Panikattacke mit Mund- und Nasenschutz

Momentan ist das Tragen von einem Mund- und Nasenschutz in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln angesagt.
Man kann dazu unterschiedlicher Meinung sein, ob es einen Sinn macht und wirklich meine Mitmenschen schützen kann oder ob es nur eine falsche Sicherheit bietet.

So sehen viele Alltagsmasken aus


Die Maske schützt die Gegenüber vor Tröpfchen, die beim Husten und Niesen austreten können.
Wenn man sich die Beschreibungen der Hersteller solcher Masken ansieht, kommt man selbst zur Erkenntnis, dass sie nur ein bakterieller Schutz ist und uns nicht vor Viren schützt. Außerdem wird empfohlen, die Maske nach zwei Stunden zu wechseln, da sie von der Atemluft durchfeuchtet ist. 🙁


Wenn man jetzt davon ausgeht, man ist Träger des SARS-CoV-2 Virus, dann müsste die Maske entsprechend entsorgt werden und nicht zum Lüften am Kinn hängen oder am Ellenbogen getragen werden, was in der Bevölkerung allgemein üblich ist. Viele Menschen werden ihre Einmalmasken auch sicherlich öfter tragen und haben somit regelrechte Keimschleudern im Gesicht.


Wenn der Chirurg im OP eine Maske trägt, will er den Patienten schützen, dass keine Bakterien ins offene OP-Feld gelangen.

Die Maske schützt den Patienten vor Bakterien, die der Operateur ins offene OP-Feld einbringen könnte beim Sprechen


Ich für meine Person laufe selten spuckend, rotzend und niesend durch die Gegend, so dass die Tröpfchen leichtes Spiel haben. Auch beim Einkaufen führe ich keine Selbstgespräche.

Jetzt gibt es aber Menschen, die panikartige Zustände bekommen, wenn Mund und Nase bedeckt sind. Das Atmen wird schwerer, das Gefühl zu ersticken kommt auf. 🙁
Natürlich erstickt niemand unter so einer Maske, aber gegen das unangenehm aufkommende Gefühl kann die betreffende Person nicht angehen. Das Gefühl der Atemnot kann so weit führen, dass die Menschen Herzrasen oder Herzklopfen bekommen, sie beginnen zu zittern oder sie erleben sogar Schweißausbrüche. Wenn im Sommer die Temperaturen dann noch sehr hoch sind, können Schwindel und Übelkeit dazu kommen. Für diese Menschen wird das Einkaufen zum Höllentrip.


Panikstörungen gehören zu den psychischen Erkrankungen und zählen zu den Angststörungen, von denen sieben Prozent der Bevölkerung betroffen sind.