Phobien sind nicht selten

Phobien

Phobien sind beschreibbare Angstauslöser wie zum Beispiel Tiere, Situationen oder Objekte, die im Grunde ungefährlich sind. 
Phobien sind nicht selten, ca. zehn Prozent der Bevölkerung leiden an irgendeiner Phobie, Frauen sind häufiger betroffen.

Phobien sind nicht selten, ca. zehn Prozent der Bevölkerung leiden an irgendeiner Phobie, Frauen sind häufiger betroffen.

Angst ist ein natürliches Warnzeichen vor Bedrohung und Gefahr. Tritt Angst allerdings unbegründet auf, ist sie pathologisch. 
Umgangssprachlich könnte man auch sagen, dass man eine Aversion gegen ein bestimmtes Objekt oder eine bestimmte Situation entwickelt hat.
Phobien entstehen meist in der Jugend zwischen dem 14, und 30. Lebensjahr.
Man unterscheidet drei Untergruppen von Phobien: die soziale Phobie, die spezifische oder auch isolierte Phobie und die Agoraphobie.

Soziale Phobie:

Bei der sozialen Phobie leidet der Mensch im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen und sich kontrollierenden Blicken und Überprüfungen ausgesetzt zu sein. Er hat Angst, sich peinlich oder lächerlich zu verhalten.

Zwangsläufig werden Situationen wie Partys oder Essen gehen mit Freunden gemieden, was natürlich zu Isolationen führen kann.
Wenn es sich nicht umgehen lässt, können folgende Symptome begleitend auftreten:

  • Zittern, Erröten und Schwitzen
  • Angst zu erbrechen
  • Magenprobleme
  • Starker Drang, die Toilette aufsuchen zu müssen

Spezifische Phobie:

Bei isolierten, spezifischen Phobien handelt es sich um eine unbegründete Angst vor irgendeinem Objekt. Das können bestimmte Tiere sein, die Angst vor Blut, Angst vor Höhe (Akrophobie), Angst vor Spinnen (Arachnophobie), Angst vor Ärzten, vor Donner oder Dunkelheit, die Angst vor dem Zahnarztbesuch oder die bekannte Klaustrophobie, die Angst vor geschlossenen Räumen. Es kann gegen alles eine Phobie entwickelt werden.

Agoraphobie:

Bei der Agoraphobie besteht die Befürchtung, auf öffentlichen Plätzen oder in geschlossenen Räumen ohnmächtig zu werden, die Kontrolle zu verlieren und nicht rechtzeitig fliehen zu können. Das kann auch in Bussen und Eisenbahnen auftreten, die dann blitzartig verlassen werden.  Die Situation kann sich so weit zuspitzen, dass die betreffenden Personen eine Erwartungsangst entwickeln, die Angst vor der Angst. Im Extremfall können diese Menschen dann nur noch in Begleitung das Haus verlassen.

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen

Depressionen

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, in Deutschland leiden über vier Millionen Menschen daran. Das sind tatsächlich 5-10% der Gesamtbevölkerung.

Depressionen können sich sehr unterschiedlich äußern. Sie sind erst seit einigen Jahren kein Tabuthema mehr.

Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen,In der Klassifikation für psychische Erkrankungen, der ICD-10, zählt man die Depressionen zu den affektiven Störungen.

Die Ursachen der Entstehung von Depressionen sind multifaktoriell. Das bedeutet, es gibt unterschiedliche Entstehungsbedingungen.

Man geht von einer genetischen Disposition aus. Das bedeutet, dass das Risiko zunimmt, eine Depression zu entwickeln, je höher der Verwandtschaftsgrad zu einer bereits erkrankten Person ist.

Eine andere Vermutung ist ein Ungleichgewicht im Neurotransmittersystem.

Hier spielen Serotonin und Noradrenalin eine große Rolle.

Während einer depressiven Phase befinden sich nicht ausreichend Serotonin und Noradrenalin im synaptischen Spalt von Nervenzellen im Gehirn.

Man kennt natürlich auch die saisonale Häufung von Depressionen besonders im Herbst und im Frühjahr.

Andere Faktoren für die Entstehung von Depressionen können psychoreaktive Faktoren sein.

Stressauslösende Lebensumstände oder Lebensereignisse können den Ausbruch einer Depression begünstigen, wie zum Beispiel:

  • Konflikte in der Partnerschaft oder am Arbeitsplatz
  • Schwangerschaft und Geburt
  • Verlust von Bezugspersonen
  • Todesfälle und Trauer
  • Unfall, Krankheiten
  • Leistungsdruck, Arbeitsdruck
  • Sexueller Missbrauch
  • Rente
  • Umzug, neue Lebenssituationen

Viele Patienten berichten, dass immer ein einschneidendes Lebensereignis stattgefunden hat, bevor sich eine Symptomatik zeigte.

Natürlich reagiert nicht jeder Mensch in gleicher Weise bei selben Auslösern. Deshalb muss eine biologische Disposition vorliegen, um zur Manifestation der Krankheit zu führen.

Anders ausgedrückt:

Was den einen bei einem Konflikt depressiv werden lässt, berührt den anderen nicht im Geringsten.

Da Arbeitsdruck und Stress am Arbeitsplatz immer häufiger vorkommen, ist es sinnvoll, gewisse Anleitungen zur Stressbewältigung zu erlernen, um Depressionen vorzubeugen.

Interessant ist stets die Vitaminübersicht….

Letztendlich ist es entscheidend, dass man immer mit seiner Situation zurecht kommt und sein positives Leben meistert. Natürlich ist es legitim, Hilfe von Fachleuten anzunehmen. Heilpraktiker für Psychotherapie könnten auch hier eine Alternative sein.

Heilpraktiker Psychotherapie

Heilpraktiker für Psychotherapie

Was ist eigentlich ein Heilpraktiker für Psychotherapie?

Die Psychotherapie ist die Pflege der Seele. Krankheiten oder Verhaltensstörungen, die psychisch, emotional oder psychosomatisch bedingt sind, können mithilfe wissenschaftlich fundierter psychologischer Methoden durch verschiedene Formen verbaler oder nonverbalen Kommunikationen behandelt werden.

Heilpraktiker Psychotherapie hilft mit verschiedenen Kommunikations-FormenDer Begriff „Psychotherapeut“ ist seit 1999 durch das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) geschützt und darf nur von psychologischen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten und ärztlichen Psychotherapeuten geführt werden.

Heilpraktiker mit Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie dürfen nach dem Heilpraktikergesetz von 1939 eine Psychotherapie bei bestimmten Erkrankungen durchführen. Sie dürfen sich aber nicht „Psychotherapeut“ nennen.

Der Grieche Platon (428 bis 348 v.Chr.), ein Schüler von Sokrates, brachte es vor mehr als 2400 Jahren vortrefflich auf den Punkt:

„Das ist der größte Fehler bei der Betrachtung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt. Wo beides doch nicht getrennt werden kann.“

Wenn man sich ein Bein bricht, geht man zum Chirurgen und wird operiert. Bei Herzproblemen geht man zum Kardiologen oder Internisten und wer schlecht sieht, konsultiert einen Augenarzt.

Inzwischen gibt es immer mehr Erkrankungen, wo die Mediziner keinen Grund für die angegebenen Beschwerden finden. Man nennt das dann „organisch ohne Befund“. Die betroffenen Menschen leiden trotzdem, auch wenn nichts gefunden wird.

Inzwischen gibt es auch Mediziner, die erkannt haben, dass Körper und Seele zusammengehören und ihr Fachbereich ist die psychosomatische Medizin.

Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens von psychischen Erkrankungen betroffen sein.Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens von psychischen Erkrankungen betroffen sein. Leider ist die Akzeptanz von psychischen Erkrankungen noch nicht so in den Fokus der Bevölkerung getreten. Ein Problem, wo organisch nichts gefunden wird, wird oft nicht als richtige Krankheit anerkannt. Wer gibt schon freiwillig zu, dass er unbegründete Ängste hat, unter Phobien oder Depressionen leidet oder sogar öfter am Tag Zwangshandlungen nachgehen muss?

Jeder andere Mensch, der die Zusammenhänge nicht versteht, würde so jemanden für verrückt halten. Zum Glück outen sich immer mehr Menschen in der Öffentlichkeit zu ihren Problemen.

Jeder Krankheit, ob chronisch oder nur einmal aufgetreten oder gar psychisch bedingt, wird in der Krankenkassenakte vermerkt. Das kann mal problematisch werden, wenn man Jahre später eine Lebensversicherung abschließen will. Vielleicht ist die Problematik längst behoben, der Vermerk bleibt.

Jetzt kann es ein Vorteil sein, wenn man den Heilpraktiker für Psychotherapie aufsucht. Er rechnet nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen ab, kann aber den um Rat suchenden Patienten trotzdem helfen.

Hier habe ich einen Überblick verschiedener Literatur zum Heilpraktiker für Psychotherapie: http://www.gesunderfolgreich.eu/103/heipraktiker-ausbildung​