Selen – Entgiftung für die Zellen

Selen ist das wichtigste Spurenelement für die Entgiftungsfunktion der Zellen z. B. bei Schwermetallbelastungen. Selen ist wichtig für die Erhaltung der Abwehrkräfte. Es ist ein Antioxidant, das in Kombination mit Vitamin E, Vitamin C und Beta-Carotin verstärkt vor Zellschäden schützt.

Selen ist das wichtigste Spurenelement für die Entgiftungsfunktion der Zellen z. B. bei Schwermetallbelastungen.

Selen ist wichtig für die Erhaltung der Abwehrkräfte. Es ist ein Antioxidant, das in Kombination mit Vitamin E, Vitamin C und Beta-Carotin verstärkt vor Zellschäden schützt.

Zudem wird es als Bestandteil einiger Enzyme benötigt, die für die Bildung der Schilddrüsenhormone verantwortlich sind. Laut einiger Studien wird einer guten Versorgung mit Selen eine krebsschützende Wirkung zugeschrieben.

Europa ist ein Selenmangelgebiet, da in den agrarindustriell genutzten Böden kaum mehr Selen vorhanden ist und auch durch die restliche Nahrung der Selenmangel nicht ausgeglichen werden kann. Die Böden in Deutschland sind sehr selenarm, so dass in Pflanzen, die auf diesen Böden wachsen und damit in unserer Ernährung nur wenig Selen vorhanden ist. Bei entzündlichen Erkrankungen besteht ein erhöhter Bedarf, der über die normale Ernährung erst recht nicht mehr gedeckt werden kann.

Bei Entzündungen sollte man aber nicht nur an einen eitrigen Fingernagel denken. 🙁

Übergewicht ist nicht nur ein kosmetisches Problem, es fördert Entzündungsprozesse

Viszerales Fett, also das Fett, was in der Bauchhöhle um die inneren Organe gelagert ist, ist deshalb so gefährlich, weil es Entzündungsbotenstoffe freisetzt. Es fördert nicht nur Entzündungen sondern auch Diabetes und Krebs.

Der lässig dahergesagte Satz „Ein Mann ohne Bauch ist ein Krüppel“ kann schnell gefährlich werden und ist nicht nur ein kosmetisches Problem.

Leider ist das Viszeralfett bei Frauen aber wesentlich gefährlicher als bei Männern. 🙂 Ein zusätzliches Kilogramm Bauchfett erhöht die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes Typ 2 zu erkranken um das Siebenfache, bei Männern ist das Risiko nur verdoppellt.

Jeder vierte Erwachsene leidet am sogenannte Metabolischen Syndrom, das heißt er leidet unter Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen.

Wurde Selen früher wegen seiner Giftigkeit gefürchtet, steht es heute wie kein anderes Spurenelement im Blickpunkt medizinischen Interesses. Als Hauptbestandteil des Enzyms Glutathionperoxidase wirkt es antioxidativ, indem es durch freie Radikale entstandene schädliche Peroxide abbaut.


Sichtbare Zeichen oder Symptome eines Selenmangels sind die Aufhellung von Haut und Haaren. Selenmangel kann sich aber auch in Muskelschwäche und Herzbeschwerden äußern. Nach dem chinesischen Ort benannt, wo diese Selenmangelerkrankung erstmals beobachtet wurde, ist die Keshan-Krankheit, welche zu Veränderungen an der Herz- und Skelettmuskulatur führt.

Bei einem ausgeprägten Selenmangel kann es außerdem zu einer verminderten Immunabwehr mit unzureichenden antioxidativen Schutzmechanismen kommen.

Diverse Erkrankungen wie Krebs, Rheuma, Diabetes, Arteriosklerose und multiple Sklerose werden deshalb mit einem Selenmangel in Verbindung gebracht.

Da dem Tierfutter in Deutschland besonders bei Hühnern und Schweinen Selen zugesetzt wird, sind Fleisch und Wurstwaren die wichtigsten Quellen, um dem Körper Selen zuzuführen

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