Paartherapie

Paartherapie kann auch in einer Zweierbeziehung sinnvoll sein.

Paartherapie wird auch Eheberatung genannt und würde so manche Trennung verhindern können.

„In guten wie in schlechten Zeiten bis das der Tod uns scheidet“ so wünscht es sich ein jeder, der die Ehe schließt. Der Alltag sieht oft etwas anders aus.

Paartherapie
Am Anfang einer jeden Beziehung hängt der Himmel voller Geigen. Später fehlt oft das klärende Gespräch

Die ersten Jahre vergehen wie im Flug und ganz schnell holt die Routine einen ein. Der eine Partner macht Karriere, die Frau kümmert sich die ersten Jahre oft um die Kinder und nimmt dann ganz schnell wieder eine Halbtags-Tätigkeit an, um die Haushaltskasse aufzubessern.

Bedingt durch wenig gemeinsame Zeiten werden klärende Gespräche oft vernachlässigt. Worüber man am Anfang noch lächelnd hinwegsah, kann bei unzufriedener Partnerschaft zur Zerreißprobe werden und auch mal der Auslöser sein, an Trennung zu denken.

Viele Paare haben irgendwann aus finanziellen Gründen (weil eine Trennung zu teuer wird) nur noch eine Zweckgemeinschaft. Man teilt sich die Wohnung und die gemeinsamen Kosten, aber schon lange nicht mehr das Bett. 🙁

Aber ist das zufriedenstellend? Sollte eine Partnerschaft nicht harmonisch und für beide Partner gleichermaßen zufriedenstellend sein?

Wenn einer das Gefühl hat, er bleibt auf der Strecke oder fühlt sich nicht mehr verstanden, und kann mit seinem Partner auch nicht darüber reden, dann ist das Gespräch bei einem Paartherapeuten eventuell die Lösung.

Natürlich ist eine Paartherapie – wie das Wort schon sagt – eine Therapie für beide. Allerdings kann es zu Anfang auch sinnvoll sein, alleine erst einmal Rat zu suchen, um auch Tipps zu bekommen, wie man seinen Partner davon überzeugen kann, an diesen Gesprächen teilnehmen zu wollen.

Bei der Paartherapie werden akute und länger anhaltende Konflikte bearbeitet. Voraussetzung für den Erfolg ist eine freiwillige Teilnahme und die Bereitschaft, wirklich etwas ändern zu wollen.

Es geht nicht darum, einem die Schuld zuzuweisen oder gar vom Therapeuten ausgesprochen zu bekommen, dass nur einer sich ändern muss.

Der Therapeut funktioniert wie ein Moderator und beide Parteien finden gemeinsam die Lösung. Oft müssen alte Muster durchbrochen werden, die über Jahre aufgebaut und festgefahren sind.

Die Dauer so einer Therapie ist ganz unterschiedlich und richtet sich nach der Einsicht und Mitarbeit der Partner. Sie kann von zwei bis drei Stunden, aber auch gerne bis zu zehn Sitzungen dauern.

Eine Paartherapie ist definitiv günstiger als eine Scheidung 😉 

Was können Anzeichen sein für eine Paartherapie?

  •  wenn die Wünsche eines Partners nicht mehr besprochen oder gar nicht mehr erfüllt werden
  •  wenn keine gemeinsamen Interessen mehr vorhanden sind
  •  wenn häufige Kritik am anderen Partner geübt wird
  • wenn Gespräche nur noch in schreiendem Tonfall geführt werden

    Jede Diskussion endet mit lauten Worten
  •  wenn Pläne und Wünsche stark von denen des Partners abweichen
  •  wenn nur einer immer die Entscheidungen in allen Bereichen trifft: Alltag, Geld, Freizeit, Sex, Kindererziehung, Freundeskreis
  •  wenn das gegenseitige Vertrauen fehlt
  •  wenn einer oder gar beide sexuell unbefriedigt bleiben und es als Problem gesehen wird
  •  wenn Fremdgehen als Lösung ansehen wird
  •  wenn sich psychosomatische Symptome zeigen

 

Zucker ist ein süßes Gift

Zucker ist ein süßes Gift und macht süchtig.

Zucker löst im Gehirn die gleichen Reaktionen aus wie Kokain und Nikotin.

Auch der neu geborene Mensch wird über die süße Muttermilch beim Stillen auf SÜSS getrimmt.Warum fällt es uns so schwer, auf Zucker zu verzichten? Man kann sich damit entschuldigen, dass es uns in die Wiege gelegt wurde. Unsere Vorfahren erkannten an Früchten, wenn sie süß waren, dass sie nicht giftig sein konnten. Auch der neugeborene Mensch wird über die süße Muttermilch beim Stillen auf SÜSS getrimmt.

Heute ist allerdings der Konsum von Zucker auf ein Vielfaches gestiegen und hat besorgniserregende Mengen angenommen. Der durchschnittliche Verbrauch in Deutschland liegt bei 150 Gramm Zucker täglich. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche, die eigentlich einen Verbrauch von 20 – 40 Gramm Zucker nicht überschreiten sollten.

Was passiert in unserem Körper, wenn wir Zucker zu uns nehmen? Zucker lässt erst einmal den Blutzuckerspiegel ansteigen, woraufhin die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin freisetzen muss, damit der Blutzuckerspiegel wieder in den Normalbereich von 80-100 mg/dl absinken kann. Durch den schnellen Abfall, entsteht aber erneuter Hunger. Unser Gehirn benötigt den größten Teil an Energie und es meldet sich sofort, wenn der Blutzuckerspiegel absinkt.

Zucker kann auch ungünstige Folgen für Menschen haben

Das Problem ist, viele Menschen denken bei Zucker nur an den Teil Süßkraft, der in den Tee oder Kaffee kommt und meinen, sie nehmen keinen Zucker zu sich.

Zucker ist in allen Getränken der Sorte Cola, Fanta, Sprite und Spezi vorhanden. Auch naturreine Fruchtsäfte, die uns als Schorlen so gesund angepriesen werden, enthalten Fruchtzucker. Jede Konserve ist mit Zucker versetzt, mal ganz abgesehen von Ketchup und Senf.

Und der extrem hohe Anteil an Weißmehlprodukten nimmt keine Grenzen: in der Früh die Semmel oder das Brot, zwischendurch ein Croissant oder das kleine „Frühstückchen“ um zehn Uhr morgens in Deutschland, später gibt es Pizza, Döner oder Spaghetti zum Mittagessen, als Nachtisch die Fruchtjoghurt oder den Pudding, dazu immer Apfelsaftschorle oder Spezi. Nachmittags verwöhnen wir uns mit einem kleinen Gebäckstückchen und am Abend lässt man sich was vom Lieferdienst kommen, weil man zu müde ist, um noch was Frisches zu kochen. Vor dem Fernseher oder neben der Spielkonsole werden dann Chips und andere Knabbereien konsumiert

Auch die Zwischendurch Mahlzeiten an den klassischen Ständen sind sehr Kohlenhydrat lästig. Döner, Currywurst mit Pommes, Hamburger, Leberkäs-Semmel etc.

Und für die Kinder sehen die kleinen Mahlzeiten für zwischendurch auch nicht besser aus, Fruchtzwerge, Milchschnitte, Pinguin, Knoppers etc.

Darüber hinaus enthalten viele Produkte neben Zucker auch noch E-Nummern, um die Produkte optisch schmackhafter und länger haltbar zu machen und sie schmecken intensiver durch künstliche Aromastoffe.

Zucker ist aber nicht nur ein Gewichtsproblem. Er fördert durch die Insulinresistenz den Diabetes Typ 2 wie auch Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, ADHS oder ADS und Vitaminmangelzustände, die sich in verschiedenen Symptomen äußern können:

  • Konzentrationsstörungen
  • eingerissene oder entzündete Mundwinkel
  • Schlafstörungen
  • geschwächtes Abwehrsystem, Infektanfälligkeit
  • Zahnfleischbluten
  • Knorpel- und Knochenveränderungen
  • Muskelabbau

Jeder sollte sich überlegen, ob eine Ernährungsumstellung nicht langfristig sinnvoller wäre, um eventuellen Krankheiten in der Zukunft entgegen zu wirken.

Vorbeugen ist gewissermaßen immer besser als Heilen.

Folgende Tabelle gibt Auskunft über Fett, Kohlenhydrate, Zucker und Kalorien:

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