Karies muss nicht sein

Karies verursacht lebenslange Folgeschäden, die man bei richtiger intensiver Pflege ab dem ersten Zahn verhindern könnte.

Karies ist im Kindesalter die häufigste Erkrankung im Mundraum.

Zweimal jährlich zum Zahnarzt und zweimal täglich Zähneputzen.
Wer sich an diese weit verbreitete Regel hält, so scheint es, hat genügend für seine Zähne getan. 🙁

richtige Pflege verhindert Karies Leider aber ist das nur die halbe Miete. Denn diese Richtlinien sind über 30 Jahre alt und lange überholt. Im Grunde genommen müsste bei richtiger Pflege niemand auf die „dritten Zähne“ angewiesen sein.

Leider wird den ersten Milchzähnen wenig Beachtung geschenkt, weil man der Meinung ist, sie fallen früher oder später sowieso heraus. Oft leiden Kleinkinder wegen ständigen Nuckelns an der Flasche frühzeitig an Karies. Schuld daran ist der gesüßte Tee oder die Apfelsaftschorle, weil leider nicht nur Wasser getrunken wird. Gerade den Kleinen kann man die Zahnpflege nicht selbständig überlassen. Vorbildfunktion ist hier besonders wichtig. Bis zum sechsten Lebensalter sollten Eltern eventuell auch nachputzen und darauf achten, dass nicht nur auf der Zahnbürste herumgekaut wird sondern intensiv über drei Minuten geputzt wird.Zähne putzen

Karies muss nicht sein. Sich eine Sanduhr ins Bad stellen, könnte hilfreich sein, denn drei Minuten sind sehr lang, wenn man bedenkt, dass die meisten Menschen nach knapp einer Minute mit dem Zähne putzen fertig sind. Inzwischen gibt es auch elektrische Zahnbürsten mit integrierter Zeitmessung.

Jeder dritte Erwachsene leidet an einer Zahnfleischentzündung. Sie wird ausgelöst durch bakterielle Zahnbeläge, die sogenannten Plaques. Ein sicherer Hinweis dafür sind Blutungen bei Berührungen mit der Zahnbürste. Wenn die Entzündungen auch tiefere Schichten des Zahnhalteapparats erfassen, kommt es zu Zahnbettentzündungen, zur Parodontitis. Unbehandelt würde sich der Zahn lockern und herausfallen.

Bekannt ist, dass das Spurenelement Fluor die Zähne härtet und vor Karies schützt. Doch Fluor ist nur einer von vielen Vitalstoffen, der zur Gesunderhaltung der Zähne beiträgt.

Einer der wichtigsten Vitalstoffe für die Zähne ist das Vitamin C. Das haben auch in der frühen Neuzeit die Seefahrer gespürt, die aufgrund von Vitamin C-Mangel an Skorbut erkrankten. So starke Mangelerscheinungen sind  in der heutigen Zeit zum Glück nicht mehr vorhanden. Doch Karies bewirkt, dass so mancher Zahn gebohrt wird und eine Füllung bekommt.

Eine Studie zeigte aber, dass Personen, die mit weniger als  52 mg Vitamin C am Tag versorgt waren, dreimal öfter an Zahnfleischentzündungen und Karies litten als Personen, die über 77 mg Vitamin C zu sich nahmen. Und auch das ist nicht einmal die Mindestmenge, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung fordert.

Doch was bleibt tatsächlich für die Zähne übrig, wenn von der geringen Aufnahme über die Nahrung auch die Immunabwehr unterstützt werden soll, das Bindegewebe gestärkt werden muss und Entzündungsreaktionen gehemmt werden sollen? Da bekommen die Zähne nicht viel ab, denn der Körper entscheidet nach Wichtigkeit, wo er die wenigen Vitaminmengen hin verteilt.

Ein ebenso wichtiger Vitalstoff ab dem 40. Lebensjahr ist das Coenzym Q 10 für die Zahnpflege. Dieser Vitalstoff ist wichtig für die Energiebereitstellung in den Körperzellen und unterstützt damit den Heilungsprozess bei Zahnbetterkrankungen.

Auch ein intaktes Immunsystem unterstützt den Körper beim Gesund bleiben.

Die beste Vorbeugung gegen Karies ist immer noch die gute und frühzeitige Zahnpflege.

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