der Körperfunktionen. Bei Abweichungen kann es gegensteuern durch:

die Höhe des Blutdrucks

die Anzahl der Abwehrzellen

die richtige Gerinnungsneigung

Störungen dieses Gleichgewichts führen automatisch zu Krankheiten.

Unser Blut ist ein besonderer Saft

Unser Blut ist unser Lebenssaft. Darin sind Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Nährstoffe, Aminosäuren und Hormone enthalten. Unsere Ärzte können aus dem Blut und im Blut viel erkennen.

Unser Blut ist unser Lebenssaft. Darin sind Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Nährstoffe, Aminosäuren und Hormone enthalten. Unsere Ärzte können aus dem Blut und im Blut viel erkennen. Und nicht nur die Krankheit bestimmen, sondern auch über den Gesundheitszustand eine Aussage machen. Über 90.000 Kilometern Blutgefäßen werden die Nährstoffe und der Sauerstoff zu den Geweben und den Organen transportiert. Auf diesem Weg werden auch Schadstoffe und Krankheitserreger wieder abtransportiert.

Blut besteht zu 44% aus festen Bestandteilen, den roten und weißen Blutkörperchen und den Blutplättchen und zu 56% aus dem flüssigen Blutplasma. Im Blutplasma sind die Nährstoffe und Stoffwechselprodukte gelöst.

Vitamine und Mineralstoffe, Aminosäuren und Enzyme unterstützen den Stoffwechsel. Also entscheiden wir  mit unsere Nahrungsaufnahme, wie wir unseren Körper beim Funktionieren unterstützen können.

Essen wir überwiegend Nahrungsmittel, die zwar satt machen, aber so gut wie keinen Nährwert haben (Snacks, Schokolade, Limo, Fast Food, Alkohol) oder greifen wir zu saisonbedingten Lebensmitteln, die keine langen Transportwege hinter sich haben?

Unsere Kinder kennen zum größten Teil diese Nahrungsmittel nicht mehr. Fragen Sie mal Schulkinder, was Grünkohl, Rosenkohl oder Schwarzwurzeln sind. Wie sieht eine Sellerieknolle aus? Kürbis kennen die meisten nur von Halloween zum Aushöhlen.