Ferienzeit ist für ADHS-Kinder ein optimaler Start für neue Therapiealternativen

Viele ADHS-Kinder nutzen die Ferien, um von ihrer Droge Ritalin oder anderen Methylphenidat-Präparaten (Medikinet, Equasyn, Concerta) wegzukommen.  Jetzt wird nicht verlangt, ruhig zu sitzen oder sich auf etwas Bestimmtes zu konzentrieren.

Chemisch gesehen zählt man Ritalin zur Gruppe der Amphetamine. Seit 1970 ist es wegen seines Suchtpotentials dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Methylphenidat wurde 1944 entdeckt und ist seit 1954 im Verkehr. Man gab es anfangs wegen seiner anregenden Wirkung bei chronischen Ermüdungserscheinungen, Depressionen und in der Rekonvaleszenz. Seit 1971 wird es bei ADHS eingesetzt und ist in diesem Bereich seit 1997 amtlich zugelassen. Ergebnisse aus Langzeitstudien, die immer mindestens zwanzig Jahre dauern, können noch nicht erwartet werden.

Wenn man bedenkt, dass die kindliche Gehirnentwicklung noch nicht fertig abgeschlossen  ist, kann man nicht verstehen, warum  diese Medikamente eingesetzt werden dürfen. In Tierversuchen konnte man eindeutig feststellen, dass Nervenzellen im Wachstum gehemmt sind und die Struktur und Funktionsfähigkeit des Gehirns beeinflusst sind.

Bekannte Nebenwirkungen von Methylphenidat:

  • Schlafstörungen
  • Verstärkte Reizbarkeit
  • Aggressives Verhalten
  • Magenbeschwerden
  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • Gesteigerte Herzfrequenz
  • Mundtrockenheit
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Appetitlösigkeit
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Fieber
  • Gelenkschmerzen
  • Psychische Abhängigkeit, Suchtentwicklung

Möchte man diese Nebenwirkungen seinem Kind zumuten? Sollte man da nicht andere Möglichkeiten zuerst ausschöpfen?

In USA und England gibt es längst sehr gute Ergebnisse von Studien, die mit Nährstoffen gezielt behandeln. Leider wird darüber in Deutschland geschwiegen, weil sich der Umsatz von 1993 bis 2001 von 39 kg auf 693 kg erhöht hat. Warum sollte ein Hersteller auf Langzeitergebnisse warten, wenn der Umsatz dermaßen explodiert ist?

Bei einer Nährstofftherapie handelt es sich eigentlich um eine bedarfsgerechte Versorgung des Gehirns. Forschungen haben gezeigt, dass bei Kindern mit ADHS bestimmte Gehirnfettsäuren und Mineralstoffe mangelhaft vorhanden sind, so dass sie von einer gezielten Ergänzung nur profitieren können.

Bei einer medikamentösen ADHS-Behandlung mit Methylphenidat tritt eine appetithemmende Nebenwirkung auf, so dass über das normale Essen es kaum möglich sein wird, diese bestimmten Nährstoffe aufzunehmen. Besonderer Mangel war von den Gehirnfettsäuren Docosahexaensäure, Arachidonsäure und Gammalinolensäure, sowie die Mineralstoffe Magnesium und Zink, die den Fettstoffwechsel mit regulieren. Auch an Vitamin B1 und B6 und am Mangan waren Mängel festzustellen.

Im Gegensatz zum Methylphenidat setzt die Wirkung mit Nährstoffen erst langsam ein. In den ersten drei Monaten  werden die Fettsäuren in den Nervenzellmembranen eingebaut und verändern somit positiv den Gehirnstoffwechsel. Deshalb sind die kommenden Wochen in den großen Sommerferien optimal zu nutzen, um mit Nährstoffen anzufangen. Auf jeden Fall sollte man an eine Dauertherapie denken und die Medikamente nicht alleine absetzen. Man wird allerdings feststellen, dass der Bedarf an Methylphenidat eindeutig zurückgehen wird. Und das ist auf jeden Fall der erste Schritt in eine drogenfreie Zukunft

Urlaub und Reiseapotheke

Jetzt beginnt auch in Bayern die Ferienzeit. Wer in den Urlaub fährt, sollte auch immer eine kleine Reiseapotheke dabei haben. auch wenn man sie meistens unbenutzt wieder mit nach Hause nimmt. Gott sei Dank. Doch wenn man etwas benötigt, ist es immer gut, versorgt zu sein, als erst im Ausland besonders kompliziert den richtigen Ansprechpartner zu finden.

Bei ernsthaften Erkrankungen ist es allerdings ratsam, auch dort einen Arzt aufzusuchen.

Das sollte nicht fehlen:

  •  Verbandsmaterial: Pflaster, Kompressen und Mullbinde
  •   Desinfektionsmittel für kleinere Wunden
  •   Gel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand (besser ist es, darauf zu achten, sich   vor der Sonne optimal zu schützen)
  •  die Globuli Apis und Arnica in D 12 können von Vorteil sein
  •  Medikamente gegen Durchfall bzw. Verstopfung
  •  bei Bedarf ein Mittel gegen Reisekrankheit
  •  ein Fieberthermometer
  •  bei Bedarf ein Medikament gegen leichte Schmerzen und Fieber

Wer regelmäßig auf Medikamente zurückgreifen muss, sollte diese unbedingt in ausreichenden Mengen mit sich führen. Bitte nicht genau für 14 Tage abzählen, denn oft kann es wegen Flugstreiks oder anderer Verzögerungen zu einem ungewollt längeren Aufenthalt kommen.

Beim Mitführen von Spritzen oder Insulinpens kann es für insulinpflichtige Diabetiker am Flughafen zu Erklärungen kommen. Deshalb ist es von Vorteil, eine ärztliche Bescheinigung dabei zu haben

Abnehmen beginnt im Kopf

Im Grund ist ja alles eine Kopfsache. Ob es um das Idealgewicht geht, ein paar Kilo abnehmen oder ums Rauchen aufhören. Was man wirklich will und wo man einen Sinn drin sieht, kann man auch erreichen.

Man kann sich aber mit einigen kleinen Tricks unterstützen. Unsere Augen helfen uns beim Abnehmen. Sie entscheiden mit, wann wir satt sind. Man hat festgestellt, dass optische Eindrücke mehr das Sättigungsgefühl prägen als der Magen.

In einer Studie hat Brian Wansink von der amerikanischen Cornell-Universität  54 Probanden Suppe essen lassen. Die eine Hälfte aß aus normalen Tellern, während die zweite Hälfte aus Spezialtellern die Suppe aß. Dieser Teller wurde über einen versteckten Schlauch immer wieder nachgefüllt. Das Resultat war, das diese Gruppe 73 Prozent mehr Suppe gegessen hatte, obwohl sie nicht davon überzeugt waren, mehr als ihre Kollegen verzehrt zu haben. Sie hatten auch kein stärkeres Sättigungsgefühl.

Tipp: geben Sie Ihre Mahlzeiten in gut gefüllten aber kleineren Gefäßen als Sie es sonst machen würden.

Die allbekannten Hilfen, vorher ein Glas Wasser zu trinken, oder lieber öfter kleinere Mahlzeiten mit niedrigen Kohlenhydraten zu verzehren bleiben natürlich erhalten. Der Trick mit wenigen Kohlenhydraten liegt darin, dass Ihre Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin nicht ausschütten muss. Insulin senkt den Blutzuckerspiegel. Und solange vermehrt Insulin im Blut ist, kann kein Fett verbrannt werden. Also wenn Kohlenhydrate gegessen werden, dann am besten sehr komplexe aus Gemüse und Vollkornprodukten.

Essen Sie nicht aus Langeweile oder vor dem Fernseher. Grundsätzlich gilt, man sollte nur so viel an Kalorien zu sich nehmen, die auch durch Bewegung verbrannt werden können. Je mehr Muskelmasse Sie aufbauen, um so mehr kann an Fett verbrannt werden.

Wiegen Sie sich nicht zu oft, denn gerade zu Beginn der sportlichen Tätigkeiten, wenn die Muskelmasse zunimmt, sinkt auf der Waage nicht so sehr das Gewicht. Muskeln sind bekanntlich schwerer als Fett.

Treiben Sie es bunt

Dass Obst und Gemüse gesund sind, ist allgemein bekannt. Aber essen wir auch abwechslungsreich in den bunten Regenbogenfarben rot, gelb, orange, blau, violett, grün und weiß? Oder greifen wir eher regelmäßig nur zur Banane oder zum Apfel? Kommen beim Gemüse oft Erbsen und Möhren auf den Tisch oder stehen auch Sorten wie Kürbis, Mangold, Grünkohl oder Fenchel mal zur Auswahl?

Wir essen alle zu fettreich und zu kohlenhydratreich, besonders die schnellen Kohlenhydrate wie Zucker und weißes Mehl sind an der Tagesordnung. Deutschland hat neben England die meisten übergewichtigen Jugendlichen. Übergewicht ist aber Vorreiter für viele andere Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Erkrankungen des Bewegungsapparates und Diabetes Typ 2. Viele Kosten der Behandlungen könnten gespart werden, wenn unser Essverhalten sich ändern würde. Leider ist der Mensch ein Gewohnheitstier und verändert nur zu ungern liebgewonnenen Gewohnheiten.

Aber woher sollen wir die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe bekommen, wenn nicht aus gutem Obst und Gemüse? Aus einwandfreien Gemüse- und Obstsorten, die erntefrisch verzehrt werden können, die nicht mit Pestiziden belastet sind und keine langen Transportwege hinter sich haben? Schwierig! Zumal kaum jemand fünf Portionen täglich verzehrt.

Der emeritierte Professor für Biochemie und Ernährung der Universität Basel Dr. Paul Walter hat das Problem erkannt. Er war von 1998 bis 2007 Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE und steht äußert sich in einem Interview 2008 zu  Nahrungsergänzungen sehr positiv, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind.

Prof. Dr. Walter sagt:

(Auszug aus einem Artikel vom Juli 2008)

„Das NUTRILITE Produkt Double X ist weltweit einzigartig, da es nicht nur die Tagesportionen der Vitamine und Mineralsalze, sondern gleichzeitig eine ganze Reihe von Pflanzenextrakten mit wertvollen sekundären biologisch aktiven Substanzen enthält. (…) Mit dieser Zusammensetzung ist Double X ein ausgezeichnetes Nahrungsergänzungsmittel.“

„Die Pflanzen werden in Harmonie mit der Natur und unter Verwendung nachhaltiger, chemikalienfreier Methoden angebaut und geerntet. Mit modernsten Verarbeitungstechniken werden die NUTRILITE-Pflanzen innerhalb von Stunden nach ihrer Ernte unter Verwendung spezieller Methoden und neuester Ausrüstung getrocknet und verarbeitet. Dadurch bleiben die wertvollen natürlichen Eigenschaften der sekundären Pflanzenstoffe erhalten.“

,,Das Wirkungsspektrum der sekundären Pflanzenstoffe ist sehr groß aber nur einem kleinen Teil bekannt. Das Wirkungsfeld reicht von Hemmung der Krebsentstehung, Stärkung vom lmmunsystem, Entzündungshemmung, Blutdrucksenkung .Blutzuckerspiegel-Regulation bis zur Vorbeugung gegen Herzinfarkt.“