Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes tritt wie der Name es schon sagt nur in der Schwangerschaft auf.

Schwangerschaftsdiabetes muss unbedingt mit Insulin gut eingestellt werden.

Ungefähr 2 bis 12 Prozent aller schwangeren Frauen entwickeln – oft unerkannt- einen Schwangerschaftsdiabetes, den sogenannten Gestationsdiabetes oder auch als Typ 4 Diabetes bekannt.

Schwangerschaftsdiabetes tritt ab dem 7. Monat auf Er entwickelt sich im dritten Trimester, also ab dem siebten Monat.
Oft verschwindet er von alleine nach der Geburt.

Der Schwangerschaftsdiabetes zählt zu den häufigsten schwangerschaftsbegleitenden Erkrankungen.

Ein erhöhtes Risiko, an einem Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken, besteht bei Frauen mit folgenden Merkmalen:

  • wenn die schwangere Frau an Übergewicht leidet
  • wenn bereits ein Diabetes in der engeren Familie besteht
  • wenn das eigene Geburtsgewicht höher als 4000 Gramm war
  • bei wiederholten Fehlgeburten
  • wenn bei einer vorausgegangenen Geburt ein Kind mit mehr als 4000 Gramm zur Welt kam
  • bei einem Alter von über 30 Jahren

Diese Fakten kann man überall nachlesen und so sind sie seit Jahren bekannt.

Wer also plant, schwanger zu werden und diese Risikofaktoren kennt, kann zumindest ein Risiko einschränken: vorher versuchen, sein Übergewicht abzubauen.

Es gibt allerdings Wissenschaftler, die herausgefunden haben, dass in 10.000 Fällen Schwangerschaftsdiabetes nur ein einziger ein echter Diabetes ist.

Ganz oft ist die Ursache für die erhöhte Glukosetoleranz das vergrößerte Gewicht des Ungeborenen, besonders bei zierlichen Frauen. Das Baby drückt auf die Bauchspeicheldrüse der Mutter, so dass nicht genügend Insulin abgegeben werden kann.

Wenn es also ein Problem der räumlichen Enge ist und nicht ein Fehlen von Insulin, könnte man auch anders versuchen, den Schwangerschaftsdiabetes zu beseitigen.
Stellt man sicher, dass die Schwangere nicht auf dem Rücken liegen kann, verschwinden in einigen Tagen die erhöhten Blutzuckerwerte. 😉

Eine Erkenntnis, die vielen Schwangeren ein Trost sein wird und zur eigenen Soforthilfe veranlassen kann.

Ansonsten muss auf jeden Fall der Blutzucker mit Insulin behandelt werden, um zu verhindern, dass es zu Frühgeburten mit zu großen, aber doch unreifen Kindern kommt.

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