Phytochemische Substanzen

Phytochemische Substanzen sind natürliche chemische Wirkstoffe von pflanzlicher Herkunft.

Phytochemische Substanzen bezeichnet man auch als Phytonährstoffe oder sekundäre Pflanzenstoffe, die das Immunsystem der Pflanze ausmachen.

Phytochemische Substanzen verleihen den Pflanzen, dem Obst, dem Getreide und den Hülsenfrüchten ihre Farbe, den Geschmack und machen sie resistent gegen Krankheiten und schützen sie vor dem Gefressen werden.

Diese Phytonährstoffe sind auch für unser Immunsystem von ennormer Wichtigkeit.

Natürlich müssen wir nicht befürchten, gefressen zu werden, aber diese phytochemischen Substanzen haben antioxidative Wirkung und schützen uns vor vielen Krankheiten, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Osteoporose, Herzerkrankungen, Diabetes, Lungenleiden, ja sogar vor Krebs.

Aber wie sieht die Praxis aus? Wie oft kommen Obst und Gemüse auf unseren Teller? Werden diese Lebensmittel nicht allzu oft nur als Beilage gesehen? Die Größe der Fleisch Portion ist entscheidend, ob es ein vernünftiges Essen ist.  🙁

Aber gerade der Verzehr von diesen sekundären Pflanzenstoffen ist die einfachste Art, seine eigene Gesundheit zu fördern.
Optimale Ergebnisse erreicht man, wenn man sich nach den Regenbogenfarben ernährt, phytochemische Substanzen sind alle vorhanden.

Da Obst und Gemüse auch kalorienarm sind, eignen sie sich hervorragend für alle Menschen, die abnehmen wollen oder aus gesundheitlichen Gründen sogar abnehmen müssen.
Obst und Gemüse weisen neben den Vitaminen auch hohe Mengen an Ballaststoffen und Mineralstoffen auf. Diese Vitalstoffe sind für den Körper sehr wichtig. Von den Augen über das Verdauungssystem bis hin zum Knochengerüst bieten sie dem Körper einen hohen Nutzen.

So wie die Farben unterschiedlich sind, so wirken auch phytochemische Substanzen alle auf ihre spezielle Art und Weise. Daher sollte man seinen Teller nach Ansicht der meisten Ernährungsexperten mit den Farben des Regenbogens füllen:

rot   gelb  orange  grün   blau  violett

Man sollte im Alltag versuchen, aus allen Farbengruppen etwas zu verzehren. Nachfolgende Tabelle bietet einige Beispiele mit den typischen phytochemischen Substanzen in Obst und Gemüse

Phytochemische Substanzen sind sekundäre Pflanzenstoffe
Es ist nicht leicht, täglich aus allen Gruppen verschiedene Nahrungsmittel auf den Teller zu bringen, ohne immer die geiche Sorte zu wählen

Der Körper nimmt mehr Lycopin von erhitzten und verarbeiteten Tomaten auf. Auch die Zugabe von Fetten (zum Beispiel in Form von Olivenöl) erhöht die Resorption deutlich.

Hier verleihen die Carotinoide wie Alpha-Carotin, Beta-Carotin und Beta-Cryptoxanthin den orangen- und gelbfarbenem Obst und Gemüse ihre Farbe. Im Körper werden sie zu Vitamin A umgewandelt.

Dieser Nährstoff ist wichtig für den Eisenstoffwechsel, eine normale Sicht, ein gesundes Immunsystem sowie für gesunde Haut und Schleimhäute.

Deshalb sind diese Carotinoide besonders bei nasskaltem Wetter sehr wichtig, wenn Husten, Heiserkeit, Erkältungen angesagt sind und die Haut wegen der Heizungsluft gereizt sein kann. 😉

In der grünen Gruppe finden wir die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin. Aber auch Folsäure, Calcium und Eisen befinden sich besonders in Spinat und Brokkoli.
Diese Vitalstoffe sind wichtig für die Blutbildung und Blutgerinnung. Eisen ist besonders für die Bildung der roten Blutkörperchen wichtig und unterstützt den Sauerstofftransport im Körper.
Nicht selten sind daher viele Menschen gerade im Winter blass und oft müde.

Lutein und Zeaxanthin benötigt unser Auge. Wenn die Tage kürzer werden und wir viel bei Licht arbeiten müssen, wird unseren Augen eine enorme Leistung abverlangt. Bedenken wir auch, dass immer Menschen an Computerbildschirmen arbeiten müssen und selbst unsere Kinder ihre Freizeit an Monitoren verbringen.

Tief violettes und blaues Obst und Gemüse enthält eine hohe Konzentration von Vitaminen und Mineralstoffen, sowie Ballaststoffen.

Heidelbeeren unterstützen das Sehvermögen und die Nachtsehfähigkeit. Es kommt zu einer hohen Regeneration des Rhodopsins, auch Sehpurpur genannt, einem Pigment, was dem Auge hilft, sich besser auf Helligkeit und Dunkelheit einzustellen. Flugzeugpiloten hatten festgestellt, dass sie bei Nachtflügen weniger Probleme mit dem Sehvermögen haben, wenn sie im Vorfeld viele Heidelbeeren verzehrt hatten. Außerdem verhindern Heidelbeeren im hohen Alter die Oxidation in der Augennetzhaut.

 

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