Vitamin B 12

Vitamin B 12 wird nicht immer gleich erkannt

Vitamin B 12-Mangel wird mit Blutarmut, genau mit perniziöser  Anämie in Verbindung gebracht.

Und daher liegt auch die tägliche Verzehr-Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung seit über 25 Jahren bei 0,003 mg oder 3 µg. Schwangere  oder stillende Frauen benötigen bis zu 4 µg Vitamin B 12.

Das war mal die Menge, um diese Blutarmut zu verhindern. Aber man hat übersehen, dass Vitamin B 12 wesentlich mehr kann.

„Wer sich gesund ernährt, muss keinen Vitaminmangel befürchten“

Auch wenn die Schulmedizin diesen Satz gebetsmühlenhaft ständig wiederholt, so wird er deswegen nicht richtiger.
Seriöse Universitätswissenschaftler konnten feststellen, dass die Blutwerte bei Menschen, die älter als 65 Jahre sind, bei jedem Dritten zu niedrig waren.

Vitamin B 12 ist verantwortlich für:

  • Aufbau von Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern)
  • Abbau des gefäßschädigenden Homocysteins
  • Stabilisierung der Knochen
  • Wachstum und Regeneration der Nervenzellen und von Schleimhäuten
  • Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
  • Aktivieren des Energiestoffwechsels
  • Aufbau der DNA, indem es die Zellteilungsprozesse unterstützt
Vitamin B 12 in Fleisch
Fleisch ist Vitamin B 12 Lieferant

Vitamin B 12-Gehalt in 100 g Lebensmitteln:

  • Rinderleber: 65,0 µg
  • Kalbsleber: 60,0 µg
  • Kalbsnieren: 25,0 µg
  • Hering: 11,0 µg
  • Rindfleisch: 5,0 µg
  • Camembert: 3,1 µg
  • Lachs: 2,9 µg

Ein weiteres Problem ist die Verwertung des Vitamin B 12, denn obwohl vielleicht genügend Nahrungsmittel aufgenommen werden, die Vitamin B 12 enthalten, kommt das Vitamin B12 nicht dort an, wo es gebraucht wird. Grund ist die Störanfälligkeit im Magen. In der Magenschleimhaut befindet sich der Intrinsic Faktor, der das Vitamin B 12 (Extrinsic Faktor) durch die Darmwand ins Blut transportiert. Ab dem 60. Lebensjahr wird von diesem Transportfaktor immer weniger produziert, so dass die Aufnahme nicht mehr richtig gewährleistet ist.

Viele Menschen leiden auch bedingt durch permanenten Stress an Magenschleimhautentzündungen oder nehmen Medikamente ein, die die Magensäure binden sollen oder nehmen als Diabetiker bei einem Diabetes Typ 2 das Medikament Metformin ein.

Mangelsymptome von Vitamin B 12 treten eher schleichend auf und werden  oft in ganz andere Richtung interpretiert:

  • häufige Infekte → Immunschwäche, Vitamin C-Mangel
  • Müdigkeit und Erschöpfung → Stress, viel Arbeit
  • Konzentrationsschwäche und nachlassende Gedächtnisleistung → das ist das Alter
  • Schwindel und Gangunsicherheiten → Neuropathien bei Diabetes, das Alter
  • Taubheitsgefühle und Kribbeln an Händen und Füßen ( Achtung Diabetiker!) → Neuropathie
  • Aggressivität und Gereiztheit → Stress, Doppelbelastung
  • depressive Verstimmungen → Burnout

Vitamin B 12-Mangel wird auch in Verbindung gebracht mit der Entstehung eines  Alzheimer-Risikos und mit anderen Demenzerkrankungen und Parkinson. Zumindest ist man sich sicher, dass eine optimale Versorgung mit Vitamin B 12 bis ins hohe Alter hinein diese Krankheiten verhindern oder zumindest hinauszögern kann.

Vitamin B12 Mangel wird selten erkannt

Vitamin B12 Mangel wird immer nur mit Blutarmut, genau mit perniziöser  Anämie, in Verbindung gebracht, aber Vitamin B12 kann mehr.

Vitamin B12 ist sehr wichtig. Leider liegt die tägliche Verzehr-Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung seit über 25 Jahren immer noch bei nur 0,003 mg oder 3 µg. Das war mal die Menge, um diese Blutarmut zu verhindern.

Vitamin B12 wirkt bei wesentlich mehr Funktionen mit. Aber dies hat man etwas übersehen.

Vitamin B12 ist verantwortlich für

  • Aufbau von Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern)
  • Abbau des gefäßschädigenden Homocysteins
  • Stabilisierung der Knochen
  • Wachstum und Regeneration der Nervenzellen und von Schleimhäuten
  • Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
  • Aktivieren des Energiestoffwechsels
  • Aufbau der DNA, indem es die Zellteilungsprozesse unterstützt

Bei vitaminreicher Ernährung denkt man immer gleich an Obst und Gemüse. Das ist bei der Versorgung mit Vitamin B12 anders. Es kann ausschließlich über tierische Produkte aufgenommen werden, daher sind auch besonders die Veganer stark gefährdet, einen Vitamin B12-Mangel zu erleiden.

Vitamin B12-Gehalt in 100 g Lebensmitteln:

  • Rinderleber: 65,0 µg
  • Kalbsleber: 60,0 µg
  • Kalbsnieren: 25,0 µg
  • Hering: 11,0 µg
  • Rindfleisch: 5,0 µg
  • Camembert: 3,1 µg
  • Lachs: 2,9 µg

Ein weiteres Problem ist die Verwertung des Vitamin B12, denn obwohl vielleicht genügend Nahrungsmittel aufgenommen werden, die Vitamin B12 enthalten, kommt das Vitamin B12 nicht dort an, wo es gebraucht wird. Grund ist die Störanfälligkeit im Magen. In der Magenschleimhaut befindet sich der Intrinsic Faktor, der das Vitamin B12 (Extrinsic Faktor) durch die Darmwand ins Blut transportiert. Ab dem 60. Lebensjahr wird von diesem Transportfaktor immer weniger produziert, so dass die Aufnahme nicht mehr richtig gewährleistet ist.

Viele Menschen leiden auch bedingt durch permanenten Stress an Magenschleimhautentzündungen oder nehmen Medikamente ein, die die Magensäure binden sollen oder nehmen als Diabetiker bei einem Diabetes Typ 2 das Medikament Metformin ein.

Mangelsymptome von Vitamin B12 treten eher schleichend auf, weil sie oft in ganz andere Richtung interpretiert werden:

  • häufige Infekte
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Konzentrationsschwäche und nachlassende Gedächtnisleistung
  • Schwindel und Unsicherheiten beim Gehen
  • Taubheitsgefühle und Kribbeln an Händen und Füßen ( Achtung Diabetiker!)
  • Aggressivität und Gereiztheit
  • depressive Verstimmungen

 

Wie in einer meiner letzten Beiträge wird auch Vitamin B12-Mangel in Verbindung gebracht mit der Entstehung eines  Alzheimer-Risikos und mit anderen Demenzerkrankungen und Parkinson. Zumindest ist man sich sicher, dass eine optimale Versorgung mit Vitamin B12 bis ins hohe Alter hinein diese Krankheiten verhindern oder zumindest hinauszögern kann.

Vitamin B12 im Auge behalten

In Deutschland legt die DGE seit mehr als 25 Jahren den Tagesbedarf von Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, mit 3 µg fest. Doch dieser Grenzwert zielt nur darauf ab, eine Blutarmut (Anämie) zu verhindern.

„Wer sich gesund ernährt, muss keinen Vitaminmangel befürchten“

Auch wenn die Schulmedizin diesen Satz gebetsmühlenhaft ständig wiederholt, so wird er deswegen nicht richtiger.

Seriöse Universitätswissenschaftler konnten feststellen, dass die Blutwerte bei Menschen, die älter als 65 Jahre sind, bei jedem Dritten zu niedrig waren.

Bei Vitaminen denkt man unwillkürlich an Obst und Gemüse, doch bei Vitamin B 12 sieht die Sache anders aus. Dieses Vitamin ist nur über  tierische Produkte zu beziehen, wie folgende Tabelle deutlich macht.

Vitamin B12-Gehalt von Lebensmitteln

in µg pro 100 g

Rinderleber 65,0
Kalbsleber 60,0
Hering 11,0
Rindfleisch 5,0
Camembert 3,1
Schweinefleisch 3,0
Lachs 2,9
Hühnerei 2,5
Kuhmilch 0,4

In Deutschland legt die DGE seit mehr als 25 Jahren den Tagesbedarf von Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, mit       3 µg fest. Doch dieser Grenzwert zielt nur darauf ab, eine Blutarmut  (Anämie) zu verhindern.

Vitamin B12 hat viele Funktionen:

1.      Regeneration und Wachstum von Nervenzellen und Schleimhäuten

2.      Aufbau von Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern)

3.      Abbau des gefäßschädigenden Homocysteins

4.      Aufbau der Erbsubstanz DNA (bei Zellteilungsprozessen wichtig)

5.      Stabilisierung der Knochen

6.      Aktivierung des Energiestoffwechsels

7.      Bildung der roten Blutkörperchen

Symptome eines B12 – Mangels:

  • Gangunsicherheit, Schwindel
  • Lähmungen
  • Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Erschöpfung
  • Taubheitsgefühle und Kribbeln in Händen und Füßen
  • Aggressivität, Gereiztheit
  • nachlassende Gedächtnisleistung
  • depressive Verstimmungen
  • Anämie