Eiweiß kommt oft zu kurz

Die DGE empfiehlt uns immer noch, 15-20 Prozent unseres täglichen Ernährungsbedarfs mit Eiweiß zu decken, 50–60 Prozent sollen die Kohlenhydrate ausmachen und die restlichen 20-40 Prozent kommen von den Fetten.

Viele Menschen nehmen definitiv zu wenig Eiweiß zu sich.

Man muss wissen, dass diese Angaben aus der Nachkriegszeit stammen, wo die Eiweißquellen teuer waren. Der Braten war etwas Besonderes und kam sonntags auf den Tisch.

Es ist durchaus sinnvoll, auch nur mal Eiweiß ohne Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Das praktizieren alle, die sich nach dem Prinzip Low Carb ernähren. Allerdings kommt diese Ernährungsform nicht für Jedermann in Frage, weil oft mit den Eiweißen auch viel zu viel Fett zu sich genommen wird. 🙁

Oft bringt man mehr Eiweiß nur mit Diäten und Muskelaufbau in Verbindung. Aber die essentiellen Proteine sind Bausteine und für viele Stoffwechselvorgänge im Körper verantwortlich.

Nach dem Verzehr von eiweißhaltiger Nahrung zerlegt unser Verdauungsapparat das angelieferte Protein in Aminosäuren. Fehlt im Protein eine bestimmte Aminosäure, so wird die Verfügbarkeit der anderen Aminosäuren im gleichen Verhältnis gemindert. Deshalb kommt es nicht auf die Menge, sondern auf die Qualität der Aminosäuren an, die man mit dem PDCAAS ausdrückt.

PDCAAS steht für Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score und ist ein Maß zur Bewertung der Proteinqualität von 0-1, basierend auf dem Aminosäuren-Bedarf und der Fähigkeit, das Eiweiß zu verdauen.

Das bedeutet, dass ein Protein mit dem Wert 1 zu 90% verdaulich ist und dass reichlich Aminosäuren für den Erhalt der Muskelmasse und zur Vorbeugung von Muskelschwäche und Ermüdung zur Verfügung stehen.

Die Aminosäuren treten durch die Darmwand in das Blut über, werden in der Leber neu aufgebaut und erneut mit dem Blut zu den entsprechenden Körperzellen befördert. Den Körperzellen steht es frei, die Aminosäuren aufzunehmen, denn es entscheidet die Nachfrage darüber, welche Kombinationen zur Zellneubildung oder Zellreparatur benötigt werden oder welche Aminosäuren zum Aufbau von Enzymen, Antikörpern oder Hormonen benötigt werden.

Aminosäuren sind also nicht nur für den so bekannten Muskelaufbau notwendig, sondern spielen auch eine entscheidende Rolle im Hormonhaushalt und Immunstoffwechsel.

Daran sollte man auch denken, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht. Nicht nur  Zink und Vitamin C sind wichtig, sondern auch hochwertige Aminosäuren.

Unser Körper kann überschüssiges Protein nicht speichern, deshalb ist eine tägliche Aufnahme erforderlich. Im Körper muss ein bestimmtes Niveau erhalten bleiben, um die Vitalfunktionen zu unterstützen.

Wer seinen Proteingehalt nicht nur über die Nahrung inklusiv Kalorien decken möchte, sollte auf eine hochwertige Nahrungsergänzung zurückgreifen.

Bei normaler Aktivität benötigt der Mensch 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Besondere Situationen sind Schwangerschaft und Sport, wo auch durchaus mehr Protein zugeführt werden kann. Extremsportler nehmen 1,4 g Protein /kg Körpergewicht zu sich.

Grippeimpfung – jedes Jahr das gleiche Märchen

Grippeimpfung – es wiederholt sich leider jedes Jahr. 🙁

Grippeimpfung wird jedes Jahr älteren Menschen und chronisch Kranken empfohlen, weil angeblich die Ansteckungsgefahr bei ihnen größer sei.

Die ersten Personen haben auch schon die erste Bronchitis hinter sich, was natürlich nichts mit der Grippe zu tun hat, gegen die geimpft werden soll. 😉 Impfen: Ja oder nein?

Wer jetzt als Patient zu seinem Arzt geht, wird gefragt, ob er nicht vorbeugen möchte und sich gegen Grippe impfen lassen will? Und es gibt tatsächlich Fans von Grippeimpfungen, die das jedes Jahr über sich ergehen lassen und noch ganz stolz berichten, dass sie im Winter keine Erkältung bekommen haben.

Das wäre allerdings auch ohne Grippeimpfung so gewesen, denn scheinbar verfügen sie über ein gutes Immunsystem.

Die ältere Bevölkerung oder kranke Menschen essen weniger und nehmen dadurch auch weniger Vitamine und Aminosäuren auf, was natürlich zu Infekten führen kann. Da ist natürlich die Frage sinnvoller, ob man sich nicht lieber um eine bessere Immunabwehr kümmern sollte? Aber das gibt’s natürlich nicht auf Rezept, kann nicht abgerechnet werden und die Pharmaindustrie verdient nichts daran.

Mein Tipp: Stärkung des eignen Immunsystems, damit beim Anflug der ersten Viren ein gestärktes und intaktes Immunsystem leichter damit fertig wird. Denn gegen Viren helfen auch keine Antibiotika.

Leider fehlt den meisten Menschen ein intaktes Immunsystem und viele Menschen stehen zusätzlich noch enorm unter Stress, was ein absoluter Vitaminkiller ist.

Die Nebenwirkungen von Impfungen werden leider immer bagatellisiert und nur mit „Rötungen, Schwellungen an der Einstichstelle, Temperaturerhöhung, Kopfschmerzen und allgemeinem Krankheitsgefühl“ bezeichnet. Zwar werden drastischere Nebenwirkungen nicht verschwiegen, aber als Einzelfälle von 1 zu 1.000.000 geschildert.

Der berühmte griechische Arzt Hippokrates sagte: „Deine Nahrung soll deine Medizin sein.“ Das kann man von unserer heutigen Nahrung nicht mehr behaupten. Unser Essen ist heute generell so verarbeitet, dass der Nährwert gelitten hat (homogenisiert, blanchiert, sterilisiert, bestrahlt, und mit Konservierungsstoffen verarbeitet). Oft wird der Geschmack anschließend wieder über E-Stoffe zugeführt. Das mag vielleicht schmecken, kann aber niemals gesund sein. Deshalb hört man ständig „Mich hat’s erwischt“

Wichtig ist, dass unser Stoffwechsel ein großes Angebot an allen lebensnotwendigen Mineralstoffen, Vitaminen, Enzymen, Aminosäuren und Ballaststoffen bekommt. Und es kann nicht schaden, wenn man von allen etwas mehr zu sich nimmt, als uns die DGE vorgibt, was notwendig sei. Diese Daten stammen aus den 60er Jahren und sind längst überholt, weil sie nicht die Folgeerkrankungen nach Jahren mit einbeziehen.

Unser Körper muss in der Balance bleiben, und genau das fällt heute jedem schwer. Auf der einen Seite der Waagschale sind Stress, einseitige Ernährung, Medikamente, zu wenig Bewegung und Ruhephasen an der Tagesordnung, so dass die Waagschale stark nach unten gezogen wird. Deshalb müssen Sie sich bemühen, die Menge der Vitalstoffe auf der anderen Seite zu optimieren, um die Waagschale in die Höhe zu treiben.

Das Angebot ist reichlich, doch ist auch der Nährwert ausreichend? Lange Transportwege und frühzeitige Ernte lassen den Vitamingehalt sinken

Würden wir über die Ernährung ausreichend Vitamin C, E und A und die Spurenelemente Zink und Selen aufnehmen, wäre unser Immunsystem bestens gewappnet und niemand müsste eine Grippeimpfung durchführen.

In den sechziger Jahren hat Professor Linus Pauling, der zwei Nobelpreise für seine Arbeiten erhielt, ein auf optimaler Ernährung aufbauendes Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten entwickelt. Er erkannte, dass viele Krankheiten durch ein Ungleichgewicht oder Fehlen von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren und Enzymen entstehen oder aus diesen Gründen nicht ausheilen können.
Daher ist es gar nicht so verkehrt, zu vernünftigen Nahrungsergänzungen  zurückzugreifen.

Impfen: Ja oder nein?

Multiresistente Keime

Multiresistente Keime sind ein Schreck für jedes Krankenhaus, für Seniorenheime oder für Sanitätsautos.

Eben jene Orte, wo kranke oder geschwächte Menschen sich aufhalten.

Multiresistente Keime werden gerne mit dem Kürzel MRSA bezeichnet, was für Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus, ein Bakterium der Art Staphylococcus aureus steht.

Diese Bakterien vermehrten sich seit den 1960er Jahren mit der Verbreitung der Antibiotika.
Leichtfertig Antibiotika zu verschreiben ist nicht ratsam. Oft wird sich aber keine Zeit genommen, eine Kultur vom Abstrich der Schleimhäute anzulegen und zwei Tage auf das Ergebnis zu warten.Da wird schnell mal ein Breitbandantibiotikum verschrieben, weil der Patient es sich auch nicht leisten kann, krank zuhause zu bleiben.

Fatal ist es, Antibiotika einzunehmen, wenn es sich um einen viralen Infekt handelt.

Die Bakterien haben eine Widerstandsfähigkeit gegen das Medikament entwickelt, mit dem die entsprechende Infektion behandelt werden sollte. So entstand eine Resistenz gegenüber dem Antibiotikum Methicillin und den meisten anderen Antibiotika, die in ihrer Struktur auf Penicillin zurückgehen. Und wenn gegen mehrere Antibiotika eine Widerstandsfähigkeit entstanden ist, spricht man von multiresistenten Keimen.

Häufigste Entzündungen sind Atemwegs- und Harnwegsinfekte, Entzündungen von Organen, aber auch Wund- und Hautinfektionen.

Aber es bricht nicht immer beim Befall von resistenten Keimen eine Erkrankung aus. Wenn der Mensch gesund ist und ein intaktes Immunsystem hat, ist er relativ gut geschützt, da die Bakterien keinen Weg in den Körper finden.

Gefährdet sind daher Menschen in Krankenhäusern, chronisch Kranke auf Pflegestationen in Seniorenheimen und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem. Menschen mit Fremdkörpern als leichte Eintrittspforte für Bakterien wie Katheter, Beatmungsschläuche, offene Wunden und Brandverletzungen.
Natürlich sind auch Säuglinge stark gefährdet, da sie noch kein voll funktionierendes Immunsystem aufgebaut haben.

Jährlich sterben in Krankenhäusern über 15.000 Menschen an den Folgen von Infektionen und Sepsis durch multiresistente Keime.

Wenn man jetzt im Netz nach MRSA googelt, liest man nur etwas über Vorsichtsmaßnahmen, wie man eine Ansteckung verhindern kann und über gründliche Hände Desinfektion. Klar gibt es in jedem Krankenhaus in den Waschräumen die entsprechenden Desinfektionsmittel, aber wer kennt sich schon damit aus, wie eine vernünftige Händedesinfektion auszusehen hat?

  • Wäre es nicht vernünftiger, jedem Menschen zu erklären, er solle etwas für sein Immunsystem tun?
  • Warum klärt man nicht mehr darüber auf, wie wichtig gesundes Wasser ist und dass man mehr davon trinken sollte;
  • Warum liest man immer noch Aussagen, uns würden 100 mg Vitamin C und 15 mg Zink reichen, um geschützt zu sein?
  • Warum werden Aminosäuren nur im Zusammenhang mit Diäten und Muskelaufbau erwähnt? Aminosäuren sind wichtig für die Produktion der eigenen Immunglobuline.
  • Warum erzählt man uns immer noch, dass unser Essen alles Wichtige an Vitalstoffen enthält und dass wir keine zusätzlichen Ergänzungen benötigen?
  • Warum gibt es immer noch mehr Fastfood Stände und Schnellimbisse als Einrichtungen, die Obst und Gemüse anbieten?

Jeder muss sich eben selber kümmern um ein intaktes Immunsystem und eine starke Abwehr.
In diesem Sinne: bleiben Sie gesund 😉 

ADHS und Schule

ADHS Kinder haben in den Ferien nicht frei, sie holen Lernstoff nach.

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, eine der häufigsten kinderpsychiatrischen Erkrankungen.

Aber ist ADHS wirklich eine Erkrankung oder nur eine Erfindung der Pharmaindustrie? Sehr interessant  ab der 3. Minute:


Bekannt ist, dass bei den Kindern gewisse Fettsäuren und Spurenelemente im Plasmaspiegel erniedrigt sind, die für den Stoffwechsel der Botenstoffe im Gehirn wichtig sind.

Für mich ist dann immer sofort klar, dass man an der Ursache die Lösung sucht und nicht mit Medikamenten versucht, die Hyperaktivität in den Griff zu bekommen. 🙂

Was viele Menschen nicht wissen, dass ADHS sich nicht verwächst, sondern auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt, jedoch mit einer Symptomenverschiebung.

ADHS, ein Problem in der Schule
Bei ADHS wird Lernen oft zum Problem

War die ADHS Häufigkeit früher in den Klassen eher gering oder gab es gar keine Kinder mit ADHS, ist die Zahl der diagnostizierten Fälle in den letzten 20 Jahren um den Faktor 40 angestiegen.

Wer als ADHS Kind sich in der Schule nicht gut konzentrieren kann, muss in den Ferien oft Lernstoff nachholen, um einer Versetzung nicht zu gefährden. Oft stehen die Kinder ab Januar unter Druck, einen Notendurchschnitt von 2,3 zu erreichen, um auf das Gymnasium wechseln zu können.

Eltern wollen natürlich die optimalsten Voraussetzungen für ihre Kinder und greifen dann zu den Medikamenten, um eine bessere Konzentration zu erreichen. Nicht selten kann man Äußerungen hören wie „Seitdem unser Junge die Medikamente nimmt, kann er sich viel besser konzentrieren. Vorher war das ja ein Chaos mit den Hausaufgaben und zog sich ewig in die Länge“

In vielen Studien, die natürlich nicht so bekannt sind, konnte man nachweisen, dass das Konzentrationsproblem bei ADHS unter Einnahme von bestimmten Nährstoffen sich effizient verbesserte. Dazu gehörten unter anderem 200 mg Magnesium, 500 mg DHA (Docosahexaensäure), 10 mg Zink und verschiedene Aminosäuren, besonders Tryptophan.

Diese vermehrte Aufnahme, besonders der Omega-3 Fettsäure ist natürlich nicht über das normale Essen zu decken.  An hochwertigen Nahrungsergänzungen kommt man nicht herum.
Denn wer hat schon gerne als Pausensnack eine Makrele oder einen Hering mit dabei, wenn es an der Schule Pizza zu kaufen gibt?

Eine Ernährungsumstellung und Substituierung könnte eine hervorragende Alternative  sein, mit der man jetzt in den Ferien beginnen könnte. Die Verbesserungen sind nicht sofort zu spüren, wie bei der Einnahme von Ritalin.

Gerade der dauerhaft hohe Verzehr von Süßigkeiten und Fertigprodukten stellt bei der Kinderernährung ein besonderes Problem dar. Diese Nahrungsmittel liefern weder die für den Aufbau und die Funktion der Nerven zwingend erforderlichen Gehirnfettsäuren noch hochwertiges Eiweiß.

Auch ein strukturiertes Arbeitsumfeld und Entfernen von Ablenkungsmechanismen kann hilfreich sein. Weniger Fernsehen oder Computerspiele und dafür mehr Herumtoben an der frischen Luft würden hilfreich sein. Aber es tobt sich alleine natürlich nicht so gut, und wer „in“ sein will, braucht WhatsApp, um sich auszutauschen

Depressionen verhindern

Depressionen nehmen immer mehr zu in der Bevölkerung und sind bereits im Kindesalter anzutreffen.

Depressionen sind ernst zu nehmende Krankheiten.

Dass man in bestimmten Lebenssituationen niedergeschlagen ist oder in einer bestimmten Situation unzufrieden reagiert, ist kein Grund zur Besorgnis. Stimmungstief kennt jeder Mensch. Sorgen muss man sich machen, wenn diese gedrückte Stimmung sehr lange anhält.

Mich hat die Studie der DAK sehr erschüttert, dass immer mehr Jugendliche und Kinder bereits unter Depressionen leiden. Depressionen vermutet man eher bei Erwachsenen auf Grund von Arbeitsverlust, Mobbing, Geldsorgen oder Existenznöten.

Vor zwei Jahren berichtete ich bereits darüber, dass bei jedem fünften Diabetiker eine erhöhte Depressivität vorliegt.

Was hat sich aber getan, dass bereits Kinder und Jugendliche an Depressionen leiden? Bei Kindern äußern sich auch die Symptome anders.

Jugendliche leiden an langanhaltender Traurigkeit und ein vermindertes Selbstwertgefühl, reagieren oft aggressiv und suchen Trost in Alkohol und Drogen.Bei Kindern beobachtet man aber auch oft Bauch- und Kopfschmerzen, Lustlosigkeit und Teilnahmslosigkeit.

Die normale Therapie sieht eine Behandlung mit Psychotherapie vor und eventuell die Einnahme von Antidepressiva. 🙁

Jeder weiß, dass das nur eine Behandlung von Symptomen ist und nicht an die Ursache der Wurzel geht.

Wenn man Depressionen zu den typischen Zivilisationskrankheiten zählt, kann man mit Sicherheit auch über die Ernährung dagegen steuern.

Jeder Mensch benötigt genügend Vitalstoffe, Mineralstoffe und Aminosäuren, damit der Stoffwechsel optimal funktionieren kann. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und benötigen daher auch nicht unbedingt weniger von diesen lebenswichtigen Nährstoffen.

Eine Umfrage vom Robert-Koch-Institut von 2008 ergab, dass sich Kinder und Jugendliche unzureichend mit Vitalstoffen ernähren, bedingt durch eine ungesunde Ernährung.
Zum normalen Stoffwechsel sollte man auch immer bedenken, dass ein Kind noch in der Entwicklung ist und das betrifft auch den Hirnstoffwechsel.

Depressionen bei Kindern
Immer mehr Kinder zeigen depressive Symptome

Ein Defizit an Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Spurenelementen kann den Botenstoffwechsel im Gehirn wesentlich stören. Hirnleistungsstörungen bis hin zu ADHS, Angststörungen und Depressionen sind dann die Folge.

Eine japanische Studie untersuchte über 6500 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren in Bezug auf Ernährung und Depressionen. Das Ergebnis ist erschreckend, dass 22,5 Prozent der Jungen und 31,2 Prozent der Mädchen an depressiven Symptomen litten.

Man konnte aber auch feststellen, dass der Zusammenhang in einer verminderten Aufnahme von Vitamin B2, Folsäure und Vitamin B6 zu sehen war.

Auch Eisenmangel, der häufig bei jungen Mädchen zu finden ist, trägt dazu bei, dass die Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Noradrenalin, die einen Einfluss auf das Denken, die Stimmung und die Wahrnehmung haben, zu wenig vorhanden sind.

Neben B-Vitaminen und Eisen sind auch die Aminosäuren Tryptophan, Glycin, Taurin, Serin und Glutamin, sowie die Spurenelemente Zink und Magnesium und die Vitamine C und D sowie Coenzym Q10 wichtig.

Ist das über die Ernährung noch alles zu erreichen? Oder wäre es nicht doch sinnvoll, zu einer hochwertigen Nahrungsergänzung zu greifen?

Ich helfe Ihnen gerne bei Ihrer Entscheidung, nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

 

 

Vegane Ernährung

Vegane Ernährung, nur ein neuer Trend oder eine Form von Diät?

Vegane Ernährung ist momentan eine oft zitierte Ernährungsform.

Veganer verzichten auf alle Produkte, die tierischer Herkunft sind oder aus ihnen hergestellt werden. Ob es nur ein Livestyle oder eine Glaubenssache ist oder aus ethischen Gründen gepflegt wird ist dabei zweitrangig.

Sicherlich nimmt man dabei ab, denn man verzichtet auf Fleisch, Fisch, Käse, Quark und Eiern, sowie Milchprodukte, also auf Eiweißquellen, die mitunter sehr kalorienreich sein können, da sie auch sehr fettreich sind.

Aber die vegane Ernährung birgt auch ein Problem in sich, denn mit dem Verzicht auf gewisse Nahrungsquellen, ist auch das Abdecken von wichtigen Vitalstoffen gefährdet.

All Plant Protein
All Plant Protein

Wer nicht aufpasst, bekommt von Calcium, Vitamin D, einigen B-Vitaminen, Selen und von den essentiellen Aminosäuren zu wenig mit.

Ein sehr großer Pluspunkt ist die Tatsache, dass eine vegane Ernährung sicherlich keine Schwierigkeiten bereitet, auf die inzwischen empfohlenen sieben bis mehr Portionen Obst und Gemüse zu kommen. Somit ist der Bedarf an Vitamin C, Vitamin E und Betacarotin abgedeckt. 🙂

Allerdings nur ein absolut reibungslos funktionierender Stoffwechsel mit allen 13 Vitaminen, dem wasserlöslichen Vitamin C und den Vitaminen der B-Gruppe und mit den fettlöslichen Vitamine E,D,K und A, mit allen Mineralstoffen Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Chlor und den Spurenelementen Jod, Zink, Mangan, Eisen, Kobalt, Kupfer, Molybdän, Chrom, Bor und Selen lässt keine Mangelzustände auftreten, die ja bekanntlich nicht sofort zu erkennen sind.

Denn Vitalstoffmangel macht dick. Sie denken, es sei unlogisch? Wie kann etwas dick machen, wenn es gar nicht aufgenommen wird? Nun unser Körper ist intelligent. Wenn ihm ein Stoff fehlt, signalisiert er es uns in Form von Hunger. Oft essen wir aber dann genau das Falsche: oft was Süßes oder Fast Food. Darin sind nur wenige bis gar keine Vitalstoffe enthalten. Also quält uns bald erneut Hunger, wenn der Körper die fehlenden Vitalstoffe nicht bekommen hat. Auch Durst wird ganz oft als Hunger interpretiert. 🙁

Im Grunde sollte unsere tägliche Gesamtaufnahme an Nährstoffen zu 75% aus den

Vegane Ernährung ist reich an Obst und Gemüse
Bei veganer Ernährung kommen diese Produkte nicht zu kurz © Gleb Semenjuk – Fotolia.com

pflanzlichen Quellen bestehen. Eine vegane Ernährung wäre also sehr hilfreich. Zumindest hätten wir nicht so viele Zivilisationskrankheiten, wenn es mehr Menschen umsetzen würden. Es muss ja nicht jeder so streng veganisch leben, allerdings sollte Fleisch wieder zur Beilage werden und nicht zum Mittelpunkt auf unseren Tellern werden.

Bei veganer Ernährung wäre es klug zu vernünftigen Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen, um die fehlenden Nährwerte zu substituieren, um einen reibungslosen Stoffwechsel zu gewähren.

Vitaminmangel

Vitaminmangel macht sich erst nach Jahren durch Symptome bemerkbar, wo nicht an einen Mangel von Vitaminen gedacht wird.

Vitaminmangel spürt man nicht sofort.

Das liegt daran, weil jeder Mensch glaubt, er ernährt sich ausgewogen und gesund.  Dabei stammt folgendes Zitat von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

„Die Menschen essen und trinken Dinge, die nur noch durch den Packungsaufdruck mit dem ursprünglichen Naturprodukt verbunden sind, und wundern sich über Ernährungsprobleme.“

Vieles schmeckt, hat aber Vitaminmangel
Wir essen auch mit den Augen, aber Vitamine sind wohl nicht vorhanden.

Vitamine steuern den Stoffwechsel und unser Körper benötigt täglich alle dreizehn Vitamine, die fettlöslichen Vitamine E, D, K und A und die wasserlöslichen Vitamine der B-Gruppe und C, die Mineralstoffe Natrium, Calcium, Magnesium, Chlor, Kalium und Phosphor und die Spurenelemente Eisen, Kobalt, Jod, Kupfer, Zink, Mangan, Molybdän, Selen und Bor, um langfristig immer gut funktionieren zu können und ein intaktes Immunsystem zu haben.

Ein Vitaminmangel ist nur logisch, denn täglich kann man nicht alle Bereiche abdecken. Aber keine Krankheitssymptome  zu spüren, bedeutet nicht, dass man auch gesund ist.

Die WHO definiert Gesundheit wie folgt: 
Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung machte auf dem Kongress von 2012 folgende Aussage:

„Ernährungsbedingte Krankheiten sind heute für rund zwei Drittel aller Leistungen und Kosten im Gesundheitssystem verantwortlich. Damit gewinnt die Frage danach, welches Potenzial Ernährung und Lebensstil in der Prävention zukommt, zunehmend an Bedeutung.  Neuere Studien – auch aus Deutschland – unterstreichen, dass mit einer annähernd gesundheitsfördernden Lebensweise bis zu 90 % aller Diabeteserkrankungen, bis zu 80 % aller Herzinfarkte und rund 50 % aller Schlaganfälle vermieden werden könnten.“

Das wundert mich überhaupt mich, denn jeder Mensch hat so seine Lieblings Essgewohnheiten, wo ein Vitaminmangel vorprogrammiert sein muss. Der eine kann gut auf Gemüse verzichten, ein anderer mag keinen  Fisch,  der nächste verträgt keine Milchprodukte und mit Ballaststoffen haben auch viele ihre Probleme, weil zu wenig Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte gegessen werden.

Da ich seit einiger Zeit das Ernährungsprogramm von bodykey by Nutrilite™  mache, wo man entsprechend seines DNA –Tests einen genauen Plan bekommt, was man essen soll, um Gewicht zu verlieren, wird mir ganz besonders deutlich, wie schwierig die tägliche Abdeckung mit allen Vitaminen ist. Zum Glück kann ich die Lücke auf dem Teller mit Nutrilite™ ausfüllen 😉

Nicht jedes vorgeschlagene Rezept entspricht meinen Vorstellungen, aber man kann eben alles auch individuell verändern. Aber sobald man Veränderungen vornimmt, verändert sich sofort die Nährstoffaufnahme und man bekommt den dezenten Hinweis:

Hier können Sie auf einen Blick sehen, ob Ihre Nährwertaufnahme mit den wissenschaftlich zugrunde gelegten Empfehlungen korrespondiert.

Und nicht selten sind die Ballaststoffe zu gering oder der Eiweißkonsum zu wenig. Fett einsparen bedeutet ja nicht, dass man alle wichtigen essentiellen Fettsäuren auch kürzen soll. 😉

Es ist gar nicht so einfach, sich wirklich ausgewogen und gesund zu ernähren, weil es ein zusätzlicher täglicher Zeitaufwand ist und viele Menschen im Alltag ganz schnell  zu Fertigprodukten oder schnellen Snacks greifen.

Ich habe jetzt völlig außer Acht gelassen, dass man auch noch berücksichtigen muss, wo das Essen herkommt und wie es verarbeitet wird. In den Medien sind ständig Nachrichten zu hören, wie wenige Vitalstoffe unsere Nahrung noch enthält und daher ist ein Vitaminmangel nur logisch.