ADHS und Schule

ADHS Kinder haben in den Ferien nicht frei, sie holen Lernstoff nach.

ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom, eine der häufigsten kinderpsychiatrischen Erkrankungen.

Aber ist ADHS wirklich eine Erkrankung oder nur eine Erfindung der Pharmaindustrie? Sehr interessant  ab der 3. Minute:


Bekannt ist, dass bei den Kindern gewisse Fettsäuren und Spurenelemente im Plasmaspiegel erniedrigt sind, die für den Stoffwechsel der Botenstoffe im Gehirn wichtig sind.

Für mich ist dann immer sofort klar, dass man an der Ursache die Lösung sucht und nicht mit Medikamenten versucht, die Hyperaktivität in den Griff zu bekommen. 🙂

Was viele Menschen nicht wissen, dass ADHS sich nicht verwächst, sondern auch im Erwachsenenalter bestehen bleibt, jedoch mit einer Symptomenverschiebung.

ADHS, ein Problem in der Schule
Bei ADHS wird Lernen oft zum Problem

War die ADHS Häufigkeit früher in den Klassen eher gering oder gab es gar keine Kinder mit ADHS, ist die Zahl der diagnostizierten Fälle in den letzten 20 Jahren um den Faktor 40 angestiegen.

Wer als ADHS Kind sich in der Schule nicht gut konzentrieren kann, muss in den Ferien oft Lernstoff nachholen, um einer Versetzung nicht zu gefährden. Oft stehen die Kinder ab Januar unter Druck, einen Notendurchschnitt von 2,3 zu erreichen, um auf das Gymnasium wechseln zu können.

Eltern wollen natürlich die optimalsten Voraussetzungen für ihre Kinder und greifen dann zu den Medikamenten, um eine bessere Konzentration zu erreichen. Nicht selten kann man Äußerungen hören wie „Seitdem unser Junge die Medikamente nimmt, kann er sich viel besser konzentrieren. Vorher war das ja ein Chaos mit den Hausaufgaben und zog sich ewig in die Länge“

In vielen Studien, die natürlich nicht so bekannt sind, konnte man nachweisen, dass das Konzentrationsproblem bei ADHS unter Einnahme von bestimmten Nährstoffen sich effizient verbesserte. Dazu gehörten unter anderem 200 mg Magnesium, 500 mg DHA (Docosahexaensäure), 10 mg Zink und verschiedene Aminosäuren, besonders Tryptophan.

Diese vermehrte Aufnahme, besonders der Omega-3 Fettsäure ist natürlich nicht über das normale Essen zu decken.  An hochwertigen Nahrungsergänzungen kommt man nicht herum.
Denn wer hat schon gerne als Pausensnack eine Makrele oder einen Hering mit dabei, wenn es an der Schule Pizza zu kaufen gibt?

Eine Ernährungsumstellung und Substituierung könnte eine hervorragende Alternative  sein, mit der man jetzt in den Ferien beginnen könnte. Die Verbesserungen sind nicht sofort zu spüren, wie bei der Einnahme von Ritalin.

Gerade der dauerhaft hohe Verzehr von Süßigkeiten und Fertigprodukten stellt bei der Kinderernährung ein besonderes Problem dar. Diese Nahrungsmittel liefern weder die für den Aufbau und die Funktion der Nerven zwingend erforderlichen Gehirnfettsäuren noch hochwertiges Eiweiß.

Auch ein strukturiertes Arbeitsumfeld und Entfernen von Ablenkungsmechanismen kann hilfreich sein. Weniger Fernsehen oder Computerspiele und dafür mehr Herumtoben an der frischen Luft würden hilfreich sein. Aber es tobt sich alleine natürlich nicht so gut, und wer „in“ sein will, braucht WhatsApp, um sich auszutauschen

Depressionen verhindern

Depressionen nehmen immer mehr zu in der Bevölkerung und sind bereits im Kindesalter anzutreffen.

Depressionen sind ernst zu nehmende Krankheiten.

Dass man in bestimmten Lebenssituationen niedergeschlagen ist oder in einer bestimmten Situation unzufrieden reagiert, ist kein Grund zur Besorgnis. Stimmungstief kennt jeder Mensch. Sorgen muss man sich machen, wenn diese gedrückte Stimmung sehr lange anhält.

Mich hat die Studie der DAK sehr erschüttert, dass immer mehr Jugendliche und Kinder bereits unter Depressionen leiden. Depressionen vermutet man eher bei Erwachsenen auf Grund von Arbeitsverlust, Mobbing, Geldsorgen oder Existenznöten.

Vor zwei Jahren berichtete ich bereits darüber, dass bei jedem fünften Diabetiker eine erhöhte Depressivität vorliegt.

Was hat sich aber getan, dass bereits Kinder und Jugendliche an Depressionen leiden? Bei Kindern äußern sich auch die Symptome anders.

Jugendliche leiden an langanhaltender Traurigkeit und ein vermindertes Selbstwertgefühl, reagieren oft aggressiv und suchen Trost in Alkohol und Drogen.Bei Kindern beobachtet man aber auch oft Bauch- und Kopfschmerzen, Lustlosigkeit und Teilnahmslosigkeit.

Die normale Therapie sieht eine Behandlung mit Psychotherapie vor und eventuell die Einnahme von Antidepressiva. 🙁

Jeder weiß, dass das nur eine Behandlung von Symptomen ist und nicht an die Ursache der Wurzel geht.

Wenn man Depressionen zu den typischen Zivilisationskrankheiten zählt, kann man mit Sicherheit auch über die Ernährung dagegen steuern.

Jeder Mensch benötigt genügend Vitalstoffe, Mineralstoffe und Aminosäuren, damit der Stoffwechsel optimal funktionieren kann. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und benötigen daher auch nicht unbedingt weniger von diesen lebenswichtigen Nährstoffen.

Eine Umfrage vom Robert-Koch-Institut von 2008 ergab, dass sich Kinder und Jugendliche unzureichend mit Vitalstoffen ernähren, bedingt durch eine ungesunde Ernährung.
Zum normalen Stoffwechsel sollte man auch immer bedenken, dass ein Kind noch in der Entwicklung ist und das betrifft auch den Hirnstoffwechsel.

Depressionen bei Kindern
Immer mehr Kinder zeigen depressive Symptome

Ein Defizit an Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren und Spurenelementen kann den Botenstoffwechsel im Gehirn wesentlich stören. Hirnleistungsstörungen bis hin zu ADHS, Angststörungen und Depressionen sind dann die Folge.

Eine japanische Studie untersuchte über 6500 Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren in Bezug auf Ernährung und Depressionen. Das Ergebnis ist erschreckend, dass 22,5 Prozent der Jungen und 31,2 Prozent der Mädchen an depressiven Symptomen litten.

Man konnte aber auch feststellen, dass der Zusammenhang in einer verminderten Aufnahme von Vitamin B2, Folsäure und Vitamin B6 zu sehen war.

Auch Eisenmangel, der häufig bei jungen Mädchen zu finden ist, trägt dazu bei, dass die Neurotransmitter Dopamin, Serotonin und Noradrenalin, die einen Einfluss auf das Denken, die Stimmung und die Wahrnehmung haben, zu wenig vorhanden sind.

Neben B-Vitaminen und Eisen sind auch die Aminosäuren Tryptophan, Glycin, Taurin, Serin und Glutamin, sowie die Spurenelemente Zink und Magnesium und die Vitamine C und D sowie Coenzym Q10 wichtig.

Ist das über die Ernährung noch alles zu erreichen? Oder wäre es nicht doch sinnvoll, zu einer hochwertigen Nahrungsergänzung zu greifen?

Ich helfe Ihnen gerne bei Ihrer Entscheidung, nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

 

 

Vegane Ernährung

Vegane Ernährung, nur ein neuer Trend oder eine Form von Diät?

Vegane Ernährung ist momentan eine oft zitierte Ernährungsform.

Veganer verzichten auf alle Produkte, die tierischer Herkunft sind oder aus ihnen hergestellt werden. Ob es nur ein Livestyle oder eine Glaubenssache ist oder aus ethischen Gründen gepflegt wird ist dabei zweitrangig.

Sicherlich nimmt man dabei ab, denn man verzichtet auf Fleisch, Fisch, Käse, Quark und Eiern, sowie Milchprodukte, also auf Eiweißquellen, die mitunter sehr kalorienreich sein können, da sie auch sehr fettreich sind.

Aber die vegane Ernährung birgt auch ein Problem in sich, denn mit dem Verzicht auf gewisse Nahrungsquellen, ist auch das Abdecken von wichtigen Vitalstoffen gefährdet.

All Plant Protein
All Plant Protein

Wer nicht aufpasst, bekommt von Calcium, Vitamin D, einigen B-Vitaminen, Selen und von den essentiellen Aminosäuren zu wenig mit.

Ein sehr großer Pluspunkt ist die Tatsache, dass eine vegane Ernährung sicherlich keine Schwierigkeiten bereitet, auf die inzwischen empfohlenen sieben bis mehr Portionen Obst und Gemüse zu kommen. Somit ist der Bedarf an Vitamin C, Vitamin E und Betacarotin abgedeckt. 🙂

Allerdings nur ein absolut reibungslos funktionierender Stoffwechsel mit allen 13 Vitaminen, dem wasserlöslichen Vitamin C und den Vitaminen der B-Gruppe und mit den fettlöslichen Vitamine E,D,K und A, mit allen Mineralstoffen Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Chlor und den Spurenelementen Jod, Zink, Mangan, Eisen, Kobalt, Kupfer, Molybdän, Chrom, Bor und Selen lässt keine Mangelzustände auftreten, die ja bekanntlich nicht sofort zu erkennen sind.

Denn Vitalstoffmangel macht dick. Sie denken, es sei unlogisch? Wie kann etwas dick machen, wenn es gar nicht aufgenommen wird? Nun unser Körper ist intelligent. Wenn ihm ein Stoff fehlt, signalisiert er es uns in Form von Hunger. Oft essen wir aber dann genau das Falsche: oft was Süßes oder Fast Food. Darin sind nur wenige bis gar keine Vitalstoffe enthalten. Also quält uns bald erneut Hunger, wenn der Körper die fehlenden Vitalstoffe nicht bekommen hat. Auch Durst wird ganz oft als Hunger interpretiert. 🙁

Im Grunde sollte unsere tägliche Gesamtaufnahme an Nährstoffen zu 75% aus den

Vegane Ernährung ist reich an Obst und Gemüse
Bei veganer Ernährung kommen diese Produkte nicht zu kurz © Gleb Semenjuk – Fotolia.com

pflanzlichen Quellen bestehen. Eine vegane Ernährung wäre also sehr hilfreich. Zumindest hätten wir nicht so viele Zivilisationskrankheiten, wenn es mehr Menschen umsetzen würden. Es muss ja nicht jeder so streng veganisch leben, allerdings sollte Fleisch wieder zur Beilage werden und nicht zum Mittelpunkt auf unseren Tellern werden.

Bei veganer Ernährung wäre es klug zu vernünftigen Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen, um die fehlenden Nährwerte zu substituieren, um einen reibungslosen Stoffwechsel zu gewähren.

Vitaminmangel

Vitaminmangel macht sich erst nach Jahren durch Symptome bemerkbar, wo nicht an einen Mangel von Vitaminen gedacht wird.

Vitaminmangel spürt man nicht sofort.

Das liegt daran, weil jeder Mensch glaubt, er ernährt sich ausgewogen und gesund.  Dabei stammt folgendes Zitat von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

„Die Menschen essen und trinken Dinge, die nur noch durch den Packungsaufdruck mit dem ursprünglichen Naturprodukt verbunden sind, und wundern sich über Ernährungsprobleme.“

Vieles schmeckt, hat aber Vitaminmangel
Wir essen auch mit den Augen, aber Vitamine sind wohl nicht vorhanden.

Vitamine steuern den Stoffwechsel und unser Körper benötigt täglich alle dreizehn Vitamine, die fettlöslichen Vitamine E, D, K und A und die wasserlöslichen Vitamine der B-Gruppe und C, die Mineralstoffe Natrium, Calcium, Magnesium, Chlor, Kalium und Phosphor und die Spurenelemente Eisen, Kobalt, Jod, Kupfer, Zink, Mangan, Molybdän, Selen und Bor, um langfristig immer gut funktionieren zu können und ein intaktes Immunsystem zu haben.

Ein Vitaminmangel ist nur logisch, denn täglich kann man nicht alle Bereiche abdecken. Aber keine Krankheitssymptome  zu spüren, bedeutet nicht, dass man auch gesund ist.

Die WHO definiert Gesundheit wie folgt: 
Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung machte auf dem Kongress von 2012 folgende Aussage:

„Ernährungsbedingte Krankheiten sind heute für rund zwei Drittel aller Leistungen und Kosten im Gesundheitssystem verantwortlich. Damit gewinnt die Frage danach, welches Potenzial Ernährung und Lebensstil in der Prävention zukommt, zunehmend an Bedeutung.  Neuere Studien – auch aus Deutschland – unterstreichen, dass mit einer annähernd gesundheitsfördernden Lebensweise bis zu 90 % aller Diabeteserkrankungen, bis zu 80 % aller Herzinfarkte und rund 50 % aller Schlaganfälle vermieden werden könnten.“

Das wundert mich überhaupt mich, denn jeder Mensch hat so seine Lieblings Essgewohnheiten, wo ein Vitaminmangel vorprogrammiert sein muss. Der eine kann gut auf Gemüse verzichten, ein anderer mag keinen  Fisch,  der nächste verträgt keine Milchprodukte und mit Ballaststoffen haben auch viele ihre Probleme, weil zu wenig Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte gegessen werden.

Da ich seit einiger Zeit das Ernährungsprogramm von bodykey by Nutrilite™  mache, wo man entsprechend seines DNA –Tests einen genauen Plan bekommt, was man essen soll, um Gewicht zu verlieren, wird mir ganz besonders deutlich, wie schwierig die tägliche Abdeckung mit allen Vitaminen ist. Zum Glück kann ich die Lücke auf dem Teller mit Nutrilite™ ausfüllen 😉

Nicht jedes vorgeschlagene Rezept entspricht meinen Vorstellungen, aber man kann eben alles auch individuell verändern. Aber sobald man Veränderungen vornimmt, verändert sich sofort die Nährstoffaufnahme und man bekommt den dezenten Hinweis:

Hier können Sie auf einen Blick sehen, ob Ihre Nährwertaufnahme mit den wissenschaftlich zugrunde gelegten Empfehlungen korrespondiert.

Und nicht selten sind die Ballaststoffe zu gering oder der Eiweißkonsum zu wenig. Fett einsparen bedeutet ja nicht, dass man alle wichtigen essentiellen Fettsäuren auch kürzen soll. 😉

Es ist gar nicht so einfach, sich wirklich ausgewogen und gesund zu ernähren, weil es ein zusätzlicher täglicher Zeitaufwand ist und viele Menschen im Alltag ganz schnell  zu Fertigprodukten oder schnellen Snacks greifen.

Ich habe jetzt völlig außer Acht gelassen, dass man auch noch berücksichtigen muss, wo das Essen herkommt und wie es verarbeitet wird. In den Medien sind ständig Nachrichten zu hören, wie wenige Vitalstoffe unsere Nahrung noch enthält und daher ist ein Vitaminmangel nur logisch.

ADHS macht keine Ferien

ADHS Kinder sollten die Ferien nutzen, um von ihrer Droge Ritalin oder anderen Methylphenidat-Präparaten  wegzukommen

ADHS macht zwar keine Ferien, aber die Zeit wäre günstig.

ADHS Kind
Kinder mit ADHS sind ganz oft auch „Pausenclown“

Es ist jetzt schon ein hoher Leistungsdruck, der auf den Kindern ruht. Und besonders Kinder mit ADHS tun sich sehr schwer, immer bei der Sache zu bleiben. Ablenkungen und lange Hausaufgaben lassen den Alltag zum Alptraum werden. In den Ferien ist für viele Kinder frei, aber einige müssen für Nachprüfungen auch lernen. Viele Kinder treten nach den Sommerferien ins Gymnasium oder in die Realschule  über.

Heute ist ganz schnell die Diagnose ADHS gestellt.

Aus der Hirnforschung weiß man, dass ADHS- Schüler eine geringere Durchblutung im Frontallappen des Gehirns aufweisen. Das Frontalhirn ist maßgeblich an der Planung von Handlungen, der Steuerung von Gefühlen und Emotionen, der Lenkung der Aufmerksamkeit und am Ausfiltern von wichtigen und irrelevanten Reizen verantwortlich.

Aufgrund des Mangels an verschiedenen Neurotransmitterstoffen, nämlich Serotonin und Adrenalin  in dieser Hirnregion zeigen sich funktionelle Störungen in diesen Bereichen. Einige hyperaktive Kinder müssen sich demnach durch zappelig sein „aktivieren“, um den Neurotransmittermangel im Gehirn auszugleichen.

Schüler mit ADHS können daher die Umweltreize nicht angemessen filtern. Sie wissen nicht, welche Reize nun wichtig und welche „ausgeblendet“ werden müssen. Sie nehmen alle neuen Reize auf, egal ob sie nun für das schulische Lernen oder angemessene Reagieren notwendig oder störend sind. Die Kinder sind ständig überfordert und ihr „Aktivierungsgrad“ ist schnell erschöpft.

Da in den Ferien niemand still sitzen muss und die Konzentration zu einer bestimmten Zeit auch nicht so gefragt ist, reduzieren viele Eltern die Dosierung der Medikamente. Hat man vielleicht doch ein schlechtes Gewissen, seine Kinder mit so einem Gift zu dosieren? 🙁

Wenn man bedenkt, dass die kindliche Gehirnentwicklung noch nicht fertig abgeschlossen  ist, kann man nicht verstehen, warum man diese Medikamente einsetzen muss. In Tierversuchen konnte man eindeutig feststellen, dass Nervenzellen im Wachstum gehemmt sind und die Struktur und Funktionsfähigkeit des Gehirns beeinflusst sind. Außerdem ist Ritalin eindeutig als Einstiegsdroge für stärkere Drogen einzustufen.

Bekannte Nebenwirkungen von Methylphenidat:

  • Schlafstörungen
  • Verstärkte Reizbarkeit
  • Aggressives Verhalten
  • Magenbeschwerden
  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • Gesteigerte Herzfrequenz
  • Mundtrockenheit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Fieber
  • Gelenkschmerzen
  • Psychische Abhängigkeit, Suchtentwicklung

Möchte man diese Nebenwirkungen seinem Kind zumuten? Sollte man nicht andere Möglichkeiten zuerst ausschöpfen?

In USA und England gibt es längst sehr gute Ergebnisse von Studien, die mit Nährstoffen gezielt behandeln. Nur  in Deutschland verschweigt man diese Nährstofftherapien.

Dabei ist es längst bekannt, dass man mit Mikronährstoffen auch diesen Kindern helfen kann, bevor zu Ritalin oder ähnlichen Substanzen gegriffen wird, die unter das  Betäubungsmittelgesetzt fallen.

Wer Ritalin oder auch bekannt als Concerta, Equasyn, Medikinet oder Methylphenidat verordnet, heilt nicht die eigentliche Problematik sondern greift nur in den Hirnstoffwechsel von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin ein. Es führt zu einer Überstimulierung und damit zu einer Desensibilisierung dieser Hirnbotenstoffe.

Serotonin steuert das Impulsverhalten, Noradrenalin steuert die Aufmerksamkeit und Dopamin den Antrieb. Es kommt nicht mehr zu einer normalen Neurotransmitterausschüttung

Die Nährstofftherapie sollte als Basistherapie eingesetzt werden. „Richtige Nährstoffe“ sind vor allem Gehirnfettsäuren, von denen oft durch falsche Ernährung zu wenig vorhanden sind.

Bekomme das Gehirn die richtigen Nährstoffe, so ließe sich das Grundproblem bei ADHS und übrigens auch bei Legasthenie, Schizophrenie und Depression beheben: Die Versorgung mit den Botenstoffen Dopamin, Noradrenalin und Serotonin könne wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.
Das verstärkte Auftreten von ADHS hängt nicht nur mit der zunehmenden Aufklärung über die Krankheit zusammen, sondern auch mit der erheblichen Zunahme an Fast Food in der Kinderernährung. Denn Fertignahrung enthält für Haltbarkeit und Geschmack besonders viele gesättigte Fettsäuren. Heute werden bereits Kindergeburtstage von führenden Fast Food-Ketten organisiert. Wen wundert es da, dass immer mehr Kinder zwar ihr Fett abbekommen und übergewichtig werden, es aber an den richtigen Hirnfetten mangelt.

Fett wird uns seit Jahren madig gemacht, aber es gibt auch gesunde Fette. Diese ungesättigten Fettsäuren (Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren) sind vor allem in fettem Fisch (Thunfisch, Lachs, Makrele, Hering), in Meeresfrüchten und in pflanzlichen Ölen (Sonnenblumen-, Walnuss-, oder Rapsöl) zu finden. Davon essen Kinder nicht besonders viel.
Des Weiteren besteht ein Mangel an den Gehirnfettsäuren Arachidonsäure und Gammalinolensäure, sowie an den Mineralstoffen Magnesium und Zink, die den Fettstoffwechsel mit regulieren. Auch an Vitamin B1 und B6 und am Mangan besteht Mangel sowie an hochwertigen Aminosäuren

Weil Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit selten ein konstantes Essverhalten haben und Medikamente wie Ritalin obendrein eine appetitzügelnde Wirkung haben, können Defizite oft nur über Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden.

ADHS zu diagnostizieren ist kein Kinderspiel. Die Symptome wie fehlende Konzentration, mangelhafte Selbstkontrolle, Aggression, fehlende Organisation und die Unfähigkeit, still zu sitzen, sind einzeln unspezifisch und auch bei gesunden Menschen häufig zu beobachten.

Im Gegensatz zum Methylphenidat setzt die Wirkung mit Nährstoffen erst langsam ein. In den ersten drei Monaten  werden die Fettsäuren in den Nervenzellmembranen eingebaut und verändern somit positiv den Gehirnstoffwechsel. Deshalb sind die kommenden Wochen in den großen Sommerferien optimal zu nutzen, um mit Nährstoffen anzufangen. Auf jeden Fall sollte man an eine Dauertherapie denken und die Medikamente nicht alleine absetzen. Man wird allerdings feststellen, dass der Bedarf eindeutig zurückgehen wird. Und das ist auf jeden Fall der erste Schritt in eine drogenfreie Zukunft.

Ein zu Unrecht verabreichtes Medikament, das unter das Betäubungsmittelgesetz fällt wäre ein Skandal. Ein Zuviel an Nahrungsergänzungsmitteln würde nur ein Stück mehr Gesundheit bedeuten, aber niemals Nebenwirkungen haben.

Proteinpulver

Proteinpulver alternativ zum Eiweiß ist ein wichtiger Baustein für den Stoffwechsel.

Proteinpulver liefert die wichtigen Aminosäuren.

Nach dem Verzehr von eiweißhaltiger Nahrung zerlegt unser Verdauungsapparat das angelieferte Protein in Aminosäuren. Diese treten dann durch die Darmwand in das Blut über, werden in der Leber neu aufgebaut und erneut mit dem Blut zu den entsprechenden Körperzellen befördert. Den Körperzellen steht es frei, die Aminosäuren aufzunehmen, denn es entscheidet die Nachfrage darüber, welche Kombinationen zur Zellneubildung oder Zellreparatur benötigt werden oder welche Aminosäuren zum Aufbau von Enzymen, Antikörpern oder Hormonen benötigt werden.

Ein hochwertiges Proteinpulver  ist  also nicht nur für den so bekannten Muskelaufbau notwendig sondern spielt auch eine entscheidende Rolle im Hormonhaushalt und Immunstoffwechsel.

Fehlt  eine bestimmte Aminosäure, so wird die Verfügbarkeit der anderen Aminosäuren im gleichen Verhältnis gemindert. Deshalb kommt es nicht auf die Menge sondern auf die Qualität der Aminosäuren an.

Die Qualität wird mit dem PDCAAS-Wert gemessen.

PDCAAS  steht für Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score und ist ein Maß zur Bewertung der Proteinpulver-Qualität von 0-1, basierend auf dem Aminosäuren-Bedarf und der Fähigkeit, das Eiweiß zu verdauen. Das bedeutet, dass ein Proteinpuver mit Wert 1 zu 90% verdaulich ist und dass reichlich Aminosäuren für den Erhalt der Muskelmasse und zur Vorbeugung von Muskelschwäche und Ermüdung zur Verfügung stehen.

Proteinpulver als Eiweißersatz aus Fleisch
Protein aus Fleisch liefert viel Kalorien und Fett

Bei Protein denkt man unwillkürlich an Eiweiß, also an Fleisch, Geflügel, Milchprodukte und Käse. Aber da haben wir nicht nur das Eiweiß sondern auch viel Fett und Kalorien. Wenn man damit etwas sparsamer umgehen will, kommen die essentiellen Aminosäuren auf jeden Fall zu kurz, besonders während einer Diät. Deshalb ist es genau zu dieser Zeit sinnvoll, ein hochwertiges Proteinpuler, wie zum Beispiel das All Plant Proteinpulver von NUTRILITE™ zu ergänzen. Hier handelt es sich um ein pflanzliches, cholesterinfreies Proteinpuvler aus Soja, Weizen und Erbsen mit einem PDCAAS-Wert von 1, dem höchsten Wert auf der Skala.

Nur Soja bietet alle essentiellen Aminosäuren, deshalb ist diese Quelle sehr wertvoll. Ideal für jeden Vegetarier oder Veganer und einfach in Säfte oder ins Essen zu streuen, es ist völlig geschmacksneutral.

Unser Körper kann überschüssiges Protein nicht speichern, deshalb ist eine tägliche Aufnahme  erforderlich. Im Körper muss ein bestimmtes Niveau erhalten bleiben, um die Vitalfunktionen zu unterstützen.

Bei normaler Aktivität benötigt man 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Besondere Situationen sind Schwangerschaft und Sport, wo auch durchaus mehr Protein zugeführt werden kann. Extremsportler nehmen 1,4 g Protein /kg KG zu sich.




Ein Virus ist wieder im Umlauf

Immunsystem stark gegen Viren

Unserem Immunsystem wird momentan wieder viel abverlangt.

Zurzeit hört man wieder ganz oft den Satz „Da ist wieder was im Umlauf“ und meint damit, dass es völlig normal ist, wenn man sich irgendwo ansteckt und dann für ein paar Tage das Bett hüten darf, weil es einen erwischt hat.

immunsystem starkenAber ist es nicht lästig? Sollte man sich nicht lieber darum kümmern, topfit zu bleiben? Ist es so angenehm, wegen Durchfall das Haus nicht verlassen zu können und permanent auf der Toilette zu sitzen? Ist es erstrebenswert, wenn man mit 39° Fieber zu Bett liegt, einem alle Knochen schmerzen und man zu nichts mehr in der Lage ist?

Was passiert in unserem Körper, wenn ein Virus uns befällt?

Nehmen wir mal eine virale Bronchitis, also eine Bronchitis, die durch Viren ausgelöst wird. Denn es gibt auch eine bakterielle Bronchitis, die durch Bakterien ausgelöst wird.

Unter einer Bronchitis versteht man eine Entzündung der Bronchien, also der größeren Atemwege mit Symptomen wie Husten, vermehrter Schleimproduktion, eventuell auch Fieber. Wenn man nun wegen länger anhaltendem Husten zum Arzt geht, wird heute selten noch eine Untersuchung vom Sputum gemacht, um festzustellen, ob die Ursache Viren oder Bakterien waren. Es werden meist sofort schleimlösende Medikamente und Hustensaft verordnet, ganz oft auch sofort ein Antibiotikum, was bei Viren natürlich überhaupt nichts nützt.

Aber eins ist sicher: das Immunsystem wird dadurch  noch mehr geschwächt.

Viel klüger wäre es, sein Immunsystem zu stärken, dass es mit sämtlichen Erregern, die in den Körper eindringen, zu Recht kommen kann.

Im E-Book Endlich ein starkes Immunsystem sind viele Zusammenhänge erklärt.

„Ja ich esse ja schon Obst“ bekommt man zur Antwort. Das scheint aber nicht auszureichen. Unser Körper ist vielen Einflüssen ausgesetzt, die das Immunsystem schwächen. Immer unterschätzt wird der Faktor Stress.  Stressfaktoren, ob beruflich oder privat, psychischer oder physischer Art, setzen uns zu und entziehen dem Körper die wenig zugeführten Vitamine aus dem Essen. Außerdem werden die Vitalstoffe nach gewissen Rangordnungen im Körper eingesetzt. Man kann nicht selbst entscheiden, für welche Funktion unser Stoffwechsel das wenige Vitamin C einsetzt. Als Schutz vor Eindringlingen oder als Antioxidans oder zur Festigung für das Bindegewebe oder, oder, oder. Vitamin C hat viele Funktionen. Wo wird es zur dringenden Überlebensnotwendigkeit gebraucht?

Es ist aber bekannt, dass unser Körper ständig von Bakterien, Viren,  Pilzen oder Parasiten angegriffen wird. Sie befinden sich im Essen, auf der Haut oder sie dringen über die Atemluft in unseren Körper ein. Nicht alle machen uns sofort immer krank.

Aber ein funktionstüchtiges Immunsystem ist notwendig als Schutz für eine gute Gesundheit. Dieses Abwehrsystem  erkennt sofort körperfremde Stoffe oder Krankheitserreger, ja sogar entartete körpereigene Zellen. Eigentlich dürfte gar kein Krebs entstehen, wenn die Entartung einer Zelle rechtzeitig erkannt werden würde.

Unser Immunsystem, das  sind nicht nur einzelne Zellen, sondern es besteht aus einem  gut zusammenarbeitenden Abwehrmechanismus: den Organen (Milz und Thymus), den weißen Blutkörperchen (den Leukozyten), dem Knochenmark, den Lymphknoten, den Mandeln, dem lymphatischen Gewebe des Darms und aus löslichen Proteinen. Im ganzen Körpergewebe befinden sich Immunzellen.

Geben wir unseren Immunzellen doch auch genügend Vitalstoffe, damit sie voll funktionstüchtig bleiben und nicht nur ständig mit halber Kraft arbeiten müssen. Nichts funktioniert wirklich gut mit halber Leistung. Aber unserem Körper verlangen wir es ständig ab und wundern uns dann, dass wir bei kleinen Infekten sofort „flachliegen“ und sehr schlecht wieder auf die Füße kommen?

Es ist eben ein Unterschied, ob ich nach der Empfehlung der DGE mit 100mg Vitamin C auskommen möchte oder lieber die Empfehlung von Linus Pauling beherzige, Vitamin C im Grammbereich ein zu nehmen.

Aber nicht nur Vitamin C unterstützt unser Immunsystem. Auch Zink sollte man nicht vergessen und ausreichend hochwertige Aminosäuren für den Aufbau von körpereigenen Immunglobulinen.

Diese ganzen Zusammenhänge werden leicht verständlich im Buch von Dr. Duke Johnson erklärt, ein MUSS für jeden, der sich um seine Gesundheit selber kümmern möchte und sie nicht in die Hände der Ärzte legen will.

Die kommen zum Zuge, wenn mehr als 70% der Gesundheit verloren gegangen sind.