Selen unterstützt das Immunsystem

Selen zählt man zu den Spurenelementen, weil wir über die Nahrung nur geringe Spuren aufnehmen müssen.

Selen nimmt in der Onkologie einen immer stärkeren Stellenwert ein und wirkt auch wachstumshemmend auf neue Krebszellen.

Seit Jahren zeigt sich in der Onkologie, dass Selen die Nebenwirkungen von Strahlen- und Chemotherapie reduziert. Es ist nur logisch, dass Medikamente mit einer starken Wirkung auch erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Die wohl unangenehmsten Nebenwirkungen sind die Übelkeit und das Erbrechen. Da die Zytostatika schnell wuchernde Zellen angreifen, sind natürlich auch andere schnell wachsende Körperzellen in Mitleidenschaft gezogen. Das sind vor allen Dingen die Zellen, die für die Blutbildung verantwortlich sind, die Zellen für das Wachstum der Schleimhäute und der Haarbälge sowie die Zellen, aus denen sich die Nägel bilden.

Die Krebserkrankungen nehmen immer mehr zu, so dass es nur logisch ist, dass das Immunsystem nicht richtig reagieren kann, um Krebszellen zu bekämpfen, wenn Selen fehlt.

In Amerika haben die Krebserkrankungen die Herz-Kreislauferkrankungen bereits überholt. Ohne Selen kann die volle Abwehrleistung nicht entfaltet werden.

Es ist wissenschaftlich eindeutig bewiesen, dass Menschen mit einer ausreichendenden Versorgung an Selen seltener an Krebs erkranken als Menschen mit Selenmangel. 😉

Selen wird in der Onkologie eingesetzt
In der Onkologie wird Selen erfolgreich eingesetzt

Selen wurde zwar als Spurenelement schon 1957 anerkannt, es dauerte allerdings noch einige Jahrzehnte bis seine Lebensnotwendigkeit für uns Menschen in der medizinischen Praxis umgesetzt wurde.
Wie immer stehen sich Medizin und Ernährungslehre im Weg. Oder sollte man lieber sagen, dass die Pharmaindustrie wenig Interesse daran hat, Krankheiten durch entsprechende Ernährung zu behandeln?

Die tägliche Zufuhr schätzt man bei 0,8-1 μg pro Kilogramm Körpergewicht, was bedeutet, man würde im Durchschnitt als Erwachsener 30-70 µg aufnehmen. Die tatsächliche tägliche Selenaufnahme des Durchschnittsdeutschen liegt etwa bei 15–20µg.

Demnach sind also 70% bis 80% der Bevölkerung in Deutschland selenunterversorgt. Dies liegt insofern nahe, weil Deutschland als Selenmangelgebiete gilt. Auf Grund von Überdüngung, ausgelaugten Böden, saurem Regen und der Schadstoffbelastung durch Schwermetalle finden sich nur geringe Selenkonzentrationen in den Böden, diese wiederum verursachen geringe Selengehalte bei sämtlichen Agrarprodukten.

So kann es auch beim letzten Glied in der Nahrungskette, beim Menschen, zu Selenunterversorgung kommen. Durch die Nahrungsmittelzubereitung, insbesondere durch Kochprozesse, treten zusätzliche Selenverluste von 40–60 Prozent auf.

Natürliche Quellen für Selen sind Schweinefleisch und Innereien, weil es den Tieren zu gefüttert wird, Fisch, Eier, aber auch Kokosnüsse und Nüsse aus Brasilien, da sie auf selenhaltigem Boden gepflanzt werden.

Erhöhten Bedarf an Selen haben:

  • ältere Menschen,
  • Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit (die Muttermilch enthält bei 85% der stillenden Mütter weniger als 5µg Selen/l, optimal wären mehr als 10µg/l).
  • Leistungssportler,

Stress, Umweltbelastungen, chronische Erkrankungen oder Immunstörungen lassen den Bedarf drastisch ansteigen.

Folgende Bedingungen lassen ein Defizit zusätzlich entstehen, wodurch man ab einem gewissen Alter in einen Teufelskreis gerät:

  • Regelmäßiger Alkoholkonsum,
  • chronische Erkrankungen,
  • Entzündungen an den inneren Organen
  • Entzündungen an den Gelenken erhöhen den Selenverbrauch
  • gesteigerter Bedarf bei Leber-, Bauchspeichelerkrankungen
  • Immunerkrankungen benötigen mehr Selen

Heute ist es wissenschaftlich erwiesen, dass ein Defizit an Selen einhergeht mit vielen Gesundheitsstörungen wie Infektanfälligkeit, Herz-Kreislauferkrankung, Krebserkrankungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcera, Rheuma und Diabetes.

Selen ist aber auch hilfreich bei der Belastung mit Schwermetallen (Blei und Cadmium im Wasser, Amalganfüllungen), aber auch bei Zigarettenrauch. Selen hilft nicht nur vor Schwermetallen zu schützen sondern hilft auch beim Abbau im Körper. 😉

Menschen mit Immunschwäche leiden öfter an wiederkehrende Herpesinfektionen, Gürtelrose oder auch Muttermundveränderungen bei der Frau. Bei derartigen Immunschwächen hilft Selen hervorragend. Die therapeutische Einnahme ist sicherlich nicht über Nahrungsmittel zu erreichen, sondern sollte über hochwertige Nahrungsergänzungsmittel substituiert werden.

Schaut man sich die Symptome bei Selenmangel an, so findet man sich mit Sicherheit wieder, denn davon ist fast jeder irgendwo betroffen. Leider denkt man nicht daran, Selen zuzuführen, weil diese Gesundheitsprobleme sich viel teurer über die Pharmazie zu bedienen sind. 🙁

  • Müdigkeit
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Haut- und Schleimhautveränderungen
  • Burnout-Syndrom

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