Selen – lebensnotwendig für den Immunstoffwechsel

Obwohl die Lebensnotwendigkeit von Selen als Spurenelement bereits 1957 erkannt worden war, dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis diese Erkenntnis in die medizinische Praxis umgesetzt wurde.

Selen – Gift oder lebensnotwendiges Spurenelement für den Immunstoffwechsel?

Selen ist als Mikronährstoff im Körper zwar nur in »Spuren«, also in sehr geringen Mengen vorhanden. Trotzdem ist dieses Halbmetall lebensnotwendig für den Immunstoffwechsel und wird in der Behandlung onkologischer und entzündlicher Erkrankungen ebenso eingesetzt wie in der Zahnmedizin.
Obwohl die Lebensnotwendigkeit von Selen als Spurenelement bereits 1957 erkannt worden war, dauerte es noch einige Jahrzehnte, bis diese Erkenntnis in die medizinische Praxis umgesetzt wurde. Vergleichbare Schicksale in der ernährungsmedizinischen Geschichte zeigten sich aber auch bei anderen so genannten Mikronährstoffen:

Die Lebensnotwendigkeit von Chrom, Beta-Carotin oder Kupfer sprach sich erst im letzten Drittel des vorigen Jahrhunderts herum. So schützen Carotinoide vor Krebs, Polyphenole vor Bakterien und Entzündungen, Phytosterine senken das Cholesterin, Faserstoffe den Blutzucker und Phytoöstrogene lindern klimakterische Beschwerden. Übrigens alles Stoffe, die in Pflanzen vorkommen und die man nicht synthetisch herstellen kann.

Selen ist Bestandteil wichtiger Enzyme, deren Aufgabe es ist, den Körper vor der Wirkung schädigender Moleküle, wie Schwermetalle und freie Radikale, zu schützen.

Ein Mangel an Selen kann gravierende gesundheitliche Probleme zur Folge haben. Zahlreiche epidemiologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass moderne Zivilisationskrankheiten, wie Atherosklerose oder Krebs, u.a. in direktem Zusammenhang mit einer Selenunterversorgung stehen.
Weiter Untersuchungen zur Untermauerung dieser Erkenntnisse sind notwendig und wünschenswert.

An den medizinischen Fakultäten Leipzig, Jena und Dresden wurden breit angelegte Untersuchungen zur Spurenelementversorgung der Bevölkerung durchgeführt. Es wurden 1.000 Nahrungsmittel auf deren Gehalte, Verluste durch Lagerung und Kochprozesse analysiert. Gleichzeitig wurde die tatsächliche Aufnahme an Spurenelementen durch Getränke und Speisen in einem Zeitraum von drei Wochen bei unterschiedlichen Ernährungsweisen ermittelt.

Die Selengehalte unserer Lebensmittel

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 20–70 µg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Demnach wären 70–80% der Bevölkerung in Deutschland Selen unterversorgt. Dies liegt insofern nahe, weil Deutschland als Selenmangelgebiet gilt.

Auf Grund von Überdüngung, ausgelaugten Böden, saurem Regen und der Schadstoffbelastung durch Schwermetalle finden sich nur geringe Selenkonzentrationen in den Böden, diese wiederum verursachen geringe Selengehalte bei sämtlichen Agrarprodukten. So kann es auch beim letzten Glied der Nahrungskette, beim Menschen, zu Selenunterversorgung kommen.

Erhöhten Bedarf an Selen haben zudem ältere Menschen, Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit, Leistungssportler, Personen mit bestimmen Krankheiten.
Durch die Nahrungsmittelzubereitung, insbesondere durch Kochprozesse, treten zusätzliche Selenverluste von 40–60% auf.

Die tägliche Selenaufnahme des Durchschnittsdeutschen liegt etwa bei 15–20µg. Die empfohlene Mindestmenge beträgt 70µg für einen Erwachsenen.
Die Muttermilch enthielt bei 85% der stillenden Mütter weniger als 5µg Se/l (optimal > 10µg/l).
Altersabhängig waren bei Senioren Selendefizite am ausgeprägtesten.
Selen kann aber auch überdosiert werden!

Selendefizite – wodurch?

Regelmäßiger Alkoholkonsum, aber auch chronische Erkrankungen, vor allem Entzündungen an den inneren Organen oder an den Gelenken erhöhen den Selenverbrauch. Personen mit Leber-, Bauchspeichel- und Immunerkrankungen haben im Vergleich zur Normalbevölkerung einen erhöhten Bedarf an Selen.

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Bei der nekrotisierenden Verlaufsform der Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) konnte man die Sterblichkeit von über 34% durch gezielte Selenzufuhr auf unter 5% senken. Ähnliche Ergebnisse erzielte man an der
Dresdner Universitätsklinik für Chirurgie.

Tumorbehandlungen

Studien haben ergeben, dass begleitende Selengaben einerseits die Wirkung von Chemotherapien verstärken, andererseits die Nebenwirkungsraten von Strahlen- und Chemotherapien reduzieren.

Selen bei entzündlichen und viralen Erkrankungen

Selen hat die bei Nährstoffen äußerst seltene Fähigkeit Elektronen sowohl aufzunehmen als auch abzugeben.
So kann Selen – je nach Milieu des Gewebes, dem so genannten pH-Wert – reduzierend (also zellschützend) oder oxidierend (also provozierend) agieren.

Herpeserkrankungen

Herpesinfektionen werden durch ein Virus hervorgerufen. 90% der Bevölkerung sind seit dem Kindesalter mit Herpes-Simplex-Viren infiziert, nicht alle erkranken jedoch daran. Der Grund dafür liegt in der körpereigenen Abwehr. Das Virus nistet sich in verschiedenen Nervenknoten ein und ist so für das Immunsystem unauffindbar. Wird unser Immunsystem beispielsweise durch Erkältung und Fieber, Stress oder verstärkte Sonneneinstrahlung geschwächt, kommt es zu einer Aktivierung des Virus und somit zum Aufflammen der Infektion.

Je schwächer das Immunsystem, desto höher ist das Risiko einer großflächigen Ausbreitung der Viren.

Herpesinfektionen gehen mit Entzündungen im Lippen- und Mundbereich einher und sind mit Rötungen, Schwellungen, Bläschenbildung und Schmerzen verbunden. Entzündliche Prozesse verursachen immer oxidativen Stress, das heißt die vermehrte Bildung zellschädigender Stoffwechselprodukte (freie Radikale).

Als einer der möglichen Wirkmechanismen von Selen wird diskutiert, dass das Antioxidans in diesen Prozess eingreift, indem es die freien Radikale entschärft und neutralisiert. An bereits durch Viren oder Bakterien infizierten Stellen wird durch die Anwendung von Selen das Ausmaß der Zellschädigung gemindert. Dauer und Schweregrad der Entzündungen werden verkürzt bzw. gemildert und das Immunsystem wird allgemein aktiviert.

Entzündungen

Um Entzündungsprozessen entgegen zu wirken, bietet sich Selen an, da Entzündungsherde vom ph-Wert stets sauer sind. Selen nimmt Elektronen auf und schützt so Gewebe vor weiterer Zerstörung, z.B. bei
# Verbrennungen
# Sonnenbrand auf der Haut
# Entzündungsherde des Zahnfleisches oder der Mundschleimhaut.

Selen stoppt die Virusvermehrung

Viren können sich nicht selbst vermehren. Sie regen in der Zelle Enzyme an, die dann die Viren intrazellulär vermehren. Durch Medikamente ist ihnen schlecht beizukommen.
Anders mit freien Radikalen.

Wir alle kennen das Beispiel von Fieber bei Infekten.

Durch Erhöhung der Körpertemperatur auf mehr als 38,5°C bildet der Körper massiv freie Radikale. Bakterien-, Pilz-, Virennester werden im »Fegefeuer der Radikale« verbrannt, ebenso nicht mehr lebenstüchtige Zellen. Der Körper geht gereinigt aus der Abwehr hervor. Aus falschem Krankheitsverständnis setzen Betroffene zu häufig fiebersenkende Medikamente ein.

Selbstverständlich müssen aber bei zu hohem Fieber oder schlechtem Allgemeinbefinden fiebersenkende Maßnahmen ergriffen werden.
Immunschwache Patienten haben selten oder kaum Fieber. Sie denken, sie seien gesund und ihr Immunsystem sei stark. Häufig ist das Gegenteil der Fall. Wiederkehrende Herpesinfektionen, Gürtelrose oder auch Muttermundveränderungen der Frau sind Hinweise einer schlechten, am Boden liegenden Immunabwehr. Bei derartigen Immunschwächen hilft Selen.

Selen-Therapie in der Onkologie

Seit Jahren zeigt sich in der Onkologie, dass Selen die Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie reduziert. Besonders bei den nebenwirkungsreichen Platin-Chemotherapeutika wird dieser Schutzeffekt deutlich.

Die Unsicherheit, dass Selen eventuell die Wirkung der Chemo-, Strahlentherapie mindern könnte, wurde inzwischen widerlegt. Selen in entsprechenden Dosierungen erhöht die Sensibilität von Tumorzellen gegenüber Chemo-Therapeutika und senkt die Anfälligkeit von gesunden Zellen und Organen.

Calcium – Baustein für Knochen und Zähne und Erregung von Muskeln und Nerven

Der menschliche Körper kann natürliche Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium nicht selbständig erzeugen. Deshalb müssen sie ihm täglich mit der Nahrung zugeführt werden, wenn die Gesundheit tadellos funktionieren soll. Wissenschaftler führen die ursächliche Entstehung von etwa 150 Krankheiten bereits auf fehlende Mineralstoffe zurück.

Natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente sind lebenswichtige Substanzen zum Erhalt oder zur Wiederherstellung Ihrer Gesundheit. Ein andauernder Mineralstoffmangel, vor allem fehlendes Calcium, ist für die Gesundheit äußerst schädlich.

Der menschliche Körper kann natürliche Mineralstoffe wie Calcium oder Magnesium nicht selbständig erzeugen. Deshalb müssen sie ihm täglich mit der Nahrung zugeführt werden, wenn die Gesundheit tadellos funktionieren soll. Wissenschaftler führen die ursächliche Entstehung von etwa 150 Krankheiten bereits auf fehlende Mineralstoffe zurück.

Calcium (fachsprachlich) oder Kalzium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Ca. Mit einem Körperbestand von etwa 1 kg ist Calcium der mengenmäßig am stärksten vertretene Mineralstoff im menschlichen Organismus.

99 Prozent des im Körper vorkommenden Calciums befinden sich zusammen mit Phosphor in Knochen und Zähnen und verleiht ihnen somit Stabilität und Festigkeit. Außerdem ist Calcium an der Blutgerinnung, an der Erregung von Muskeln und Nerven sowie an der Aktivierung einiger Enzyme und Hormone beteiligt.

Liegt ein Calciummangel vor, muss der Organismus das fehlende Calcium aus den Knochen lösen, um es für andere Aufgaben zur Verfügung zu stellen. Daher müssen die Calciumspeicher regelmäßig aufgefüllt werden.

Risikogruppen für eine unzureichende Calciumzufuhr bilden junge Frauen, Schwangere, Stillende und ältere Menschen, vor allem Frauen. Voraussetzung dafür, dass Calcium in der benötigten Menge vom Körper aufgenommen werden kann, ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Und hier liegt das Problem, denn fast 60 Prozent der Bevölkerung leiden an Vitamin D Mangel. 🙂

Die Resorptionsrate von Calcium liegt durchschnittlich zwischen 30 und 40 %. Auf die Calciumresorption wirken sich die Zusammensetzung der aufgenommenen Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe aus. Eine zentrale, aber noch nicht völlig aufgeklärte Rolle bei der Resorption und dem Transport durch die Zellen spielt das Vitamin D. Geregelt wird der Calciumstoffwechsel durch verschiedene Hormonsysteme. So sind beispielsweise die Hormone der Schilddrüse sowie die Hormone Östrogen, Insulin oder Glucagon mit jeweils unterschiedlichen Funktionen an der Calciumkonzentration des Blutes beteiligt.

Den bedeutendsten Anteil an der Anhebung des Kalziumspiegels im Blut hat dabei das Hormon Parathormon. Es wird in der Nebenschilddrüse gebildet. Es begünstigt bei einem niedrigen Blut-Calciumgehalt die Mobilisierung des Mineralstoffs, erhöht die Resorption im Darm und reduziert die Ausscheidung über die Nieren.

Bis etwa zum 30. Lebensjahr wird in der Regel mehr Calcium in die Knochen eingelagert als abgebaut. Also sollte man in jungen Jahren darauf achten, dass über die entsprechende Ernährung genügend Calcium aufgenommen wird. Zu diesem Zeitpunkt spricht man auch von peak bone mass, der höchsten im Leben aufgebauten Knochenmasse. Ab diesem Zeitpunkt reduziert sich die Knochenmasse. Das bedeutet die Knochendichte verringert sich. Dieser Prozess kann nicht aufgehalten aber abgeschwächt werden. Entscheidend bei der Calciumauslagerung aus den Knochen ist eine entsprechende Ernährung und ausreichende körperliche Bewegung.

Die wichtigsten Nahrungsquellen für Calcium sind Milch und Milchprodukte. Zu den calciumreichen Milchprodukten zählen beispielsweise Buttermilch und Käse. Beim Käse spielt allerdings das Herstellungsverfahren eine entscheidende Rolle, wie hoch der Calciumanteil ist. Hartkäse ist meist kalziumreicher als Weichkäse oder gar Schmelzkäse.

In pflanzlichen Lebensmitteln ist der Gehalt an Calcium meist nur mittelmäßig hoch. Einige pflanzliche Lebensmittel jedoch, wie beispielsweise Kokosflocken, Kokosraspeln oder Sesamsaat, zeichnen sich durch einen sehr hohen Calciumgehalt aus.

Bessere Gesundheit mit naturbelassener Ernährung?

Gesund sein bedeutet nicht allein frei von Krankheiten zu sein, vielmehr beinhaltet eine Gesundheit neben physiologische auch psychologische und soziologische Aspekte.
Ursprünglich waren Gräsersamen die wichtigste Ernährungsbasis. Gräser wachsen unter fast allen Klimabedingungen von selbst.
Erst spät in seiner Entwicklung wurde der Mensch sesshaft und baute die Gräser an, die er dann zu den heutigen Getreidesorten weiterentwickelte: Hirse, Sorghum, Amaranth, Dinkel, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais, Reis sind einige davon.

Definition Gesundheit

Gesund sein bedeutet nicht allein frei von Krankheiten zu sein, vielmehr beinhaltet eine Gesundheit neben physiologische auch psychologische und soziologische Aspekte.

Somit ist die Gesundheit nach WHO (World Health Organisation) ein Zustand des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.

Der Gesundheitsbegriff

Die physiologische Gesundheit nimmt Bezug zur körperlichen Verfassung. Bestimmende Faktoren sind hierbei körperliche und konditionelle Voraussetzungen, die Stärke des Immunsystems und genetische Veranlagungen. Weitere Bezugsgrößen, die eine physiologische Gesundheit beeinflussen sind neben dem biologischen Alter und der Ernährung eine generelle gesunde Lebenseinstellung.

Beispiele von krankheitsfördernden Wirkungsmechanismen: „Auszugsmehle“

„Auszugsmehle“ sind ein „Auszug“ aus dem vollen Korn: Übrig bleibt die Stärke, der „Treibstoff“ des Korns beim Keimvorgang. Alles Übrige fehlt – der Keim mit seinen Vitaminen, hochungesättigten Fettsäuren, Enzymen, genetischen Informationen ebenso wie die an Mineralien und Faserstoffen reichen Randschichten. Diese aber braucht der Organismus zur richtigen Verarbeitung des „Treibstoffs“ – wie das Korn selbst auch.

Dass diese Substanzen alle mitgeliefert werden, darauf ist der Organismus eingerichtet. In den „Auszugsmehlen“ fehlen diese biochemischen Werkzeuge und Informationen. Deshalb entgleist der Kohlenhydratstoffwechsel. Nicht sofort – denn erst braucht der Organismus seine Vorräte an diesen auf.

Sobald jedoch die biochemischen „Werkzeuge“ (z.B. B-Vitamine, Mineralstoffe) knapp werden, entgleist der Stoffwechsel der Kohlenhydrate immer mehr. Er verschiebt sich zunehmend in den anaerob – glykolytischen Bereich („Vergärung“ statt „Verbrennung“). Die Energieausbeute ist geringer. Das Endprodukt ist jetzt Milchsäure – ein flüssiges Produkt, das nicht ausgeatmet werden kann. Es bleibt bei Muskelarbeit daher lange im Gewebe liegen und ist eine Ursache für „Muskelkater“. Wer leicht dazu neigt, dessen Kohlenhydratstoffwechsel ist entgleist.

Milchsäure schädigt auch den Herzmuskel. Krebszellen fühlen sich in diesem übersäuerten Milieu wohler als die gesunden Körperzellen, welche an Sauerstoffmangel leiden. Der übersäuerte Stoffwechsel führt auch zum Verlust der Pufferungsfähigkeit des Speichels gegen Säuren. So wird der Zahnkaries Tür und Tor geöffnet. Die so produzierte Milchsäure ist auch eine Ursache der Osteoporose, der Entkalkung des Skeletts, die zu erhöhter Bruchgefahr für die Knochen führt.

Hauptgrundlage der Gesundheit: Naturbelassene Nahrung

Nachdem die erhoffte Anpassung des Menschen an seine denaturierte Zivilisationskost misslungen ist (Folge: chronische ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten), ist es nur eine Sache gesunden Verstandes, den umgekehrten Weg zu einzuschlagen: Die Anpassung der Ernährung an das immer noch wirksame genetische Programm. Eine „zivilisierte Urnahrung“ also.

Welches war die menschliche Urnahrung?

Den im doppelten Sinne härtesten Nachweis liefert die vergleichende Gebissanatomie. Der Mensch isst auf Grund seiner Gebisskonstruktion Früchte im Sinne von Samen, Wurzelknollen, zarten Blattschößlingen.  Zum Vergleich:

Ein Allesfressergebiss hat das Wildschwein;   Fleischfressergebisse haben Hund, Katze, Tiger;  Grasfressergebisse haben Rind, Ziege, Pferd, Schaf, Antilope, Elefant etc.                                                                                                                         

Ursprünglich waren Gräsersamen die wichtigste Ernährungsbasis. Gräser wachsen unter fast allen Klimabedingungen von selbst. In Äthiopien ist noch heute ein Gräsersamen in Gebrauch, T’eff, dessen Samenkörner fast so klein wie Sandkörner sind. Sie werden gemahlen und zu dem (pfannkuchen-ähnlichen) Fladenbrot Enjera verarbeitet, welches bis heute dort wichtigstes und hoch geschätztes Grundnahrungsmittel ist.

Erst spät in seiner Entwicklung wurde der Mensch sesshaft und baute die Gräser an, die er dann zu den heutigen Getreidesorten weiterentwickelte: Hirse, Sorghum, Amaranth, Dinkel, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Mais, Reis sind einige davon.

Die gesundheitlich entscheidenden Wirkstoffe der Getreide sind nur im ganzen, keimfähigen Samen und Korn haltbar. Sobald gemahlen wird, beginnen Oxidation und enzymatischer Abbau, und die gesund erhaltende Wirkung geht verloren. Der tschechische Wissenschaftler Dr. J. Bernasek wies nach, dass bereits nach nur 2 Wochen Lagerung gemahlener Getreide bei den damit gefütterten Versuchstieren Erkrankungen auftreten, und bei deren Nachwuchs Degeneration.

Cäsar, der über seine Feldzüge sehr präzise berichtete, erwähnt keine Krankheiten. Die römischen Legionäre bekamen eine Tagesration von 850 g Getreide, meist Weizen; sie eroberten und verteidigten mit dieser Ernährungsgrundlage das ganze römische Weltreich. Die Getreide wurden auf einer mitgeführten Mühle jeweils frisch vor dem Verzehr gemahlen. Wurde Getreide knapp und gab es deshalb Fleisch, murrten die Legionäre. Sie wussten, dass Fleisch sie müde machen würde und die täglich abverlangten großen Marschleistungen ihnen schwerer fielen.

Eine Zivilisationskrankheit (auch Wohlstandskrankheit; engl. civilisatory disease, Western disease oder life style disease) ist eine Krankheit die in Industrieländern häufiger vorkommt als in der sog. Dritten Welt, und deren Erkrankungsrisiko vermutlich durch die dort vorherrschenden Lebensverhältnisse zunimmt.

Da nicht die Zivilisation als solche, also die Errichtung einer bürgerlichen Ordnung und die Teilhabe am gesellschaftlich-technischen und medizinischen Fortschritt, sondern bestimmte in industrialisierten Ländern verbreitete Lebensstile, Verhaltensweisen und Umweltfaktoren als gesundheitsgefährdend identifiziert wurden, ist der Begriff Zivilisationskrankheit irreführend. Er ist jedoch allgemein gebräuchlich.

In der Literatur herrscht keine Einigkeit darüber, welche Krankheiten den Zivilisationskrankheiten zuzurechnen sind und welche nicht. Es gibt daher keine vollständige und abgeschlossene Liste der Zivilisationskrankheiten. Folgende Krankheiten werden jedoch praktisch immer genannt:

  • Karies
  • Herz- und Gefäßkrankheiten
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Bluthochdruck
  • Übergewicht und Adipositas
  • Gicht
  • manche Allergien
  • bestimmte Krebsarten (z. B. Lungenkrebs, Darmkrebs)
  • bestimmte Hauterkrankungen (z. B. Neurodermitis, Akne)
  • Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa)
  • bestimmte psychiatrische Erkrankungen

Über die genauen Ursachen der Zivilisationskrankheiten herrscht ebenso wenig Einigkeit wie über die Zivilisationskrankheiten selbst. Sicher ist, dass nicht ein einzelner Faktor, sondern wahrscheinlich ein Zusammenspiel aus genetischer Anfälligkeit, Lebensstil- und Umweltfaktoren letztlich zur Erkrankung führt.

Weitgehend unumstrittene Risikofaktoren für das Auftreten einiger der o.g. Zivilisationskrankheiten sind:

  • Zigarettenrauch/Nikotin
  • Alkohol
  • Bewegungsmangel
  • Über- und Fehlernährung
  • Umweltgifte
  • Lärmbelastung
  • Stress
  • soziale Faktoren (z. B. Arbeitslosigkeit, Vereinsamung)
  • übertriebene Hygiene (s. Hygienehypothese der Allergieentstehung)
  • bestimmte Normen und Ideale (z. B. Leistungsdruck, Schlankheitsideal)
  • mediale Reizüberflutung

 

Zivilisationskrankheiten,

Sammelbezeichnung für Krankheitserscheinungen beim Menschen, die durch die mit der Zivilisation verbundene Lebensweise beeinflusst oder ausgelöst werden.

Zu den möglichen negativen Einflüssen gehören

  • unausgewogene oder übermäßige Ernährung,
  • Bewegungsmangel,
  • Überbelastung im Berufsleben,
  • Alkohol-, Tabak- und Arzneimittelmissbrauch,
  • Lärmbelastung und Reizüberflutung (besonders bei Kindern und Jugendlichen).

Hauptformen der Zivilisationskrankheiten sind die ernährungsabhängigen Erkrankungen, v. a.

  • Übergewicht, Fettsucht und deren Folgeprobleme (Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Arteriosklerose, koronare Herzerkrankungen, Schlaganfall, periphere Durchblutungsstörungen).
  • Auch Krebs,
  • Stoffwechselkrankheiten (z. B. Diabetes mellitus Typ 2, Gicht),
  • Gebiss- und Skelettschäden (Zahnkaries, Bandscheibenschäden, rheumatische Erkrankungen, Osteoporose),
  • Erkrankungen des Verdauungssystems (Verstopfung, Hämorrhoiden, Darmdivertikel)
  • sowie Bindegewebe- und Venenschwäche (Krampfadern) treten zivilisationsbedingt vermehrt auf.
  • Genussmittel- und Arzneimittelmissbrauch wird ebenfalls den Zivilisationskrankheiten zugeordnet.
  • Psychosomatische Beschwerden und Störungen (besonders Migräne, Schlaf- oder Essstörungen) stehen mit den Anforderungen der modernen Leistungsgesellschaft (z. B. permanenter Stress) in Verbindung.

Zur Förderung gesundheitsbewussteren Verhaltens sind konsequente Gesundheitsaufklärung und Präventionsmaßnahmen, besonders im Hinblick auf ausgewogene Ernährung, Bewegung und Entspannung, erforderlich.

Langzeitfolgen des Vitaminmangels

Wenn sie also nicht rauchen, nicht trinken, keinen Sport treiben, nicht schwanger sind, weder die Pille nehmen, noch Diät halten, wenn Sie weder über 65 (mit schlechter Absorption) noch unter 15 Jahre (Wachstum) alt sind, wenn Sie keine chronischen Krankheiten haben, nicht unter Darmproblemen leiden, nie Medikamente nehmen, sich ökologisch vollwertig mit Rohkost direkt vom Feld ernähren, wenn Sie nie in Betriebskantinen essen oder auf Geschäftsreisen sind, wenn Sie in schadstofffreier Umgebung leben, im Haushalt nur mit Wasser putzen und nie am Computer arbeiten, wenn Sie in stressfreier meditativer Ruhe leben, dann treffen die niedrigen DGE-Zufuhrmengen auf Sie zu.

Eine optimale Gesundheitsvorsorge berücksichtigt heute die Langzeitfolgen des Vitaminmangels und geht von einem höheren Bedarf aus, als uns die Deutsche Gesellschaft für Ernährung mit ihren Empfehlungen teilweise aus den 60ger Jahren stammend zugestehen will.

Sie brauchen für einen reibungslos funktionierenden Stoffwechsel, denn der ist Voraussetzung , dass man gesund bleibt:

  •  13 Vitamine: die fettlöslichen A, D,E, K
  •  die wasserlöslichen C und B- Komplex
  •  Mineralstoffe: Natrium, Calcium, Magnesium, Chlor, Kalium und Phosphor
  •  Spurenelemente: Eisen, Jod, Kobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Zink, Chrom, Selen und Bor

Wenn man diese Vitalstoffe ausschließlich aus dem täglichen Essen beziehen will, so sollte man einige Überlegungen anstellen.
Wer könnte es annähernd schaffen?
Das schafft jede/r, der/die …

# täglich 70% seines Tagesbedarfs aus Obst und Gemüse deckt,auch als Rohkost,
# tierisches Fett reduziert zugunsten von gutem Pflanzenöl,
# Milchprodukte verträgt,
# mindestens dreimal die Woche Fisch verzehrt,
# Fertigprodukte meidet, also viel Zeit bei der frischen Zubereitung hat,
# viel Vollkornprodukte wählt,
# eine gute Quelle für tierische Ware hat,
# seinem Metzger vertrauen kann,
# auf die Kantine nicht angewiesen ist,
# Schnell-Imbiss hasst,
# vitaminschonend kocht,das heißt, ein Garsystem besitzt, wo weit unter 100° Grad gegart wird
# Produkte der Saison und aus der Region isst,

… für den könnten die Angben der DGE zutreffen, und er würde den Mindestbedarf abdecken, um nicht sofort ernstlich krank zu werden.

Können Sie das alles bejahen?
Oder zählen Sie vielleicht doch zu den 80% der Bevölkerung, die zu einer Risikogruppe gehören?

Bei den Risikogruppen unterscheidet man zwei Gruppen:

  1. die Gruppe der Menschen, die bereits eine Grunderkrankung hat und
  2. die Gruppe der Menschen ohne bestehende Grunderkrankung.

Und wenn man ganz ehrlich zu sich ist, so findet man sich immer irgendwo in einer Gruppe, die einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen aufweist.

# Akute Infektionen   ++++
# Raucher    ++++
# Alkoholkonsumenten   ++++
# Stark Gestresste   ++
# Freizeitsportler   ++
# Sonnenanbeter    ++
# Diät haltende    ++
# Strenge Vegetarier   +
# Umweltbelastete   ++
# Amalganplombenträger   +++
# ältere Menschen   +++
# Jugendliche    ++
# Schwangere    ++++
# Frauen bei Pilleneinnahme  +++

Oder haben Sie schon ein Gesundheitsproblem, sei es auch noch so klein?

# Infarkt / Schlaganfall     ++++
# Hohe Blutfettwerte     ++++
# Diabetiker      ++++
# Bluthochdruck      ++
# Rheumatiker      ++
# Augenerkrankungen(Katarakt, Makuladegeneration) ++++
# Vorstufen von Krebs / Tumor    ++++
# Hoher Arzneimittelverbrauch    ++
# Asthmatiker      +++
# Allergiker      +++

Haben Sie sich nicht wieder gefunden? Dann gehören Sie zu den restlichen 20%, die keiner Risikogruppe angehören. Super!!!

Fassen wir also noch einmal zusammen:

Wenn sie also nicht rauchen, nicht trinken, keinen Sport treiben, nicht schwanger sind, weder die Pille nehmen, noch Diät halten, wenn Sie weder über 65 (mit schlechter Absorption) noch unter 15 Jahre (Wachstum) alt sind, wenn Sie keine chronischen Krankheiten haben, nicht unter Darmproblemen leiden, nie Medikamente nehmen, sich ökologisch vollwertig mit Rohkost direkt vom Feld ernähren, wenn Sie nie in Betriebskantinen essen oder auf Geschäftsreisen sind, wenn Sie in schadstofffreier Umgebung leben, im Haushalt nur mit Wasser putzen und nie am Computer arbeiten, wenn Sie in stressfreier meditativer Ruhe leben, dann treffen die niedrigen DGE-Zufuhrmengen auf Sie zu.

Herzlichen Glückwunsch. Sie müssen auf einer idyllischen Insel im Pazifik wohnen.

Sie können sehr gerne die Vitaminübersicht kostenfrei downloaden:

https://www.gesunderfolgreich.eu/122/vitaminuebersicht-anfordern 

Die Sonne richtig geschützt genießen

Besonders im Urlaub in südlichen Ländern, am Wasser oder in den Bergen ist die Sonneneinstrahlung besonders gefährlich. Deshalb ist ein Schutz durch entsprechende Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30), Sonnenbrille und einem Kopfschutz wichtig.

Wenn der Sommer nun endlich mal da ist und die Sonne scheint, dann hält uns nichts mehr davon ab, sie auch zu genießen. Besonders im Urlaub in südlichen Ländern, am Wasser oder in den Bergen ist die Sonneneinstrahlung besonders gefährlich. Deshalb ist ein Schutz durch entsprechende Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30), Sonnenbrille und einem Kopfschutz wichtig. In den Bergen ab einer Höhe von  1000 Metern nimmt die UV-Strahlung um 15 % zu.

Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr sollte man Siesta im Schatten abhalten, wenn es irgendwie möglich ist. Sind Sie trotzdem unterwegs, schützen Sie sich durch Kopfbekleidung, denn die Sonne brennt um diese Zeit erbarmungslos  herunter. Ein Hut kann die Strahlen abschirmen und somit eine Reizung der Hirnhäute und einen Sonnenstich vorbeugen.

Auch ans Trinken muss gedacht werden. Wer sonst schon mit 1 ½ Litern Probleme hat, sollte sich unbedingt jetzt einen Plan machen, die drei Liter Wasser täglich zu trinken. Denn durch das Schwitzen  verliert der Körper bis zu einem Liter mehr Flüssigkeit als sonst.

Flüssigkeitsmangel kann außerdem zu Hitzekopfschmerzen führen und einen Hitzeschlag begünstigen. Aufgrund des Flüssigkeitsmangels kann der Körper nicht so viel Schweiß zur notwendigen Kühlung produzieren und es kann zu einem Wärmestau mit Hirnschwellung kommen. Bemerkbar macht es sich durch Erbrechen, Kopfschmerzen, Fieber und Schwindelanfällen.

Montezumas Rache

Urlaubszeit ist doch die schönste Zeit und jeder freut sich auf seinen verdienten Urlaub. Der kann aber schnell zum Alptraum werden, wenn durch Salmonellen oder Coli-Bakterien schlimme Durchfälle auftreten und somit den Urlaub versalzen. Sie werden oft durch Leitungswasser oder verunreinigte Lebensmittel verursacht.

Urlaubszeit ist doch die schönste Zeit und jeder freut sich auf seinen verdienten Urlaub. Der kann aber schnell zum Alptraum werden, wenn durch Salmonellen oder Coli-Bakterien schlimme Durchfälle auftreten und somit den Urlaub und die Erholung verderben. Sie werden oft durch Leitungswasser oder verunreinigte Lebensmittel verursacht.

Diese Durchfälle sind nicht mit üblichen Hausmitteln wie Tee und Zwieback oder Cola und Salzstangen zu bekämpfen. Viel trinken, um einen Flüssigkeitsverlust auszugleichen, ist wichtig, aber suchen Sie unbedingt einen Arzt auf. Oft sind diese Durchfälle noch mit Erbrechen, Kreislaufschwäche, Magenkrämpfen, Fieber und blutigem Stuhl verbunden.

Vermeiden Sie deshalb in südlichen Ländern das Leitungswasser und genießen Wasser nur aus verschlossenen Gefäßen. Vorsicht auch bei Salaten , die in Straßenläden verkauft werden, sie könnten mit Leitungswasser gewaschen worden sein. Auch bei Speisen, die mit Eiern zubereitet werden wie Mayonnaise, Softeis, Milcheis, Tiramisu, Pudding und Soßen ist Vorsicht geboten.

Verzichten Sie bei Getränken auf Eiswürfel, sie täuschen eh nur die Füllmenge im Glas an und verwässern den Geschmack.

Wer einmal einen Durchfall wegen Salmonellen durchgemacht hat, weiß es zu schätzen, eine gute Immunabwehr zu haben. Deshalb unterstützen Sie Ihr Immunsystem in gesunden Zeiten durch Nahrungsergänzungsmittel, damit Ihr Körper für Notsituationen auf ein gewisses Depot zurückgreifen kann. Man sollte nicht erst warten bis man erkrankt ist. Solche Nahrungsergänzungsmittel sind für den gesunden Menschen von heute gedacht.

Tipp und Empfehlung:

NUTRILITE™ ist der weltweit einzige Hersteller von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten, der eigene landwirtschaftliche Betriebe besitzt, in denen die in den Produkten enthaltenen Pflanzen nach den Grundsätzen des kontrolliert organischen Landbaus angebaut, geerntet und verarbeitet werden (Basierend auf einer unabhängigen Untersuchung von Euromonitor Consultancy)

Euromonitor, ein international tätiges Marktforschungsunternehmen und einer der führenden Anbieter von globalen Marktdaten, beobachtet und verfolgt  internationale Trends im Konsumbereich und im gewerblichen Bereich. Produkte und Dienstleistungen von Euromonitor genießen in der internationalen Wirtschaft hohes Ansehen und werden von über 5.000 aktiven Kunden nachgefragt.

Dicke und schwere Beine? – Vitamin C und Bewegung!

Viele Menschen kennen das Problem besonders im Sommer, zu geschwollenen Beinen zu neigen. Frauen sind meist öfter davon betroffen als Männer. Besonders sind Personen, die im Job viel stehen oder sitzen müssen davon betroffen. Schuld daran sind Blutstauungen in den Beinen, die sich bei schwachem Bindegewebe bilden können.

Viele Menschen kennen das Problem besonders im Sommer, zu geschwollenen Beinen zu neigen. Frauen sind meist öfter davon betroffen als Männer. Besonders sind Personen, die im Job viel stehen oder sitzen müssen davon betroffen. Schuld daran sind Blutstauungen in den Beinen, die sich bei schwachem Bindegewebe bilden können.

Für ein schwaches Bindegewebe kann ein Mangel an Vitamin C die Ursache sein. Wir erleiden einen Vitamin C Mangel nicht mehr so, dass wir an Skorbut erkranken.

Aber viele Alltagsprobleme ließen sich verhindern, wenn man die Mengen, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung DGE empfohlen werden, drastisch erhöhen würde. Diese DGE-Angaben verhindern lediglich, nicht ernsthaft zu erkranken. Sie reichen allerdings nicht aus, um langfristig ohne gesundheitliche Probleme durchs Leben zu kommen.

Da kaum jemand täglich fünf Portionen frisch geerntetes Obst und Gemüse verzehren kann, erreichen wir wohl die empfohlenen 100 mg Vitamin C, doch für die Immunabwehr, festes Bindegewebe und Aufbau von Kollagen sind 100 mg nicht ausreichend.

Bei geschwollenen Beinen nutzen Sie jede Gelegenheit zur Bewegung. Machen Sie öfter kleine Sparziergänge, stehen Sie beim Telefonieren auf und wippen in den Zehenfußstand. Vermeiden Sie, die Beine übereinander zu schlagen, tragen Sie flaches Schuhwerk und trinken täglich zwei Liter stilles Wasser.

Im Extremfall sollten Sie zu Kompressionsstrümpfen greifen.