Der Lebensstil entscheidet über die Qualität des Lebens

Wenn man jung ist, möchte man leben und sich keine Gedanken über den Tod machen. Aber auch der Tod gehört zum Leben und man ist bestürzt, wenn jemand aus dem Freundeskreis plötzlich verstirbt.

Eigentlich könnten wir alle weit über 120 Jahre jung werden, wenn uns nicht die ein oder andere Krankheit früher einen Strich durch die Rechnung machen würde.
Viele Menschen äußern sich zum Wunschalter eher mit Bemerkungen wie „So alt will ich gar nicht werden“, weil sie mit dem Alter immer auch Pflegebedürftigkeit, Schmerzen und Einschränkungen verbinden. 🙁

Aber das muss nicht unbedingt so sein. Zwar sind es jetzt noch Ausnahmen, wenn jemand über 100 Jahre alt wird und dabei noch geistig fit und körperlich agil ist, doch es könnte in Zukunft auch der Normalzustand werden.

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Die Anzeichen für ein vorzeitiges Versterben werden von jedem selbst festgelegt. Das klingt provokativ, doch es ist längst bekannt, dass man mit gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung, einem guten Wasser und altersentsprechenden Vorsorgeuntersuchungen selber vieles in der Hand hat.

Mein Mann erzählte mir vor ein paar Tagen, dass ein Bekannter während einer Reha Maßnahme plötzlich verstorben sei. Natürlich hat niemand damit gerechnet, doch Reha bedeutet schon, dass er nicht mehr ganz gesund gewesen sein muss.

Ich hatte diesen Menschen nur einmal flüchtig gesehen und konnte äußerlich nur feststellen, dass er Übergewicht hatte. Vermuten kann man jetzt noch, dass er an Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Arteriosklerose litt, hinzu kommt bestimmt noch ein chronischer Bewegungsmangel. 🙁 Alle Zivilisationskrankheiten auf einmal.

Das Problem ist immer, dass man seine Lebensgewohnheiten erst dann verändert, wenn man schmerzlich daraufhin gewiesen wird. Viele Menschen erleiden einen Herzinfarkt oder leichten Schlaganfall, bevor sie sich mehr bewegen, gesünder ernähren und mehr Wasser trinken.

Dabei ist es so einfach, etwas zu finden, was einem auch Spaß macht. Denn nur auf ärztlichen Rat hin hält man Veränderungen am Lebensstil nicht durch. Es müssen nie die großen Veränderungen sein, sondern immer nur kleine Schritte, die aber regelmäßig und langfristig:

  •  Ausreichend Bewegung: Treppen nutzen anstatt den Lift
  •  Gesunde Ernährung: weniger Fleisch, mehr Obst und Gemüse, mehr
    Pizza ist eines der beliebtes Essen in Deutschland.: viel Fett, Kohlenhydrate und Kalorien

    Ballaststoffe, weniger Fastfood

  •  Ausreichend trinken: schadstofffreies, stilles Wasser, ca. 30 ml /kg Körpergewicht
  •  Positive Geisteshaltung: was sehe ich für Filme und welche Nachrichten muss ich wirklich hören?
  • Genügend Ruhephasen: für ausreichend Entspannung und Auszeiten sorgen

Nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand und bleiben Sie gesund  😉

Nur eine Macke oder bin ich schon psychisch krank?

Psychisch krank?

Das kennt wohl jeder von sich, dass er sich dabei erwischt, wegen Kleinigkeiten gleich hoch zugehen. War der Streit mit dem Nachbar notwendig oder lag es am dritten Bierchen?

Psychisch krank? Junger Mann fragt sichIst es noch normal, dass ich öfter kontrolliere, ob ich die Haustür abgesperrt habe oder bin ich psychisch krank? Beim Treppensteigen zähle ich immer die Stufen?

Hab ich etwa eine Zwangsstörung?

  • Warum liege ich nachts so lange wach und kann nicht einschlafen? Ist das noch normal oder leide ich an einer psychischen Störung – bin ich psychisch krank?
  • Warum verschiebe ich das Aufräumen des Kellers immer wieder auf das nächste Wochenende? Bin ich depressiv und leide an Antriebsschwäche oder ist es noch normal?

Nun ganz klar muss man sich natürlich auch fragen, was ist eigentlich normal? Wer definiert denn, was normal ist und ab wann man psychisch krank ist? Aufschieberitis und öfter etwas  kontrollieren ist bestimmt keine psychische Störung. Jeder hat so kleine Macken und das macht uns ja auch so besonders. 😉

Im ICD-10 Katalog der Weltgesundheitsorganisation wird sich genau orientiert, ab welchen Symptomen und wie oft sie auftreten müssen, man psychisch krankvon einer psychischen Störung reden kann. Auf jeden Fall muss gerade bei Zwängen und Ängsten ein eindeutiger Leidensdruck vorhanden sein. Wie sehr wird der Patient durch seine Probleme im Alltag eingeschränkt? Leiden auch seine Freunde oder seine Beziehung oder sogar seine Arbeit durch seine Probleme?

Wer Angst vor Höhen hat, wird nicht auf einen Berg gehen.

Wer Angst vor Höhen hat, also unter der Akrophobie leidet, wird sich sicherlich nicht für Bungee-Jumping interessieren. So jemand meidet einfach Situationen, in denen er besonderen Höhen ausgesetzt wird. Wenn der Leidensdruck allerdings zu groß wird, sollte man über eine Lösung nachdenken.

Woher kommt diese Angst? Was ist irgendwann mal vorgefallen? Die betreffenden Personen können sich normalerweise nicht daran erinnern und versuchen oft mit Verhaltenstherapie dieser Angst entgegen zu treten, um sich davon zu überzeugen, dass nichts passiert, wenn man zum Beispiel auf einem Berg steht.
Viel effektiver kann da die Hypnose helfen, wo sich das Unterbewusstsein wieder an die Situation erinnert, in der zum ersten Mal diese Angst aufgetreten ist.

Zum Glück spricht die heutige Generation leichter über psychische Erkrankungen als noch vor 30 Jahren, doch für viele ist es immer noch ein Tabu Thema, über seine „Macken“ zu reden.

Leider gibt es aber immer noch sehr viele Vorurteile gegenüber Menschen mit psychischen Er krankungen. Äußerungen wie „der soll sich doch zusammenreißen“ oder „da muss man sich eben mehr anstrengen“ zeigen immer noch, dass die Bevölkerung nicht weiß, dass es sich um ernst zu nehmende Krankheiten handelt, denen man nicht mit Zureden beikommt.

Wer unter psychischen Störungen leidet, sollte sich unbedingt rechtzeitig professionelle Hilfe holen.
Da die Wartezeiten bei einem Psychotherapeuten für einen Termin oft sehr lang sind, könnte auch ein erstes aufklärendes Gespräch bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie Abhilfe schaffen.

Jugendliche seelisch stark machen

Was läuft falsch in unserer Gesellschaft, wenn man mitbekommt, dass jedes fünfte Kind psychische Probleme hat?

Die psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen sind in der heutigen Zeit höher als noch vor 50 Jahren. Der Druck beginnt bereits im Kindergarten und spätestens ab der 3. Schulklasse muss entschieden werden, ob ein Kind fähig ist, zum Gymnasium zu wechseln.

Nebenbei soll es aber auch noch in Sportvereinen aktiv mitwirken. Zeit zum Faulenzen ist oft nicht ratsam, denn der Terminkalender von so manchem Jugendlichen ist ganz schön vollgestopft. Die Pubertät läuft so ganz nebenbei und ist für viele Jugendliche und auch deren Eltern eine besondere Herausforderung.

Psychische Störungen werden bei jedem fünften Jugendlichen diagnostiziert

Laut einer Studie Mental Health von Österreich leiden 18,9 Prozent der Teenager im Alter zwischen zehn und achtzehn Jahren an psychischen Problemen wie Angststörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und sogar Depressionen.

Dieser erschreckende Trend ist mit Sicherheit nicht nur in unserem Nachbarland festzustellen.

Wie kann man die Stärken unserer Jugendlichen fördern? Junge Menschen sollen eigenständig heranwachsen und Selbstverantwortung übernehmen.

Was bedeutet das? Die Weltgesundheitsorganisation WHO versteht darunter Faktoren wie

  •  Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen
  •  Umgang mit Stress und negativen Emotionen
  •  Kommunikation
  •  Selbstbehauptung und Standfestigkeit
  •  kreatives Denken
  •  Kritik- und Problemlösungsfähigkeit

Das sind Fähigkeiten, die auch manch ein Erwachsener noch nicht verinnerlicht hat.  🙁 🙁

Wer laut WHO über diese Kompetenzen verfügt, ist auch in der Lage, mit Konflikten gewaltfrei und konstruktiv umgehen zu können. Er kann seine eigenen Gefühle erkennen und ist in der Lage, sie auszudrücken. Und natürlich ist so jemand imstande, auch die Emotionen anderer Mitmenschen zu erkennen und kann angemessen darauf reagieren. 😉

Diese Entwicklung läuft ganz nebenbei ab und in einem intakten Elternhaus, wo man Wert darauflegt, miteinander zu reden, Zeit füreinander zu haben und zuhören kann, ist das sicherlich auch ganz normal.

Aber wo gibt es noch so eine normale Familie? Läuft nicht Vieles nebeneinander her? Oft wird schneller auf eine WhatsApp Nachricht reagiert als auf die Fragen der Kinder.

Vertrauen sich die Jugendlichen noch ihren Eltern an oder sieht es nicht eher so aus, dass sie sich in sozialen Medien und Chatrooms aufhalten?

Und wie sieht die Entwicklung derer Kinder aus, wo sogar schon die Eltern psychisch krank sind oder es Alkohol Probleme gibt? Wundert es da nicht, wenn auch die Jugendlichen einen anderen Weg einschlagen?

Manchmal ist es gut, einen Mediator zu haben und sich von außen professionelle Hilfe zu suchen. Und das am besten, bevor eine psychische Störung diagnostiziert worden ist. Wenn eine psychische Störung erst einmal diagnostiziert worden ist, steht sie in der Krankenakte und ist nicht mehr herauszubekommen.
Da kann der Heilpraktiker für Psychotherapie helfen, denn er rechnet nicht mit den Krankenkassen ab.

Gesundheit möglichst früh fördern

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“

Diesen Spruch hat wohl jeder schon einmal gehört. Das bedeutet so viel wie, man sollte so möglichst früh damit beginnen, etwas zu erlernen.

Für meine Begriffe betrifft das auch die Gesundheitsförderung. Sie kann bis ins hohe Alter hinein sehr viel zu einer besseren Lebensqualität beitragen.

In der Schwangerschaft legen viele Frauen sehr viel Wert auf eine gesunde Ernährung und verzichten freiwillig auf Alkohol.
Für die Zwischenmahlzeit lieber ein Stück Obst als einen Schokoriegel wählen

Und deshalb sollte mit einer gesunden Lebensführung bereits im Kindergarten begonnen werden. Eigentlich müsste das Bewusstsein der Eltern, für ihr Kind nur das Beste zu wollen nur weitergeführt werden. Denn gerade in der Schwangerschaft sind die meisten Frauen sehr behutsam und gehen sorgfältig mit ihrer eigenen und der Gesundheit des Ungeborenen um, und während der Schwangerschaft spielt die Gesundheit eine größere Rolle als vorher. Neben Kursen wie Baby Massage und Mutter-Kind-Gruppen besuchen viele junge Mütter solche Einrichtungen, um Tipps zu bekommen.

Es muss nicht immer eine Pizza sein
Wok Kochen
Gemüse aus dem Wok sieht appetitlich aus und schmeckt besser als herkömmlich gekocht. Und das Fleisch ist eine kleinere Beilage.

Im Kindergarten, wo in der heutigen Zeit die Kinder immer früher hingegeben werden, sollte von Seiten der Einrichtung rechtzeitig mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung hingearbeitet werden. Alles was völlig normal ist und permanent durchgeführt wird, verankert sich im Unterbewusstsein. Die Kinder sind begeistert, wenn sie mal eine Woche ohne Süßigkeiten und Fastfood auskommen sollen, weil sie neue und leckere Lebensmittel kennenlernen.

Oft spielen allerdings die Eltern daheim nicht mit oder sind froh, wenn diese experimentelle Woche herum ist. 🙁

Während der Schulzeit zählt neben gesunder Ernährung und Bewegung aber auch eine psychosoziale Gesundheit eine Rolle. Das bedeutet, die Kinder sind nicht nur organisch gesund, sondern sie sind auch in der Lage mit bestimmten Situationen und Belastungen zurecht zu kommen. Sie können produktiv werden und leisten einen guten Beitrag später für die Gesellschaft.

Mobbing muss nicht unwillkürlich an der Tagesordnung stehen.

Außerdem hat man festgestellt, dass gesund Kinder später eine höhere Bildung erreichen können. Und eine höhere Bildung geht in aller Regel auch mit einer besseren Gesundheit einher, was bessere Voraussetzungen für späteres Lernen und Lehren verantwortlich ist.

Wenn in den Schulen nicht nur der Satz des Pythagoras gelehrt werden würde oder auf unregelmäßige Verben herumgeritten würde, sondern auch vermehrt ein Augenmerk auf gesunde Ernährung, Bewegung und Gewaltprävention liegen würde, wäre die Entwicklung von vielen Jugendlichen vielleicht etwas anders.

Diabetes und Psyche

In immer mehr Fachzeitschriften lese ich, dass viele Diabetiker mit ihrer Erkrankung eine psychische Belastung haben. Das ist für eine optimale Blutzuckereinstellung und die Therapieführung sehr hinderlich.

Diabetes und Psyche stehen im Zusammenhang.

In der Ärzte Zeitung vom 21.08.2017 war zu lesen, dass die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ihre Muster-Weiterbildungsordnung der Psychologischen Psychotherapeuten erweitert hat und nun auch die Weiterbildung „Psychotherapie bei Diabetes“ anbietet. Scheinbar ist der Bedarf groß.

Diabetes2
Bei Übergewicht droht oft ein Diabetes Typ 2, weil eine Insulinresistenz vorliegt

Die Anzahl der Diabetiker steigt von Jahr zu Jahr mehr an, besonders den Diabetes Typ 2, der früher als Altersdiabetes bekannt war, trifft man inzwischen auch bei vielen Jugendlichen und jüngeren Menschen mit Übergewicht an. 🙁

Gerade in jungen Jahren ist es besonders wichtig, eine optimale Therapie Einstellung zu wählen, um mögliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Deshalb entscheiden sich die Ärzte relativ schnell für eine Insulintherapie.

Diabetes2
Diabetes2 Insulin spritzen?

Aber 25 – 50 % aller Typ 2 Diabetiker weisen enorme Widerstände gegen den Beginn einer Insulintherapie auf. Sie wollen an ihrer Medikamententherapie festhalten, obwohl die Blutzuckerwerte nicht zufriedenstellend sind.

Nierenversagen, Durchblutungsstörungen an den kleinen Gefäßen, Retinopathie und Nervenveränderungen sind die Folgeschäden eines schlecht eingestellten Blutzuckers.

Ich habe zu meiner aktiven Zeit als Diabetes Beraterin im Diabetes Reha Zentrum in Bad Kissingen viele Gespräche mit Patienten geführt, um Ängste abzubauen und Fragen zu klären. 😉  Ärzte sind immer sehr schnell mit der Entscheidung dabei, eine Insulintherapie zu verordnen, ohne den Patienten mit einzubeziehen.

Es handelt sich nicht um einen schlimmeren Diabetes, wenn man von der Tablette zur Insulinspritze wechseln muss. Unbewusst haben wir vor 25 Jahren bereits schon psychologische Betreuung geleistet. Wegen der Gesundheitsreform musste das Haus, die damals als Bundesmodellklinik galt leider 2004 geschlossen werden. Für viele Diabetiker würde ich es als großen Verlust bezeichnen.

Denn es stehen Fragen ohne Ende im Raum, die eine ehrliche Antwort benötigen:

  • Woher kommt die Angst vor der täglichen Spritze?
  • Was denken meine Mitmenschen, wenn ich plötzlich spritzen muss?
  • Habe ich versagt und nicht genügend aufgepasst?
  • Habe ich dann mehr Unterzuckerungen und sind diese gefährlich?
  • Nehme ich mit Insulin eher zu als ab?
  • Macht Insulin wirklich dick?

Wem kann es auch besser gelingen, das Vertrauen eines Patienten zu gewinnen, als ein selber betroffener Diabetiker, der genau weiß, wovon er spricht, der die Ängste vor Folgeerkrankungen oder Unterzuckerungen genau kennt?

Diabetes2 Insulinspritzen aus der Vergangenheit
Bevor es Einmalspritzen gab, sahen so die Insulinspritzen aus, ein Teilstrich entsprach 4 IE

Ich selber bin seit meinem 11. Lebensjahr am insulinpflichtigen Diabetes Typ 1 erkrankt und habe die Entwicklung in der Diabetesbehandlung mit verschiedenen Insulintherapien und die damit verbundenen unterschiedlichsten Blutzuckermessmethoden erlebt.

Beim Diabetes Typ 2 ist eigentlich zu Anfang noch genug Insulin vorhanden, doch die Insulinwirkung ist stark gestört. Es besteht eine reduzierte Insulinsensitivität der Muskeln und Nerven. Die Therapie besteht zu Anfang aus Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion, Bewegung und Medikamenten, die die Glukose Aufnahme aus der Nahrung hemmen.

Die Stoffwechselstörung verläuft allerdings progressiv, so dass nach zunehmender Diabetesdauer die eigene Insulinmenge nicht mehr ausreicht und zusätzlich von außen Insulin verabreicht werden muss. Leider klammern viele Diabetiker zu lange an ihrer nicht mehr ausreichenden Tabletteneinstellung auf Kosten einer guten Blutzuckerkontrolle und auf Kosten ihrer Gesundheit.

Man beginnt anfangs mit einem Basalinsulin von ein bis zwei Injektionen, was allerdings später in eine Intensivtherapie übergeht, wo zu den Mahlzeiten individuell Insulin gegeben wird, was bedeutet, dass es zu vier bis sechs Injektionen führen kann.

Paradoxerweise wird jeder Diabetiker feststellen, dass mit jeder Injektion ein Stück mehr Freiheit gewonnen wird, weil der Tagesablauf nicht mehr von starren Mahlzeiten geprägt wird, sondern man wieder individuell wie ein Stoffwechsel Gesunder essen kann.

Sollten Sie zu den Menschen gehören, die vor so einer Entscheidung stehen und der Bedarf nach einem klärenden und einfühlsamen Gespräch besteht, sind Sie bei mir genau richtig.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit mir und wir klären alle Fragen und Ängste.

 

Burnout wird immer häufiger diagnostiziert

Burnout ist jedem ein Begriff und sehr viele leiden darunter.

Burnout bedeutet „ausgebrannt sein“ und wird nach der subjektiven Bewertung von Gefühlen und Empfindungen der Patienten diagnostiziert.

Aber warum fühlen sich immer mehr Menschen ausgebrannt?

  • Ist es der immer mehr steigende Leistungsdruck? Ist niemand mehr in der Lage, es frühzeitig zu erkennen und sich eine Auszeit zu gönnen?
  • Ist man ein Schwächling, wenn man NEIN sagt? Muss man in allen Bereichen zum Perfektionisten werden und sich selbst unter Stress stellen?
  • Muss man immer erreichbar sein und mit seinem Handy herumlaufen?

Es ist definitiv ein Teufelskreis, wenn sich so ein Burnout langsam entwickelt und von dem Betroffenen nicht wahrgenommen wird.

Zuerst glaubt man ja noch, die angeforderten Erwartungen zu erfüllen. Phasenweise geht es einen auch wieder ganz gut. (Ab nächste Woche habe ich Urlaub, dann wird es besser) Man setzt sich selber unter Druck und will sich beweisen. Es gibt einen verstärkten Arbeitseinsatz trotz Erschöpfung, selbst wenn eigene Bedürfnisse wie die Ruhe Phase dabei vernachlässigt werden. Auftretende Konflikte werden verdrängt, Probleme nicht wahrgenommen oder ganz anders interpretiert bis man zu einer inneren Leere kommt und schließlich zusammenbricht.

Um von einer leichten, mittelgradigen oder schweren Depression sprechen zu können, müssen bestimmte Symptome vorhanden sein.

Hauptsymptome sind:

  • gedrückte depressive Stimmung
  • Interessenverlust
  • Antriebsmangel

Aber ganz ehrlich…..hat diese Symptome nicht jeder schon mal unterschiedlich stark empfunden? Warum wird der eine damit fertig und der andere zerbricht daran?

Nebensymptome können sein:

  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Gefühl von Schuld und Wertlosigkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl
  • Schlafstörungen
  • Appetitverlust mit Gewichtsverlust
  • Libido Verlust
  • Suizidgedanken oder Suizidhandlungen

Es handelt sich aber immer um eine psychische Erkrankung, warum vielleicht auch viele Menschen so spät zum Arzt gehen. Als psychisch krank abgestempelt zu werden, ist unangenehm und etwas Anderes, als wenn man sich das Bein bricht. Oft wird beim Arzt dann Blut abgenommen, wo natürlich nichts gefunden wird. Körperlich ist ja bei seelischen Erkrankungen auch nichts im Blutbild verändert. Denn das, was man untersuchen lassen müsste, wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen:

Die Botenstoffe Noradrenalin, Serotonin und Dopamin müssten untersucht werden genauso wie die gehirnaktiven Aminosäuren, die dafür verantwortlich sind, dass sie in richtigen Mengen gebildet werden.  Die Grundbausteine Phenylalanin, Tryptophan, Isoleucin und Tyrosin sind verantwortlich, dass unser Körper die Botenstoffe produzieren kann. Diese Aminosäuren sind essentiell, das bedeutet, wir müssen sie ausreichend mit der Nahrung aufnehmen, weil der Körper sie nicht selber herstellen kann. Aber mit der heutigen Nahrung sind diese Nährstoffe nicht in ausreichender Menge aufzunehmen.

Jetzt braucht man eine gute Nahrungsergänzung, wo die Aminosäuren im richtigen Mengenverhältnis vorhanden sind.

Leider verschreiben die Ärzte nur Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer SSRI oder Selektive Noradrenalin Wiederaufnahmehemmer SNRI oder klassische Antidepressiva mit erheblichen Nebenwirkungen.

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Zucker ist ein süßes Gift

Zucker ist ein süßes Gift und macht süchtig.

Zucker löst im Gehirn die gleichen Reaktionen aus wie Kokain und Nikotin.

Auch der neu geborene Mensch wird über die süße Muttermilch beim Stillen auf SÜSS getrimmt.Warum fällt es uns so schwer, auf Zucker zu verzichten? Man kann sich damit entschuldigen, dass es uns in die Wiege gelegt wurde. Unsere Vorfahren erkannten an Früchten, wenn sie süß waren, dass sie nicht giftig sein konnten. Auch der neugeborene Mensch wird über die süße Muttermilch beim Stillen auf SÜSS getrimmt.

Heute ist allerdings der Konsum von Zucker auf ein Vielfaches gestiegen und hat besorgniserregende Mengen angenommen. Der durchschnittliche Verbrauch in Deutschland liegt bei 150 Gramm Zucker täglich. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche, die eigentlich einen Verbrauch von 20 – 40 Gramm Zucker nicht überschreiten sollten.

Was passiert in unserem Körper, wenn wir Zucker zu uns nehmen? Zucker lässt erst einmal den Blutzuckerspiegel ansteigen, woraufhin die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin freisetzen muss, damit der Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich von 80-100 mg/dl absinken kann. Durch den schnellen Abfall, entsteht aber erneuter Hunger. Unser Gehirn benötigt den größten Teil an Energie und es meldet sich sofort, wenn der Blutzuckerspiegel absinkt.

Zucker kann auch ungünstige Folgen für Menschen haben

Das Problem ist, viele Menschen denken bei Zucker nur an den Teil Süßkraft, der in den Tee oder Kaffee kommt und meinen, sie nehmen keinen Zucker zu sich.

Zucker ist in allen Getränken der Sorte Cola, Fanta, Sprite und Spezi vorhanden. Auch naturreine Fruchtsäfte, die uns als Schorlen so gesund angepriesen werden, enthalten Fruchtzucker. Jede Konserve ist mit Zucker versetzt, mal ganz abgesehen von Ketchup und Senf.

Und der extrem hohe Anteil an Weißmehlprodukten nimmt keine Grenzen: in der Früh die Semmel oder das Brot, zwischendurch ein Croissant oder das kleine „Frühstückchen“ um zehn Uhr morgens in Deutschland, später gibt es Pizza, Döner oder Spaghetti zum Mittagessen, als Nachtisch die Fruchtjoghurt oder den Pudding, dazu immer Apfelsaftschorle oder Spezi. Nachmittags verwöhnen wir uns mit einem kleinen Gebäckstückchen und am Abend lässt man sich was vom Lieferdienst kommen, weil man zu müde ist, um noch was Frisches zu kochen. Vor dem Fernseher oder neben der Spielkonsole werden dann Chips und andere Knabbereien konsumiert

Auch die Zwischendurch Mahlzeiten an den klassischen Ständen sind sehr Kohlenhydrat lästig. Döner, Currywurst mit Pommes, Hamburger, Leberkäs-Semmel etc.

Und für die Kinder sehen die kleinen Mahlzeiten für zwischendurch auch nicht besser aus, Fruchtzwerge, Milchschnitte, Pinguin, Knoppers etc.

Darüber hinaus enthalten viele Produkte neben Zucker auch noch E-Nummern, um die Produkte optisch schmackhafter und länger haltbar zu machen und sie schmecken intensiver durch künstliche Aromastoffe.

Zucker ist aber nicht nur ein Gewichtsproblem. Er fördert durch die Insulinresistenz den Diabetes Typ 2 wie auch Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, ADHS oder ADS und Vitaminmangelzustände, die sich in verschiedenen Symptomen äußern können:

  • Konzentrationsstörungen
  • eingerissene oder entzündete Mundwinkel
  • Schlafstörungen
  • geschwächtes Abwehrsystem, Infektanfälligkeit
  • Zahnfleischbluten
  • Knorpel- und Knochenveränderungen
  • Muskelabbau

Jeder sollte sich überlegen, ob eine Ernährungsumstellung nicht langfristig sinnvoller wäre, um eventuellen Krankheiten in der Zukunft entgegen zu wirken.

Vorbeugen ist gewissermaßen immer besser als Heilen.

Folgende Tabelle gibt Auskunft über Fett, Kohlenhydrate, Zucker und Kalorien:

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