Rückenschmerzen

Rückenschmerzen, ein Problem von 20 Millionen Menschen.

Rückenschmerzen können viele Ursachen haben und sind immer ein Hilfeschrei des Körpers.

Rückenschmerzen
Rückenschmerzen können viele Ursachen haben

Ein Viertel der Menschheit leidet an Rückenschmerzen, und jeder kennt die Aussagen „Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz“ oder „Er hat auch sein Kreuz zu tragen“.

Ursachen können neben Bewegungsmangel auch psychische und psychosoziale Belastungen sein. Es schlägt einem eben auf den Rücken.

Die Sorgen um die Existenz oder die Probleme mit pubertierenden Kindern, die Pflege der Eltern, Mobbing am Arbeitsplatz oder einfach nur Geldsorgen. Alle belastenden Gedanken können sich in Rückenschmerzen äußern. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Rückenschmerzen bei Depressionen als klassisches Symptom nachgewiesen sind.

19 Millionen Menschen arbeiten in sitzenden Berufen, hinzu kommt dann die Zeit der Nahrungsaufnahme, wo wir sitzen, die Zeit zur Arbeit, wo wir im Auto oder Bus sitzen, und abends unsere verdiente Ruhe auf dem Sofa, da kommen locker 12 bis 14 Stunden zusammen.:-(

Die Zeiten der körperlich schweren Arbeiten sind weitestgehend vorbei, oft sind es nur noch einseitige Belastungen.
Unsere Bandscheibe, die Wirbelsäule und Muskeln müssen viel Haltearbeit leisten, sind aber nicht entsprechend trainiert. Hinzu kommen noch ein Nährstoff- und Sauerstoffmangel durch fehlende Bewegung, was noch zusätzlich zu Verspannungen führt.

Wichtige Nährstoffe für einen gesunden Rücken sind vor allen Dingen Kalzium und Magnesium für eine optimale Muskelfunktion und Stärkung der Knochendichte. Reichlich Vitamin A in Form von Betacarotin und Vitamin D stärken Knochen und Knorpel. Hochwertiges Protein ist notwendig, um abgenutzte Knochen und Knorpel wieder herzustellen, unterstützt wird das Protein dadurch maßgeblich von Vitamin C.
Hat man früher bei Rückenschmerzen Bettruhe verordnet, so weiß man heute, dass es besser wäre, durch gezielte leichte Bewegungen die Wirbelsäule zu entlasten. Die Leistungsfähigkeit unseres Rückens reduziert sich um 2/3 bei vierzehn Tagen Bettruhe.

Ich bin ein absoluter Fan von Pilates geworden, weil ich nur positive Erfahrungen gemacht habe. Allerdings musste ich auch feststellen, dass es gewöhnungsbedürftig ist und manch einer hört zu früh auf, weil er mit der Atemtechnik nicht zurechtkommt. 😉

Folgendes Video verdeutlicht, warum Pilates bei Rückenschmerzen so effektiv ist:

Wer allerdings viel sitzen muss, für den könnte Dynamisches Sitzen hilfreich sein. Man kann es im Alltag mit einbinden: es bedeutet, die Sitzposition wird häufig verändert durch nach vorne Kippen des Beckens. Dadurch richtet sich die Brustwirbelsäule auf und entlastet die Halswirbelsäule. Auch zwischendurch aufstehen bringt eine Veränderung.

Aber auch durch Wassergymnastik, Nordic Walking oder Schwimmen kann man seine Rückenschmerzen in den Griff bekommen. Ganz wichtig ist, immer den Gegenspieler vom Rücken mit zu trainieren, die Bauchmuskulatur

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