Ausreichend trinken – gerne auch mal Tee

Ausreichend trinken ist jedem bekannt, aber welche Menge ist ausreichend?

Zwei Liter Flüssigkeit am Tag sind schon mal ein guter Anhaltspunkt.

WasserWer es genau machen will, sollte pro Kilogramm Körpergewicht täglich 30-40 ml stilles Wasser zu sich nehmen. Aber das bedeutet bei einem 80 kg schweren Menschen, dass er sein Pensum nicht schafft, denn ohne Durst über zwei Liter zu trinken, ist nicht so einfach.

Anzeichen von Durst ist ein Anzeichen von Wassermangel und soweit sollten wir es nicht kommen lassen.

Leider nimmt das Durstgefühl im Alter immer mehr ab und verschwindet irgendwann ganz. Wasser enthält auch wichtige Spurenelemente. Mit Flüssigkeit werden die Nieren durchspült und Gifte aus dem Körper transportiert. Man vermeidet so einen bedrohlichen Schaden an den Nieren.

Aber achten Sie auch darauf, welche Flüssigkeiten Sie zu sich nehmen. Nicht zu viel Koffein (Kaffee oder Energy Drinks) sollte sie enthalten, weil das wiederum zu viel Flüssigkeit aus dem Körper treibt.

unbehandelte Symptome bei Diabetes führen zu DurstDie Flüssigkeitsmenge sollte auch nicht zu viel Energie wie Zucker enthalten. Zucker belastet andere Organe wie die Bauchspeicheldrüse, die dafür Insulin produzieren muss, um den Zucker abzubauen. Zu viel Energie in der Flüssigkeit belastet auch unser Gewicht. Am besten ist es natürlich, wenn wir stilles Wasser in ausreichender Menge zu uns nehmen.

Aber auch Tees, Kaffee und Milch zählen. Ein gesunder Mix aus Wasser, Kaffee, Tee und anderen Getränken ist das Beste. Im Alter darf es ruhig ein halber Liter mehr sein. Denn oft nehmen Senioren Tabletten, die Wasser aus dem Körper transportieren (Diuretika), weil die Herzleistung nicht mehr stark genug ist. Das führt unbewusst dazu, dass zu viel Flüssigkeit aus dem Körper gelangt. Deshalb muss hier mit Flüssigkeit nachgeholfen werden.

Mit einigen Teesorten kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Tee ist gesund, doch viele Menschen verbinden Tee immer mit krank sein. Tee ist aber auch gerne zum „nur so genießen“ geeignet. Es gibt viele unterschiedliche Teesorten mit verschiedenen Wirkungen. Die einen beruhigen, andere regen an. Wieder andere beleben das Bronchialsystem und die Lunge. Andere wirken beruhigend auf den Magen oder entwässern.

Tee ist generell gesund für unsere Nieren. Er spült die wichtigen Entgiftungsorgane in unserem Körper durch. Ob Kamille oder Pfefferminze, schwarzer oder grüner Tee, Früchtetee, Kräutertee oder Fencheltee, probieren Sie aus, was Ihnen am besten bekommt und gut tut.

Kamille desinfiziert obendrein auch noch, etwa wenn Sie den Rachenraum oder das Zahnfleisch entzündet oder nur den Magen verstimmt haben.

Vorteilhaft ist der grüne Tee. Er regt nicht so an wie der schwarze Tee und ist in seiner Wirkung am neutralsten. Auch wegen seines Gehalts an Katechinen ist er sehr gesundheitsfördernd. Katechine sind eine Untergruppe der Polyphenole. Dieser hohe Anteil an Polyphenolen macht den Tee so interessant. Im Gegensatz zu den Polyphenolen des Rotweins sind die Polyphenole im grünen Tee sehr klein und gelangen noch an Stellen in unseren Körper, wo andere nicht hinkommen. Dadurch wird das Wirkspektrum wesentlich größer.

Unter den Polyphenolen ist besonders das EGCG, (Epigallokatechingallat) sehr interessant. Es ist ein sehr wirksames Antioxidans, das eine 200mal größere Wirkung hat als Vitamin E. Es wirkt vorbeugend auf Herz und Kreislauf, beeinflusst positiv den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und den Blutfluss und schützt die Zähne vor Karies. Zudem unterstützt grüner Tee das Immunsystem und fördert die geistige Konzentration.

Regelmäßiger Sex hält jung

Sex ist nicht nur was für die Jugend.

Mehr als zwei Orgasmen pro Woche, und unser Leben verlängert sich – zumindest denjenigen gegenüber, die weniger als einmal pro Monat Sex haben.

Selen

Das ist das Ergebnis einer US-Studie. Und der Sex hat noch eine weitere positive Nebenwirkung: Das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, wird durch Sex abgesenkt. Sex stärkt das Immunsystem. Englische Wissenschaftler stellten gar fest, dass Sex uns um rund sieben Jahre jünger macht. 😉

Aber was ist, wenn es im Bett nicht mehr so klappt? Wenn sie ständig keine Lust hat oder er keinen mehr hochbekommt? Früher traten Erektionsprobleme oft erst im Alter auf, heute leiden leider immer öfter auch jüngere Männer an Erektionsproblemen.

Im Jahre 2000 hatten bei Männern im Alter zwischen 60 und 70 Jahren jeder 2. Mann Erektionsprobleme und bei Männern im Alter zwischen 16 und 40 Jahren war es nur jeder 43. Mann. Eine aktuelle Studie ergab, dass  heute bei den jüngeren Männern jeder 2. bis 7. Mann an Erektionsproblemen leidet.

Eine Ursache dafür sind immer früher auftretende Wohlstandskrankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck und Arteriosklerose oder Diabetes.

Aber auch psychische  Ursachen wie Frustration, Leistungsdruck, Versagungsängste und mangelnde Fitness können die Ursache sein.

Holen Sie sich rechtzeitig professionelle Hilfe, bevor es zu einem Teufelskreis kommt.

Mit wachsendem Alter lässt bekanntlich die sexuelle Aktivität nach, wie zahlreiche Untersuchungen zeigen. Danach sind statistisch gesehen generell Männer auch im Alter sexuell aktiver als Frauen.

Das liegt aber zum Teil auch daran, dass Frauen länger als Männer leben E-Book Das ABC zum Altwerdenund Frauen häufig ihren Lebensabend allein ohne Partner verbringen. Und für sie kommt Sex außerhalb einer Beziehung im hohen Alter kaum in Betracht.

Dennoch ist die Wissenschaft so weit, dass sie heutzutage viele Hilfsmittel und Pillen gegen sexuelles Unvermögen im Alter zur Verfügung stellt. Das erlaubt es auch Senioren, bis ins hohe Alter sexuell aktiv zu bleiben. Männer sind häufig von Erektionsproblemen und der Angst, nicht genügend leistungsfähig im Bett zu sein, betroffen, während Frauen im Alter oft über eine trockene Scheide und ausbleibenden Orgasmus klagen. Dagegen kann man etwas tun.

Wer auch im Alter Sex hat, lebt vergnügter und ausgeglichener, ist zufriedener und sieht einen Sinn im Leben.

Sexuell aktive Senioren leben nachweislich länger.

Das ABC zum Altwerden