Rückenschmerzen müssen nicht sein

Rückenschmerzen sind eines der häufigsten Krankmeldungen im Berufsalltag.

Rückenschmerzen könnten verhindert werden, wenn man einige Kleinigkeiten im täglichen Leben beachten würde.

Die Hauptursache aller Rückenschmerzen ist eine zu schwache Muskulatur.
Die Generation unserer Großeltern kannte Rückenschmerzen von übermäßiger Arbeit. In unserer Zeit sieht es anders aus. Viele Menschen gehen Tätigkeiten nach, bei denen sie überwiegend am Computer sitzen.
Auch unsere Kinder verbringen die meiste Freizeit mit Computerspielen oder im Internet surfen. 30 Jahre später sind dann Rückenschmerzen vorprogrammiert.

Wer kennt nicht aus eigener Erfahrung die Ermahnungen „Steh gerade!“ oder „Sitz nicht so krumm!“ Aber in der Freizeit unserer Generation wurde ein Ausgleich zum Sitzen in der Schule durch Fahrrad fahren  und draußen herumtoben ausgeglichen. Heute muss man in ein Fitness Center gehen, um sich einen Ausgleich zu schaffen oder sehr diszipliniert seine Übungen zuhaus tätigen. 😉

Rückenschmerzen vorbeugen durch Übungen
Dehnung für den Rücken ist genausso wichtig wie Kräftigung der Rückenmuskulatur

Eine gezielte Kräftigung und Dehnung verhindert Rückenschmerzen und beugt Haltungsschäden vor. Solche Übungen sollten regelmäßig durchgeführt werden.
Leider beginnt man erst etwas zu verändern, wenn man im Stufenbett liegt oder die Rückenschmerzen unerträglich werden. Bei vielen muss es auch erst der klassische Bandscheibenvorfall werden, bevor man daran denkt, etwas zu verändern.

Vor allem der Rücken leidet unter einer einseitigen Belastung der Muskulatur. Die Palette der Rückenschnmerzen reicht von kleinen Verspannungen bis hin zu einem permanenten Ziehen im Nacken oder wie schon erwähnt sogar bis hin zu Bandscheibenvorfällen.

Dann beginnt der Gang zum Arzt, von einem Spezialisten zum anderen. Orthopäden, Fachleute der Osteopathie und Physiotherapeuten geben gute Tipps und versuchen zu lindern. Jetzt soll in sechs Behandlungen durch Krankengymnastik oder Ultraschall oder Fango die Problematik der letzten Jahrzehnte behoben werden. Das kann nicht funktionieren.

Deshalb ist auch hier VORBEUGEN  besser als HEILEN.

Oftmals reichen Kleinigkeiten: Achten Sie regelmäßig auf Ihre Haltung. Dehnen Sie kontinuierlich die Körperfront, insbesondere Brust-, Schulter- und Nackenmuskulatur. Denn speziell dieser Bereich neigt zu Verkürzungen. Besonders wer ständig am PC sitzt, sollte darauf achten, seine Schultern nicht permanent angezogen zu halten.
Obwohl eine gute Haltung und regelmäßiges Stretching bereits viele Probleme beseitigen, ist das aber nicht ausreichend. Übungen für die Rücken- und Bauchmuskulatur sind hierfür unerlässlich. Beide Muskelgruppen ummanteln die Wirbelsäule und sorgen für nötigen Halt. Allerdings sollten Bauch und Rücken möglichst gleich stark austrainiert sein.

Auch über richtige Ernährung kann man seine Muskulatur und sein Bindegewebe unterstützen. Essen Sie ausreichend frisches Obst und Gemüse, mindestens fünf bis sieben Portionen am Tag. Da das die wenigsten Menschen schaffen, empfehlen wir zusätzlich auf Nahrungsergänzungen zurückzugreifen. Denn Vitamin C ist verantwortlich für ein starkes Bindegewebe.

Du bist, was du isst, denn Schönheit kommt auch von innen.

Die ständig empfohlenen 100 mg Vitamin C verhindern nur, nicht an Skorbut zu erkranken, für unser Bindegewebe bleibt da nicht viel übrig. Also es darf ruhig etwas mehr sein.
Die weit verbreitete Meinung, dass ein Zuviel an Vitamin C über den Urin wieder ausgeschieden wird ist sehr irreführend.
Die Darmverträglichkeitsdosis von Vitamin C, die toleriert wird, ohne dass es zu Durchfall kommt, nimmt mit der Schwere einer Krankheit oder dem Stressfaktor zu.

 

5 Gedanken zu „Rückenschmerzen müssen nicht sein“

  1. Ja das Vorbeugen ist so eine Sache, wie du schon geschrieben hast. Erst muss was passieren…
    Ich nehme es mir zwar oft vor auf der Arbeit auf die Haltung zu achten aber in der Regel ziehe ich es nicht durch! Wenigsten mach ich zwei bis drei mal die Woche Dehnübungen auf der Arbeit!
    Toller Beitrag der einen das Gewissen auffrischt 🙂

  2. Ich hatte früher leider auch mit Nacken-und Rückenschmerzen zu tun, wobei sie wohl vor allem durch zu langes, starres Sitzen auf dem Bürostuhl zustande kamen. Ich habe in dieser Zeit leider auch den Sport etwas vernachlässigt und so kam wohl eins zum anderen. Mittlerweile achte ich darauf, zwischen der Arbeit öfter Streckübungen zu machen. Die einen nehmen sich halt eine Raucherpause und ich mache dafür meine Übungen. Außerdem bin ich wieder mit dem Laufen angefangen und mache das zusätzlich 2-3 Mal die Woche. Alles zusammen hat dafür gesorgt, dass ich nach einem langen Arbeitstag kaum noch Beschwerden habe.

  3. Super Tipps – vielen Dank dafür. Ich sitze am Tag ziemlich viel und hatte deswegen sehr viele Monate schlimme Rückenschmerzen – insbesondere weil meine Haltung nicht die Beste ist. Nun mache ich Rückentraining und habe mir eine Akupressurmatte gekauft, die mir dabei hilft, die Rückenmuskulatur besser zu durchbluten und damit auch besser von Verspannungen zu erlösen. Außerdem habe ich meinen Arbeitsplatz ergonomisch umgestellt und sitze nun auch besser – das kann ich jedem nur empfehlen.

  4. Das Problem kenne ich auch sehr gut! Habe auch immer sehr starke Verspannungen, da ich tag täglich am PC im Büro sitze. Leider vergisst man oft auch mal während der Arbeit sich zu strecken oder paar Übungen zu machen. Ich versuche jeden Morgen welche zu machen aber gelingt mir auch nicht immer;-)!!

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