Vitamin Report

Vitamin Report hört sich sehr wissenschaftlich an.

Vitamin Report? Da möchte man meinen, es gäbe eine ausführliche Berichterstattung.Two young attractive female doctors

Aber man muss auch wissen, wie man so einen Vitamin Report lesen muss. Jedes Jahr erscheint immer wieder so ein Bericht und der Otto-Normal-Verbraucher wägt sich in Sicherheit, als sei alles in bester Ordnung.

Ob so ein Vitamin Report in einer Öko Zeitschrift, bei Stiftung Warentest oder wie jetzt zuletzt bei der vierten Ausgabe von „Guter Rat“ zu lesen ist, so bezieht sich die Aussage, ob Vitaminpillen ein Ersatz für echte Lebensmittel sind, immer auf die handelsüblichen synthetischen Vitamine. Pillen, die keine sekundären Pflanzenstoffe enthalten.

Es ist im Vitamin Report allerdings auch zu lesen, dass es laut der Verzehrstudie II einige Defizite gibt. So mangelt es den meisten Menschen an Vitamin D und der Folsäure.
Gerade Senioren und Kinder sind unterversorgt, was die Antioxidantien betritt, also Vitamin C, E und Vitamin A.

2017 soll eine 3. Verzehrstudie starten, die von den Karlsruher Ernährungsforschern in Verbindung mit dem Robert Koch Institut gestartet wird. Dabei werden 10.000 Probanden im Alter von 18 bis 80 Jahren über zwei Jahre beobachtet und es wird nach der Zufuhr von Vitaminen gefragt. Im Urin und im Blut wird dann ein Mangel oder eine optimale Versorgung festgestellt. 🙁

Da kann ich nur sagen, dass es Augenwischerei ist, denn bis im Blut ein Mangel an Vitaminen nachweisbar ist, ist es schon zu spät. Zuerst werden
Speicher entleert, was nicht gemessen wird. Aber ein Ungleichgewicht besteht bereits Jahrzehnte vorher.

Nach zwei Jahren sollte eigentlich kein Mangel zu erkennen sein. Und dann kann man wieder behaupten, „wer sich ausgewogen ernährt, hat keinen Vitamin Mangel“. 😉

Und was ist mit Symptomen wie oft müde und ausgepowert zu sein, häufigen Infekten, Verdauungsproblemen, Probleme mit Haut und Haaren, Einschlafstörungen….?

Die Liste könnte ewig weitergeführt werden. Man will einfach keinen Zusammenhang mit seiner Ernährung sehen.

Heute geht man davon aus, dass der Mensch an vielen Zivilisationskrankheiten leidet, weil unsere Ernährung sehr stark denaturiert ist und teilweise nur noch wenige Vitalstoffe enthält. Einigen ist das auch bewusst, es wollen die meisten aber nicht wahr haben.

Wir essen wenig naturbelassen, weil die Nahrung blanchiert, pasteurisiert, gemahlen oder bestrahlt ist. Wir sind auf Restaurants oder Kantinen angewiesen und greifen häufig zu Fertigprodukten.

Wer seine Ernährung nicht drastisch umstellt und sich gesund ernährt, sollte zumindest eine hochwertige Nahrungsergänzung zu sich nehmen.

Nahrungsergänzungsmittel sollten hypoallergen hergestellt sein, das heißt frei von Hefe, Farbstoffen und Konservierungsstoffen und Lactose sein. In deutschen Produkten sind diese Zusätze leider oft enthalten.
Bei der Verwendung von Carotinen sollte nicht nur ein billiges synthetisches Betacarotin verwendet werden, denn in der Natur kommen viele Carotinoide zusammen vor. Qualitätsrohstoffe unterscheiden sich in der Herstellung im Preis von billigen Produkten, die nur synthetische Stoffe verarbeiten.
Ein guter Hersteller produziert nach den „good manufacturing principles“ GMP, das bedeutet in der höchsten Qualitäts- und Reinheitsstufe, die für Medikamente vorgeschrieben ist.
Nutrilite arbeitet so und der Verbraucher kann sich voll darauf verlassen, ein Produkt nach höchsten Qualitätskontrollen zu erhalten.

Und das unterscheidet Nutrilite von Billigprodukten.
Im Preisvergleich mit guten orthomolekularen Vitaminen und Mineralstoffen ist Nutrilite nicht zu schlagen.

Krebs, die zweithäufigste Todesursache

Krebs als Diagnose zu erhalten, ist ein niederschmetterndes Ergebnis.

Experten schätzen, dass bis im Jahre 2050 die Erkrankungen an Krebs um 30 Prozent zunehmen werden und Krebs die Todesursache Nr.1 werden wird.

Jährlich erkranken in Deutschland fast eine halbe Million Menschen  neu an Krebs. Oft hört man in Gesprächen mit den Leuten, es läge daran, dass die Menschheit auch älter wird als früher. Das liegt daran, dass das mittlere Erkrankungsalter, wo Krebs erstmalig diagnostiziert wird, oft nach dem 65. Lebensjahr liegt.

Krebsarten wie Hodenkrebs oder Brustkrebs treten bereits in jüngeren Jahren auf.  Auch über 1800 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren erkranken jährlich an Krebs.

Die Hälfte aller Krebs Patienten überlebt trotz Chemotherapie, Bestrahlung oder Operation diese Diagnose nicht.

Deshalb hat der Bundestag jetzt ein Gesetz erlassen, dass die Vorsorgeuntersuchungen und Therapien systematisch verbessert werden sollen. Aber kann man mit verbesserten Therapien den Krebs verhindern? Es werden Milliarden bereits seit Jahrzehnten ausgegeben, ohne einen wesentlichen Fortschritt erreicht zu haben. Vielleicht sind die Chemobehandlungen mit weniger unangenehmen Nebenwirkungen, doch das Immunsystem ist trotzdem zerstört. Und eigentlich sollte unser Immunsystem rechtzeitig die Entartung einzelner Zellen entdecken und diese dann auch vernichten. Das E-Book „Endlich ein starkes Immunsystem“ gibt weitere wertvolle Informationen.

Krebs entsteht, wenn sich bei der Zellteilung bestimmte Abschnitte auf den Genen verändern. Jetzt sollte ein intaktes Immunsystem diese Entartung der Zelle als Fremdkörper erkennen und eliminieren. In der Tat passiert es aber, dass mit zunehmendem Alter unsere Reparaturmöglichkeiten verlangsamt reagieren, wie auch der ganze übrige Stoffwechsel, so dass die Erbsubstanz verfälscht weitergegeben wird.

Es gibt verschieden Ursachen, die die Entstehung von Krebs begünstigen. Dazu zählen UV-Strahlen, Tabakgenuss, Chemikalien, ein erhöhter Alkoholgenuss und natürlich eine ungesunde Ernährung, insbesondere die Tatsache, dass wir zu wenig frisches Obst und Gemüse, was natürlich ungespritzt sein sollte, zu uns nehmen. Denn genau diese Chemikalien begünstigen das Entstehen von Krebs. Auch Übergewicht und chronische Infektionen fördern das Entstehen von Krebs-Zellen.

In nur fünf bis zehn Prozent kann man von einer familiären genetischen Belastung reden. Dann ist umso mehr darauf zu achten, alle Faktoren zu verhindern, die die Entstehung von Krebs begünstigen.

Zum Glück ist das Rauchverbot in öffentlichen Räumen inzwischen gesetzlich erreicht worden, doch immer noch sind Kinder im elterlichen Haus passiv dem Rauch ausgesetzt. Rauch verursacht Krebs, das ist eine Tatsache und nicht schön zu reden. Laut Statistik sind in den Industriestaaten ein Drittel aller Krebs-Erkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen. Gegenüber einem Nichtraucher büßt der Raucher 25 Jahre seiner Lebenserwartung ein.

Zu begrüßen wäre es, wenn man gesetzlich verbieten würde, dass in Fast Food Ketten keine Kindergeburtstage mehr ausgerichtet werden dürfen. In diesen zwei Stunden wird zu viel und zu fett gegessen bei fast keiner Bewegung, so dass Übergewicht gefördert wird. Für mich ist es jedes Mal schlimm, zu hören, wie Eltern als Belohnung den Besuch beim goldenen „M“ betiteln. Dem Kind wird vermittelt, dass dieser Besuch etwas ganz Besonderes ist: Aufnahme von ungesättigten Transfetten und indirekt die Voraussetzung für das Entstehen von Krebs. Sie meinen, es sei übertrieben? Nun die Menge macht das Gift.

Aber was macht die Krebszellen so gefährlich?

Sie regen sich selber zur Teilung an und ignorieren die wachstumshemmenden Signale aus der Umgebung. Problematisch wird es, wenn diese bösartigen Zellen über die Blutgefäße in andere Organe eindringen und dort Tochtergeschwülste bilden. Diese Metastasen machen die Situation lebensbedrohlich.

Was kann man nun selber aktiv tun?

  •  Reichlich frisches Obst und Gemüse essen, und damit sind mehr als fünf
    Obst als Vorsorge gegen Krebs
    Obst als Vorsorge gegen Krebs
    © Gleb Semenjuk – Fotolia.com

    Portionen täglich  gemeint.

  •  regelmäßige körperliche Bewegung stärkt das Immunsystem.
  •  Fleisch sollte wieder etwas Besonderes sein, also nur ein-bis zweimal die Woche auf dem Speiseplan stehen.
  •  Dafür sollte es mehr Tiefseefisch geben, wegen seines hohen Gehalts an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die in der Lage sind, Entzündungen zu verhindern.
  • Vermeiden Sie Stress und essen in Ruhe.

    Stress fördert Krebs
    Stress fördert Krebs
  •  Die Speisen schonend zubereiten, damit die Nährstoffe weitestgehend erhalten bleiben. Besonders Vitamin C und die B-Vitamine sind wasserlöslich und sehr hitzeempfindlich.
  •  Verwenden Sie Lebensmittel, die naturbelassen sind, greifen Sie  so wenig wie möglich zu verarbeiteten Lebensmitteln.
  •  Ausreichend frisches Wasser trinken, mindestens 1,5 Liter neben Kaffee und anderen Getränken. Frisches Wasser transportiert Schlackenstoffe ab  und gelangt in die Zellen.
  •  Stärken Sie Ihr Immunsystem und ergänzen die Lücken auf dem Teller mit Nahrungsergänzungen aus hochwertigem Obst und Gemüse, vor allen Dingen mit den Antioxidantien Vitamin C, Vitamin E, Beta Carotin, Selen und Coenzym Q 10. Das Krebsrisiko kann dadurch um 30 % reduziert werden. Für mich ist dieses Argument Grund genug, das Risiko einzuschränken.
  •  Vermeiden Sie Übergewicht
  •  Bleiben Sie Nichtraucher oder hören mit dem Rauchen auf.

Endlich ein starkes Immunsystem – so ist der Titel des E-Books, in dem Sie viele wichtige Details erfahren, um ein ordentliches Immunsystem zu erhalten.

Makuladegeneration und Antioxidantien zur Vorbeugung

Makuladegeneration – ein Problem, woran über zwei Millionen Menschen im Alter leiden.

Es gibt die trockene Makuladegeneration, die zu 85% der Fälle die häufigere und langsamer verlaufende Form ist und die zu 15 % seltenere und feuchte Makuladegeneration, die schneller verläuft

Man freut sich auf seinen Ruhestand , hat  endlich Zeit, Dinge zu tun, für die man zu Arbeitszeiten nie kam und nun muss man feststellen, dass man nicht mehr so gut sieht. Man

Antioxidantien im Obst schützen vor Makuladegeneration

leidet an der altersbedingten Makuladegeneration AMD.

Obwohl noch nicht genau geklärt ist, woran es liegt, dass im Alter jeder Dritte über 75 Jährige  an der Makuladegeneration leidet, sind sich in einigen Punkten alle einig. Bluthochdruck und Rauchen fördern die Entstehung  der Makuladegeneration. Außerdem sollten wir unsere Augen vor intensiver Sonnenstrahlung mit einer Sonnenbrille schützen. Denn UV-Strahlen können im Auge aggressive chemische Substanzen entstehen lassen, die unsere Netzhaut schädigen.

Eine gesunde Ernährung mit viel Frischen Obst und Gemüse wird auch als Empfehlung gegeben und darin liegt das Problem unserer Zeit, denn davon essen wir alle zu wenig.

In Obst und Gemüse sitzen die Antioxidantien, die die freien Radikale unschädlich machen. Freie Radikale sind  keine neue politische Richtung  sondern aggressive Substanzen, die die Augen geschädigt haben.

Alles was wir sehen wird direkt auf die Mitte unserer Netzhaut (Makula) projiziert. Die Netzhautmitte, also die Makula, auch gelber Fleck genannt, ist lediglich zwei Quadratmillimeter klein – und doch ist es unglaublich was sich hier alles abspielt. Denn nur hier, auf diesen winzigen zwei Quadratmillimetern, wird das scharfe Sehen erst möglich gemacht. Verantwortlich dafür sind ca. sieben Millionen Sehzellen (pro Auge), die man auch Zapfen nennt. Diese sieben Millionen Zapfen sorgen dafür, dass wir scharf gucken und Farben erkennen können.

Für ihre permanente Arbeit benötigen die Zapfen wichtige Nährstoffe wie Lutein, Zeaxanthin, Beta-Carotin, Vitamin C und Vitamin E, die klassischen Antioxidantien.

Unser Körper ist ständig Angriffen durch freie Radikale ausgesetzt, wir spüren davon allerdings nichts. Wir bekommen auch nicht mit, wofür unser Körper die Antioxidantien einsetzt. Fakt ist, dass  im Alter zurückblickend man wegen des Sehverlustes  gerne mehr gegessen hätte, wenn man weiß, man hätte mit vermehrter Aufnahme von Antioxidantien die Entstehung der altersbedingten Makuladegeneration verhindern können.

Vom ganzen Körper aus gesehen sind hier im Auge die meisten Antioxidantien eingelagert. Man sollte sich also in jungen Jahren nicht auf die Angaben der DGE verlassen, um sein Auge zu schützen, wenn man mit 70 Jahren auch noch scharf sehen will. Der Verlust der Sehstärke ist ganz stark gekoppelt mit dem Gefühl Lebensqualität einzubüßen.

Im Alter wird dann Autofahren unmöglich, das Lesen, Schreiben und Fernsehen gehen ebenfalls  nicht mehr. Nur das räumliche Sehen bleibt erhalten.

Leider kann man es sich nicht vorstellen, wenn man jung ist, denn es kündigt sich ja nicht durch Schmerzen an. Aber dass unser Auge mehr Nährstoffe braucht, als wir über die Nahrung aufnehmen können erkennen wir auch in jungen Jahren an einigen typischen Symptomen.

Wer kennt nicht das Gefühl von Augenmüdigkeit?! Durch Brennen, Jucken oder dem Sandkorngefühl macht sich die Augenmüdigkeit häufig bemerkbar. Da würden Lutein, Zeaxanthin und andere Betacarotine  wie ein Wunder wirken und das ohne Nebenwirkungen wie bei Medikamenten  es oft der Fall ist.

Jeden Tag vollbringen unsere Augen Höchstleistungen: Ihr komplexer Aufbau und ihre Sensibilität ermöglichen uns ein gutes Sehen. Aber ab dem 40. Lebensjahr beginnt die natürliche Sehkraft altersbedingt bei den meisten von uns langsam nachzulassen.
Deshalb sollten wir rechtzeitig vorbeugen, um den Erhalt der Sehkraft zu unterstützen. Dabei ist es wichtig, auch schädigende Belastungen zu vermeiden.
Stundenlanges Autofahren im Dunkeln oder Arbeiten am Computerbildschirm überanstrengen unsere Augen. Und das Sitzen vor Bildschirmen wird immer häufiger, auch bei den Jugendlichen, die erfahrungsgemäß kein Fan von Obst und Gemüse in größeren Mengen sind.

Vitamine – Antioxidantien

 Vitamine, besonders die Antioxidantien Vitamin C, E und A, bzw. als Vorstufe das  Betacarotin sind längst wissenschaftlich bestätigt, dass sie unsere Zellen vor Oxidation schützen.

Man hört zwar immer wieder, dass man zusätzlich keine Vitamine nehmen muss, wenn man sich ausgewogen ernährt, doch das dürfte für die meisten Menschen genau das Problem sein.

Unser Leben muss in Balance sein und wir haben auf der einen Waagschale mehr körperangreifende Substanzen wie Stress, unausgewogene Ernährung, Umweltbelastungen, verarbeitete und behandelte Lebensmittel und  Medikamente liegen, als dass wir nur durch die normale Nahrungsaufnahme auf der anderen Seite genügend Vitalstoffe zu uns nehmen.

Rund 10.000 Attacken durch Freie Radikale muss jede unserer 70 Billionen Körperzellen täglich abwehren, und es ist längst wissenschaftlich erwiesen, dass die Vitamine C, A und E dabei als „Radikal-Fänger“ dienen.

Wie wirken diese Schutzmechanismen?

Antioxidantienschutz
Vitamine als Antioxidantien schützen u.a.das Herz

Die Vitamine bewahren die empfindlichen Eiweiß- und Fettmoleküle im Organismus vor der Zerstörung durch Oxidation. Sie bieten sich anstelle der Moleküle den „Freien Radikalen“ als Ziel an. Diese Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle, denen ein Elektron abhanden gekommen ist, bedingt durch Umweltgifte, Einfluss von Strahlung oder auch körpereigener Abwehr. Nun versuchen sie anderen Molekülen ein Elektron zu entreißen, zum Beispiel den Enzymen oder anderen Stoffen, die unseren Chemiehaushalt in Gang halten. Davon bekommen wir natürlich nichts mit, deshalb ist es ja auch so unverständlich, dass man aktiv dagegen etwas tun muss. Wenn es dem Freien Radikal gelingt, ein Elektron zu entreißen, werden Zellen und Gewebe geschädigt. Wenn unser Organismus nun genügend Unterstützung  durch ausreichend Antioxidantien bekommt, ist er in der Lage, entartete Zellen zu vernichten, bevor sie sich teilen und vermehren. Fehlen ihm aber wichtige Vitalstoffe, weil aus der Nahrung zu wenige aufgenommen werden, so können Zellen schneller entarten als sie repariert werden können, was oft der Beginn von bösartigen Tumoren sein kann. Aber im Alter an schmerzender Arthrose oder Herz-Kreislauferkrankungen zu  leiden, reicht ja auch schon aus.

Deshalb sollte man nicht nur die empfohlene Menge der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) an Vitaminen aufnehmen, sondern besonders in den Bereichen Vitamin C, E und der Vorstufe von Vitamin A, dem Betacarotin drastisch erhöhen.

Eine gute Empfehlung wäre anstatt der 100 mg Vitamin C auf ein bis zwei Gramm Vitamin C zu erhöhen, anstatt 12 mg Vitamin E lieber 1 mg pro Kilogramm Körpergewicht Vitamin E und mindestens 15 bis 30 mg Betacarotin zu sich zu nehmen.

Ihre Augen werden es Ihnen im Alter danken. Denn die gefürchtete Makuladegeneration lässt sich um 40% senken, wenn von den Antioxidantien in jungen Jahren reichlich mehr eingenommen werden.  Leider erleiden über 40% der Menschen im Alter von 75 Jahren dieses schwere Schicksal, an einer Makuladegeneration zu erkranken. In Deutschland sind das über zwei Millionen Menschen.

Der Verlust der Sehkraft ist eine schmerzliche Erfahrung, die man sich ersparen sollte.

Selen – Gift oder lebensnotwendiges Spurenelement für den Immunstoffwechsel?

Selen ist als Mikronährstoff im Körper nur in »Spuren«, also in sehr geringen Mengen vorhanden. Trotzdem ist dieses Halbmetall lebensnotwendig für den Immunstoffwechsel und wird in der Behandlung onkologischer und entzündlicher Erkrankungen ebenso eingesetzt wie in der Zahnmedizin.

Obwohl die Lebensnotwendigkeit von Selen als Spurenelement bereits 1957 erkannt worden war, dauerte es noch zig Jahre, bis diese Erkenntnis in die medizinische Praxis umgesetzt wurde. Wie so oft stehen sich die Medizin und die Ernährungslehre im Weg. Vergleichbare Schicksale in der ernährungsmedizinischen Geschichte zeigten sich aber auch bei anderen so genannten Mikronährstoffen: Die Lebensnotwendigkeit von Chrom, Beta-Carotin oder Kupfer sprach sich erst im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts herum.

So schützen Carotinoide vor Krebs, Polyphenole vor Bakterien und Entzündungen, Phytosterine senken das Cholesterin, Faserstoffe den Blutzucker und Phytoöstrogene lindern klimakterische Beschwerden.

Übrigens alles Stoffe, die in Pflanzen vorkommen und die man nicht synthetisch herstellen kann.

Selen ist Bestandteil wichtiger Enzyme, deren Aufgabe es ist, den Körper vor der Wirkung schädigender Moleküle, wie Schwermetalle und freie Radikale, zu schützen. Ein Mangel an Selen kann gravierende gesundheitliche Probleme zur Folge haben.

Zahlreiche epidemiologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass moderne Zivilisationskrankheiten, wie Arteriosklerose oder Krebs, u.a. in direktem Zusammenhang mit einer Selenunterversorgung stehen.

An den medizinischen Fakultäten Leipzig, Jena und Dresden wurden breit angelegte Untersuchungen zur Spurenelementversorgung der Bevölkerung durchgeführt. Es wurden 1.000 Nahrungsmittel auf deren Gehalte, Verluste durch Lagerung und Kochprozesse analysiert. Gleichzeitig wurde die tatsächliche Aufnahme an Spurenelementen durch Getränke und Speisen in einem Zeitraum von drei Wochen bei unterschiedlichen Ernährungsweisen ermittelt.

Vitamin C als Unterstützung für das Immunsystem


Man sieht es  den Lebensmitteln ja nicht an, ob sie Vitamine enthalten oder eher nur geschmacklich tot sind. Und die zu lesenden Angaben beziehen sich auf erntefrisches Obst, was zur jetzigen Zeit etwas schwierig sein dürfte. Selbst die Äpfel vom letzten Herbst wurden zwischengelagert bei 3° Celsius und je nach Nachfrage in den Handel gegeben.

Vitamin C ist wasserlöslich und nachzuweisen, sofern es im Obst vorhanden ist.

Bei Vitamin C gibt es einen ganz einfachen Nachweis

Man benötigt etwas Kaliumpermanganat, ein violettes Pulver, was oft in antibakteriellen Lösungen zum Gurgeln oder Baden enthalten ist. Es hat eine antioxidative Wirkung, das bedeutet für die Gurgellösung, es zerstört vorhandene Bakterien.

In unserem Video kann man sehen, wie das Vitamin C als Gegenspieler  dieser Oxidation, also als Antioxidans zum Wirken kommt. Die gleiche Wirkung sollte in unserem Körper beim Zerstören von Bakterien passieren.

Anders ausgedrückt: durch die Einnahme von genügend Vitamin C unterstützen wir unser Immunsystem, weil es antioxidativ im Körper wirkt.

Hier klicken, um das Video zu sehen

Beta Carotin = Lungenkrebs oder optimal für die Gesundheit?

Seit der Spiegel den Bericht über „Die Vitamin-Lüge“ gebracht hat, ist Beta Carotin wieder in aller Munde. Es wurde eine uralte Studie von 1994 zitiert, natürlich ohne Angabe von irgendwelchen Quellen, die damals schon als fragwürdig galt. Aber für jeden Gegner von Vitaminen war es ein Augenschmaus zu lesen, dass Beta Carotin angeblich das Lungenkrebsrisiko erhöhen soll.

Beta Carotin ist die Vorstufe des Vitamin A, daher auch die Bezeichnung „Provitamin A“. Der Körper ist in der Lage, je nach Bedarf aus Beta-Carotin Vitamin A herzustellen. Daher hat Beta-Carotin auch eine gewisse Depotform, ohne dass die Gefahr einer Überdosierung besteht, wie dies bei Vitamin A der Fall ist. Eine zu hohe Zufuhr von Beta-Carotin führt lediglich dazu, dass dieser intensiv orange gefärbte Stoff in der Haut abgelagert wird. Das ist uns allen bekannt von den Babies mit der gesunden Gesichtsfarbe, wenn sie zu viel Karottensaft getrunken haben.

Beta Carotin ist ein Naturfarbstoff, der in vielen Pflanzen vorkommt, besonders in den farbigen Früchten, Wurzeln und Blättern. Die Pflanzen produzieren diese Carotinoide, um sich vor der UV-Strahlung zu schützen und von anderen Tieren nicht gefressen zu werden.

Deshalb sollten wir davon auch besonders viel für eine optimale Gesundheit essen. Es gibt über 600 Arten von Beta Carotine und nur in der Natur kommen alle vor und nicht isoliert ein einziges.

Nachdem Obst und Gemüse für viele Menschen nicht täglich auf dem Speiseplan stehen und wenn dann nur in geringen Mengen, könnte es für den ein oder anderen sinnvoll sein, eine Nahrungsergänzung zu wählen, die die ganzen Früchte verarbeitet. Besonders reich an Beta Carotin sind Pfirsiche, Aprikosen und Karotten, aber auch Spinat, Löwenzahn, Pflaumen und Heidelbeeren.

Beta Carotin wird benötigt für

  • Haut und Schleimhäute

  • unterstützt die Knochenbildung

  • schützt den Organismus vor Infektionen

  • stärkt das Bindegewebe

  • wirkt antioxidativ gegen freie Radikale, hat daher krebsschützende Wirkung

Eine generell zellschützende Wirkung als Antioxidantien kann ihnen mit Sicherheit zugeschrieben werden.

Die wohl bekanntesten Carotinoide sind Beta Carotin, Lutein, Lycopin und  Zeaxanthin, die für den Sehvorganz unverzichtbar sind. Warum sind wohl so viele Menschen Nachtblind? Wie viele  Autofahrer gibt es, die automatisch auf die Bremse steigen, wenn sie in einen Tunnel fahren oder sich bei Nachtfahrten sehr schwer tun? Es könnte daran liegen, dass sie zu wenig Beta Carotin zu sich nehmen. Auch wer ständig unter Infekten leidet, sollte in dieser Richtung sich Gedanken machen. Auch trockene und schuppige Haut ist ein Anzeichen von Mangelerscheinungen. Bei vielen Paaren bleibt der Kinderwunsch aus, weil  Zeugungsfähigkeit oder Fruchtbarkeit gestört sind. Neben dem Stress abstellen wäre auch eine Ernährungsumstellung ein Versuch wert.

Die Funktionen und Wirkungen der Carotine im menschlichen Körper werden mehr und mehr bekannt.

Haben Sie bei Obst und Gemüse schon mal einen Waschzettel gefunden, der vor übermäßigem Verzehr warnt?