Sind Beziehungskonflikte schädlich für unsere Gesundheit?

In jeder noch so perfekten Partnerschaft gibt es Konfliktpotenzial, das zu einem Streit führen kann. Und Streit bedeutet immer auch Stress für unseren Körper. Dieser kann auf lange Sicht negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. So können auf psychischer Ebene depressionsartige Zustände entstehen. In diesem Artikel wollen wir näher darauf eingehen, wie sich Beziehungskonflikte auf unsere Gesundheit auswirken.

Zunächst werfen wir einen Blick darauf, welche Faktoren in einer Partnerschaft Beziehungskonflikte auslösen.

1. Eifersucht

Ein zu stark ausgeprägtes Gefühl von Eifersucht ist reines Gift für Beziehungen. Die ständige Frage wo der Partner hingeht, was er gerade macht oder heimliches Checken der Nachrichten erdrücken den Partner. Dabei braucht es auch in einer Beziehung persönliche Freiheit.

2. Fremdgehen

„Wer einmal fremdgegangen ist, wird es immer wieder tun!“. Diesen Satz kennen wir alle. Einen Seitensprung zu verzeihen fällt nicht jedem leicht. Immer wieder darüber zu klagen bringt die Beziehung jedoch auch nicht nach vorn und Beziehungskonflikte sind vorprogrammiert.

3. Trennungsschmerz

Konnte die Beziehung nicht mehr gerettet werden, leiden wir häufig unter Trennungsschmerz. In dieser Phase scheint alle Lebensfreude entflogen zu sein. Wir können uns nur schwer berappeln und die Psyche wird besonders stark belastet.

Sich in einer Beziehung hin und wieder mal zu streiten, macht dem Körper nichts aus. Dauerhafter Streit hingegen kann durchaus negative Auswirkungen haben. Als Folge von andauernder psychischer Belastung durch Streit und dem einhergehenden Stress kommt es zu Niedergeschlagenheit. Es kann inner- und außerhalb der Beziehung keine Freude mehr empfunden werden und körperliche Stressfolgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme bahnen sich ihren Weg.

Sobald sich der Körper auf einen dauerhaften Stressmodus eingestellt hat, kann er diesen nicht mehr regulieren und unser Immunsystem bricht zusammen. Eine nahende Infektion kann nicht mehr so effektiv wie zuvor abgewehrt werden und wir werden häufiger krank. Zwischenmenschlicher Stress lässt unseren Bluthochdruck steigen. Damit einhergehend steigt das Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Doch keine Panik! Mit diesen Tipps lässt sich der mit Beziehungskonflikten einhergehende Stress reduzieren:
1. An der eigenen Einstellung arbeiten! Wer positiv denkt, kann viel Stress vermeiden.
2. Das Gespräch mit Freunden und Familie suchen. Deren Unterstützung bringt oftmals Licht ins Dunkle und erheitert unser Gemüt. Außerdem kann das Erlebte besser verarbeitet werden, wenn man darüber spricht.

Ein Gastartikel von Michael Eckert, D-92729 Weiherhammer