Was passiert bei Sport in unserem Körper?

Die Vorteile von sportlicher Bewegung erkennen die meisten leider erst oft zu spät. Man fängt damit an, wenn man muss.

Die Vorteile von sportlicher Bewegung erkennen die meisten leider erst oft zu spät. Man fängt damit an, wenn man muss. So haben zum Beispiel 70% der Menschen Kreuzschmerzen, zum Glück oft harmlose Ursachen. Doch Schonung ist hier genau falsch. Durch gezielte sportliche Muskelübungen können die Rückenmuskeln  gestärkt werden, was die Beschwerden verhindern oder zumindest verbessern könnte.

Auch bei der so oft leichten essentiellen Hypertonie (Bluthochdruck ohne organische Ursache) kann Ausdauersport Wunder wirken, so dass die Betroffenen keine Medikamente zur Blutdrucksenkung benötigen. In vielen Studien konnte man feststellen, dass sich der obere, systolische Blutdruckwert um 7-10 mmHg oder sogar noch mehr senken ließe, wenn die sportliche Aktivität regelmäßig ausgeübt werden würde. Aber wie bei so vielen Dingen, bemerkt man eine Verbesserung nur bei Regelmäßigkeit. Ab und zu etwas Sporteln bringt nichts. Es sollten schon mindestens dreimal die Woche für 30 bis 40 Minuten Ausdauersportarten betrieben werden. Geeignet sind da Sportarten wie Nordic Walking, Wandern, Radeln, Schwimmen, Joggen und Golfen. Zu allerletzt würde auch der Heimtrainer genügen, wenn man erst spät nach Hause kommt und keine Lust mehr verspürt, in die Dunkelheit zu gehen.

Aber es passiert noch mehr im Körper:

Die Durchblutung wird verbessert, das Herzinfarktrisiko senkt sich, eine bessere Konzentration und gesteigerte Lernfähigkeit wird erreicht, Stress kann besser abgebaut werden, eine bessere Fettverbrennung findet statt, entzündungshemmende Botenstoffe werden freigesetzt, man bekommt stabilere und dichtere Knochen, die Gelenkknorpel werden besser mit Nährstoffen versorgt, so dass der Verschleiß nicht so heftig ist und zuletzt erreicht man eine bessere Kondition, die im Alltag immer hilfreich sein kann.

Was hindert eigentlich jemanden daran, Sport zu treiben?

Laut Umfrage der GfK Marktforschung im Januar und Februar 2011 gaben  889  befragten Personen Folgendes als Gründe an:

1.      Bequemlichkeit 50,7 %

2.      keine Zeit 28,8 %

3.      Müdigkeit 25,6 %

4.      fehlender Spaß 22,6 %

5.      Gesundheitsprobleme 18,9 %

6.      Alter 18,5 %

7.      Verletzungsangst 5,7 %

Also den inneren Schweinhund überwinden und auf zu mehr Bewegung. Unser Körper dankt es uns.