Blutzuckerwerte sind zu niedrig

Blutzuckerwerte, die unter 60 mg/dl fallen sind nicht angenehm.

Blutzuckerwerte sollten immer im optimalen Bereich zwischen 70 mg/dl und 120 mg/dl sein.

Zu niedrige Blutzuckerwerte sind unangenehm und deshalb will jeder Diabetiker sie vermeiden. Sie treten immer dann auf, wenn das Verhältnis im Blut von wirkenden Kohlenhydraten und dem im Moment wirkendem Insulin nicht zueinander passen. Beim Diabetiker funktionieren die Regulationsmechanismen nicht, so dass das Verhältnis optimal eingestellt sein muss.

Was kann ein  Auslöser von niedrigen Blutzuckerwerten sein?

  • verstärkte körperliche Aktivität
  • zu viel Insulin injiziert, weil die Kohlenhydrataufnahme überschätzt wurde
  • bei Gewichtsabnahme die Insulinmenge nicht reduziert
  • verbesserte Insulinwirkung zum Beispiel im 4. Monat der Schwangerschaft
  • unzureichende Kohlenhydrataufnahme
  • ausgelassene Mahlzeiten
  • Abstand zwischen Insulinbolus und Essensaufnahme war zu lange
  • verbesserte Insulinresorption, zum Beispiel nach einem heißen Bad oder Sonnenbaden
  • wenn die Blutzuckersenkenden Medikamente ( Therapie bei Typ 2) wegen einer Konzentrationserhöhung im Blut besser wirken, weil bei gleichzeitig bestehender Nierenschwäche die Medikamente nur unvollständig ausgeschieden werden

Der Grund für immer wiederkehrende niedrige Blutzuckerwerte sollte unbedingt herausgefunden  und abgestellt werden.

Wenn ein Diabetiker Symptome einer Unterzuckerung feststellt, die Blutzuckerwerte also unterhalb von 60 mg/dl sinken, sollte er sofort Gegenmaßnahmen ergreifen. Oft sind es aber auch enge Vertraute wie der Lebenspartner oder die Eltern, die die ersten Frühzeichen erkennen, bevor der Diabetiker selber verspürt, dass er unterzuckert ist. Es kommt oft zu Verhaltensänderungen wie unkontrolliertes apathisches Handeln, andere  niedrige Blutzuckerwerte verursachen abernes Verhalten bei KindernAtemgeräusche beim Schlafen, albernes Verhalten bei Kindern, auftretende Müdigkeit am Tag.

Wenn dann Bemerkungen fallen wie „Mach doch mal einen Blutzuckertest“, kommt es oft zu empfindlichen Reaktionen. Man fühlt sich bevormundet und will selber bestimmen, ob man jetzt unterzuckert ist oder nicht. Ein ganz typisches Verhalten bei einer langsam beginnenden Unterzuckerung, die mit typischen Symptomen selber noch gar nicht wahrgenommen wird.

Bei  Blutzuckerwerten unter 60mg/dl sollten mindestens ein bis zwei Broteinheiten schnelle Kohlenhydrate zu sich genommen werden.

  •  Ein bis zwei Plättchen Traubenzucker (Dextro Energen)
  • Fruchtsaft: 100 ml Apfelsaft oder Orangensaft
  • 70 ml Coca Cola
  • Gummibärchen, je nach Größe vier bis elf Stück

Nahrungsmittel mit hohem Eiweiß- oder Fettanteil sollten vermieden werden, da Fett und Eiweiß die Resorption verzögern.

Oft wird  durch Heißhungerattacken die Kohlenhydrataufnahme drastisch überstiegen. Daher ist es sinnvoll, nach drei Stunden seinen Blutzucker erneut zu kontrollieren, um eventuelle Blutzuckerspitzen vorsichtig zu korrigieren.

Einem bewusstlosen Diabetiker nie etwas in die Wangentasche legen, da es zu Erstickungsgefahr kommen kann. Lieber den Notarzt rufen, der bei Bewusstlosigkeit auch mal eine Glukoselösung über die Vene spritzen kann.

Je niedriger die Blutzuckerwerte eingestellt sind, umso leichter kann es zu einer Bewusstlosigkeit kommen, wenn die Frühsymptome einer Hypoglykämie nicht rechtzeitig wahrgenommen werden.

Jeder Diabetiker zählt zu den chronisch kranken Menschen und es könnte sehr hilfreich sein, sein Immunsystem zu unterstützen. Eine Verzuckerung der Nerven ist nicht wirklich ganz zu verhindern, auch nicht bei optimaler Blutzuckereinstellung. Daher ist die Einnahme von guten Nahrungsergänzungen sinnvoll, um etwas gegenzusteuern. 😉

Eine wertvolle Hilfe für jeden könnte mein E-book  „Zucker ist nicht nur süß“ sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

E-Book Sofort-Download und Newsletter abonnieren - bitte anklicken