Vitamin D

Vitamin D Mangel bringt man mit Rachitis in Verbindung, weil es vor allem wegen seiner positiven Wirkung auf das Wachstum und die Erhaltung der Knochen bekannt ist.

Vitamin D wird auch das „Sonnenscheinvitamin“ genannt, da es in der menschlichen Haut gebildet werden kann.

Vitamin D und Sonneneinstrahlung
Vitamin D kann mit Hilfe von Sonnenstrahlung in der Haut gebildet werden

Unter Vitamin D fasst man verschiedene fettlösliche Vitamine zusammen, die den Kalziumhaushalt regulieren und an der Mineralisation des Knochens beteiligt sind.
Vitamin D wird auch als Cholecalciferol oder Vitamin D3 bezeichnet und nimmt eine Sonderstellung unter den Vitaminen ein, weil seine Molekularstruktur eher der von Hormonen wie Östrogen oder Cortison  ähnelt.

Weil es nach den Vitaminen A, B und C als viertes gefunden wurde, bekam es daraufhin den Namen „Vitamin D“.

Wenn man sich zwischen 15 und 30 Minuten in den Sommermonaten in der Sonne aufhält, kann unser Organismus selbst so viel Vitamin D aufbauen, dass man seine Gesundheit optimal erhalten und auf zusätzliche Nahrungsergänzungsstoffe verzichten könnte.

Leider bewegen sich die Menschen nicht mehr überwiegend in der Sonne auf, und wenn, dann schützen wir unsere Haut vor den UV-Strahlen, weil es auch Schäden verursachen kann. Zudem enthalten unsere Cremes und Kosmetika immer mehr Lichtschutzfaktoren.

Immer häufiger kann man auch lesen, dass Vitamin D in der Lage ist, das Wachstum und die Ausbreitung von bösartigen Krebszellen zu beeinflussen und zu kontrollieren.

Außerdem stärkt Vitamin D das Immunsystem. Im Grunde ist das eine logische Schlussfolgerung, denn ein starkes Immunsystem kann entartete Zellen erkennen und vernichten. 😉

Die offiziell empfohlene tägliche Vitamin-D-Dosis liegt bei etwa zehn μg für Erwachsene. Viele Experten halten diese Menge für deutlich zu gering. Da der menschliche Organismus nämlich mithilfe des Sonnenlichts bis zu 500 μg täglich aufbauen kann, ist davon auszugehen, dass bei ausbleibender Sonnenstrahlung eine entsprechende Menge Vitamin D ohne Probleme zusätzlich über Nahrungsergänzungen eingenommen werden kann.

Daher sind Dosierungen von bis 250 μg angemessener, wenn man einen Zellschutz erzielen will. Da immer häufiger die Diagnose Krebs festgestellt wird, sollte jeder darauf achten, sein Immunsystem zu stärken und auch als Nahrungsergänzung Vitamin D einnehmen.

Als fettlöslicher Stoff kommt Vitamin D auf natürliche Weise nur im Fettanteil von Lebensmitteln tierischer Herkunft vor, also in fettem Fisch, Eigelb, Butter und Leber.

Ein Gedanke zu „Vitamin D“

  1. Hallo Christine,

    vielen Dank für diesen Artikel. Genau aus diesem Grund bin ich stets bemüht meine Schützlinge an der frischen Luft (und wenn möglich bei Sonnenschein) zu bewegen.

    Und wer einen solchen (bewegten) Start in den Tag genossen hat, geht (mal von der erzielten Vitamin D Produktion abgesehen) voller Energie und Zufriedenheit an sein Tageswerk.

    Beste Grüße.

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