Jugendliche seelisch stark machen

Was läuft falsch in unserer Gesellschaft, wenn man mitbekommt, dass jedes fünfte Kind psychische Probleme hat?

Die psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen sind in der heutigen Zeit höher als noch vor 50 Jahren. Der Druck beginnt bereits im Kindergarten und spätestens ab der 3. Schulklasse muss entschieden werden, ob ein Kind fähig ist, zum Gymnasium zu wechseln.

Nebenbei soll es aber auch noch in Sportvereinen aktiv mitwirken. Zeit zum Faulenzen ist oft nicht ratsam, denn der Terminkalender von so manchem Jugendlichen ist ganz schön vollgestopft. Die Pubertät läuft so ganz nebenbei und ist für viele Jugendliche und auch deren Eltern eine besondere Herausforderung.

Psychische Störungen werden bei jedem fünften Jugendlichen diagnostiziert

Laut einer Studie Mental Health von Österreich leiden 18,9 Prozent der Teenager im Alter zwischen zehn und achtzehn Jahren an psychischen Problemen wie Angststörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und sogar Depressionen.

Dieser erschreckende Trend ist mit Sicherheit nicht nur in unserem Nachbarland festzustellen.

Wie kann man die Stärken unserer Jugendlichen fördern? Junge Menschen sollen eigenständig heranwachsen und Selbstverantwortung übernehmen.

Was bedeutet das? Die Weltgesundheitsorganisation WHO versteht darunter Faktoren wie

  •  Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen
  •  Umgang mit Stress und negativen Emotionen
  •  Kommunikation
  •  Selbstbehauptung und Standfestigkeit
  •  kreatives Denken
  •  Kritik- und Problemlösungsfähigkeit

Das sind Fähigkeiten, die auch manch ein Erwachsener noch nicht verinnerlicht hat.  🙁 🙁

Wer laut WHO über diese Kompetenzen verfügt, ist auch in der Lage, mit Konflikten gewaltfrei und konstruktiv umgehen zu können. Er kann seine eigenen Gefühle erkennen und ist in der Lage, sie auszudrücken. Und natürlich ist so jemand imstande, auch die Emotionen anderer Mitmenschen zu erkennen und kann angemessen darauf reagieren. 😉

Diese Entwicklung läuft ganz nebenbei ab und in einem intakten Elternhaus, wo man Wert darauflegt, miteinander zu reden, Zeit füreinander zu haben und zuhören kann, ist das sicherlich auch ganz normal.

Aber wo gibt es noch so eine normale Familie? Läuft nicht Vieles nebeneinander her? Oft wird schneller auf eine WhatsApp Nachricht reagiert als auf die Fragen der Kinder.

Vertrauen sich die Jugendlichen noch ihren Eltern an oder sieht es nicht eher so aus, dass sie sich in sozialen Medien und Chatrooms aufhalten?

Und wie sieht die Entwicklung derer Kinder aus, wo sogar schon die Eltern psychisch krank sind oder es Alkohol Probleme gibt? Wundert es da nicht, wenn auch die Jugendlichen einen anderen Weg einschlagen?

Manchmal ist es gut, einen Mediator zu haben und sich von außen professionelle Hilfe zu suchen. Und das am besten, bevor eine psychische Störung diagnostiziert worden ist. Wenn eine psychische Störung erst einmal diagnostiziert worden ist, steht sie in der Krankenakte und ist nicht mehr herauszubekommen.
Da kann der Heilpraktiker für Psychotherapie helfen, denn er rechnet nicht mit den Krankenkassen ab.